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DE29517911U1 - Wasserbett - Google Patents

Wasserbett

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Publication number
DE29517911U1
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Germany
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Application number
DE29517911U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/08Fluid mattresses
    • A47C27/085Fluid mattresses of liquid type, e.g. filled with water or gel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Klaus Schmitt, Am Freibad 3, D-35216 Biedenkopf
BEZEICHNU Wasserbett
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Wasserbett mit einer von lastverteilenden Stützelementen getragenen Bodenplatte, auf der eine aus mehreren Profilen bestehende Umrandung befestigt ist, deren Innenseiten eine Mulde mit trapezförmigem Querschnitt begrenzen, in der eine die Wassermatratze aufnehmende Sicherheitswanne liegt.
Wasserbetten dieser Gattung sind bereits im Handel verbreitet und daher allgemein offenkundig. Dabei git es sogenannte "Hardside-Betten" mit einer festen Holzeinfassung der Wassermatratze. Ein derartiges Bett geht z.B. aus einer Werbeschrift der Firma Merc-Mayo-Design, B-2650 Edegem, Belgien, hervor. Diese Ausführung hat einerseits den Vorteil, daß der Matratzenbezug keine Haltefunktion und somit keine die druck verteilende Wirkung eines Wasserbettes beeinträchtigende Oberflächenspannung hat. Dem stehen aber erhebliche Nachteile gegenüber:
Der harte Holzrahmen erschwert das Ein- und Aussteigen, insbesondere behinderter Personen. Bei kleinen Personen liegen beim Sitzen auf der Bettkante die Oberschenkel auf der Holzumrandung ohne Bodenkontakt der Füße. Bei Seitenlage des Benutzers in direkter Nähe der Umrandung sinkt die Schulter bis auf die Bodenplatte hinab.
Indessen sind auch sogenannte "Soft-Side"-Ausführungen durch allgemeine Verbreitung offenkundig. Derartige Ausführungen werden beispielsweise in Werbeschriften der Firma Strada, B-2840 Rumft, Belgien und der Firma WOHNFORM, 64401 Groß-Bieberau 2, angeboten. Hierbei besteht die Umrandung aus zwei übereinanderliegenden Kunststoffschaum-Profilen. Das untere Profil ist unlösbar auf der Bodenplatte befestigt. Bei dem von der Firma Strada angebotenen Bett haben beide Profile einen rechtwinklig viereckigen Querschnitt. Das obere Profil steckt in einer Textiltasche, die eine an der Umrandungs-Innenseite bis auf die Bodenplatte herabreichende Fahne hat, mit der sie auf der Bodenplatte festgeschraubt ist. Bei der von der Firma WOHNFORM angebotenen Ausführungsform hat die Umrandung einen sich innenseitig nach unten geradlinig verbreiternden Querschnitt.
Bei beiden Ausführungsformen ist der die Wassermatratze einschließende Bezug abnehmbar. Er besteht aus zwei Teilen, nämlich einem Seitenteil, der mit einem Klettenband am Bettrand befestigt ist und einer auf der Wassermatratze liegenden Matte, die durch einen Reißverschluß mit dem Seitenteil lösbar verbunden ist.
Die "Soft-Side"-Ausführungen haben einerseite den Vorteil, daß man bequem auf der Bettkante sitzen kann, wobei die Oberschenkel weich aufliegen. Die Oberflächenspannung des Bezuges erleichtert das Ein- und Aussteigen. Dem stehen aber wiederum beträchtliche Nachteile gegenüber:
Die Befestigung des Bezuges an der Bodenplatte mittels
Klettenband und die Verbindung zwischen dessen Seitenteilen und dem auf der Wassermatratze liegenden Teil mittels Reißverschlusses ist umständlich und materialaufwendig. Die sehr lange Reißverschluß verbindung ist insbesondere dort, wo man auf der Bettkante sitzt, Beschädigungen ausgesetzt, die den Reißverschluß vorzeitig unbrauchbar machen können. Der Bezug hat eine Haltefunktion zur Unterstützung der nicht formstabilen Umrandungsprofile. Er muß dazu eine gewisse Flächenspannung haben, die sich jedoch nachteilig auf den Liegekomfort auswirkt. Die Wassermatratze kann sich unter dem gespannten Bezug nicht optimal an die Körperform des Benutzers anpassen. Hinzu kommt noch, daß nach einiger Zeit die Umrandung ihr ursprüngliche gerade Linie verliert und eine seitliche Ausbauchung erhält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wasserbett zu schaffen, bei dem die vorstehend beschriebenen Nachteile der bekannten Wasserbetten beseitigt sind, wobei jedoch deren vorteilhafte Eigenschaften erhalten bleiben. Das Bett soll eine elastische Bettkante haben, auf der man ohne schmerzhaften Druck unter den Oberschenkeln sitzen kann. Die Umrandung soll aber in der Weise formstabil sein, daß sich auch nach längerer Zeit keine seitliche Ausbauchung einstellen kann. Dabei soll der Bezug ohne Spannung auf der Wassermatratze liegen, so daß sich diese optimal den Körperformen des Benutzers anpassen kann .
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Wasserbett der in der Beschreibungseinleitung und im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung mit den Merkmalen gemäß dem kennzeichnenden Teil der An spruchs 1 ausgestattet ist.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus den Ansprüchen 2 bis 8 hervor.
