DE29516827U1 - Einspuliger Magnettonabnehmer - Google Patents
Einspuliger MagnettonabnehmerInfo
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Description
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um einen einspuligen Magnettonabnehmer
im Format eines sogenannten P.A.F. Humbucker Doppelspultonabnehmers, wie er benutzt
wird, insbesondere Gitarren elektronisch zu verstärken.
Grundsätzlich unterscheidet man bei Tonabnehmern für Gitarren zwischen Ein- und Doppelspultonabnehmern
(auch bekannt unter den englischen Bezeichnungen Single Coil und Humbucke&eeacgr;. Üblicherweise haben die verschiedenen Tonabnehmertypen jeweils charakteristische
und entsprechend unterschiedliche Bauformen, die sich als Standard in der • Gitarrenbauindustrie etabliert haben.
Bis 1957 kannte man nur den Einspulentonabnehmer (Single Coil), der nicht nur die Saitenschwingung
übertrug sondern auch unerwünschte Einstreuungen wie z.B. von Transformatoren, was sich durch ein mehr oder weniger starkes Brummen äußerte. Erst ab 1957 gab
es den Doppelspultonabnehmer (Humbucke&eeacgr; auf dem Markt, der, durch parallele Anordnung
von zwei Spulen bei entgegengesetzter Wickelrichtung und Magnetisierung, von außen einwirkende Brummeinstreuungen eliminieren konnte. .·,
Der erste und noch heute bekannteste und gleichzeitig am weitesten verbreitete Doppelspultonabnehmer
ist der sogenannte P.A.F. Humbucker von dem amerikanischen Gitarrenhersteller
Gibson. Im heutigen Fachjargon versteht man unter dem Kürzel P.A.F. immer
einen Doppelspultonabnehmer wie er in Figur 7 dargestellt ist. Die Bezeichnung Humbucker, die in den 50er Jahren eine neue Wortschöpfung war und bis heute noch nicht
den Weg in die Lexica gefunden hat, bezeichnete ursprünglich ebenfalls genau den P.A.F.
Tonabnehmertypen aus Figur 7, wird jedoch heute allgemeiner verstanden und auf alle
Magnettonabnehmer angewendet, die in irgend einer Weise mit zwei Spulen arbeiten und
die von außen einwirkenden Brummeinstreuungen unterdrücken.
Durch die Erfindung des Doppelspultonabnehmers konnte zwar erstmals die Brummeinstreuung
unterdrückt werden, jedoch hat dieses System der parallelen Spulenanordnung {vertical oder horizontal) den Nachteil, daß sich neben der Brummunterdrückung auch
Signalauslöschungen und Dynamikverluste ergeben. Möchte man nun einen Standard P.A.F. Humbucker gegen einen Einspulentonabnehmer austauschen, um die oben
erwähnten klanglichen Nachteile zu umgehen, ging dies bisher nicht ohne: a) Veränderungen am Instrument (Bohr- und Fräsarbeiten) vorzunehmen oder
b) optische/ästhetische Unzulänglichkeiten am Instrument in Kauf zu nehmen,***
weil die verschiedenen Tonabnehmergrundtypen, mit ihren unterschiedlichen Bauformen,
nicht untereinander austauschbar sind.
Deshalb ist es das Ziel dieser Erfindung, daß dynamischere und differenziertere Klangbild
des Einspulentonabnehmers in dem Format des typischen P.A.F. Humbuckers herzustellen,
um eine einfache Austauschbarkeit gegen andere handelsübliche P.A.F, Typen zu
ermöglichen. Vgl. hierzu Figur 6 und Figur 7: der P.A.F. Humbucker ohne Kappe {Fig. 7)
und der neu entwickelte Tonabnehmer im gleichen Format - ebenfalls ohne Kappe dargestellt (Fig. 6).
Einfache Austauschbarkeit bedeutet, daß keine Umbauarbeiten/Modifikationen wie z.B.
Bohren oder Fräsen am instrument notwendig sind, und daß nach dem Umbau die optischästhetische
Einheit des Instrumentes wieder hergestellt ist, ohne daß z.B. Lücken oder Spalten entstehen, die den Blick in das Innere des Instrumentes freigeben.
Auch existiert ein lebhafter Sammlermarkt für Gitarren, und der Wiederverkaufswert eines
Instrumentes hängt u.a. sehr stark von dessen „Originalzustand" ab. Daher ist es sehr
wichtig, den Originalzustand nach Modifikationen wieder herstellen zu können, was mit dem
neu entwickelten Tonabnehmer völlig problemlos möglich ist.
