DE2951767C2 - - Google Patents
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- DE2951767C2 DE2951767C2 DE19792951767 DE2951767A DE2951767C2 DE 2951767 C2 DE2951767 C2 DE 2951767C2 DE 19792951767 DE19792951767 DE 19792951767 DE 2951767 A DE2951767 A DE 2951767A DE 2951767 C2 DE2951767 C2 DE 2951767C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufzeichnungssteueranordnung
für das Schreiben von Daten in unterschiedlichen Aufzeich
nungsformaten aus einer Vielzahl von bekannten Aufzeichnungs
formaten auf ein Magnetband oder einen anderen geeigneten
Aufzeichnungsträger.
Bei Datenverarbeitungsanlagen kommt es vor, daß Informationen
(Daten) auf ein Magnetband in einem oder auch in verschiedenen
Aufzeichnungsformaten aufzuschreiben sind, beispielsweise im
NRZI-Format (non-return-to-zero mit Änderung bei Einsen), im
phasencodierten Format oder im gruppencodierten Aufzeich
nungsformat (GCR). Diese Aufzeichnungsformate sind an sich
bekannt; sie liegen auch als Normen vor (z. B. US Normen
ANSI×3.24-1973, ANSI×3.39-1973 und ANSI×3.54-1976).
Da jedes dieser Aufzeichnungsformate Spezialmarkierungen,
Zeichen und Datensymbole umfaßt, die in einer vorgeschriebenen
Reihenfolge aufgezeichnet sind, war es bisher erforderlich,
aufwendige Verknüpfungsschaltungen vorzusehen, um die erfor
derliche Formatbildung vornehmen zu können. Dies bedeutet
einerseits einen hohen Schaltungsaufwand und trägt anderer
seits auch zu einer erheblichen Systemkomplexität bei.
In der deutschen Offenlegungsschrift 21 48 847 ist bereits
eine Aufzeichnungssteueranordnung offenbart, die aus mehre
ren unabhängig voneinander zu betreibenden mikroprogrammier
baren arithmetisch-logischen Einheiten besteht, wovon jede
einen eigenen Mikroprogrammspeicher mit eigenem Mikroprogramm
und daran angeschlossenen Austauschregistern aufweist. Um die
Steueranordnung flexibel zu gestalten, sind die Mikropro
gramme der arithmetisch-logischen Einheiten austauschbar,
so daß die Steueranordnung an verschiedene Ein- und Ausgabe
geräte ohne Hardwareänderung angepaßt werden kann. In einem
ersten adressierbaren Speicher sind eine Vielzahl von Befehls
sequenzen zur Steuerung der Operationsschritte für ein Auf
zeichnungsformat gespeichert. Ein Adressiermittel für diesen
Speicher stellt Adressen zur sukzessiven Ausgabe von Befehlen
bestimmter Befehlssequenzen aus diesem Speicher bereit.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaf
fung einer Aufzeichnungssteueranordnung für das Schreiben von
Daten in unterschiedlichen Aufzeichnungsformaten, die gegen
über der bekannten Anordnung eine größere Flexibilität bei
den Darstellungen verschiedener Aufzeichnungsformate mit
einem geringeren Hardwareaufwand erreicht.
Gelöst wird die vorstehend genannte Aufgabe durch eine Steuer
ladeschaltung für das Laden der Startadresse einer der ge
nannten Befehlssequenzen in das Adressiermittel, durch einen
zweiten adressierbaren Speicher, der Intervallzählsignale be
reithält in denjenigen Speicherplätzen, deren Adressen denje
nigen Adressen des ersten Speichers für die entsprechenden Be
fehle entsprechen, wobei diese Intervallzählsignale für die
Dauer der Ausführung bestimmter Befehle bestimmend sind, und
wobei dieser zweite adressierbare Speicher mit dem genannten
Adressiermittel derart verbunden ist, daß er ebenfalls die
von diesem Adressiermittel bereitgestellten Adressen empfängt,
durch einen Zähler, der die vom zweiten adressierbaren Speicher
ausgesandten Intervallzählsignale empfängt, wobei die in die
sem Zähler stehende Zahl in periodischen Abständen um einen
vorbestimmten Betrag modifiziert wird und bei Erreichen eines
vorbestimmten Zählerstandes ein Ausgangssignal ausgesendet
wird, und durch Schaltmittel, über die das genannte Ausgangs
signal zum Zwecke der Steuerung der Bereitstellung einer neuen
Adresse dem genannten Adressiermittel zugeführt wird.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1A, 1B und 1C veranschaulichen Datenaufzeichnungen
im NRZI-Format, im Phasencodierungs-Format und im Grup
pencodeaufzeichnungs-Format (GCR).
Fig. 1D und 1E veranschaulichen eine Datenaufzeichnung
im Phasencodierungs-Format und im NRZI-Format.
Fig. 2 zeigt in einem Blockdiagramm eine die erfindungs
gemäße Aufzeichnungssteueranordnung verwendende Bandbe
dienungs-Steueranordnung.
Fig. 3 zeigt ein Datenflußdiagramm.
Fig. 4 zeigt in einem Blockdiagramm eine Aufzeichnungs
steueranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 5 zeigt ein Verknüpfungsdiagramm der in Fig. 4
dargestellten PROM-Steuerlogik.
