DE19603682A1 - Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsraümen und Grünanlagen - Google Patents
Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsraümen und GrünanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verankerungselement für
Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen
Verkehrsräumen und Grünanlagen nach dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs.
Gestaltungs- und Nutzungsobjekte im Sinne der vorliegenden
Erfindung sind beispielsweise Rabattengeländer,
Baumschutzringe, Fahrradständer, Pfosten, sogenannte
Poller, Bänke oder ähnliche Einrichtungen.
All diese Objekte bedürfen einer sicheren Verankerung, die
nach Möglichkeit lösbar ist, also die Demontage des
Objektes zuläßt.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 295 11 037.6 ist ein
Verankerungselement bekannt, das einen Ankerfuß besitzt,
welcher einstückig mit dem Gestaltungs- und/oder
Nutzungsobjekt verbunden ist.
Dieses Verankerungselement ist mit seinem Ankerfuß im
befestigten oder unbefestigten Erdreich einlaß- und
fundamentierbar, indem der Ankerfuß aus Rohrmaterial
besteht und mit Durchlaßöffnungen für die Fundamentmasse
versehen ist.
Dieses Verankerungselement bedarf nach Herstellung des
Fundamentes einem Schutz gegen Verschiebung des Nutzungs- oder
Gestaltungsobjektes, solange bis das Fundament
ausgehärtet ist.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 87 13 219.2 ist ein
Baumschutzring bekannt, der durch eine Baumscheibe
hindurch befestigt werden muß. Der Baumschutzring besteht
aus einem Stahlrohr oder gleichwertigem Material und
besitzt zur Befestigung im oder auf dem Erdreich angefügte
Standbeine mit Fußverlängerungen oder Montageschuhen.
Die Verbindung des Fußes im Fundament erfolgt ebenfalls
durch Einbetonierung.
All den Befestigungsvorrichtungen nach dem Stand der
Technik ist zu eigen, daß diese unlösbar mit dem
Untergrund verbunden werden und bei der Herstellung dieser
Verbindung Absicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen,
um ein Verschieben der Ankerfüße oder der Nutzungsobjekte
während der Aushärtung der Fundamente zu vermeiden. Dies
stellt ein erheblicher Aufwand dar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, ein lösbares Verankerungselement zu schaffen,
das darüberhinaus sofort mit dem Untergrund eine
zuverlässige Verbindung eingeht und keine Verschiebung
mehr möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Verankerungselement nach dem Kennzeichen des
vorgeschlagenen Hauptanspruchs gelöst.
Besonders bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Erfindungsgemäß wird nun von einem gattungsbildenden
Verankerungselement ausgegangenen, das für Gestaltungs- und
Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und
Grünanlagen genutzt werden kann.
Dieses Verankerungselement kann in Fundamente, Platten,
Baumscheiben oder anderen Untergründen aus Stein, Beton,
Metall oder dergleichen eingesetzt werden, in denen
mindestens eine Verankerungsausnehmung vorhanden oder
einbringbar ist. Auch eine in diesen Fundamenten
vorhandene Durchbrechung, wie dies beispielsweise bei
Baumscheiben die Bewässerungsbohrungen darstellen, können
als solche Verankerungsausnehmungen genutzt werden.
Erfindungsgemäß ist nun ein Expansionskörper vorgesehen,
der in die Verankerungsausnehmung des Fundamentes, der
Platte oder der Baumscheibe eingesetzt wird und durch ein
Zug oder Druckmittel zum Ausbauchen gebracht wird, so daß
sich dieser Expansionskörper in der Verankerungsausnehmung
verpreßt oder verkeilt.
Der Expansionskörper ist hierbei Teil des
Verankerungselementes und fixiert einen Ankerfuß so, daß
das Gestaltungs- oder Nutzungsobjekt montiert werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht dabei vor,
daß der Expansionskörper aus Gummi besteht. Es kommt auch
hier jedes andere dem Wirkungsprinzip entgegenkommende
Material in Frage.
