DE29520342U1 - Einsatzeinrichtung für eine Zange zur Betätigung einer Federbandschelle - Google Patents
Einsatzeinrichtung für eine Zange zur Betätigung einer FederbandschelleInfo
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- F16L33/00—Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
- F16L33/02—Hose-clips
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Description
DR.-ING. ULRICH KNOBLAUCH "·' *
DR.-ING. ANDREAS KNOBLAUCH 6O32o frankfurt/main 21. Dez. 1995
PATENTANWÄLTE kühhornshofweg 10
DRESDNER BANK. FRANKFURT/M. 230030800 (BLZ 50080000) TELEFON; (069) 56301O
S.W.I.F.T.-CODE DRES DE FF TELEFAX: (069) 563°02
POSTBANK FRANKFURT/M. 34 25-605 (BLZ 50010060) UST-ID/VAT: DE 112012149
RA 224
RASMUSSEN GMBH
Einsatzeinrichtung für eine Zancre zur Betätigung einer Federbandschelle
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einsatzeinrichtung für eine Zange zur Betätigung einer aus einem Federband
bestehenden Schelle mit etwa radial nahe den Federbandenden abgebogenen Backen, die zum Aufweiten der Schelle
in Richtung zueinander hin bewegt und durch Aufsetzen einer U-förmigen Klammer auf die Backen zusammengehalten
werden, wobei sich die Schelle nach dem Abziehen der Klammer von den Backen zusammenzieht und die Zange
nahe den freien Enden ihrer zur Betätigung der Zange nicht manuell zu erfassenden Hebelarme Bohrungen zur
Aufnahme von Einsatzstücken aufweist.
Zum Öffnen einer Federbandschelle, wie sie beispielsweise aus der DE 39 00 190 Al bekannt ist, ist im Handel
eine Zange gemäß Prospekt "Norma Federbandschelle 3.6", September 1994, der Rasmussen GmbH erhältlich.
Diese Zange ist nahe den freien Enden ihrer zur Betätigung der Zange nicht manuell zu erfassenden Hebelarme
jeweils mit einem Einsatzstück versehen, das in einer Bohrung des betreffenden Hebelarms befestigt und den
Backen der Federbandschelle angepaßt ist. Zur Vormontage der Federbandschelle auf einem Schlauch, der mittels
der Federbandschelle auf ein Rohr festgeklemmt werden
soll, wird sie mittels eines anderen Werkzeugs geöffnet und mittels einer über die freien Enden der Backen gesetzten
U-förmigen Klammer nach Wegnahme des Werkzeugs im geöffneten Zustand gehalten, so daß sie leicht auf
den festzuklemmenden Schlauch geschoben werden kann.
Bei der Endmontage des Schlauches auf dem Rohr wird die Klammer mittels einer herkömmlichen Zange erfaßt und
von den Backen der Federbandschelle abgezogen, so daß sich die Federbandschelle fest um den Schlauch zusammenzieht.
Zum Abnehmen der Klammer von der Federbandschelle ist mithin zum einen eine zusätzliche Zange
erforderlich. Zum anderen besteht bei herkömmlichen Zangen die Gefahr, daß die Klammer, wenn sie nicht
richtig mit der Zange erfaßt wird, durch die Federkraft der Federbandschelle mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert
wird. Hierbei kann die Klammer zu erheblichen Verletzungen von Personen und/oder Beschädigungen
von Gegenständen führen.
0 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einsatzeinrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, die das Abziehen der Klammer von der Federbandschelle vereinfacht
und gefahrlos macht.
5 Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
die Einsatzeinrichtung zum Abziehen der Klammer zwei Einsatzstücke aufweist, die jeweils in eine der Bohrungen
so einsetzbar sind, daß sie einander im betätigten Zustand der Zange mit einem Abstand überlappen.
30
Diese Einsatzstücke können anstelle der zum Spannen der Federbandschelle verwendeten Einsatzstücke in der
Spannzange eingesetzt werden. Um die Klammer von den Backen der Federbandschelle abzuziehen, wird die Zange
5 so angesetzt, daß das Joch der Klammer zwischen den Einsatzstücken liegt. Danach läßt sich die Klammer
leicht von den Spannbacken abziehen. Die Zange kann, je
nachdem, welche Einsatzstücke verwendet werden, entweder zum Spannen der Federbandschelle oder zum Abziehen
der Klammer verwendet werden.
Am Joch der Klammer ist üblicherweise ein Lappen angeformt, der zum Abziehen der Klammer mittels einer herkömmlichen
Zange erfaßt werden kann. Vorzugsweise ist daher dafür gesorgt, daß das eine Einsatzstück etwa gabelförmig
ist und mit seinen Zinken einen freien Endabschnitt des anderen Einsatzstücks im betätigten Zustand
der Zange überlappt. Zwischen den Zinken kann dann der an der Klammer angeformte Lappen aufgenommen
werden, ohne das Abziehen der Klammer mittels einer die erfindungsgemäßen Einsatzstücke aufweisenden Zange zu
behindern.
