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DE29600043U1 - Bausatz mit Mauersteinen und einer zwischen diesen anbringbaren Verbindungsschicht - Google Patents

Bausatz mit Mauersteinen und einer zwischen diesen anbringbaren Verbindungsschicht

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Publication number
DE29600043U1
DE29600043U1 DE29600043U DE29600043U DE29600043U1 DE 29600043 U1 DE29600043 U1 DE 29600043U1 DE 29600043 U DE29600043 U DE 29600043U DE 29600043 U DE29600043 U DE 29600043U DE 29600043 U1 DE29600043 U1 DE 29600043U1
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DE
Germany
Prior art keywords
bricks
kit
kit according
adhesive
connecting band
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29600043U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wassmer Paul De
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29600043U priority Critical patent/DE29600043U1/de
Publication of DE29600043U1 publication Critical patent/DE29600043U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/14Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element
    • E04B2/16Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element using elements having specially-designed means for stabilising the position
    • E04B2/18Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element using elements having specially-designed means for stabilising the position by interlocking of projections or inserts with indentations, e.g. of tongues, grooves, dovetails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

Bausatz mit Mauersteinen und einer zwischen diesen anbringbaren Verbindungsschicht
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zum Erstellen von Wänden oder Mauern mit Mauersteinen, die planparallele Lager- oder Setzflächen haben, welche insbesondere plan und zueinander parallel geschliffen sind, und mit einer zwischen den einander zugewandten Lager- und Setzflächen anbringbaren Verbindungsschicht zum gegenseitigen Festlegen der einzelnen Mauersteine übereinander.
Derartige Bausätze sind bereits bekannt. Die Mauersteine können dabei Betonsteine, Kalksandsteine, Ziegelsteine, auch als sogenannte Planblöcke, sein. Durch das mechanische Bearbeiten der Lagerflächen, insbesondere durch Schleifen, ergeben sich plane und zueinander parallele Lagerflächen. Die Montage erfolgt in der Regel dadurch, daß jeweils auf einer Schicht von Mauersteinen eine Verbindungsschicht aus Mörtel aufgetragen wird, die die Steine der einen Lage mit der der nächst höheren Lage verbindet. Geschliffene Mauersteine werden dabei mit Dünnbettmörtel montiert, was eine Mörtelschicht von ca. 1 mm oder auch weniger ergibt. In Mauersteinen, insbesondere Ziegelsteinen, verlaufen zum Erreichen einer größeren Wärmedämmung mehr oder weniger viele vertikale Löcher oder Kanäle. Wird nicht die herkömmliche
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Mörtelschicht von 10 mm bis 15 mm Dicke, sondern eine Dünnbettmörtel-Schicht verwendet, werden diese Löcher in den Mauersteinen an der Lagerfuge nicht mehr geschlossen, weil der Dünnbettmörtel im Gegensatz zu einer dicken Mörtelschicht diese Löcher nicht mehr überspannen kann. Bleiben diese senkrechten Löcher über die Wandhöhe offen, kann es zu Schallübertragungen im Mauerwerk kommen.
Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Bausatz der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit welchem Mauern oder Wände erstellt werden können, bei denen der Vorteil einer dünnen Fuge zwischen
&kgr; den einzelnen Lagen der Mauersteine erhalten bleibt, trotzdem aber Lochungen in den Steinen senkrecht zu den Lagerflächen nicht offen bleiben.
Die Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe besteht darin, daß zu dem Bausatz zur Bildung der Verbindungsschicht zwischen den einzelnen Lagen der Mauersteine ein Verbindungsband gehört, welches zumindest in Gebrauchsstellung beidseits einen mit den Steinen in Wirkverbindung tretenden Haftvermittler
2.0 aufweist. Dieses Verbindungsband kann auf eine Steinlage aufgelegt werden, worauf dann die nächste Lage von Mauersteinen aufgebaut wird, so daß eine dünne Lagerfuge entsteht, trotzdem aber die
t Lochungen der Steine jeweils gegeneinander abgeschlossen werden.
Durch das Gewicht der Mauersteine wird der Haftvermittler in die 5 Poren und Riefen in den Lagerflächen der Mauersteine eingedrückt und verbindet sich mit diesen. Durch das Verschließen der Löcher der Mauersteine wird eine Schallausbreitung über die Höhe der Wand verhindert oder mindestens vermindert.
0 Das Verbindungsband kann aus Leinwand, Sisalmatte oder dergleichen Naturmaterial und/oder aus Kunststoffolie, einem Geflecht von Kunststoffbändchen oder dergleichen bestehen und in Gebrauchsstellung beidseits den Haftvermittler aufweisen. Somit entsteht ein preiswertes Verbindungsband, das schnell und einfach verlegt 5 werden kann. Dabei entsteht der zusätzliche Vorteil, daß eventuell
in das Mauerwerk gelangende Feuchtigkeit sich nicht ausbreiten und größere Schaden anrichten kann.
Das Verbindungsband kann wenigstens auf einer Seite mit einem Kleber als Haftvermittler beschichtet sein und/oder als Haftvermittler kann zumindest beim Montieren des Bausatzes Dünnbettmörtel auf der der Klebeschicht abgewandten oder auf beiden, zunächst unbeschichteten Seiten des Bandes angeordnet sein. Mit andern Worten, als Haftvermittler kann Dünnbettmörtel beidseits des Bandes vorgesehen sein oder es kann beidseits des Bandes ein Kleber
^ insbesondere vorgefertigt vorgesehen sein oder es wäre auch eine
