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DE29602939U1 - Stützvorrichtung zum Abstützen von körperschallerzeugenden und/oder -leitenden Gegenständen - Google Patents

Stützvorrichtung zum Abstützen von körperschallerzeugenden und/oder -leitenden Gegenständen

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DE29602939U1
DE29602939U1 DE29602939U DE29602939U DE29602939U1 DE 29602939 U1 DE29602939 U1 DE 29602939U1 DE 29602939 U DE29602939 U DE 29602939U DE 29602939 U DE29602939 U DE 29602939U DE 29602939 U1 DE29602939 U1 DE 29602939U1
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DE
Germany
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support
floor
support unit
base
support part
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DE29602939U
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/12Casings; Tubs
    • D06F39/125Supporting arrangements for the casing, e.g. rollers or legs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/024Sectional false floors, e.g. computer floors
    • E04F15/02447Supporting structures
    • E04F15/02464Height adjustable elements for supporting the panels or a panel-supporting framework
    • E04F15/0247Screw jacks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
    • F16F1/42Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by the mode of stressing
    • F16F1/44Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by the mode of stressing loaded mainly in compression
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F2236/00Mode of stressing of basic spring or damper elements or devices incorporating such elements
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  • Floor Finish (AREA)

Description

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Stützvorrichtung zum Abstützen von körperschallerzeugenden und/oder -leitenden Gegenständen
Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Ti*ate¥rtÄnspruchs 1.
Aus der DE-A 29 15 115 ist eine Stützvorrichtung zum körperschallgedämmten Abstützen von Bodenplatten bekannt.
Die bekannte Stützvorrichtung hatte eine Gewindestange als Stützeinheit deren eines Ende ein Rechts- und deren anderes Ende ein Linksgewinde trug. Das eine Ende der Gewindestange griff in eine Gewindehülse in der Bodenplatte und das andere in eine in ein körperschalldämmendes Bodenauflageteil eingesetzte Gewindehülse ein. Der Bodenauflageteil war aus einem kautschukähnlichen Werkstoff als zylindrischer, elastischer Block mit einem Mittelloch hergestellt. In dieses Mittelloch wurde die eine Gewindehülse eingesteckt, welche annähernd mittig einen koaxialen Auflagering besaß. In einer Ausführungsvariante wurde der Auflagering als Hülsenabschluß ausgebildet, der dann auf dem Bodenauflageteil auflag.
Eine weitere Stützvorrichtung für Bodenplatten ist aus der CH-A 682 093 bekannt. Diese Stützvorrichtung hatte Stäbe als Stützeinheit, deren Stützenfußteil kugelig ausgebildet war. Jeder Fußteil war mit einer Auflageplatte gelenkig verbunden, in dem das kugelige Ende in einer entsprechenden Höhlung des aus dehnbarem Kunststoff bestehenden Oberteils
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der Auflageplatte eingeschnappt war. Der Unterteil jeder Auflageplatte war eine Metallplatte.
Aus der GB-A 1 339 204 ist eine Antivibrationsunterlage für Maschinen bekannt. Der Bodenauflageteil hatte einen elastischen Gummiblock mit einer zentrischen Bohrung und eine Druckplatte zur gleichmäßigen Verteilung des Auflagedrucks auf den Gummiblock. Die Druckplatte umgriff den Gummiblock in dessen oberem Bereich und drang mit einer Ausstülpung in die Bohrung ein. Die Stützeinheit war als Gewindestange ausgebildet, welche mit einer Mutter und einer flanschbehafteten Gewindehülse an der Maschine befestigt war. Die Gewindehülse steckte gegen Verdrehen gehemmt in der Ausstülpung der Druckplatte.
