DE29605637U1 - Schließzylinder - Google Patents
SchließzylinderInfo
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Description
20.03.1996
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schließzylinder, in dessen Zylindergehäuse ein mit einem Schlüssel verdrehbarer
und einen Schließbart antreibender Zylinderkern axial unverschieblich gelagert ist, der erste Zuhaltungselemente hat,
die mittels des Schlüssels und entgegen der Wirkung zweiter, in Stiftbohrungen des Zylindergehäuses angeordneter und federkraftbeaufschlagter
Zuhaltungselemente in eine eine Drehbeweglichkeit des Zylinderkerns ermöglichende Freigabestellung
zu bewegen sind, wobei die Stiftbohrungen des Zylindergehäuses kernabseitig von einer Abdeckleiste verschlossen
sind, die einen die schlüsseleinschubseitige Stirnfläche des Zylindergehäuses übergreifenden Leistenschenkel aufweist.
Ein Schließzylinder mit den vorgenannten Merkmalen ist aus dem Deutschen Gebrauchsmuster 92 05 835 bekannt. Bei dem
bekannten Schließzylinder dient der die Stirnfläche des Zylindergehäuses übergreifende Leistenschenkel der Befestigung
der Abdeckleiste am Zylindergehäuse, indem eine Befestigüngsschraube durch den Leistenschenkel in das Zylindergehäuse geschraubt
wird. Eine Verbesserung des Schließzylinders im Sinne einer Steigerung der Einbruchsicherheit wird dadurch nicht
erreicht. Der Schließzylinder kann, wenn nicht besondere Maßnahmen getroffen werden, aufgebohrt werden. Auch ein gewaltsames
Kernziehen kann bei dem bekannten Schließzylinder nicht
ohne weiteres verhindert werden. Des weiteren ist der bekannte Schließzylinder so ausgebildet, daß der vertikale, vor der
schlüsseleinschubseitigen Stirnfläche des Zylindergehäuses befindliche Leistenschenkel als solcher erkennbar ist. Das
bedeutet eine Beeinträchtigung des üblichen Aussehens von Schließzylindern, insbesondere bei Profilzylindern. Bei einem
derartigen Schließzylinder ist es in der Regel notwendig, ihn hinter einem Langschild od.dgl. so anzuordnen, daß nur die
Kernstirnfläche sichtbar ist, in die der Schlüssel eingesteckt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schließzylinder mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern,
daß die Einbruchsicherheit erheblich gesteigert wird und zugleich auch gewährleistet werden kann, daß die Stirnansicht
des Schließzylinders in üblicher Weise ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Leistenschenkel die gesamte schlusseleinschubseitige Stirnfläche des Zylindergehäuses
überdeckt, einschließlich der den Zylinderkern umfassenden Gehäuseabschnitte, und daß der Leistenschenkel
bedarfsweise mit der Außenfläche eines flügelfesten Schildes oder einer flügelfesten Rosette bündig liegt.
Die vorbeschriebene Ausbildung des Leistenschenkels schützt die gesamte schlusseleinschubseitige Stirnfläche des
Zylindergehäuses gegen Auf- oder Anbohren. Hierzu wird die Abdeckleiste und insbesondere ihr Leistenschenkel aus einem
dieses Bohren verhindernden Werkstoff ausgebildet, der bedarfsweise auch gehärtet werden kann. Es ergibt sich eine übliche
Stirnansicht des Schließzylinders, insbesondere wenn dieser als Profilzylinder ausgebildet ist. Darüber hinaus
kann der Schließzylinder bedarfsweise so ausgestaltet werden,
daß der Leistenschenkel mit dem Schild oder mit einer Rosette bündig liegt, um eine bei solchen Schilden oder Rosetten übliche
Außenansicht zu erreichen.
Der Schließzylinder kann so weitergebildet werden, daß
der Zylinderkern mit seinem außerhalb des Schlüsseldrehbereichs gelegenen Außenumfangsrand hinter einem Ring des Lei-
stenschenkels angeordnet ist. Es ist infolgedessen unmöglich, den Zylinderkern aus seiner Position entgegen der Wirkung des
Rings des Leistenschenkels aus dem Zylindergehäuse nach vorne herauszuziehen. Dadurch wird das sogenannte Kernziehen verhindert.
Die Anordnung kann dabei derart sein, daß sich der Zylinderkern direkt an dem Ring des Leistenschenkels abstützt,
oder indirekt, indem sich der Zylinderkern über einen Ringbund des Zylindergehäuses am Leistenschenkel abstützt.