Die herkömmliche Federbandschelle hat ferner eine von der einen Spannbacke in Richtung auf die andere abstehende
Zunge, die den Öffnungsbereich und damit den ma-0 ximalen Spannbereich der Federbandschelle begrenzt.
Wenn dann der freie Endabschnitt des anderen Einsatz-Stücks
auf seiner den Zinken abgekehrten Seite zum freien Ende hin abgeschrägt ist, läßt er sich zwischen
dem Joch der Klammer und der Zunge unter Zusammendrükkung der Zange leicht einführen, wobei sich die Zinken
an der Zunge abstützen und die Zange mitsamt der Klammer von der Zunge und damit von den Spannbacken wegdrücken.
Hierbei muß keine zusätzliche Zugkraft auf die Klammer ausgeübt werden, um sie von den Backen abzuzie-0
hen.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen: 35
Fig. 1 eine herkömmliche Federbandschelle in perspektivischer Darstellung zum Festklemmen
eines Schlauches auf einem Rohr oder dergleichen, deren am Ende abgewinkelte Backen durch
eine Klammer zusammengehalten werden, bevor die Federbandschelle auf den Schlauch geschoben
wird,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Federbandschelle gemäß Fig. 1 nach dem Abziehen
der Klammer,
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Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Klammer,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer zum
Abziehen der Klammer verwendeten Zange, 15
Fig. 5 eine Vorderansicht eines Einsatzstücks der Zange nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Einsatzstück nach 0 Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Einsatzstücks nach Fig. 5,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines zweiten Einsatzstücks der Zange nach Fig. 4,
Fig. 9 eine Vorderansicht des Einsatzstücks nach
Fig. 8,
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Fig. 10 eine perspektivische Darstellung eines Teils der Zange nach Fig. 4 in einer Betätigungsphase,
in der das eine Einsatzstück der Zange das Joch der Klammer übergreift und 35
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung der nicht mit der Hand zu erfassenden Hebelarme der
Zange im geschlossenen Zustand zusammen mit der Klammer unmittelbar nach dem Abziehen der
Klammer von der Federbandschelle.
Die Federbandschelle 1 nach den Fig. 1 und 2 dient zum Festklemmen des Endabschnitts eines Schlauches 2 auf
dem Endabschnitt eines Rohres 3. Sie hat etwa radial abgebogene Endabschnitte, die als Backen 4, 5 zum Spannen,
d.h. Öffnen, der Federbandschelle 1 dienen. Eine an der Backe 4 angeformte Zunge 6 steht in Richtung der
Backe 5 vor und begrenzt den Öffnungsbereich und damit den maximalen Spannbereich der Federbandschelle 1.
Bevor die Federbandschelle 1 auf den Schlauch 2 geschoben wird, wird sie mittels eines an den Backen 4 und 5
angesetzten speziellen Werkzeugs unter Zusammendrückung der Backen 4 und 5 in die geöffnete Lage nach Fig. 1
gebracht. In dieser Lage wird eine etwa U-förmige Klammer 7 (vgl. auch Fig. 3) über die Backen 4 und 5 gesetzt,
wie es in Fig. 1 dargestellt ist, so daß die Federbandschelle 1 die geöffnete Lage beibehält und
leicht auf den Schlauch 2 geschoben werden kann. Nach dem Aufschieben des Schlauches 2 auf das Rohr 3 kann
eine am Joch der Klammer 7 angeformte Lasche 8 mittels einer herkömmlichen Zange erfaßt und die Klammer 7 von
den Backen 4 und 5 abgezogen werden, so daß sich die Federbandschelle 1 fest um den Schlauch 2 zusammenzieht
und ihn auf dem Rohr 3 festklemmt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
Erfindungsgemäß wird zum Abziehen der Klammer 7 jedoch
eine Zange 9 verwendet, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist. Diese Zange 9 ist nahe den freien Enden ihrer zur
Betätigung der Zange 9 nicht manuell zu erfassenden Hebelarme 11, 12 anstelle herkömmlicher Einsätze, wie
sie allein zum Öffnen der Federbandschelle in gleichen Hebelarmen einer herkömmlichen Zange verwendet werden,
-s-
mit Einsätzen 13 und 14 versehen, die mittels Zapfen und 16 in Bohrungen der Hebelarme 11, 12 so einsetzbar
sind, daß sie einander im betätigten Zustand der Zange 9 mit einem Abstand überlappen, der wenigstens der
Dicke des Jochs der Klammer 7 entspricht. In der Einbaulage nach Fig. 4 werden die Einsatzstücke 13 und 14
mittels C-förmiger Sicherungsringe 17, 18 gehalten, die jeweils in eine Nut der Zapfen 15, 16 eingreifen. Das
Einsatzstück 13 ist etwa gabelförmig (siehe insbesondere Fig. 5 und 6) und überlappt mit seinen Zinken 21,
im betätigten Zustand der Zange 9 einen freien Endabschnitt 23 des anderen Einsatzstücks 14. Sodann ist der
freie Endabschnitt 23 des Einsatzstücks 14 auf seiner den Zinken 21, 22 im betätigten Zustand der Zange 9
abgekehrten Seite zum freien Ende hin mit einer Abschrägung 24 versehen. Um die Einsatzstücke 13, 14 gegen
ein Verdrehung in der Einbaulage zu sichern, sind sie jeweils mit einem Mehrkantabschnitt 25, 26 versehen,
der in eine entsprechend mehrkantige Erweiterung der Bohrung oder eine im Querschnitt rechtwinklige Nut
in den Hebelarmen 11 und 12 eingreift.
