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DE2951891A1 - Bob - Google Patents

Bob

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Publication number
DE2951891A1
DE2951891A1 DE19792951891 DE2951891A DE2951891A1 DE 2951891 A1 DE2951891 A1 DE 2951891A1 DE 19792951891 DE19792951891 DE 19792951891 DE 2951891 A DE2951891 A DE 2951891A DE 2951891 A1 DE2951891 A1 DE 2951891A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bob
damping strip
bob according
damping
chassis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792951891
Other languages
English (en)
Other versions
DE2951891C2 (de
Inventor
Ing.(grad.) Jürgen 6096 Raunheim Bauer
Klaus 6090 Rüsselsheim Kreer
Ing.(grad.) Erich 6093 Flörsheim Nuffer
Ing.(grad.) Edmund Jakob 6080 Groß-Gerau Schupp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Deutschland Holdings GmbH
Original Assignee
Adam Opel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adam Opel GmbH filed Critical Adam Opel GmbH
Priority to DE19792951891 priority Critical patent/DE2951891C2/de
Publication of DE2951891A1 publication Critical patent/DE2951891A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2951891C2 publication Critical patent/DE2951891C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B17/00Accessories or details of sledges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/02Sledges with runners characterised by arrangement of runners
    • B62B13/06Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines
    • B62B13/08Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices
    • B62B13/10Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices with swivelling portions of the runners; with a swivelling middle runner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Bob mit einem Vorder- und
  • einem HinterTvagen, welche durch ein im unteren Bereich mit tig angeordnetes Axialgelenk um eine Längsachse aus der normalen Fahrtstellung nach beiden Richtungen qegen zunehmende Federkraft begrenzt gegeneinander verdrehbar miteinander verbunden und jeweils an einer an entgegengesetzten Enden Kufen tragenden Querachse aufgehängt sind, wobei an beiden Seiten des Vorderwagens sich auf etwas um die abgerundete Vorderseite herum erstreckende längliche Seitenanschläge vorgesehen sind, welche seitlich über den Umriß vorstehen, um seitliche Stöße von der Wand des Eiskanals aufzunehmen.
  • Beibekannten Bobs sind die vorderen Seitenanschläge, welche die Form allseits abgerundeter Kufen haben, starr am Chassis des Vorderwagens befestigt. auf diese Weise kommt es vor, daß beim seitlichen Anschlagen des nobs an eine der senkrechten Wände des Eiskanals der B unkontrolliert zurückgeschleudert und bis an die getJenüberliegende senkrechte Wand des Eiskanals getrieben wird.
  • Es kann so zu einem Zick-Zack-Kurs mit mehreren Seitenanschlägen kommen. Dieser Effekt kann bei den Kurvenausgängen von Bobbahnen auf den anschließenden geraden Bahnstücken nach vorangegangenen Fahrfehlern gut beobachtet werden. Da jedes Anschlaaen des Bobs an die Wand des Eiskanals einen Teil der vorwärts gerichteten Energie verbraucht, kommt es durch mehrfaches Anschlagen an die Eiswand zu erheblichen Geschwindigkeitseinbußen.
  • Das Ziel der Erfindung besteht somit darin, einen Bob der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem die quer zurFahrtrichtung gerichtete Anschlagenergie im Falle des Anstoßens an eine der Wände des Eiskanais je nach ihrer Größe entweder ganz oder wenigstens teilweise beim ersten Anschlagen vernichtet wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß jeder vordere Seitenanschlag aus einer abgerundeten Stahlkufe besteht, welche über einen Dämpfungsstreifen an dem abgerundeten Vorderteil derart befestigt ist, daß sie in Querrichtung nach innen begrenzt ausweichen kann. Der Dämpfungsstreifen besteht vorzugsweise aus Zellvulkolan und soll eine Stärke von 10 bis 15 mm, vorzugsweise etwa 12 mm haben. Ein besonders bevorzugtes Elastizitätsverhalten besteht darin, daß bis zu maximal 40 % Zusammendrückung die Rückstellspannung des Dämpfungsstreifens je 10 % Zusammendrückung um 50 bis 90, vorzugsweise etwa 70 N/cm2 steigt.
  • Die Gesamtfläche des Dmpfunosstreifens soll 10 bis 15 und 2 vorzugsweise etwa 12,5 cm betragen.
  • Die Länge des Dämpfungsstreifens und der Stahlkufe beträgt zweckmäßig 40 bis 60 cm, insbesondere etwa 50 cm, während die Breite des Dämpfungrstreifens und der Stehlkufe etwa 40 bis 80 mm und insbesondere 50 bis 70 mm betragen soll.