Die Erfindung wird im Folgenden näher erläutert. Anhand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel beschrieben. Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Querschnitt durch einen seitlichen Randbereich eines Wasserbettes mit den Merkmalen der Erfindung.
Ein solches Wasserbett besteht im wesentlichen aus einer auf lastverteilenden Stützelementen 1 ruhenden Bodenplatte 2, der darauf in einer Sicherheitswanne 3 liegenden Wassermatratze 4, einer aus zwei Profilen 5, 6 bestehenden, die Sicherheitswanne 3 mit der Wassermatratze 4 seitlich abstützenden Umrandung und einem Bezug 7, de-'r die Wassermatratze 4 und das obere Profil 5 der Umrandung überdeckt.
Die lastverteilenden Stützelemente 1 sind auf dem Fußboden liegende Kanthölzer, auf denen die ebenfalls aus Holz bestehende Bodenplatte 2 befestigt ist. Auf deren Rand ist das untere Profil 6 der Umrandung befestigt. Dieses ist ein formstabiler Holzkörper mit senkrechter Außenseite und waagerechter Oberseite. Aufseiner Innenseite verjüngt er sich zur Bodenplatte hin, so daß dort eine Hinterschneidung gebildet ist.
Auf dem unteren Profil 6 liegt lose das obere Profil 5 mit einem Teil seines aus elastischem Kunststoffschaum bestehenden Profilkörpers. Dessen Außenseite verläuft oberhalb des unteren Profils 6 ebenfalls senkrecht und bildet mit dessen Außenseite gemeinsam eine senkrechte Außenseite der Umrandung. Seine Oberseite verläuft waagerecht einwärts bis über die Innenkante des unteren Profils 6 hinaus. Seine Innenseite verläuft schräge abwärts bis auf die Bodenplatte 2. Die Innenseiten aller oberen Profile 5 bilden auf der Bodenplatte 2 eine sich nach unten verjüngende Mulde mit trapezförmigem Querschnitt,
in der die Sicherheitswanne 3 mit der Wassermatratze 4 liegt.
Die Kontaktflächen zwischen dem formstabilen unteren Profil 6 und dem elastischen oberen Profil 5 sind kongruent geformt. So wird der in der Hinterschneidung des unteren Profils 6 einliegende Teil des oberen Profils 5 zwischen dem festen unteren Profil 6 und der Sicherheitswanne 3 mit der gefüllten Wassermatratze 2 festgehalten. Dabei sind keine weiteren Mittel zur Fixierung des oberen Profils 5 erforderlich. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Hinterschneidung des unteren Profils 6 und dementsprechend der vorspringende Querschnittsbereich am unteren Teil des oberen Profils geradlinig keilförmig ausgebildet. Diese einfache Form kommt der einfachen Art der Herstellung des oberen Profils 5 entgegen, wonach dieses aus einem Block von elastischem offenzelligen Kunststoffschaum ausgeschnitten wird. Bei einer weiterentwickelten Ausführung des elastischen oberen Profils 5 ist dessen Oberfläche wasserdicht geschlossen. So läßt sich auch dieses Teil durch Abwaschen reinigen.
Das setzt jedoch die Herstellung nach einem anderen Verfahren, z.B. Formschäumen, voraus. In diesem Fall bietet sich auch an, daß ohne Verteuerung der Herstellung die Kanten abgerundet sind. Dementsprechend können auch die Hinterschneidung des unteren Profils 6 und die Form des vorspringenden Querschnittsbereichs am oberen Profil 5 anders gestaltet sein.
Diese neuartige Form und Kombination der Umrandungsprofile sind das Kernstück der Erfindung und führen zu den angestrebten Vorteilen:
- Zunächst sind keinerlei Maßnahmen oder Mittel zur Fixierung des oberen Profils 5 erforderlich.
- Der Bezug 7 wird einfach mit seinen Rändern in den Spalt zwischen dem oberen Profil 5 und dem unteren
Profil 6 eingesteckt. Dies ist durch die Nachgiebigkeit des oberen Profils 5 sehr leicht möglich.
- Durch die Nachgiebigkeit des oberen Profils 5 wird der Bezug 7 bei Belastung durch den Benutzer nicht gespannt; die Wassermatratze 4 kann sich unter dem nachgebenden Bezug 7 optimal der Körperform des Benutzers anpassen.
- Ein Absinken der Schulter eines Benutzers in Seitenlage am Bettrand wird durch die Führung des Bezuges 7 über das obere Profil 5 hinweg von außen unter dieses Profil verhindert.
- Das Ein- und Aussteigen wird insbesondere behinderten Personen durch die elastisch nachgebende Bettumrandung erleichtert.
- Der Benutzer kann bequem ohne schmerzenden Druck unter den Oberschenkeln auf dem Bettrand sitzen.
- Durch die Formstabilität des unteren Profils 6 bleibt die Bettumrandung auch in ihrer Gesamtheit stets formstabil.
Die Vergegenständlichung des Erfindungsgedankens ist nicht auf das in der Zeichnung dargestellte und vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann beispielsweise das untere Profil 6 auch aus einem anderen formstabilen Werkstoff oder aus einem stranggepreßten, formstabilen Kunststoffprofil bestehen. Die Querschnitte der Profle 5, 6 können insbesondere im Bereich der Hinterschneidung anders geformt sein, z.B. dergestalt, daß die Hinterschneidung im unteren Profil 6 als abgesetzte Nut und dementsprechend der Vorsprung im unteren Querschnittsbereich des oberen Profils als vorspringende Leiste ausgebildet sind. Damit kann verhindert werden, daß sich das obere Profil unter Kompression seines unteren Teils - wenn auch nur geringfügig - nach oben ziehen läßt.

