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DE29600505U1 - Wohnzimmer- oder Couchtisch - Google Patents

Wohnzimmer- oder Couchtisch

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Publication number
DE29600505U1
DE29600505U1 DE29600505U DE29600505U DE29600505U1 DE 29600505 U1 DE29600505 U1 DE 29600505U1 DE 29600505 U DE29600505 U DE 29600505U DE 29600505 U DE29600505 U DE 29600505U DE 29600505 U1 DE29600505 U1 DE 29600505U1
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DE
Germany
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table top
coffee
living room
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tops
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DE29600505U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vierhaus Karl Co KG GmbH
Original Assignee
Vierhaus Karl Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Vierhaus Karl Co KG GmbH filed Critical Vierhaus Karl Co KG GmbH
Priority to DE29600505U priority Critical patent/DE29600505U1/de
Publication of DE29600505U1 publication Critical patent/DE29600505U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B9/00Tables with tops of variable height
    • A47B9/10Tables with tops of variable height with vertically-acting fluid cylinder
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables

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  • Tea And Coffee (AREA)

Description

Wohnzimmer- oder Couchtisch
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wohnzimmer- oder Couchtisch mit einer vorzugsweise höhenverstellbaren Tischplatte und einem Tischgestell, wobei in einem Normalzustand unterhalb der Tischplatte eine weitere Platte angeordnet ist.
Die weitere Platte wird in aller Regel zur Ablage von Utensilien, Zeitschriften etc. genutzt.
Da vor allem Couchtische eine Höhe haben, welche nicht selten die Phantasie beflügelt, die Füße, respektive Beine, hochzulegen, besteht in dieser Richtung Lösungsbedarf. Bekannt sind zwar schon spezielle Hilfen in Form des Ruhesessels mit hochklappbarem Fußstützteil, von Liegen, Sesseln mit Fußhocker etc. Solche Möbelstücke, wie bspw- mobile Fußhocker und besondere Beinauflagen passend zur Sitzgarnitur, beinhalten stets das Problem der Unterbringung nach Gebrauch. Meist ist aber der Mensch zu bequem, sich mit diesen Hilfsmitteln einzurichten, so daß er eher geneigt ist, die nicht so konventionelle Benutzung des Tisches zu wählen. Dazu muß die Tischplatte, zumindest ein Teilbereich derselben, meist abgeräumt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen gattungsgemäßen Wohnzimmer- oder Couchtisch so auszubilden, daß praktisch im Handumdrehen die weitere Nutzungsfunktion der Fußauflage erreichbar ist, ohne daß dazu Maßnahmen, etwa im Hinblick eines Abräumens der Tischplatte, nötig wären; ebenso günstig soll die Grundfunktion wieder herbeiführbar sein.
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Gelöst ist diese Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Möbel erhöhten Gebrauchswerts erzielt. Es kommt eine gleichsam "legale" Nutzungsfunktion hinzu, nämlich die der Fuß- bzw. Beinauflage. Der zurückhaltendere Benutzer ist in psychologischer Hinsicht jedenfalls nicht mehr so sehr gesperrt, die Füße auf den Tisch zu legen, da die weitere Funktion in einer anderen Ebene liegt als die normale Nutzfläche der Tischplatte. Der entsprechende Unterflurbereich ist bequem zugänglich. Konkret sieht diese Sache demgemäß so aus, daß die weitere Platte eine zur Fußauflage geeignete und übliche Gestaltung aufweist in Form einer Polsterung, eines Lederüberzugs oder dergleichen, und daß die weitere