DE29600976U1 - Schaltschrank mit einer mit Befestigungsrahmen versehenen Schranktür - Google Patents
Schaltschrank mit einer mit Befestigungsrahmen versehenen SchranktürInfo
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Description
Rudolf Loh GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn
Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank mit einer Schranktür, die auf ihrer
Innenseite einen Befestigungsrahmen zum Anbringen von Einbauten, Montageschienen und dgl. trägt.
Bei den Schaitschränken dieser Art werden für den Befestigungsrahmen Abschnitte
von Spezialprofilen verwendet, die mit einem von der Innenseite der Schranktür beabstandeten Befestigungsflansch mit einer Reihe von Befestigungsbohrungen
versehen sind. Dieser Befestigungsrahmen bietet in der Teilung der Befestigungsbohrungen Befestigungsmöglichkeiten, so daß beim Anbringen von
Einbauten mit im Raster nicht paßenden Befestigungsbohrungen Anpassungselemente erforderlich sind.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einem Schaltschrank der eingangs erwähnten Art
an der Schranktür einen aus handelsüblichen Profilen zusammengesetzten Befestigungsrahmen anzubringen, der auf einfache Weise eine universelle,
stufenlose Anordnung von Befestigungsstellen bietet.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Befestigungsrahmen aus Abschnitten von Haifenschienen gebildet ist, die mit ihrem
hinterschnittenen Längsschlitz der Innenseite der Schranktür abgekehrt mit der Schranktür verbunden und in den Eckbereichen des Befestigungsrahmens so
angeordnet sind, daß sie nicht überlappend aufeinanderstoßen oder daß alle Abschnitte mindestens an einem Ende frei zugänglich sind.
Die Haifenschienen sind handelsübliche, kostengünstige Profile, da sie keine
Befestigungsbohrungen erfordern. Mit rechteckförmigen, in die Innenaufnahme der Abschnitte einschiebbaren Muttern lassen sich an beliebigen Stellen des
Befestigungsrahmens Befestigungsstellen schaffen. Dazu ist es nur erforderlich, die
Abschnitte in der angegebenen Weise mit der Innenseite der Schranktür zu verbinden. Es muß von jedem Abschnitt des Befestigungsrahmens mindestens ein
Ende der Innenaufnahme stirnseitig zugänglich sein, um die darauf abgestimmten Muttern einführen zu können. Die Muttern können in den Abschnitten des
Befestigungsrahmens verschoben werden, sind jedoch darin unverdrehbar geführt und unverlierbar gehalten.
Die Befestigungsmöglichkeiten lassen sich dabei dadurch auf einfache Weise
erhöhen, daß zwischen den vertikalen Abschnitten oder zwischen den horizontalen Abschnitten des Befestigungsrahmens weitere Abschnitte von Haifenschienen auf
der Innenseite der Schranktür befestigt sind, wobei die gegeneinander gekehrten,
inneren Seitenschenkel der vertikalen Abschnitte bzw. der horizontalen Abschnitte
an den Stoßstellen der weiteren Abschnitte ausgespart sind und
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Einführungsöffnungen für in die Abschnitte einführbare rechteckförmige Muttern
bilden. Die weiteren Abschnitte bringen eine zusätzliche Versteifung der Schranktür. Ist dabei vorgesehen, daß die Aussparungen an die Breite der
Innenaufnahme der weiteren Abschnitte von Halfenschienen angepaßt sind, dann können in die weiteren Abschnitte Muttern leicht eingeführt und die weiteren
Abschnitte mit dem Befestigungsrahmen verschweißt werden.
Die Anbringung des Befestigungsrahmens und der weiteren Abschnitte von
Halfenschienen ist nach einer Ausgestaltung so vorgenommen, daß die Abschnitte des Befestigungsrahmens und die weiteren Abschnitte von Halfenschienen mit der
Innenseite der Schranktür verschweißt sind.
Weitere Anbaumöglichkeiten am Befestigungsrahmen und/oder den weiteren
Abschnitten von Halfenschienen lassen sich dadurch schaffen, daß mit den Abschnitten des Befestigungsrahmens und/oder den weiteren Abschnitten U-förmige
Montageschienen verbindbar sind, die mit der offenen Seite der Innenseite der Schranktür zugekehrt sind und an den Enden in mit ihrem Basisschenkel in
Befestigungsflansche auslaufen, und daß der Basisschenkel und die Befestigungsflansche mit einer Reihe von Befestigungsbohrungen versehen sind.
Dabei ist darauf zu achten, daß die Breite der Seitenschenkel der Montageschiene
gleich oder kleiner ist als die Breite der Seitenschenkel der Abschnitte des Befestigungsrahmens und der weiteren Abschnitte von Halfenschienen.
