DE29515688U1 - Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend - Google Patents
Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienendInfo
- Publication number
- DE29515688U1 DE29515688U1 DE29515688U DE29515688U DE29515688U1 DE 29515688 U1 DE29515688 U1 DE 29515688U1 DE 29515688 U DE29515688 U DE 29515688U DE 29515688 U DE29515688 U DE 29515688U DE 29515688 U1 DE29515688 U1 DE 29515688U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hand control
- control unit
- housing
- opening
- cover strip
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 22
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 14
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 8
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 2
- 241000218657 Picea Species 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 3
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 3
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 2
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 2
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 2
- 229920000544 Gore-Tex Polymers 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 210000004243 sweat Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K5/00—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
- H05K5/10—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus comprising several parts forming a closed casing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
- Gloves (AREA)
Description
10
Spritzwasseraeschütztes Handbedienteil
r
insbesondere als
Hör-/Sprecheinheit dienend
Die Erfindung betrifft ein spritzwassergeschütztes Handbedienteil mit gegen den Gehäuseinnenraum abgedichteten Gehä&mgr;&Xgr;edurchbrüchen.
Durch diese Gehäusedurchbrüche sind Funktionsei einen te des Handbedienteils von außen zugänglich, sei
es zur Bedienung oder zur Aufnahme und/oder zum Aussenden von Signalen, insbesondere akustischen Signalen. Bevorzugt
wird das Handbedienteil als zu einer Funkanlage gehörende Hör-/Sprecheinheit verwendet, welche in der Faust zu halten
ist. Spritzwasserschutz ist durch die Norm IP 54 definiert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein spritzwassergeschütztes Handbedienteil zu schaffen, welches während sowie auch
noch nach einer Beaufschlagung mit Spritzwasser z. B. in einer feuchten Umgebung (Regen, Nebel, Schnee, Feuerwehreinsätze
bzw. einem Einsatz auf dem Wasser, ... ) eine angenehme Bedienung sowie ein einwandfreies Funktionieren von Funktionselementen
gestattet.
35
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeweils im Handhabungszustand
untersten Bereich ein separater Flüssigkeitsauslaß zur Gehäuseaußenseite im Durchbruchsrandbereich, in
8OJ24H/11. August 1995/1
dem oder hinter dem die Funktionseleinente sitzen, angeordnet
ist- Das erfindungsgemäße Handbedienteil wird in der menschlichen
Faust gehalten. Es hat somit entsprechend der Handtellergröße eine Breite von etwa 4 cm bis 8 cm. Die Höhe des
Handbedienteils ist jedoch nicht durch die Handtellergröße eingeschränkt bzw. an sie gebunden. Sie dürfte aber bevorzugt
zwischen 4 cm und 30 cm liegen. Das in der Faust gehaltene Handbedienteil weist somit zur Vertikalen einen Winkel
zwischen 20° und 70° je nach Handhaltung auf. Obwohl das Handbedienteil unterschiedlich steil gehalten werden kann,
ist der unterste Bereich im Gehäusedurchbruch auch immer dessen tiefster Punkt. In diesem Bereich wird nun erfindungsgemäß
ein Flüssigkeitsauslaß angeordnet, der die allgemeine Formgebung des Bedienteils unwesentlich bzw. gar nicht
beeinflußt. Durch die Gehäusedurchbrüche sind Funktionselemente mit einer Abdichtung gemäß IP 54 zugänglich und gegen
den Gehäuseinnenraum abgedichtet. Zwischen der Abdichtung und den Wänden der Gehäusedurchbrüche verbleibt nun ein
Raum, in dem sich in einer feuchten Umgebung Flüssigkeit ansammeln kann. Diese angesammelte Feuchtigkeit, beispielsweise
Wasser, gilt es nun zu entfernen, was durch den oben erwähnten Flüssigkeitsauslaß erfolgt. Der die Flüssigkeit aufnehmende
Raum kann nun eine zwischen Abdeckung und dem Durchbruchsrand gebildete Rille bzw. Spalte, ein Freiraum
über einem abgedichteten Funktionselement bzw. ein Freiraum zwischen einer Sicherheitsabdeckung und dem abgedichteten
Funktionselement sein.