Kombination denkbar, bei der die eine Seite den Kleber aufweist und auf der anderen Seite Dünnbettmörtel aufgetragen wird. Diese letzte Möglichkeit erlaubt es, das Verbindungsband auf einer Steinlage aufzulegen und mit dem Kleber schon zu fixieren, dann den Dünnbettmörtel auf der oberen, bisher unbeschichteten Seite aufzutragen und danach die nächste Steinschicht aufzusetzen.
Eine beidseitige Beschichtung mit Kleber hat jedoch weitere 0 Vorteile, weil eine praktisch beliebige Verarbeitbarkeit gegeben ist. Das Wasser im Dünnbettmörtel wird schnell von den Mauersteinen aufgesogen und der Mörtel beginnt abzubinden. Das Eindringen in
k die Poren und Riefen der Mauersteine erfolgt dann nicht mehr und es gibt eine eventuell weniger feste Verbindung zwischen den 5 Mauersteinen. Die Verlegung der Verbindungsbänder mit Dünnbettmörtel muß deshalb entsprechend schnell erfolgen. Bei der Benutzung von Verbindungsbändern mit Klebern hingegen besteht diese Gefahr eines vorzeitigen Abbindens nicht. Ferner entfällt beim Verbindungsband mit Kleber die Notwendigkeit, den zunächst trocken 0 angelieferten Dünnbettmörtel mit mehr oder weniger Wasser und entsprechendem Aufwand und Vorrichtungen anzumachen. Schließlich läßt sich ein Verbindungsband mit Kleber auch mit Hilfe von Mauerrobotern bequemer und sauberer montieren.
5 Die Klebeschichten können vor der Benutzung mit einem haftenden,
leicht lösbaren Schutzband abgedeckt sein. Dadurch wird verhindert, daß eine vorzeitige Verklebung erfolgen kann und die Lagerung des beschichteten Klebebandes wird vereinfacht.
Die Breite des Verbindungsbandes kann der der Mauersteine entsprechen. Dadurch erfolgt eine gute Verbindung der übereinander geschichteten Mauersteine und ein sicherer Abschluß von in diesen Mauersteinen befindlichen, zu den Lagerflächen hin offenen Lochungen.
Die Länge des Verbindungsbandes kann größer als die der Mauersteine sein, insbesondere das Mehrfache der Länge der Mauersteine des Bausatzes betragen. Dadurch ist ein schnelles Belegen einer Lage von Mauersteinen mit dem Verbindungsband möglich.
Das Verbindungsband kann aufgerollt und von der Rolle abwickelbar und stückweise abtrennbar sein. Somit kann der Benutzer die jeweils benötigte Länge des Verbindungsbandes selbst herstellen.
0 Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter Darstellung:
Fig.l eine Stirnansicht dreier übereinander geschichteter Lagen
5 von Mauersteinen, zwischen denen ein mit Kleber
beschichtetes Verbindungsband zu ihrer gegenseitigen Verbindung angeordnet ist und
Fig.2 eine der Fig.l entsprechende Darstellung gemäß dem Stand
0 der Technik, bei welcher zwischen den einzelnen Lagen
von Mauersteinen eine dicke Mörtelschicht erforderlich ist, um in den Steinen befindliche, in vertikaler Richtung durchgehende Lochungen im Bereich der Fuge jeweils zu verschließen.
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Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Bausatz zum Erstellen von Wänden oder Mauern weist Mauersteine 2 auf, die an ihren Lager- oder Setzflächen 3 plan und parallel zueinander geschliffen sind und in ihrem Inneren in Gebrauchsstellung vertikale, durchgehende Lochungen haben. Zu dem Bausatz gehört ferner ein Verbindungsband 4, welches an den einander zugewandten Lager- und Setzflächen 3 eine Verbindungsschicht zum gegenseitigen Festlegen der einzelnen Mauersteine 2 bildet. Dieses zu dem Bausatz 1 gehörende Verbindungsband 4 weist beidseits einen mit den Steinen 2 in Wirkverbindung tretenden Haftvermittler auf.
Das Verbindungs band kann ein Gewebe oder auch eine Folie sein und schließt in jedem Falle nach der Montage die in den Steinen 2 befindlichen Lochungen an ihren Fugen ab.
Bevorzugt sind beide Seiten des Verbindungsbandes 4 mit einem Kleber beschichtet, der eventuell vor der Benutzung mit einem haftenden, leicht lösbaren Schutzband abgedeckt sein kann. Es sind aber auch Kleber bekannt, die erst unter Druckbelastung ihre 0 Klebewirkung erzeugen, so daß dann ein solches Schutzband eingespart werden kann.
Gemäß Fig.l entspricht die Breite des Verbindungsbandes 4 der der Mauersteine 2, so daß sich das Verbindungsband 4 über die gesamte Mauerstärke erstreckt. Die Länge des Verbindungsbandes 4 kann größer als die der einzelnen Mauersteine 2 sein, wobei es vorteilhaft ist, wenn das Verbindungsband beispielsweise von einer Rolle oder dergleichen abwickelbar und stückweise in beliebiger und erforderlicher Länge abtrennbar ist.
In Fig.2 sind Mauersteine 2 in konventioneller Weise durch eine Mörtelschicht 5 jeweils miteinander verbunden, wobei durch den Vergleich deutlich wird, daß die Mörtelschicht 5 eine ganz erhebliche Dicke haben muß, um die Lochungen in den Steinen 5 gegeneinander verschließen zu können. Die Verlegung eines
beschichteten Verbindungsbandes 4 ist demgegenüber wesentlich schneller, einfacher und sauberer durchführbar, eventuell sogar von einem Roboter. Somit kann der Mauervorgang rationalisiert und dadurch wirtschaftlicher gestaltet werden.
5
Der Bausatz 1 zum Erstellen von Wänden oder Mauern besteht im wesentlichen aus Mauersteinen 2, die in bekannter Weise auch unterschiedliche Abmessungen haben können, und deren Lager- oder Setzflächen insbesondere plan und parallel zueinander geschliffen sind. Ferner gehört zu dem Bausatz 1 zur Bildung einer zwischen den Mauersteinen 2 anbringbaren Verbindungsschicht ein Verbindungs-
" band 4, welches beidseits einen mit den Steinen 2 in Wirkverbindung tretenden Haftvermittler, bevorzugt einen Kleber, gegebenenfalls aber auch Dünnbettmörtel, aufweist. Somit können die Mauersteine 2 schnell, sauber und mit dünnen Fugen verlegt werden, wobei aber dennoch in diesen Steinen 2 verlaufende Kanäle, Lochungen oder Öffnungen, die an den Lager- oder Setzflächen 3 austreten oder münden, im Interesse einer Verminderung einer Schallübertragung verschlossen werden.
Ansprüche

