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DE29600900U1 - Schwimmflosse - Google Patents

Schwimmflosse

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Publication number
DE29600900U1
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DE
Germany
Prior art keywords
fin
swimming
fin part
shoe
higher efficiency
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29600900U
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English (en)
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OCEANIC EUROP Srl
Original Assignee
OCEANIC EUROP Srl
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Filing date
Publication date
Application filed by OCEANIC EUROP Srl filed Critical OCEANIC EUROP Srl
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/10Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet
    • A63B31/11Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet attachable only to the feet

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Oceanic Europe S.r.L, Pomezia / Italien
SCHWIMMFLOSSE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwimmflosse mit höherem Wirkungsgrad.
Es sind bereits aus dem Stand der Technik Flossen bekannt, welche ein Schuhteil aus vergleichsweise weichem Material aufweisen, während das Flossenteil aus einem Werkstoff mit höherer Steifigkeit gefertigt ist. Solche Flossen stellen zwar schon einen deutlichen Fortschritt gegenüber den bis dahin üblichen Ausführungen dar, doch ist es damit immer noch schwierig, ein angemessenes elastisches Verhalten des Flossenteils zu erhalten, wie es für einen wirksamen Vortrieb erforderlich ist.
Ein weiterer Nachteil, der bei den handelsüblichen Flossen festzustellen ist, besteht darin, daß es damit nicht möglich ist, ein Verhalten des Flossenteils zu erzielen, das völlig auf die Muskelkraft des Schwimmers abgestimmt ist, und zwar insofern, als ihre Oberfläche nicht in Bezug zur Muskelkraft des Schwimmers optimiert ist.
Somit kann es sein, daß Schwimmer mit mäßiger oder auch geringerer Muskelkraft als jene, für welche die Flosse ausgelegt wurde, eine übermäßige Anstrengung aufbringen müssen und daß umso leichter Krämpfe auftreten.
Die vom Wassersportler aufgewendete mechanische Energie wird während des Schwimmens in hydrodynamische Energie umgewandelt. Ein Teil der der aufgebrachten Energie wird als nützliche Arbeit verwendet, die für den Auftrieb geleistet wird, und ein Teil geht im Kielwasser verloren oder wird von den zähen Reibungskräften aufgezehrt. Die stärkste Muskelgruppe beim Menschen stellt die Gruppe des vierköpfigen Schenkelstreckers im vorderen Teil des Oberschenkels dar, während andererseits die Muskeigruppe des Adduktors im hinteren Teil schwächer ausgebildet ist; während des Schwimmens ist der vierköpfige Schenkelstrecker hauptsächlich für das Vorwärtstreten zuständig, während der Adduktor den Muskel darstellt, der hauptsächlich beim Rückwärtstreten eingesetzt wird. Somit stellt der vierköpfige Schenkelstrecker den Muskel dar, der bei der Übertragung von Energie vom Wassersportler auf das Wassers die höchste Leistung erbringt.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Schwimmflosse zu entwickeln, mit der es möglich ist, ihre Geometrie während der Tretphase und der Anziehphase so zu verändern, daß der größere Teil der mit der Flosse aufgewendeten Energie in der Tretphase vom Schwimmer auf das Wasser übertragen wird, wobei sich der Energieverlust im Kielwasser und infolge der Reibung verringert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Schwimmflosse der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß eine auf dem unteren mittleren Abschnitt des Flossenteils angeordnete Rippe vorgesehen ist, welche eine solche Stärke aufweist, daß sie am dem vorderen Endabschnitt eines Schuhteils am größten ist und kurz vor dem Endbereich des Flossenteils gegen Null geht, wobei die Rippe die Versteifung des Flossenteils am Anschlußpunkt zwischen dem Schuhteil und dem Flossenteil gestattet und eine ungehinderte Biegung des Endbereichs des Flossenteils sowie die Ausführung von Bewegungen zur Ausdehnung und zum Zusammenziehen der V-Form des Flossenteils zuläßt.
