DE4431083A1 - Telefonvermittlungssystem - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Telefonvermittlungssystem, das eine Rufvermittlung zwi
schen einer Vielzahl von Telefonleitungen ausführt.
Die heutige Mobilität von Telefonteilnehmern stellt besondere Erfordernisse an die
Vermittlungssysteme, wobei jedoch deren Wirkungsgrad vermindert wird. Ist bei
spielsweise ein Teilnehmer von seinem üblichen Aufenthaltsort abwesend und befin
det sich somit nicht in der Nähe seines Telefonapparats, dann werden ankommende
Anrufe auf diese Telefonleitung gelegt, was dazu führt, daß das Telefon über einen
längeren Zeitraum läutet. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Teilnehmer oftmals
vergißt, die Vermittlungsstelle über seine Abwesenheit zu informieren. Ein läuten
der Telefonapparat stört nicht nur Personen in der Nähe dieses Apparats, vielmehr
werden auch Teile des Vermittlungssystems unnötig belegt, wie beispielsweise der
Läutgenerator, die peripheren Steuersysteme usw.
Eine seitherige Lösung des Problems besteht in der Schaffung einer Freiwahlgruppe.
Hierbei wird ein ankommender Ruf an einen Ort weitergeleitet, bei welchem ein
Teilnehmer vorhanden sein kann, der den Ruf annimmt. Auch hier tritt jedoch der
Nachteil auf, daß aufeinanderfolgend mehrere Telefonleitungen angesteuert werden
müssen, bevor ein Teilnehmer den Anruf annimmt. Die Schaffung von Freiwahl
gruppen bringt es also mit sich, daß erhebliche Zeit vergehen kann, bis der Anruf
angenommen wird, was insbesondere in Notfällen nachteilig ist.
Es besteht die Aufgabe, das Telefonvermittlungssystem so auszubilden, daß nur
Telefonleitungen angesteuert werden, in deren Nähe sich Teilnehmer aufhalten.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erfaßt das System die Anwesenheit einer Person
in der Nähe eines Telefons und leitet ankommende Anrufe auf dieses Telefon. Der
dabei verwendete Detektor kann entweder die Anwesenheit irgendeiner beliebigen
Person erfassen oder die Anwesenheit eines speziellen Teilnehmers. Der Anwesen
heitsdetektor kann hierbei durch eine Handlung der Person eingeschaltet werden, wie
beispielsweise der Einsatz eines tragbaren Telefons in sein Ladegerät, durch Eingabe
einer Karte in einen Kartenleser oder durch Erfassen der Anwesenheit einer Person
unter Verwendung eines Infrarotdetektors in der Nähe des Telefonapparats. Die
Person kann eine spezielle Identifikationsvorrichtung tragen, wie beispielsweise ein
magnetisch codiertes Etikett, welches den einzelnen Teilnehmer identifiziert und des
sen Codierung durch einen magnetischen Feldgenerator und Detektor erfaßt wird.
Alternativ dazu kann die Person einen Transmitter tragen, der vom Detektor erfaßt
wird.
Der Personenanwesenheitsdetektor teilt somit dem Telefonvermittlungssystem mit,
ob sich ein Teilnehmer in der Nähe eines Telefonapparats befindet oder nicht. Wurde
dem System mitgeteilt, daß sich eine Person in der Nähe eines Telefonapparats
befindet, dann werden an diesen Telefonapparat ankommende Anrufe weitergeleitet,
diese Weiterleitung jedoch unterbunden, wenn der Detektor angezeigt hat, daß sich
keine Person in der Nähe des Telefonapparats befindet.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann das Telefonvermittlungssystem mit einer
Sicherheitsvorrichtung ausgestattet sein, die angesteuert wird, wenn beispielsweise
eine Nachtschaltung geschaltet ist und sich eine Person in der Nähe eines Telefon
apparats aufhält.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die Identität eines Teilnehmers
erfaßt und dessen Identität derjenigen Telefonleitung zugeordnet, in deren Nähe er
sich befindet. Anrufe, die für diesen speziellen Teilnehmer bestimmt sind, werden
sodann an die Telefonleitung weitergeleitet, in deren Nähe er sich befindet.
