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DE29518397U1 - Gießvorrichtung für Blumenkästen - Google Patents

Gießvorrichtung für Blumenkästen

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Publication number
DE29518397U1
DE29518397U1 DE29518397U DE29518397U DE29518397U1 DE 29518397 U1 DE29518397 U1 DE 29518397U1 DE 29518397 U DE29518397 U DE 29518397U DE 29518397 U DE29518397 U DE 29518397U DE 29518397 U1 DE29518397 U1 DE 29518397U1
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DE
Germany
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pipe
tube
watering
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flower box
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Application number
DE29518397U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/005Reservoirs connected to flower-pots through conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

H 1018-GM 14.11.1995
GIESSVORRICHTUNG FÜR BLUMENKASTEN Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Gießvorrichtung der im Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 angegebenen Art.
Bei dem Gießen von Pflanzen in Blumenkasten oder ähnlichen Pflanzbehältern ergibt sich insbesondere bei üppigem Pflanzenwuchs häufig das Problem, daß ein effektives Gießen schwierig und umständlich durchzuführen ist. Das Gießwasser wird nämlich bei dem Gießen durch die Blätter abgeleitet und erreicht nicht den gewünschten Bereich. Oft sind auch einige Stellen in einem Blumenkasten mit Gießkannen schwerer erreichbar als andere, so daß die Wasserversorgung in dem Blumenkasten unregelmäßig und für einige Pflanzen sogar unzureichend ist. Oft sind Blumenkasten auch in unzugänglichen Bereichen angebracht, so daß einer Person das Gießen nur unter großen Mühen durch Recken und Strecken möglich ist. Dabei sind häufig auch noch die Pflanzen im Wege. Meist wird ein großer Teil des Wassers durch die Pflanzen nicht in den Blumenkasten, sondern an diesem vorbei nach außen geleitet.
Dies hat zur Folge, daß Gießwasser dort landet, wo es nicht hin soll. Viele Nachbarschaftsstreitereien sind durch die Belästigung durch herabtropfendes Gießwasser entstanden. Auch Passanten, die unter einem Balkon, dessen Bepflanzung gerade gegossen wird, hindurchgehen, fühlen sich durch herabtropfendes Gießwasser belästigt. Bei Pflanzbehältern, welche sich innerhalb von Wohnungen befinden, kann es durch herabtropfendes Gießwasser zur Beschädigung von Einrichtungsgegenständen kommen. Ein weiteres Problem ist die Wasserverschwendung, die mit einem solch ineffektiven Gießen einhergeht.
Will man dagegen besonders sorgfältig und effizient gießen, so muß man die Gießkanne an verschiedenen Stellen des Blumenkastens ansetzen und die richtige Menge Wasser abgeben, was umständlich und besonders zeitraubend ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gießvorrichtung der im Oberbegriff des Schutzanspruches 1 angegebenen Art so auszubilden, daß sie das Gießen von Pflanzen in Blumenkästen od.dgl. einfacher, sicherer und effizienter macht und insbesondere eine Einsparung an Wasser und Zeit ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch eine Gießvorrichtung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß weist die Gießvorrichtung für Blumenkästen ein in oder an dem Blumenkasten angebrachtes oder anbringbares Rohr auf. Gießwasser kann mittels einer Wasserzufuhreinrichtung dem Rohr zugeführt und über Abgabeöffnungen, welche über die Länge des Rohrs verteilt sind, in den Blumenkasten abgegeben werden. Dadurch kann das Gießwasser an einem Punkt zugeführt und dennoch effizient über den Blumenkasten verteilt werden. Durch das Rohr kann das Gießwasser an den Pflanzen vorbei in die Blumenerde od.dgl. Material in den Blumenkasten gelangen. Das Problem, daß das Gießwasser durch die Pflanzen fehlgeleitet wird und nach außen gelangt, wird vermieden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der ünteransprüche.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Wasserzufuhreinrichtung einen Trichter auf, welcher an das Rohr angeschlossen ist oder an dieses anschließbar ist. Durch die Verwendung eines Trichters kann das Wasser ganz normal mit einer Gießkanne zur Gießvorrichtung transportiert werden. Das Wasser kann aus der Gießkanne in den Trichter eingefüllt werden. Von dort wird es in das Rohr und so in den Blumenkasten geleitet. Durch die Verwendung eines Trichters wird es natürlich auch möglich, verschiedene Gefäße zum Wassertransport ein-
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zusetzen. Auch sich z.B. in einer Schüssel oder ähnlichen unhandlichen Gefäßen befindliches Wasser kann als Gießwasser verwendet werden, ohne daß es vorher in ein zum Gießen geeignetes Gerät umgefüllt werden muß.
