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DE2849060A1 - Verfahren zur auswertung von ueber eine uebertragungsstrecke mittels impulssignalen unterschiedlicher laenge und folge gesendeten informationen - Google Patents

Verfahren zur auswertung von ueber eine uebertragungsstrecke mittels impulssignalen unterschiedlicher laenge und folge gesendeten informationen

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Publication number
DE2849060A1
DE2849060A1 DE19782849060 DE2849060A DE2849060A1 DE 2849060 A1 DE2849060 A1 DE 2849060A1 DE 19782849060 DE19782849060 DE 19782849060 DE 2849060 A DE2849060 A DE 2849060A DE 2849060 A1 DE2849060 A1 DE 2849060A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
signal
information
time
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782849060
Other languages
English (en)
Other versions
DE2849060C2 (de
Inventor
Bruno Ing Grad Beuss
Rudolf Dipl Ing Schuerger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telenorma Telefonbau und Normalzeit GmbH
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DE19782849060 priority Critical patent/DE2849060C2/de
Publication of DE2849060A1 publication Critical patent/DE2849060A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2849060C2 publication Critical patent/DE2849060C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4902Pulse width modulation; Pulse position modulation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/04Speed or phase control by synchronisation signals
    • H04L7/06Speed or phase control by synchronisation signals the synchronisation signals differing from the information signals in amplitude, polarity or frequency or length

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Communication Control (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Auswertung von über eine Ubertragungs-
  • strecke mittels Impuls signalen unterschiedlicher Länge und Folge gesendeten Informationen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auswertung von über eine Ubertragungsstrecke mittels Impulssignalen unterschiedlicher Länge und Folge gesendeten Informationen mit einem auf der Sendeseite der Ubertragungsstrecke angeordneten Signal sender und einem an der Empfangsseite der obertragungsstrecke befindlichen Signalempfänger, der das empfangene Signal einer zur Auswertung dienenden Steuereinrichtung zuführt.
  • Bei Informations-und Datenübertragungen aller Art werden die Signale in irgendeiner Weise von den Eigenschaften der obertragungsstrecke beeinflußt. Außerdem ist beim uebertragen von Information mit Störeinflüssen zu rechnen. Trotzdem soll die Information am Empfangsort fehlerfrei empfangen und interpretiert werden können.
  • Wenn die Eigenschaften einer Ubertragungsstrecke und die vorkommenden Störgrößen bekannt sind, läßt sich am Empfangsort mit Hilfe besonderer Schaltungsanordnungen erreichen, daß die Information in der richtigen Weise aufgenommen und gedeutet wird.
  • Solche Entstör-und Prüfschaltungen sind jedoch meist fest für einen bestimmten Anwendungsfall vorgegeben und müssen deshalb bei geänderten Bedingungen wieder neu angepasst werden. Auch wenn ein und dieselbe tbertragungsstrecke immer wieder verwendet wird, so kann sich diese ändern, ohne daß der Betreiber der tbertragungsstrecke darauf einen Einfluß nehmen kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn im öffentlichen Fernsprechnetz Verbindungen geschaltet werden, die in Abhängigkeit von der Verkehrsbelastung immer wieder über andere Strecken verlaufen. Auch die Einfügung von anderen Übertragungsverfahren und Verstärkern auf Teilen der Ubertragungsstrecke kann einen Einfluß haben auf die Ubertragungseigenschaften insgesamt.
  • Wesentlichen Einfluß auf den Unterschied zwischen dem gesendeten und dem empfangenen Signal hat die jeweilige Ansprech-bzw. Nachwirkzeit der verwendeten Ubertragungsstrecke. Es ist dann besonders schwierig, die Bewertung der Dauer eines Signals vorzunehmen, wenn sich diese Eigenschaften der Übertragungsstrecke ändern. In den meisten Fällen ist es außerdem nicht bekannt, in welcher Weise sich das Verhalten der Übertragungsstrecke geändert hat. Deshalb kann am EmpSangsort in solchen Fällen nur unzureichend darauf Bücksicht genommen werden und ein einwandfreies Empfangen und Auswerten der übertragenen Information bewirkt werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren anzugeben, mit dem unabhängig von den Eigenschaften der Ubertragungsstrecke eine einwandfreie Auswertung der empfangenen Informationssignale gewährleistet ist.
