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DE29515097U1 - Bewehrungselement zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere Schornsteinelementen - Google Patents

Bewehrungselement zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere Schornsteinelementen

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Publication number
DE29515097U1
DE29515097U1 DE29515097U DE29515097U DE29515097U1 DE 29515097 U1 DE29515097 U1 DE 29515097U1 DE 29515097 U DE29515097 U DE 29515097U DE 29515097 U DE29515097 U DE 29515097U DE 29515097 U1 DE29515097 U1 DE 29515097U1
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DE
Germany
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sleeve
reinforcing bar
screw
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elements
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Expired - Lifetime
Application number
DE29515097U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Btg Bautechnik & Co GmbH
Original Assignee
Btg Bautechnik & Co GmbH
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Publication date
Application filed by Btg Bautechnik & Co GmbH filed Critical Btg Bautechnik & Co GmbH
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Publication of DE29515097U1 publication Critical patent/DE29515097U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/28Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

Bewehrungselement zum Verbinden vbn «Baue; insbesondere Schornsteinelementen
Die Erfindung bezieht sich auf Bewehrungselemente zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere Schornsteinelementen, mit einem Bewehrungsstab und einer an dessen einem Ende anbringbaren Verbindungshülse zum Einstecken und Befestigen eines benachbarten Bewehrungsstabes, wobei an der Hülse umfangsversetzt radial zustellbare Klemmelemente zum Klemmen des benachbarten Bewehrungsstabes vorgesehen sind.
Derartige Bewehrungselemente sind z.B. aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 29 500 727 bekannt. Insbesondere bei der Errichtung eines Kamins ist es von großer Bedeutung, daß die aufeinander gesetzten Formsteine auch großen seitlichen Belastungen, z.B. Biegebelastungen, standhalten, ohne daß ein Einstürzen des Kamins zu erwarten ist. In dem erwähnten Gebrauchsmuster werden die Steine mit Armierungsstäben versehen, die entweder an ihrer oberen oder unteren Stirnseite hervorstehen. Um die Armierungsstäbe mit benachbarten Steinen miteinander zu verbinden wird eine Hülse mit einer durchgängigen Gewindebohrung verwendet in die, in Draufsicht gesehen, winkelversetzt angeordnete Klemmschrauben eingreifen. Die Enden der Armierungsstäbe werden in die Hülse eingeführt und mittels der Klemmschrauben fest gegen das Innengewinde gepreßt. Hierzu werden immer zwei in einem Winkel versetzt angeordnete Klemmschrauben in einer senkrecht zur Hülsenachse verlaufenden Ebene angeordnet. Damit auch ein gewisser Durchmesserausgleich zwischen der Innenbohrung der Hülse und den Enden der Armierungsstäbe stattfinden kann, sind die Klemmschrauben an ihrem Ende angespitzt, damit die Klemmschrauben einer Ebene möglichst nahe aneinander heranbewegt werden können. Führt man sich nunmehr die oftmals recht rauhen Arbeits- und Transportbedingungen im Bauwesen vor Augen, so erlangt man schnell zu der Erkenntnis, daß die Enden der Armierungsstäbe oftmals verbogen werden, so daß eine Fluchtung mit dem zugewandten Ende eines benachbarten Armierungsstabes meist nicht gegeben ist. Ein umständliches Nachrichten ist bei bekannten Verbindungsmethoden die Folge.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Bewehrungselement der eingangs genannten Art bereitzustellen, daß auch größere Fluchtungsfehler von benachbarten Bewehrungsstabenden ausgleichen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klemmelemente zusätzlich in Achsrichtung der Hülse versetzt angeordnet sind, so daß die Klemmelemente radial soweit noch zustellbar sind, daß sie sich, in der Draufsicht auf die Hülsen-Öffnung gesehen, schneiden. Diese Anordnung der Klemmelemente eröffnet die Möglichkeit die Hülsenöffnung mit einem wesentlich größeren Durchmesser zu versehen, als die Enden der Bewehrungsstäbe. Dadurch können selbst beim Transport oder der Verarbeitung verbogene Enden von Bewehrungsstäben durch entsprechendes Verschieben der Verbindungshülse und ohne Nachrichtarbeiten miteinander verbunden werden. Da sämtliche Klemmschrauben, in Achsrichtung gesehen, über- bzw. untereinander angeordnet sind, steht jeweils der gesamte Durchmesser der Hülsenöffnung als Verstellweg für die Klemmelemente zur Verfügung.