  • Vorteilhafterweise nimmt die Breite des Dämpfungsstreifens und der Stahlkufe von vorn nach hinten stetig zu.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn zur Schaffung der richtigen Elastizitätscharakteristik der Dämfpungsstreifen nur am Rande durchgehend ist und im Innern eine Vielzahl von Durchbrechungen aufweist. Hierdurch kann trotz der relativ großen Fläche zwischen Stahlkufe und Chassis eine gute Federwirkung erzielt werden Weitere vorteilhafte Ausführungsformen kennzeichnen sich dadurch, daß sich der Dämpfungsstreifen und die Stahlkufe um 35 bis 450, vorzugsweise etwa 400, um die Vorderseite herum erstrecken und daß der Dämpfungsstreifen und die Stahlkufe von vorne gesehen bei 60 bis 70 %, vorzugsweise etwa 2/3, ihrer Länge am weitesten seitlich vorstehen und dann sanft nach innen abfallen.
  • Ein besonders guter Halt der Stahlkufe wird erzielt, wenn diese wenigstens im vorderen und hinteren Bereich und vorzugsweise auch im mittleren Bereich am Chassis des Vorderwagens befestigt ist. Dies geschieht vorzuysweise dadurch, daß sich von den Befestigungsstellen der Stahlkufen Bolzen in Querrichtung erstrecken, welche am Chassis verspannbar sind. Hierdurch kann gleichzeitig dem Dämpfunqsstreifen eine gewünschte Vorspannung erteilt werden, talls dies erwünscht ist.
  • Eine besonders vorteilhafte praktische Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß an den Stahwkufen Gewinde ösen angeschweißt sind, welche sich etwa um die Stärke des Dämpfungsstreifens von der Stahlkufe nach innen erstrecken und in die der Bolzen eingeschraubt ist. Um ein töten des Bolzens aus der Gewindeöse zu vermeiden, ist eine weitere zweckmäßige Ausführungsform so ausgebildet, daß der eingeschraubte Bolzen durch einen quer durch die Gewindcöse und den Bolzen gesteckten Niet gegen Drehen gesichert ist.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Dämpfungsstreifen in Befestigungsstegen Öffnungen aufweist, durch welche sich die Gewindeösen hindurch erstrecken. Auf diese Weise werden die vorzugsweise vorgesehenen Sicherheitsnieten gegen Herausfallen gesichert. Außerdem werden hierdurch senkrecht zu den Bolzen auftretende Stöße besonders gut aufgenommen. Hierfür eignet sich auch besonders gut eine weitere Ausführungsform, bei der die Bolzen von einer ,letallhülse umgeben sind, die in einem am Chassis befestigten Zylinder gelagert ist.
  • Eine gute Dämpfung gegen derartige Frontal- oder Vertikalstöße kann dadurch gewährleistet werden, daß zwischen der Metallhülse und dem Zylinder eine Gummibuchse angeordnet ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeiot: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines als Zweier ausgebildeten Bobs gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Gegenstandes der Fig. 1 schräg von hinten, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des als Zweier ausgebildeten Bobs gemäß der Erfindung, Fig. 4 eine teilweise geschnittene Draufsicht des Gegenstandes der Fig. 3, Fig. 5 eine teilweise geschnittene Draufsicht des linken vorderen Seitenanschlags des erfindungsgemäßen Bobs und seiner Anbringung am Chassis des Vorderwagens, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 eine Seitenansicht des bei dem Seitenanschlag nach den Fia. 5 und 6 verwendeten Dämpfungsstreifens, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIfI-VIII in Fig. 7 und Fig. 9 ein bevorzugtes Krafe-Dehnungsdiagramm des bei dem erfindungsgemäßen Bob verwendeten Dämpfungsstreifens an den vorderen Seitenanschlägen.
  • Die Fig. 1 und 2 machen den sehr windschnittigen und auch formschönen Aufbau des erfindungsgemäßen Bobs deutlich. Jedoch weist der Bob auch zahlreiche völlig neuartige konstruktive Merkmale auf, die ihm überragende Fahreigenschaften vcrleihen und so gewährleisten, daß die durch minimale J.uft- und Reibungswiderstände ermöglichten hohen Gcschwindigkeiten bei den während Kurvenfahrt und Lenkhewegungen auftretenden dynamischen Kräfte sicher auf die Bahn gebracht werden kdnnc-n.
  • Dabei kommt es darauf an, daß durch entsprechende Auih;inyung und Federung der Achsen der Kontakt der Kufen mit der Bahn mit möglichst wenigen Unterbrechungen aufrechtei-hal1-cn wird.
  • Aus dem allseits verkleideten Bob ragen vorn die zwei vom Piloten lenkbaren und hinten die beiden nicht lenkbaren Kufen 75 nach unten heraus. Die vorderen Kufen 75 sind über Kufenträger 74 und eine lenkbare Vorderachse am Vorderwagen 13 angebracht, der in der Mitte im unteren Bereich über ein in den Fig. 1 und 2 nur gestrichelt angedeutetes Axialgc1cnk 16 mit dem Hinterwagen 14 um eine Längsachse 15 nach beiden Seiten gegen Federkraft begrenzt verschwenkbar verbunden ist. Die hinteren Kufen 75 sind über eine Hinterachse am Hinterwagen befestigt.