15
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Stützeinrichtung für körperschallerzeugende und/oder -leitende Gegenstände zu schaffen, mit der diese lagestabil und körperschallisoliert abstützbar sind und ein Ablösen des körperschal!dämmenden Teils von den restlichen Bauteilen vermieden wird.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stützvorrichtung materialmäßig zweiteilig, bestehend aus einer steifen Stützeinheit und einem körperschalldämmenden Bodenauflageteil, ausgebildet ist. Die mit dem Gegenstand verbindbare Stützeinheit weist einen Fuß auf, der derart ausgebildet ist, daß das Bodenauflageteil diesen gegen seitliches Herausrutschen gesichert, lösbar umschließt. Bodenauflageteil und Stützeinheit können somit materialmäßig für ihre Aufgabe optimiert und auf einfache Art und Weise miteinander verbunden werden. Die Stützeinheit kann somit mechanisch steif, z. B. im Spritzgußverfahren und das Bodenauflageteil aus einem anderen, schalldämmenden Material z. B. Ethylenpropylen hergestellt werden. Durch die Steifheit der Stützeinheit wird der Gegenstand ausgezeichnet in seiner einmal eingestellten Lage gehalten, ist aber körperschallgedämmt gegen den Boden durch das Bodenauflageteil isoliert. Im Gegensatz zu den bekannten Stützvorrichtungen kann bei der erfindungs-
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gemäßen Stützvorrichtung deren körperschalldämmendes Element sich von den restlichen Teilen der Vorrichtung nicht mehr ohne weiteres lösen.
Der Fuß der Stützeinheit ist als rotationssymmetrischer Teller ausgebildet, über dessen Tellerrand ein im Querschnitt c-förmiger Rand des Bodenauflageteils, formschlüssig gesichert und unverlierbar, stülpbar ist.
Der Auflageboden des Bodenauflageteils, welcher insbesondere für die Körperschalldämmung verantwortlich ist, wird bevorzugt mit in sich geschlossenen Hohlräumen ausgestattet. Luft ist ein ausgezeichnetes Körperschalldämmittel. D. h., um eine ausgezeichnete Dämmung zu erhalten, sollten nun die Querschnittsflächen der Hohlräume so groß wie möglich gemacht werden. Werden nun die Hohlraumquerschnittsflächen sehr groß gewählt, würde sich zwar theoretisch eine ausgezeichnete Körperschalldämmung ergeben, das verbleibende Material würde jedoch dann durch die Last des Gegenstands derart stark zusammengedrückt werden, daß eine ausreichende Halterung des Gegenstands nicht mehr gegeben wäre und dieses zusammengedrückte Material auch wieder eine gute Körperschalleitung aufweisen würde. Es ist somit ein Kompromiß einzugehen. Ein optimaler Wert ist eine etwa zehnprozentige Zusammenstauchung der Höhe des Auflagebodens des Bodenauflageteils unter Last.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird nun die Stützeinheit als Justiereinheit zur Abstandseinstellung des Gegenstands vom Boden ausgebildet, in dem die Stützeinheit in Stützrichtung eine Innenbohrung, insbesondere eine Durchgangsöffnung, aufweist, in welche am oberen Ende eine Mutter als Höhenverstellelement eingesetzt, bevorzugt eingegossen ist. In diese Mutter kann nun eine mit dem Gegenstand 5 fest verbundene Gewindestange eingreifen. Durch Drehen der Stützeinheit wird dann eine Abstandsänderung erzeugt. Der gesamte Weg einer möglichen Abstandsänderung ist durch die Länge der Innenbohrung/Durchgangsöffnung gegeben.
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Wird nun noch der Mantel der Stützeinheit griffig ausgebildet, z. B. durch eine Anordnung von Längsstegen, so ist eine gute Kraftübertragung von der verstellenden (verdrehenden) Hand auf die Stützeinheit gegeben und somit eine leichte Höhenverstellung möglich. Zur Erleichterung der Höhenverstellung kann auch noch ein Gleitmittel zwischen den Boden Unterseite der Stützeinheit - und der Auflagefläche im Bodenauflageteil eingebracht werden. Als Gleitmittel könnte z.B. wässrige Seifenlauge, Siliconöl etc. verwendet werden.
