DE29516921U1 - Türsprechvorrichtung/Türsprechanlage - Google Patents
Türsprechvorrichtung/TürsprechanlageInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/0291—Door telephones
-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M11/02—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with bell or annunciator systems
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Description
CW TU*
• ·
Beschreibung FHS-G1
Die Erfindung betrifft eine Türsprechvorrichtung zur Verbindung eines sich in
einer Wohnung aufhaltenden Benutzers mit einem vor der Wohnungseingangstür oder einer Außentür stehenden Besuchers, mit Schaltungseingängen zum Anschluß
eines externen Klingelknopfes an der Außentür, zum Anschluß eines externen Türmikrofons an der Außentür zur Aufnahme von Sprache eines
klingelnden Besuchers und zum Anschluß eines externen Türlautsprechers, mit einem Lautsprecher zur Wiedergabe der von dem externen Türmikrofon aufgenommenen
Sprache, und mit einem Mikrofon zum Übertragen von Sprache des Benutzers an den Besucher über den externen Türlautsprecher.
Aus dem Stand der Technik sind solche Türsprecheinrichtungen bekannt, mit der
ein Bewohner einer Eigentumswohnanlage oder eines Mietshauses mit einem an der Außentür zum Haus stehenden Besucher sprechen kann, so daß der Bewohner
anschließend entscheiden kann, ob er den Besucher einläßt oder nicht Eine solche Türsprechvorrichtung weist den Nachteil auf, daß der Besucher nach der
sprachlichen Rückmeldung des Bewohners sicher weiß, daß sich der Bewohner in der Wohnung befindet Diese sprachliche Rückmeldung ist für den Bewohner
aber die einzige Möglichkeit die Identität des Besuchers in Erfahrung zu bringen.
Der Stand der Technik schlägt zur Lösung dieses Problems videoüberwachte
Türsprecheinrichtungen, mit der mittels einer an der Außentür montierten Videokamera die Identität des Besuchers nach dessen Klingeln visuell zu
überprüfen ist, ohne daß der Bewohner seine Anwesenheit zu erkennen geben muß. Dieses System weist den Nachteil auf, daß es in größeren Mietshäusern
oder Eigentumswohnanlagen nicht nachrüstbar ist und daß es zudem mit hohen Anschaffungskosten verbunden ist
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Türsprecheinrichtung anzugeben, bei der der Bewohner einer Wohnung ohne Preisgabe seiner Anwesenheit oder bei Abwesenheit in der
Wohnung auf einfache Weise die Identität eines an der Außentür klingelnden Besuchers in Erfahrung bringen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Türsprecheinrichtung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß eine akustische Aufzeichnungs-
und Wiedergabeeinrichtung vorgesehen ist, die nach einer Aktivierung durch Drücken des externen Klingelknopfes eine erste aufgezeichnete
Nachrichtenansage an den Türlautsprecher überträgt, die anschließend von dem externen Türmikrofon aufgenommene Sprache für eine zuvor festgelegte
Aufzeichnungszeit oder bis zum Auftreten einer voreinstellbaren Sprachpause aufzeichnet oder in einer Warteschleife eine voreinstellbare Zeit abwartet und
mit der anschließend eine zweite aufgezeichnete Nachrichtenansage an den
Türlautsprecher übertragbar ist
Eine weitere beim Stand der Technik ungelöste Aufgabe besteht darin, daß es
bei tatsächlicher Abwesenheit des Bewohners von seiner Wohnung bei beiden genannten Systemen nach dem Stand der Technik nicht möglich ist, daß der
Besucher in einfacher Weise eine Nachricht hinterläßt
Dieses Ziel wird bei der Erfindung dadurch gelöst, daß die Aufzeichnungs- und
Wiedergabeeinrichtung nach Sendung der zweiten aufgezeichneten Nachrichtenansage
eine weitere von dem externen Türmikrofon aufgenommene Nachricht automatisch oder nach Betätigung eines zweiten Knopfes an der Außentür
aufzeichnet.
Dadurch, daß eine akustische Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung
vorgesehen ist, ist in einfacher Weise ein Medium gefunden worden, daß es zum einen gestattet, die Identität eines Besuchers über dessen sprachliche Meldung in
Erfahrung zu bringen, und es zum anderen ermöglicht, daß dieser Besucher in einfacher Weise eine aufgezeichnete sprachliche Nachricht hinterläßt
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnung beispielhaft näher erläutert, wobei in der einzigen Figur ein Blockschaltbild einer Türsprechvorrichtung nach einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt ist.
