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DE29601681U1 - Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und Grünanlagen - Google Patents

Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und Grünanlagen

Info

Publication number
DE29601681U1
DE29601681U1 DE29601681U DE29601681U DE29601681U1 DE 29601681 U1 DE29601681 U1 DE 29601681U1 DE 29601681 U DE29601681 U DE 29601681U DE 29601681 U DE29601681 U DE 29601681U DE 29601681 U1 DE29601681 U1 DE 29601681U1
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DE
Germany
Prior art keywords
anchoring element
element according
expansion body
tension
anchoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29601681U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOETZ STAHLBAU
Original Assignee
GOETZ STAHLBAU
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Filing date
Publication date
Application filed by GOETZ STAHLBAU filed Critical GOETZ STAHLBAU
Priority to DE29601681U priority Critical patent/DE29601681U1/de
Publication of DE29601681U1 publication Critical patent/DE29601681U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/658Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing
    • E01F9/673Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like
    • E01F9/681Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like the sign posts being fastened by removable means, e.g. screws or bolts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und Grünanlagen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Gestaltungs- und Nutzungsobjekte im Sinne der vorliegenden Erfindung sind beispielsweise Rabattengeländer, Baumschutzringe, Fahrradständer, Pfosten, sogenannte Poller, Bänke oder ähnliche Einrichtungen. All diese Objekte bedürfen einer sicheren Verankerung, die nach Möglichkeit lösbar ist, also die Demontage des Objektes zuläßt.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 295 11 037.6 ist ein Verankerungselement bekannt, das einen Ankerfuß besitzt, welcher einstückig mit dem Gestaltungs- und/oder Nutzungsobjekt verbunden ist.
Dieses Verankerungselement ist mit seinem Ankerfuß im befestigten oder unbefestigten Erdreich einlaß- und fundamentierbar, indem der Ankerfuß aus Rohrmaterial besteht und mit Durchlaßöffnungen für die Fundamentmasse vesehen ist.
Dieses Verankerungselement bedarf nach Herstellung des Fundamentes einem Schutz gegen Verschiebung des Nutzungsoder Gestaltungsobjektes, solange bis das Fundament ausgehärtet ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 87 13 219.2 ist ein Baumschutzring bekannt, der durch eine Baumscheibe hindurch befestigt werden muß. Der Baumschutzring besteht aus einem Stahlrohr oder gleichwertigem Material und besitzt zur Befestigung im oder auf dem Erdreich angefügte Standbeine mit Fußverlängerungen oder Montageschuhen.
Die Verbindung des Fußes im Fundament erfolgt ebenfalls durch Einbetonierung.
All den Befestigungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik ist zu eigen, daß diese unlösbar mit dem Untergrund verbunden werden und bei der Herstellung dieser Verbindung Absicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen, um ein Verschieben der Ankerfüße oder der Nutzungsobjekte während der Aushärtung der Fundamente zu vermeiden. Dies stellt ein erheblicher Aufwand dar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein lösbares Verankerungselement zu schaffen, das darüberhinaus sofort mit dem Untergrund eine zuverlässige Verbindung eingeht und keine Verschiebung mehr möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verankerungselement nach dem Kennzeichen des vorgeschlagenen Hauptanspruchs gelöst.
Besonders bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Erfindungsgemäß wird nun von einem gattungsbildenden Verankerungselement ausgegangenen, das für Gestaltungsund Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und Grünanlagen genutzt werden kann.
Dieses Verankerungselement kann in Fundamente, Platten, Baumscheiben oder anderen Untergründen aus Stein, Beton, Metall oder dergleichen eingesetzt werden, in denen mindestens eine Verankerungsausnehmung vorhanden oder einbringbar ist. Auch eine in diesen Fundamenten
vorhandene Durchbrechung, wie dies beispielsweise bei Baumscheiben die Bewässerungsbohrungen darstellen, können als solche Verankerungsausnehmungen genutzt werden.
Erfindungsgemäß ist nun ein Expansionskörper vorgesehen, der in die Verankerungsausnehmung des Fundamentes, der Platte oder der Baumscheibe eingesetzt wird und durch ein Zug oder Druckmittel zum Ausbauchen gebracht wird, so daß sich dieser Expansionskörper in der Verankerungsausnehmung verpreßt oder verkeilt.
Der Expansionskörper ist hierbei Teil des Verankerungselementes und fixiert einen Ankerfuß so, daß das Gestaltungs- oder Nutzungsobjekt montiert werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht dabei vor, daß der Expansionskörper aus Gummi besteht. Es kommt auch hier jedes andere dem Wirkungsprinzip entgegenkommende Material in Frage.