In Fig. 1A, 1B und 1C sind Datenaufzeichnungen im NRZI-
Format, im Phasencodierungs-(PE)-Format und im Gruppen
codeaufzeichnungs-(GCR)-Format veranschaulicht. Gemäß
Fig. 1A beginnt das NRZI-Format mit einer Bandanfangs
markierung (BOT). Auf diese Markierung folgt eine Viel
zahl von Datenaufzeichnungen, die bei einem 9-Spur-Band
jeweils um ca. 15,2 mm (entsprechend 0,6 Zoll) und bei
einem 7-Spur-Band um ca. 19 mm (entsprechend 0,75 Zoll)
voneinander getrennt sind. Nach der letzten NRZI-Daten
aufzeichnung zeigt ein Spezialzeichen, das Dateiende-
Zeichen (EOF), das Aufzeichnungsende an. Bei einem 7-Spur-Band
ist das EOF-Zeichen
von der letzten Datenaufzeichnung um ca. 95,3 mm
(entsprechend 3,75 Zoll) getrennt;
das Zeichen selbst ist oktal ausgedrückt 17. Bei einem
9-Spur-Band ist das EOF-Zeichen von der letzten Datenauf
zeichnung um ca. 15,2 mm (entsprechend 0,6 Zoll) getrennt; das
betreffende Zeichen ist oktal ausgedrückt 23. Sieben Leer
bits nach dem EOF-Zeichen wird ein Längsprüfzeichen (LCC)
aufgezeichnet.
Wie in Fig. 1B veranschaulicht, beginnt das phasencodierte
Format mit einer BOT-Markierung und einem PE-Identifizie
rungs-Burstsignal in der Spur 4, bestehend insgesamt
lediglich aus Einsen. Die folgenden Datenaufzeichnungen
sind um ca. 15,2 mm (entsprechend 0,6 Zoll) getrennt.
Nach der letzten Datenaufzeichnung tritt ein Dateiende
zeichen EOF auf, welches aus 250 Einsen in den Spuren 1, 2,
4, 5, 7 und 8 besteht.
Das in Fig. 1C dargestellte GCR-Format
beginnt mit einer BOT-Markierung, und das GCR-Identifizierungs-
Burstsignal in der Spur 6 besteht lediglich aus Einsen.
Diesem Signal folgt unmittelbar ein eine automatische
Leseverstärkung bewirkendes Burstsignal ARA, welches ins
gesamt aus Einsen in sämtlichen Spuren besteht. Dem ARA-
Burstsignal folgt dann unverzüglich ein ARA-Identifizie
rungszeichen in den Spuren 2, 3, 5, 6, 8 und 9. Nach einer
Lücke von ca. 7,6 mm (entsprechend 0,3 Zoll) tritt eine
Vielzahl von Datenaufzeichnungen auf, die durch ein EOF-
Zeichen abgeschlossen werden, welches aus 250 Einsen in
den Spuren 1, 2, 4, 5, 7 und 8 besteht.
In Fig. 1D und 1E ist das Datenaufzeichnungsformat für
eine PE-Aufzeichnung bzw. für eine NRZI-Aufzeichnung
veranschaulicht. Gemäß Fig. 1D geht den Daten eine Präambel (Vorwort)
voran, welche aus 40 Nullen und einer
Eins besteht. Den betreffenden Daten folgt eine Postambel (Nachwort),
welche aus einer Eins und 40 Nullen besteht.
Gemäß Fig. 1E, die das NRZI-Datenaufzeichnungsformat
veranschaulicht, wird die Datenaufzeichnung von einem
Längsprüfzeichen LCC gefolgt, wenn 560 Bits auf 25,4 mm
auf dem 7- oder 9-Spur-Band aufgezeichnet werden oder
wenn 800 Zeichen pro 25,4 mm auf dem 7-Spur-Band aufge
zeichnet werden. Werden 800 Bits pro 25,4 mm auf einem
9-Spur-Band aufgezeichnet, dann folgt der Datenauf
zeichnung ein zyklisches Redundanzzeichen CRC, dem
ein LCC-Zeichen folgt.
Weitere Einzelheiten bezüglich der verschiedenen Auf
zeichnungsformate finden
sich in den oben angegebenen US-Normen. Verwiesen sei ferner auch auf
eine Veröffentlichung in der Zeitschrift "Angewandte Informatik" Nr. 2, 1976, S. 60-64, von
E. Rasek "Über das GCR-Aufzeichnungsverfahren auf Magnetband".
Fig. 2 veranschaulicht in einem Blockdiagramm die allge
meine Ausführungsform einer Bandbedienungs-Steueran
ordnung. Die Blockdarstellung zeigt die erfindungsgemäße
Aufzeichnungssteueranordnung in dem mit Allgemeine Schreib-Logik bezeichneten Block 14. Eine mikropro
grammierbare Steuerlogik 2 erhält ein
Eingangssignal von dem Puffer 4 und dem Puffer 6.
Der Puffer 6 ist seinerseits mit einer peripheren System
schnittstelle verbunden. Der Puffer 4 erhält eine GCR-In
formation, also eine gruppencodierte Aufzeichnungsinforma
tion von der GCR-Zusatzanordnung 8, die mit einem Eingang
am Ausgang der Schräglauf-Beseitigungseinrichtung 10 angeschlossen ist. Ein Multi
plexer 18 wählt diejenige Einheit aus den
Bandbedienungseinrichtungen 20, 22, 24 und 26 aus, die
mit dem übrigen Teil des Systems für Lese- und Schreib
zwecke zu verbinden ist. Im Lesebetrieb wird ein Aus
gangssignal des Multiplexers 18 dem Eingang der Schräg
laufbeseitigungseinrichtung 10 zugeführt.