Wenn der Schließzylinder stirnseitig mit der Außenfläche des Schildes oder der Rosette bündig liegt, wenn also die
Stirnseite des Zylindergehäuses nicht von einem Abschnitt des Schildes oder der Rosette überdeckt ist, muß dafür gesorgt
werden, daß nicht der gesamte Schließzylinder herausgezogen werden kann. Insbesondere für diesen Fall ist es vorteilhaft,
wenn an der Abdeckleiste ein radialer Sicherungsvorsprung mit Abstand zum Leistenschenkel angebracht ist. Der radiale Sicherungsvorsprung
verhindert das Herausziehen des Schließzylinders, indem er sich innen an dem Schild, der Rosette oder
an einem dergleichen Bauteil abstützt. Das Schloßgesperre wird im Falle eines Bruchs seines Stegs geschützt, der zwei
Gehäuseteile miteinander verbindet und in den üblicherweise eine Stulpschraube eingeschraubt wird, da der Schließzylinder
nicht aus dem Schloß gezogen werden kann.
Der Schließzylinder kann so ausgebildet werden, daß der radiale Sicherungsvorsprung eine mit der Abdeckleiste einstückige
Platte ist, die sich unterhalb des Zylinderkerns in alle drei Richtungen etwa gleich weit erstreckt. Die Platte
kann großflächig und massiv ausgebildet werden. Dementsprechend ist ihre Sicherungswirkung hoch. Der Sicherungsvorsprung
kann an vielen Stellen oder großflächig abgestützt werden.
Im Hinblick auf übliche Konstruktionen im Türblattbereich ist es vorteilhaft, wenn der radiale Sicherungsvorsprung
innerhalb einer Ausnehmung eines flügelfesten Schildes untergebracht ist. Insbesondere im Schild ist für die Unterbringung
eines großen radialen Sicherungsvorsprungs genügend
Raum, wenn dieser also*beispielsweise als Platte ausgebildet
ist. Weitere Einbaumanipulationen am Flügel erübrigen sich.
Um den radialen Sicherungsvorsprung der Abdeckleiste formschlüssig mit dem Zylindergehäuse zu kuppeln, wird der
Schließzylinder so ausgebildet, daß der Sicherungsvorsprung
quer zum Zylindergehäuse in einen Querschlitz des letzteren eingesteckt ist. Der radiale Sicherungsvorsprung ist in seinem
gehäusenahen Bereich dementsprechend U-förmig, wenn er mit einem üblichen Profilzylinder zusammengebaut wird.
Der Schließzylinder kann so weitergebildet werden, daß die Abdeckleiste in die Stiftbohrungen des Zylindergehäuses
einsteckbare einstückige, die die zweiten Zuhaltungselemente beaufschlagenden Federn abstützende Verschlußstopfen aufweist.
Bei dieser Weiterbildung des Schließzylinderes wird erreicht, daß keine separaten Verschlußstopfen angewendet
werden müssen, um die Stiftbohrung des Zylindergehäuses zu verschließen. Vielmehr werden die Verschlußstopfen einstückig
mit der Abdeckleiste hergestellt und gemeinsam mit dieser mit dem Zylindergehäuse verbunden. Es ergibt sich eine entsprechende
Vereinfachung beim Herstellen der Abdeckleiste und der Verschlußstopfen, da beide gemeinsam in einem einzigen Arbeitsgang
hergestellt werden können. Außerdem vereinfacht sich der Zusammenbau, weil die mit den Verschlußstopfen versehene
Abdeckleiste durch einfaches Zusammenschieben mit dem Zylindergehäuse vereinigt werden kann.
Wenn eine Abdeckleiste mit einstückigen Verschlußstopfen nicht verwendet werden soll oder nicht verwendet werden kann,
wird der Schließzylinder zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß die Abdeckleiste mit den Stiftbohrungen des Zylindergehäuses
fluchtende Stopfenbohrungen hat, in die von der Abdeckleiste lose, die die zweiten Zuhaltungselemente beaufschlagenden
Federn abstützende Verschlußstopfen eingebaut sind, die in die Stiftbohrungen des Zylindergehäuses hineinragen.