Dieser Expansionskörper ist bevorzugterweise als zylindrischer oder konischer Körper, beispielsweise als ein Gummirohr ausgebildet, durch dessen Zentrum eine Schraube geführt ist. Die Stirnseiten des zylindrischen, konischen oder gleichartig geformten Rohres sind beispielsweise mit Druckscheiben abgedeckt, wobei jeweils zwischen Druckscheibe und Stirnseite des Expansionskörpers Zahnscheiben angeordnet sind, die auch durch andere Verdrehsicherungen ersetzt werden können, über der oberen Druckscheibe ist eine Verteilerplatte angeordnet, auf der der Ankerfuß des Gestaltungs- oder Nutzungsobjektes positioniert ist. Durch das Anziehen des Schraubenkopfes arbeitet sich das Gewinde der Schraube am
Innengewinde der unteren Mutter, unter der unteren Druckscheibe ab und unterzieht den Expansionskörper einer Längenreduzierung, wobei dieser zu einer Ausbauchung gezwungen wird.
Durch diese Ausbauchung verpreßt sich der Expansionskörper in der Verankerungsausnehmung derart, daß selbst ein maschinelles Abziehen des Objektes bzw. des Ankerfußes nicht möglich ist.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß die mit dem Zugoder Druckmittel zusammenwirkende Mutter mit der vorgesehenen Druckscheibe einstückig ausgebildet ist. Dadurch kann zugleich für die Mutter eine Verdrehsicherung gebildet werden, indem die zuvor eingesetzte Zahnscheibe entfällt und in der Druckscheibe, d.h. in der zum Expansionskörper hinweisenden Fläche eine Verzahnung eingearbeitet wird, die mit dem Expansionskörper zusammenwirkt. Eine solche Verzahnung kann auch auf der zum Expansionskörper hinweisenden Fläche der Verteilerplatte eingearbeitet werden. Somit ergibt sich, daß bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das Verankerungselement einerseits aus dem Expansionskörper mit dem, den Expansionskörper durchsetzenden und diesen längenreduzierenden Zug- und Druckmittel besteht, und andererseits mindestens eine Mutter, die mit dem Zug- oder Druckmittel zusammenwirkt, an der die Druckscheibe mit einer zuvor beschriebenen Verzahnung angeformt ist, und der die ganze Verankerung abdeckenden Verteilerplatte besteht, die ebenfalls eine auf den Expansionskörper einwirkende Verzahnung besitzt. Selbstverständlich ist die Verteilerplatte von einer Durchbrechung durchsetzt, so daß hier das Zug- oder Druckmittel durchgeführt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, daß der Schraubenkopf des Zug- oder Druckmittels als öse oder dergleichen zum Zwecke der Adaption mit einer Hebeeinrichtung ausgebildet ist. Somit kann beispielsweise eine recht schwere Baumscheibe vom LKW abgehoben und an Ort und Stelle positioniert werden. Um ein Sprengen beispielsweise der Baumscheibe zu verhindern, ist eine Expansionsbegrenzung vorgesehen, die verhindert, daß der Expansionskörper, falls dieser von weniger elastischem Wesen sein sollte, ein Sprengen der Baumscheibe verhindert. Diese Expansionsbegrenzung kann durch entsprechende Ausbildung der Gewindegänge sowohl im Zug- oder Druckmittel als auch in der Mutter ausgebildet werden, so daß das Zug- oder Druckmittel bei Erreichen eines bestimmten Gewindeganges leerdreht oder aber auch durch einfache nach der Mutter angeordneten Ausdrehsperren gebildet werden. Auch die Mutter sieht erfindungsgemäß eine Verliersicherung vor, die bei einer entsprechend ausreichenden Länge des Zugoder Druckmittels durch einen quer angeordneten Splint gebildet sein kann.
Anhand den beigefügten Zeichnungen, die besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, wird diese nun näher beschrieben.
Dabei zeigen:
Figur 1 ein Einsatzbeispiel des erfindungsgemäßen Verankerungselementes, hier für die Befestigung eines Baumschutzringes;
Figur 2 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Figur 1 ;
Figur 3 das in Figur 1 mit A gekennzeichnete Detail in einer Vergrößerung.
Figur 4 eine Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung;
Figur 5 die Verteilerplatte;
Figur 6, 7
und 8 die einstückig mit der Druckscheibe ausgebildete Mutter;
Figur 9 eine Ausführungsvariante des Schraubenkopfes als Adaptionsmittel mit einer Hebeeinrichtung.