  • Die Lösung der Aufgabe geschieht dadurch, daß vor dem Beginn einer Informations-Ubertragung vom Signal sender eine Impulsfolge auf die Ubertragungsstrecke gegeben wird, wobei die jeweilige Impulsdauer und die Impulspausen kürzer sind als die während einer Informations-Ubertragung vorkommenden Impulse und Pausen, daß diese Impulsfolge an der Empfangsseite hinsichtlich Impulsdauer-und Pausen mit einem Zeitmaßstab bewertet gemessen wird, und daß diese Meßergebnisse einschließlich der durch die Ubertragungsstrecke verursachten Laufzeiten in für Impulse und Pausen getrennten Speichern digital gespeichert werden, um als Maßstab für die nachfolgende Auswertung der Informationsübertragung zu dienen.
  • Durch die als Grundsignal übertragene Impulsfolge vor dem Beginn einer Informations-Ubertragung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß inzwischen eingetretene Änderungen auf der Ubertragungsstrecke erfaßt werden. Mit den auf diese Weise gewonnenen Meßwerten läßt sich nämlich erfindungsgemäß durch Verknüpfung mit den bei der eigentlichen Informations-Ubertragung gemessenen Werten eine einwandfreie Auswertung der übertragenen Information erreichen.
  • Wenn die Information darin besteht, daß die Impulse oder Pausen unterschiedliche Längen haben, so wird der Einfluß der Ubertragungsstrecke auf die Signalübertragung dadurch ausgeschlossen, daß die indem beim Empfang des Grundsignals ermittelten Meßwert erhaltene Signalverfälschung automatisch bei der Signalauswertung berücksichtigt wird.
  • Auch bei der Informations-Ubertragung mittels Impulsfolgen läßt sich das Verfahren vorteilhaft anwenden.
  • Die beim Empfangen des Grundsignals ermittelten Meßwerte lassen sich nämlich dazu benutzen, eine vorgegebene Impuls-bzw. Pausenzeit so einzustellen, daß beim Empfangen einer Informations-Impulsfolge festgestellt werden kann, ob Impulse und Pausen den vorgeschriebenen Werten entsprechen. Auf diese Weise ist es mit einfachen Mitteln möglich, fehlerhafte Impulsfolgen von der Wertung auszuschließen.
  • Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Schaltungsanordnung ist in den Patentansprüchen 5 bis 7 angegeben und wird nachfolgend als Ausführungsbeispiel anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig.1 Das Blockschaltbild der Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens Fig.2 Impulsdiagramme zur Erläuterung der entstehenden Zeiten bei Impulslängenmessung Fig.3 Impulsdiagramme zur Erläuterung der entstehenden Zeiten bei Anwendung eines Toleranzfeldes zum-Erkennen von gültigen Impulsfolgen.
  • In der Fig.1 ist dargestellt, wie ein Sender S über eine obertragungsstrecke Ue mit einem Empfänger E verbunden ist. Die vom Empfänger empfangenen Signale gelangen an die Steuereinrichtung STEG. Mit einem Startbefehl ST wird die Zeitbewertungseinrichtung ZB eingeschaltet. Die Zeitbewertungseinrichtung wird mit einem hochfrequenten Grundtakt GT versorgt, womit die Dauer eines Signals gemessen wird. Wenn die Steuereinrichtung das Startsignal wegnimmt, wird der in der ZB vorhandene Zähler angehalten und der ermittelte Wert in einen von der STG bestimmten Speicher eingeladen. Dies geschieht nur, wenn vor dem Beginn einer Informationsübertragung das Grundsignal mit einer vorgegebenen Impuls-und Pausenlänge gesendet wird.
  • Für die Einspeicherung des Meßwertes der Impulslänge ist der Speicher SPI vorgesehen. Den entsprechenden Wert für die Impulspause nimmt der Speicher SPP auf.