Im Schreibbetrieb wird ein Ausgangssignal des Puffers 6
der allgemeinen Schreiblogik 14 zugeführt, die ausgangs
seitig mit dem Multiplexer 18 verbunden ist. Die Schreib
logik 14 ist mit der GCR-Logik 16 verbunden, die die
geforderte GCR-Codierung bereitstellt. Einzelheiten bezüg
lich der GCR-Logik 16 werden an anderer Stelle
näher beschrieben.
In dem in Fig. 3 dargestellten Datenflußdiagramm ist
veranschaulicht, wie die oben beschriebenen verschiedenen
Datenformate gebildet werden. Die in Form von neun Bit
umfassenden Bytes vorliegenden Daten werden zunächst
einem Schalter 28 zugeführt. Wenn das System im Schreib
betrieb betrieben ist, wird der Schalter 28 freigegeben,
und die Daten gelangen zu einer Paketiereinrichtung 30.
Wenn beispielsweise eine 7-Spur-Bandbedienungsan
ordnung verwendet wird, setzt die Paketiereinrichtung
die 9-Bit-Bytes in 7-Bit-Bytes um. Im allgemeinen wird
jedoch eine 9-Spur-Bedienungsanordnung verwendet, und
die 9-Bit-Bytes werden durch die Paketiereinrichtung 30 unverändert
hindurchgeführt.
Der Ausgang der Paketiereinrichtung 30 ist mit einem
ersten Puffer 32 (R₀) verbunden, der seinerseits mit
dem Puffer 34 (R₁) verbunden ist. Dieser Puffer 34 ist
seinerseits in entsprechender Weise mit einem dritten
Puffer 36 (R₂) verbunden. Die Verwendung der drei Puf
fer stellt eine gewisse Speichergröße bereit, da die
auf das Band aufzuschreibenden
Daten zufällig bzw. beliebig aufgenommen werden können.
Das Verschieben der Daten von R₀ zu R₁ zu R₂ stellt
sicher, daß Daten in dem R 2-Puffer 36 zu dem Zeitpunkt enthalten sind, wenn
Daten dem in Frage
kommenden Bandbedienungsgerät zuzuleiten sind.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist der Ausgang des Puffers 36
mit dem Schalter 42 gekoppelt. Wenn das NRZI-Format ge
bildet wird, erzeugen der CRC-Generator 44 und der LCC-
Generator 46 die oben beschriebenen Zeichen CRC bzw. LCC.
Diese Zeichen werden dem Schalter 42 zugeführt und ver
binden sich in diesem mit den Daten vom R 2-Puffer 36.
Eine Vorgriffeinrichtung 40 ist eingangsseitig mit dem
Eingang des R 2-Puffers 36 und ausgangsseitig
mit dem Schalter 42 verbunden. Diese Einrichtung 40 ist für
den Fall vorgesehen, daß das PE-Format gebildet wird; sie
legt fest, ob das letzte Bit eine 1 oder eine 0 ist. Wenn
das Eingangssignal und das Ausgangssignal des R 2-Puf
fers 36 verschieden sind, ist ein Phasenbit in
dem Format nicht enthalten. Wenn jedoch die betreffenden
Signale gleich sind, ist ein Phasenbit eingeschlossen.
Das Ausgangssignal des Schalters 42 wird einem Eingang
eines Verknüpfungsgliedes 48 zugeführt, welches die Daten
an ein in Frage kommendes Bandbedienungsgerät abgibt.
Verschiedene weitere Steuersignale führende
Steuersignalleitungen sind ebenfalls mit den Eingängen des Ver
knüpfungsgliedes 48 verbunden. Diese Steuer
signalleitungen bzw. die darauf auftretenden Steuersignale
werden weiter unten noch im einzelnen beschrieben.
Wenn das GCR-Format gebildet wird, wird das Ausgangssignal
des R 0-Puffers 32 dem Eingang der GCR-Datenaufzeichnungs-
Schreiblogik 50 zugeführt, die im einzelnen an anderer
Stelle näher erläutert wird. Es sei an dieser Stelle
darauf hingewiesen, daß Fig. 3 zwar den Datenfluß veran
schaulicht, der erforderlich ist, um die erforderliche
Formatbildung zu erreichen. Dabei ist es jedoch der pro
grammierbare Festwertspeicher, der den Datenfluß steuert,
um die erforderlichen Zeichen und Bits für die benötigten
Zeitspannen zu erzeugen, wie dies weiter unten noch be
schrieben wird.
Fig. 4 zeigt in einem Blockdiagramm die in Fig. 2 ange
deutete allgemeine Schreiblogik 14. Ein als Adressiermittel wirkender PROM-
Adressenzähler 84 ist mit einem Eingang an eine Instruktions-Befehls
adressenleitung und mit einem zweiten Eingang an eine
PROM-Kommando-Befehlssignalleitung gekoppelt. Wenn ein PROM-
Kommando-Befehlssignal auftritt, wird die Befehlsadresse in dem als Steuerladeschaltung
wirkenden PROM-Befehls-Adreßregister 82 gespeichert. Das Ausgangssignal des
Registers 82 wird dem PROM-Adressenzähler 84 zugeführt,
dessen Ausgangssignal die Befehlsadresse kenn
zeichnet, zu der im
ersten adressierbaren Speicher, einem Befehls-PROM-Speicher 86
ein Befehl gespeichert ist. Die Ausgangsadresse des Zählers 84 wird
außerdem einem zweiten adressierbaren Speicher, einem Wiederholungsadressen-PROM-Speicher 92
zugeführt, dessen Ausgangssignal einem Wiederholungs
zähler 94 zugeführt wird. Der Wiederholungszähler 94 ist
ein binärer Abwärtszähler, der dann ein Ausgangssignal
FREPT erzeugt, wenn der Inhalt des Zählers Null
erreicht. Dieses Ausgangssignal wird dem
einen Eingang eines Verknüpfungsgliedes 96 zugeführt.