Figur 10 eine Variante zur Ausführungsform gemäß Fig. 9.
Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Baumschutzring, stellvertretend für die Gestaltungs- und Nutzungsobjekte 2, für welche das erfindungsgemäße Verankerungselement 1 eingesetzt wird. Der Baumschutzring besteht aus einem, den Baum 13 umgebenden horizontalen Ring 14, der auf Pfosten 15 aufsitzt. Die Einführung im Erdreich ist von einer sogenannten Baumscheibe bzw. Fundament 3 umgeben, wobei im Zentrum ein Durchlaß 16 für den Baum 13 vorgesehen ist.
Zum Zwecke der Bewässerung sieht das Fundament bzw. die Baumscheibe 3 eine Vielzahl von Durchbrechungen vor, die erfindungsgemäß als Verankerungsausnehmungen 4 genutzt werden können. Da zum Zwecke der Befestigung des Gestaltungs- und Nutzungsobjektes 2 die Baumscheibe bzw. das Fundament 3 nicht angehoben werden können, galt es erfindungsgemäß ein Verankerungselement zu schaffen, das sich die vorhandene Situation vor Ort zu eigen macht.
Die Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Lösung.
Mit dem Bezugszeichen 3 ist die Baumscheibe bzw. das Fundament gekennzeichnet. Dieses ist mit einer Vielzahl von Verankerungsausnehmungen 4 durchsetzt. Mit dem Bezugszeichen 1 ist das Verankerungselement in seiner Gesamtheit gekennzeichnet. Es gilt nun ein Verankerungselement 1 derart zu gestalten, daß dieses den Pfosten 15 des Gestaltungs- und Nutzungsobjektes 2 sicher und nach Möglichkeit auch demontierbar aufnimmt. Hierzu besitzt das Verankerungselement ein über dem Fundament bzw. der Baumscheibe 3 positionierten, als Ankerfuß ausgebildetes Adaptionsmittel 7, das mit dem Pfosten 15 des Gestaltungs- oder Nutzungsobjektes 2 mittels Splint arretiert werden kann. Auch diese Verbindung kann in den verschiedensten Varianten ausgeführt werden. Der Pfosten 15 des Gestaltungs- und Nutzungsobjektes 2 überstülpt, hier beispielsweise das Adaptionsmittel 7. Dieses als Ankerfuß ausgebildete Adaptionsmittel 7 ist Teil des Verankerungselementes 1 und kann ebenso lösbar oder unlösbar mit der Verteilerplatte 11 verbunden werden, die die Verankerungsausnehmung 4 abdeckt. Der allgemeine Erfindungsgedanke der vorliegenden Anmeldung besteht darin, daß in diese
Verankerungsausnehmung 4 ein Expansionskörper 6 eingeführt wird, der durch ein Zug- oder Druckmittel 5 das beispielsweise entlang der Längsachse 8 des Expansionskörpers 6 wirkt, diesen längenreduziert und zu einer Ausbauchung zwingt, welche sich an die Wandung 18 der Verankerungsausnehmung 4 verkeilend anpreßt.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß das Zug- oder Druckmittel 5 als einfache Schraube vorliegt, die über das als Ankerfuß ausgebildete Adaptionsmittel 7, das noch nicht mit dem Pfosten 15 des Gestaltungs- oder Nutzungsobjektes 2 überstülpt ist, zugängig ist. Der Schraubenkopf 19 liegt auf einer Verteilerplatte 11 auf, unter der eine Druckscheibe 10 angeordnet ist. Als Verdrehsicherung 12 sind hier jeweils auf dem Expansionskörper 6 aufsitzend Zahnscheiben vorgesehen. Zwischen den Zahnscheiben ist in diesem Ausführungsbeispiel der Expansionskörper 6, hier ein Gummihohlkörper mit einer zentralen Durchbohrung 9 vorgesehen. Die Schraube bzw. das Zug- oder Druckmittel 5 ist durch die Durchbohrung 9 durchgeführt und unter einer dort positionierten Druckscheibe (10) mit einer Mutter 20 versehen.
Diese Mutter 20 kann zweckmäßigerweise mit einer Verdrehsicherung, beispielsweise einer Schweißnaht fixiert werden oder aber auch die Druckscheibe 10 mit der Mutter (20) als einstückiges Teil hergestellt sein.
Es besteht auch die Möglichkeit, den Expansionskörper 6 mit zusätzlichen Verdrehsicherungen zu versehen.