Claims (9)

  1. PATENTINGENIEUR«: &Iacgr; # *: *: &bgr; :jies&reterakte: 95 10 15 Dipl.-Landw. P. Thäelmann ,·, .·. ' .·. J. * rSrmeider: Klaus Schmitt &Eacgr;.&eegr;&tgr;&ogr;&ggr;€&agr;&eegr; 'Patent Attorney
    Am Eschenberg 14 ■ Tel. (06461) 27 33
    D-35216 BIEDENKOPF/LAHN
    SCHUTZANSPRÜCHE
    Wasserbett mit einer von lastverteilenden Stützelementen (1) getragenen Bodenplatte (2), auf der eine aus mehreren Profilen (5, 6) bestehende Umrandung befestigt ist, deren Innenseiten gemeinsam eine sich nach unten verjüngende Mulde mit trapezförmigem Querschnitt begrenzen, in der eine die Wassermatratze (4) aufnehmende Sicherheitswanne (3) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Umrandung besteht aus einem auf der Bodenplatte (2) befestigten formstabilen unteren Profil (6) und einem elastischen, ohne Befestigungsmittel zwischen dem unteren Profil (6) und der die Wassermatratze (4) enthaltenden Sicherheitswanne (3) gehaltenen oberen Profil (5) , welches an seiner Innenseite des unteren Profils (6) bis auf die Bodenplatte (2) herabreicht und dort aufliegt, wobei das untere Profil (6) innenseitig wenigstens eine Hinterschneidung aufweist, in der das obere Profil (5) mit wenigstens einem vorspringenden Querschnittsbereich eingreift.
  2. 2. Wasserbett nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung an der Innenseite des unteren Profils (6) und der vorspringende Querschnittsbereich des oberen Profils (5) kongruent geformt sind.
  3. 3. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung an der Innenseite des unteren Profils (6) und dementsprechend der vorspringende Querschnittsbereich des oberen Profils (5) nach oben sich verjüngend keilförmig ausgebildet sind.
  4. 4. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung an der Innenseite des unteren Profils (6) als abgesetzte Nut und dementsprechend der vorspringende Querschnittsbereich des oberen Profils (5) als aufgesetzte Leiste ausgebildet sind.
  5. 5. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Profil (5) aus einem elastischen Kunststoffschaum besteht.
  6. 6. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Profil (5) eine wasserdichte Oberfläche aufweist.
  7. 7. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Profil (6) als massive Holzleiste ausgebildet ist.
  8. 8. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß das untere Profil (6) als stranggepreßtes, Hohlräume enthaltendes und formstabiles Profil aus Kunststoff ausgebildet ist.
  9. 9. Wasserbett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Profil (6) aus einem formstabilen Kunststoff-Hartschaum besteht.
DE29517911U 1995-11-11 1995-11-11 Wasserbett Expired - Lifetime DE29517911U1 (de)

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NL1029914C2 (nl) * 2005-09-09 2007-03-12 Esp Man B V Waterbed.
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