Die Maße der Tonabnehmer Grundfläche sind vorzugsweise vorhandene und standardmäßig
übliche Industriemaße (I &khgr; b ca. 6,8/6,9mm &khgr; 3,7/3,8mm) und ermöglichen eine
problemlose Austauschbarkeit mit anderen handelsüblichen Tonabnehmern mit ähnlicher
oder gleicher Grundfläche (in der Industrie als P.A.F. Humbuckerformat bekannt), ohne
Ausnehmungen in der Korpusoberfläche des Instrumentes vornehmen zu müssen.
Anstelle der in diesem Format üblichen zwei nebeneinanderliegenden (horizontal) Spulenkörpern
verwendet diese Erfindung vorzugsweise nur einen, in längsrichtung (vorzugsweise
achssymmetrisch) angeordneten Spulenkörper (Fig. 1c); auch zwei oder mehr Spulenkörper
sind möglich. Eine nicht mittige Positionierung des/der Spulenkörper ist möglich (vgl. Fig. 8a
- 8f)., ebenfalls eine Drehung des/der Spulenkörper um vorzugsweise 90° um seine Längsachse
in allen oben erwähnten Positionsmögiichkeiten.
Iaj . ^flm^, &Rgr;-9&Udigr;
Spulenkörper
Der Spulenkörper selbst besteht vorzugsweise aus zwei Teilen (einteilig mögiich), um
insbesondere verschiedene Materialien, Oberflächen, Oberflächenstrukturen und Farben.an
der sichtbaren Oberfläche zur !nstrumentenoberfläche miteinander kombinieren zu können
(vgl. Fig. 3a -3c).
Die Positionierung der beiden Spulenkörperteile geschieht vorzugsweise mittels einer
längsachsymmetrischen Vertiefung (27) in der oberen Platte (10) in welcher das untere
Spulenkörperteil (11) paßgenau sitzt. Hierbei greift der Längssteg (26) des Spulenkörperunterteils
(11) formschlüssig passgenau in die Vertiefung (27) an der Unterseite des
Spulenkörperoberteiis (10). Dies kann auch durch Stifte und entsprechende Löcher hergestellt
werden (nicht dargestellt). Der Kraftschluß der Verbindung erfolgt vorzugsweise durch
Verkleben oder Verschweißen der beiden Teile.
Zwei Kabeldurchführungen (25) sind vorzugsweise möglichst im äußeren Bereich einer
Querseite des Spulenkörperunterteiis (11) angebracht.
Sechs Bohrungen (23) für Polschrauben (13) werden vorzugsweise längsachssymmetrisch
angebracht. Andere Positionierungen der Polschrauben auch als Polklinge sind möglich
(vgl. Fig. 8a - 8f).
Die Bohrungen (23) für die Polschrauben (13) sind abgesetzt (38), um ein Einlassen des
Schraubenkopfes zu ermöglichen, damit Lautstärkenunterschiede der einzelnen Gitarrensaiten
(21) besser ausgeglichen werden können bzw. der Abstand (al) zwischen
Polschraube (13) und Saite (21) optimal und individuell justiert werden kann.
Gewählt wird die Höhe des Spulenkörpers (h), je nach gewünschter Klangcharakteristik, in
Abhängigkeit von der entsprechenden Drahtstärke des Wickeldrahtes (12) (vorzugsweise
0,063mm Durchmesser - entspricht dem amerikanischen Maß Gauge 42), dem Drahtmaterial (vorzugsweise Kupferlackdraht) und der Windungszahl. Die Parameter für
Tonabnehmer der Hals- und Stegposition können verschieden gewählt werden, um der
positionsbedingten unterschiedlichen Klangcharakteristik besser gerecht werden zu können.
Magnete
Entscheidend für die Klangcharakteristik ist neben Drahtstärke, -material und Anzahl der
Drahtwindungen das Material und die Bauweise des oder der Magnete (22).
Uj
Als Magnete (22) werden vorzugsweise zwei sich mit'gieicher Polurig gege*r1ütJ§fliegende
Barrenmagnete benutzt (Fig. 10b), die vorzugsweise nur von den durchgreifenden Polschrauben (13) oder dem Polschuh (nicht dargestellt) im Abstand (a2) voneinander
getrennt sind. Die Magnete (22) bestehen vorzugsweise aus einer Aluminium-Nickel Kobalt-Legierung;
andere Magnetmaterialien sind möglich.