Platte zur Fußauflage durch Verschieben oder Verschwenken der Tischplatte freigebbar ist. Die Polsterung vermeidet Druckflächen und erhöht die bequeme Nutzung. Außerdem suggeriert sie die hinzugekommene Funktion der Fuß- bzw. Beinauflage. Optimiert ist die Bequemlichkeit durch die weitere Maßnahme, daß die Tischplatte zusammen mit der weiteren Platte höhenverstellbar ist. Hierdurch läßt sich die individuell bequemste Stellung einstellen. Durch eine untereinander unabhängige Höhenverstellbarkeit von Tischplatte und weiterer Platte kann die Tischplatte auch bspw. so hoch gestellt werden, daß der Benutzer, wie bei Krankenkonsolen, die Tischplatte sogar über die Armlehne eines Sessels hinweg schwenken kann bis vor die Frontseite des Sitzenden. Um eine möglichst große freie Fläche zur Fußbzw. Beinauflage zu bekommen, ist die Tischplatte um eine bezüglich der Fußauflage randseitig angeordnete, im wesentlichen vertikale Schwenkachse schwenkbar angeordnet. Trotz optimaler Kongruenz von Tischplatte und
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weiterer Platte ist die Überschneidung der beiden Flächen recht klein . Umrißmäßig können nahezu alle gängigen Wohnzimmer- oder Couchtische die erfindungsgemäße Funktion erhalten. Entsprechend ist es vorteilhaft, daß die Tischplatte wahlweise einen quadratischen, rechteckigen, elliptischen, ovalen, runden oder dergleichen Umriß aufweist und die weitere Platte zur Fußauflage einen der Tischplatte im wesentlichen entsprechenden Grundriß besitzt. Auch materialmäßig ist man nicht gebunden. So können sogar durchscheinende bzw. durchsichtige Tischplatten gewählt werden. Bauliche Variationen sind auch in der Richtung möglich und nützlich, indem die Tischplatte aus zwei gesondert verschwenk- oder verschiebbaren Tischplatten besteht. Neben einer Ebenengleichheit ist auch eine partiell oder überwiegend überlappende Anordnung solcher Tischplatten vorteilhaft. Schließlich wird noch vorgeschlagen, daß die Tischplatte weiter einen feststehenden Teilbereich aufweist. Endlich bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß die Grundstellung der Tischplatte verrastet ist. Zur Festlegung der weggeschwenkten bzw. verschobenen Tischplatte oder mobilen Teilplatte kann eine gewollt berücksichtigte Schwergängigkeit genutzt werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Couchtisch in Perspektive gemäß erstem Ausführungsbeispiel,, und zwar in der normalen Nutzungsform eines solchen Tisches,
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• ·
Fig. 2 die Draufsicht auf Fig. 1 bei eingeleitetem Wegschwenken oder Rückschwenken der Tischplatte zur Freilegung bzw. Abdeckung einer weiteren, der Fuß- bzw. Beinauflage dienenden Platte,
Fig. 3 eine erste Variante dieses Couchtisches in Seitenansicht,
Fig. 4 die Draufsicht hierzu, eine sektorale Tischplatte zeigend,
Fig. 5 eine zweite Variante dieses Couchtisches in Seitenansicht, eine dritte Platte als Unterfach aufweisend,
Fig. 6 die Draufsicht hierzu,
Fig. 7 eine dritte Variante dieses Couchtisches in Seitenansicht, mit Unterfach und verfahrbar,
Fig. 8 die Draufsicht hierzu,
Fig. 9 eine vierte Variante dieses Couchtisches in Perspektive bei abgewandelter Form des Fußgestelles , hier gebildet aus paarig angeordneten U-Bügeln,
Fig. 10 diesen Couchtisch in Seitenansicht, Fig. 11 die Draufsicht hierzu,
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung bei Einleiten einer Wegschwenkbewegung der Tischplatte,
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Fig. 13 diesen Tisch in einer gegenüber Fig. 10 um versetzten Seitenansicht,
