DE29586C - Neuerung an einem Hopfen-Trockenapparate - Google Patents
Neuerung an einem Hopfen-TrockenapparateInfo
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- DE29586C DE29586C DENDAT29586D DE29586DA DE29586C DE 29586 C DE29586 C DE 29586C DE NDAT29586 D DENDAT29586 D DE NDAT29586D DE 29586D A DE29586D A DE 29586DA DE 29586 C DE29586 C DE 29586C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der Zeichnung ausgeführte Anordnung hat den Zweck, den Hopfen nicht, wie bis jetzt,
in ganzen Dolden in die heifse Würze zum Auskochen zu bringen, sondern vorher durch
den Trockenapparat, welcher mit einer Heizvorrichtung versehen ist, bei einer Temperatur
von nicht über 300 R. so lange zu trocknen, bis derselbe von selbst aus einander fällt, und,
bevor er den Apparat verläfst, durch eine Rechenwalze vollständig zu zerkleinern.
Die Aufsenwände α können ganz gemauert oder, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auch
durch ein Eisengerippe, welches dann mit Kork-1 steinen ausgefüllt wird, hergestellt werden;
b stellt die Feuerung dar,
c dagegen die Heizröhren, welche die warmen Gase nach dem Kamin d führen.
Um die Temperatur zu reguliren, sind zwei Schieber e und.-^1 vorhanden, so dafs, wenn
ja einmal die Wärme mehr als 300 R. betragen
sollte, was an den. beiden Thermometern /, und ya sofort zu ersehen ist, der Schieber e
geschlossen, sowie der Schieber et aufgemacht
wird, und gehen dann die Feuerungsgase nicht mehr durch die Heizrohre, sondern direct in
den Kamin.
g ist der Kasten, welcher den Hopfen aufnimmt. Derselbe besteht aus fein gelochtem
Blech und wird von oben durch die Klappe h gefüllt.
Um die Feuchtigkeit möglichst schnell aus dem Hopfen zu entfernen, sind unten Züge i
für kalte Luft, welche regulirbar sind, angebracht. Die aufsteigenden Wasserdämpfe entweichen
durch den Dunstkamin k; das wenige Lupulin, welches beim Zerfallen des Hopfens
durch den gelochten Füllkasten geht, bleibt auf dem Rahmen / liegen, unter welchem, um ein
Zuheifswerden desselben zu verhindern, ebenfalls kalte Luft durchgeführt werden kann. Nach
vollständiger Trocknung des Hopfens wird der Schieber m in die Höhe gezogen, der Hopfen
fällt auf den Rechen η und wird durch Rotation desselben in den angehängten Sack befördert.
Durch vorstehende Anordnung werden bei der Bierbereitung 10 bis 1.5 pCt. Hopfen erspart;
es ist nachgewiesen, dafs ganze Hopfendolden, direct in heifse Würze gebracht, sich
sofort schliefsen und infolge dessen schwer oder doch unvollkommen zu extrahiren sind. Man
kann durch Aufbrechen bereits ausgekochter, noch ganzer Dolden, welche stets in Menge
vorhanden sind, constatiren, dafs sehr oft das werthvolle Lupulin kaum nafs geworden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Der in die Darre eingehängte und in einen Trichter auslaufende, aus gelochtem Blech bestehende Kasten g, durch welchen die warme Luft mit Hülfe der kalten Züge zur Trocknung des Hopfens bei einer Temperatur von 26 bis 300 R. so lange getrieben wird, bis derselbe theilweise aus einander fällt, sowie der rotirende Rechen n, welcher in der Spitze des Trichters sich befindet und die etwa nicht aus einander gefallenen Dolden vollständig zerkleinert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29586C true DE29586C (de) |
Family
ID=305756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29586D Active DE29586C (de) | Neuerung an einem Hopfen-Trockenapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29586C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2729015A1 (de) * | 1977-06-28 | 1979-01-04 | Lupofresh Allfeld & Egloff Kg | Verfahren zum nachtrocknen von hopfen und hopfenprodukt |
-
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- DE DENDAT29586D patent/DE29586C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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