Wäre der die Flüssigkeit aufnehmende Raum ohne einen den
Querschnitt vergrößernden Flüssigkeitsauslaß zur Gehäuseaußenseite ausgebildet, so könnte sich hier Feuchtigkeit,
insbesondere Wasser, nach einer "Bespritzung" über einen längeren Zeitraum halten. Dieses Wasser kommt dann noch
lange nach dem - in der Regel ungewollten - Befeuchtungs-(Bespritzungs)-Vorgang
aus dem Raum sporadisch heraus und tropft dann auf irgendwelche Unterlagen. Da das Handbedienteil
bevorzugt als Hör-/Sprecheinheit verwendet wird, können dann diese Tropfen auf ein Notizblatt etc. heruntertropfen
JOJ24H, 11. August 1995/1
und dort für unschöne Verschmierungen sorgen. Dieses Abtropfen wird bei handbedienten Tasten noch durch deren Bedienung
verstärkt. Hör-/Sprecheinheiten sind oftmals mit einer in einem Fahrzeug eingebauten Funkanlage verbunden. Im Einsatz
kann es vorkommen, daß sie auch bei Regen, Nebel, Schnee, Feuerwehreinsätzen, auf dem Wasser, ... von mit Sicherheitsaufgaben
beauftragten Beamten benutzt werden. Wieder in einem trockenen Raum, z. B. in das Fahrzeuginnere zurückgekehrt,
ist es dann äußerst lästig, ein längere Zeit noch unkontrolliert tropfendes (Feuchtigkeit abgebendes) Handbedienteil
auf dem "Schoß" zu haben. Auch ist es nicht angenehm, immer nasse Finger bei der Bedienung der Bedienelemen-•te
(Tasten) des Handbedienteils zu erhalten.
Durch die Flüssigkeitsauslässe des erfindungsgemäßen
Handbedienteils wird nicht nur das Herauslaufen des sich in dem den Bedienelementen benachbarten Raum haltenden Wassers
erleichtert und beschleunigt; es wird zusätzlich auch dessen Verdampfungsvorgang wesentlich verkürzt.
20
Ein mit dem Raum in dessen untersten Bereich in Verbindung stehender Flüssigkeitsauslaß leitet dessen Feuchtigkeit
(Wasser) rasch nach außen ab, so daß mit einem späteren Abtropfen nicht mehr zu rechnen ist. Durch eine Drückbewegung
bei der Bedienung von Schaltelementen wird ein "Abpumpen" der Flüssigkeit erreicht.
Als Flüssigkeitsauslaß kann nun lediglich eine den Spaltquerschnitt örtlich vergrößernde Einkerbung oder auch
0 ein Kanal verwendet werden. Die Querschnittsvergrößerung erfolgt bevorzugt abrupt, um Adhäsionskrafteffekte mit Rändern
von Gehäuseteilen zu reduzieren.
Bevorzugt werden die Gehäusedurchbrüche durch "gummi"-elastische
Abdeckungsmatten abgedeckt. Diese Matten überdecken noch die Durchbruchsränder und werden dort durch darunterliegende
Einheiten, insbesondere beim Zusammenbau der Bedieneinheit, angepreßt.
&Ogr;:": Hl'
L80J24H, 11. August 1995/1 ·&idigr;.\ .***'...·*
Wird der Bedienteil zweiteilig ausgeführt, so kann beim
Gegeneinandersetzen der Hälften ein Anpressen der Matten an die Durchbruchsränder erfolgen.
5
5
Zusammenzusteckende benachbarte Gehäuseteile sind insbesondere als Kupplungspaar mit einer U-förmigen Rille und einem
in sie eingreifenden Steg ausgebildet. Zur Verbesserung der Spritzwasserdichtigkeit kann in die Rille noch ein
Dichtring bzw. -streifen eingelegt werden.
Zur weiteren Verbesserung der Abdichtung sind die umlaufenden Ränder benachbarter Randbereiche der Gehäuseteile mit
ineinanderübergehenden Erhebungen, welche eine seitliche, die Erhebungen untergreifende Vertiefung aufweisen, ausgestattet.
Diese Randbereiche sind von einem elastischen Abdeckstreifen umgeben. Dieser Abdeckstreifen ist Y-förmig
ausgebildet und weist in seinen Schenkeln eine Vertiefung ■ mit Innenrandstegen auf. Die Vertiefung umschließt die beiden
erhobenen Randbereichshälften jedes Gehäuseteils und die Stege greifen in die die Erhebungen untergreifenden Vertiefungen
ein.
Da dieser Abdeckstreifen einen guten Spritzwasserschutz ergibt sowie ein gute Elastizität aufweist, können unter ihm
auch Bedienelemente, wie z. B. eine Sprechtaste angeordnet werden.
Im folgenden werden Beispiele des erfindungsgemäßen Handbedienteils anhand der Zeichnungen näher erläutert. Neben
den hier beschriebenen Ausführungsarten können selbstverständlich auch noch andere verwendet werden. Weitere Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Beschreibungstext. Es zeigen:
35
35
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Handbedienteils,
l8OJ2iE, 11. August 1995/1
Fig. 2 eine Seitenansicht,
* · ·**· i*·* · ····
* · ·**· i*·* · ····
Fig. 3 eine Innenansicht des Frontteils des in Figur l gezeigten
Handbedienteils sowie
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV - IV durch die Seite des Handbedienteils in vergrößerter Darstellung.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Handbedienteil 1 ist gemäß der Norm IP 54 spritzwassergeschutzt ausgebildet.