  • Oberhalb einer möglichst tief nach unten gezogenen nach hinten beidseits abgerundeten unteren Frontverkleidung 113 befindet sich das stromlinienförmige Haubenunterteil 89, welches Bestandteil des Vorderwagens 13 ist. Besonders fällt die strömungsgünstige schnittige flache Form dieses iiaubenunterteils auf. Links und rechts sind in Höhe des Bodens des nicht im einzelnen dargestellten Chassis Seitenanschläge 30 an<jeordnet, welche etwas zur Vorderseite des Bobs herumgczogen sind und seitlich über den Umriß des Bobs vorstehen, so daß beim Anschlagen an die Wand des Eiskanals im vorderen Bereich des Bobs nur die Seitenanschläge 30 mit dem Eis in Berilhrung kommen. Erfindungsgemäß sind diese Seitenanschläge 30 nach innen federnd am Chassis des,Vorderwagens 13 befestigt. Das Haubenoberteil 90 erstreckt sich mit seinem stromlinienförmig geforlnten Vorderteil über das in diesem Bereich etwa oval ausgeschnittene Haubenunterteil 89 nach vorne und liegt damit größtenteils vor der seitlichen Trennlinie 91 zwischen dem Vorderwagen 13 und dem Hinterwagen 14. Im Bereich der Berührung zwischen Haubenunterteil 89 und Haubenoberteil 90 weist das Haubenunterteil 89 die Gestalt einer Kreiszylinderfläche 92 auf, deren Achse mit der durch das Axialgelenk 16 verlaufenden Längsachse 15 zusammenfällt. Die vordere untere Berührungsfläche des Haubenoberteils 90 ist entsprechend als zu der Kreiszylinderflächn 92 komplementärer Kreiszylinderflächenausschnitt 93 ausgsbildet. Der Übergang vom Haubenunterteil 89 zum Haubenoberteil 90 ist relativ flach und damit ebenfalls sehr strömungsgünstig ausgebildet.
  • Im Gegensatz zu bekannten Bobs endet das Haubenoberteil 90 ncit in Höhe des Halses des Piloten entlang der Linie 114, sondern ist schräg nach oben durch eine Kunststoffglashaube 96 verlängert, welche Cie Stromlinienform der Haubenteile 89, 90 fortsetzt und an einem Uberrollbügel 108 endet, der sich knapp über Kopfhöhe des Piloten befindet.
  • An der linken vertikalen Strebe des Überrollbügels 108 ist eine Anschubstange 109 derart gelenkig angebracht, daß sie gemäß Fig. 1 seitlich ausgeschwenkt werden kann und somit dem Piloten zum Anschieben des Bçbs beim Start zur Verfü-<jung steht. Da der Pilot sich aufgrund dieser Anordnung beim Anschieben weniger bücken und kaum zur Seite neigen muß, können mit dem erfindungsgemäßen Bob wesentlich verbesserte Start-Seiten erzielt werden. Nach dem Anschieben schwenkt die Anschubstange 109 nach oben hinter den Uberrollbügel 108.
  • Fig. 2 zeigt die Anschubstange 109 in der nach ollen geschwenkten Position, wo sie weitgehend hinter dem überrollbügel 108 und der Kunststoffglashaube 96 verschwindet. Diese Position nimmt die Anschubstange 1C9 nach dem Starten des Bobs ein, 1' so daß sie keinen zusätzlichen Luftwiderstand bedingt.
  • Eine wesentliche Neuerung stellt auch die beim erfindungsgemäßen Bob vorgesehene Zwischen-Seitenverkleidung 106 dar, welche nach hinten stetig an das Haubenoberteil 90 anschließt, das hinter der Trennlinie 91 seitlich bis zum Boden des Bobs nach unten gezogen ist. Der Bob weist auch eine nicht dargestellte, windschlüpfrige Bodenverkleidung auf, welche so ausgeschnitten ist, daß die Beweglichkeit der Kufen 75 nicht ceinträchtigt wird.
  • Zwischen den Seitenverkleidungen 106 befinden sich die hinter einanderliegenden Sitze des Piloten und des Broìnsers. Im Falle eines Viererbobs sind sämtliche Teile bis zum Beginn der Seitenverkleidung 106 gleich ausgebildetbis auf die um 80 mm größere Länge im zylindrischen Teil. Es werden lediglich das Chassis im Bereich der Seitenverkleidung 106 und die Seitenverklcidung 106 selbst entsprechend nach hinten verlängert. Der gleiche Vordrrwagen 13 kann also sowohl für Zweier als auch für Vicrerbobs Verwendung finden.
  • An die Seitenverkleidungen 106 schließen sich nach hinten stetig die Seitenwände 98 an, von denen im unteren Bereich scit- -lich lediglich hintere Seitenanschläge 45 über den Umriß nach außen vorstehen. Die hinteren Seitenanschläge 45 sind nach innen gedämpft federnd nachgiebig ausgebildet, um Stöße des Hinterwagens an die Wand des Eiskanals möglichst weitgehend zu absorbieren.