Dieser Expansionskörper ist bevorzugterweise als
zylindrischer oder konischer Körper, beispielsweise als
ein Gummirohr ausgebildet, durch dessen Zentrum eine
Schraube geführt ist. Die Stirnseiten des zylindrischen,
konischen oder gleichartig geformten Rohres sind
beispielsweise mit Druckscheiben abgedeckt, wobei jeweils
zwischen Druckscheibe und Stirnseite des Expansionskörpers
Zahnscheiben angeordnet sind, die auch durch andere
Verdrehsicherungen ersetzt werden können.
Über der oberen Druckscheibe ist eine Verteilerplatte
angeordnet, auf der der Ankerfuß des Gestaltungs- oder
Nutzungsobjektes positioniert ist. Durch das Anziehen des
Schraubenkopfes arbeitet sich das Gewinde der Schraube am
Innengewinde der unteren Mutter, unter der unteren
Druckscheibe ab und unterzieht den Expansionskörper einer
Längenreduzierung, wobei dieser zu einer Ausbauchung
gezwungen wird.
Durch diese Ausbauchung verpreßt sich der Expansionskörper
in der Verankerungsausnehmung derart, daß selbst ein
maschinelles Abziehen des Objektes bzw. des Ankerfußes
nicht möglich ist.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung sieht vor, daß die mit dem Zug- oder
Druckmittel zusammenwirkende Mutter mit der
vorgesehenen Druckscheibe einstückig ausgebildet ist.
Dadurch kann zugleich für die Mutter eine Verdrehsicherung
gebildet werden, indem die zuvor eingesetzte Zahnscheibe
entfällt und in der Druckscheibe, d. h. in der zum
Expansionskörper hinweisenden Fläche eine Verzahnung
eingearbeitet wird, die mit dem Expansionskörper
zusammenwirkt. Eine solche Verzahnung kann auch auf der
zum Expansionskörper hinweisenden Fläche der
Verteilerplatte eingearbeitet werden. Somit ergibt sich,
daß bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung das Verankerungselement einerseits
aus dem Expansionskörper mit dem, den Expansionskörper
durchsetzenden und diesen längenreduzierenden Zug- und
Druckmittel besteht, und andererseits mindestens eine
Mutter, die mit dem Zug- oder Druckmittel zusammenwirkt,
an der die Druckscheibe mit einer zuvor beschriebenen
Verzahnung angeformt ist, und der die ganze Verankerung
abdeckenden Verteilerplatte besteht, die ebenfalls eine
auf den Expansionskörper einwirkende Verzahnung besitzt.
Selbstverständlich ist die Verteilerplatte von einer
Durchbrechung durchsetzt, so daß hier das Zug- oder
Druckmittel durchgeführt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung sieht vor, daß der Schraubenkopf des Zug- oder
Druckmittels als Öse oder dergleichen zum Zwecke der
Adaption mit einer Hebeeinrichtung ausgebildet ist. Somit
kann beispielsweise eine recht schwere Baumscheibe vom LKW
abgehoben und an Ort und Stelle positioniert werden.
Um ein Sprengen beispielsweise der Baumscheibe zu
verhindern, ist eine Expansionsbegrenzung vorgesehen, die
verhindert, daß der Expansionskörper, falls dieser von
weniger elastischem Wesen sein sollte, ein
Sprengen der Baumscheibe verhindert. Diese
Expansionsbegrenzung kann durch entsprechende Ausbildung
der Gewindegänge sowohl im Zug- oder Druckmittel als auch
in der Mutter ausgebildet werden, so daß das Zug- oder
Druckmittel bei Erreichen eines bestimmten Gewindeganges
leerdreht oder aber auch durch einfache nach der Mutter
angeordneten Ausdrehsperren gebildet werden. Auch die
Mutter sieht erfindungsgemäß eine Verliersicherung vor,
die bei einer entsprechend ausreichenden Länge des Zug- oder
Druckmittels durch einen quer angeordneten Splint
gebildet sein kann.
Anhand den beigefügten Zeichnungen, die besonders
bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, wird
diese nun näher beschrieben.
Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Einsatzbeispiel des erfindungsgemäßen
Verankerungselementes, hier für die
Befestigung eines Baumschutzringes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß
Fig. 1
Fig. 3 das in Fig. 1 mit A gekennzeichnete Detail
in einer Vergrößerung.
Fig. 4 eine Ausführungsvariante der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 5 die Verteilerplatte;
Fig. 6, 7
und 8 die einstückig mit der Druckscheibe
ausgebildete Mutter;
Fig. 9 eine Ausführungsvariante des Schraubenkopfes
als Adaptionsmittel mit einer
Hebeeinrichtung.
Fig. 10 eine Variante zur Ausführungsform gemäß Fig.
9.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Baumschutzring,
stellvertretend für die Gestaltungs- und Nutzungsobjekte
2, für welche das erfindungsgemäße Verankerungselement 1
eingesetzt wird. Der Baumschutzring besteht aus einem, den
Baum 13 umgebenden horizontalen Ring 14, der auf Pfosten
15 aufsitzt. Die Einführung im Erdreich ist von einer
sogenannten Baumscheibe bzw. Fundament 3 umgeben, wobei im
Zentrum ein Durchlaß 16 für den Baum 13 vorgesehen ist.
Zum Zwecke der Bewässerung sieht das Fundament bzw. die
Baumscheibe 3 eine Vielzahl von Durchbrechungen vor, die
erfindungsgemäß als Verankerungsausnehmungen 4 genutzt
werden können. Da zum Zwecke der Befestigung des
Gestaltungs- und Nutzungsobjektes 2 die Baumscheibe bzw.
das Fundament 3 nicht angehoben werden können, galt es
erfindungsgemäß ein Verankerungselement zu schaffen, das
sich die vorhandene Situation vor Ort zu eigen macht.
Die Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße Lösung.
Mit dem Bezugszeichen 3 ist die Baumscheibe bzw. das
Fundament gekennzeichnet. Dieses ist mit einer Vielzahl
von Verankerungsausnehmungen 4 durchsetzt. Mit dem
Bezugszeichen 1 ist das Verankerungselement in seiner
Gesamtheit gekennzeichnet. Es gilt nun ein
Verankerungselement 1 derart zu gestalten, daß dieses den
Pfosten 15 des Gestaltungs- und Nutzungsobjektes 2 sicher
und nach Möglichkeit auch demontierbar aufnimmt. Hierzu
besitzt das Verankerungselement ein über dem Fundament
bzw. der Baumscheibe 3 positionierten, als Ankerfuß
ausgebildetes Adaptionsmittel 7, das mit dem Pfosten 15
des Gestaltungs- oder Nutzungsobjektes 2 mittels Splint 17
arretiert werden kann. Auch diese Verbindung kann in den
verschiedensten Varianten ausgeführt werden. Der Pfosten
15 des Gestaltungs- und Nutzungsobjektes 2 überstülpt,
hier beispielsweise das Adaptionsmittel 7. Dieses als
Ankerfuß ausgebildete Adaptionsmittel 7 ist Teil des
Verankerungselementes 1 und kann ebenso lösbar oder
unlösbar mit der Verteilerplatte 11 verbunden werden, die
die Verankerungsausnehmung 4 abdeckt.
Der allgemeine Erfindungsgedanke der vorliegenden
Anmeldung besteht darin, daß in diese
Verankerungsausnehmung 4 ein Expansionskörper 6 eingeführt
wird, der durch ein Zug- oder Druckmittel 5 das
beispielsweise entlang der Längsachse 8 des
Expansionskörpers 6 wirkt, diesen längenreduziert und zu
einer Ausbauchung zwingt, welche sich an die Wandung 18
der Verankerungsausnehmung 4 verkeilend anpreßt.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, daß das Zug- oder Druckmittel 5 als einfache
Schraube vorliegt, die über das als Ankerfuß ausgebildete
Adaptionsmittel 7, das noch nicht mit dem Pfosten 15 des
Gestaltungs- oder Nutzungsobjektes 2 überstülpt ist,
zugängig ist. Der Schraubenkopf 19 liegt auf einer
Verteilerplatte 11 auf, unter der eine Druckscheibe 10
angeordnet ist. Als Verdrehsicherung 12 sind hier jeweils
auf dem Expansionskörper 6 aufsitzend Zahnscheiben
vorgesehen. Zwischen den Zahnscheiben ist in diesem
Ausführungsbeispiel der Expansionskörper 6, hier ein
Gummihohlkörper mit einer zentralen Durchbohrung 9
vorgesehen. Die Schraube bzw. das Zug- oder Druckmittel 5
ist durch die Durchbohrung 9 durchgeführt und unter einer
dort positionierten Druckscheibe (10) mit einer Mutter 20
versehen.