An einem weiteren Eingang nimmt das Verknüpfungsglied 96
ein Abschlußsignal FWTRM vom übrigen Teil des Systems auf; dieses
Signal zeigt an, daß das letzte Informationsbyte von dem
System her aufgenommen worden ist.
Das Ausgangssignal (RSTDLISEQ) des Verknüpfungsgliedes 96
wird den PROM-Steuerlogik-Schaltmitteln 90 zugeführt.
Zwei Signale
FWTC und DTACH werden zwei Eingängen eines Verknüpfungs
gliedes 98 zugeführt. Das Signal DTACH kennzeichnet
Tachometerimpulse, von denen eine bestimmte Anzahl auf
25,4 mm der Bandbewegung erzeugt wird. Das Signal FWTC
ist ein Taktsignal. Die Frequenz des Taktsignals und der
Tachometerimpulse ist abhängig von den
verwendeten Bandbedienungsgeräten. Das Ausgangs
signal (DECREPT) des Verknüpfungsgliedes 98 kennzeichnet
ein Taktsignal, durch welches die richtige Zeitsteuerung
in dem Wiederholungszähler 94 erzielt wird.
Der erste adressierbare Befehls-PROM-Speicher 86 enthält eine Vielzahl von
gespeicherten Befehlen in Form von Miniprogrammen, die
so ausgelegt sind, daß verschiedene Funktionen im Zuge
der Erzeugung der Formate NRZI, PE und GCR ausgeführt
werden. Diese Miniprogramme sind folgende:
Das Programm A löscht sowohl das 7-Spur-Band als auch
das 9-Spur-Band an der BOT-Markierung, wie dies in Fig. 1A
veranschaulicht ist, wenn das System mit 556 Bits auf
25,4 mm arbeitet. Das Programm B führt dieselbe Funktion
während des Betriebs bei 800 Bits auf 25,4 mm aus. Das
Programm C gibt die Aufzeichnung von Daten und des Längs
prüfzeichens auf dem 7- und 9-Spur-Band frei, wenn mit
556 Bits auf 25,4 mm und auf einem 7-Spur-Band mit 800
Zeichen pro 25,4 mm gearbeitet wird, solange keine BOT-
Markierung auftritt. Das Programm D gibt die Aufzeichnung
von Daten, des zyklischen Redundanzzeichens und des
Längsprüfzeichens auf dem 9-Spur-Band frei, wenn mit
800 Bits pro 25,4 m gearbeitet wird, und zwar solange
nicht eine BOT-Markierung auftritt. Die Ergebnisse der
Programme C und D sind in Fig. 1E veranschaulicht. Das
Programm E gibt das Schreiben des Dateiende-Zeichens frei,
worauf sieben Leerstellen folgen, denen ein Längsprüf
zeichen folgt, wie dies im rechten Teil der Fig. 1A ver
anschaulicht ist.
Das Programm F erzeugt das PE-Identifizierungs-Burst
signal, wie es im rechten Teil der Fig. 1B angedeutet
ist. Das Programm G löscht das Band über eine Strecke
von ca. 15,2 mm (entsprechend 0,6 Zoll) zwischen den
Datenaufzeichnungen, wie dies ebenfalls in Fig. 1B veran
schaulicht ist. Das Programm H gibt die Aufzeichnung von
Daten frei, denen ein Vorwort (Präambel) vorangeht und denen ein
Nachwort (Postambel) folgt, wie dies in Fig. 1D veranschaulicht ist.
Das Programm I erzeugt ein Dateiende-Zeichen, wie dies
im rechten Teil der Fig. 1B veranschaulicht ist.
Das Programm J ruft ein GCR-Identifizierungs-Burstsignal
hervor, wie dies im weitesten links stehenden Teil der
Fig. 1B veranschaulicht ist. Das Programm K erzeugt das
erste ARA-Burstsignal, und das Programm L erzeugt das
ARA-Identifizierungszeichen, und außerdem löst es die
Aufzeichnung der ersten GCR-Datenaufzeichnung aus. Das
Programm M löst die Aufzeichnung von zusätzlichen Daten
aufzeichnungen aus, und das Programm N erzeugt das Datei
ende-Zeichen.
Insgesamt sind 14 Befehle erforderlich, um die oben be
schriebenen Miniprogramme zu bilden. Dabei handelt es
sich um folgende Befehle:
- 1) LDRPRSTP - Lade Wiederholungszähler und schritt weiser Betrieb.
- 2) ALZROS - Schreiben von insgesamt Nullen
- 3) INTPT & JMP - Unterbrechen und Springen
- 4) WRTDTA - Schreiben von Daten
- 5) WRTNLCC - Schreiben von NRZI-LCC
- 6) WRTCRC - Schreiben von CRC
- 7) PEIDBRST - Schreiben eines PE-Identifizierungs- Burstsignals
- 8) ALONES - Schreiben von nur Einsen
- 9) GCRIDBRST - Schreiben eines GCR-Identifizierungs- Burstsignals
- 10) WRTGCRIDCHAR - Schreiben eines GCR-Identifizierungs signals
- 11) WRTGDTA - Schreiben von GCR-Daten
- 12) PE/GCREOF - Schreiben von PE- und GCR-Dateiende zeichen
- 13) BLNK - Leerstelle
- 14) STALL - Festlegen des PROM.