Fig. 14 einen Couchtisch in Seitenansicht gemäß zweitem Ausführungsbeispiel, hier eine Doppeltischplatte aufweisend, höhengleich ausgerichtet und an den freien Enden abgestützt,
Fig. 15 die Draufsicht hierzu,
Fig. 16 eine gleiche Draufsicht bei linksseitig voll ausgeschwenkter Tischplatte und rechtsseitig ansatzweise ausgeschwenkter Tischplatte,
Fig. 17 einen Couchtisch in perspektivischer Darstellung gemäß drittem Ausführungsbeispiel, und zwar mit doppelter Tischplatte, welche Tischplatten hier einander partiell überlappen und einen im Grunde elliptischen Grundriß aufweisen mit gekappten Endbereichen,
Fig. 18 diesen Couchtisch in Seitenansicht, Fig. 19 die Draufsicht hierzu,
Fig. 20 die Draufsicht unter Verdeutlichung von Ausschwenkstellungen der Tischplatten,
Fig. 21 einen Couchtisch gemäß viertem Ausführungsbeispiel, und zwar in Seitenansicht, ebenfalls zwei Tischplatten aufweisend, die auf unterschiedlichen Ebenen gelagert sind,
Fig. 22 die Draufsicht hierzu,
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Fig- 23 eine gleiche Draufsicht, unterschiedliche Ausschwenkstellungen der Tischplatten zeigend,
Fig. 24 einen Couchtisch gemäß fünftem Ausführungsbeispiel, und zwar in perspektivischer Darstellung, wiederum mit zwei gesondert verschwenkbaren Tischplatten, aber einem dazwischenliegenden feststehenden Teilbereich der Tischplatte,
Fig. 25 die Seitenansicht hierzu,
Fig. 26 die Draufsicht auf diesen Couchtisch,
Fig- 27 eine Variante dieses Couchtisches in Draufsicht bei linksseitig ausgeschwenkter sektoraler Teilplatte und rechtsseitig angedeutet ausgeschwenkter Teilplatte,
Fig. 28 einen Couchtisch gemäß sechstem Ausführungsbeispiel, grundrißmäßig angelehnt an das dritte Ausführungsbeispiel, unter Verwendung von Tischplatten aus nicht durchsichtigem Material,
Fig. 29 die Draufsicht hierzu,
Fig. 30 eine um 90° versetzte Seitenansicht dieses Couchtisches,
Fig- 31 die Draufsicht hierzu bei weggelassenen Tischplatten, also den Blick auf die Fußauflage freigebend,
Fig. 32 eine Draufsicht gemäß Fig. 29, jedoch bei gegenläufig weggeschwenkten Tischplatten,
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Fig. 33 eine Draufsicht auf eine Sitzgarnitur mit erfindungsgemäß ausgebildetem Couchtisch mit zwei Tischplatten und einer die ergonomischen Verhältnisse verdeutlichenden menschlichen Figur in Sitzhaltung,
Fig. 34 eine gleiche Draufsicht bei in Beinhochstellung wiedergegebener Figur und dazu weggeschwenkter Tischplatte,
Fig. 35 eine der Fig. 33 entsprechende Draufsicht mit seitlich des Sessels angeordnetem Couchtisch und
Fig. 36 eine der Fig. 35 entsprechende Draufsicht mit vor die Figur verfahrenem Couchtisch, die Beinauflage darstellend bei dazu in einen näheren Greifbereich weggeklappter Tischplatte.
Der Couchtisch aller dargestellten Ausführungsbeispiele besitzt eine oder zwei Tischplatten 1, getragen von einem in seiner Ganzheit mit 2 bezeichneten Tischgestell.
Das Tischgestell 2 kann mehrere Beine 3 aufweisen (vergl. bspw. Fig. 1).
Gemäß drittem und sechstem Ausführungsbeispiel ist das Tischgestell 2 als Schrankkorpus 4 realisiert (vergl. bspw. Fig. 17)-
Außerdem ist eine Ausgestaltung dahingehend verwirklicht, daß anstelle der Beine Wangen 5 vorgesehen sind. Letztere liegen maximal beabstandet in den Endbereichen eines Tischgestells 2. Diesbezüglich wäre auf
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das vierte Ausführungsbeispiel zu verweisen (bspw. Fig. 21).
Wenn es sich um verfahrbare Tischgestelle handeln soll, sitzen an der Unterseite des Tischgestelles 2 Lauf- und/oder Lenkrollen 6 (vergl. Fig. 7).
Selbstredend kann auch ein Einsäulen-Tischgestell greifen.