Diese Mutter 20 kann zweckmäßigerweise mit einer
Verdrehsicherung, beispielsweise einer Schweißnaht fixiert
werden oder aber auch die Druckscheibe 10 mit der Mutter
(20) als einstückiges Teil hergestellt sein.
Es besteht auch die Möglichkeit, den Expansionskörper 6
mit zusätzlichen Verdrehsicherungen zu versehen.
Sobald der Schraubenkopf 19 einer Drehbewegung ausgesetzt
wird, wird der Expansionskörper 6 in seiner Länge
reduziert. Aufgrund seiner Materialbeschaffenheit baucht
dieser sich gemäß der Darstellung in strichlinierter
Position aus.
Die Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der
vorliegenden Erfindung.
Die gleichen Elemente sind hier im wesentlichen mit den
gleichen Bezugszeichen, wie bereits in der Fig. 3
gekennzeichnet.
Mit dem Bezugszeichen 5 wird auf das Zug- oder Druckmittel
verwiesen. Anstelle der oberen und unteren Druckscheibe
ist hier vorgesehen, die Mutter 20 einstückig mit einer
Druckscheibe 10 auszubilden, die auf ihrer zum
Expansionskörper 6 hinweisenden Seite 21 eine Verzahnung
22 aufweist, die auf den Expansionskörper 6 als
Verdrehsicherung 12 einwirkt. Somit können die
Zahnscheiben entfallen. Auch in der Verteilerplatte 11 ist
auf deren zum Expansionskörper 6 hinweisenden Seite 23
eine gleichwirkende Verzahnung 24 eingearbeitet.
Ferner ist mit dem Bezugszeichen 26 auf eine
Expansionsbegrenzung verwiesen, die auch bei den anderen
Ausführungsformen vorgesehen werden kann.
In diesem Ausführungsbeispiel wird die
Expansionsbegrenzung 26 durch das Ende des Gewindes
gebildet, so daß das Zug- oder Druckmittel 5 an einer
vorbestimmten Stelle leerdreht und keine Längenreduzierung
mehr auf den Expansionskörper (6) auswirken kann.
Dies kann auch durch andere geeignete Mittel, z. B. Nuten
oder Stiften im Zug- oder Druckmittel verwirklicht werden.
Ferner ist mit dem Bezugszeichen 27 eine Verliersicherung
vorgesehen, die in Form eines Quersplintes gebildet ist.
Somit wird verhindert, daß die Mutter 20 in die
Verankerungsausnehmung 4 fällt, wenn das Zug- oder
Druckmittel 5 in eine ungünstige Position gesetzt wird.
Die Fig. 5 zeigt die Verteilerplatte 11 von der
Unterseite 23, so daß deren eingearbeitete Verzahnung 24
erkennbar ist. Die Fig. 6 bis 8 zeigen die einstückige
Mutter 20 mit der angeformten Druckscheibe 10.
Insbesondere die Fig. 8 zeigt diese von der Unterseite
21, so daß auch hier die Verzahnung 22 erkennbar wird.
Die Fig. 9 zeigt eine Ausführungsvariante des
Schraubenkopfes 19. Dieser ist hier zum Zwecke der
Adaption mit einer Hebeeinrichtung, beispielsweise mit
einem Kranhaken, als Öse ausgebildet. Fig. 10 zeigt eine
Variante zur Fig. 9. Eine quer zur Achse 8 verlaufende
Stange 28 dient zum Umlegen einer Kette, die von der
Hebeeinrichtung gezogen wird. Es hat sich
überraschenderweise gezeigt, daß die
Verankerungsvorrichtung als sichere Hebeeinrichtung
eingesetzt werden kann. Dies ist insbesondere dann von
Vorteil, wenn beispielsweise eine Baumscheibe gesetzt
werden muß, die ein relativ hohes Gewicht hat.
