DE29601996U1 - Getränkedose - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit einem Aufreißverschluß versehene
Getränkedose aus insbesondere Aluminiumblech.
Bei herkömmlichen Getränkedosen wurden mit einer vorgeprägten Lasche versehene
Metallhebel verwendet, mit deren Hilfe die Laschen aus dem Dosendeckel herausgerissen wurden. Diese Dosen haben jedoch den Nachteil, daß Hebel und
Lasche nach dem Öffnen getrennt vorlagen, meist weggeworfen wurden und damit ein Umweltproblem darstellen.
Daher wurde dazu übergegangen, die Hebel am Deckel nahe der Lasche anzuordnen,
wobei durch Anheben des mit einem Griff versehenen Hebels die Lasche in das Doseninnere eingedrückt wird, und der Hebel über die zweite am Dosendeckel
befindliche Befestigung an dieser verbleibt. Eine solche Dose ist heute Standard.
Diese Dosen weisen jedoch ein besonderes, bis heute nicht lösbares Problem auf.
Da die Getränkedosen nach dem Verkauf an den Verbraucher keiner Reinheitskontrolle
mehr unterliegen, oft mit beschmutzten Händen angefaßt werden, die auch bakteriell kontaminiert sein können, gelangt konsequenterweise diese Verunreinigung
über die eingedrückete Lasche auch an das in der Dose befindliche Getränk, was zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen Verschluß für
Getränkedosen zu schaffen, bei welchem zwar der Hebel nach dem Öffnen an der Dose verbleibt, dieser jedoch nicht mit dem Getränk in Berührung kommt.
Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Dosen besteht darin, daß die nach dem
Aufdrücken oder Aufreißen entstandene Öffnung nicht verschließbar ist. Da die Getränke meist zuckerhaltig sind, stellen sie eine begehrte Nahrungsquelle für
Insekten, wie insbesondere Bienen oder Wespen dar, die unbemerkt in das Doseninnere eindringen und beim Trinken mit verschluckt werden können. Hier-
von geht insbesondere in den Sommermonaten eine deutliche Gefahr aus, da
Bienen- oder Wespenstiche im Mundbereich oder im Schlund ausgesprochen schmerzhaft sind und allergische Schocks auslösen können.
Die zweite Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen Verschluß der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, der nach dem Öffnen auch zum Wiederabdecken der Trinköffnung einsetzbar ist.
Die Lösung dieser Aufgaben gelingt mit Hilfe einer Getränkedose mit einem Aufreißverschluß
bestehend aus einem einen Griff aufweisenden Hebel, der über eine Verbindung mit einer vorgeprägten Lasche und über eine zweite Verbindung
mit dem Dosendeckel verbunden ist, so daß nach dem Aufreißen des Prägerandes die Lasche am Deckel verbleibt, wobei der Griff vor der ersten Verbindung
angeordnet ist und die zweite Verbindung fluchtend mit etwa der Mitte des Griffes
und der ersten Verbindung hinter der Lasche liegt, und daß die zweite Verbindung
derart drehbar ausgebildet ist, daß nach dem Aufreißen der Lasche diese um die zweite Verbindung zum Dosenrand und wieder über das im Deckel entstandene
Loch geschwenkt werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Dose wird mit Hilfe des Griffes der Hebel angehoben,
wobei die (nahe an diesem) angeordnete Lasche aus der Prägung herausgetrennt wird. Über die zweite Befestigung an dem Dosendeckel bleiben jedoch Hebel und
Lasche mit der Dose wie herkömmlich verbunden. Werden verformbare Hebel eingesetzt, so kann dieser soweit aufgebogen werden, daß die entstandene Öffnung
zum Trinken benutzt werden kann.
Die erste Verbindung liegt dabei vorteilhaft nahe dem Griff und dem vorderen,
diesem zugekehrten Rand der Prägung, so daß zum Aufreißen die erforderliche Kraft reduziert werden kann. Dabei steht der Hebel folglich über den Prägerand
über.
Besonders vorteilhaft ist der Hebel jedoch im wesentlichen starr ausgebildet, so
daß er sich beim Öffnen der Lasche nur wenig verformt, wobei gleichzeitig die Befestigung des Hebeis über einen Niet derart erfolgt, daß dieser nach dem Öff-
nen der Dose seitlich weggeschwenkt werden kann, wodurch die Trinköffnung
freigegeben wird. Anschließend kann die Lasche zum Abdecken der Öffnung wieder über diese geschwenkt werden kann, wobei durch die geringe Verformung
des Hebels bzw. seiner Halterung am Deckel lediglich ein kleiner umlaufender Spalt verbleibt, den Insekten nicht passieren können.
