DE29603647U1 - Eier-Malset - Google Patents
Eier-MalsetInfo
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- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
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Description
Die Erfindung betrifft ein Eier-Malset mit zumindest
einer Farbe und Hilfsmitteln zum Auftragen der Farbe auf die Schale eines zu bemalenden Eis.
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Bekannte Eier-Malsets werden im allgemeinen in der Vorosterzeit
zum Bemalen, Dekorieren und Verschönern der Schalen von gekochten oder ausgeblasenen Hühner- oder
Enten- bzw. Gänseeiern verwendet. Hierbei werden die Eier beispielsweise vollständig oder teilweise in Farbflüssigkeiten
eingetaucht und so mit der gewünschten Färbung versehen. Oder aber sie werden mit Filzstiften oder
ähnlichem per Hand bemalt. Um dabei aber saubere und feine Bildmotive zu erhalten, muß der Bemalende entspre-
15 chende Fertigkeiten aufweisen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Eier-Malset der eingangs genannten Art zu schaffen, mit
dem auf einfache Weise ohne große Fertigkeiten Bildmotive oder dergleichen auf Eierschalen aufgebracht werden
können.
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Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch ein Eier-Malset mit zumindest einer Farbe und Hilfsmitteln
zum Auftragen der Farbe auf die Schale eines zu bemalenden Eis gelöst, welches durch zumindest einen nach außen
gewölbten Stempel, der auf seiner innenliegenden Fläche mit einer erhabenen, auf die Schale eines Eis zu übertragenden
Struktur versehen ist, und zumindest ein Hilfsmittel zum Einfärben der erhabenen Struktur gekennzeichnet
ist. Mittels des erfindungsgemäßen Eier-Malsets wird also zunächst die Struktur des Stempels mit dem Hilfsmittel
eingefärbt und dann diese Struktur auf die zu bemalende Eierschale übertragen. Das Auftragen des Motivs muß also
nicht mehr per Hand erfolgen, so daß das erfindungsgemäße Malset auch insbesondere für Kinder geeignet ist. Beim
Hilfsmittel zum Einfärben der Struktur handelt es sich bevorzugt um einen Färb- bzw. Filzstift. Hierdurch ist
ein sauberes und einfaches Einfärben der erhabenen Struktur gewährleistet. Die Struktur selbst weist vorzugsweise
die Konturen eines auf die Schale zu übertragenden Motivs auf. In Verbindung mit dem Färb- bzw. Filzstift sind so
feinste Konturen auf ein zu bemalendes Ei bzw. dessen Schale übertragbar.
Vorzugsweise sind mehrere Stempel mit jeweils unterschiedlichen Motiven vorgesehen, so daß die Eierschalen
entsprechend unterschiedlich dekoriert werden können. Außerdem ist so die Möglichkeit zur Kombination und zum
Auftragen unterschiedlichster Ostermotive gegeben.
In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Stempel ein Formteil aus flexiblem Material ist, vorzugsweise
Kunststoff. Auf diese Weise kann der Stempel einfach zum Übertragen des Motivs an eine zu bemalende
Eierschale angedrückt und von dieser wieder entfernt
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werden. Des weiteren vereinfacht sich auch das Säubern des Formteils, indem die mit der Struktur versehene
Wölbung beispielsweise nach außen gedrückt wird.
In Weiterbildung ist vorgesehen, daß der gewölbte Stempel einen umlaufenden Rand aufweist. Hierdurch ist der Stempel
einfach zu handhaben, da er beim Einfärben der Struktur sowie Andrücken an eine Eierschale am Randbereich
gehalten werden kann.
Um die Eierschale sowohl im Bodenbereich als auch im Seitenbereich einfach bedrucken zu können, sind kreisförmig
sowie oval geformte Stempel vorgesehen. Die oval geformten Stempel eignen sich dann insbesondere zum
Bedrucken der länglich-oval geformten Schale im Seitenbereich, wobei die gewölbte Fläche des Stempels entsprechend
der Eiform ausgebildet ist, und die kreisförmigen Stempel zum Bedrucken des Bodenbereichs. Des weiteren
eignen sich die kreisförmig ausgebildeten Stempel zum Bedrucken der Schalen mehr kugelförmig ausgebildeter
Eier.
