DE29520258U1 - Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer Wandung - Google Patents
Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer WandungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
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- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
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Description
Bömer, Franz, Industriestr. 1 - 3, 48703 Stadtlohn
"Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer Wandung"
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Die Neuerung betrifft einen Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer Wandung mit einem Halteclip,
der an seiner Vorderseite Befestigungsmittel für die Festlegung von ein oder zwei Verkleidungselementen aufweist und Haltevorrichtungen
zur Befestigung des Halteclips an der Wandung.
Derartige Bausätze bestehen aus dem bereits beschriebenen Halteclip und in der Regel aus einem Nagel als Befestigungsvorrichtung,
mit dem der Halteclip z. B. an der Wand befestigt wird.
Um beispielsweise Wandpaneele an einer Wandung zu befestigen,
werden für ein Paneelbrett mehrere Haiteclips an die Wand in passendem Abstand genagelt, wobei der Abstand der HaI-teclips
zu dem zu befestigenden Paneelbrett von Bedeutung ist,
da die Halteschenkel des Halteclips in die Nut des Paneelbrettes hineinreichen sollen, so daß der Halteclip auf diese Art
und Weise das Paneelbrett hält.
Diese Art der Befestigung von Wandverkleidungen, jedoch
auch von Deckenverkleidungen und auch der Verlegung von Bodenparkett hat sich aufgrund ihrer Einfachheit bewährt, ist jedoch
aufgrund der Tatsache nachteilig, daß eine Vielzahl von Halteclips in genau abzumessendem Abstand von den zu verlegenden
Verkleidungselementen an der Wandung, im Boden
bzw. der Decke befestigt werden müssen und daher relativ zeitaufwendig
ist.
Dabei ist nicht nur das Befestigen der vielen Halteclips an der Wandung zeitaufwendig, sondern auch das ständige Aus
messen des korrekten Abstandes der Halteclips zueinander und
der Halteclips zu den zu befestigenden Elementen, so daß zum Teil Heimwerker mit dieser Aufgabe überfordert sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen zu schaffen, der den
Zeitaufwand für das Verlegen von Wand-, Decken- oder Bodenverkleidungen
deutlich reduziert und das Verlegen einfacher gestaltet.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die
Lehre des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Mit anderen Worten ausgedrückt wird vorgeschlagen, daß nun nicht mehr jeder einzelne Befestigungsclip direkt an der Wandung
befestigt wird, sondern daß ein Träger, an dem mehrere
Halteclips ihrerseits angeordnet werden können, an der Wandung befestigt wird und daß an diesem einmal anzubringenden
Träger in einfacher Weise und möglichst ohne Werkzeug die Halteclips angebracht werden können. Dies hat den Vorteil, daß
die aufwendige Befestigung an der Wandung, d. h. also an dem
Boden, der Zimmerwand bzw. der zu verschalenden Decke lediglich einmal zu erfolgen hat und daß an diesem Träger
dann in einfacher Weise und in passendem Abstand die Halteclips angeordnet werden können.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend in der Zeichnung wiedergegeben, wobei
Fig. 1 eine Befestigungsschiene und einen Halteclip
darstellt,
Fig- zeigt den an der Befestigungsschiene angeord-
neten Halteclip,
Fig. 3 zeigt in einer geschnittenen Draufsicht eine
Befestigungsschiene mit daran angeordnetem Halteclip, der wiederum Paneele hält und
Fig. 4 zeigt in einer Rückansicht den an der
Befestigungsschiene befestigten Halteclip. 5
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist eine Befestigungsschiene 1 dargestellt,
die in diesem Ausführungsbeispiel als ein innen hohles Vierkantrohr 2 ausgebildet ist, das an seiner Vorderseite einen
Spalt 3 aufweist. Die Befestigungsschiene 1 selbst wird an der Zimmerwand, am Boden oder an der Decke z. B. mit Schrauben
angebracht.
An der Befestigungsschiene 1 ist ein Halteclip 4 befestigbar, der im wesentlichen aus einem Haltemittel besteht, über das der
Halteclip 4 an der Befestigungsschiene 1 festgelegt werden
kann und aus Befestigungsmitteln 6, über die die zu haltenden Vertäfelungen gehalten werden. Die Befestigungsmittel 6 bestehen
im wesentlichen aus Stützschenkeln 7, die in eine entsprechende Nut der Verkleidung einführbar sind und entsprechend
die Verkleidung halten.
Das Haltemittel 5 besteht im wesentlichen aus einem Sockel 8 und einem Zapfen 9. Der Sockel 8 weist zumindest teilweise
einen Durchmesser auf, der gleich bzw. geringer dem Spalt 3 ist, so daß der Sockel 8 in den Spalt 3 eingeführt werden kann.
