DE29515902U1 - Deckenabschalstein mit integrierter Wärmedämmung - Google Patents
Deckenabschalstein mit integrierter WärmedämmungInfo
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Description
Beschreibung Deckenabschalstein mit integrierter Wärmedämmung.
Deckenabschaistein mit integrierter Wämedämmung, der nach dem Vermauern
die Deckenabschalung bildet.
Zum Erstellen von Betondecken an Gebäuden wurden bisher arbeitsintensive
Schalungen angebracht, welche das Abfließen des Betons verhindern. Die Schalungen
werden in der Regel in einer zeitaufwendigen Form an der Baustelle gefertigt, befestigt und abgestützt, nach dem Betonieren abgenommen, gesäubert
und abtransportiert.
Bei dieser Ausführung werden durch die freiliegende und ungedämmte Stirnfläche
der Betondecke enorme Wärmemengen an die Außenluft abgeführt. Zusätzlich ist die Stirnfläche der Betondecke im Bereich der Außenmauer ein äußerst kritischer
Putzuntergrund. Durch unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten der Decke und der sie umgebenden Wandbaustoffe, kommt es häufig zu Putzschäden mit
den bekannten Nachfolgeerscheinungen. Zusätzlich kommt es durch Tauwasserbildung
im Bereich der ungedämmten Decke zu Feuchtigkeitsabzeichnungen und
Schimmelbildung.
Zum Teil werden Decken im Außenbereich mit einer Wärmedämmschicht versehen.
Dieser Lösungsansatz erfordert ebenfalls eine arbeitsintensive Außenschalung. Außerdem wird der Putzuntergrund im Bereich der Decke unterbrochen, ein
homogener Putzuntergrund ist nicht mehr gegeben. Unterschiedliches Austrocknen, unterschiedliches Schwinden, Kriechen, Quellen und unterschiedliche Temperaturspannungen
können auch hier zu Putzschäden führen.
Bekannte Lösungsansätze mit vorgemauerten Steinen haben nicht die erforderliche
Stabilität, hier wird häufig versucht, durch das Hinterfüllen mit Zementmörtel im Lagerfugenbereich das Risiko eines Ausbrechens des Schalungselements
beim Betonieren zu verringern. Verklebte Dämmstoffelemente als verlorene Schalung,
haben ebenfalls nicht die erforderliche Stabilität um den Druck des verdichteten
Frischbetons ohne Maßveränderungen - sogenanntes Ausbauchen - standzuhalten. Außerdem sind außenliegende Dämmstoffe, hinsichtlich der Beschaffenheit
als Putzuntergrund, als problematisch anzusehen. Der entscheidende erfinderische
Schritt des beschriebenen Deckenabschalsteins liegt darin, daß durch
die vierseitige Verzahnung / Vermörtelung des beschriebenen Deckenabschal-
König Siegfried Rambachstraße 22
67661 Kaiserslautern
Tel. 0631 980 32 Fax. 0631 980 33
05. Oktober 1995
steins und einer eventuellen durchgehenden oder punktuellen Stahlbewehrung in
der oberen Mörtelnut, eine hervorragende Standfestigkeit auch während der kritischen
Phase des Betonverdichtens erreicht wird.
Das Ausgangsmaterial des beschriebenen Deckenabschalsteins kann auf das
umgebende Mauerwerk abgestimmt werden, so daß Schäden im Außenputz auszuschließen
sind.
Der Erfindung liegen nachstehende Aufgaben zugrunde:
- das Abfließen des Betons der Decke, des Ringbaikens oder des Ringankers zu verhindern,
- im Bereich der Decke und des umgebenden Mauerwerk einen homogenen, stabilen und haftenden Putzuntergrund
zu schaffen,
- eine optimale Dämmstoffschicht zur Wärmedämmung einzubringen, welche den erhöhten gesetzlichen Anforderungen
entspricht,
- durch eine vierseitige Vermörtelung / Verzahnung des Schalungselements
und einer eventuellen Bewehrung der obenliegenden Mörtelnut werden die auftretenden Kräfte beim Verdichten
des Ortbetons ohne Verrutschen / Ausbauchen / Ausbrechen des Schalungselements aufgenommen. Ein Abkippen
der Schalung ist ausgeschlossen.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein rechteckiges Element in Deckenhöhe
aus Ziegel, Leichtbeton, Porenbeton, Kalksandstein oder Ähnlichem. Zwischen dem Element und der Betondecke wird eine ausreichende Dämmstoffschicht vorzugsweise
aus Hartschaum wie zum Beispiel Polystyrol - angebracht (Zeichnung
1 und 2 ). Die Dämstoffschicht kann fest am Element fixiert oder nachträglich
versetzt werden. Bei einer nachträglichen Anbringung des Dämmstoffes ist vorgesehen, daß die Stoßfuge des Dämmstoffteiis zur Stoßfuge des Vormauerteils
versetzt angebracht wird, um Wärmebrücken über durchgehende Fugen zu vermeiden.