Der Detektor kann einen Strichcode, der an einem drahtlosen Telefon angebracht ist,
die Daten eines Magnetstreifens auf einer Plastikkarte, einen codierten magnetischen
Streifen, welcher am Telefongerät angebracht ist oder von der Person getragen wird,
ablesen usw.
Ausführungsbeispiele werden nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des Systems;
Fig. 2 den Inhalt eines Teils eines Speichers innerhalb des Vermittlungssystems;
und
Fig. 3 und 4 Blockdiagramme eines Teils des Systems gemäß einem zweiten und
dritten Ausführungsbeispiel.
Ein Nachrichtenvermittlungssystem 1 bildet eines der Elemente der vorliegenden
Erfindung, wobei es sich um ein solches handeln kann, wie in der US-A-4,616,360
beschrieben ist. Ein solches System wird im allgemeinen gebildet durch einen Haupt
bus 3, an welchem ein Mikroprozessor 5 und ein Hauptspeicher 7 angeschlossen
sind. Eine Nachrichtenvermittlungsschaltung 9 und eine Leitvermittlungsschaltung
11 sind bei Steuerung durch den Mikroprozessor 5 an den Bus angeschlossen, wobei
an die Vermittlungsschaltungen periphere Steuersysteme 13 angeschlossen sind, an
die wiederum Periphergeräte, wie beispielsweise Telefonapparate 15 angeschlossen
sind.
Im Detail ist ein Telefonapparat 15A über die Telefonleitung 19 mit einem periphe
ren Steuersystem 13 verbunden. Ein nahe dem Telefonapparat 15A angeordneter
Personendetektor 21 ist mit einem Mikroprozessor 23 verbunden, der seinerseits mit
der Telefonleitung 19 verbunden ist.
Wie sich aus der Fig. 2 ergibt, enthält der Speicher 7 eine Datenbank 25, wel
che eine Auflistung aller Teilnehmernummern umfaßt, zugeordnet zu Telefonlei
tungsnummern und eine zugeordnete Leitungsnummer zu jeder der Teilnehmernum
mern, welche andere Telefonleitungen bestimmen. Beispielsweise entspricht die er
ste und dritte Teilnehmernummer der entsprechenden, zugehörigen Leitungsnummer
während die zweite Teilnehmernummer einer unterschiedlichen Telefonleitungsnum
mer zugeordnet ist. Dies wird in einer später im einzelnen beschriebenen Weise
verwendet. Dies bedeutet, daß der erste und dritte Teilnehmer sich in der Nähe
ihrer Telefonapparate befinden, der zweite Teilnehmer in der Nähe eines fremden
Telefonapparats und der vierte Teilnehmer nicht erreichbar ist.
Der Detektor 21 kann ein Infrarotdetektor sein, wie er üblicherweise für Heimsicher
heitszwecke verwendet wird und kann die Anwesenheit eines Körpers erfassen, dessen
Größe über einem speziellen Schwellwert liegt oder es kann ein Bewegungsdetektor
sein, welcher Änderungen im erfaßten Infrarotsignal als Anwesenheitsindikatorsig
nal benutzt. Diese Signale werden dem Mikroprozessor 23 zugeführt, der einen
Code "Person anwesend" formuliert. Dieses Signal wird der Leitung 19 zugeführt
und von der peripheren Steuerschaltung 13 empfangen, geht durch die Nachrichten
vermittlungsschaltung 9 hindurch und gelangt sodann zum Mikroprozessor 5. Der
Mikroprozessor 5 plaziert eine Anzeige "Person anwesend" in der Datenbank 25.