Jeder dieser in dem Befehlsspeicher 86 gespeicherten Be
fehle wird in der Befehls-PROM-Decodierlogik 88 decodiert.
Ferner werden die Befehle 1 und 3 den Eingängen der PROM-
Steuerlogik-Schaltmittel 90 zusammen mit dem PROM-Kommando-Befehlssignal und
dem Signal RSTDLISEQ zugeführt.
Auf die Aufnahme des Befehls 1 hin erzeugen die PROM-
Steuerlogik-Schaltmittel 90 ein Inkrementierungssignal (INCROMCT),
welches an den PROM-Adressenzähler 84 abgegeben wird und
welches die Inkrementierung seiner Zählerstellung
bewirkt. Ein Signal LDREPTCT wird in entsprechen
der Weise erzeugt und dem Wiederholungszähler 94 zugeführt;
dieses Signal dient als Freigabesignal, welches es diesem Zähler 94
ermöglicht, abwärts bzw. rückwärts zu zählen. Wenn der
Unterbrechungs-Befehl bzw. der Sprung-Befehl des Signals
RSTDLISEQ von den PROM-Steuerlogik-Schaltmitteln 90 aufgenommen ist,
wird ein Ladeadressenzählersignal LDRADCNT an den PROM-
Adressenzähler 84 abgegeben, wodurch dieser mit
dem Inhalt des PROM-Befehlsadressenregisters 82 geladen
wird.
Um den Betrieb der in Fig. 4 dargestellten Anordnung am
besten zu veranschaulichen, sei auf
die Programme C und J beispielsweise Bezug genommen. Nach
dem Programm C - welches dazu benutzt wird, eine Datenauf
zeichnung zu schreiben, der ein LCC-Zeichen folgt, wie
dies im linken Teil der Fig. 1E veranschaulicht ist -
beginnt die Operation damit, daß ein PROM-Befehlssignal
an das PROM-Befehlsadressenregister 82 und an die PROM-
Steuerlogik-Schaltmittel 90 abgegeben wird, während der Befehl
"Schreiben von Daten" an den zweiten
Eingang des PROM-Befehlsadressenregisters 82 abgegeben
wird. Die PROM-Steuerlogik-Schaltmittel 90 erzeugen das Ladeadressen
zählersignal, welches die nunmehr in dem PROM-Adressen
register 82 gespeicherte Befehlsadresse in den PROM-
Adressenzähler 84 lädt. Zu dem Befehls-PROM-Speicher 86
erfolgt ein Zugriff, und ferner erfolgt eine Decodierung
in der Decodierlogik 88. Damit wird der decodierte Befehl
zu der Schreiblogik hin geleitet, wodurch die betreffende
Datenaufzeichnung auf dem Band aufgeschrieben wird. Der
PROM-Adressenzähler wird dann durch ein FWTAM-Signal
über das Verknüpfungsglied 96 und die PROM-Steuerlogik 90
inkrementiert; eine Lade-Wiederholungszähler- und Schritt
befehlsadresse wird dem Befehls-PROM-Speicher 86 bzw.
dem Wiederholungsadressen-PROM-Speicher 92 zugeführt.
Diese Adresse führt zu einem Zugriff zu einer Speicher
stelle in dem PROM-Speicher 92, wodurch der Inhalt der
betreffenden Speicherstelle - in diesem Falle "3" - in
den Wiederholungszähler 94 geladen wird. Der Ladewieder
holungszähler- und Schrittschalt-Befehl wird nach der Deco
dierung in der Decodierlogik 88 an die PROM-Steuerlogik
abgegeben, die die Erzeugung eines Signals LDREPTCT be
wirkt, welches den Wiederholungszähler 94 freigibt, um
in Übereinstimmung mit den vom Ausgang des Verknüpfungs
gliedes 98 abgegebenen Taktsignalen eine Abwärtszählung
vorzunehmen. Der PROM-Adressenzähler 84 wird durch die
PROM-Steuerlogik 90 wieder auf eine Adresse 09 inkremen
tiert, die einem Befehl entspricht, gemäß dem insgesamt
Nullen geschrieben werden. Zu diesem Befehl erfolgt ein
Zugriff in dem PROM-Speicher 86 und eine Decodierung in
der Decodierlogik 88. Während die Zählerstellung des
Wiederholungszählers 94 vermindert wird, werden somit
Nullen in die Lücke zwischen der Datenaufzeichnung und
dem LCC-Zeichen aufgezeichnet, wie dies in Fig. 1E veran
schaulicht ist. Wenn der Wiederholungszähler Null erreicht,
wird ein FREPT-Signal erzeugt, durch dessen Auftreten ein
Ausgangssignal von dem Verknüpfungsglied 96 an die PROM-
Steuerlogik 90 abgegeben wird, die ihrerseits die Zähler
stellung des PROM-Adressenzählers auf die Adresse 10 er
höht. Diese Speicherstelle in dem PROM-Speicher 86 ent
spricht einem zweiten Ladewiederholungszähler- und
Schrittschalt-Befehl. Der Inhalt dieser Adresse in
dem Wiederholungs-Adressen-PROM-Speicher 93 entspricht
einer "1", die wie zuvor in den Wiederholungszähler 94
geladen wird. Zu dem betreffenden Befehl erfolgt ein
entsprechender Zugriff in dem PROM-Speicher 86, und
ferner erfolgt eine Decodierung in der Decodierlogik 88
und die Abgabe eines entsprechenden Signals an die PROM-
Steuerlogik. Die Abgabe des decodierten Befehls an die
Steuerlogik 90 bewirkt wiederum eine Inkrementierung
der Zählerstellung des PROM-Adressenzählers auf die
Adresse 11, die einem Schreib-NRZI-LCC-Zeichen ent
spricht. Außerdem wird das auf der Freigabeleitung
auftretende Freigabesignal LDREPTCT an den Wieder
holungszähler 94 abgegeben. Wenn der Wiederholungszähler
94 wieder die Nullstellung erreicht, wird ein Ausgangs
signal von dem Verknüpfungsglied 96 her an die Steuer
logik 90 abgegeben, die ihrerseits die Zählerstellung
des PROM-Adressenzählers auf die Adresse 12 erhöht.