  • Zwischen den Seitenwänden 98 befindet sich erfindungsemäß ein aufblasharer Luftsack 99, der zusammen mit den Seitenwänden 98 eine strömungsgünstige Heckform bildet, welche <t-a von der Höhe des Nackens des Bremsers leicht konvex gekrümmt nach hinten abfällt, um schließlich in einem stumpfen zweck 108 zu münden. An den Seitenwänden 98 sind im hinteren Bereich schräg nach hinten und oben wegstehende Anschubbügel 97 befestigt an denen der Branser beim Start angreift, um den Bob anzuschieben.
  • Die Anschubbügel 97 stehen erfindungsgeräß-etwasowelt nacn oben vor wie der Uberrollbügel 108. Dadurch wird der Raum unterhalb der strichpunktierten Dreiecklinie in Fig. 1 bei Überkopflage des Bobs geschützt.
  • Während der Startphase ist der Luftsack 99 nach unten zusammenfaltet, so daß der Bremser nach dem Anschieben des Bobs durch den zwischen den Seitenwänden 98 vorliegenden Zwischenraum nach vorne zu seinem Sitz gelangen kann. Erst wenn der Bremser seine Si£zposition erreicht hat, wird der Luftsack 99 zu der aus den Fig.1 und 2 ersichtlichen strömungsgünstigen Form aufgeblasen.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen also einen Aufbau mit extrem flachgezoyenem Verlauf des Haubenunterteils, anschließendeln sanften Übergang in das Haubenoberteil und die daran angesetzte Kunststoffglashaube. Die Seitenverkleidungen 106 sowie die Seitenwandle 98 und der Luft sack 99 bilden mit dem Haubenunterteil 89 und dem Haubenoberteil 90 sowie der Kunststoffglashaube 96 einen Gesamt-Außenunriß, der der idealen Tropfenform möglichst gut angenähert ist.
  • Die Fig. 3 und 4 zeigen neben dem widerstandsarmen Außenumriß auch einige wesentliche Teile des konstruktiven Innenaufbaus des erfindungsgemäßen Bobs. Nicht dargestellt ist der Übersichtlichkeit halber, daß der Vorderwagen 13 als verkleidete Raluenkonstruktion aus Aluminium-Vierkantrohr geschweißt ist, die im wesentliçhen aus zwei Längsträgern und dazwischen angeordneten Querträgern gebildet ist.
  • Der Hinterwagen 14 bildet eine ehanfalls aus Aluminium zusammenyeschweißte Rohrrahmenkonstruktion. Zur Schaffung von gegenüber dem Sitzniveau höherliegenden Lagerpunkten ist der Hinterwagen als Gitterkonstruktion ausgebildet, die durch das Haubenoberteil 90, die Zwischenseitenverkleidung 106, die Seitenwände 98 und Bodenplatten verkleidet ist.
  • Nach den Fig. 3 und 4 sind sowohl die Kufen 75 des Vorderwagens 13 als auch des Hinterwagens 14 über Kufenträger 74 um Querachsen 73 schwenkbar an einer Vorderachse 17 bzw. einer Hinterachse 18 angebracht. Die Kufen 75 können also um die Querachsen 73 in beiden Drehrichtungen begrenzt Schwenkbewegungen ausführen.
  • Die Vorderachse 17 ist über zwei Kegelrollenlager 115 mittels eines Lenkzapfens 29 um eine im wesentlichen vertikale Lenkdrehachse 11 schwenkbar am Chassis 93 des Vorderwagens 13 gelagert. Erfindungsgemäß verläuft die Lenkdrehachse 11 jedoch nicht genau senkrecht zum Boden 116, sondern ist unter einem in Fig. 3 dargestellten Winkel X geringfügig nach vorn relativ zur Vertikalen 12 gekippt. Ein bevorzugter Snppwinkel beträgt etwa 50 Am Lagerzapfen 29 ist ein bei Geradeausstellung der Lenkung in Richtung der Längsachse 15 sich nach hinten crstreckcncr Hegel 28 vorgesehen, an welchen unter einem rechten Winkel zur Längsachse 15 Stoßdämpfer 26, 27 angeschlossen sind, die mit ihrem anderen Ende am Chassis 39 des Vorderwagens 13 befestigt sind. Die Stoßdämpfer 26, 27 dämpfen beim Fahren auf die Vorderachse 17 übertragene Drehstöße.