Insbesondere die Ausführungsform, bei der der Durchmesser des Bewehrungsstabes kleiner ist als der Abstand der Hülsenöffnung zum Schnittpunkt der Zustellwege der versetzten Klemmelemente, in der Draufsicht gesehen, bietet gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil, daß selbst bei genauer Fluchtung der Bewehrungsstabenden diese weiterhin miteinander verbunden werden können.
Vorteilhafter Weise ist die Innenwandung der Hülsenöffnung zumindest bereichsweise mit einer Verzahnung versehen, damit eine bessere Klemmwirkung zwischen Hülse und Bewehrungsstab erzielt wird, da sich die Zähne entsprechend in die Oberfläche des Bewehrungsstabes eindrücken. Eine einfache Art der Ausgestaltung der Verzahnung besteht darin, diese von einem Innengewinde bilden zu lassen.
Kostengünstig ist die Ausgestaltung, bei der als Klemmelemente Schrauben verwendet werden, die in Gewindebohrungen in der Sei-
tenwand der Hülse angeordnet sind. Die Verwendung* Wn gängigen Normteilen wirkt sich sowohl bei den Stückkosten, als auch bei den Herstellungskosten günstig aus.
Um sicherzustellen, daß die Schrauben mit einer vorbestimmten, geeigneten Klemmkraft an den Bewehrungsstab angepreßt werden, können diese über eine Sollbruchstelle verfügen, die bei einer vorbestimmten Kraft abreißt.
Das zugewandte Ende des benachbarten Bewehrungsstabes läßt sich in seiner Lage dadurch besser fixieren, daß dieses eine Gewindehülse aufweist, die z.B. bei Schornsteinelementen in das den Stein bildende Material eingegossen sein kann. Die Hülse weist dann einen entsprechenden vorstehenden Schraubbolzen auf, der in diese Gewindehülse einschraubbar ist. Hierdurch wird auch die Lagegenauigkeit der Hülse besser definiert und eine axiale Ausrichtung zur Übertragung der Kräfte am Bewehrungsstab garantiert.
Eine nochmalige Erhöhung des Ausgleichs von Fluchtungsfehlern der Bewehrungsstabenden kann durch eine weitere Ausführungsform erreicht werden, bei der der Schraubbolzen von einer in die Hülsenöffnung eingesteckten Schraube gebildet ist, die mit ihrem Schraubenkopf auf einem zwischen einem größeren und kleineren Querschnittsbereich der Hülsenöffnung gebildeten Absatz aufliegt, wobei ein Schaftbereich der Schraube mit seitlichem Verschiebespiel durch den kleineren Querschnittsbereich hindurchgeführt ist. Ergänzend sei an dieser Stelle erwähnt, daß diese Ausführungsform auch unabhängig von der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise Anwendung finden kann. Durch die Verwendung einer in einem Durchsteckbereich seitlich verschiebbaren Schraube erweitert sich entsprechend der Verschiebebereich der Hülse bezüglich des vorstehenden Bewehrungsstabendes.
Bevorzugter Weise kann das seitliche Verschiebespiel 2 bis 5, bevorzugt 3mm, betragen.
Bei einer weiteren Ausgestaltung kann der Absatz, auf dem der Schraubenkopf aufliegt, von einer, an dem benachbarten Beweh-
• ··
&idigr;, angebrachten" Riftgsciue'dJspi· mit ent-
rungsstab zugewandten Ende
sprechendem Durchsteckloch für die Schraube gebildet sein. Das bietet die Möglichkeit, die Hülse geometrisch einfach aufzubauen und somit kostengünstig herzustellen und eine ebenfalls geometrische einfach aufgebaute Scheibe an dem unteren Ende der Hülse zu befestigen.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Verbindungsstelle unter Verwendung eines ersten Ausführungsbeispieles eines Bewehrungselementes gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 ein Schnitt durch die Verbindungsstelle entlang der II-II aus Figur 1,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer Hülse mit Klemmelementen in vergrößerter Schnittdarstellung,
Fig. 4 eine Draufsicht der Hülse mit Klemmelementen aus Figur 3,
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform einer Verbindungshülse mit Klemmelementen in vergrößerter Schnittdarstellung und
Fig. 6 eine vierte Ausführungsform einer Verbindungshülse mit Klemmelementen in vergrößerter Schnittdarstellung.