Die erfindungsgemäße Schwimmflosse weist eine spezielle V-Form auf, welche es möglich macht, während der Tretbewegung oder der Anziehbewegung eine mehr oder weniger stark veränderliche
Geometrie und damit eine veränderliche Oberfläche zu erzielen, auch in Abhängigkeit von der Muskelkraft der jeweils eingesetzten Muskeln, so daß die Kraft und die Leistung immer auf die Muskelmasse des Wassersportlers abgestimmt sind.
Während des Tretens nach unten, wozu, wie bereits ausgeführt, der vierköpfige Schenkelstrecker-Muskel auf der Vorderseite des Oberschenkels immer weiter geöffnet wird und sich somit die Nutzfläche und die Schubkraft vergrößern; beim Anziehen, wozu, wie schon ausgeführt, der Adduktor eingesetzt wird, verengt sich die V-Form der Flosse und vermindert dabei den Widerstand und damit auch die Energievergeudung.
Ein Teil der vom Wassersportler auf die Flosse aufgebrachten Energie wird, wie im vorstehenden ausführlich dargestellt, für eine zweckmäßige Schubarbeit verwendet, während der der übrige Teil als Energie im Kielwasser oder bei der Reibung verloren geht, beides Erscheinungen, die im wesentlichen infolge des Formwiderstands, des Reibungswiderstands und des Widerstands des Kielwassers entstehen. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung einer Schwimmflosse wurde besonders auf eine Auslegung der Flosse in der Weise geachtet, daß sich damit eine erhebliche Verminderung des hydrodynamischen Widerstands erzielen läßt.
Zur Verringerung des Formwiderstands ist bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Flosse ein Querschnitt des Hauptteils vorgesehen, der sich allmählich stark verändert, und die Außenkanten werden so abgerundet, daß der die Strömung mit dem Körper in Verbindung bleibt, ohne eine Wirbelbildung herbeizuführen, so lange, bis die Austrittskante der Flosse erreicht ist, wodurch vom Standpunkt des hydrodynamischen Eindringvermögens optimale Ergebnisse erreicht werden. Zur Verringerung des Reibungswiderstands wird die Oberfläche der Flosse äußerst Glatt ausgeführt, so daß darüber eine Laminarströmung vorliegt, die mit einem niedrigen Reibungswiderstand einhergeht. Zur Verringerung des Kielwasserwiderstands wurden zwei seitliche Rippen ausgebildet, welche die Bildung von zwei seitlichen Hauptwirbeln ver-
hindern, sowie auch eine Mittelrippe, welche die Wirbelbildung an der Austrittskante verringern, wodurch man einen niedrigen Kielwasserwiderstand erzielt. Um die Strömung in einer Richtung aufrechtzuerhalten, sind radiale Rippen in der Weise vorgesehen, daß dann, wenn eine wellenartige Bewegung der Flosse einsetzt, die Vortriebskräfte die Strömung zur Austrittskante treiben, wobei ein wirksamerer Ausstoß des Mediums aus dem Körper erreicht wird. Die Rippen besitzen eine so große Dicke bzw. Stärke, daß die Flosse dadurch an Steifigkeit gewinnt, insbesondere an der Verbindung mit dem Schuhteil, d.h. an dem Punkt, an dem der Wassersportler die Energie auf die Flosse überträgt, wobei jedoch an der Austrittskante absolute Flexibilität gegeben ist; auf diese Weise wird erreicht, daß ein Eintauchen in die Strömung entlang der gesamten Oberfläche bestehen bleibt, und infolgedessen liegt eine Flosse vor, die vom hydrodynamischen Standpunkt aus optimal funktioniert.
Die Erfindung wurde soweit eher summarisch dargestellt; zum besseren Verständnis wird sie nachstehend nun anhand der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, in welcher:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Flosse zeigt;
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben Flosse ist;
Fig. 3 eine Schnittansicht darstellt;