Die losen Verschlußstopfen sind geeignet, in herkömmlicher Weise eingesetzt zu werden. Sie ermöglichen es insbesondere,
auf individuelle Befüllungen der Stiftbohrungen mit Zuhaltungselementen einzugehen, ohne daß dabei die gesamte
Abdeckleiste geändert'werden müßte. Auch eine Entfernung eines
Verschlußstopfens ist ohne Ausbau der Abdeckleiste möglich, beispielsweise um eine einfache Reparatur des Schließzylinders
durchzuführen.
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Es kann vorteilhaft sein, daß der Ring des Leistenschenkels mindestens so dick ist, wie der Leistenschenkel im übrigen.
Dadurch wird ein entsprechend tiefer Eingriff in den Beschlag bzw. in ein den Schließzylinder am Außenumfang abdekkendes
Schild erreicht, auch wenn der Schließzylinder einige Millimeter aus dem Schild vorsteht. Das Ansetzen eines den
Ring hintergreifenden Aufbruchwerkzeugs ist dann nicht möglich.
Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine Seitenansicht des Schließzylinders mit einem
Schließzylinder und einem teilweise geschnittenen Langschild,
Fig.2 einen Längsschnitt durch den Schließzylinder der
Fig.l,
Fig.3 eine perspektivische Darstellung einer Abdeckleiste
des Zylindergehäuses,
Fig.4 einen Längsschnitt durch die Abdeckleiste der
Fig.3,
Fig.5 eine Aufsicht auf die Abdeckleiste in der Richtung
A der Fig.4,
Fig.6 eine Rückansicht der Abdeckleiste der Fig.3 in
Richtung B,
Fig.7 den Schnitt AB durch das Zylindergehäuse und die
Abdeckleiste der Fig.2,
Fig.8 die Frontansicht des Schließzylinders der Fig.2 in
Richtung C,
Fig.9 eine der Fig.2 entsprechende Darstellung eines
Fig.9 eine der Fig.2 entsprechende Darstellung eines
weiteren Schließzylinders mit einer abweichenden Abdeckleiste, und
Fig.10 den Schnitt AB der Fig.9.
Gemäß Fig.l bestent*der dort dargestellte Schließzylinder
im wesentlichen aus einem Schließzylinder 10, der als Profilzylinder ausgebildet ist und mit seinem schlüsselseitigen
Ende in eine Ausnehmung 21' eines Langschilds 21 hineinragt. Dieses Langschild 21 wird auf der Außenseite eines Türblatts
bzw. eines Flügels befestigt. Diese Befestigung ist üblicherweise eine Schraubbefestigung und Fig.l zeigt einen
Einschraubzapfen 30, der in eine entsprechende Ausnehmung bzw. Bohrung des Flügels eingreift und ein nicht dargestelltes
Innengewinde zum Eingriff einer Befestigungsschraube aufweist. Die Anordnung des Schließzylinders 10 ist so getroffen,
daß die Stirnfläche 18 des Zylindergehäuses 11 mit der Außenfläche 20 des flügelfesten Schildes 21 bündig liegt. Der
im Zylindergehäuse 11 schlüsseldrehbare Zylinderkern 12 steht nur geringfügig über die Außenfläche 20 vor. Im übrigen ist
der Schließzylinder 10 in herkömmlicher Weise als Doppelzylinder ausgebildet, also aus zwei durch einen Steg 31 miteinander
verbundenen Gehäusehälften 11',H'', zwischen denen im Gehäuseschlitz 32 ein Schließbart 13 gelagert und mittels des
Zylinderkerns 12 drehbar ist. Der die Gehäusehälften 11 ',YL'' verbindende Steg 31 ist gegen gewaltsame Beschädigung besonders
empfindlich, zumal er noch üblicherweise eine Gewindebohrung 33 zum Eindrehen einer Stulpschraube aufweist, die
zum Befestigen des Schließzylinders 10 benötigt wird.