  • Von dem oberen Ende des Lenkzapfens 29 erstreckt sich bei der Stellung für Geradeausfahrt unter einem Winkel von etwa 350 zur Querrichtung ein Lenkhebel 23 vor der Vorderachse 17. Am Ende dieses Lenkhebels 23 ist um eine senkrechte Achse sci0wu'nk bar unter einem rechten Winkel ein Lenkzwischenhebel 22 ange- -bracht, der sich wieder im wesentlichen nach vorn zu einem Lenkbügel 21 erstreckt, welcher um eine vertikale Drehachse 20 am Chassis 93 des Vorderwagens 13 angelenkt ist und an seinen einen erheblichen Abstand von der Mittellängsachse 15 aufweisenden Enden die Lenkseile 117 trägt, an denen über Griffe 118 der Pilot angreift, um die erforderlichen Lenkbewegungen auf den Lenkbügel 21 zu übertragen.
  • Der Lenkzwischenhebel 22 ist relativ nahe an der Schwenkachse 20 des Lenkbügels 21 bei 25 angelenkt, so daß zwischen den Gelenkpunkten 20, 25 ein relativ kurzer Hebelarm 24 vorliegt. Auch der Winkel zwischen diesem Hebelarm 24 und dc!la Lenkzwischenhebel 22 soll bei Geradeausstellung der Lenkung ein rechter sein. Aufgrund dieser Anordnung wird bei Lenkbewegungen nach beiden Seiten eine symmetrische Verschwenkung der Vorderachse 17 um die Lenkdrehachse 11 erzielt.
  • Die Schrägstellung dec Lenkdrehachse 11 um den Winkel oC nach vorn hat die Wirkung, daß bei einem Lenkeinschlag jeweils die auf der Außenseite der gefahrenen Kurve befindliche Kufe 75 stärker belastet wird, weil sich bei einer Relativverdrehung zwischen Vorderwagen 13 und.Sinterwagen 14 um die Achse 15 des Axialgelenks 16 ein Rückstellmoment ergibt. Wegen der größeren Reibung der stärker belasteten Kufe 75 wird somit ein erhöhtes Rückstellmoment auf den Lenkzapfen 29 ausgeübt.
  • Dieses Rückstellmoment wird weiter durch einen gewissen Nachlauf 19 der Mitte 73 der Vorderachse 17 bezüglich des Durchstoßpunktes der Lenkdrehachse 11 durch den Boden 16 erzielt.
  • Die Stoßdämpfer 26, 27 sind so dimensioniert, daß nicht beim normalen Lenken des Bobs, sondern nur bei plötzlichen Drehstößen von der Fahrbahn her.eine Dämpfung der Bewegung der Lenkung erzielt wird. Die Lenkung ist also bei der erfindungsgemäßen Anordnung gegenüber bekannten Bobs nicht nur durch den symmetrischen Lenkausschlag nach beiden Seiten ver-Besser, sondern auch durch wesentlich ruhiger gestellte Lenkseile 117.
  • Nach den Fig. 4 bis 6 bestehen die von der Seite her bis etwas um die Vorderwand des Vorderwagens 13 herumgezogenen Seitenanschläge 30 aus allseits abgerundeten Stahlkufen 31, welche unter Zwischenlage eines Dämpfungsstreifens 32 nach innen bewegliche am Chassis 39 des Vorderwagens 13 befestigt sindß Nach den Fig. 5 und 6 sind an die Innenseite der abgerundeten Stahlkufe 31 in etwa gleichmäßigen Abständen Gewindeösen 40 angeschweißt, welche ungeachtet der Krümmung der Stahlkufe 81 senkrecht zur Längsachse des Bobs verlaufen. In das Innere der Gewindehülsen sind die Gewindeenden von Bolzen 38 eingeschraubt und durch aus Fig. 6 ersichtliche Senknieten 41 gegen Herausdrehen gesichert.
  • Die Bolzen 38 erstrecken sich mit deutlichem radialen Abstand durch einen Metallzylinder 43, der am Chassis 39 des Vorderwagens 13 angeschweißt ist. Zwischen dem Zylinder 43 und dem Bolzen 38 befindet sich noch eine Metallhülse 42 sowie eine Gummibuchse 44.
  • Der Bolzen 38 verläuft durch den gesamten Zylinder 43 hindurch und steht an seinem Ende in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise mit einem weiteren Gewindeende vor, auf das eine Mutter 123 aufgeschraubt ist, welche über eine Scheibe 124 sich an der inneren Stirnwand des Zylinders 43 abstützt. Zwischen der Scheibe 124 und der inneren Stirnwand der Metallhülse 42 befindet sich noch eine elastische Scheibe 125.
  • Zwischen der Stahlkufe 31 und der entsprechend geformten äußeren Berandung 33 des Chassis 39 ist ein im einzelnen in den Fig. 7 und 8 dargestellter Dämpfungsstreifen 32 aus Zellvulkolan angeordnet. In seinen Außenabmessungen entspricht der Dämpfungsstreifen 32 der Form der Stahlkufe 31.
  • Er steht jedoch in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise nach vorn und hinten etwas über die dort abgerundete Stahlkufe vor.
  • Im Bereich der Gewindeösen 40 weist der Dämpfungsstreifen 32 Öffnungen 37 in Stegen 36 auf. Neben den Stegen 36 befinden sich Durchbrechungen 34, die an zwei Stellen noch durch Stcge 35 unterbrochen sind. Die Durchbrechungen 34 dienen dazu, dem Dämpfungsstreifen eine geeignete Federcharakteristik zu geben.
