DE29516992U1 - Buchse für gedruckte Schaltungen - Google Patents
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- Parts Printed On Printed Circuit Boards (AREA)
- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
- Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
Description
.... .. ... «patepßn^git©
KERN , BREHM & PARTNER
Meca-8884/GM
26. Oktober 1995
MECANISMOS AUXILIARES INDUSTRIALES, S.A. -M.A.I.S.A.-E-43800
VALLS, PASSEIG DE L' ESTACIO 14
Die Erfindung betrifft eine Buchse für gedruckte Schaltungen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei gedruckten Schaltungen werden eine Reihe von an diesen befestigten Elementen, beispielsweise
Buchsen niedriger oder mittlerer Leistung verwendet. Diese Buchsen werden
eingefügt, festgenagelt und anschließend an die leitenden Teile der gedruckten Schaltung
angeschweißt. Sie dienen als Stütz- und Verbindungselemente für die entsprechenden an
den Enden der Leiterdrähte bzw. verschiedenen Elektronikmodule befestigten patrizenförmigen
Anschlüsse.
Derartige Buchsen für gedruckte Schaltungen lassen sich in verschiedene Typen unterteilen,
die sich sowohl hinsichtlich ihrer Form als auch hinsichtlich ihrer Befestigung an der gedruckten
Schaltung unterscheiden.
Üblicherweise besteht eine solche Buchse aus zwei verschiedenen Teilen, und zwar einem
aus einer oder mehreren Pratzen gebildeten unteren Teil, wobei die Pratzen in die gedruckte
Schaltung eingeführt und später angeschweißt werden, und einem gegenüberliegenden oberen
Teil, der aus zwei metallenen Leiterplatten gebildet ist, die an dem Punkt zusammenstoßen,
an dem der patrizenförmige Anschluß eingefügt und mit hoher Kraft von den genannten
metallenen Leiterplatten gehalten wird.
r\ ·
Derzeit ist die Forderung an die verschiedenen in die gedruckten Schaltungen eingebauten
Elemente diejenige, daß diese nicht nur eine einwandfreie elektrische Verbindung gewährleisten,
sondern auch als Schutzelement gegen äußere Einflüsse wie Staub, Schmutz und Fett dienen, die sich sonst auf den Kontakten ablagern können, wenn die gedruckten Schaltungen
in Kraftfahrzeuge eingebaut werden. Deshalb sollen die genannten Buchsen mit einer
Vorrichtung versehen werden, die verhindert, daß bei Gebrauch diese äußeren Einflüsse die
einwandfreie elektrische Verbindung zwischen dem oberen Teil der Buchse und dem patrizenformigen
Anschluß, der zwischen den diesen oberen Teil bildenden Leiterplatten angeordnet
ist, beeinträchtigen.
In anderen technischen Bereichen sowie bei der Eingliederung in eine Produktionsstraße
und bei entsprechenden Vorgängen, wie den jeweiligen Qualitätskontrollen, ist es immer
häufiger der Fall, daß Teile, die als Stichprobe an diesem Vorgang teilnehmen, entsprechenden
Prüfungen unterzogen werden, um sicherzustellen, daß ihre technischen Spezifikationen
den Vorgaben entsprechen.
Deshalb ist in die geschlossene Buchse, wie später zu sehen, eine Vorrichtung eingebaut, die
den vollkommenen Schutz der Kontakte in ihr und des patrizenförmigen Anschlusses ermöglicht,
wobei gleichzeitig eines ihrer Seitenteile ein kreisförmiges Fenster aufweist, damit
durch stichprobenartige Qualitätskontrollen die Entfernung zwischen den beiden metallenen
Leiterplatten, zwischen denen sich der patrizenförmige Anschluß befindet, überprüft werden
kann.
Die erfindungsgemäße Buchse weist an ihrem hinteren Ende eine deutlich prismatische
Form auf, während sie in ihrem mittleren Bereich die regelmäßige pyramidenförmige Gestalt
eines Tetraeders besitzt, aus dessen Unterseite der patrizenförmige Anschluß herausragt,
der an seinem Ende in die entsprechende gedruckte Schaltung eingefugt und später an diese
angelötet wird.
Der hintere prismatische Bereich weist eine Oberseite und Unterseite sowie zwei Seitenflächen
auf. Die Ober- und die Unterseite setzen sich in einigen nach innen gebogenen Flügeln
fort, die geneigte Ebenen bilden, zwischen die der entsprechende patrizenförmige Anschluß
eingeführt wird.
Eine der hinteren Seitenflächen weist in der Nähe ihrer kleineren Seitenbasis eine Bohrung
bzw. ein kreisförmiges Loch auf, das beim Fabrikationsprozeß eine Qualitätskontrolle ermöglicht.