Auch kann zur weiteren Erleichterung der Verdrehbarkeit unter Last auf die Auflagefläche des Bodenauflageteils eine Gleitscheibe, z. B. eine dünne Teflonscheibe, aufgebracht werden. Um dann ein selbsttätiges Verdrehen der Stützeinheit im späteren Gebrauch infolge von Erschütterungen zu verhindern, kann die Stützeinheit mit der mit dem Gegenstand festverbundenen Gewindestange durch Konterung gesichert werden.
Im folgenden wird ein Beispiel der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung anhand einer einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Stützvorrichtung darstellenden Zeichnung näher erläutert. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Beschreibungstext.
25
Die in der einzigen Figur dargestellte Stützvorrichtung 1 ist eine von wenigstens dreien zum Abstützen eines Whirlpools 3 als Gegenstand auf einem Boden 5. Sie dient dazu, den Whirlpool 3 stabil zu halten und in ihm, durch das "blubbernde" Wasser erzeugten Körperschall vom Boden 5,
d. h. vom Gebäude fernzuhalten. Die Stützvorrichtung 1 besteht aus einer steifen Stützeinheit 6 und einem körperschal !dämmenden Bodenauflageteil 7. Das Bodenauflageteil 7 ist rotationssymmetrisch mit einem im Längsschnitt c-förmi-5 gen Halteflansch 9 ausgebildet, der den Rand 10 des Fußes der Stützeinheit 6 vollständig formschlüssig umgreift. Das Material der Stützeinheit ist ein steifes Kunststoffspritzgußmaterial wie z. B. Polyamid 6.6, könnte aber auch z. B.
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Aluminium oder eine andere Legierung oder ein anderer steifer Kunststoff sein. Das Material des Bodenauflageteils 7 ist 2. B. Ethylenpropylen (EPDM) mit einer Shorhärte von 55; es kann aber Naturkautschuk oder ein anderes, körperschalldämmendes Material verwendet werden. Da das Material des Bodenauflageteils 7 elastisch ist, umgreift deren Halteflansch 9 den Rand 10. Das Bodenauflageteil 7 ist somit am Fuß 11 gegen seitliches Verrutschen und gegen Abziehen gesichert. Eine Montage und Demontage ist jedoch aufgrund der Elastizität möglich. Zur Montage und Demontage werden keine Werkzeuge benötigt. Die durch das blubbernde Wasser erzeugten Erschütterungen können aufgrund der im Querschnitt cförmigen Umklammerung des Fußes 11 keinen Abziehvorgang des Bodenauflageteils 7 vom Fuß 11 auslösen.
15
Der Halteflansch 9 geht in einen scheibenförmigen Auflageboden 13 über, in dem zwei ringförmige, in sich geschlossene Hohlräume 15a und 15b angeordnet sind. Halteflansch 9 und Auflageboden 13 umschließen schüsselartig einen kreiszy-1Inderförmigen Innenraum 16. Das Querschnittsverhältnis der Hohlräume 15a und 15b zum restlichen Material des Auflagebodens 13 ist gemäß den obigen Ausführungen für eine optimale Körperschalldämmung bei verbleibender, ausreichender Lagestabilität für den Gegenstand 3 ausgewählt. In der auf dem Boden 5 aufzulegenden Auflagefläche 17 des Auflagebodens 13 sind Vertiefungen 19a und 19b angeordnet, welche zur Körperschalldämmung nur geringfügig oder gar nichts beitragen, sie dienen hauptsächlich dazu die Auflagefläche 17 schoner aussehen zu lassen.