Wenn ein ankommender Ruf erfaßt wird, überprüft der Mikroprozessor 5 die Da
tenbank 25 zur Bestimmung, ob eine Anzeige "Person anwesend" in der Datenbank
25 gespeichert ist. Falls er eine solche Angabe erfaßt, dann bewirkt er, daß der Ruf
auf normale Weise verarbeitet wird, eventuell ein Läutsignal bei dem Telefon 15A
bewirkt, der Ruf sodann über die Leitvermittlungsschaltung 11 aufgebaut wird und
die dem Telefonapparat 15A zugeordneten Bedienungsfunktionen bestimmt werden.
Falls jedoch der Teilnehmer den Bereich des Detektors 21 verlassen hat, wird dies
vom Mikroprozessor 23 notiert, der daraufhin ein Signal ,,Person abwesend" for
muliert. Über die Leitung 19 und die periphere Steuerschaltung 13 wird diese
Markierung der Datenbank 25 zugeführt und dort gespeichert. Ein Signal "Per
son abwesend" kann die Entfernung eines Signals "Person anwesend" löschen.
Nach Empfang eines ankommenden Rufs für den Telefonapparat 15A nimmt der
Mikroprozessor 5 Zugriff auf die Teilnehmerleitungsnummer in der Datenbank 25
und findet, daß der Teilnehmer abwesend ist. Hierdurch wird unterbunden, daß ein
Läutsignal dem Telefonapparat 15A zugeführt wird und die Leitungsverbindung mit
diesem Apparat hergestellt wird. Falls das Vermittlungssystem mit einem automa
tischen Nachrichtenaufzeichnungssystem ausgerüstet ist, kann der Mikroprozessor 5
bewirken, daß der Anrufer bzw. dessen Leitung mit diesem Aufzeichnungssystem
verbunden wird mit der Aufforderung, daß der Anrufer eine Nachricht hinterlassen
kann.
Alternativ dazu kann der ankommende Ruf an eine Vermittlungsstelle weitergeleitet
werden.
Kommt der Teilnehmer in die Nähe des Detektors 21 zurück, dann bewirkt seine An
wesenheit ein Ausgangssignal durch den Detektor 21, das wiederum bewirkt, daß der
Mikroprozessor 23 ein Ausgangssignal "Person anwesend" der Leitung 19 zugeführt
wird, das wie vorbeschrieben den Leitungszustandsinhalt der Datenbank 25 gegen
die Leitungsnummer austauscht. Beim Auftreten einer Nachricht "Person anwesend"
von der Telefonleitung kann der Mikroprozessor 5 den Nachrichtenrecorder 27 auf
empfangene Nachrichten überprüfen und kann, falls Nachrichten vorhanden sind,
bewirken, daß der Telefonapparat 15A angerufen wird, wobei dann nach Abnehmen
des Telefonhörers die Nachrichten weitergeleitet oder angezeigt werden, daß Nach
richten aufgezeichnet wurden, die sodann unter der Steuerung des Teilnehmers vom
Aufzeichnungssystem abgerufen werden können. Alternativ dazu kann das Telefon
system die Vermittlungsstelle anläuten und dieser durch eine synthetische Stimme
oder durch Anzeige auf einem Bildschirm mitteilen, daß der Teilnehmer zurückge
kehrt ist, worauf dann hinterlassene Nachrichten dem Teilnehmer mitgeteilt werden
können.
Falls das Vermittlungssystem beispielsweise eine private automatische Telefonver
mittlungsanlage PABX oder eine Telefonreihenanlage ist, kann diese auf Nacht
schaltung umgestellt werden. Typische Nachtschaltungen bewirken, daß alle Anrufe
entweder zu einem einzigen Telefon oder zu einer Freiwahlgruppe umgeleitet wer
den. Wenn die Telefonvermittlungsanlage zurück auf Tagdienst umgeschaltet wird,
kann diese bei jeder Telefonleitung, an die ein Personenanwesenheitsdetektor ange
schlossen ist, überwachen, ob der Benutzer zu seinem Platz zurückgekehrt ist oder
nicht und dies der Vermittlungsstelle anzeigen. Auf diese Weise kann die Vermitt
lungsstelle automatisch eine Anzeige empfangen, die anzeigt, welche Teilnehmer zur
Annahme von Anrufen zur Verfügung stehen. Sobald diese Angabe in der Daten
bank 25 gespeichert ist, kann das System wie vorbeschrieben arbeiten oder auf eine
Weise, die nachfolgend beschrieben wird.