Claims (8)

Ansprüche
1. Bausatz (1) zum Erstellen von Wänden oder Mauern mit Mauersteinen (2), die planparallele Lager- oder Setzflächen
(3) haben, welche insbesondere plan und zueinander parallel geschliffen sind und mit einer zwischen den einander zugewandten Lager- und Setzflächen (3) anbringbaren Verbindungsschicht zum gegenseitigen Festlegen der einzelnen Mauersteine {2), dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Bausatz {1) zur Bildung der Verbindungsschicht ein Verbindungsband {4) gehört, welches zumindest in Gebrauchsstellung beidseits einen mit den Steinen {2) in Wirkverbindung tretenden Haftvermittler aufweist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsband aus Leinwand, Sisalmatte oder dergleichen Naturmaterial und/oder aus Kunststoffolie, einem Geflecht von Kunststoffbändchen oder dergleichen besteht und in Gebrauchsstellung beidseits den Haftvermittler aufweist.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsband (4) wenigstens auf einer Seite mit einem
Kleber als Haftvermittler beschichtet ist und/oder daß als Haftvermittler zumindest beim Montieren des Bausatzes (1) Dünnbettmörtel auf der der Klebeschicht abgewandten Seite oder auf beiden, zunächst unbeschichteten Seiten des Verbindungsbandes (4) angeordnet ist.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seiten des Verbindungsbandes (4) vorgefertigt mit Kleber beschichtet sind.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebeschicht (en) vor der Benutzung mit
einem haftenden, leicht lösbaren Schutzband abgedeckt sind.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Verbindungsbandes (4) der der Mauersteine (2) entspricht.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Verbindungsbandes (4) größer als die der Mauersteine (2) ist, insbesondere das Mehrfache der Länge der Mauersteine des Bausatzes beträgt.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsband {4) aufgerollt und von der Rolle abwickelbar und stückweise abtrennbar ist.
Patentanwa
DE29600043U 1996-01-03 1996-01-03 Bausatz mit Mauersteinen und einer zwischen diesen anbringbaren Verbindungsschicht Expired - Lifetime DE29600043U1 (de)

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