Diese Adresse entspricht einem Unterbrechungs- und
Sprungbefehl, der die betreffende Anordnung in einen
Zustand bringt, in welchem sie bereit ist, eine neue
Information aus dem PROM-Adressenregister 82 aufzunehmen.
Es dürfte ersichtlich sein, daß die Kombination des
Wiederholungsadressen-PROM-Speichers 92 und des Wie
derholungszählers 94 als Zwischenraum- oder Distanz-
Generator wirkt und daß dadurch die Zeitspanne gesteuert
wird, während der ein bestimmter Befehl ausgeführt wird.
Nunmehr sei auf das Programm J Bezug genommen,
welches
das GCR-Identifizierungs-Burstsignal erzeugt. Die Start
adresse, z. B. 55, wird an den Befehlsadresseneingang des PROM-
Befehlsadressenregisters 82 abgegeben. Diese Adresse wird
in das Register 82 mit Auftreten eines PROM-Befehlssignals
eingeschrieben, welches an das Register 82 und an die PROM-
Steuerlogik-Schaltmittel 90 abgegeben wird. Die PROM-Steuerlogik-Schaltmittel 90
erzeugen dann ein Ladeadressenzählersignal, welches
den Inhalt des Adressenregisters 82, der einem Lade-
Wiederholungszähler- und Schrittschalt-Befehl ent
spricht, in den PROM-Adressenzähler 84 zu laden ge
stattet. Zu dem betreffenden Befehl erfolgt ein Zu
griff in dem PROM-Speicher 86, und ferner erfolgt
eine Decodierung durch die Decodierlogik 88. Zum sel
ben Zeitpunkt wird die Lade-Wiederholungszähler- und
Schrittschaltadresse an den Wiederholungsadressen-PROM-
Speicher 92 abgegeben. Der Inhalt der betreffenden
Adresse in dem PROM-Speicher 92 entspricht einer Zahl
"319". Diese Zahl wird an den Wiederholungszähler 94
weitergeleitet. Nach Decodierung des Befehls in der
Befehls-PROM-Decodierlogik 88 wird der Befehl an die
PROM-Steuerlogik 90 abgegeben, die die Zählerstellung
des PROM-Adressenzählers 84 auf die nächste Adresse 56 inkremen
tiert. Dieser Befehl entspricht dem Schreiben
des GCR-Identifizierungs-Burstsignals. Wie
zuvor gibt der Lade-Wiederholungs- und Schrittschalt
befehl den Wiederholungszähler 94 frei, in Übereinstimmung
mit den von dem Verknüpfungsglied 98 her zugeführten
Taktsignalen abwärts bzw. rückwärts zu zählen. Die
Zeitspanne, die der Wiederholungszähler 94 benötigt,
um auf Null herunterzuzählen, entspricht dem Spalt von
etwa 76 mm (entsprechend 3 Zoll), der im linken Teil
der Fig. 1C vorhanden ist. Wenn die Nullstellung erreicht
ist, wird ein FREPT-Signal an das Verknüpfungsglied 96 ab
gegeben, welches ein Signal RSTDLISEQ an die PROM-Steuer
logik 90 abgibt. Dies führt dazu, daß ein Inkrementie
rungssignal an den PROM-Adressenzähler 84 abgegeben wird.
Der PROM-Adressenzähler befindet sich jetzt auf der Adresse 57;
diese entspricht einem Unterbrechungs- und
Sprungbefehl, der die Anordnung in einen Zustand zur
Aufnahme des nächsten Befehls von dem PROM-Befehls
adressenregister 82 her versetzt. Es dürfte einzusehen
sein, daß die nächste in das PROM-Befehlsadressenre
gister 82 zu ladende Adresse jene Adresse sein könnte,
die erforderlich ist, um das automatische Lesever
stärkungs-(ARA)-Burstsignal zu erzeugen, welches in
sämtlichen Spuren aus Einsen besteht. Dies wird durch
Verwendung des Miniprogramms K bewirkt.
Sämtliche in Fig. 4 dargestellten Blöcke mit Ausnahme
der PROM-Steuerlogik-Schaltmittel 90 sind kommerziell erhältliche
Einheiten. So kann beispielsweise das PROM-Befehls
adressenregister 82 ein Hex-D-Flipflop des Typs SN 74174
sein, wie es von der Firma Texas Instruments hergestellt
wird. Der PROM-Adressenzähler 84 und der Wiederholungs
zähler 94 können aus 4-Bit-Vorwärts/Rückwärts-Zählern
des Typs SN 74193 der Firma Texas Instruments aufgebaut
sein. Der Befehls-PROM-Speicher 86 und der Wieder
holungsadressen-PROM-Speicher 92 können 256×4-PROM-
Speicher des Typs 6300 der Firma Monolithic Memories
sein. Schließlich kann die Befehls-PROM-Decodierlogik 88
ein binärer 1-aus-10-Decoder des Typs SN 7442 der Firma
Texas Instruments sein.