  • Die Steuereinrichtung erhält außerdem von der Zeitbewertungseinrichtung laufend den aktuellen Zählerstand und damit die Zeitdauer des Impulses oder der Pause übermittelt. Sie ist damit in der Lage, diesen Wert mit den eingespeicherten Werten zu vergleichen. ueber eine Rückstelleitung R kann der in der Zeitbewertung befindliche Zähler zurückgestellt werden. An die Steuereinrichtung ist eine Signalbewertungseinrichtung SB angeschlossen, die entsprechend der gemessenen Zeiter die dazugehörigen Befehle erzeugt. Weiterhin ist ein-Maskengeber vorgesehen, worin für die Auswertung von Impulsfolgen geeignete Toleranzfelder gebildet und zur Signalbewertungeinrichtung gegeben werden.
  • Das Eintragen der Meßwerte, die beim Übertragen des Grundsignals vor dem Beginn einer Informationsübertragung ermittelt werden, geschieht auf folgende Weise. Vom Sender S wird ein genormter Impuls von beispielsweise 100ms Länge abgegeben. Nach Ablauf der durch die Ubertragungsstrecke verursachten Ansprechzeit tA (siehe Fig.2) erkennt die Steuerung den Beginn des Impulses und gibt den Startbefehl an die Zeitbewertungseinrichtung. Mit Erkennen des Impulsendes nach Ablauf der Nachwirkzeit tf wird das Startsignal weggenommen und der in der Zeitbewertungseinrichtung befindliche Zähler wird gestoppt. Der gemessene Zeitwert des Impulses-einschließlich der Differenz zwischen Ansprechzeit und Nachwirkzeit-steht nun als Zählerstellung an den Eingängen der Speicher. Da die Steuereinrichtung den Empfang eines Impulses erkannt hat, gibt sie den für den Impuls-Meßwert vorgesehenen Speicher SPI frei, der diesen Wert übernimmt. Es folgt sodann ein Rückstellbefehl für den in der Zeitbewertungseinrichtung befindlichen Zähler, so daß dieser äuf Null gestellt wird. Gleichzeitig wird das Startsignal wieder angelegt, so daß nun der Zeitwert der folgenden Impulspause ermittelt werden kann. Diese Vorgänge laufen so schnell ab, daß dadurch die Zeitmessung selbst nicht wesentlich beeinflußt wird. Beim Erscheinen der Anstiegsflanke des nächsten Impulses laufen die gleichen bereits beschriebenen Vorgänge ab, wobei der ermittelte Wert nun aber in den Speicher SPP für die Impulspause eingeschrieben wird.
  • Diese Ermittlung der die Eigenschaften der tbertragungsstrecke kennzeichnenden Meßwerte kann beliebig oft je nach Bedarf vorgenommen werden. Es ist beispielsweise zweckmäßig, bei jedem neuen Aufbau einer Verbindung diese Maßnahmen vorzunehmen. Aber auch bei einer stehenden Verbindung kann es nützlich sein, diese Meßwerte von Zeit zu Zeit zu erneuern. Es ist auf diese Weise möglich, auch dann wieder genaue Meßergebnisse zu erhalten, wenn sich an der Ubertragungsstrecke etwas geändert hat.
  • Wenn die beim uebertragen des Grundsignals ermittelnden Meßwerte eingetragen sind, kann mit der eigentlichen Informationsübertragung begonnen werden. Es sei angenommen, daß der eine Information darstellende Impuls 175ms lang sein soll. Beim Erkennen des Beginns dieses Impulses nach der Ansprechzeit tA (siehe Fig.2) gibt die Steuerung den Startbefehl an die Zeitbewertung. Uber das Leitungsbündel t wird die Steuerung laufend üher den Zählerstand innerhalb der Zeitbewertung unterrichtet.
  • Dieser Zählerstand wird nun laufend mit demSpeicherinhalt von SPI verglichen. Wenn eine Ubereinstimmung festgestellt wird, dann erfolgt sofort die Rücksetzung des Zeitbewertungs-Zähler über die Leitung R. Die Zeitbewertung läuft von neuem an und wird erst mit Beendigung des Impulses gestoppt. Der dabei ermittelte Zeitwert tx wird an die Signalbewertungseinrichtung SB übergeben.
  • Der Zeitwert tx stellt die Differenz dar zwischen dem gemessenen Zeitwert des Informationssignals und dem eingespeicherten Zeitwert WI des gemessenen Grundsignals.