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Mit dem Bezugszeichen 1 ist die Einheit der Türsprechvorrichtung bezeichnet,
wie sie üblicherweise in der Nähe der Wohnungseingangstür angeordnet wird. Sie umfaßt eine zentrale Steuereinheit 2, an der Ausgänge 3, 4 und 5 vorgesehen
sind, die über Leitungen mit einem Klingelknopf 13, einem externen Türlaut-Sprecher
14 und einem externen Türmikrofon 15 verbunden sind. Üblicherweise
werden Türlautsprecher 14 und Türmikrofon 15 in einer Einheit realisiert und in einer Wohnungseigentumsanlage oder einem Mietshaus nur einfach vorgesehen,
wohingegen jede einzelne Wohnung einen Klingelknopf 13 zugewiesen bekommt
Desweiteren sind an der Türsprechvorrichtung in bekannter Weise ein Lautsprecher
24 und ein Mikrofon 25 integriert Zumeist ist ebenfalls ein Öffnungsschalter 23 vorgesehen. Diese bis jetzt beschriebenen Elemente arbeiten in der
dem Fachmann bekannten Weise. So wird durch die Betätigung des Klingelknopfes 13 bei einem Mehrparteienhaus der externe Türlautsprecher 14 und das
Türmikrofon 15 nur mit der angeklingelten Wohnung verbunden, so daß die von dem externen Türmikrofon 15 aufgenommene Sprache nur von dem Lautsprecher
24 der genannten Wohnung wiedergegeben wird. Das Mikrofon 25 und Lautsprecher 24 sind häufig in der Gestalt eines Telefonhörers realisiert, damit
die durch das Klingeln erfolgte Freischaltung der Leitung nicht zu einer automatischen
Übertragung von Wohngeräuschen aus der besagten Wohnung führt und der Türlautsprecher 14 nur nach Abnahme des Telefonhörers in das Mikrofon
25 gesprochene Worte überträgt Mit dem Öffnungsschalter 23 kann die Hauseingangstür
in bekannter Weise für den Zutritt des Besuchers in das Haus geöffnet werden.
Die Türsprechvorrichtung verfügt weiterhin über eine akustische Aufzeichnungsund
Wiedergabeeinrichtung 30. Die Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung einrichtung 30 kann in einem digitalen Speicherchip realisiert sein, mit dem
Sprache aufzeichenbar und auslesbar ist Nach einer Aktivierung der Aufzeichnungs-
und Wiedergabeeinrichtung 30 durch Drücken des externen Klingelknopfes 13 durch einen Besucher überträgt diese Wiedergabeeinrichtung 30 eine
von dem Bewohner zuvor aufgezeichnete erste aufgezeichnete Nachrichtenansage an den Türlautsprecher 14. Diese Ansage kann den Besucher zum
Beispiel auffordern, seinen Namen und evtL den Grund seines Besuchs preiszugeben.
Diese Informationen werden von dem externen Türmikrofon 15 aufgenommen und von der Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung 30 aufgezeichnet
Diese Aufzeichnung endet entweder nach einer zuvor festgelegten Aufzeichnungszeit oder nach einer voreinstellbaren Sprachpause des Besuchers.
Diese Vorgehensweise gestattet es dem Bewohner, daß unabhängig von seiner
Anwesenheit eine Ansage übertragen wird, die den Besucher zur Nennung
seines Namens und/oder seines Besuchsgrundes auffordert
Diese von dem externen Türmikrofon 15 aufgenommene Sprache ist dann für
den Bewohner mitzuhören, wobei die Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung 30 in einer Warteschleife eine voreinstellbare Zeit abwartet Dabei
kann die von dem Türmikrofon 15 übermittelte Sprache zugleich für eine zuvor festgelegte Aufzeichnungszeit oder bis zum Auftreten einer voreinstellbaren
Sprachpause des Besuchers aufgezeichnet werden.
Die Aufzeichnung kann auf dem oben genannten Speicherchip realisiert werden.
Es kann auch eine übliche Kassette oder Mikrokassette mit einem Tonband als Träger der aufgenommenen Sprache eingesetzt werden. Es ist auch möglich, den
die Ansage speichernden Chip durch eine Aufzeichnungskassette, üblicherweise ein kurzes Endlosband, zu ersetzen.
Ist der Bewohner nun zu Hause, kann er nach Meldung des Besuchers entscheiden,
ob er ihn einläßt oder nicht Dabei ist er bei Ablehnung des Einlasses nicht gezwungen, seine Anwesenheit zu offenbaren.
Läßt der Bewohner den Besucher nicht ein oder ist der Bewohner nicht zu
Hause, so startet nach einer im vorneherein festgelegten Zeit oder nach einer Sprachpause, wobei beide genannten Einstellungen in der zentralen Steuereinheit
2 eingestellt und gespeichert werden, eine zweite aufgezeichnete Nachrichtenansage,
die an den Türlautsprecher 14 übertragen wird. Damit kann dem Besucher bekannt gegeben werden, daß die Tür nicht geöffnet wird, und/oder es
kann dem Besucher die Möglichkeit gegeben werden, nach Sendung dieser zweiten aufgezeichneten Nachrichtenansage eine weitere von dem externen
Türmikrofon 15 aufgenommene Nachricht automatisch oder nach Betätigung eines zweiten Knopfes an der Außentür aufzeichnen zu lassen. Damit ist es für
den Besucher in einfacher Weise möglich, sein Anliegen oder Grund des Besuches zu nennen und aufzeichnen zu lassen, ohne daß er ein Blatt Papier
und einen Stift benötigte.