-3*
Die Oberseite ist mittels oberer Lappen verstärkt, die das Öffnen der Buchse aufgrund der
durch die Einfuhrung eines patrizenförmigen Anschlusses in das Innere der geneigten Ebenen
erzeugten Axialkräfte verhindern sollen, wobei die geneigten Ebenen den elektrischen
Kontakt bilden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausfuhrungsbeispiels sowie den zugehörigen Zeichnungen deutlich.
Die verwendeten Bezugszeichen sind folgenden Elementen zugeordnet: 10 Buchse für gedruckte
Schaltungen, 11 Oberseite, 12 Unterseite, 12.1 untere Vertiefung, 13 rechte Seitenfläche,
14 linke Seitenfläche, 15 obere Lappen, 16 Einsteckende, 16.1 abgekantetes Blech,
17 Kontakte, 17.1 Wülste, 18 kreisförmiges Fenster, 19 dreieckige Flügel, 20 obere Vertiefüng,
21 vordere Ebenen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Buchse für gedruckte Schaltungen;
Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht der Buchse;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Buchse von Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht der Buchse;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in Fig. 4 und
Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 in Fig. 4.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die Buchse 10 für gedruckte Schaltungen drei verschiedene
Bereiche auf, nämlich einen deutlich prismatischen hinteren Bereich, einen regelmäßigen
tetrapyramidenförmigen mittleren Bereich und einen vorderen Bereich mit einem Einstekkende
16.
MEG®331A.OOG
&Lgr; ·
Der hintere prismatische Bereich ist im wesentlichen aus einer Oberseite 11 und einer Untereite
12, die zueinander parallel verlaufen, sowie aus einer rechten Seitenfläche 13 und
einer linken Seitenfläche 14 gebildet.
Die Ober- und die Unterseite 11 und 12 setzen sich an ihren Enden in geneigten Ebenen
oder Kontakten 17 fort, die an ihren Enden Wülste aufweisen, welche gegen die Seiten 11
und 12 gerichtet sind.
Die linke Seitenfläche 14 setzt sich in oberen Lappen 15 fort, die mit der Seitenfläche 14
einen rechten Winkel bilden und mittels der oberen Vertiefungen 20 auf die Oberseite 11
Druck ausüben.
In der rechten Seitenfläche 13 befindet sich ein kreisförmiges Fenster 18, das als Hilfselement
dienen soll, damit während des eigentlichen Herstellungsvorganges ständig das Lösen
von Kontakten 17 festgestellt werden kann.
Der regelmäßige tetrapyramidenförmige mittlere Bereich der Buchse 10 weist von dreieckigen
Flügeln 19 gebildete Seitenflächen auf, und dieser mittlere Bereich der Buchse 10 setzt
sich, wie in Fig. 5 zu sehen, in einem durch ein abgekantetes Blech 16.1 gebildete Einstekkende
16 fortsetzt.
Die oben beschriebene Form der Buchse 10 bildet ein vollkommen geschlossenes Ganzes
10, so daß sich der am äußeren Ende des zugehörigen Kabels oder Elektronikmoduls befestigte
patrizenförmige Anschluß in dem von den Kontakten 17 begrenzten Bereich befindet,
wobei diese leicht zu der Oberseite 11 und der Unterseite 12 gedruckt werden, wie in Fig. 2
zu sehen ist, um in den Endpositionen an die entsprechenden oberen und unteren Vertiefungen
20 bzw. 12.1 stoßen.
Andererseits ist die Oberseite 11 der Buchse 10, wie in Fig. 4 zu sehen, derart konstruiert,
daß sich in den an die oberen Lappen 15 angrenzenden Bereichen obere Vertiefungen 20
bilden, die von den Lappen 15 überdeckt sind, so daß verhindert wird, daß sich die Oberseite
11 beim Einführen eines patrizenförmigen Anschlusses zwischen die Kontakte 17 aufgrund
der erzeugten Axialkräfte nach oben verschieben kann, da dieser Verschiebung die
Kräfte entgegenwirken, die durch die Überdeckung der obengenannten Lappen 15 und Vertiefungen
20 erzeugt werden.
Die Obereite 11 und die Unterseite 12 des hinteren Teils der Buchse 10 setzen sich nach
vorne zu, wie in den Figuren 1, 2, und 3 zu sehen, in eine vordere geneigte Ebene 21 fort,
an deren Seitenflächen sie gebogen sind und die die oben beschriebenen dreieckigen Flügel
19 bildet.