  • Gleichzeitig wird von der Steuerung ein Zeitwert an die Signalbewertung abgegeben, der dem auf der Sendeseite abgegebenen Wert (100ms) des Grundsignal entspricht.
  • Wenn dieser Wert dem von der Zeitbewertungseinrichtung ermittelten Wert tx hinzu addiert wird, erhält man den Original-Zeitwert des an der Sende seite abgegebenen Informationssignals. Die Signalbewertungseinrichtung kann daraufhin ein zu der empfangenen Information gehörendes Befehlswort bilden.
  • Zur Erläuterung dieses Verfahrens dienen außerdem die in Fig.2 dargestellten Impulsbilder und Bezeichnungen.
  • Der mit SG bezeichnete Impulszug stellt das von Sender abgegebene Grundsignal dar. Das daraufhin vom Empfänger von empfangene Signal ist mit EG bezeichnet. DasVder Sendeseite abgegebene Informationssignal SI verursacht am Empfänger ein entsprechendes Signal EI.
  • Im folgenden werden die Maßnahmen beschrieben, die durchgeführt werden, wenn Impulsfolgen mit Hilfe von Toleranzfeldern überwacht werden sollen. Auch hierbei werden die bei der Ubertragung des Grundsignals ermittelten Meßwerte WI und WP zugrunde gelegt. Zunächst sei angenommen, daß die Information aus Impulsfolgen besteht, deren Impuls-und Pausenzeiten dem Grundsignal entspricht. Die Information selbst soll dabei aus der Anzahl der Impulse abgeleitet werden. Demzufolge kann erwartet werden, daß am Empfangsort ein Impulszug ankommt, der dem Signal EG in Fig.3 entspricht. Ein Signalwechsel soll also nur innerhalb der durch das Toleranzfeld To gekennzeichneten Zeiten stattfinden können.
  • Damit das Toleranzfeld in die Signalbewertung mit einbezogen werden kann, muß es zur richtigen Zeit aus dem MasZ kengeber abgerufen werden. Zu diesem Zwecke wird von der Steuerung STG von dem im Speicher SPI enthaltenen Wert WI ein Betrag abgezogen, um den Einsatzpunkt TP1 des Toleranzfeldes zu erreichen. Dadurch erkennt die Steuerung eine Ubereinstimmung zwischen dem im Speicher SPI vorhandenen Wert und dem von der Zeitbewertung angebotenen aktuellen Zeitwert t früher und ruft dann die im Maskengeber MG eingespeicherte Information über den Zeitwert To ab. Damit ist die Signalbewertungseinrichtung SB nur für die Zeitdauer von To aktiv geschaltet. Nur wenn während dieser Zeit ein Signalwechsel stattfindet, wird dies als richtiges Signal erkannt und ausgewertet. Zum Zeitpunkt UP2 ist die Signalbewertungseinrichtung SB wieder inaktiv und ein dann noch folgender Signalwechsel kann nicht mehr erkannt werden.
  • Wenn bei einer Informationsübertragung Impulsfolgen eingesetzt werden, deren Impulszeiten unterschiedlich lang sind, so können auch diese mit dem Toleranzfeld bewertet werden. Es kann dabei wie in Fig.3 angegeben ist, nach einem Raster RA das Toleranzfeld mehrmals abgerufen werden. Der Rasterabstand richtet sich dabei nach den unterschiedlichen Impulslängen bei der vorgegebenen Informationsübertragung. Dabei ist zu Beginn eines Impulses die Impulszeit WI und zu Beginn einer Pause die Pausenzeit WP jeweils zu berücksichtigen.
  • Bei diesem Verfahren ist es außerdem möglich, außerhalb des Toleranzfeldes auftretende Signalwechsel zu erkennen und als Fehler zu registrieren. Wenn solche Fehler sehr häufig auftreten, dann kann dies ein Zeichen dafür sein, daß sich das Verhalten der Ubertragungsstrecke verändert hat. In einem solchen Fall ist es zweckmäßig, die Ubertragung eines Grundsignals zu veranlassen, um neue Werte für die Einspeicherung (SPI,SPP) zu erhalten. Somit ist es möglich, den Informationsempfang innerhalb kurzer Zeit wieder an die geänderten Bedingungen anzupassen.