In den Figuren 1 und 2 ist der Ausschnitt einer Verbindungsvariante von zwei Schornsteinelementen 1, 2 mit entsprechenden Bewehrungsstäben 3, 4 dargestellt. Die Bewehrungsstäbe 3, 4 sind jeweils in entsprechendem Verpreßmörtel 5 der ansonsten aus Leichtbeton bestehenden Schornsteinelemente 1, 2 eingebettet. Zwischen den Schornsteinelementen 1 und 2 befindet sich eine mit geeignetem Material gefüllte Fuge 6. Die Unterseite des Schornsteinelements 1 weist jeweils in ihren Eckenbereichen
eine Aussparung 7 auf, in die sich*Has**unte*re #Ende *8 des Bewehrungsstabes 3 zumindest teilweise erstreckt.
Das obere Ende 9 des benachbarten Bewehrungsstabes 4 ist mit einer ebenfalls im Verpreßmörtel eingebetteten Gewindehülse 10 versehen, die axial fluchtend auf dem Bewehrungsstab 4 aufsitzt und mit ihrer Gewindeöffnung im wesentlichen fluchtend mit der Oberseite des Schornsteinelementes 2 abschließt.
Zur Verbindung des unteren Endes 8 des Bewehrungsstabes 3 mit der Gewindehülse 10 des benachbarten Bewehrungsstabes 4 werden eine Verbindungshülse 11, eine mit der Gewindehülse 10 verschraubbare Verbindungsschraube 12 und Klemmschrauben 13 verwendet. Die Hülsenöffnung 14 ist bereichsweise mit einem als Verzahnung dienenden Innengewinde 15 versehen. In der Seitenwand der Hülse 11 befinden sich Gewindebohrungen 16, in die die Klemmschrauben 13 von außen zum Andrücken an das untere Ende 8 des Bewehrungsstabes 3 einschraubbar sind. In Figur 2 ist anhand der Draufsicht zu erkennen, daß die Gewindebohrungen 16 in einer Weise angeordnet sind, daß sie in der Aussparung 7 gut zugänglich sind. Des weiteren sind die Gewindebohrungen 16 bevorzugt in einem Winkel von ungefähr 7 0° zueinander versetzt angeordnet, wobei sich ihre Zustellwege, in der Draufsicht gesehen, in der Achse der Hülse schneiden.
Der genaue Aufbau einer Verbindungshülse 11 und der Klemmschrauben 13 und Verbindungsschrauben 12 wird anhand der Figur 3 und 4 genauer beschrieben.
Die Hülsenöffnung 14 weist einen das Innengewinde 15 aufweisenden größeren Querschnittsbereich und in ihrem unteren Abschnitt einen kleineren Querschnittsbereich 17 zum Durchstecken der Verbindungsschraube 12 auf. Dadurch wird im Inneren der Hülse 11 ein Absatz 18 erzeugt, auf dem die Unterseite des Schraubenkopfes 19 der Verbindungsschraube 12 aufliegt. Der innere Durchmesser D der Hülsenöffnung 14 ist wesentlich größer als der Durchmesser d des unteren Endes 8 des Bewehrungsstabes 3. Zwar können die unterschiedlichsten Durchmesser Verwendung finden, aber bevorzugt beträgt der Unterschied im wesentlichen
2:1. Das Spiel zwischen dem Schaft der Verbindungsschraube 12 und dem kleinen Querschnittsbereich 17 liegt im Bereich 2mm bis 5mm. Damit die Klemmschrauben 13 sich besser gegenüber dem unteren Ende 8 des Bewehrungsstabes 3 abstützen, weisen diese Spitzen am Ende ihrer Gewindebereiche auf. Die Gewindebohrungen 16 sind jeweils, in der Draufsicht gesehen, zu versetzt angeordneten Gewindebohrungen 16 auch axial versetzt angeordnet. Der Versatz hängt im wesentlichen von der Größe des gewollten Zustellweges der Klemmschrauben 13 ab. Bei der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform drücken somit sämtliche Klemmschrauben 13 bei einer anderen Höhe auf den Bewehrungsstab 3.