Der Zapfen 9 ist abgeplattet ausgebildet und weist an seiner Stirnseite eine Dicke auf, die gleich bzw. geringer als die Breite
des Spaltes 3 ist. Daher kann in der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Halteclip 4 so an die Befestigungsschiene 1 herangeführt
werden, daß der Zapfen 9 in den Innenraum des Vier
kantrohres 2 hineinragt. Wenn nun der Halteclip 4 um 90° geschwenkt
wird, ergibt sich die in Fig. 2 dargestellte Position, die die Verriegelungsposition des Halteclips 4 an der Befestigungsschiene
1 darstellt. Der Zapfen 9 hat eine Länge, die größer als die Breite des Spaltes 3 ist, so daß sich eine Verriegelungs-
position des Halteclipses 4 ergibt und der Halteclip 4 nicht mehr von der Befestigungsschiene 1 abgezogen werden kann.
Der Sockel hat einen unrunden Querschnitt, wobei in einem Teilbereich der Querschnitt einen Durchmesser aufweist, der
gleich bzw. geringer als die Breite des Spaltes 3 ist, wobei dieser Durchmesser des Sockeis 8 im wesentlichen quer zur
Längsrichtung des Zapfens 9 angeordnet ist. Aufgrund dieser Ausbildung des Sockels 8 kann der Halteclip 4 so weit an die
Befestigungsschiene 1 heranbewegt werden, daß zum einen der
Zapfen 9 in den Innenraum des Vierkantrohres 2 hineinreicht
und daß sich der Sockel 8 im Bereich des Spaltes 3 befindet und von den den Spalt 3 begrenzenden Wandungen umgeben
wird.
Der Sockel 8 weist jedoch auch einen Bereich des Querschnittes auf, der einen Durchmesser aufweist, der größer als die
Breite des Spaltes 3 ist, und dieser Bereich ist in diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen in Längsrichtung des Zapfens
9 ausgebildet. Durch diese unrunde Ausbildung des Sockels 8
ergibt sich ein Anschlag 10, der bewirkt, daß der Halteclip 4 an
der Befestigungsschiene 1 lediglich um 90° gedreht werden kann, bis sich der Zapfen 9 in seiner Verriegelungsstellung bewegt
und sich die Stützschenkel 7 so ausrichten, daß sie zur Seite hin offen sind, so daß &zgr;. B. Wandpaneele seitlich an diese
Stützschenkel 7 hineingeschoben werden können.
Fig. 3 zeigt die Befestigungsschiene 1 mit daran angeordnetem verriegelten Halteclip 4, wobei die Aufsicht in Fig. 3 zum Teil
geschnitten worden ist und eine Sicht auf die untere Wandung
erlaubt, die den Spalt 3 begrenzt. Die Stützschenkel 7 des Halteschenkels
4 greifen in eine Nut 11 von Wandpaneelen 12, 14 ein, wobei die Wandpaneele 12 und 14 in ihrer Nut 11 jeweils
noch ein Dekorelement 15 tragen, so daß der Halteclip 4 von außen nicht sichtbar ist.
In Fig. 4 ist in einer Ansicht von hinten die Befestigungsschiene
1 mit dem Spalt 3 dargestellt, wobei die Befestigungsschiene 1 den Halteclip 4 trägt. In dieser Abbildung ist die Verriegelungsstellung
dargestellt, so daß der Sockel 8 von den Wandungen der Befestigungsschiene 1 umgeben wird, die den
Spalt 3 begrenzen und der Zapfen 9 hintergreift die den Spalt 3 bildenden Wandungen der Befestigungsschiene 1.
Die unrunde Ausbildung des Sockels 8 bewirkt die Ausbildung des Anschlages 10, der dafür Sorge trägt, daß der Halteclip 4
lediglich in der durch den Pfeil 18 gekennzeichneten Richtung
gedreht werden kann, um den Halteclip 4 wieder abzunehmen. Ein Drehen in der Richtung entgegengesetzt des Pfeiles 18
wird durch den Anschlag 10 verhindert. Dadurch wird sichergestellt,
daß sich der Halteclip 4 immer in einer ausgerichteten
waagerechten und damit montagefertigen Position befindet, wenn der Halteclip 4 bis zum Anschlag 10 gedreht worden ist,
vorausgesetzt, daß zum anderen die Befestigungsschiene 1 korrekt ausgerichtet wurde.
Es ist also lediglich notwendig, einmal die Befestigungsschiene 1 an einer Wandung zu befestigen und sorgfältig auszurichten
und danach können viele Halteclips 4 ohne weiteres zum Verwenden von Werkzeug oder sonstigen Hilfsmitteln zum Ausrichten
an dieser Befestigungsschiene 1 befestigt werden, und es ist
stets sichergestellt, daß auch ohne Meßinstrumente der Ha!-
teclip 4 exakt ausgerichtet ist. Falls der Halteclip 4 nicht die richtige Stellung hat, braucht er nur an der Befestigungsschiene
1 etwas verschoben werden.