Fig. 4 einen Riß der Unterseite der Flosse zeigt; und
Fig. A bis R jeweils einen Querschnitt an verschiedenen Punkten der Flosse zeigen.
Aus diesen Figuren ist die mit 1 bezeichnete erfindungsgemäße Schwimmflosse ersichtlich, welche aus einem Formkörper mit einem Ende mit einem im rückwärtigen Abschnitt offenen Schuhteil 2 gebildet ist, welches sich zum gegenüberliegenden Ende hin in einem Flossenteil
3 fortsetzt, wobei das Schuhteil aus weichem Material gefertigt ist, welches in Verbindung mit dem speziellen Design es möglich macht, mit nur zwei Größen die Bedürfnisse der Verbraucher großteiis abzudekken. Seitlich auf dem Schuhteil sind an den Punkten 4 und 5 die Anschlüsse zur Befestigung des Riemchens vorgesehen, welche höher als im Regelfall liegen, so daß der im oberen Fersenbereich verlaufende Riemen einen besseren Sitz gewährleistet und damit Schutz gegenüber einem möglichen Verlust der Flosse bietet.
Das Flossenteil weist eine V-Form auf, die, wie sich aus den beiliegenden Figuren, und insbesondere aus den Schnittansichten I bis R ersehen läßt, allmählich immer ausgeprägter wird, wobei sie von einer quasi ebenen Ausbildung an der näher am Endabschnitt des Schuhteils 2 liegenden Querschnittslinie ausgeht und eine stark ausgeprägte V-Form am Ende des Flossenteils 3 mit der Schnittlinie R erreicht.
Eine im unteren mittleren Bereich des Flossenteils 3 angeordnete Rippe 6 weist in der Nähe des Endabschnitts des Schuhteils zur Flosse hin eine erhebliche Höhe auf (vgl. Schnittansicht I) und verringert sich allmählich, bis sie kurz vor dem Ende der Flosse {vgl. Schnittansicht Q) endet. In der nachstehend dargelegten Weise sorgt diese Rippe zusammen mit den vorgenannten Rippen für eine erhöhte Steifigkeit der Flosse am Schuhteil, an dem Punkt, an welchem die Energie vom Schwimmer übertragen wird, und läßt dabei eine ungehinderte Biegung des Endabschnitts der Flosse zu und macht die Ausführung die vorstehend erläuterte Bewegung zur Ausdehnung und zum Zusammenziehen der V-Form der Flosse möglich.
Auf dem oberen Teil der Flosse 3 sind zwei seitliche Rippen 7 und 8 vorhanden, welche dem Außenprofil der Flosse 3 bis zur Querschnittsünie E folgen, sowie zwei Innenrippen 9 und 10, die von der Querschnittslinie I an dem Punkt ausgehen, an welchem das Schuhteil 2 endet, und sich bis zum Ende der Flosse 2 fortsetzen.
Die Rippen 7, 8, 9 und 10 weisen einen radialen Verlauf entlang der Oberfläche der Flosse 3 auf und tragen dazu bei, das Strömungs-
medium in dieser Richtung zu halten, so daß beim Einsetzen der vom Schwimmer veranlaßten wellenförmigen Bewegung der Flosse 3 die Vortriebskräfte die Strömung zur Austrittskante hin drängen, wobei sich ein Strahl des ausgestoßenen Strömungsmediums und damit eine optimierte Vortriebskraft ergeben, wodurch der Wirkungsgrad der Flosse sich erhöht. Insbesondere verhindern die beiden seitlichen Rippen 7 und 8, zusammen mit der mittleren Rippe, die Ausbildung von zwei seitlichen Wirbeln und unterbinden die Ausbildung von Wirbeln an der Austrittskante.
Wie schon die untere mittlere Rippe 6 weisen auch die Rippen 9 und 10 eine Stärke bzw. Dicke auf, die nahe der Verbindung zwischen der Flosse 3 und dem Schuhteil 2 größer ist und am Ende der Flosse quasi ganz verschwindet, so daß die Flosse ihre Flexibilität behält und das austretende Strömungsmedium an der Oberfläche der Flosse haften bleibt, wodurch die Wirbelbildung weitestgehend vermindert, die Reibung verringert und die Leistung erheblich erhöht werden, unter anderem auch wegen des Umstands, daß die Oberfläche der Flosse äußerst glatt ist.
OCE 1/96 PMÜ-3/96
BEZUGSZEICHEN
Formkörper Schuhteil Plossenteil Punkt
Punkt
Rippe
seitliche Rippe seitliche Rippe Innenrippe Innenrippe
1 corpo sagomato
2 scarpetta
3 pala
4 punto
5 punto
6 costolatura
7 costolatura laterale
8 costolatura laterale
9 costolatura interne 10 costolatura interne
Schnitte A-R
sezioni