König Siegfried Tel. 0631 980 32
Rambachstraße 22 Fax 0631 980 33
67661 Kaiserslautem 05. Oktober 1995
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch je eine Mörteltasche an jeder Schmalseite
/ Stoßfugenbereich ( a ) und/oder durch Nut und Feder an Stelle der Mörteltaschen
(b).
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Deckenabschalsteins
eine durchgehende oder unterbrochene Nut (c und d ) in Längsrichtung
angebracht wird, welche in den Mörteltaschen / Nut und Feder endet.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Deckenabschalstein im Bereich
der Lagerfuge in Mörtel versetzt wird, daß die beiden Mörteltaschen mit Mörtel verfüllt werden und die obenliegende Längsnut ebenfalls mit Mörtel verfüllt
wird. Zusätzlich kann die obenliegende Nut - speziell an den Mauerenden - mit einem Baustahl bewehrt werden. Dadurch wird eine vierseitige Mörtelverbindung /
Verzahnung erreicht, welche speziell in Verbindung mit einer zusätzlichen Bewehrung
eine stabile und sichere Schalung gewährleistet.
-4-
Claims (5)
- König Siegfried Tel. 0631 980 32Rambachstraße 22 Fax 0631 980 3367661 Kaiserslautern 05. Oktober 1995Betr.: Gebrauchsmusteranmeldung - Deckenabschaistein mit integrierter Wärmedämmung- durch Herrn Siegfried König Rambachstraße 22, 67661 Kaiserslautern.Schutzansprüche1. Deckenabschaistein mit integrierter oder nachträglich aufgebrachter Wärmedämmung, der nach dem Vermauern die Deckenabschalung bildet.
- 2. Deckenabschaistein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckenabschaistein an jeder Schmalseite im Stoßfugenbereich mit je einer Mörteltasche ( a ) oder mit Nut und Feder versehen ist ( b ).
- 3. Deckenabschaistein nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite eine in Längsrichtung durchgehende (c) oder unterbrochene ( d ) Mörtelnut ausgehoben wird, welche in den Mörteltaschen / im Bereich der Nut und Feder endet.
- 4. Deckenabschaistein nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut auf der Oberseite und die Mörteltaschen mit Mörtel verfüllt werden.
- 5. Deckenabschaistein nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut auf der Oberseite durchgehend oder nur in kritischen Bereichen mit Baustahl bewehrt wird.-1-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29515902U DE29515902U1 (de) | 1995-10-06 | 1995-10-06 | Deckenabschalstein mit integrierter Wärmedämmung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29515902U DE29515902U1 (de) | 1995-10-06 | 1995-10-06 | Deckenabschalstein mit integrierter Wärmedämmung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29515902U1 true DE29515902U1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=8013846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29515902U Expired - Lifetime DE29515902U1 (de) | 1995-10-06 | 1995-10-06 | Deckenabschalstein mit integrierter Wärmedämmung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29515902U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2923232A1 (fr) * | 2007-11-05 | 2009-05-08 | Lucas Vallon | Thermo planelle : planete legere et isolante qui contribue a la resistante thermique d'un plancher en conformite avec la reglementation thermique |
| EP2960392B1 (de) * | 2014-06-26 | 2022-04-13 | DiHa Patentverwertungs GbR | Deckenrandschalungselement |
-
1995
- 1995-10-06 DE DE29515902U patent/DE29515902U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2923232A1 (fr) * | 2007-11-05 | 2009-05-08 | Lucas Vallon | Thermo planelle : planete legere et isolante qui contribue a la resistante thermique d'un plancher en conformite avec la reglementation thermique |
| EP2960392B1 (de) * | 2014-06-26 | 2022-04-13 | DiHa Patentverwertungs GbR | Deckenrandschalungselement |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960125 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 19990803 |