Die Fig. 10 und 11 veranschaulichen das Abziehen der Klammer 7 mittels der Zange 9. Nach Fig. 10 wird zunächst
der Hebelarm 12 mit dem Einsatzstück 13 so an der Klammer 7 angesetzt, daß die Lasche 8 zwischen den
Zinken 21, 22 eingreift. Dann wird der Hebelarm 11 aus der Lage nach Fig. 10 in die Lage nach Fig. 11 geschwenkt
und das Einsatzstück 23 zwischen das Joch der 0 Klammer 7 und die Zunge 6 (Fig. 2) der Backe 4 der Federbandschelle
1 gedrückt. Hierbei gleitet die Abschrägung 24 auf die Zunge 6 hoch, so daß die Klammer 7 mitsamt
der Zange 9 nach oben gedrückt und von den Backen 4, 5 in die Lage nach Fig. 11 abgehoben wird. Während
5 sich die Federbandschelle 1 daraufhin in die Lage nach Fig. 2 zusammenzieht, wird die Klammer 7 sicher von der
Zange 9 in der Lage nach Fig. 11 festgehalten, so daß
sie nicht beim Abziehen durch die Federkraft der Federbandschelle 1 weggeschleudert wird und keine Personen
verletzen oder Gegenstände beschädigen kann.
Gewünschtenfalls können die Einsatzstücke 13 und 14
gegen die zum Aufspannen der Federbandschelle 1 vorgesehenen Einsatzstücke ausgewechselt werden, so daß der
Hauptteil der Zange 9 wahlweise für den einen oder anderen Anwendungsfall verwendet werden kann.
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Claims (1)
- - 1Schutzansprüche1. Einsatzeinrichtung für eine Zange (9) zur Betätigung einer aus einem Federband bestehenden Schelle (1) mit etwa radial nahe den Federbandenden abgebogenen Backen {4, 5), die zum Aufweiten der Schelle (1) in Richtung zueinander hin bewegt und durch Aufsetzen einer U-förmigen Klammer (7) auf die Backen (4, 5) zusammengehalten werden, wobei sich die Schelle {1) nach dem Abziehen der Klammer (7) von den Backen (4, 5) zusammenzieht und die Zange(9) nahe den freien Enden ihrer zur Betätigung der Zange (9) nicht manuell zu erfassenden Hebelarme {11, 12) Bohrungen zur Aufnahme von Einsatzstücken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzeinrichtung zum Abziehen der Klammer (7) zwei Einsatzstücke (13, 14) aufweist, die jeweils in eine der Bohrungen so einsetzbar sind, daß sie einander im betätigten Zustand der Zange (9) mit einem Abstand überlappen.2. Einsatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Einsatzstück (13) etwa gabelförmig ist und mit seinen Zinken (21, 22) einen freien Endabschnitt (23) des anderen Einsatzstücks (14) im betätigten Zustand der Zange (9) überlappt.3. Einsatzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Endabschnitt (23) des anderen Einsatzstücks (14) auf seiner den Zinken (21,22) abgekehrten Seite zum freien Ende hin abgeschrägt (24) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520342U DE29520342U1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Einsatzeinrichtung für eine Zange zur Betätigung einer Federbandschelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520342U DE29520342U1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Einsatzeinrichtung für eine Zange zur Betätigung einer Federbandschelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520342U1 true DE29520342U1 (de) | 1996-02-08 |
Family
ID=8017079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29520342U Expired - Lifetime DE29520342U1 (de) | 1995-12-22 | 1995-12-22 | Einsatzeinrichtung für eine Zange zur Betätigung einer Federbandschelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520342U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1365185A3 (de) * | 2002-05-23 | 2003-12-03 | Rasmussen GmbH | Schlauchschelle aus einem Federband, dessen Endabschnitte im aufgeweiteten Zustand verriegelbar sind, und Entriegelungsvorrichtung |
| DE102006027071A1 (de) * | 2006-06-13 | 2007-12-20 | Volkswagen Ag | Schlauchschelle |
-
1995
- 1995-12-22 DE DE29520342U patent/DE29520342U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1365185A3 (de) * | 2002-05-23 | 2003-12-03 | Rasmussen GmbH | Schlauchschelle aus einem Federband, dessen Endabschnitte im aufgeweiteten Zustand verriegelbar sind, und Entriegelungsvorrichtung |
| US6918161B2 (en) | 2002-05-23 | 2005-07-19 | Rasmussen Gmbh | Hose clamp for clamping a hose on a pipe by means of a spring band whose end sections in the spread-apart state are lockable and a release device for the hose clamp |
| DE102006027071A1 (de) * | 2006-06-13 | 2007-12-20 | Volkswagen Ag | Schlauchschelle |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960321 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990127 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020228 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040205 |
|
| R071 | Expiry of right |