Der Zylinderkern 12 ist mit einem nicht dargestellten Schlüssel verdrehbar. Der Schlüssel wird in den Schlüsselkanal
34 des Zylinderkerns eingeschoben, der insbesondere aus Fig.8 ersichtlich ist, welche die Stirnansicht des Schließzylinders
10 zeigt. Beim Einschieben des für den Schließzylinder vorbestimmten Schlüssels werden die im Zylinderkern 12
radial verschieblichen ersten Zuhaltungselemente 14 zumindest teilweise nach außen gedrückt. Sie werden dabei entgegen der
Wirkung von zweiten Zuhaltungselementen 16 verschoben, die in Stiftbohrungen 15 des Zylindergehäuses 11 mit den ersten Zuhaltungselementen
14 fluchtend angeordnet sind und unter der Wirkung von Federn 27 stehen. Bei dem schlüsselbedingten Verschieben
der ersten Zuhaltungselemente 14 gelangen diese in eine Radialstellung, bei der alle Trennebenen zwischen den
Zuhaltungselementen 14,16 fluchten und sämtlich mit dem Aus-
senumfang des Zylinderkerns 12 bündig liegen, so daß dieser
durch Verdrehen des Schlüssels entsprechend verdreht werden kann. Es erfolgt eine Schloßbetätigung über den Schließbart
13. Da die die zweiten Zuhaltungselemente 16 aufweisenden Stiftbohrungen 15 sämtlich in derselben Ebene liegen, ist das
Zylindergehäuse 11 in diesem Bereich außerhalb des Zylinderkerns 12 vergleichsweise schmal, so daß sich die bekannte
Profilzylinderform ergibt.
Die Stiftbohrungen 15 des Zylindergehäuses 11 sind kernabseitig mit Verschlußstopfen 28,28' verschlossen. Diese
Stopfen bilden Widerlager für die Federn 27, welche die zweiten Zuhaltungselemente 16 beaufschlagen. Die Stopfen 28,28'
müssen mit dem Zylindergehäuse 11 fest verbunden werden. Dies geschieht in beiden Fällen der Fig.2,9 jeweils mittels einer
Abdeckleiste 17, die den Gehäusebereich am kernabseitigen Ende der Stiftbohrungen 15 bildet. Sie ist infolgedessen in ihrem
Querschnitt der üblichen Form des Zylindergehäuses 11 angepaßt, wie sich beispielsweise in Fig.6 zeigt, aus der sich
ein kreisflächenabschnittmäßiger Querschnitt der Leiste 17 ergibt.
Die Leiste 17 hat einen Leistenschenkel 19, der rechtwinklig vorspringt und die schlüsseleinschubseitige Stirnfläehe
18 des Zylindergehäuses übergreift. Sie bildet also die schlüsseleinschubseitige Außenfläche des Schließzylinders 10.
Das Übergreifen der Stirnfläche 18 ist total. Es erfolgt eine vollständige Abdeckung, auch im Bereich der Gehäuseabschnitte
11'''7 die den Zylinderkern 12 schlüsseleinschubseitig umgeben.
Das ergibt sich deutlich aus der vergleichenden Betrachtung der Fig.2,3. Aus Fig.3 ist ein Ring 2 6 der Abdeckleiste
17 ersichtlich, der gemäß Fig.2 die Stirnfläche des Zylindergehäuses
11 bzw. dessen Gehäuseabschnitte H''' bekleidet. Der Einschnitt 26'' im Ring 26 ermöglicht es, daß der Schlüsseirücken
des nicht dargestellten Schlüssels an der Innenwand 37 des den Zylinderkern 12 aufnehmenden Abschnitts des Zylindergehäuses
11 abgestützt werden kann, also an der Drehlagerfläche des Zylinderkerns 12, wenn dessen Zuhaltungselemente
14 durch den Schlüssel entgegen der Kraft der Federn verschoben werden sollen.
Fig.4 zeigt den Ring 26 bzw. den vollständigen Leistenschenkel
19 im Schnitt. Es ist eine Absetzung 19' vorhanden, in die das Zylindergehäuse 11 mit einer Kante 11IV eingesetzt
wird, siehe Fig.2. Mit dieser Kante 11IV ist der Zylinderkern
12 schlüsseleinschubseitig axial gehalten. Ein Herausziehen des Zylinderkerns 12 entgegen der Richtung des Pfeils C ist
nicht möglich, da sich der Zylinderkern 12 über das Gehäuse 11 am Ring 2 6 abstützt.
In Fig.9 ist eine etwas abweichende Ausführungsform dargestellt.
Der Ring 26 ist axial etwas stärker, so daß sich der Zylinderkern 12 direkt an diesem bzw. an dem Leistenschenkel
19 abstützen kann. Das ermöglicht eine etwas steifere Ausbildung des Leistenschenkels 19 im Bereich des Rings 26
durch den aus Fig.9 ersichtlichen umlaufenden Ringkragen 26, in den das schlüsseleinschubseitige Ende des Zylinderkerns 12
eingesetzt ist. Ein gewaltsames Wegbiegen wird durch den tieferen Eingriff in den Beschlag bzw. in das Schild 21 hinein
erschwert.