Die Tonabnehmergrundpiatte (15) kann entweder durch breite Barrenmagnete - nur durch
die Polschrauben (13) getrennt - in Querrichtung vollkommen ausgefüllt sein (nicht dargestellt),
oder es kann eine Lücke (a3) zwischen Magnetende und Grundplattenlängsseite sein, oder diese Lücke (a3) kann durch Abstandhalter (z.B. Holz, Kunststoff, Metall) ausgefüllt
sein (nicht dargestellt). Die Magnetisierung erfolgt vorzugsweise in Richtung der Breite
<b2) über die Länge (I2), jedoch sind auch andere Magnetisierungsrichtungen möglich.
Auch kann auf die Barrenmagnete und Polschrauben ganz verzichtet werden, wenn man
mit Stabmagneten oder Magnetklingen arbeitet.
Die Grundplatte (15) besteht vorzugsweise aus metallischem, nicht magnetisierbarem
Material mit auf den Längsseiten möglichst hochgezogenen Abwinkeiungen (19), die ein
Verrutschen des Spulenkörpers bzw. ein seitliches Herausrutschen von Magneten und/oder Distanzstücken (nicht dargestellt) verhindern. Die Höhe (h3) der Abwinkelungen
(19) entspricht in etwa der Stärke (h2) der Barrenmagnetsegmente (22).
Die Grundfläche der Grundplatte (15) entspricht in etwa den üblichen Maßen anderer
Hersteller für Doppeispultonabnehmer im F.A.F. Humbucker Format (vgl. Gegenüberstellung
Fig. 6 und Fig. 7)
Die Grundplatte (15) verfügt über vorzugsweise sechs Löcher (28) für die Polschrauben
(13), möglichst mit Gewinde für die leichtere Höhenverstellbarkeit, in vorzugsweise längsachssymmetrischer
Anordnung bei gleichen Abständen (a4) der Polschraubenlöcher (28) voneinander.
Die Abstände (a4) zwischen den Polschraubenlöchern (28) sind so gewählt, daß die Saiten
(21) des Instrumentes möglichst mittig über den Polschrauben (13) verlaufen. Um dies zu
gewährleisten, können für Hals- und Stegposition des Tonabnehmers verschiedene Lochabstände (a4) realisiert werden, weil die Saiten von Gitarren typischerweise zum Steg
hin weiter auseinander laufen.
Tbh
Ebenfalls auf der längsseitigen Mittelachse (x) der Tonabnehmer Grundpiatte*{l5) sind vorzugsweise
zwei Bohrungen (30) angebracht, um den Spulenkörper mittels Halteschrauben (31) in Richtung Grundplatte (15) zu ziehen und so gleichzeitig die Magnete (22) zwischen
Grundplatte (15) und Spulenkörper einzuklemmen, damit möglichst keine Eigenschwingungen
angeregt werden.
Die Kabeldurchführung (32) für das Anschlußkabel (33) befindet sich vorzugsweise in einer
Ecke von Längs- und Querseite der Grundplatte (15), so dicht als möglich zum Rand
positioniert.
Auf beiden Stirnseiten der Tonabnehmer Grundplatte (15) sind in einem Teilbereich L-förmige
Abwinkelungen (18) gebogen, die als Haltefüßchen dienen, um den Tonabnehmeram
Rähmchen (36) befestigen und in der Höhe, d.h. Abstand (al) zu den Saiten (21) verstellen
zu können. In jedem dieser Haltefüßchen (18) sind parallel zur Stirnseite drei Gewindelöcher
(20) gebohrt, um eine möglichst hohe Flexibilität/Austauschbarkeit mit Tonabnehmern
anderer Hersteller zu gewährleisten.
Das Anschiußkabel (33) ist vorzugsweise zweiadrig plus Abschirmgeflecht (34) ausgelegt;
das Abschirmgeflecht (33) dient gleichzeitig als Zugentlastung. Fig. 9a und Fig. 9b zeigen
das Prinzip dieser Zugentlastung mit dem vorzugsweise aufgelöteten Abschirmgeflecht (34)
auf der Grundplatte (15). Die beiden innerhalb des Abschirmgeflechts (34) verlaufenden
Adern (35) sind vorzugsweise verschiedenfarbig und werden über eine Drahtverbindung mit
jeweils einem Ende des Wickeldrahtes (12) verbunden. Durch das Herausführen beider
Spulenenden kann die Polarität der Signalspannung in Bezug auf das Massepotential frei
gewählt werden.