Die Erweiterung der Anbaumöglichkeiten läßt sich nach einer weiteren
Ausgestaltung auch dadurch erreichen, daß mit den Abschnitten des Befestigungsrahmens und den weiteren Abschnitten von Halfenschienen C-förmige
Montageschienen verbindbar sind, die in drei Profilseiten mit einer Reihe von Befestigungsaufnahmen und/oder Befestigungsbohrungen versehen sind und in der
vierten Profilseite einen Längsschlitz aufweisen.
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Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen jeweils als Ansicht auf die
Innensite dieser Schranktür:
Fig. 1 eine Schranktür mit einem Befestigungsrahmen und horizontalen,
witeren Abschnitten aus Halfenschienen und
Fig. 2 eine Teilansicht der Schranktür nach Fig. 1 mit weiteren, anbringbaren Montageschienen.
Die in Fig. 1 dargestellte Schranktür 10 ist an den vier Seiten mit abgekanteten
Rändern 11, 12, 13 und 14 versehen und versteift. Die Eckbereiche der Ränder
sind ausgespart, um die Herstellung der Schranktür 10 zu vereinfachen. Auf der Innenseite der Schranktür 10 ist ein Befestigungsrahmen 20 aus vier Abschnitten
21, 22, 23 und 24 einer Halfenschiene aufgeschweißt. Die Anordnung ist dabei so,
daß die offenen Seiten der Abschnitte 21 bis 24 der Innenseite der Schranktür 10
abgekehrt sind. Die vertikalen Abschnitte 21 und 22 stoßen in den Eckbereichen nur mit den Enden der inneren Seitenschenkei der horizontalen Abschnitte 23 und
24 aufeinander, so daß die Innenaufnahmen 27 und 28 zum Einführen von rechteckförmigen Muttern 30 freiiiegen. Die Muttern 30 sind in den Abschnitten 21
bis 24 frei verschiebbar, jedoch unverdrehbar und unverlierbar gehalten, da die Seitenschenkel nach innen abgekantete Endabschnitte aufweisen. Zwischen den
vertikalen Abschnitten 21 und 22 des Befestigungsrahmens 20 sind weitere Abschnitte 25 und 26 von Halfenschienen mit der Innenseite der Schranktür 10
verbunden. An den Stoßstellen sind die inneren Seitenschenkel der vertikalen Abschnitte auf die Breite der Innenaufnahme der Abschnitte 25 und 26 ausgespart,
so daß Einführöffnungen 29 für Muttern 30 gebildet sind. Die Abschnitte 25 und 26 sind mit den offenen Seiten wieder der Innenseite der Schranktür 10 abgekehrt
und vorzugsweise auch mit dieser verschweißt. Der Einfachheit halber wird für die
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Abschnitte 21 bis 24 des Befestigungsrahmens 20 und die weiteren Abschnitte 25
und 26 dasselbe Halfenschienenprofii verwendet.
Die Abschnitte 21 bis 24 können sich auch überlappen, jedoch an den
Eckbereichen abwechseln. So kann der Abschnitt 23 den Abschnitt 22 oben rechts
und der Abschnitt 24 den Abschnitt 27 unten links überdecken. Während an der linken oberen Ecke des Befestigungsrahmens 20 der Abschnitt 21 den Abschnitt
23 und an der unteren rechten Ecke der Abschnitt 22 den Abschnitt 24 überdeckt. Auf diese Weise läßt sich der Befestigungsrahmen vollständig schließen, jeder
Abschnitt 21 bis 24 bleibt jedoch an einem Ende zum Einführen von Muttern 30 mit dem Innenraum frei zugänglich,
Weitere Abschnitte von Halfenschienen können auch zwischen den horizontalen
Abschnitten 23 und 24 oder zwischen diesen und den weiteren Abschnitten 25 und 26 vertikal ausgerichtet eingebracht werden, wobei an den Stoßstellen jeweils
die entsprechenden Aussparungen zur Bildung von Einführöffnungen 29 vorzusehen sind.
Die Anbringungsmöglichkeiten an der Schranktür 10 lassen sich mit U-förmigen
Montageschienen 32 erweitern, die auf den Abstand parallel angeordneter Abschnitte 21 und 22 bzw. 23 und 25 bzw. 25 und 26 abgestimmt sind und an
den Enden mit ihren Basisschenkeln in Befestigungsflansche 34 mit Befestigungsbohrungen 35 auslaufen. Dabei kann der Basisschenkel mit einer Reihe
von Befestigungsbohrungen 33 versehen sein, in die auch die Befestigungsbohrungen 35 der Befestigungsflansche 34 einbezogen sind. Die
Breite der Seitenschenkel der Montageschiene 32 ist dabei gleich oder kleiner als
die Breite der Seitenschenkel der Abschnitte 21 bis 26 von Halfenschienen. Die Befestigungsschrauben 31 für die Montageschiene 32 werden in Muttern 30
eingeschraubt, die z.B. in die Abschnitte 21 und 22 eingeschoben sind.