Sobald der Schraubenkopf 19 einer Drehbewegung ausgesetzt wird, wird der Expansionskörper 6 in seiner Länge
reduziert. Aufgrund seiner Materialbeschaffenheit baucht dieser sich gemäß der Darstellung in strichlinierter Position aus.
Die Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung.
Die gleichen Elemente sind hier im wesentlichen mit den gleichen Bezugszeichen, wie bereits in der Figur 3 gekennzeichnet.
Mit dem Bezugszeichen 5 wird auf das Zug- oder Druckmittel verwiesen. Anstelle der oberen und unteren Druckscheibe ist hier vorgesehen, die Mutter 20 einstückig mit einer Druckscheibe 10 auszubilden, die auf ihrer zum Expansionskörper 6 hinweisenden Seite 21 eine Verzahnung 22 aufweist, die auf den Expansionskörper 6 als Verdrehsicherung 12 einwirkt. Somit können die Zahnscheiben entfallen. Auch in der Verteilerplatte 11 ist auf deren zum Expansionskörper 6 hinweisenden Seite 23 eine gleichwirkende Verzahnung 24 eingearbeitet.
Ferner ist mit dem Bezugszeichen 26 auf eine Expansionsbegrenzung verwiesen, die auch bei den anderen Ausführungsformen vorgesehen werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel wird die Expansionsbegrenzung 26 durch das Ende des Gewindes gebildet, so daß das Zug- oder Druckmittel 5 an einer vorbestimmten Stelle leerdreht und keine Längenreduzierung mehr auf den Expansionskörper (6) auswirken kann. Dies kann auch durch andere geeignete Mittel, z.B. Nuten oder Stiften im Zug- oder Druckmittel verwirklicht werden.
-10 -
Ferner ist mit dem Bezugszeichen 27 eine Verliersicherung vorgesehen, die in Form eines Quersplintes gebildet ist. Somit wird verhindert, daß die Mutter 20 in die Verankerungsausnehmung 4 fällt, wenn das Zug- oder Druckmittel 5 in eine ungünstige Position gesetzt wird.
Die Figur 5 zeigt die Verteilerplatte 11 von der Unterseite 23, so daß deren eingearbeitete Verzahnung erkennbar ist. Die Figuren 6 bis 8 zeigen die einstückige Mutter 20 mit der angeformten Druckscheibe 10. Insbesondere die Figur 8 zeigt diese von der Unterseite 21, so daß auch hier die Verzahnung 22 erkennbar wird.
Die Figur 9 zeigt eine Ausführungsvariante des Schraubenkopfes 19. Dieser ist hier zum Zwecke der Adaption mit einer Hebeeinrichtung, beispielsweise mit einem Kranhaken, als öse ausgebildet. Figur 10 zeigt eine Variante zur Figur 9. Eine quer zur Achse 8 verlaufende Stange 28 dient zum Umlegen einer Kette, die von der Hebeeinrichtung gezogen wird. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß die Verankerungsvorrichtung als sichere Hebeeinrichtung eingesetzt werden kann. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn beispielsweise eine Baumscheibe gesetzt werden muß, die ein relativ hohes Gewicht hat.
Durch das Wesen der vorliegenden Erfindung wird eine derart sichere Verankerung geschaffen, die ein unbeabsichtigtes Lösen des Nutzungs- oder Gestaltungsobjektes verhindert. Erfindungsgemäß können die verschiedensten Nutzungs- und Gestaltungsobjekte eingesetzt werden. Beispielsweise hierfür stehen Baumschutzringe, Rabattengeländer, Absperrungen, Fahrradständer und vieles andere mehr.
- 11 Bezugszeichenliste
1 Verankerungselement
2 Gestaltungs- und Nutzungobjekt
3 Fundamente, Platten, Baumscheiben etc
4 Verankerungsausnehmung
5 Zug- oder Druckmittel
6 Expansionskörper
7 Adaptionsmittel (Ankerfuß)
8 Längsachse von 6
9 Durchbohrung von
10 Druckscheibe
11 Verteilerplatte
12 Verdrehsicherung
13 Baum
14 horizontaler Ring von
15 Pfosten von 2
16 Durchlaß
17 Splint
18 Wandung von 4
19 Schraubenkopf
20 Mutter
21 Unterseite von 10
22 Verzahnung auf 21
23 Unterseite von 11
24 Verzahnung auf 23
25 Durchbrechung in
26 Expansionsbegrenzung
27 Verliersicherung für 20 bzw.
28 Stange

Claims (23)

- 1 Ansprüche
1. Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und Grünanlagen zum Einsetzen in Fundamente, Platten, Baumscheiben oder dergleichen, insbesondere aus Stein, Beton oder Metall, in die mindestens eine Verankerungsausnehmung einbringbar oder eingebracht oder eine Durchbrechung hierin als solche nutzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein in die Verankerungsausnehmung (4) des Fundamentes, der Platte oder Baumscheibe (3) einsetzbarer und durch ein betätigbares Zug- oder Druckmittel (5) ausbauchender, sich in der Verankerungsausnehmung (4) verpreß- öder verkeilbarer Expansionskörper (6) vorgesehen ist, der Mittel (7) zur Verbindung oder Adaption mit dem Gestaltungsoder Nutzungsobjekt (2) aufweist.
2. Verankerungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) aus Gummi gebildet ist.
3. Verankerungselement nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) als Rohrteil ausgebildet ist.
4. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) als zylindrischer Hohlkörper ausgebildet ist.
5. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) als konischer Hohlkörper ausgebildet ist.
6. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenneihnet,
daß der Expansionskörper (6) eine koaxial zu seiner Längsachse (8) verlaufende Durchbohrung (9) zur Aufnahme des Zug- oder Druckmittels (5) aufweist.
7. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zug- oder Druckmittel (5) als Schraube vorliegt.
8. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verankerungselement (1) aus dem, zwischen zwei Druckscheiben (10) angeordneten Expansionskörper (6) und dem den Expansionskörper (6) durchsetzenden und diesen längenreduzierenden Zug- oder Druckmittel (5) sowie einer Verteilerplatte (11) besteht, auf der ein als Ankerfuß ausgebildetes Mittel (7) zur Adaption mit dem Gestaltungs- oder Nutzungsobjekt (2) angeordnet ist.
9. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) mindestens eine Verdrehsicherung (12) aufweist.
10. Verankerungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdrehsicherung (12) als Zahnscheibe vorliegt.
11. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerfuß (7) einstückig mit der Verteilerplatte (11) ausgebildet ist.
12. Verankerungselement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (20) des Zug- oder Druckmittels (5) unterhalb der unteren Druckscheibe (10) gegen Verdrehung gesichert ist.
13. Verankerungselement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) eine zusätzliche Verdrehsicherung aufweist.
14. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 7, 9, 11, 12 und/oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (20) des Zug- oder Druckmittels (5) mit der Druckscheibe (10) einstückig ausgebildet ist
15. Verankerungselement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der zum Expansionskörper (6) hinweisenden Seite (21) der mit der Mutter (20) einstückig ausgebildeten Druckscheibe (10) eine mit dem Expansionskörper (6) zusammenwirkende Verzahnung (22) eingearbeitet ist.
16. Verankerungselement nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der zum Expansionskörper (6) hinweisenden Seite (23) der Verteilerplatte (11) eine mit dem Expansionskörper (6) zusammenwirkende Verzahnung (24) eingearbeitet ist.
17. Verankerungselement nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verankerungselement (1) aus dem Expansionskörper (6), dem, den Expansionskörper (6) durchsetzenden und diesen längenreduzierenden Zugoder Druckmittel (5) sowie mindestens der mit dem Zugoder Druckmittel (5) zusammenwirkenden Mutter (20) mit angeformter Druckscheibe (10) und in diese eingearbeiteten auf den Expansionskörper (6) einwirkenden Verzahnung (22) und der Verteilerplatte (11) mit in dieser eingearbeiteten auf den Expansionskörper (6) einwirkenden Verzahnung (24) besteht, wobei auf der Verteilerplatte (11) das als Ankerfuß ausgebildete Mittel (7) zur Adaption mit dem Gestaltungs- oder Nutzungsobjekt (2) angeordnet ist.
18. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerplatte (11) von einer Durchbrechung (25) zur Aufnahme des Zug- oder Druckmittels (5) durchsetzt ist.
19. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf (19) des Zug- oder Druckmittels (5) als Öse oder dergleichen zum Zwecke der Adaption mit einer Hebeeinrichtung ausgebildet ist.
20. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Expansionsbegrenzung (26) vorgesehen ist.
21. Verankerungselement nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsbegrenzung (26) durch die Gewindeausbildung am Zug- oder Druckmittel (5) oder in der Mutter (20) gebildet ist.
22. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (20) eine Verliersicherung (27) aufweist.
23. Verankerungselement nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Verliersicherung (27) durch einen im Zugoder Druckmittel (5) quer angeordneten Splint gebildet ist.
DE29601681U 1996-02-02 1996-02-02 Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und Grünanlagen Expired - Lifetime DE29601681U1 (de)

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