Bei Verwendung von zwei Tonabnehmern in einem Instrument, wird der Aufbau bzw. die
Verschaltung so vorgenommen, daß, wenn beide Tonabnehmer aktiviert sind, eine Unterdrückung
der von außen einwirkenden Brummeinstreuungen stattfindet. Dies geschieht, indem die beiden Tonabnehmer
a) gegensätzliche Magnetisierungsrichtung aufweisen
b) bei einem der Tonabnehmer Spuienanfang und bei dem anderen Tonabnehmer
Spulenende als Masseanschluß verschaltet werden.
Durch die Kombination: entgegengesetzte Polarität und serielle Verschaltung wird die
maximale Leistung erreicht, wenn beide Tonabnehmer aktiviert sind.
Das Tonabnehmerrähmchen (36) wird vorzugsweise mit vier Schrauben (nicht dargestellt)
auf der Decke des Instrumentes befestigt und hat die Funktion, den Tonabnehmer zu halten
und Höhenverstellungen (Abstand al: Tonabnehmer - Saite) zu ermöglichen (vgl. Fig. 1 d
und Fig. 11).
Die Maße des Rähmchens (36) sind in der Industrie übliche. Stirnseitig sind vorzugsweise je
zwei Halteiöcher (37) vorgesehen, die längsachssymmetrisch ausgerichtet sind. Durch die
Verwendung von je zwei Haltelöchern sitzt der Tonabnehmer wesentlich fester im Rähmchen
als mit nur je einem Loch und kann darüber hinaus längsachssymmetrisch gekippt werden, um eine optimale Anpassung an die darüber verlaufenden Saiten (21) zu erreichen.
Dadurch, daß in den L-förmigen Haltefüßchen (18) der Grundplatte (15) je drei Gewindelöcher
(20) gebohrt sind, kann der Tonabnehmer auch in anderen - in der Industrie üblichen
Rähmchen - befestigt werden, die über nur ein Haiteioch oder aber drei Haltelöcher je
Stirnseite verfügen.
Als mechanischer Schutz, Abschirmung und optische Aufbesserung dient vorzugsweise
eine metallische Kappe, die vorzugsweise als "offene Kappe" (16) konzipiert ist und somit
die Spulenkörperoberfläche (10) fast vollständig sichtbar läßt. Als Variante ist natürlich eine
geschlossene Kappe möglich (mit oder ohne Aussparungen für die Polschrauben).
Diese Kombination: Einspulentonabnehmer im P.A.F. Humbucker Format mit offener Kappe
(16) und einteiliger Spulenkörperoberfläche (10), lediglich durch die Polschrauben (13)
unterbrochen, wird das optische Erkennungszeichen der hier vorliegenden Erfindung sein.
Der Hohlraum zwischen Kappe (16) und den anderen Bauteilen des Tonabnehmers wird
vorzugsweise mit Paraffinwachs ausgegossen, um unerwünschte Vibrationen zu unterdrücken,
die sonst zu Rückkopplungen führen können.
Zeichnunqe n'TO'b e rs i*6 h tv'
Figur 1a Perspektivische Darstellung des neu entwickelten einspuligen Magnettonabnehmers
in den Maßen der Grundfläche eines Doppelspuitonabnehmers im F.A.F. Humbucker Format, montiert auf einer Grundplatte aber ohne
umschließende Metalikappe.
Figur 1b Perspektivische Darstellung des neu entwickelten einspuligen Magnettonabnehmers
wie in Fig. 1a, jedoch mit umschließender Metallkappe.
Figur 1c Seitenansicht von Fig. 1a
Figur 1d Schematische Darstellung der Vorderansicht von Fig. 1a plus Querschnitt
durch die über dem Tonabnehmer verlaufenden Gitarrensaiten.
Figur 2 Explosionszeichnung von Fig. 1b.
Figur 3a Explosionszeichnung eines zweiteiligen Spulenkörpers.
Figur 3b Querschnittansicht eines zweiteiligen Spuienkörpers.
Figur 3c Fig. 3b im Ausschnitt.
Figur 4a Drunteransicht einer Spulenkörperoberplatte.
Figur 4b Vorderansicht von Fig. 4a.
Figur 4c Ausschnitt eines Längsschnittes durch Fig. 4a.