Wenn die Wasserzufuhreinrichtung, wie bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, ein Sieb aufweist, wird wirksam verhindert, daß die Gießvorrichtung durch Laub, herabfallende Blätter oder ähnliches verstopft wird. Dabei kann das Sieb herausnehmbar ausgeführt sein, so daß ein einfaches Reinigen möglich ist.
Die Wasserzufuhreinrichtung kann selbstverständlich an jeder beliebigen Stelle des Rohres angebracht sein. Eine besonders einfache und kostengünstige Lösung liegt jedoch darin, daß, wie bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, die Wasserzuführeinrichtung an einem Ende des Rohres lösbar anbringbar ist. So kann das Rohr auf besonders einfache Weise hergestellt werden, indem eine an einem Ende des Rohres vorhandene Öffnung als Wasserzufuhröffnung zum Anbringen der Wasserzufuhreinrichtung benutzt wird. Die Notwendigkeit, eine Wasserzufuhröffnung in der Wandung des Rohres vorzusehen, wird so vermieden.
Soll verhindert werden, daß Gießwasser aus einer an einem Ende befindlichen Endöffnung des Rohres austritt, was z.B. dann zweckmäßig ist, wenn das Rohr mit diesem Ende über den Blumenkasten hinausragt, wird gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, diese Endöffnung durch einen lösbaren Stopfen zu verschließen. Die Endöffnung kann durch Lösen des Stopfens beispielsweise zum Reinigen leicht wieder freigelegt werden. Insbesondere braucht ein Benutzer bei dieser Ausgestaltung das Rohr nicht in der Länge einsetzen, mit der er es erworben hat. Das Rohr kann beispielsweise in einer Standardlänge geliefert und dann auf passende Länge beispielsweise durch Sägen verkürzt und anschließend mit dem Stopfen verschlossen werden. So ist eine Anpassung an individuelle Erfordernisse möglich.
Zur Anpassung an verschiedene Einsatzzwecke kann die Gießvorrichtung auch nach dem Baukastenprinzip aufgebaut sein. Ein vorteilhafter Aspekt hierzu ist bei einer beispielhaften Ausgestaltung vorgesehen, bei der das Rohr an einem seiner beiden Enden verjüngt und am anderen Ende erweitert ausgebildet ist. Durch diese Ausbildung ist es z.B. bei Rohren mit überall gleichbleibender Wandstärke besonders einfach möglich, mehrere Rohre ineinander zu stecken und so eine längere Gießvorrichtung zu schaffen. Natürlich können auch entsprechend ausgeführte andere Komponenten wie die Wasserzufuhreinrichtung oder Verbindungselemente zum Verbinden zweier Rohre durch Steckverbindung mit den Rohren verbunden werden. Dadurch, daß ein Ende verjüngt und das andere erweitert ausgebildet ist, kann dem System eine Richtung gegeben werden, was insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn die Rohre mit Gefälle verlegt werden, wobei bei falschem Zusammenstecken Senken oder Erhebungen innerhalb des Wasserlaufes entstehen könnten, die den Wasserdurchfluß behindern würden.
Das Rohr kann auch, wie bei einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, mehrere ineinander eingreifende Rohrteile umfassen. So kann die Länge der Gießvorrichtung noch leichter an individuelle Erfordernisse angepaßt werden. Wird ein längeres Rohr benötigt, können mehrere Rohrteile verwendet werden, und soll das Rohr verkürzt werden, muß nicht gesägt werden, es genügt die Entnahme von Rohrteilen.
Eine stufenlose Anpassung ist bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung möglich, bei der die Länge des Rohres wie bei einem Antennenstab einstellbar ist. Das Rohr mit seinen Rohrteilen ist so ausgeführt, daß es durch Ineinanderschieben der Rohrteile verkürzt und durch Auseinanderziehen der Rohrteile verlängert werden kann.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Rohr mittels einer Halteeinrichtung in oder an dem Blumenkasten befestigbar ist. Auf diese Weise kann ein herkömmlicher., o<3,er.,.be.re.itg.. vorhandener Blumenkasten mit der
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Gießvorrichtung versehen werden. Ein und dasselbe Rohr kann durch Verwendung verschieden ausgeführter Halteeinrichtungen an verschiedenen Stellen in oder an dem Blumenkasten befestigt werden. Dies ist besonders bei Systembauweise vorteilhaft.