Die Tischplatte 1 ist dem Tischgestell 2 höhenveränderbar zuordbar. Entsprechende Einrichtungen sind marktbekannt. Bspw. wird auf die nicht veröffentlichte deutsche Patentanmeldung 195 34 311.5 verwiesen. Diese Gestaltungsmerkmale werden hier vollinhaltlich miteinbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in die Ansprüche der vorliegenden Anmeldung mitaufzunehmen.
Unterhalb der Tischplatte 1 weist der Couchtisch eine zweite Ebene auf, gebildet durch eine weitere Platte 7. Deren Oberseite verläuft, wie die Tischplatte 1, horizontal. Die weitere Ebene kann als Fußauflage genutzt werden. Sie trägt, zur Erhöhung der Bequemlichkeit, eine Polsterung 8. Es kann sich auch um ein Kissen handeln.
Um diese zusätzliche Funktion des Couchtisches nutzen zu können, ist die die weitere Platte 7 mit vertikalem Abstand &khgr; überdeckende Tischplatte 1 wegbewegbar zugeordnet. Die entsprechende Freigabe zur Fußauflage ist hier durch in der Horizontalen stattfindendes Verschwenken der Tischplatte 1 erreichbar. Selbstredend kann dies auch durch Verschieben geschehen, wobei entsprechende Führungen vorzusehen wären. Bevorzugt gemäß allen Ausführungsbeispielen ist jedoch das Verschwenken
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der Tischplatte 1 relativ zum Tischgestell 2 um eine im wesentlichen vertikale Schwenkachse y-y. So bezeichnet ist die geometrische Achse. Sie verkörpert sich in üblicher Weise durch lagerbüchsengeführte, vertikal abgestützte Achszapfen, gegebenenfalls sogar kugellagergeführt/gestützt .
Um eine möglichst großflächige Freistandsstellung für die Fußauflage zu bekommen, befindet sich die Schwenkachse y-y möglichst nahe randseitig der weiteren Platte 7 bzw. des Tischgestelles 2. Neben einer Höhenverstellung der Tischplatte 1 kann auch eine einhergehend damit stattfindende Höhenverstellung für die weitere Platte 7 gegenüber dem Tischgestell 2 vorgesehen sein. Hier lassen sich die gleichen erwähnten Mittel einsetzen.
Eine besonders gebrauchsvorteilhafte Lösung besteht darüber hinaus durch eine untereinander unabhängige Höhenverstelbarkeit von Tischplatte 1 und der weiteren Platte 7. Das hat den Vorteil der Variation des vertikalen Abstandes x. Bspw. zur Zwischenlage eines dickeren Kissens oder Anbringung einer höheren Polsterung 8 kann so der zusätzliche Freiraum hergestellt werden. Eine größere Nähe beider Platten, der Tischplatte 1 und der weiteren Platte 7, zueinander kann eingenommen werden, wenn die Oberseite der Platte 7 lediglich bspw. mit einem bodenbelagähnlichen Abschnitt belegt ist.
Die Wegschwenkbarkeit der Tischplatte 1 erlaubt auch das gründliche Reinigen der Kontaktfläche der Polsterung Br bspw. mittels eines Staubsaugers.
Als randnahe Lagerung der Tischplatte 1 ist eine Eckzone 9 gewählt. Die Schwenkrichtung der Tischplatte 1
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ist freibleibend, also im Uhrzeigersinn gehend oder entgegen dem Uhrzeigersinn laufend. Beide über die Schwenkachse y-y gehenden Schwenkrichtungen sind in der Zeichnung durch einen oder zwei Bogenpfeile kenntlich gemacht, letztere bezeichnet mit z.
Bei vollflächiger Ausbildung der Tischplatte 1 ist diese umrißmäßig im wesentlichen auf den Umriß des Tischgestells 2 abgestimmt. Eine kongruente Bemessung ist bspw. der Variante gemäß Fig. 5 und 6 entnehmbar. Eine darüber hinausgehende Bemessung der Tischplatte 1 ergibt sich aus der Variante gemäß den Fig. 7 und 8. Der Tischplattenrand kragt allseitig frei über.