In Fig. 5 ist ein Verknüpfungsdiagramm der in Fig. 4
dargestellten PROM-Steuerlogik-Schaltmittel 90 gezeigt. Das PROM-
Befehlssignal wird dem J-Eingang eines Flipflops 100
zugeführt. Nach dem nächsten Taktsignal führt der
Q-Ausgang des Flipflops 100 einen hohen Signalpegel,
wodurch ein Verknüpfungssignal 1 am Eingang des NAND-
Gliedes 110 auftritt. Da das Flipflop 104 sich im Rück
setzzustand befindet, tritt ein Verknüpfungssignal 1 am
Eingang des Inverters auf. Infolgedessen gibt der Ausgang
des NAND-Gliedes 114 ein Verknüpfungssignal 1 ab. Dieses
Ausgangssignal wird dem zweiten Eingang des NAND-Gliedes
110 zugeführt. Die beiden Eingänge des NAND-Gliedes 110
führen jeweils ein Verknüpfungssignal 1, und das am Aus
gang dieses Verknüpfungsgliedes auftretende Verknüpfungs
signal 0 wird dem Inverter 106 und danach dem J-Eingang
des Flipflops 102 zugeführt. Der nächste Taktimpuls
bewirkt, daß das Flipflop 102 gesetzt wird, wodurch
ein Verknüpfungssignal 1 an den einen Eingang des
NAND-Gliedes 108 abgegeben wird. Während des Auftre
tens des nächsten Taktimpulses führen die beiden
Eingänge des NAND-Gliedes 108 jeweils ein Verknüpfungs
signal 1, und zwar während der Dauer einer Taktperiode,
wodurch ein Null-Ausgangssignal von dem NAND-Glied 108
abgegeben wird. Dies entspricht dem zuvor beschriebenen
Ladeadressenzählersignal.
Das am Q-Ausgang des Flipflops 102 auftretende Signal
wird dem K-Eingang des Flipflops 100, dem K-Eingang des
Flipflops 102 und dem J-Eingang des Flipflops 104 wieder
zugeführt. Damit werden auf den nächsten Taktimpuls hin
die Flipflops 100 und 102 zurückgesetzt, und das Flip
flop 104 wird gesetzt. Infolgedessen tritt das Ausgangs
signal des Inverters 112 nunmehr als Verknüpfungssignal 1
auf.
Wenn das Flipflop 102 gesetzt ist, wird ein Verknüpfungs
signal 0 dem einen Eingang des NAND-Gliedes 126 zuge
führt, wodurch dem J-Eingang des Flipflops 134 und dem
K-Eingang des Flipflops 136 ein Verknüpfungssignal 1
zugeführt werden. Während des Auftretens des nächsten
Taktimpulses wird das Flipflop 134 gesetzt, und das
Flipflop 136 wird zurückgesetzt. Das am Q-Ausgang des
Flipflops 134 auftretende Signal wird an den K-Eingang
dieses Flipflops zurückgeführt und dem J-Eingang des
Flipflops 136 zugeführt. Damit werden eine Taktperiode
später das Flipflop 134 zurückgesetzt und das Flipflop 136
gesetzt. Das am Q-Ausgang des Flipflops 136 auftretende
Signal wird dem einen Eingang des NAND-Gliedes 120 und
dem einen Eingang des NAND-Gliedes 116 zugeführt. Mit
Auftreten eines Verknüpfungssignals 1 an diesem Eingang
des NAND-Gliedes 116 bewirkt das Auftreten eines Unter
brechungs- und Sprungsignals an dem zweiten Eingang des
NAND-Gliedes 116 die Abgabe eines Binärsignals 0 an den
zweiten Eingang des NAND-Gliedes 114 und damit die
Abgabe eines Binärsignals 1 an den zweiten Eingang
des NAND-Gliedes 110. Damit bewirkt das Auftreten eines
weiteren PROM-Befehlssignals die Erzeugung eines wei
teren Signals LDRADCNT.
Wenn ein Lade-Unterbrechungs- und ein Schrittschalt
signal (LDREPT/STP) auftreten sollte, wird ein Binär
signal 0 am Ausgang des NAND-Gliedes 120 auftreten. Nach
Invertierung in dem Inverter 130 wird ein Verknüpfungs
signal 1 an einen ersten Eingang des NAND-Gliedes 132
abgegeben. Damit wird während der nächsten Taktperiode
ein Lade-Wiederholungszähler-Signal (LDREPTCT) mit
einer Dauer von einem Taktsignal erzeugt.
Bei Fehlen eines Lade-Wiederholungszähler- und Schritt
schaltsignals tritt am Ausgang des NAND-Gliedes 120 und
an einem ersten Eingang des NAND-Gliedes 122 ein Ver
knüpfungssignal 1 auf. Das Auftreten eines RSTDLISEQ-
Signals nach Invertierung in dem Inverter 118 führt je
doch zur Abgabe eines Verknüpfungssignals 0 an den zwei
ten Eingang des NAND-Gliedes 122, was zur Abgabe eines
Verknüpfungssignals 1 an den Eingang des Inverters 124
und zum zweiten Eingang des NAND-Gliedes 128 führt.