Im folgenden wird die Wirkungs- und Funktionsweise der vorliegenden Erfindung anhand der obigen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Auf die Oberseite eines Schornsteinelementes 2 wird die Verbindungshülse 11 aufgesetzt und die Verbindungsschraube 12 in die Hülsenöffnung 14 eingeführt und in die Gewindehülse 10 eingeschraubt. Dies geschieht lediglich soweit, daß die Hülse 11 gegenüber der Verbindungsschraube 12 noch seitlich verschiebbar ist. Entsprechendes Fugenmittel 6 wird auf die Oberseite des Schornsteinelementes 2 aufgetragen und ein weiteres Schornsteinelement 1 derart aufgesetzt, daß die unteren Enden 8 der Bewehrungsstäbe 3 nach unten weisen, so daß sich die Hülse 10 in der Aussparung 7 des Schornsteinelementes 1 befindet. Die Hülse 11 wird nun soweit verschoben, daß das untere Ende 8 des Bewehrungsstabes 3 leicht einführbar ist. Anschließend werden die Klemmschrauben 13 in die Gewindebohrungen 16 eingeschraubt bis deren Spitzen auf das untere Ende 8 aufdrücken. Die Klemmschrauben 13 können, wie in Figur 1 und 2 dargestellt, Sollbruchstellen 2 0 aufweisen, an denen die Klemmschrauben 13 bei weiterem Aufdrücken auf den Bewehrungsstab 1 und Eindrehen in die Gewindebohrung 16 bei einem vorbestimmten Drehmoment abreißen. Dadurch ist eine vorbestimmte Kraft festgelegt, mit der die Verbindung erfolgt. Der Bewehrungsstab 3 wird durch die seitlich aufgebrachte Kraft der Klemmschrauben 13 gegen das Innengewinde 15 gedrückt und verhakt mit diesem. Dadurch, daß die Gewindebohrungen 16 von, in der Draufsicht gesehen, versetzt
angeordneten Klemmschrauben 13 auf 1Jnte*f schiedTicheff Höhen an der Hülse 11 angeordnet sind, sind die Zustellwege der Klemmschrauben 13 verlängert. Dadurch können auch Bewehrungsstäbe mit einem Durchmesser d kleiner als die Hälfte des Innendurchmessers D der Hülse 11 geklemmt werden. Ein Ausgleich von verbogenen Enden 8 eines Bewehrungsstabes 3, bzw. Fluchtungsfehler, kann durch die relativ große Hülsenöffnung 8 und die Verschieblichkeit im Bereich der Verbindungsschraube 12 sehr leicht erfolgen.
Im folgenden werden weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung kurz erläutert. Zu Vermeidung von Wiederholungen wird nur auf die wesentlichen Unterschiede eingegangen. Für gleiche und ähnliche Bestandteile werden daher gleiche Bezugsziffern verwendet.
Bei der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform befindet sich im kleinen Querschnittsbereich 17 der Hülsenöffnung 14 ebenfalls ein Gewinde, in das ein Gewindebolzen 21 eingeschraubt ist, der am unteren Ende übersteht und in die Gewindehülse 10 einschraubbar ist. Der Gewindebolzen 21 ist bevorzugt durch Schweißen oder Körnen fest mit der Hülse 11 verbunden. Erfindungsgemäß bleibt der Versatz der Klemmschrauben 13 bzw. Gewindebohrung 16 zur Erlangung verlängerter Zustellwege erhalten.