Diese genannten Varianten des ersten Ausführungsbeispieles zeigen eine im Umriß im wesentlichen quadratischen Grundriß der Tischplatte 1 und des Tischgestells 2. In Anpassung an andere gängige Grundrisse der Couchtische können Tischplatte 1 und/oder weitere Platte 7 auch rechteckigen, elliptischen, ovalen, runden Umriß aufweisen. Desweiteren sind Mischformen denkbar.
Die Variante gemäß Fig. 3 und 4 des ersten Ausführungsbeispieles zeigt eine Tischplatte mit sektoralem Grundriß. Ihre Lagerung ist im rechtwinklig auslaufenden Scheitel vorgenommen, auch hier bezeichnet als Eckzone 9. Die kreisförmige Bogenkante der als Viertelkreisfläche gestalteten Tischplatte 1 läßt in der der Anlenkstelle gegenüberliegenden eine Teilfläche der weiteren Platte 7, respektive der Polsterung 8, offen. Die Vergrößerung der Fußauflage findet durch Schwenken der dortigen Tischplatte 1 in der einen oder anderen Richtung gemäß Bogenpfeil &zgr; statt.
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Andererseits ist es aber auch möglich, die durch die sektorale Tischplatte 1 nicht abgedeckte Restfläche mit einem feststehenden Teilbereich 10 zu überfangen, wie das gemäß fünftem Ausführungsbeispiel verwirklicht ist. Dieser ortsfeste Teilbereich wird dort von Säulenstücken 11 gegenüber der weiteren Platte 7, auch hier einen vertikalen Abstand &khgr; bildend, abgestützt. Allerdings sind beim fünften Ausführungsbeispiel zwei solcher sektorförmiger Tischplatten 1 einem einen rechtekkigen Grundriß aufweisenden Tischgestell 2 zugeordnet. Ihre Schwenklagerung um die Schwenkachse y-y findet in den Eckzonen 9 im Endbereich einer gemeinsamen Längskante des rechteckigen Couchtisches statt. Eine Längskante bildet überwiegend die Querkante der Tischplatte 1 mit·
Der Teilbereich 10 weist konturentsprechende, konkave Bogenausschnitte 12 auf, ebenfalls einen Viertelkreis abdeckend. Diese Ausgestaltung geht besonders anschaulich aus Fig. 24 hervor, welche zudem verdeutlicht, daß die Polsterung einen dem Umriß der sektoralen Tischplatten 1 entsprechenden Umriß aufweist. Um die Polsterung 8 möglichst randnah ausführen zu können, sind in den dortigen, die weitere Platte 8 nach oben hin überragen- "*■ den Eckzonen der Beine Polsterungs-Ausklinkungen 13 vorgenommen. Das gilt im übrigen auch zum Teil für die die Schwenkachsen y-y ausbildenden Eckpunkte der Couchtische.
Fig. 27 zeigt eine gegenüber Fig. 26 abgewandelte Zuordnung der sektoralen Tischplatten 1, indem deren Schwenkachsen y-y in diagonalen Eckbereichen angeordnet sind. Während dort ein im Umriß im wesentlichen S-förmiger Teilbereich 10 vorliegt, zeigt Fig. 26 einen eher zwik-
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kelförmigen Umriß des dortigen Teilbereichs 10. Das S kann im Steg, wie dargestellt, geteilt sein.
Gemäß zweitem Ausführungsbeispiel ist die sektorale Gestalt der Tischplatten einer Doppelplattenversion zugunsten einer quadratischen aufgegeben. Auch hier sind die Tischplatten 1 an den Endbereichen einer gemeinsamen Längsseite des Tischgestelles 2 angelenkt. Als Teilbereich 10, der ebenengleich mit der Oberseite der beiden Tischplatten 1 abschließt, dient hier die Oberseite einer mittleren Wange 5 des Tischgestelles 2. Ihr Kopf ist seitlich gefast und bildet beiderseits tischplattenzugewandt eine Auflageschulter 14 aus. So wird ein Teilabschnitt des achsbeabstandeten Endbereichs der sonst freitragenden Tischplatten 1 unterfangen. Die Fasung unter Einhaltung einer entsprechenden hinterschnittartigen Gegenfasung der dortigen Tischplat tenkante erzeugt zugleich eine Rastwirkung im Sinne der Betonung einer Grundstellung der Tischplatten 1. Als Grundstellung ist die tischgemäße gemeint.