Die Halteeinrichtung kann, wie bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, einen oder mehrere Erdspieße aufweisen, die in das sich in dem Blumenkasten befindliche Material, also Blumenerde, Pflanzgranulat od.dgl., gesteckt werden können. Auf diese Weise ist das Rohr direkt über dem Material befestigbar. Die Erdspieße können mehr oder weniger tief eingesteckt werden. Dadurch können die Höhe und die Neigung des Rohres über dem Material verändert werden, je nachdem, wie das Gießwasser aus den Öffnungen in den Blumenkasten abgegeben werden soll.
Das Rohr kann aber auch gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mittels Klemmen an einer Längswand des Blumenkastens arretiert werden. Dies ist besonders bei bereits bepflanzten Blumenkästen vorteilhaft, da hier der Platz innerhalb des Blumenkastens zum Anbringen des Rohres naturgemäß begrenzt ist. Außerdem sind hierdurch eine besonders haltbare Befestigung und wiederum das Nachrüsten von existierenden Blumenkasten mit der Gießvorrichtung nach der Erfindung möglich.
Selbstverständlich kann das Rohr mittels geeigneter Einrichtungen wie z.B. Paßflächen in der Halteeinrichtung verdrehsicher aufgenommen sein. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn eine besonders günstige Einstellung des Rohres, in der die Abgabe des Wassers optimiert ist, beibehalten werden soll. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist dagegen vorgesehen, das Rohr in der Halteeinrichtung drehbar auszuführen. In diesem Fall kann das Rohr z.B. auch während der Wasserabgabe gedreht werden, so daß das Gießwasser bei der Wasserabgabe nicht nur in Längsrichtung, sondern auch in Richtung quer zum Rohr gut verteilbar ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, daß die Gießvorrichtung als Nachrüstsatz für vorhandene Blumenkasten ausgeführt ist. Der Nachrüstsatz besteht aus zusammensteckbaren Einzelteilen, die zum Benützen zusammengesteckt werden und an dem oder in dem Blumenkasten angebracht werden können. Diese Ausführungsform ist wiederum dann vorteilhaft, wenn bereits vorhandene oder auch bereits bepflanzte Blumenkästen mit der Gießvorrichtung nach der Erfindung versehen werden sollen. Dabei ist eine Ausführung in Systembauweise denkbar, so daß, falls verschieden große Blumenkasten nachgerüstet werden sollen, einfach mehrere Einzelteile, eventuell aus mehreren Nachrüstbausätzen, benützt werden können.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Rohr integral mit dem Blumenkasten ausgeführt ist. In diesem Fall wird die Verwendung der Gießvorrichtung also bereits bei der Herstellung der Blumenkasten vorgesehen. Dies ist materxaleinsparend und benutzerfreundlich, da bei dem Umtopfen oder Bepflanzen der Blumenkasten die Gießvorrichtung nicht angebracht oder entfernt zu werden braucht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Trichter relativ zum Rohr drehbar angeordnet ist. In diesem Fall wird der optische Eindruck der Blumenkasten nicht durch das Vorhandensein eines Trichters gestört, da der Trichter bei Nichtbenutzung einfach nach unten weggedreht werden kann. Zum Gießen wird der Trichter nach oben gedreht. So sind auch zur besseren Erreichbarkeit des Trichters bei gleicher Ausrichtung der Abgabeöffnungen des Rohres verschiedene Winkeleinstellungen des Trichters möglich. Allerdings ist es denkbar, daß der Trichter bei dieser Ausführungsform bei dem Gießen mit der Hand festgehalten werden muß. Demgemäß ist bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung eine Verdrehsicherung vorgesehen, die eine ungewollte Relatiwerdrehung zwischen Trichter und Rohr verhindert. Die Verdrehsicherung kann dabei entweder permanent vorhanden sein oder - z.B. durch verschiedene Einraststellungen - nach Verdrehen zwischen Trichter und Rohr, zur Funktion g£b.r,acht werden. In diesem Fall
kann der Trichter in der Normalstellung nach unten gedreht sein und somit unter den Pflanzen unsichtbar sein. Zum Gießen wird der Trichter nach oben gedreht und dann die Verdrehsicherung z.B. durch tieferes Einstecken des Trichters in das Rohr zum Eingreifen gebracht. Trichter und Rohr werden dadurch gegen ungewollte Relatiwerdrehungen gesichert. Auf diese Weise ist eine sichere Einhandbedienung der Gießvorrichtung möglich. Besonders vorteilhaft ist die Verdrehsicherung auch dann, wenn das Rohr wie oben ausgeführt in einer Halteeinrichtung drehbar ausgeführt ist. Mittels der Verdrehsicherung zwischen Trichter und Rohr kann somit bei Verdrehen des Trichters das Rohr mit verdreht werden.