-6"- "' ··" 2. Mai. 1995
Mit Befestigungsschrauben 39 und Muttern 30 in den Abschnitten 25 und 26 kann
auch eine C-förmige Montageschiene 36 angebracht werden. Diese Montageschiene 36 hat in drei Profilseiten eine Reihe von Befestigungsaufnahmen
37 mit dazwischen angeordneten Befestigungsbohrungen 38. Die vierte Profilseite
weist einen durchgehenden Längsschlitz auf.
Der Befestigungsrahmen 20 mit den Abschnitten 21 bis 24 bietet mit weiteren
Abschnitten 25 und 26 sowie Montageschienen 32 und 36 Befestigungsmöglichkeiten an der Schranktür 10, die an alle Bedürfnisse angepaßt
werden können.
Claims (7)
1. Schaltschrank mit einer Schranktür, die auf ihrer Innenseite einen
Befestigungsrahmen zum Anbringen von Einbauten, Montageschienen und dgl. trägt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsrahmen (20) aus Abschnitten (21,22, 23,25) von
Halfenschienen gebildet ist, die mit ihrem hinterschnittenen Längsschlitz der Innenseite der Schranktür (10) abgekehrt mit der Schranktür (10) verbunden
und in den Eckbereichen des Befestigungsrahmens (20) so angeordnet sind,
daß sie nicht überlappend aufeinanderstoßen oder daß alle Abschnitte (21,22, 23,25) mindestens an einem Ende frei
zugänglich sind.
2. Schaltschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den vertikalen Abschnitten (21,22) oder zwischen den
horizontalen Abschnitten (23,24) des Befestigungsrahmens (20) weitere
Abschnitte (25,26) von Halfenschienen auf der Innenseite der Schranktür (10) befestigt sind, wobei die gegeneinander gekehrten, inneren
Seitenschenkel der vertikalen Abschnitte (21,22) bzw. der horizontalen Abschnitte (23,24) an den Stoßstellen der weiteren Abschnitte (25,26)
ausgespart sind und Einführungsöffnungen (29) für in die Abschnitte
einführbare rechteckförmige Muttern (30) bilden.
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3. Schaltschrank nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparungen an die Breite der Innenaufnahme der weiteren Abschnitte (25,26) von Halfenschienen angepaßt sind.
4. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschnitte (21 bis 24) des Befestigungsrahmens (20) und die
weiteren Abschnitte (25,26) von Halfenschienen mit der Innenseite der Schranktür (10) verschweißt sind.
5. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Abschnitten (21 bis 24) des Befestigungsrahmens (20) und/oder
den weiteren Abschnitten (25,26) U-förmige Montageschienen (32) verbindbar sind, die mit der offenen Seite der Innenseite der Schranktür (10)
zugekehrt sind und an den Enden in mit ihrem Basisschenkel in Befestigungsflansche (34) auslaufen, und
daß der Basisschenkel und die Befestigungsflansche (34) mit einer Reihe von
Befestigungsbohrungen (33) versehen sind.
6. Schaltschrank nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Seitenschenkel der Montageschiene (32) gleich oder
kleiner ist als die Breite der Seitenschenkel der Abschnitte (21 bis 24) des Befestigungsrahmens (20) und der weiteren Abschnitte (25,26) von
Halfenschienen.
7. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
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daß mit den Abschnitten (21 bis 24) des Befestigungsrahmens (20) und den
weiteren Abschnitten (25,26) von Halfenschienen C-förmige Montageschienen (36) verbindbar sind, die in drei Profilseiten mit einer Reihe
von Befestigungsaufnahmen (37) und/oder Befestigungsbohrungen (38)
versehen sind und in der vierten Profilseite einen Längsschlitz aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29600976U DE29600976U1 (de) | 1995-05-10 | 1996-01-20 | Schaltschrank mit einer mit Befestigungsrahmen versehenen Schranktür |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19517008 | 1995-05-10 | ||
| DE29600976U DE29600976U1 (de) | 1995-05-10 | 1996-01-20 | Schaltschrank mit einer mit Befestigungsrahmen versehenen Schranktür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29600976U1 true DE29600976U1 (de) | 1996-03-21 |
Family
ID=7761470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29600976U Expired - Lifetime DE29600976U1 (de) | 1995-05-10 | 1996-01-20 | Schaltschrank mit einer mit Befestigungsrahmen versehenen Schranktür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29600976U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0840414A1 (de) * | 1996-10-31 | 1998-05-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltschrank mit einer versteiften Tür |
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| EP1830444A1 (de) * | 2006-03-04 | 2007-09-05 | Rittal GmbH & Co. KG | Schaltschrank |
-
1996
- 1996-01-20 DE DE29600976U patent/DE29600976U1/de not_active Expired - Lifetime
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| EP1830444A1 (de) * | 2006-03-04 | 2007-09-05 | Rittal GmbH & Co. KG | Schaltschrank |
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Legal Events
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