Die Buchse 10 für gedruckte Schaltungen wird folgendermaßen verwendet: Mittels geeigneter
Maschinen, gewöhnlich Einlegemaschinen für elektrische und elektronische Komponenten,
wird eine gedruckte Schaltung durch den vorderen Teil, das heißt durch das Einsteckende
16, senkrecht eingefügt, das die genannte gedruckte Schaltung gewöhnlicherweise durchquert und anschließend an einen leitenden Teil derselben angelötet wird.
Durch den hinteren Teil wird der entsprechende patrizenförmige Anschluß derart eingeführt,
daß der Kontakt zwischen einem elektrischen Leiter, an dessem Ende der genannte patrizenförmige
Anschluß befestigt ist, und dem entsprechenden leitenden Teil der gedruckten Schaltung hergestellt wird, wobei dem leitenden Teil eine bestimmte Funktion zugewiesen
ist.
Ist der durch die Kontakte 17 gebildete Anschlußbereich vollkommen vor äußeren Einflüssen
wie Staub, Schmutz, Öl und ähnlichem geschützt und treten keine Schläge bei der Montage des Autos auf, so ist eine hohe Zuverlässigkeit der Buchse für gedruckte Schaltungen
gewährleistet. Dank ihres völlig prismatischen und geschlossenen hinteren Bereich
ergeben sich bis heute unerreichte Sicherheits- und Zuverlässigkeitswerte, die den im Automobilsektor
durchaus üblichen geforderten Wert von einem Fehler pro 100.000 fabrizierter
Buchsen weit übertreffen.
Die Haupteigenschaft der geschlossenen Form der Buchse besteht darin, daß sie aufgrund
der beim Einpreßen in die Platte der gedruckten Schaltung aufzuwendenden Kräfte robust
ist, so daß ihre Struktur nicht beschädigt wird.
Somit wird erfindjlngsgemäß für die Buchse zur Verwendung bei gedruckten Schaltungen
eine einfache und effektive Konstruktion vorgeschlagen, die ohne großen Kostenaufwand
herstellbar ist.
Claims (6)
- I· ·»*■* * 'PatentanwälteKERN , BREHM & PARTNERAlbert-Rosshaupter-Str. 73 - D - 81369 München - Telefon (089) 760 55 20 760 55 26 - Telefax (089) 760 55 59Meca-8884/GM26. Oktober 1995MECANISMOS AUXILIARES INDUSTRIALES, S.A. -M.A.I.S.A.-E-43800 VALLS, PASSEIG DE L' ESTACIO 14Buchse für gedruckte SchaltungenANSPRÜCHE1. Buchse für gedruckte Schaltungen, die aus einer gestanzten und gebogenen metallenen Leiterplatte besteht und einen einheitlichen Körper bildet, dessen eines Ende in eine gedruckte Schaltung einfugbar ist und dessen anderes Ende mit dem Ende eines an einem herkömmlichen elektrischen Leiter bzw. Elektronikmodul befestigten patrizenförmigen Anschlusses verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (10) drei verschiedene Bereiche aufweist, nämlich einen vorderen Bereich oder patrizenförmigen Anschluß (16), einen tetrapyramidenförmigen regelmäßigen mittlerenBereich und einen hinteren prismatischen Bereich, in den eine Qualitätskontrolleinrichtung sowie eine Kräfetausgleichseinrichtung eingebaut sind.
- 2. Buchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .der vordere Bereich der Buchse (10) durch Abkantung eines Blechs (16.1) zu einem Einsteckende (16) ausgebildet ist.
- 3. Buchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der tetrapyramidenförmige, regelmäßige mittlere Bereich der Buchse (10) aus zwei größeren Seiten (11, 12) gebildet ist, die vordere geneigte Ebenen (21) als Fortsetzung dieser Seiten bilden,während ihre Seitenflächen dreieckige Flügel (19) bilden.MEC86S4A.OOC
- 4. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Bereich der Buchse (10) eine deutlich prismatische Form aufweist und aus einer Oberseite (11), einer Unterseite (12) und zwei Seitenflächen (12) und (13) gebildet ist, wobei die Ober- und die Unterseite (11, 12) in Kontakte (17) übergehen, die in geneigten Ebenen liegen, welche in zu den Seiten (11) und (12) gerichteten Wülsten (17.1) enden.
- 5. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Qualitätskontrolleinrichtung der Buchse (10) aus an den Seitenflächen (13) des&ogr; mittleren Bereichs angeordneten kreisförmigen Fenstern (18) besteht.
- 6. Buchse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kräfteausgleichseinrichtung der Buchse (10) aus aus der Fortsetzung der Seitenfläche (14) gebildeten oberen Lappen (15) besteht, die an der Oberseite (11) angeordnete obere Vertiefungen (20) überdecken.
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