30
In seinem in der einzigen Figur dargestellten unteren Teil ist der Fuß 11 mit einem Deckel 20 bedeckt, dessen Oberfläche 21 auf einer mit Siliconöl bestrichenen dünnen Teflonscheibe 22 auf der Auflagefläche 17 des Bodenauflageteils 7 aufliegt. Die Teflonscheibe 22 wirkt als Gleitmittel, dessen Gleitfähigkeit durch das Siliconöl erhöht wird. Der Deckel 20 wird bevorzugt aus dem gleichen Material wie die Stützeinheit 6 gefertigt. Es kann aber auch ein anderes
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steifes Material (Kunststoff) verwendet werden. Der Deckel 20 und die Stützeinheit 6 werden nur aus fertigungstechnischen Überlegungen getrennt hergestellt. Der Deckel ist kreisscheibenförmig mit einem dem Fuß 11 entsprechenden Durchmesser ausgebildet und trägt auf seiner, der Oberseite 21 entgegengesetzten Seite 23 einen zentrischen Ringansatz 24. Er ist bevorzugt am Fuß 11 angeklebt bzw. angeschweißt. Der Außendurchmesser des Ringansatzes 24 ist um eine Toleranz kleiner als der Innendurchmesser einer zylindrischen nach unten offenen Stufe 25 im Fußendbereich eines zur Achse 26 der Stützeinheit 6 zentrischen, die Stützeinheit 6 in Stützrichtung durchlaufenden kreiszylindrischen Innenraums 27. Der Deckel 20 bewirkt eine Vergrößerung der Auflagefläche des Fußes 11 auf dem Bodenauflageteil 7 und damit eine gleichmäßigere Flächenbelastung gefolgt von einem geringeren Zusammenpreßen infolge der Last des Whirlpools 3 (Gegenstands). In der Seite 21 ist ferner eine zentrische Ausnehmung 28 vorhanden, welche lediglich nur aus spritztechnischen Gründen vorhanden ist, um aufgrund einer hierdurch sich ergebenden dünneren Wandstärke eine schnellere Abkühlung und damit eine höhere Produktionsgeschwindigkeit zu erreichen. Ein eventuell sich hier bildendes kleines Luftpolster würde sogar die Körperschalldämmwirkung erhöhen. Die Flächenpressung auf das Bodenauflageteil 7 wird hierdurch nicht erhöht.
Die Stützeinheit 6 hat im Fuß 11 eine umlaufende Nut 29, welche der Materialersparnis und der Vermeidung von Erstarrungsrissen während des Herstellungsgusses dient. Die Fußhöhe h ergibt sich aus einem allmählichen Übergang der leicht pyramidenstumpfförmigen Außenkontur des Außenmantels 32 der restlichen Stützeinheit in den durch die zu tragenden Last bestimmten Auflagedurchmesser des Fußes 11. Die Höhe a des zylindrischen unteren Teils 30 des Fußes 11 ergibt sich aus 5 der Steifigkeit des Halteflansches 9, dessen Elastizität und Dehnbarkeit. Der Halteflansch 9 muß nämlich so weich und dehnbar sein, daß er sich gut über den unteren Teil 30 ziehen läßt und der obere Teil 31 des c-förmigen Schenkel-
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teils 9 gut gegen Abziehen gesichert auf einem äußeren umlaufenden Absatz 33 aufliegt. Die Biegesteifigkeit des unteren Teils 34 des c-förmigen Schenkelteils des Halteflansches 9 sollte jedoch so hoch sein, daß durch die Rüttelbewegungen des Whirlpools 3 niemals ein Abziehen des Bodenauflageteils 7 von der Stützeinheit 6 erfolgen kann.
In dem dem Fuß 11 entgegengesetzten oberen Endbereich des Innenraums 27 ist eine bevorzugt sechskantige Mutter 35 eingelassen, d. h. beim Spritzgußverfahren mit eingespritzt worden. Die Mutter 35 besteht in vorteilhafter Weise aus Messing (nicht rostend; sie kann aber auch aus Stahl bestehen) und ist derart in die Wandung 37 der Stützeinheit 6 eingesetzt, daß sie die abzustützende Last des Whirlpools 3 auf die Wandung 37 verdrehgesichert übertragen kann. Am Außenmantel 32 sind in Stützrichtung verlaufende voneinander distanzierte Längsstege 39 angeordnet, um der Stützeinheit 6 eine Griffigkeit zu geben. Neben der Griffigkeit ergeben die Längsstege 39 eine Vergrößerung der mechanischen Steifigkeit und Tragfähigkeit der Wandung 37.