Die Gießvorrichtung kann natürlich aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, daß die Gießvorrichtung ganz oder zumindest in ihren wesentlichen Bestandteilen aus rostfreiem Material besteht, um eine lange Lebensdauer und Funktionstüchtigkeit der Gießvorrichtung zu gewährleisten. Eine besonders geschmackvolle, aber teure Lösung wäre eine Ausführung in Edelstahl; preisgünstig und damit bevorzugt ist jedoch eine Ausführung aus geeignetem Kunststoff.
Eine besonders gleichmäßige Verteilwirkung der Gießvorrichtung wird dann erzielt, wenn, wie bei der vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, die Abgabeöffnungen in gleichen gegenseitigen Längsabständen über das Rohr verteilt sind. Besteht das Rohr aus mehreren ineinandereingreifenden Rohrteilen, so wird bevorzugt, die Öffnungen eines Rohrteiles in gleichen gegenseitigen Längsabständen über das Rohrteil zu verteilen.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Gießvorrichtung nach der Erfindung in Kombination mit einem Blumenkasten;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Gießvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines bekannten Blumenkastens, für welchen die Gießvorrichtung nach der Erfindung verwendbar ist.
In Fig. 3 ist als Beispiel für einen Pflanzbehälter ein Blumenkasten 10 gezeigt. In dem Blumenkasten 10 befindet sich Blumenerde 11, aus welcher üppiger Pflanzenbewuchs 12 hervorsprießt. Der üppige Pflanzenbewuchs 12 besteht in dem dargestellten Beispiel aus Blumen 14, welche über den Rand 18 des Blumenkastens 10 hervorstehen. Will man die Blumen 14 mittels einer Gießkanne gießen, gelangt Gießwasser nicht nur zur Blumenerde 11, sondern auch auf die Blätter 16, welche das Gießwasser über den Rand 18 des Blumenkastens 10 hinausleiten. Die Blumenerde 11 ist durch den üppigen Pflanzenbewuchs 12 schlecht mit der Gießkanne erreichbar. Das alles hat zur Folge, daß das Gießwasser die Blumenerde 11 in dem Blumenkasten 10 nicht oder nur unzureichend erreicht und an den Blättern 16 hinabtropft.
In Fig. 1 ist eine Gießvorrichtung 20 gezeigt, mit der solche Probleme vermieden werden können. Die Gießvorrichtung 20 besteht aus einem Rohr 22, welches über seine Länge verteilt mehrere Gieß- oder Abgabeöffnungen 24 aufweist. Das Rohr ist an einem ersten Ende 26 mit einer Wasserzufuhreinrichtung 28 versehen. Die Wasserzufuhreinrichtung 28 weist in dem dargestellten Beispiel einen Trichter 30 auf, der aus einem konisch erweiterten Teil 32 zur Aufnahme von Gießwasser aus einem geeigneten Gefäß wie z.B. einer Gießkanne und einem Wasserzufuhrrohr 34 besteht. Das Wasserzufuhrrohr 34 weist an seinem dem konisch erweiterten Teil 32 abgewandten Ende 38 ein Rohrknie 3 6 auf und läuft an dem Ende 38 mit einem Außendurchmesser aus, der geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohrs 22. Auf diese Weise ist das Wasserzufuhrrohr 34 leicht in eine Wasserzufuhröffnung 40 des Rohrs 22 einsteckbar. Am Übergang 42
zwischen dem konisch erweiterten Teil 32 und dem Wasserzufuhrrohr 34 befindet sich ein Sieb 44, welches entweder fest installiert ist oder zur besseren Reinigung herausnehmbar ausgeführt ist. Das Sieb dient dazu, sich im Gießwasser oder im konisch erweiterten Teil 32 befindliche Fremdkörper zurückzuhalten und so ein Verstopfen der Gießvorrichtung 2 0 zu verhindern. So kann als Gießwasser auch stark verschmutztes Wasser wie z.B. aufgefangenes Regenwasser verwendet werden. Selbstverständlich ist unter Gießwasser auch eine Mischung oder Lösung von Wasser mit Zusatzstoffen wie z.B. Düngemitteln zu verstehen.
In einer weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsform der Erfindung befindet sich das Sieb 44 am oder im Rohr 22, und zwar an dessen Wasserzufuhröffnung 40. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn andere Wasserzufuhreinrichtungen 28 als der Trichter 3 0 verwendet werden sollen. So ist auch ein Gartenschlauch, der in die Wasserzufuhröffnung 40 eingesteckt oder sonst in geeigneter Weise z.B. mit Hilfe von handelsüblichen Schlauchanschlußsystemen daran befestigt wird, als Wasserzufuhreinrichtung 28 denkbar.