Während des Auftretens des nächsten Taktsignals wird
somit ein Inkrementierungssignal (INCROMCT) erzeugt,
welches eine Dauer aufweist, die gleich einem Taktimpuls
ist. Das sich ergebende Verknüpfungssignal 0 am Ausgang
des Inverters 124 bewirkt wiederum das Setzen des
Flipflops 134 auf das Auftreten des nächsten Takt
signals hin.
Claims (2)
1. Aufzeichnungssteueranordnung für das Schreiben von
Daten in unterschiedlichen Aufzeichnungsformaten aus einer Vielzahl
von bekannten Aufzeichnungsformaten auf ein Magnetband,
bei der in einem ersten adressierbaren Speicher (86)
eine Vielzahl von Befehlssequenzen zur Steuerung der Operationsschritte für ein
Aufzeichnungsformat gespeichert sind und ein Adressiermittel
(84) für den genannten ersten Speicher (86) Adressen be
reitstellt zur sukzessiven Ausgabe von Befehlen be
stimmter Befehlssequenzen aus diesem ersten Speicher (86),
gekennzeichnet durch
eine Steuerladeschaltung (82) für das Laden der Startadresse einer der genannten Befehlssequenzen in das genannte Adressiermittel (84),
einen zweiten adressierbaren Speicher (92), der Intervall zählsignale bereithält in denjenigen Speicherplätzen, deren Adressen denjenigen Adressen des ersten Speichers (86) für die entsprechenden Befehle entsprechen, wobei diese Inter vallzählsignale für die Dauer der Ausführung bestimmter Befehle bestimmend sind, und wobei dieser zweite adressierbare Speicher (92) mit dem genannten Adressiermittel (84) derart verbun den ist, daß er ebenfalls die von diesem Adressiermittel (84) bereitgestellten Adressen empfängt,
einen Zähler (94), der die vom zweiten adressierbaren Speicher (92) ausge sandten Intervallzählsignale empfängt, wobei die in diesem Zähler (94) stehende Zahl in periodischen Abständen um einen vorbestimmten Betrag modifiziert wird und bei Erreichen ei nes vorbestimmten Zählerstandes ein Ausgangssignal (FREPT) ausge sendet wird,
und durch Schaltmittel (90, 96), über die das genannte Ausgangssignal (FREPT) zum Zwecke der Steuerung der Be reitstellung einer neuen Adresse dem genannten Adressier mittel (84) zugeführt wird.
eine Steuerladeschaltung (82) für das Laden der Startadresse einer der genannten Befehlssequenzen in das genannte Adressiermittel (84),
einen zweiten adressierbaren Speicher (92), der Intervall zählsignale bereithält in denjenigen Speicherplätzen, deren Adressen denjenigen Adressen des ersten Speichers (86) für die entsprechenden Befehle entsprechen, wobei diese Inter vallzählsignale für die Dauer der Ausführung bestimmter Befehle bestimmend sind, und wobei dieser zweite adressierbare Speicher (92) mit dem genannten Adressiermittel (84) derart verbun den ist, daß er ebenfalls die von diesem Adressiermittel (84) bereitgestellten Adressen empfängt,
einen Zähler (94), der die vom zweiten adressierbaren Speicher (92) ausge sandten Intervallzählsignale empfängt, wobei die in diesem Zähler (94) stehende Zahl in periodischen Abständen um einen vorbestimmten Betrag modifiziert wird und bei Erreichen ei nes vorbestimmten Zählerstandes ein Ausgangssignal (FREPT) ausge sendet wird,
und durch Schaltmittel (90, 96), über die das genannte Ausgangssignal (FREPT) zum Zwecke der Steuerung der Be reitstellung einer neuen Adresse dem genannten Adressier mittel (84) zugeführt wird.
2. Aufzeichnungssteueranordnung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Zähler (94) aus einem
binären Abwärtszähler gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US97325978A | 1978-12-26 | 1978-12-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2951767A1 DE2951767A1 (de) | 1980-07-17 |
| DE2951767C2 true DE2951767C2 (de) | 1990-04-26 |
Family
ID=25520677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792951767 Granted DE2951767A1 (de) | 1978-12-26 | 1979-12-21 | Aufzeichnungssteueranordnung fuer die verwendung in einem datenverarbeitungssystem |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5589912A (de) |
| AU (1) | AU537672B2 (de) |
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| DE (1) | DE2951767A1 (de) |
| FR (1) | FR2450496A1 (de) |
| GB (1) | GB2038519B (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| US5853675A (en) * | 1995-06-30 | 1998-12-29 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Composite mounting system |
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|---|---|---|---|---|
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| US3654617A (en) * | 1970-10-01 | 1972-04-04 | Ibm | Microprogrammable i/o controller |
| IT991746B (it) * | 1973-07-13 | 1975-08-30 | Olivetti & Co Spa | Sistema per la registrazione di informazioni su un supporto magnetico |
| US3950735A (en) * | 1974-01-04 | 1976-04-13 | Honeywell Information Systems, Inc. | Method and apparatus for dynamically controlling read/write operations in a peripheral subsystem |
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1979
- 1979-11-02 CA CA000339095A patent/CA1159143A/en not_active Expired
- 1979-12-05 AU AU53478/79A patent/AU537672B2/en not_active Ceased
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- 1979-12-19 GB GB7943681A patent/GB2038519B/en not_active Expired
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- 1979-12-21 DE DE19792951767 patent/DE2951767A1/de active Granted
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| FR2450496A1 (fr) | 1980-09-26 |
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| GB2038519B (en) | 1983-06-15 |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Owner name: HONEYWELL BULL INC., MINNEAPOLIS, MINN., US |
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