Bei der Befestigungsschiene 1 kann es sich auch um eine Schiene 1 handeln, in der eine entsprechend ausgebildete Nut
eingefräst ist. Anstatt eines schienenförmigen Trägers kann jedoch
auch ein Träger anderer Form verwendet werden, wobei dieser Träger an der Wandung, der Decke oder dem Boden
befestigt wird und an diesem Träger mehrere Halteclips be-
festigt werden können, d. h. es kann sich bei dem Träger z. B. auch um plattenartige Elemente od. dgl. handeln. Anstatt eines
länglichen Spaltes können in dem Träger auch andere Vertiefungen enthalten sein, in die Haltevorsprünge des Halteclips
eingesteckt werden können oder die Haltevorsprünge befinden
sich am Träger.
Die dargestellte Befestigungsschiene 1 und der Halteclip 4 dieses dargestellten Ausführungsbeispieles sind aus Metall hergestellt,
können jedoch auch aus anderen geeigneten Stoffen
hergestellt sein, wie beispielsweise Kunststoffen.
Anstatt der beschriebenen Drehbewegung des Halteclips zu dessen Befestigung ist es auch möglich, lediglich den Zapfen 8
drehbar zu gestalten, oder den Halteclip 4 einrastbar an dem
Träger festzulegen, so daß der Halteclip 4 lediglich an dem Träger in der gewünschten Position angedrückt werden muß.
Claims (8)
1. Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen
an einer Wandung mit einem Halteclip, der an seiner Vorderseite Befestigungsmittel aufweist zur Festlegung
von ein oder mehreren Verkleidungselementen und Haltevorrichtungen zur Befestigung des Halteclips an der
Wandung, gekennzeichnet durch einen Träger als Haltevorrichtung, der an der Wandung befestigbar ist und der
Befestigungsvorrichtungen aufweist, die mit Haltemitteln des Halteclips (4) zusammenwirken zugunsten einer
Verbindung des Haiteclips (4) mit dem Träger.
···· ■■■■■· ::■■...
2. Bausatz gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Befestigungsschiene (1) als Träger.
3. Bausatz gemäß Anspruch 2, gekennzeichnet durch die
Befestigungsschiene (1), die als Befestigungsvorrichtung
für den Halteclip einen in Längsrichtung der Befestigungsschiene ausgerichteten Spalt (3) aufweist, in den
das Haltemittel des Halteclips (4) einführbar ist.
4. Bausatz gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet durch den
Spalt (3), dessen Weite von Wandungen (16, 17) der
Befestigungsschiene (1) begrenzt wird, deren Rückseite von dem Haltemittel hintergreifbar ausgebildet ist.
5. Bausatz gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, gekenn
zeichnet durch die aus einem hohlen Vierkantprofil (2) ausgebildete Befestigungsschiene (1).
6. Bausatz gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in der Befestigungsschiene
(1) angeordnete Nut.
7. Bausatz, gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch den Halteclip (4), an dessen Rückseite
als Haltemittel auf einem Sockel (8), dessen Breite
zumindest teilweise kleiner bzw. gieich der Breite des
Spaltes (3) ist, ein abgeplatteter Zapfen (9) angeordnet ist, dessen Länge größer als die Breite des Spaltes (3)
ist, zugunsten der Einführbarkeit des Zapfens (9) in den Spalt (3) und einer Verriegelung des Halteclips (4) an der
Befestigungsschiene (1) nach einem Drehen des Halteclips (4) bzw. des Zapfens (9).
8. Bausatz gemäß Anspruch 7, gekennzeichnet durch den
mit einem Anschlag (10) ausgestatteten Sockel (8), wobei
der Sockel (8) im Bereich des Anschlages (10) einen
Durchmesser aufweist, der größer ist als die Breite des Spaltes (3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29520258U DE29520258U1 (de) | 1995-08-24 | 1995-12-21 | Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer Wandung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29513594 | 1995-08-24 | ||
| DE29520258U DE29520258U1 (de) | 1995-08-24 | 1995-12-21 | Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer Wandung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29520258U1 true DE29520258U1 (de) | 1996-02-22 |
Family
ID=8012154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29520258U Expired - Lifetime DE29520258U1 (de) | 1995-08-24 | 1995-12-21 | Bausatz für die Befestigung von Verkleidungselementen an einer Wandung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29520258U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29717928U1 (de) * | 1997-10-09 | 1997-11-27 | Schäfer, Axel, 35582 Wetzlar | Befestigungssystem zur Montage von Decken- und Wandverkleidungen |
| DE102009033150A1 (de) * | 2009-07-13 | 2011-01-27 | Akzenta Paneele + Profile Gmbh | Befestigungsklammer und Tragschiene sowie Verfahren zur Einrichtung einer Verkleidungsfläche |
| WO2025109532A1 (en) | 2023-11-23 | 2025-05-30 | Solidor Rubber & Products Bv | Outer wall cladding system composed of a carrying structure and elongate outer wall cladding elements |
-
1995
- 1995-12-21 DE DE29520258U patent/DE29520258U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE29717928U1 (de) * | 1997-10-09 | 1997-11-27 | Schäfer, Axel, 35582 Wetzlar | Befestigungssystem zur Montage von Decken- und Wandverkleidungen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960404 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990127 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020702 |