  • Fig. 9 zeigt eine bevorzugte elastische Charakteristik des Dämpfungsstreifens 32. Er soll bis zu etwa 35 % Zusammendrückung eine etwa lineare Dehnungs-Spannungscharakteristik haben. Anschließend soll bis zu etwa 65 % Zusammendrückung eine progressiv ansteigende Rückstellkraft erzielt werden.
  • Form und Material des Dämpfungsstreifens 32 sind erfindungsgemäß also so zu wählen, daß die aus Fig. 9 ersichtliche Charakteristik erzielt wird.
  • Die exakte Gleitführung der Bolzen 38 in Querrichtung innerhalb der Metallhülse 42 dient dazu, bei mehr oder weniger von vorn kommenden Stößen auf die Stahlkufe 31 eine Verschiebung des Seitenanschlages 30 nach hinten zu vermeiden und auch in diesem Fall ein Einfedern der Kufe 31 nach innen zu gewährleisten. Die auch aus anderem elastischen Material herstellbare Gummibuchse 44 dient dabei dazu, senkrecht zum Bolzen 38 verlaufende Stoßkomponenten gedämpft auf das Chassis 39 zu übertragen. Die Stahlkufe 31 ist somit nicht nur gegen in Querrichtung auf sie auftreffende Stöße gesichert, sondern kann auch bei von vorn bzw. oben oder unten auftreffenden Schlägen geringfügig federnd nachgeben und derartige Stöße ohne eine Gefahr der Beschädigung abfangen.
  • Während bei bekannten Bobs nichtelastische Prallbleche als Seitenanschlag verwendet werden, gibt der erfindungsgemäße vordere Seitenanschlag 30 beim Anschlagen an die Wand des Eiskanals federnd nach, so daß Stöße entsprechend weich abgefangen werden.
  • Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, sind auch am hintcren Ende des Hinterwagens 14 Seitenanschläge 45 vorgesehen, welche ebenso wie die vorderen Anschläge 30 eine längliche Form haben, jedoch anders als die vorderen Seitenanschläge 30 am Chassis 48 des Hinterwagens 14 befestigt sind.
  • Die hinteren Seitenanschläge 45 bestehen aus einer Stahlkufe 46, von der aus sich nach innen im vertikalen Abstand zwei verstärkende Längsstege erstrecken. Am vorderen Ende ist der Seitenanschlag 45 um eine Vertikalachse 47 schwenkbar am Chassis 48 des Hinterwagens 14 befestig. Im hinteren Bereich ist die Stahlkufe über eine Sch;behdrik;eier er Chassis 48 des Hinterwagens 14 abgestützt. Dort steht die Stahlkufe 46 weiter seitlich vor als an ihrem vorderen Ende.
  • Unmittelbar vor dem Angriffspunkt der Schraubendruckfeder 49 ist ein Stoßdämpfer 50 befestigt, der sich senkrecht zur Längsachse nach innen erstreckt und mit seinem anderen Ende am Chassis 48 befestigt ist.
  • Aufgrund dieser Ausbildung kommt bei einem seitlichen Anschlagen des Hinterwagens 14 an die Wand des Eiskanals zunächst der am weitesten seitlich über den Umriß vorstehende Bereich der Stahlkufe 46 an der Schraubendruckfeder 49 mit der Eiswand in Berührung, so daß eine relativ weiche Einfederung nach innen gegeben ist. Mit zunehmenden Einfedern legt sich jedoch die Stahlkufe 46 schließlich in ihrer Gesamtheit an die Eiswnd an, was einem progressiven Zunehmen der Federkraft entspricht.
  • Aufgrund der Wirkung des Stoßdämpfers 50 wird das Einfedern gedämpft. Vorzugsweise ist der Stoßdämpfer 50 jedoch so ausgebildet, daß die Dämpfung relativ gering ist. Zur eigentlichen Wirkung kommt der Stoßdämpfer 50 beim Ausfedern dr Stahlkufe 46 nach einem Anschlagen an die Eiswand. Hier soll ein plötzliches Entspannen der Feder 49 vermieden werden, damit der unerwünschte Rückpralleffekt des Bobs von der Eiswand vermieden wird, welcher bei starrer Ausbildung der Seitenanschläge zu dem gefürchteten Zick-Zack-Kurs des Bobs nach cinem Fahrfehler führt.
  • Nach den Fig. 3 und 4 sind der Vorderwagen 13 und der Hinterwagen 14 durch das Axialgelenk 16 miteinander verbunden.