Figur 5a Draufsicht eines Spuienkörperunterteils.
Figur 5b Ausschnitt eines Längsschnittes durch ein Spulenkörperunterteil.
Figur 6 Perspektivische Darstellung eines einspuligen Magnettonabnehmers in den
Maßen der Grundfläche eines Doppelspuitonabnehmers im F.A.F. Humbucker Format (vgl. auch Fig. 7).
Figur 7 Perspektivische Darstellung eines typischen F.A.F. Humbucker
Doppelspuitonabnehmers (vgl. auch Fig. 6)
Fig. 8a - 8f Schematische Darstellung (Draufsicht) möglicher Realisierungen der
Tonabnehmeroberfläche.
Figur 9a Perspektivische Darstellung einer Tonabnehmergrundplatte.
Figur 9b Querschnittansicht (Ausschnitt) von Fig. 9a.
Figur 10a Perspektivische Darstellung eines Barrenmagneten, wie er für den
Tonabnehmerbau typischerweise verwendet wird.
Figur 10b Tatsächliche Anordnung zweier Magnete im Tonabnehmer (perspektivisch).
Figur 11 Perspektivische Darstellung eines Tonabnehmerrähmchens.
*:7
ki . 7\
Legende
al Abstand Gitarrensaite - Polschraube a2 Abstand der beiden Barrenmagnete voneinander
a3 Abstand Magnet - Abwinkelung an der Grundplattenlängsseite (19)
a4 Abstand der Bohrungen für die Polschrauben untereinander b1 Breite des Tonabnehmers
b2 Breite des Barrenmagneten h1 Höhe des Spulenkörpers h2 Stärke (Höhe) eines Barrenmagneten
h3 Höhe einer Abwinkelung (19) an der Grundplattenlängsseite
H Länge des Tonabnehmers I2 Länge des Barrenmagneten ■ &khgr; Längssymmetrische Achse
10 obere Platte des Spulenkörpers (Spulenkörper Oberteil)
11 Spulenkörper Unterteil
12 Drahtwicklungen
13 Polschraube
14 Polstücke
15 Tonabnehmer Grundplatte
16 offene Tonabnehmerkappe
17 geschlossene Tonabnehmerkappe
18 L-förmige Haltefüßchen der Tonabnehmer Grundplatte
19 Abwinkelung an der Grundplatten Längsseite
20 Gewindelöcher in L-förmigen Haltefüßchen (18)
21 Gitarrensaiten
22 Barrenmagnet
23 Bohrung für Polschrauben in den beiden Spulenkörperteilen (10 und 11)
24 Fräsung für Polklinge
25 Kabeldurchführung im Spulenkörper Unterteil
26 Längssteg des Spulenkörper Unterteils
27 Längsachssymmetrische Vertiefung in dem Spulenkörper Oberteil
28 Gewindebohrung für Polschraube in der Grundplatte
29 Bohrungen im Spulenkörper Unterteil für Halteschrauben
30 Bohrungen in der Grundplatte für Halteschrauben
31 Halteschrauben
32 Kabeldurchführung auf der Grundplatte
33 Anschlußkabel
34 Abschirmgeflecht des Anschlußkabels (33)
35 innere Adern des Anschlußkabels (33)
36 Tonabnehmer Rähmchen
37 Haltelöcher im Tonabnehmer Rähmchen
38 abgesetzte Bohrung, um die Polschraubenköpfe einlassen zu können
Claims (1)
- Ansprüche1. Einspuliger Magnettonabnehmer im Format eines P.A.F. Humbucker Typs {Doppelspultonabnehmer), insbesondere für elektrische Gitarren, mit einem vorzugsweise zweiteiligen Spulenkörper (Rg. 3a), der besonders für Materialkombinationen geeignet ist, mit vorzugsweise sechs Polschrauben (13) oder Zylindermagneten, längsachssymmetrisch angeordnet und einem Spulenkörperoberteil (10), das vorzugsweise durch die Tonabnehmerkappe (16) nicht vollständig verdeckt wird, montiert auf einer metallischen, nicht magnetischen Grundplatte (15) mit zwei queraxial magnetisierten' Barrenmagneten (22) und gehalten durch ein Rähmchen (36) das eine Justage sowohl in der Höhe als auch über die Längsachse erlaubt, und einem Anschlußkabel (33), vorzugsweise zweiadrig plus Abschirmgeflecht (34),dadurch gekennzeichnet,daß in den Abmessungen der Grundfläche eines Doppelspultonabnehmers im sogenannten P.A.F. Humbucker Format die klangliche Alternative des Einspulentonabnehmers mit deutlich ausgewogenerem Klangspektrum (dynamischer und differenzierter) angeboten werden kann - und zwar ohne die bei dem klassischen P.A.F. Humbucker Typen üblichen Signalauslöschungen; und gleichzeitig eine hohe Austauschbarkeit mit