In Weiterbildung ist zumindest ein Pinsel zum Auftragen der Farben auf eine Eierschale vorgesehen. Mittels dieses
Pinsels und der entsprechenden Farben können dann die Motive ausgemalt oder aber die motivfreien Bereiche der
Eierschalen bemalt werden. Vorzugsweise sind hierfür im Eier-Malset zumindest zwei, höchst bevorzugt zumindest
vier Farben vorgesehen. Bei den Farben kann es sich dabei 0 um Wasserfarben handeln. Solche Farben sind insbesondere
auch für Kinder geeignet.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung ist eine Aufnahmeeinrichtung
mit Halterungen zur Aufnahme der Farben,
Stempel und Hilfsmittel vorgesehen. In einer solchen Aufnahmeeinrichtung können mehrere Stempel unterschiedlicher
Ausformung und unterschiedlichster Motive sowie eine entsprechende Anzahl an Farben und Hilfsmitteln untergebracht
sein. Beispielsweise können in einer solchen Aufnahmeeinrichtung zwölf Stempel, vier unterschiedliche
Farben, ein Filzstift sowie ein Pinsel enthalten sein. Die einzelnen Utensilien können dann beim Bemalen der
Aufnahmeeinrichtung entnommen und nachfolgend wieder in diese eingesetzt werden, um später wiederum Verwendung zu
finden. Da zum Bemalen Filzstifte und Wasserfarben verwendet werden, können diese bei Bedarf auch unabhängig
vom gesamten Set neu beschafft werden, so daß das erfindungsgemäße Eier-Malset auch in den folgenden Jahren
nutzbar ist.
Die Aufnahmeeinrichtung des Eier-Malsets ist dabei vorzugsweise in Form eines aufklapp- und verschließbaren
Behältnisses ausgebildet, so daß die Bestandteile des Eier-Malsets auch zuverlässig aufbewahrt werden können.
Die Ausbildung des Behältnisses kann dabei derjenigen von Videohüllen entsprechen. Das aufgeklappte Behältnis ist
dabei vorzugsweise beidseits mit Halterungen versehen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert ist. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Stempels;
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Fig. 2 den Stempel aus Fig. 1 in Seitenansicht;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemä
ßen Stempels;
Fig. 4 den Stempel aus Fig. 3 in Seitenansicht; und
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Fig. 5 eine Draufsicht auf das aufgeklappte Behältnis des Eier-Malsets.
Der in Fig. 1 dargestellte Stempel 1 eines erfindungsgemäßen
Eier-Malsets ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der Kontur einer Eierschale entsprechend oval
geformt und weist eine nach außen gerichtete Wölbung 2 (s. Fig. 2) sowie einen die Wölbung umgebenden, umlaufenden
Rand 3 auf. Auf der Innenseite bzw. -fläche 4 der Wölbung 2 ist eine erhabene Struktur 5 ausgebildet, die
den Konturen eines auf eine Eierschale zu übertragenden Hasenmotivs entspricht. Bei den Motiven kann es sich
selbstverständlich auch um andere Motive, wie beispielsweise Vögel, stilisierte Blumen, Gestirne, Herzen und
jedwedes anderes als Ostermotiv geeignet erscheinendes handeln. Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, weist die Wölbung
im dargestellten Ausführungsbeispiel den länglich ovalen Verlauf einer Eierschale auf.
0 Beim in Fig. 3 und 4 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist der Stempel 11 kreisförmig ausgebildet, um
beispielsweise den Bodenbereich der Schale eines Eis oder kugelförmige Eierschalen zu bedrucken. Der Stempel 11
weist ebenfalls eine nach außen gerichtete Wölbung 12,
die bei diesem Ausführungsbeispiel kugelförmig ausgebildet ist, sowie einen umlaufenden Rand 13 auf. Die Innenseite
bzw. -fläche 14 der Wölbung 12 ist auch hier mit einer Struktur 15 versehen, die ebenfalls der Kontur
eines Motivs, hier eines schlüpfenden Kükens, entspricht.