  • Im Vorderwagen ist nahe der Trennstelle 91 zwischen dem Vorderwagen 13 und dem Hinterwagen 14 eine Lagerhülse 63 eingeschweißt, in der ein Lagerzapfen 56 in geeigneter Weise befestigt ist. Der Lagerzapfen 56 befindet sich genau in der Mitte des Bobs auf der Mittellängsachse 15. Der Lagerzapfen 56 steht über die Trennlinie 91 in den Hinterwagen 14 vor, wo er mittels zweier Kegelrollenlager 57, 58 am Chassis 48 des Hinterwagens 14 drehbar, aber axial nicht verschicbbar gelagert ist.
  • Nach Fig. 3,4 erstrecken sich durch die hintere Wand des Chassis 39 des Vorderwagens 13 im Bereich der Trennlinie 91 Bolzen 66 in das Chassis 48 des Hinterwagens, wo sie ein Widerlager für in Federgehäusen des Chassis 48 des llintcratacgens 14 angeordnete Schraubendruckfedern 65 bilden. Die Federn 65 sind so vorgespannt, daß bei Verkippun-9 n des Vorderwagens 1:3 relativ zum Hinterwagen 14 ein erhebliches Rückstellmoment auf -den Vorderwagen über die Federn 65 und die Federlagerbolzen 66 ausgeübt wird.
  • Dr Lagerzapfen 56 steht nach den Fig. 3,4 nach hinten deutlich über die Lager 57, 58 vor, so daß dort Platz für die drchfeste Anbringung eines nach unten gerichteten Hebels 60 vorliegt, welcher einen Bestandteil einer Dämpfungsvorrichtung 59 bildet. Vom Ende des Hebels 60 erstrecken sich nach entgegengesetzten Richtungen zwei Stoßdämpfer 61, 62, deren äußere Enden gelenkig am Chassis 48 des Hinterwagens 14 befertigt sind.
  • Auf diese Weise entsteht bei Relativverdrehungerzwischen Vorderwagen 13 und Hinterwagen 14 aus der Normallage heraus nicht nur ein federndes Rückstellmoment durch die Rückstellfedern 65; vielmehr wird die Bewegung zwischen Vorder- und Hinterwagen durch die Stoßdämpfer 61, 62 auch gedämpft, so daß das Kurvenfahrverhal-ten des Bobs wesentlich verbessert wird und auch bei Gradcausfahrt eine ruhigere Fahrweise gegeben ist.
  • Nach den Fig. 3 und 4 ist erfindungsgemäß die Hinterachse 18 federnd und gedämpft am Chassis 48 des Hintcrwagens 14 angebrct. In beiden seitlichen Endbereichen stützt sich die Hinachse 18 über Schraubenfedern 68 am Chassis 48 nach oben ab.
  • Zur alterung der Hinterachse 18 erstrecken sich von ihr unterhalb der Mittelquerachse 73 seitlich zwei Längslenker 69 schräg nach oben; sie sind am Chassis 48 des Hinterwagens 14 um Querachsen verschwenkbar angelenkt. Auch an der Hinterachse 18 sind die Längslenker um Querachsen 10 schwenkbar angebracht. Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Längslenker von der Befestigung an der Achse 18 ausgehend nach vorn etwas ansteigen, so daß zwischen der Längsachse der Lenker 69 und der Längsachse 15 des Bobs der aus Fig. 3 ersichtliche kleine Winkel t vorliegt, welcher etwa 50 beträgt.
  • Die Längslenker 69 stabilisieren die Hinterachse 18 gegen Verdrehungen um die Hochachse 126.
  • Zur Stabilisierung der Hintcrachse 18 um ihre Quermittelachse 73 ist oberhalb dieser Mittelachse ein Dreiecks]cnker 70 angeordnet, dessen beide Schenkel 70', 70" sich von einem auf der Oberseite der Hinterachse 18 in der Mitte angeordneten Kugelgelenk 71 unter einem Winkel ó von 900 gegeneinander zu Anlenkpunkten 127 am Chassis 48 erstrecken.
  • Die Anlenkung bei 127 muß die auch beim einseitigen Durchfedern des Chassis 48 auftretenden Sclowc-nkbewegungen zulassen. An den hinteren Kufenträgern 74 sind vor und hinter der Hinterachse 18 Stoßdämpfer 76, 77 an£ebracht, die sich im wesentlichen senkrecht, jedoch leicht aufeinander zu und nach innen geneigt zu Befestigungspunkten am Chassis 48 erstrecken. Die Stoßdämpfer 76, 77 sind an den Kufenträgern 74 bzw. am Chassis 48 jeweils um Querachsen schwenkbar angelenkt. Sie dienen dazu, sowohl die Federungsbewegungen der Kufenträger 74 zu dämpfen als auch bei Schwenkungen der Kufenträger 74 um die Mittelquerachse 73 eine Beruhigung dieser Bewegungen herbeizuführen.