Claims (7)

  1. Verfahren zur Auswertung von über eine tbertragungsstrecke mittels Impulssignalen unterschiedlicher Länge und Folge gesendeten Informationen Patentansprüche 1. Verfahren zur Auswertung von über eine tbertragungsstrecke mittels Impulssignalen unterschiedlicher Länge und Folge gesendeten Informationen mit einem auf der Sendeseite der Übertragungsstrecke angeordneten Signalsender und einem an der Empfangsseite der Ubertragungsstrecke befindlichen Signalempfänger, der das empfangene Signal einer zur Auswertung dienenden Steuereinrichtung zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Beginn einer Informations-Ubertrazunz alS Grundsignal geltende vom blgnaisenaer elnevlmpulsrolge au: ale UDertragungsstrecke gegeben wird, wobei die jeweilige Impulsdauer und die Impulspausen kürzer sind als die während einer Informationsübertragung vorkommenden Impulse und Pausen, daß diese Impulsfolge an der Empfangsseite hinsichtlich Impulsdauer und-pausen mit einem Zeitmaßstab bewertet gemessen wird, und daß diese Meßergebnisse einschließlich der durch die tbertragungsstrecke verursachten Lauf zeiten in für Impulse und Pausen getrennten Speichern digital gespeichert werden, um als Maßstab für die nachfolgende Auswertung der Informationsübertragung zu dienen.
  2. 2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Informationen mit demselben Zeitmaßstab bewertet gemessen waMbn,wie die vorher als Grundsignal ühertragene Impulsfolge, daß die Meßergebnisse beim Informationsempfang mit den eingespeicherten Meßergebnissen des Grundsignals verglichen werden, und daß nur Impulssignale als Information ausgewertet werden, die eine längere Dauer aufweisen als die eingespeicherten Werte des Grundsignals.
  3. 3.Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Zeitbewertung der Information das jeweils für einen Impuls bzw. Pause eingespeicherte Meßergebnis des Grundsignals von dem sich beim Empfang des Informationssignals ergebenden Meßwert für Impuls bzw. Pause subtrahiert wird, indem nach einer dem eingespeicherten Meßergebnis entsprechenden Zeit ein Zeitmeßzähler auf Null gestellt und dann mit der Zeitmessung neu begonnen wird, und daß zu der so entstandenen Differenz der empfangsseitig gespeicherte, vom Sender vorgegebene Originalzeitwert des Grundsignals wieder addiert wird, so daß das Informationssignal in Originallänge entsteht.
  4. 4.Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der eingespeicherten Meßwerte des Grundsignals ein Toleranzfeld aus einem Maskengeber zu der Zeit abgerufen wird, in der Signaländerungen erwartet werden, und daß damit Impulsfolgen mit abweichenden Impuls-und Pausenzeiten bei der Signalbewertung ausgeschlossen werden.
  5. 5.Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalempfänger (S ) mit einer Steuereinrichtung (STG) verbunden ist, an die eine Zeitbewertungseinrichtung (ZB) angeschlossen ist, in der die beim Senden des Grundsignals vor dem Beginn der Informationsübertragung empfangene Impulsfolge durch Abzählen mit einer höheren Frequenz zeitlich bewertet wird, und daß die dabei der Dauer der Impulse und Pausen entsprechend entstehenden Informationen in mit der Zeitbewertungseinrichtung verbundenen Speichern (SPI,SPP) eingespeichert werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung beim Empfangen von Informationsimpulsen sich sowohl an die Ausgänge der Zeitbewertungseinrichtung als auch an die der Speicher anschaltet, und entsprechend der an diesen Ausgängen vorhandenen Signale eine direkt mit der Steuereinrichtung verbundene Signalbewertungseinrichtung (SB ) aktiviert, die den Informationen entsprechende Befehle erzeugt.
  7. 7.Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Signalbewertungseinrichtung ein Maskengeber (MG) angeschlossen ist, der auf Befehle der Steuereinrichtung eine in ihm abgespeicherte, eine zeitliche Toleranz darstellende Information an die Signalbewertungseinrichtung abgibt.
DE19782849060 1978-11-11 1978-11-11 Verfahren zur Auswertung von über eine Übertragungsstrecke mittels Impulssignalen unterschiedlicher Länge und Folge gesendeten Informationen Expired DE2849060C2 (de)

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