Das Rohr 22 ist in der Aus führungs form gemäß Fig. 1 integral mit dem Blumenkasten 10 ausgeführt. In der dargestellten Ausführungsform bildet das Rohr 22 einen Teil des Randes 18. Eine {nicht dargestellte) Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der gesamte umlaufende Rand 18 des Blumenkastens 10 mit dem Rohr 22 versehen ist, so daß eine Gießwasserabgabe von dem gesamten Rand 18 her möglich ist. Bevorzugt wird jedoch die Aus führungs form gemäß Fig. 1, bei der das Rohr 22 an dem Rand 18 im Bereich einer Längswand 46 des Blumenkastens 10 ausgebildet ist. Die Abgabeöffnungen 24 des Rohrs 22 sind in der dargestellten Ausführungsform auf einer Linie parallel zu der Längswand 46 angeordnet und öffnen sich zu dem Inneren des Blumenkastens 10 hin. Es sind aber auch Aus führungs formen denkbar, bei denen mehrere Reihen von Abgabeöffnungen 24 in dem Rohr 22 vorhanden sind. Außerdem ist es denkbar, dem Rohr 22 ein Gefalle zu geben, wobei das erste Ende 26 am höchsten liegt. Eine weitere, nicht dargestellte Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, daß sich die Abgabeöffnungen 24 nicht direkt am Rohr 22 befinden, sondern an astartigen Verlängerungen, die sich von dem Rohr 22 bis über Stellen, welche sich weiter im Inneren des Blumenkastens 10 befinden, erstrecken. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Gießwasser nicht nur an dem Rand 18 abgegeben werden soll.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist ein zweites Ende 48 des Rohres 22 verschlossen ausgeführt, so daß das Rohr 22 als Sackrohr ausgebildet ist, mit einer Wasserzufuhröffnung 40 am ersten Ende 26 und den Abgabeöffnungen 24 als einzige Austrittsöffnungen.
Da das Rohr 22 integral mit dem Blumenkasten 10 ausgebildet ist, besteht es zweckmäßigerweise aus demselben Material wie der Blumenkasten 10, also z.B. aus geeignetem Kunststoff. Das Rohr 22 wird hier bei der Herstellung des Blumenkastens 10 bereits berücksichtigt.
Zum Nachrüsten bereits vorhandener oder sogar bereits bepflanzter Blumenkasten 10 mit einer Gießvorrichtung ist die Ausführungsform gemäß Fig. 2 verwendbar. Fig. 2 zeigt eine Gießvorrichtung 50, welche aus einem Rohr 52 und einer Wasserzufuhreinrichtung 28' besteht. Die Wasserzufuhreinrichtung 28' ist ganz ähnlich der Wasserzufuhreinrichtung 28 mit einem Trichter 30' ausgeführt, weist jedoch an dem Ende 38' des Wasserzufuhrrohres 34', das mit dem Rohr 52 verbindbar ist, eine Besonderheit auf, auf die weiter unten eingegangen wird.
Das Rohr 52 ist unabhängig vom Blumenkasten 10 als Einzelteil ausgeführt. Abgabeöffnungen 54 sind über die Länge des Rohres 52 mit gleichbleibendem Längsabstand voneinander angeordnet. In der dargestellten Ausführungsform befinden sich die Abgabeöffnungen 54 auf einer Linie parallel zu der Mittelachse des Rohres 52 und bilden somit eine erste Reihe von Abgabeöffnungen 54. Eine nicht dargestellte Ausführungsform besteht darin, daß das Rohr 52 mit mehreren Reihen von Abgabeöffnungen 54 versehen ist. ·. .. .... .
Das Rohr 52 ist an einem ersten Ende 56 mit einer Wasserzufuhröffnung 60 zur Aufnahme des Endes 38' des Wasserzufuhrrohrs 34' von Trichter 30' versehen. Ein dem ersten Ende 56 gegenüberliegendes zweites Ende 68 ist mit einer Endöffnung 66 versehen, welche mit einem lösbaren Stopfen 64 verschlossen ist.