Das System kann so programmiert sein, daß wenn es auf Nachtschaltung geschaltet
ist, alle Anrufe auf Apparate umgeleitet werden, für welche eine Personenanwe
senheitsanzeige in der Datenbank 25 gespeichert ist. Wenn die letzte Person die
Nähe des Detektors 21 verläßt, kann die Telefonvermittlungsschaltung alle Anrufe
zu einem automatischen Mitteilungssystem umschalten, das allen Anrufern mitteilt,
daß kein Teilnehmer mehr erreichbar ist.
Das System kann so programmiert sein, daß lediglich die erste Person in einer Frei
wahlgruppe angeläutet wird, welche sich gegenwärtig in der Nähe seines Detektors
befindet und damit in der Nähe seines Telefonapparats. Dies ermöglicht dem System
ankommende Anrufe direkt zu Personen weiterzuleiten, die in der Tat über ihre Tele
fone antworten können, anstelle des Weiterleitens von Anrufen zu Telefonapparaten
in verschiedenen Freiwahlgruppen, welche nach dem Läuten über eine bestimmte
Zeitdauer hinweg nicht antworten oder anstelle des Läutens von Nachtglocken.
Das System ist somit effizienter als gegenwärtige Nachrichtenübermittlungssysteme.
Falls beispielsweise eine Person, die sich bei ihrem Telefonapparat aufhalten soll,
dessen Nähe verläßt, dann wird eine Nachricht vom Mikroprozessor 23 dem Mikro
prozessor 5 zugeführt, die besagt, daß die Person sich nicht mehr in der Nähe ihres
Telefonapparats aufhält, worauf dann ein im Mikroprozessor 5 enthaltener Timer
oder ein Timer, auf den der Mikroprozessor 5 Zugriff hat, die Telefonleitung einer
Überwachungsperson anläuten kann, womit dieser angezeigt wird, daß die Person
eventuell medizinische Unterstützung benötigt.
Für den Gebrauch in einem Hotel wird bei der Rückkehr eines Gasts in sein Zimmer
dies vom Detektor 21 erfaßt und falls für ihn irgendwelche Nachrichten gespeichert
sind, wird dessen Zimmertelefon angesteuert und die Nachrichten dem Hotelgast
übermittelt.
Eine Sicherheitsvorrichtung 29 kann mit der Telefonleitung 19 verbunden sein. Falls
beispielsweise eine Fabrik, ein Gebäude oder eine Firma abends oder am Wochen
ende geschlossen sind, kann, wenn eine Person vom Detektor 21 erfaßt wurde, ein ent
sprechender Code dem Vermittlungssystem 1 übermittelt werden, das sodann einen
Code zur Sicherheitsvorrichtung 29 übermittelt und diese einschaltet. Die Sicher
heitsvorrichtung kann ein verstärktes Mikrophon sein, welches Umgebungsgeräusche
über die Leitung 19 oder über eine andere Leitung 31 einer Aufzeichnungsvorrich
tung, einem Lautsprecher in der Nähe von Sicherheitspersonal usw. zuführt. Das
Vermittlungssystem 1 kann auch Sicherheitspersonal anläuten und diese mit dem
Mikrophon verbinden.
Alternativ dazu kann die Sicherheitsvorrichtung 29 aus einer Videokamera oder aus
einer Videokamera mit Mikrophon bestehen, womit Bild und Ton aus der Umgebung
des Detektors aufgezeichnet werden können und gegebenenfalls weiterleitbar sind.