Letztlich wird vorgeschlagen, die Lasche bzw. deren Prägerand sowie den Hebe!
und seine Befestigungen seitlich gegenüber der Dosenmitte zu versetzen, so daß die Lasche nahe am Dosenrand liegt und nach dem Öffnen bzw. dem Zurückschwenken
aus der Trinkstellung an der Bördelung des Randes anliegt, der damit als Anschlag beim Zurückschwenken in die Schließstellung dient.
Anhand der beiliegenden Figur wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigen
Figur 1 eine erfindungsgemäße Getränkedose in Draufsicht in geschlossenem
und
Figur 2 eine solche in geöffnetem Zustand.
In der Darstellung der Figur 1 ist der Deckel 2 eine Getränkedose gezeigt, weiche
in bekannter Weise über einen Prägerand 5 mit diesem verbundene Lasche 4 aufweist. Die Lasche 4 ist von einem Hebel 1 überdeckt, der vorne eine Ausnehmung
aufweist und derart einen Griff 6 bildet. Dieser Griff 6 steht über den Prägerand
5 über. Mit dem Hebel 1 ist die Lasche 4 über einen Niet als erste Verbindung 3 verbunden. Zieht man daher den Griff 6 und damit den Hebel 1 nach oben,
so reißt der Prägerand 5 auf und die Lasche 4 kann abgehoben werden.
Gleichzeitig ist der Hebel 1 an seinem rückwärtigen Befestigungsbereich 11 mit
Hilfe eines weiteren Niets als zweite Verbindung 7 mit dem Dosendeckel 2 verbunden,
so daß Hebel 1 und Lasche 4 nach dem Öffnen an der Dose verbleiben. Diese zweite Verbindung 7 ist gelenkig ausgebildet, so daß der Hebel 1 seitlich
weg und wieder zurückgeschwenkt werden kann.
Der Hebel 1 ist derart ausgelegt, daß er sich beim Aufreißen nur wenig verformt,
so daß nach dem Zurückschwenken zwischen Lasche und Dosenioch (9, Figur 2) nur ein kleiner Spalt verbleibt.
Figur 2 zeigt den Hebel 1 mit der an ihm festliegenden Lasche 4 in zur Seite
geschwenktem Zustand, wodurch das Dosenloch 9 als Trinköffnung freigegeben
ist.
Die ersten 7 und zweiten Verbindungen 3 können auch außermittig angeordnet
sein, z.B. etwa in der Lage, wie für den geöffneten Zustand gezeigt, so daß nach
dem Öffnen der Hebel 1 nur nach rechts geschwenkt und nach links zum Verschließen
gegen den Rand 8 bewegt werden kann, der mit seiner Bördelkante dann als Anschlag wirkt.
| 1 | Hebel |
| 2 | Dosendeckel |
| 3 | erste Verbindung |
| 4 | Lasche |
| 5 | Prägerand |
| 6 | Griff |
| 7 | zweite Verbindung |
| 8 | Dosenrand |
| 9 | Loch |
| 10 | Vorderrand |
| 11 | Befestigungsberejch |
Claims (4)
1. Getränkedose mit einem eine über einen Prägerand (5) eindrückbare Lasche
(4) aufweisenden Aufreißverschluß bestehend aus einem einen Griff (6) aufweisenden
Hebe! (1), der über eine Verbindung (3) mit dem Dosendeckei (2) verbunden ist, so daß nach dem Aufreißen des Prägerandes (5) die Lasche (4)
am Deckel verbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (1) über eine
zusätzliche Verbindung (7) mit der Lasche (4) verbunden ist, und daß der Griff (6) vor der ersten Verbindung (3) angeordnet ist und die zweite Verbindung (7)
fluchtend mit etwa der Mitte des Griffes (6) und der ersten Verbindung (3) hinter
der Lasche (4) liegt, und daß die zweite Verbindung (7) derart drehbar ausgebildet
ist, daß nach dem Aufreißen der Lasche (4) diese um die zweite Verbindung (7) zum Dosenrand (8) und wieder über das im Deckel (2) entstandene
Loch geschwenkt werden kann.
2. Getränkedose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Verbindung (3) nahe dem Vorderrand (10) des Prägerandes (5) angeordnet ist,
wobei der Griff (6) des Hebels (1) über diesen übersteht.
3. Getränkedose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (1) im wesentliche starr ausgebildet ist, und daß mindestens die an dem Dosendeckei (2) angeordnete Verbindung (3) ein Niet ist.
4. Getränkedose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungen und die Lasche seitlich zum Dosenrand hin versetzt angeordnet sind.
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29601996U DE29601996U1 (de) | 1996-02-06 | 1996-02-06 | Getränkedose |
Publications (1)
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| DE29601996U1 true DE29601996U1 (de) | 1996-03-21 |
Family
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Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Family Applications After (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960502 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19991201 |