Am Boden des Whirlpools 3 ist am Ort der Abstützung durch die Stützvorrichtung 1 eine Gewindestange 40 angeordnet (angeschweißt). Das Ende dieser Gewindestange 40 kann nun in die Mutter 35 durch Verdrehen der Stützeinheit 6 eingeschraubt werden, wobei sich durch den Grad des Einschraubens der Abstand des Whirlpools vom Boden 5 verändern läßt.
Anstelle mit dem Halteflansch 9 den tellerförmigen Fuß 11 vollständig zu umgreifen, reicht ein teilweises Umgreifen an drei Orten. In diesem Fall ist jedoch der Halteflansch bedeutend stabiler auszuführen, um eine ausreichende Halterung am Fuß 11 zu erreichen. Diese konstruktive Ausführungsart des Bodenauflageteils kann jedoch als schlechtere Ausführungsvariante bezeichnet werden, da sie in der Ausführung aufwendiger ist und dennoch nicht den guten Zusammenhalt, wie oben beschrieben mit dem Fuß 11, erbringt. Die Verdrehbarkeit der Stützeinheit 6 im Bodenauflageteil 7 ist
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auch ohne Teflonscheibe 22 nur aufgrund des Siliconöls, der Seifenlauge etc. möglich. Die Teflonscheibe 22 erleichert jedoch die Verdrehbarkeit wesentlich.
Anstelle den Fuß 11 und das Bodenauflageteil 7 zylindrisch auszubilden, können auch andere Formen gewählt werden. Auch hier handelt es sich um schlechtere Ausführungsformen, da sie aufwendiger in der Herstellung sind und nicht die guten Eigenschaften der obigen Gestaltung aufweisen.
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Die umlaufende Nut 29 kann in mehrere, gleich distanzierte Einstiche aufgelöst werden. Hierdurch kann sich unter Umständen eine einfache Haltemöglichkeit im Herstellungsverfahren ergeben.
15
Die Verwendung der Stützvorrichtung 1 zum Abstützen eines Whirlpools 3 erfolgte oben nur beispielsweise. Selbstverständlich können mit der erfindungsgemäßen Stützvorrichtung auch andere Körperschall erzeugende und/oder leitende Gegenstände abgestützt werden. Auch muß die Abstützung nicht, wie oben beschrieben, vertikal erfolgen, es können auch andere Abstützrichtungen gewählt werden.
Anstelle die Hohlräume 15a und 15b als in sich geschlossen auszubilden, können sie auch als zu den Seitenrändern
durchgehende Durchbrüche ausgebildet werden, was jedoch eine größere Weichheit der Bodens ergibt. Auch kann auf die Hohlräume 15a und 15b bei geeigneter Materialwahl des Bodens ganz verzichtet werden.
30
In keiner der zum Stand der Technik bekannten Druckschriften DE-A 26 15 115, CH-A 682 093 und GB-A 1 339 204 ist ein Bodenauflageteil mit einem im Querschnitt c-förmigen Rand beschrieben. Lediglich die DE-A 2 915 115 zeigt ein im Querschnitt, jedoch nicht in dessen Randbereich c-förmiges Profil. Auch ist in keinem der Dokumente die Stützeinheit tellerförmig ausgebildet und der Rand des Bodenauflageteils über diesen gezogen.
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Der Stand der Technik geht davon aus, daß körperschalldärainendes Material alleine keine ausreichende Steifigkeit besitzt, um irgendwelche Klammerwirkung (Verbindungssteifigkeit) zu erreichen.
Um diese Steifigkeit zu erreichen, wurden in der DE-A 2 915 115 spezielle Hülsen verwendet. Diese Hülsen sind jedoch auf den korperschalldammenden, elastischen Block aufgesetzt und somit leicht verlierbar. Auch ein Ankleben dürfte hier auf die Dauer keine Abhilfe schaffen.
Dasselbe Problem einer angeblich nicht ausreichenden Steifigikeit eines schalldämmenden Materials alleine versucht auch die CH-A 682 093 zu lösen. Hierzu weist das körperschal ldämmende Bauteil zusätzlich als Stabilitätselement eine Metallplatte auf.