Bei beiden dargestellten Ausführungsformen ist ein mit
der Abdeckleiste 17 einstückiger radialer Sicherungsvorsprung 22 vorhanden. Dieser hat die Form einer Platte, die unterhalb
des Zylinderkerns 12 ausgebildet ist. Diese Platte erstreckt sich radial über einen Bereich von ca. 180 Winkelgrad,
springt also in der Längsrichtung der Stiftbohrungen 15 parallel zu diesen vor, wie auch quer dazu in derselben Ebene,
wobei das Ausmaß dieses Vorspringens etwa gleich groß ist.
Der radiale Sicherungsvorsprung 22 hat von dem Leistenschenkel 19 einen Abstand 23, der so groß gewählt ist, daß der Sicherungsvorsprung
22 innerhalb einer Ausnehmung 24 des flügelfesten Schilds 21 untergebracht werden kann, wobei die
türblattseitige Fläche 22' des Sicherungsvorsprungs 22 etwa mit der Innenfläche des Schildes 21 gleichliegt, so daß noch
eine veritable Dicke des Schilds in diesem Bereich gegeben ist.
Der Sicherungsvorsprung 22 muß mit dem Zylindergehäuse 11 in dessen axialer Richtung formschlüssig gekuppelt werden.
Hierzu ist das ZylinSergehäuse 11 mit einem Außenumfangsschlitz
ausgebildet, der entsprechend dem Abstand 35 der Plattenkanten 36 so tief ist, daß der Sicherungsvorsprung 22
parallel zu den Stiftbohrungen 15 auf das Gehäuse quer zu diesem aufgeschoben werden kann. Dieses Aufschieben erfolgt
gleichzeitig mit der Anordnung der Abdeckleiste 17 bzw. des Leistenschenkels 19 vor der Stirnfläche 18 des Zylindergehäuses
11, so daß der in den Ring 26 eingreifende Zylinderkern 12 erst in die abgebildete Position gebracht werden kann,
nachdem der Leistenschenkel 19 montiert wurde.
Die Stiftbohrungen 15 müssen mit Verschlußstopfen 28,28' verschlossen werden, nachdem die in ihnen wirkenden Zuhaltungselemente
16 und die auf diese drückenden Federn 27 eingebracht wurden. Hierfür zeigt Fig.2 Verschlußstopfen 28, die
gemäß den Fig.3 bis 6 von der Leiste 17 parallel zum Leistenschenkel
19 vorspringen und so angeordnet sind, daß sie bei Anlage des Leistenschenkels 19 an der Stirnfläche 18 des Zylindergehäuses
11 exakt mit den Stiftbohrungen 15 fluchten.
Beim Zusammenbau der Abdeckleiste 17 mit dem Zylindergehäuse 11 durch relatives Zusammenschieben in der Richtung D der
Fig.2 greifen die Verschlußstopfen 28 in die kernabseitigen Enden der Stiftbohrungen 15 und beaufschlagen die Federn 27.
Die mit der Abdeckleiste 17 einstückigen Verschlußstopfen 28 haben dabei die Wirkung, daß sie nach ihrem Einbau die axiale
Stellung der Abdeckleiste 17 am Zylindergehäuse 11 sichern. Es ist nicht erforderlich, daß der Leistenschenkel 19 in besonderer
Weise mit dem Zylindergehäuse 11 verbunden wird. Gleichwohl ist es nicht ausgeschlossen und in bestimmten Anwendungsfällen
vorteilhaft, wenn der Abdeckschenkel 19 bzw. wenn die Abdeckleiste 17 mit dem Zylindergehäuse 11 verklebt
wird. Die hierzu benötigten Flächen sind hinreichend groß.
Fig.9 zeigt eine Ausgestaltung der Abdeckleiste 17, bei
der die angewendeten Verschlußstopfen 28' nicht mit der Abdeckleiste
17 einstückig sind. Vielmehr hat die Abdeckleiste 17 vertikale Stopfenbohrungen 29, die mit den Stiftbohrungen
15 des Zylindergehäuses 11 fluchten. Diese Bohrungen 29 sind gemäß Fig.9,10 auch in dem radialen plattenförmigen Sicherungsvorsprung
22 vorhanden und gestatten das axiale Ver-
schieben der VerschluiSstopfen 28 . Auch diese Verschlußstopfen
28' haben dabei die Wirkung, daß sie nach ihrem Einbau die axiale Stellung der Abdeckleiste 17 am Zylindergehäuse 11
sichern.