Claims (5)

Ansprüche
1. Schwimmflosse mit höherem Wirkungsgrad,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine auf dem unteren mittleren Abschnitt des Flossenteils (3) angeordnete Rippe (6) vorgesehen ist, welche eine solche Stärke aufweist, daß sie an dem vorderen Endabschnitt eines Schuhteils (2) am größten ist und kurz vor dem Endbereich des Flossenteils gegen Null geht, wobei die Rippe (6) die Versteifung des Flossenteils (3) am Anschlußpunkt zwischen dem Schuhteil (2) und dem Flossenteil (3) gestattet und eine ungehinderte Biegung des Endbereichs des Flossenteils (3) sowie die Ausführung von Bewegungen zur Ausdehnung und zum Zusammenziehen der V-Form des Flossenteils zuläßt.
2. Schwimmflosse mit höherem Wirkungsgrad nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus einem Formkörper (1) mit einem Ende besteht, an welchem ein im rückwärtigen Bereich offenes Schuhteil (2) vorgesehen ist, welches aus weichem Material gefertigt ist und sich zum gegenüberliegenden Ende hin mit einem Flossenteil (3) fortsetzt, das eine im Endabschnitt des Flossenteils (3) deutlich ausgeprägte V-Form aufweist, welche in der Nähe des Schuhteils (2) gegen Null geht, wobei sich die V-Form unter der Einwirkung der Tretbewegung des Schwimmers zur Verbreiterang und in der Anziehphase zum Zusammenziehen neigt.
-2-
3. Schwimmflosse mit höherem Wirkungsgrad nach den vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des Flossenteils (3) zwei seitliche Rippen (7, 8) vorgesehen sind, welche dem Außenprofil des Flossenteils (3) vom vorderen Endpunkt des Schuhteils (2) bis zum Ende des Flossenteils (3) folgen.
4. Schwimmflosse mit höherem Wirkungsgrad nach den vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des Flossenteils (3) zwei radiale Innenrippen (9, 10) vorgesehen sind, welche zusammen mit den seitlichen Rippen (7, 8) dazu beitragen, das Strömungsmedium in derselben Richtung zu halten,
sowie daß die Vortriebskräfte während des Schwimmens die Strömung zur Hinterkante hin treiben, wobei sich ein Strahl des Strömungsmediums ausbildet, welcher die Wirkung der Flosse erhöht und gleichzeitig die Bildung von Wirbeln verhindert.
5. Schwimmflosse mit höherem Wirkungsgrad nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Befestigungspunkte (4, 5) für Riemen auf dem Schuhteil (2) an einer Stelle ausgebildet sind, die höher liegt als die Normalposition, so daß der im oberen Teil der Ferse verlaufende Riemen einen besseren Sitz gewährleistet.
DE29600900U 1995-01-20 1996-01-19 Schwimmflosse Expired - Lifetime DE29600900U1 (de)

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EP0985431A3 (de) * 1998-09-10 2000-08-02 Cressi-Sub S.p.A. Schwimmflosse und Verfahren zu ihrer Herstellung

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ES1035362U (es) 1997-04-16
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