Es lag somit nicht nahe, wie in der Erfindung beschrieben, das körperschalldämmende Bauteil nur aus körperschalldämmendem Material herzustellen und mit diesem Material alleine eine "klammernde" Form, nämlich den im Querschnitt eiförmigen Rand, zu schaffen.
Erst durch diese Formgebung war es möglich, auf eine einfache Art und Weise eine Stützvorrichtung mit Höhenverstellung zu schaffen, bei der sich die Stützeinheit leicht im Bodenauflageteil drehen läßt, dabei aus diesem auch nicht herausrutscht und zudem beide Teile auch noch unverlierbar auf die Dauer miteinander verbunden bleiben.
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Claims (7)

-10-S chut z ansprüche
1. Auf dem Boden aufzustellende Stützvorrichtung (1) zum
Abstützen von körperschallerzeugenden und/oder -leitenden Gegenständen (3), mit einer mechanisch steifen Stützeinheit (6) und einem Bodenauflageteil (7), dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenauflageteil (7) aus körperschalldämiaendem Material hergestellt ist und die Stützeinheit (6) einen als rotationssymmetrischen Teller ausgebildeten Fuß (11) aufweist, über dessen Tellerrand ein im Querschnitt c-förmiger Rand des Bodenauflageteils als Halteflansch (9), formschlüssig gesichert und unverlierbar stülpbar ist.
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2. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußrand ringförmig und der Bodenauflageteil (7) kreiszylinderförraig mit einem kreiszylinderförmigen Innenraum (16) ausgebildet sind, um die Stützeinheit verdrehen zu können.
3. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinheit (6) einen parallel zur Stützrichtung sich erstreckenden, bevorzugt zentrisehen Innenraum (27) aufweist, der in seinem oberen, dem Bodenauflageteil (7) entgegengesetzten Ende offen ist und bevorzugt im oberen Endbereich eine eingesetzte Mutter (35) aufweist, in welche eine mit dem zu stützenden Gegenstand (3) verbindbare Gewindestange (40) zur bevorzugten Abstandseinstellung des Gegenstands (3) über dem Boden (5) einschraubbar ist.
4. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Gleitmittel zwischen der Unterseite (21) der Stützeinheit (6) und der Auflagefläche im Bodenauflageteil (13) zur Erleichterung der Höhenverstellung durch Verdrehen der Stützeinheit (6).
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-11-
5. Stützvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinheit (6) an dem in Stützrichtung verlaufenden Außenmantel (32) eine bevorzugt Längsstege (39) aufweisende Riffelung zur Erhöhung der Griffigkeit hat, um die Stützeinheit (6) händisch zur Höhenverstellung des Gegenstands (3) leicht verdrehen zu können.
6. Stützvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflageboden (13) des
Bodenauflageteils (7) Hohlräume (15a, 15b) aufweist, wobei das Querschnittsverhältnis der Querschnittsflächen der Hohlräume (15a, 15b) zu den Querschnittsflächen des die Hohlräume (15a, 15b) umgebenden Materials derart gewählt ist, daß die gesamte Querschnittsfläche der Hohlräume (15a, 15b) möglichst groß ist und das dann noch verbleibende, die Hohlräume (15a, 15b) umgebende Material dem Auflageboden (13) eine noch ausreichende Steifigkeit gibt, damit lediglich ein höchstens zehnprozentiges Zusammendrücken der Höhe des Auflagebodens (13) unter der Last des Gegenstands (3) erfolgt.
7. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen in den unteren, dem Bodenauflageteil (7) benachbarten Endbereich des Innenraums (27) angesetzten Deckel (20), dessen äußerer Durchmesser bevorzugt dem Fußdurchmesser der Stützeinheit (6) entspricht.
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DE29602939U 1995-02-22 1996-02-20 Stützvorrichtung zum Abstützen von körperschallerzeugenden und/oder -leitenden Gegenständen Expired - Lifetime DE29602939U1 (de)

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CH51795 1995-02-22

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29602939U Expired - Lifetime DE29602939U1 (de) 1995-02-22 1996-02-20 Stützvorrichtung zum Abstützen von körperschallerzeugenden und/oder -leitenden Gegenständen

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