Bei der Ausführungsform nach Figur 6 wird der Absatz 18 und der kleine Querschnittsbereich 17 der Hülse 11 durch eine am unteren Ende der Hülse 11 angeordnete Ringscheibe 2 2 erzeugt. Die Ringscheibe 22 ist bevorzugt fest mit der Hülse 11 verbunden oder wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit dieser verschraubt. Die Unterseite des Schraubenkopfes 19 liegt dann auf den durch die Ringscheibe 22 bereitgestellten Absatz 18 auf. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Hülse 11 keine besondere Innenausgestaltung erfordert und somit leicht herstellbar ist. Das selbe gilt auch für die Ringscheibe 22. Diese Ausführungsform kann somit sowohl für eine Verbindungsart gemäß der Figuren 1 und 2 verwendet werden, als auch zur Verbindung von zwei überstehenden Enden von Bewehrungsstäben 3, 4. Dadurch ist dieser Aufbau universell einsetzbar.

Claims (10)

ANSPRUCHE
1. Bewehrungselement zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere Schornsteinelementen (1, 2) , mit einem Bewehrungsstab (3) und einer an dessen einem Ende anbringbaren Verbindungshülse (11) zum Einstecken und Befestigen eines benachbarten Bewehrungsstabes (4), wobei an der Hülse (11) umfangsversetzt radial zustellbare Klemmelemente (13) zum Klemmen des benachbarten Bewehrungsstabes (4) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmelemente (13) zusätzlich in Achsrichtung der Hülse (11) versetzt angeordnet sind, so daß die Klemmelemente (13) radial so weit noch zustellbar sind, daß sie sich, in Draufsicht auf die Hülsenöffnung (14) gesehen, schneiden.
2. Bewehrungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser (d) des Bewehrungsstabes (3) kleiner ist als der Abstand der Hülsenöffnung (14) zum Schnittpunkt der Zustellwege der versetzten Klemmelemente (13), in der Draufsicht gesehen.
3. Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwandung der Hülsenöffnung (14) zumindest bereichsweise mit einer Verzahnung versehen ist.
4. Bewehrungselement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzahnung von einem Innengewinde (15) gebildet ist.
5. Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmelemente (13) von in Gewindebohrungen (16) in der Seitenwand der Hülse (11) angeordneten Schrauben gebildet sind.
6. Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrauben (13) eine Sollbruchstelle (20) aufweisen.
7. Bewehrungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem dem benachbarten Bewehrungsstab (4) zugewandten Ende der Hülse (11) ein an diesem vorstehender Schraubbolzen zum Verbinden mit einer am benachbarten Bewehrungsstab (4) angebrachten Gewindehülse (10) vorgesehen ist.
8. Bewehrungsstab nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubbolzen von einer in die Hülsenöffnung (14) eingesteckten Schraube (12) gebildet ist, die mit ihrem Schraubenkopf (19) auf einem zwischen einem größeren und kleineren Querschnittsbereich der Hülsenöffnung (14) gebildeten Absatz (8) aufliegt, wobei ein Schaftbereich der Schraube (12) mit seitlichem Verschiebespiel durch den kleineren Querschnittsbereich (17) hindurchgeführt ist.
9. Bewehrungsstab nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das seitliche Verschiebespiel 2-5, bevorzugt 3mm, beträgt.
10. Bewehrungsstab nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Absatz von einer an dem benachbarten Bewehrungsstab (4) zugewandten Ende angebrachten Ringscheibe (22) mit entsprechenden Durchsteckloch für die Schraube (12) gebildet ist.
DE29515097U 1995-09-20 1995-09-20 Bewehrungselement zum Verbinden von Bauelementen, insbesondere Schornsteinelementen Expired - Lifetime DE29515097U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29622481U1 (de) * 1996-12-27 1998-03-19 Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen Betonfertigteil und Zuganker
DE29819495U1 (de) 1998-11-02 1999-01-28 Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen Kamin aus einer Mehrzahl von Formbetonsteinen
DE29905422U1 (de) * 1999-03-29 2000-09-14 Pfeifer Holding GmbH & Co. KG, 87700 Memmingen Kamin

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DE29622481U1 (de) * 1996-12-27 1998-03-19 Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen Betonfertigteil und Zuganker
DE29819495U1 (de) 1998-11-02 1999-01-28 Pfeifer Seil- und Hebetechnik GmbH & Co, 87700 Memmingen Kamin aus einer Mehrzahl von Formbetonsteinen
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