  • Aufgrund der Schrägstellung der Längslenker unter dem Winkel W in Fig. 3 erhält die Hinterachse 18 eine Ubersteuerungscharakteristik. Fährt er Bob beispielsweise eine Rechtskurve, so neigt er sici um die Längsachse 72 etwas nach links, wodurch der am Chassis 48 befestigte vordere Anlenkpunkt des Längslenkers 69 etwas nach oben gezogen wird. Dies bedingt eine geringfügige Schwenkung der Hinterachse 18 im Sinne einer Übersteuerung. Der Vorteil dieser Maßnahme besteht darin,

Claims (19)

  1. Bob Patentansprüche: 1. Bob mit einem Vorder- und einem Hinterwagen, welche durch ein im unteren Bereich mittig angeordnetes Axialgelenk um eine Längsachse aus der normalen Fahrtstellung nach beiden Richtungen gegen zunehmende Federkraft begrenzt gegeneinander verdrehbar miteinander verbunden und jeweils an einer an entgegengesetzten Enden Kufen tragenden Querachse aufgehängt sind, wobei an beiden Seiten des Vorderwagens sich auf etwas um die abgerundete Vorderseite herum erstreckende längliche Seitenanschläge vorgesehen sind, welche seitlich über den Umriß vorstehen, um seitliche Stöße von der Wand des Eiskanals aufzunehmen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß jeder vordere Seitenanschlag (30) aus einer abgerundeten Stahlkufe (31) besteht, welche über einen Dämpfungsstreifen (32) an dem abgerundeten Vorderteil (33) derart befestigt ist, daß sie in Querrichtung nach innen begrenzt ausweichen kann.
  2. 2. Bob nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Dämpfungsstreifen (32) aus Zellvulkolan besteht.
  3. 3. Bob nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Dämpfungsstreifen (32) eine Stärke von 10 bis 15 mm, vorzugsweise etwa 12 mm hat.
  4. 4. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß bis zu maximal 40 % Zusamnendrückung die Rückstellspannung des Dämpfungsstreifens (32) je 10 % Zusammendrückung um 50 bis 90, vorzugsweise etwa 70 N/cm2 steigt,
  5. 5. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gesamtfläche des Dämpfungsstreifens (32) 10 bis 15 und vorzugsweise etwa 2 12,5 cm beträgt.
  6. 6. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Länge des Dämpfungsstreifens (32) und der Stahlkufe (31) 40 bis 60 cm, insbesondere etwa 50 cm beträgt.
  7. 7. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, d die Breite des Dämpfungsstreifens (32) und der Stahlkufe (31) 40 bis 80 mm, insbesondere etwa 50 bis 70 mm beträgt,
  8. 8. Bob nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Breite des Dämpfungsstreifens (32) und der Stahlkufe (31) von vorn nach hinten stetig zunimmt.
  9. 9. Bob nach Anspruch 8, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die Breite des Dämpfungsstreifens (32) und der Stahlkufe (31) von vorn nach hinten um 10 bis 40 %, insbesondere etwa 1/3, zunimmt.
  10. 10. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Dämpfungsstreifen zur Schaffung der richtigen Federcharakteristik nur am Rande durchgehend ist und im Innern eine Vielzahl von Durchbrechungen (34) aufweist.
  11. 11. Bcb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gek e n n z e i c h ne t, daß sich der Dämpfungsstreifen (32) und die Stahlkufe (31) um 35 bis 450, vorzugsweise etwa 400, um die Vorderseite herum erstrecken.
  12. 12. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Dämpfunsstreii?er (32) und die Stahlkufe (31) von vorne gehen bei 60 bis 70 %, vorzugsweise etwa 2/3, ihrer Länge am weitesten seitlich vorstehen und dann sanft nach innen abfallen.
  13. 13. Bob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Stahlkufen (31) wenigstens im vorderen und hinteren Bereich und vorzugsweise auch im mittleren Bereich am Chassis des Vorderwagens (13) befestigt sind.
  14. 14. Bob nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß sich von den Befestigungsstellen (31) Bolzen (38) in Querrichtung erstrecken, welche am Chassis (39) verspannbar sind.
  15. 15. Bob nach Anspruch 14, dadurch g e k e n nz e i c h -n e t, daß an den Stahlkufen (31) Gewindeösen (40) angeschweißt sind, welche sich etwa um die Stärke des Dämpfungsstreifens (32) von der Stahlkufe (31) nach innen erstrecken und in die der Bolzen eingeschraubt ist.
  16. 16. Bob nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der eingeschraubte Bolzen (38) durch einen quer durch die Gewindeöse (40) und den Bolzen (38) gesteckten Niet (41) gegen Drehen gesichert ist.
  17. 17. Bob nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Dämpfungsstreifen (32) in Befestigungsstegen (36) Öffnungen (36) aufweist, durch welche sich die Gewindeösen (40) hindurcherstrecken.
  18. 18. Bob nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Bolzen (38) von einer Metallhülse (42) umgeben sind, die in einem am Chassis (39) befestigten Zylinder (43) gelagert ist.
  19. 19. Bob nach Anspruch 18, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß zwischen der Metallhülse (42) und dem Zylinder (43) eine Gummibuchse (44) angeordnet ist.
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