Die Verschlußstopfen 28' sind derart in die Stopfenbohrungen 29 eingesetzt, daß sie dieselbe Stellung einnehmen,
wie die Verschlußstopfen 28 der Fig.2. Sie fluchten also an einem Ende mit dem Außenumfang der Abdeckleiste 17 und drükken
mit dem anderen Ende in derselben Stellung auf die Federn 27 wie die Verschlußstopfen 28. Die Verschlußstopfen 28' sind
beispielsweise handelsübliche Federstifte, die zusammengedrückt eingeschoben werden und sich in der Stopfenbohrung 29
radial festsetzen. Sie erleichtern den Zusammenbau des Zylinderkerns
12 mit dem Zylindergehäuse 11, da sie erst nach dem erfolgten Zusammenbau eingesetzt werden müssen.
Claims (9)
1. Schließzylinder {10), in dessen Zylindergehäuse (11) ein
mit einem Schlüssel verdrehbarer und einen Schließbart {13) antreibender Zylinderkern (12) axial unverschieblieh
gelagert ist, der erste Zuhaltungselemente (14) hat, die mittels des Schlüssels und entgegen der Wirkung
zweiter, in Stiftbohrungen (15) des Zylindergehäuses (11) angeordneter und federkraftbeaufschlagter Zuhaltungselemente
(16) in eine eine Drehbeweglichkeit des Zylinderkerns (12) ermöglichende Freigabestellung zu bewegen
sind, wobei die Stiftbohrungen (15) des Zylindergehäuses (11) kernabseitig von einer Abdeckleiste (17)
verschlossen sind, die einen die schlüsseleinschubseitige Stirnfläche (18) des Zylindergehäuses (11) übergreifenden
Leistenschenkel (19) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistenschenkel (19) die gesamte
schlüsseleinschubseitige Stirnfläche (18) des Zylindergehäuses (11) überdeckt, einschließlich der den Zylinderkern
(12) umfassenden Gehäuseabschnitte (H'''), und daß der Leistenschenkel (19) bedarfsweise mit der Außenfläche
(20) eines flügelfesten Schildes (21) oder einer flügelfesten Rosette bündig liegt.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinderkern (12) mit seinem außerhalb des Schlüsseldrehbereichs gelegenen Außenumfangsrand (25)
hinter einem Ring (26) des Leistenschenkels (19) angeordnet ist.
3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Abdeckleiste (17) ein radialer Sicherungsvorsprung (22) mit Abstand (23) zum Leistenschenkel·
(19) angebracht ist.
4. Schließzylinder n«ch#^nsp*rucn 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Sicherungsvorsprung (22) eine mit der Abdeckleiste (17) einstückige Platte ist, die sich unterhalb
des Zylinderkerns (12) in alle drei Richtungen etwa gleich weit erstreckt.
5. Schließzylinder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der radiale Sicherungsvorsprung (22) innerhalb einer Ausnehmung (24) eines flügelfesten Schildes
(21) untergebracht ist.
6. Schließzylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sicherungsvorsprung (22) quer zum Zylindergehäuse
(11) in einen Querschlitz des letzteren eingesteckt ist.
7. Schließzylinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (17)
in die Stiftbohrungen (15) des Zylindergehäuses (11) einsteckbare einstückige, die die zweiten Zuhaltungselemente
(16) beaufschlagenden Federn. (27) abstützende Verschlußstopfen (2 8) aufweist.
8. Schließzylinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste (17)
mit den Stiftbohrungen (15) des Zylindergehäuses (11) fluchtende Stopfenbohrungen (2 9) hat, in die von der Abdeckleiste
(17) lose, die die zweiten Zuhaltungselemente (16) beaufschlagenden Federn (27) abstützende Verschlußstopfen
(28') eingebaut sind, die in die Stiftbohrungen (15) des Zylindergehäuses (11) hineinragen.
9. Schließzylinder nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (26) des
Leistenschenkels (19) mindestens so dick ist, wie der Leistenschenkel (19) im übrigen.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE29605637U DE29605637U1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Schließzylinder |
| EP97103591A EP0798433A1 (de) | 1996-03-27 | 1997-03-05 | Schliesszylinder |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29605637U DE29605637U1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Schließzylinder |
Publications (1)
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| DE29605637U1 true DE29605637U1 (de) | 1997-08-07 |
Family
ID=8021744
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|---|---|---|---|
| DE29605637U Expired - Lifetime DE29605637U1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Schließzylinder |
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| DE (1) | DE29605637U1 (de) |
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