Das Rohr 52 ist zum Anbringen der Vorrichtung 50 an oder in bereits vorhandenen Blumenkasten mit einer Halteeinrichtung 70 versehen. In der dargestellten Ausführungsform hat die Halteeinrichtung 70 zwei Erdspieße 72, die jeweils mit einem Einsteckteil 74 in die Blumenerde 11 im Blumenkasten 10 nach Fig. 3 eingesteckt werden können. An dem dem Einsteckteil 74 entgegengesetzten Ende jedes Erdspießes 72 befindet sich eine Rundschelle 76, mit welcher der Erdspieß 72 das Rohr 52 erfaßt. Die Anbringung des Erdspießes 72 an dem Rohr 52 kann durch Vorsehen geeigneter (nicht dargestellter) Paßflächen oder durch Preßsitz verdrehsicher erfolgen. Es wird aber bevorzugt, daß die Rundschellen 76 zwar das Rohr 52 einklemmen, aber nur so fest, daß es von Hand leicht in den Rundschellen 76 drehbar bleibt. Auf diese Weise sind die beiden Erdspieße 72 auch unter verschiedenen Winkeln in die Blumenerde 11 einsteckbar, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn Wurzelwerk des Pflanzenbewuchses 12 im Wege ist.
Anstatt der dargestellten Ausführungsform mit Erdspießen 72 kann die Halteeinrichtung 70 auch (nicht dargestellte) Klemmen zur Befestigung des Rohres 52 z.B. an der Längswand 46 des Blumenkastens 10 aufweisen. Es ist aber auch eine Ausführungsform der Gießvorrichtung 50 ohne Halteeinrichtung 70 denkbar. In letztgenanntem Fall wird das Rohr 52 in voller Länge oder zumindest teilweise in der Blumenerde 11 vergraben.
Wie bereits erwähnt, ist das Rohr 52 in der Aus führungs form nach Fig. 2 innerhalb der Rundschellen 76 verdrehbar. Um eine Verdrehung auf einfache Art und Weise zu ermöglichen, ist in der Wasserzufuhröffnung 60 am ersten Ende 56 eine Nut 78 zur Aufnahme eines ajji .Ende. 3,§ ',,a;es #Wasserzufuhrrohres 34' angeord-
neten Stiftes 80 vorgesehen. Wenn der Stift 80 in die Nut 78 eingreift, sind der Trichter 30! und das Rohr 52 gegen Relativverdrehung gesichert. Eine Drehung des Rohres 52 kann somit durch Verdrehen des Trichters 30' leicht erreicht werden. Der Eingriff von Stift 80 und Nut 78 wird dadurch gelöst, daß das Ende 38' des Trichters 30' ein Stück weit aus dem Rohr 52 herausgezogen wird. Dann ist der Trichter 30' leicht relativ an dem Rohr 52' drehbar. In einer {nicht dargestellten) Ausführungsform enthält die Wasserzufuhröffnung 60 mehrere Nuten 78, so daß mehrere Relativeinstellungen zwischen Trichter 30' und Rohr 52 möglich sind.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist insbesondere als Nachrüstsatz für bereits vorhandene Blumenkästen geeignet. In diesem Fall ist das Rohr 52 in einem Bausatz zusammen mit den übrigen Einzelteilen (Trichter 30', Stopfen 64, Halteeinrichtung 70) lieferbar. Dabei kann das Rohr 52 als Einzelrohr z.B. in einer Standardlänge vorliegen. Es ist aber auch eine (nicht dargestellte) Ausführungsform möglich, bei der das Rohr 52 aus mehreren ineinander eingreifenden Rohrteilen besteht. Liegt das Rohr 52 wie dargestellt in einer Standardlänge vor, so kann es durch Absägen auch an kleinere Blumenkästen 10 angepaßt werden, wobei das Rohr 52 selbstverständlich auch auf eine kürzere Länge als die des Blumenkastens 10 abgesägt werden kann. Nach Zusammenstecken von Trichter 30', Rohr 52 und Halteeinrichtung 70 können die Erdspieße 72 dann in die Blumenerde 11 im Blumenkasten 10 gesteckt werden. Dabei ist es denkbar, daß das Rohr 52 etwa in der Mitte des Blumenkastens 10 befestigt wird. Ragt die Endöffnung 66 am zweiten Ende 68 dabei nicht über den Blumenkasten 10 hinaus, braucht sie nicht mit dem Stopfen 64 verschlossen werden. Die Endöffnung 66 dient dann als zusätzliche Abgabeöffnung am zweiten Ende 68. Wird das Rohr 52 in der Mitte des Blumenkastens 10 angebracht, so ist auch eine Ausführung denkbar, bei der das Rohr 52 an den gegenüberliegenden Seiten mit Abgabeöffnungen 54 versehen ist, so daß eine Gießwasserabgabe beidseitig des Rohres 52 in den Blumenkasten 10 möglich ist.