Alternativ können verrastete Grundstellungen der Tischplatten 1 bringende Mittel auch im Bereich der Schwenkachse y-y realisiert sein. Um die individuelle Schwenkstellung der Tischplatten 1 zu bekommen, kann auch eine Schwergängigkeit der Gelenkmittel greifen, bspw. durch Vorsehung eines die Lagerung fester stellenden Konus'.
Ab dem dritten Ausführungsbeispiel ist auf eine Ebenengleichheit der auch dort doppelt angeordneten Tischplatten 1 verzichtet- Sie treten in der tischgemäßen Grundstellung partiell in Überlappung. Die Überlappungszone ist mit 15 bezeichnet. Die Überlappung könnte auch weiter als dargestellt ausgenutzt werden. Die übergriffene Tischplatte 1 kann nämlich bis kurz vor die
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die Schwenkachse y-y bildenden Mittel der übergreifenden Tischplatte reichen. Die Übergreifende kann sogar noch über die diesbezügliche Eckzone 9 der anderen Schwenkachse y-y reichen. Der Höhenunterschied (Abstände x) ist gemäß drittem Ausführungsbeispiel durch unterschiedliche axiale Länge der die Gelenkstelle bringenden Mittel überbrückt.
Gemäß viertem Ausführungsbeispiel ist der Unterschied durch unterschiedlich lange Wangen 5 kompensiert, die sich in gegenläufig weisende, nach auswärts gerichtete Träger 16 fortsetzen. Die Tischplatten 1 weisen hier etwa der Silhouette eines Fasses nachempfundenen Grundriß auf. Die Schwenkachsen y-y liegen nahe einer Längsseite des auch hier im wesentlichen rechteckigen Grundriß aufweisenden Tischgestells 2 bzw. der aus den Trägern 16 plus gegenüber diesen tiefer gelegter weiterer Platte 7, die die Polsterung 8 aufnimmt.
Die Oberseite der Träger 16 steht zudem noch als Stellfläche zur Verfügung.
Die Tischplatten 1 gemäß drittem Ausführungsbeispiel bestehen aus Glas oder Acryl.
Bei dem ähnlich ausgestalteten sechsten Ausführungsbeispiel sind die Tischplatten aus anderem Werkstoff, wie bspw. Holz oder Metall, hergestellt.
Wie einigen Ausführungsbeispielen entnehmbar, ist außer der die Ebene für die Auflage der Polsterung 8 bringenden zweiten Platte 7 noch eine dritte Platte 17 zugeordnet. Die erstreckt sich in vertikalem Abstand unterhalb der zweiten Platte 7 und bringt bei schrankkorpusartigem Aufbau ein Unterbringungsfach 18. Aufgrund
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einer im dritten und sechsten Ausführungsbeispiel eingezogenen Scheidewand 19 sind dort zwei Unterbringungsfächer erreicht.
Die gleichgelagerte Maßnahme bringt gemäß Variante Fig. 5 eine Zwischenetage im Bereich der dortigen Beine 3 des Tischgestells 2. Bezüglich Fig. 7 schließt die dritte Platte 17 mit der Unterseite der Beine 3 ab. Darunter liegen die erwähnten Lauf- und/oder Lenkrollen 6.
Das in den Fig. 33 bis 36 dargestellte Anwendungsbeispiel zeigt in den Fig. 33 und 35 eine menschliche Figur 20 in Sitzstellung im Bereich eines eine oder zwei Tischplatten 1 aufweisenden Couchtischs. Zur Erreichung der Fußauflege- bzw. Beinabstützfunktion wird die frontseitig der Figur 20 liegende Tischplatte 1 seitlich um die Schwenkachse y-y gehend verschwenkt. Dadurch wird die zweite Platte 7 freigelegt. Das Auflegen der Beine bzw. Füße kann nun stattfinden. Die Tischplatte 1 läßt sich in einen noch näheren Bereich zur dargestellten Person verschwenken, so daß eine noch bequemere Nähe zum Ablegen oder Entnehmen vom Tisch getragener Güter ermöglicht ist.