Durch das Wesen der vorliegenden Erfindung wird eine
derart sichere Verankerung geschaffen, die ein
unbeabsichtigtes Lösen des Nutzungs- oder
Gestaltungsobjektes verhindert. Erfindungsgemäß können die
verschiedensten Nutzungs- und Gestaltungsobjekte
eingesetzt werden. Beispielsweise hierfür stehen
Baumschutzringe, Rabattengeländer, Absperrungen,
Fahrradständer und vieles andere mehr.
Bezugszeichenliste
1 Verankerungselement
2 Gestaltungs- und Nutzungsobjekt
3 Fundamente, Platten, Baumscheiben etc.
4 Verankerungsausnehmung
5 Zug- oder Druckmittel
6 Expansionskörper
7 Adaptionsmittel (Ankerfuß)
8 Längsachse von 6
9 Durchbohrung von 6
10 Druckscheibe
11 Verteilerplatte
12 Verdrehsicherung
13 Baum
14 horizontaler Ring von 2
15 Pfosten von 2
16 Durchlaß
17 Splint
18 Wandung von 4
19 Schraubenkopf
20 Mutter
21 Unterseite von 10
22 Verzahnung auf 21
23 Unterseite von 11
24 Verzahnung auf 23
25 Durchbrechung in 11
26 Expansionsbegrenzung
27 Verliersicherung für 20 bzw. 10
28 Stange
2 Gestaltungs- und Nutzungsobjekt
3 Fundamente, Platten, Baumscheiben etc.
4 Verankerungsausnehmung
5 Zug- oder Druckmittel
6 Expansionskörper
7 Adaptionsmittel (Ankerfuß)
8 Längsachse von 6
9 Durchbohrung von 6
10 Druckscheibe
11 Verteilerplatte
12 Verdrehsicherung
13 Baum
14 horizontaler Ring von 2
15 Pfosten von 2
16 Durchlaß
17 Splint
18 Wandung von 4
19 Schraubenkopf
20 Mutter
21 Unterseite von 10
22 Verzahnung auf 21
23 Unterseite von 11
24 Verzahnung auf 23
25 Durchbrechung in 11
26 Expansionsbegrenzung
27 Verliersicherung für 20 bzw. 10
28 Stange
Claims (23)
1. Verankerungselement für Gestaltungs- und
Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsräumen und
Grünanlagen zum Einsetzen in Fundamente, Platten,
Baumscheiben oder dergleichen, insbesondere aus
Stein, Beton oder Metall, in die mindestens eine
Verankerungsausnehmung einbringbar oder eingebracht
oder eine Durchbrechung hierin als solche nutzbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein in die Verankerungsausnehmung (4) des
Fundamentes, der Platte oder Baumscheibe (3)
einsetzbarer und durch ein betätigbares Zug- oder
Druckmittel (5) ausbauchender, sich in der
Verankerungsausnehmung (4) verpreß- oder verkeilbarer
Expansionskörper (6) vorgesehen ist, der Mittel (7)
zur Verbindung oder Adaption mit dem Gestaltungs- oder
Nutzungsobjekt (2) aufweist.
2. Verankerungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) aus Gummi gebildet ist.
3. Verankerungselement nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) als Rohrteil ausgebildet
ist.
4. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) als zylindrischer
Hohlkörper ausgebildet ist.
5. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) als konischer Hohlkörper
ausgebildet ist.
6. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) eine koaxial zu seiner
Längsachse (8) verlaufende Durchbohrung (9) zur
Aufnahme des Zug- oder Druckmittels (5) aufweist.
7. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zug- oder Druckmittel (5) als Schraube
vorliegt.
8. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verankerungselement (1) aus dem, zwischen
zwei Druckscheiben (10) angeordneten Expansionskörper
(6) und dem den Expansionskörper (6) durchsetzenden
und diesen längenreduzierenden Zug- oder Druckmittel
(5) sowie einer Verteilerplatte (11) besteht, auf der
ein als Ankerfuß ausgebildetes Mittel (7) zur
Adaption mit dem Gestaltungs- oder Nutzungsobjekt (2)
angeordnet ist.
9. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) mindestens eine
Verdrehsicherung (12) aufweist.
10. Verankerungselement nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdrehsicherung (12) als Zahnscheibe
vorliegt.
11. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerfuß (7) einstückig mit der
Verteilerplatte (11) ausgebildet ist.
12. Verankerungselement nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (20) des Zug- oder Druckmittels (5)
unterhalb der unteren Druckscheibe (10) gegen
Verdrehung gesichert ist.
13. Verankerungselement nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Expansionskörper (6) eine zusätzliche
Verdrehsicherung aufweist.
14. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 7, 9, 11,
12 und/oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (20) des Zug- oder Druckmittels (5)
mit der Druckscheibe (10) einstückig ausgebildet ist.
15. Verankerungselement nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der zum Expansionskörper (6) hinweisenden
Seite (21) der mit der Mutter (20) einstückig
ausgebildeten Druckscheibe (10) eine mit dem
Expansionskörper (6) zusammenwirkende Verzahnung (22)
eingearbeitet ist.
16. Verankerungselement nach Anspruch 14 und 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der zum Expansionskörper (6) hinweisenden
Seite (23) der Verteilerplatte (11) eine mit dem
Expansionskörper (6) zusammenwirkende Verzahnung (24)
eingearbeitet ist.
17. Verankerungselement nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verankerungselement (1) aus dem
Expansionskörper (6), dem, den Expansionskörper (6)
durchsetzenden und diesen längenreduzierenden Zug- oder
Druckmittel (5) sowie mindestens der mit dem Zug- oder
Druckmittel (5) zusammenwirkenden Mutter (20)
mit angeformter Druckscheibe (10) und in diese
eingearbeiteten auf den Expansionskörper (6)
einwirkenden Verzahnung (22) und der Verteilerplatte
(11) mit in dieser eingearbeiteten auf den
Expansionskörper (6) einwirkenden Verzahnung (24)
besteht, wobei auf der Verteilerplatte (11) das als
Ankerfuß ausgebildete Mittel (7) zur Adaption mit dem
Gestaltungs- oder Nutzungsobjekt (2) angeordnet ist.
18. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verteilerplatte (11) von einer Durchbrechung
(25) zur Aufnahme des Zug- oder Druckmittels (5)
durchsetzt ist.
19. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubenkopf (19) des Zug- oder Druckmittels
(5) als Öse oder dergleichen zum Zwecke der Adaption
mit einer Hebeeinrichtung ausgebildet ist.
20. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Expansionsbegrenzung (26)
vorgesehen ist.
21. Verankerungselement nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Expansionsbegrenzung (26) durch die
Gewindeausbildung am Zug- oder Druckmittel (5) oder
in der Mutter (20) gebildet ist.
22. Verankerungselement nach Anspruch 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (20) eine Verliersicherung (27)
aufweist.
23. Verankerungselement nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verliersicherung (27) durch einen im Zug- oder
Druckmittel (5) quer angeordneten Splint
gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19603682A DE19603682A1 (de) | 1996-02-02 | 1996-02-02 | Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsraümen und Grünanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19603682A DE19603682A1 (de) | 1996-02-02 | 1996-02-02 | Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsraümen und Grünanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19603682A1 true DE19603682A1 (de) | 1997-08-07 |
Family
ID=7784296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19603682A Withdrawn DE19603682A1 (de) | 1996-02-02 | 1996-02-02 | Verankerungselement für Gestaltungs- und Nutzungsobjekte in öffentlichen Verkehrsraümen und Grünanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19603682A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1996
- 1996-02-02 DE DE19603682A patent/DE19603682A1/de not_active Withdrawn
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