Naturgemäß wird jedoch die Befestigung der Gießvorrichtung 50 durch den Pflanzenbewuchs 12 behindert werden, weswegen die Gießvorrichtung 50 bevorzugt nahe am Rand 18 in der Blumenerde 11 befestigt wird. Falls die Gießvorrichtung 50 nicht gebraucht wird, kann der Trichter 30' ganz entfernt werden. Bevorzugt wird jedoch, den Trichter 30' nur gerade soweit aus dem Rohr 52 herauszuziehen, daß er gegenüber dem Rohr 52 drehbar ist. Falls die Gießvorrichtung 50 nicht gebraucht wird, kann so der Trichter 30' nach unten gedreht werden, so daß er vom Pflanzenbewuchs 12 verdeckt am Blumenkasten 10 oder einem geeigneten, nicht gezeigten, Halter anliegend in einer Ruhestellung ist.
Zum Gießen wird dann lediglich der Trichter 30' nach oben gedreht. Wird das Ende 38' des Wasserzufuhrrohres 34' in der geeigneten Relativstellung zwischen Wasserzufuhreinrichtung 28' und Rohr 52 dann weiter in das Rohr 52 gedruckt, erfaßt der Stift 80 die Nut 78. In dieser Weise wird der Trichter 30' in der entsprechenden Stellung festgehalten, so daß einhändige Benutzung der Gießvorrichtung 50 möglich ist.
Wird das Rohr 52 oder aber das Rohr 22 und insbesondere das zweite Ende 68 bzw. 48 desselben wie in der in Fig. 2 gezeigten Weise mit der Endöffnung 66 ausgeführt, so ist es auch möglich, mit ein und derselben Wasserzufuhreinrichtung 28, 28' an der Wasserzufuhröffnung 60, 40 mehrere Rohre 52 oder 22 mit Gießwasser zu versorgen. Dies ist bei der Ausführungsform nach Fig.
2 dann sinnvoll, wenn Blumen in einem längeren als dem in Fig.
3 gezeigten Blumenkasten 10 gegossen werden sollen, oder wenn bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten Aus führungs formen, mehrere Blumenkasten 10 in einem Arbeitsgang begossen werden sollen. Hierzu ist es lediglich notwendig, anstatt des Stopfens 64 ein (nicht gezeigtes) Verbindungselement in die Endöffnung 66 einzuführen. Ein solches Verbindungselement kann beispielsweise ein Röhrchen sein, dessen Außendurchmesser an einem ersten Ende dem Innendurchmesser der Endöffnung 66 entspricht. Das zweite Ende des Röhrchens kann dann in die Wasserzufuhröffnung 60 eines zweiten Rohres 52 bzw. 22 gesteckt werden, wobei sich das zweite Rohr 52, .O22..,en£we.de£. in#>oder an demselben Blumenkasten
10 z.B. gegenüber dem ersten Rohr 52 befindet oder aber in einem zweiten Blumenkasten 10. Es sind gerade und gebogene Röhrchenformen denkbar. Als Verbindungselemente können aber auch flexible Elemente wie Schläuche zum Einsatz kommen.
Einfacher wird eine Verbindung zwischen zwei Rohren 52 dann, wenn bei den jeweiligen Rohren z.B. der Außendurchmesser an dem zweiten Ende 66 dem Innendurchmesser der Wasserzufuhröffnung 60 entspricht. In diesem Falle sind die Rohre 52 durch Ineinanderstecken einfach verbindbar.
Als Material für die Gießvorrichtung 50 kommt praktisch jedes rostfreie Material in Betracht. Bevorzugt wird für die wesentlichen Teile wie Rohr 52 und Trichter 30' jedoch ein geeigneter Kunststoff beispielsweise PE oder PVC verwendet.
Die Erfindung ist anhand der beispielhaften Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 beschrieben worden. Es sind aber auch die unterschiedlichsten Kombinationen denkbar. Selbstverständlich kann auch der Trichter 30 von Fig. 1 drehbar relativ zum Rohr 22 ausgebildet sein. Die Wasserzufuhröffnungen 40 und 60 können normiert sein, so daß sie sich zur Aufnahme derselben Wasserzufuhreinrichtung 28 bzw. 28' eignen. In diesem Falle braucht man nur eine einzige Wasserzuführeinrichtung 28, 28', um mehrere Rohre 22 und 52 mit Gießwasser zu versorgen. Denkbar ist auch eine Ausführungsform, bei der die Wasserzufuhreinrichtung 28, 28' einen geeigneten Behälter aufweist, der nach Abnahme der Wasserzufuhreinrichtung 28, 28' von dem Rohr 22, 52 an einem Wasserhahn direkt gefüllt wird, wobei das Ende 38, 38' durch eine geeignete (nicht dargestellte) Verschließeinrichtung verschlossen wird. Die Wasserzufuhreinrichtung 28, 28' wird nach Befüllung mit dem Gießwasser zu dem Rohr 22 bzw. 52 gebracht und an der Wasserzufuhröffnung 40 bzw. 60 hineingesteckt. Durch Öffnen der Verschließeinrichtung ist dann eine Wasserzufuhr in das Rohr 22, 52 möglich.