Während der in Fig. 33 dargestellte Couchtisch im Zentrum einer aus zwei Sesseln 21 und der Couch 22 bestehenden Sitzgarnitur steht, befindet sich gemäß Anwendungsbeispiel Fig- 35 der dort nur eine Tischplatte 1 aufweisende Couchtisch neben dem Sessel 21. Der Benutzer kann ihn durch Verrollen in die ihm bequem erscheinende Nähe bringen und dann in gleicher Weise die Füße bzw. Beine auf die Polsterung 8 auflegen nach vorherigem Wegschwenken der Tischplatte 1.
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Die Rückführung aus der fußhockerartigen Position in die tischgemäße ist ebenfalls leicht möglich durch Zurückschwenken der Tischplatte 1 in die kongruente Ausrichtung zum Tischgestell 2, respektive der weiteren Platte 7. Hin wie her können etwaige Utensilien auf der Tischplatte 1 verbleiben.
Optimiert ist die Benutzungsbequemlichkeit durch die erläuterte Höhenverstellbarkeit sowohl der Tischplatte 1 als auch der weiteren Platte 7, so daß, den ergonomischen Verhältnissen Rechnung tragend, die bequemste Lage erreicht wird und sogar ein Überschwenken über die Armlehnen stattfinden kann.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
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Claims (9)

AMSPRUCHE
1. Wohnzimmer- oder Couchtisch mit einer vorzugsweise höhenverstellbaren Tischplatte (1) und einem Tischgestell (2), wobei in einem Normalzustand unterhalb der Tischplatte (1) eine weitere Tischplatte (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Platte (7) eine zur Fußauflage geeignete und übliche Gestaltung aufweist in Form einer Polsterung (8), Lederüberzugs oder dergleichen, und daß die weitere Platte (7) zur Fußauflage durch Verschieben oder Verschwenken der Tischplatte (1) freigebbar ist.
2. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) zusammen mit der weiteren Platte (7) höhenverstellbar ist.
3. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine untereinander unabhängige Höhenverstellbarkeit von Tischplatte (1) und weiterer Platte (7).
4. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) um eine bezüglich der Fußauflage randseitig angeordnete, im wesentlichen vertikale Schwenkachse (y-y) schwenkbar angeordnet ist -
5 - Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) einen quadratischen, rechteckigen, elliptischen, ovalen,
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runden etc. Umriß aufweist und die weitere Platte (7) zur Fußauflage einen der Tischplatte im wesentlichen entsprechenden Grundriß besitzt.
6. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte aus zwei gesondert verschwenk- oder verschiebbaren Teilplatten als Tischplatten (1) besteht.
7. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine überlappende Anordnung solcher Tischplatten (1).
8. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (1) weiter auch einen feststehenden Teilbereich (10) aufweist.
9. Wohnzimmer- oder Couchtisch nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Grundstellung der Tischplatte (1) verrastet ist.
22 051 VGK: 258024 Mü./P/G 12.01.1996
DE29600505U 1996-01-13 1996-01-13 Wohnzimmer- oder Couchtisch Expired - Lifetime DE29600505U1 (de)

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DE29600505U Expired - Lifetime DE29600505U1 (de) 1996-01-13 1996-01-13 Wohnzimmer- oder Couchtisch

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DE (1) DE29600505U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2886526A1 (fr) * 2005-06-05 2006-12-08 Arte & Lopez Di Table rotative a surface variable
DE102015221112A1 (de) * 2015-10-28 2017-05-04 Vel Vega-Design E Tecnologia Ind. Unip. Lda. Möbelstück zur wahlweisen Verwendung als gepolsterte Beinauflage und als Tisch
CN108542098A (zh) * 2018-03-28 2018-09-18 贵州大学 一种多功能可变形的双层伸缩桌

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