Sowohl der Stempel 1 als auch der Stempel 11 sind in Form eines Formteils aus flexiblem Kunststoff ausgebildet. Die
Formteile 1, 11 sind dabei in entsprechende Halterungen 7, 7' , 8, 8' einer Aufnahmeeinrichtung 6 wie einem aufklappbaren
Behältnis einsetzbar und entnehmbar (siehe Fig. 5). Die Halterungen 7, 7', 8, 8' können dabei in
Form von entsprechend oval oder rund geformten Ausnehmungen ausgebildet sein, in die die flexiblen Formteile 1,
11 eingedrückt werden.
Des weiteren weist das Behältnis 6 Halterungen 9, 9' bzw.
Aufnahmen oder Ausnehmungen für Farben, beispielsweise Wasserfarben, auf. Ebenso sind Halterungen 10, 10' für
einen Pinsel und einen Filzstift vorgesehen.
Ein bevorzugtes Eier-Malset weist zwölf Stempel in Form von Formteilen, acht oval geformte und vier kreisförmige
Stempel, vier unterschiedliche Farben (rot, blau, braun, gelb), einen Filzstift sowie einen Feinhaarpinsel auf.
Die Wasserfarben sind in entsprechenden Topfen, wie sie aus Farbmalkästen bekannt sind, enthalten. Diese können
den Ausnehmungen 9, 9' zur Aufnahme der Farben einfach
entnommen und beispielsweise auch ausgewechselt werden.
Das Bemalen der Schale eines Eis erfolgt nun, indem der gewünschte Stempel 1, 11 und der Filzstift dem Behälter 6
entnommen werden und die Struktur auf dem Stempel mittels des Filzstiftes eingefärbt wird. Anschließend wird der
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Stempel an einer Eierschale zum Übertragen der Struktur,
einer Motivkontur, angedrückt. Anschließend kann das Ei mittels der Farben und dem Pinsel wie gewünscht bemalt
werden.
Claims (15)
1. Eier-Malset mit zumindest einer Farbe und Hilfsmitteln zum Auftragen der Farbe auf die Schale eines zu
bemalenden Eis, gekennzeichnet durch zumindest einen nach außen gewölbten Stempel (1, 11) , der auf seiner
innenliegenden Fläche (4, 14) mit einer erhabenen, auf die Schale eines Eis zu übertragenden Struktur
(5, 15) versehen ist, und durch zumindest ein Hilfsmittel zum Einfärben der erhabenen Striiktur (5, 15).
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2. Malset nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsmittel zum Einfärben der Struktur (5, 15)
ein Färb- bzw. Filzstift ist.
3. Malset nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur (5, 15) den Konturen eines auf
die Eierschale zu übertragenden Motivs entspricht.
4. Malset nach Anspruch 1 oder 3, gekennzeichnet durch
mehrere Stempel (1, 11) mit jeweils unterschiedlichen Motiven.
5. Malset nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (1, 11) ein Formteil
aus flexiblem Material ist.
6. Malset nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Material Kunststoff ist.
7. Malset nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stempel (1, 11) einen umlaufenden Rand (3, 13) aufweist.
8. Malset nach einem der Ansprüche .1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stempel (11) im wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist.
9. Malset nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stempel (1) im wesentlichen oval geformt ist.
10. Malset nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch zumindest einen Pinsel zum Auftragen
der Farben auf die Eierschale.
5 11. Malset nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Eier-Malset zumindest zwei
Farben aufweist.
12. Malset nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
0 die Farben Wasserfarben sind.
13. Malset nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Aufnahmeeinrichtung (6)
It
mit Halterungen (7, 7', 8, 8·, 9, 9', 10, 10') zur
Aufnahme der Farben, Stempel und Hilfsmittel.
14. Malset nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (6) in Form eines aufklapp-
und verschließbaren Behältnisses ausgebildet ist.
15. Malset nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgeklappte Behältnis (6) beidseits
mit Halterungen (7, 7', 8, 8», 9, 9', 10, 10')
versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603647U DE29603647U1 (de) | 1996-02-28 | 1996-02-28 | Eier-Malset |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29603647U DE29603647U1 (de) | 1996-02-28 | 1996-02-28 | Eier-Malset |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29603647U1 true DE29603647U1 (de) | 1996-04-11 |
Family
ID=8020245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29603647U Expired - Lifetime DE29603647U1 (de) | 1996-02-28 | 1996-02-28 | Eier-Malset |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29603647U1 (de) |
-
1996
- 1996-02-28 DE DE29603647U patent/DE29603647U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960523 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990728 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020829 |