anderen handelsüblich eingebauten Tonabnehmern im P.A.F. Humbucker Format gewährleistet ist, ohne Bohr- oder Fräsarbeiten am Instrument vornehmen zu müssen.2. Mechanischer Schutz, Abschirmung gegen Einstreuungen und optische Realisierung des Tonabnehmers nach Anspruch 1 mit der Kombination offene Tonabnehmerkappe (16) und Spuienkörperoberfläche (10),dadurch gekennzeichnet,daß die Kappenoberfläche offen gehalten ist und fast die gesamte Spulenkörper Oberfläche (10) sichtbar läßt.3. Spulenkörper nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß der Spulenkörper vorzugsweise aus zwei Teilen besteht (Fig. 3a), um insbesondere die Kombination verschiedener Materialien, Oberflächen und Farben zu ermöglichen.4. Spulenkörper nach wenigstens einem der Ansprüchei bis 3,dadurch gekennzeichnet,daß der Längssteg (26) des Spuienkörperunterteiis (11) formschlüssig paßgenau in eine Vertiefung (27) an der Unterseite des Spuienkörperoberteils (10) greift, um eine optimale Positionierung und Kraftschluß der beiden Spulenkörperteiie zu erreichen. Andere formschlüssige Positionierungen von Ober- und Unterteil sind möglich.5. Spulenkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet,daß die obere Platte des Spulenkörpers (10) einteilig ist und nur durch Polschrauben, (13), Zylindermagnete oder Klingen unterbrochen ist (im Gegensatz zum P.A.F. HumbuckerTypen mit zwei sichtbaren Spulenkörpern, vgl. Fig. 7).6. Spulenkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet,daß in dem Spulenkörper Unterteil (11) zwei Kabeldurchführungen (25), vorzugsweise in den äußeren Ecken einer Querseite angebracht sind.• ·Oj7. Spulenkörper nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,daß sechs abgesetzte Bohrungen (23), vorzugsweise längsachssymmetrisch, angebracht sind. Andere Positionierungen und Aussparungen sind möglich, (vgl. Fig. 8a - 8f)8. Tonabnehmer Grundplatte (15) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Gewindebohrungen (28) für die Polschrauben (13) vorzugsweise längsachssymmetrisch angeordnet sind; andere Positionierungen sind möglich.9. Grundplatte (15) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet,daß die Kabeldurchführung (32) vorzugsweise in einem Winkel der Grundplatte (15), so dicht als möglich zum Rand hin, positioniert ist.10.Grundplatte (15) nach wenigstens einem der Ansprüche 1, 8 oder 9, mit als Haitefüßchen dienende L-förmige Abwinkelungen (18) an beiden Stirnseiten,dadurch gekennzeichnet,daß je Haitefüßchen (18) drei Gewindelöcher (20) parallel zur Stirnseite gebohrt sind..Anschlußkabei (33) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das Abschirmgeflecht (34) verlötet an der Grundplatte (15), als Zugentlastung dient.ft/üche* 1 "oder 11? *"12.Anschlußkabel (33) nach wenigstens einem der Ansprüche* 1 "oderdadurch gekennzeichnet,daß durch die Verwendung von zwei Adern (35) plus Abschirmgeflecht (34) die Polarität der Signalspannung in Bezug auf das Massepotential frei gewählt werden kann.13.Verschaltung bei Verwendung von zwei Tonabnehmern auf einem Instrument nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß, wenn beide Tonabnehmer aktiviert sind, eine Unterdrückung der von außen einwirkenden Brummeinstreuungen stattfindet.14.Tonabnehmerrähmchen (36) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß an beiden Stirnseiten je zwei Löcher (37) angebracht sind, unYden Tonabnehmer zu halten, in der Höhe und über die Längsachse zu justieren (kippen).
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| DE29516827U DE29516827U1 (de) | 1995-10-25 | 1995-10-25 | Einspuliger Magnettonabnehmer |
Publications (1)
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|---|---|
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