Es gibt auch andere Wege des Erfassens der Anwesenheit eines Teilnehmers als
die mittels eines Detektors 21. Beispielsweise kann der Teilnehmer ein tragbares
Telefon besitzen, welches wiederaufladbare Batterien aufweist. Wie in Fig. 3 ge
zeigt, wird, wenn das tragbare Telefon mit seinem Ladegerät 32 verbunden wird,
die wiederaufladbare Batterie 33 bewirken, daß das Ladegerät ein Signal an eine
Leitungsschnittstelle 35 abgibt. Das Signal wird in ähnlicher Weise erzeugt wie
das Einschalten einer LED-Anzeige beim Ladegerät. Die Leitungsschnittstelle 35
erzeugt das Signal "Teilnehmer anwesend" und führt dies der Leitung 19 zu, mit
welchem der Telefonapparat 15A verbunden oder nicht verbunden sein kann. Eine
Funktion des Telefonapparats 15A ist das Anlegen eines Signals "Teilnehmer an
wesend" zur Leitung 19 in einem digitalen Format, wenn es sich um ein digitales
Telefon handelt. Falls die Leitungsschnittsstelle 35 all diese Funktionen ausführt,
ist es andererseits nicht notwendig, daß der Telefonapparat 15A vorhanden ist.
Das Vorhandensein eines tragbaren Telefonapparats im Ladegerät 32 ist äquivalent
dem Erfassen eines Teilnehmers in der Nähe des Detektors 21, worauf ein Arbeiten
des Vermittlungssystems in der vorbeschriebenen Weise bewirkt wird.
Wie in Fig. 4 gezeigt, kann das tragbare Telefon 37 einen Infrarot-Transmitter ent
halten, der eingeschaltet wird, wenn der Apparat auf einem Schreibtisch abgelegt
wird oder wenn ein Schalter von ihm niedergedrückt wird. Dieses Signal wird so
dann vom Detektor 39 erfaßt. Alternativ können Radio- oder andere Signale dazu
benutzt werden, die Anwesenheit einer Person zu signalisieren. Der Detektor 39
erfaßt die Anwesenheit des tragbaren Telefons 37 und erzeugt das Signal "Teilneh
mer anwesend", das dem Vermittlungssystem 1 zugeführt wird.
Bevorzugt ist das Signal, welches vom tragbaren Telefon 37 dem Detektor 39 zu
geführt wird, spezifisch für einen Teilnehmer. Jedes tragbare Telefon hat daher
eine unterschiedliche Übermittlungsadresse. Auf diese Weise kann das Vermitt
lungssystem 1 die Orte der verschiedenen tragbaren Telefone innerhalb seiner Um
gebung, beispielsweise innerhalb einer Vermittlungsanlage oder eines größeren Be
reichs, zurückverfolgen. Wenn somit die Adresse vom tragbaren Telefon zum De
tektor 39 übermittelt wird, wird sie von einer peripheren Steuerschaltung 13 dem
Mikroprozessor 5 übermittelt, womit die Datenbank 25 verändert wird, indem der
Teilnehmernummer des tragbaren Telefons (beispielsweise 591-2346) die Leitungs
nummer (beispielsweise 591-4687) zugeordnet wird, welche dazu verwendet wer
den kann, das spezielle tragbare Telefon anzuläuten, falls ein ankommender Ruf
an die Telefonnummer 591-2346 gerichtet ist, was über die Leitung 591-4687 er
folgt. Hierbei können alle der dem Teilnehmer zugeordneten Bedienungsfunktionen
durchgeführt werden, wie beispielsweise Schnellwahl usw.
Auf diese Weise kann das Telefonsystem automatisch die Anwesenheit der verschie
denen tragbaren Telefone erfassen, ohne daß es erforderlich ist, daß der Teilnehmer
das Vermittlungssystem von seinem Aufenthaltsort informiert.