Damit ist es mit der Türsprechvorrichtung 1 möglich, den Kontakt an der
Haustür komfortabler und sicherer zu gestalten. Die Türsprechvomchtung 1
arbeitet im Prinzip wie bekannte Anrufbeantworter für das Telefon. Es sind
damit Türgespräche während der Abwesenheit des Bewohners aufzeichenbar. Es
kann die Identität des Besuchers ohne Preisgeben der eigenen Anwesenheit festgestellt und festgehalten werden. Damit können ungebetene Gäste vorzeitig
an der Haustür erkannt und der Kontakt zu ihnen vermieden werden. Es kann
zudem festgestellt werden, wer versucht hat, den Benutzer der Wohnung persönlich zu erreichen und diese Personen können Nachrichten hinterlassen.
Weiterhin kann man Besuchern für diese wichtige Nachrichten wie Treffpunkte hinterlassen, ohne daß visuell, wie durch einen Zettel, sichtbar wird, daß der
Bewohner an einem bestimmten Ort und damit abwesend ist Zusätzlich kann das Klingelgeräusch abschaltbar sein, so daß eventuell in der Wohnung befindliche
Kinder von dem Arbeiten der erfindungsgemäßen Türsprechvomchtung 1 und damit von vorsprechenden Besuchern nicht benachrichtigt werden.
Claims (4)
1. Türsprechvorrichtung (1) zur Verbindung eines sich in einer Wohnung
aufhaltenden Benutzers mit einem vor der Wohnungseingangstür oder einer Außentür stehenden Besuchers, mit Schaltungseingängen (3, 4, 5) zum Anschluß
eines externen Klingelknopfes (13) an der Außentür, zum Anschluß eines externen Türmikrofons (14) an der Außentür zur Aufnahme von Sprache eines
klingelnden Besuchers und zum Anschluß eines externen Türlautsprechers (15), mit einem Lautsprecher (25) zur Wiedergabe der von dem externen Türmikrofon
(14) aufgenommenen Sprache, und mit einem Mikrofon (24) zum Übertragen von Sprache des Benutzers an den Besucher über den externen
Türlautsprecher (15), dadurch gekennzeichnet, daß eine akustische Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung (30) vorgesehen ist, die nach
einer Aktivierung durch Drücken des externen Klingelknopfes (13) eine erste aufgezeichnete Nachrichtenansage an den Türlautsprecher (15) überträgt, die anschließend
von dem externen Türmikrofon (14) aufgenommene Sprache für eine zuvor festgelegte Aufzeichnungszeit oder bis zum Auftreten einer voreinstellbaren
Sprachpause aufzeichnet oder die in einer Warteschleife eine voreinstellbare Zeit abwartet und mit der anschließend eine zweite aufgezeichnete Nachrichtenansage
an den Türlautsprecher (15) übertragbar ist
2. Türsprechvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung (30) nach Sendung der zweiten aufgezeichneten Nachrichtenansage eine weitere von dem externen Türmikrofon
(14) aufgenommene Nachricht automatisch oder nach Betätigung eines zweiten Knopfes an der Außentür aufzeichnet
3. Türsprechvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung (30) einen digitalen Speicherchip für die Ansage oder die Ansagen und/oder die aufzuzeichnenden
Nachrichten aufweist
4. Türsprechvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung (30) mindestens ein Tonbandgerät für entsprechende Tonbandkassetten zur Aufzeichnung der
Ansage oder Ansagen und/oder der Nachrichten des Besuchers aufweist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29516921U DE29516921U1 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Türsprechvorrichtung/Türsprechanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29516921U DE29516921U1 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Türsprechvorrichtung/Türsprechanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29516921U1 true DE29516921U1 (de) | 1995-12-21 |
Family
ID=8014594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29516921U Expired - Lifetime DE29516921U1 (de) | 1995-10-26 | 1995-10-26 | Türsprechvorrichtung/Türsprechanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29516921U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19628764A1 (de) * | 1996-07-17 | 1998-01-22 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Türgegensprechanlage |
| DE19800615A1 (de) * | 1998-01-12 | 1999-07-22 | Schmid Johannes | Steuerungseinrichtung in einer Sprechanlage |
-
1995
- 1995-10-26 DE DE29516921U patent/DE29516921U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19628764A1 (de) * | 1996-07-17 | 1998-01-22 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Türgegensprechanlage |
| DE19800615A1 (de) * | 1998-01-12 | 1999-07-22 | Schmid Johannes | Steuerungseinrichtung in einer Sprechanlage |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R086 | Non-binding declaration of licensing interest | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960208 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19990803 |