Die Form des Rohres 52, 22 ist auch nicht auf die dargestellte gerade Foa«m 0oeschr3nkt,..£:s s.ind auch mit Ecken versehene, gebo-
gene und runde Rohrformen mit runden und mit eckigen Querschnitten denkbar, je nachdem, an welches Platzverhältnis die Gießvorrichtung 50, 20 angepaßt werden soll.
Wenn das Rohr 52 aus mehreren Rohrteilen aufgebaut ist, so ist insbesondere eine Ausführungsform denkbar, bei der die Rohrteile wie die Teile einer Teleskopantenne ineinander einschiebbar sind, wobei die jeweiligen Abgabeöffnungen 54 durch geeignete Schlitzanordnungen innerhalb der Rohrteile stets freibleiben. Ein so aufgebautes Rohr 52 ist stufenlos auf verschiedene Längen einstellbar.

Claims (18)

H 1018-GM 14.11.1995 Schutzansprüche
1. Gießvorrichtung für Blumenkasten, gekennzeichnet durch ein in oder an dem Blumenkasten (10) angebrachtes oder anbringbares Rohr (22, 52), das eine Einrichtung (28, 28') zur Zufuhr von Wasser und über seine Länge verteilte Öffnungen (24, 54) zur Abgabe des Wassers in den Blumenkasten (10) hat.
2. Gießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzufuhreinrichtung (28, 28') einen an das Rohr (22, 52) angeschlossenen oder anschließbaren Trichter (30, 30') aufweist .
3. Gießvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzufuhreinrichtung (28) mit einem Sieb (44) zum Schutz gegen Verstopfen der Gießvorrichtung (20) versehen ist.
4. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzufuhreinrichtung (28, 28') an einem ersten Ende (40, 60) des Rohres (22, 52) lösbar anbringbar ist.
5. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (52) an einem zweiten Ende (68) mit einem lösbaren Stopfen (64) verschlossen ist.
6. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (22, 52) an einem seiner beiden Enden (48, 68) verjüngt und an dem anderen Ende (26, 56) erweitert ausgebildet ist.
7. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (52) mehrere ineinander eingreifende RohBteils..umfaßt
8. Gießvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (52) teleskopartig in der Länge veränderbar ausgeführt ist.
9. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (52) mittels einer Halteeinrichtung (70) in oder an dem Blumenkasten (10) unlösbar oder lösbar befestigt ist.
10. Gießvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (70) eine oder mehrere Erdspieße (72) aufweist.
11. Gießvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen (70) eine oder mehrere Klemmen zum Arretieren des Rohres (52) an einer Längswand (46) des Blumenkastens (10) aufweist.
12. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (52) in der Halteeinrichtung (70) drehbar angeordnet ist.
13. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Nachrüstsatz für vorhandene Blumenkasten (10) aus zusammensteckbaren Einzelteilen (Rohr (52) , Trichter (39), Halteeinrichtung (70)) aufgebaut ist.
14. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (22) integral mit dem Blumenkasten (10) ausgeführt ist.
15. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (30, 30') relativ zu dem Rohr (22, 52) drehbar angeordnet ist.
16. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, gekennzeichnet ,&bull;^H^V'^F^^^dreJjsic.herung (78, 80) zum Verhindern
einer ungewollten Relativdrehung von Trichter (30') und Rohr (52) .
17. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeöffnungen (24, 54) in gleichen Längsabständen über das Rohr {22, 52) verteilt sind.
18. Gießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie ganz oder in ihren wesentlichen Bestandteilen aus rostfreiem Material, insbesondere Kunststoff, besteht.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10240614B3 (de) * 2002-09-03 2004-02-19 Zimmer, Andreas C. Pflanzenbehälter mit integrierter Bewässerung
WO2005084419A1 (en) * 2004-03-02 2005-09-15 Felix Lars Keil Pot for plants and flowers with irrigation system
GB2472865A (en) * 2009-08-22 2011-02-23 Paul Foord Planter having angled base and drip tray

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