Im vorliegenden Fall wurde ein drahtloses Netz beschrieben, durch welches der Mi
kroprozessor vom Aufenthaltsort des tragbaren Telefons informiert wurde. Es sind
jedoch auch andere Mittel denkbar. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist es
auch möglich, daß wenn das transportable Telefon mit dem Ladegerät 32 verbunden
wird, daß ein Strichcode, welcher auf dem tragbaren Telefon angeordnet ist, durch
einen Strichcodeleser im Ladegerät abgelesen wird. Der Barcode kann beispielsweise
auf einem Klebestreifen angebracht sein, der sich an der Seite des tragbaren Telefons
befindet.
Alternativ dazu ist es möglich, daß der Detektor 39 einen Magnetstreifenleser enthält,
der einen auf dem tragbaren Telefon angebrachten Magnetstreifen abliest. Das glei
che kann erfolgen mittels eines Lesegeräts, das eine Kreditkarte aus Kunststoff ab
liest.
Eine andere Alternative kann darin bestehen, daß das tragbare Telefon und/oder
der Teilnehmer ein codiertes magnetisches Etikett mit sich führt, das durch einen
Magnetfeldleser abgelesen wird. Ein Etikett dieser Art kann spezielle Personen
identifizieren. Ein Feldgenerator und ein Lesegerät sind beispielsweise beschrieben
in US-A-4,686,165 und 4,663,612.
Claims (12)
1. Telefonvermittlungssystem, das eine Rufvermittlung zwischen einer Vielzahl
von Telefonleitungen ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß an minde
stens eine Telefonleitung ein Personenanwesenheitsdetektor angeschlossen ist,
der die An- und Abwesenheit von Personen in der Nähe des Detektors erfaßt
und dies dem Vermittlungssystem mitteilt, und das Vermittlungssystem an
kommende Anrufe nur dann an diese Telefonleitung weiterleitet, wenn es vom
Detektor ein Anwesenheitssignal erhalten hat.
2. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Personenanwesenheitsdetektor die Identität der sich in seiner Nähe befindli
chen Personen identifiziert, das Vermittlungssystem die Telefonleitung, an die
der Detektor angeschlossen ist, der identifizierten Person zuordnet und an
kommende Anrufe, die für diese Person bestimmt sind, an diese Telefonleitung
weiterleitet.
3. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Personenidentität vom Detektor an Hand der Identifizierung eines drahtlosen
Telefonapparats erfolgt.
4. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Detektor aus einem Strichcodeleser besteht, der in einem Ladegerät angeordnet
ist und der einen auf den drahtlosen Telefonapparat angebrachten Strichcode
abliest, wenn der Telefonapparat mit dem Ladegerät verbunden ist.
5. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Detektor ein Magnetcodedetektor ist, der von Personen mit
geführte Magnetcodes liest.
6. Telefonvermittlungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Vermittlungssystem einen Nachrichtenspeicher umfaßt,
ankommende Rufe für eine Telefonleitung, der ein Abwesenheitssignal zuge
ordnet ist, an diesen Nachrichtenspeicher weitergeleitet werden und bei Auf
treten eines Anwesenheitssignals diese Telefonleitung angewählt und mit dem
Nachrichtenspeicher verbunden wird.
7. Telefonvermittlungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Fall eines Anwesenheitssignals spezielle Telefonfunk
tionen ausführbar sind, die im Fall eines Abwesenheitssignals gesperrt sind.
8. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
speziellen Telefonfunktionen der Identität einer Person zugeordnet sind, die
von einem beliebigen Telefonapparat ausführbar sind, dessen Detektor die Per
son identifiziert hat.
9. Telefonvermittlungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei einem Personenanwesenheitssignal vom Vermittlungs
system eine Sicherheitsvorrichtung aktiviert wird.
10. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß vom
Vermittlungssystem die Sicherheitsvorrichtung mit einer weiteren Telefonlei
tung verbunden wird.
11. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherheitsvorrichtung aus einem Audio- und Videorecorder besteht.
12. Telefonvermittlungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherheitsvorrichtung aus einem Mikrophon und einer Videokamera
besteht.
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