Das Handbedienteil 1 ist eine in der Faust zu haltende Hör-/Sprecheinheit einer Funkanlage, wie sie z. B. von mit Sicherheitsaufgaben
betrauten Personen verwendet werden kann.
Es ist zweiteilig mit einem halbschaligen Frontteil 3 und einer halbschaligen Rückwand 5 aufgebaut. Beide Teile 3 und
5 sind, wie unten beschrieben, ebenfalls spritzwassergeschutzt zusammengesetzt bzw. ausgebildet.
Das Frontteil 3 hat mehrere Gehäusedurchbrüche 7a, 7b, und 10, durch die spritzwassergeschutzt Funktionselemente
lla, 11b, 13 und 14 zugänglich b2w. bedienbar sind. Im
Handhabungszustand untersten Bereich der Durchbrüche 7a, 7b, 8 und 10 ist jeweils ein Flüssigkeitsauslaß 15a, 15b, 17 und
19 vorhanden. Die Flüssigkeitsauslässe 15a und 15b sind als Einkerbungen im untersten Teil des Durchbruchsrands der
Durchbrüche 7a und 7b ausgebildet. Diese Einkerbung 15a bzw. 15b stellt eine abrupte Querschnittserweiterung dar. In den
Durchbrüchen 7a und 7b sind als Funktionselemente lla und 11b je eine Ruftaste für eine erste sowie eine zweite Trägerfrequenz
der Funkanlage angeordnet. Beide Ruftasten lla und 11b sind aus einer in Figur 3 erkennbaren gummielastischen
Abdeckmatte 21 mit (nicht dargestellten,) elektrischen Kontakten einer unter der Matte 21 anzuordnenden, (nicht
dargestellten,) elektrischen Schaltungsplatine gebildet. Die Abdeckmatte 21 hat zwei voneinander distanzierte, in je
einem der Durchbrüche 7a und 7b liegende, knopfartige Erhebungen 22a bzw. 22b. Die Höhe der Erhebungenen 22a bzw. 22b
ISÖJ24I, 11. August 1995/1
ist derart gewählt, daß sie annähernd bündig mit der an die Durchbrüche 7a und 7b angrenzenden Oberfläche des Frontteils
3 ist. Die Abdeckmatte 21 ist als sog. Schaltmatte ausgebildet. Sie weist an ihrer Innenseite je eine mit einem
leitfähigem Material belegte, in Figur 3 dargestellte Erhebung 24a bzw. 24b auf, welche jeweils unter der betreffenden
Erhebung 22a bzw. 22b liegt. Als leitfähiges Material wird bevorzugt ein Karbonauftrag verwendet; andere leitfähige Materialien
sind möglich. Wird nun eine der Erhebungen 22a bzw. 22b nach unten gedrückt, so überbrückt der elektrisch
leitende Karbonauftrag die auf der Platine angeordneten elektrischen Kontakte zur Signalgebung als Ruftaste 11a bzw.
11b.
Aus Gründen der Montagetoleranz und eines benötigten ■ Schaltweges für die Ruftasten 11a und 11b sind die Erhebungen
22a und 22b mit einem sie umgebenden, bis zum Mattengrund reichenden Spalt 23a sowie 23b versehen. In diesen.
Spalten 23a und 23b kann sich nun bei einer Verwendung der Bedieneinheit 1 in feuchter Umgebung Wasser ansammeln. Wären
die Einkerbungen 15a und 15b nicht vorhanden, würde das Wasser in den Spalten 23a und 23b stehen bleiben; so kann es
aber weglaufen. Ein fortwährendes Heraustropfen während der Ruftastenbedienung ist somit nicht mehr möglich. Die Abdeckmatte
21 hat, wie in Figur 3 zu erkennen ist, seitliche Ränder, welche über die Durchbruchränder greifen. Von der Innenseite
werden diese Ränder durch Teile der elektrischen Schaltungsplatine angepreßt. Zur Vermeidung von Luftdruckpolstern,
welche die Bedienbarkeit der unter den Erhebungen 22a und 22b liegenden elektrischen Kontakte beeinträchtigen
könnten, weisen die Ränder der Abdeckmatte 21 Luftkanäle 25a bis 25f, wie in Figur 3 erkennbar, auf.
Der Flüssigkeitsauslaß 17 ist, wie in Figur 3 erkennbar, als sich verjüngender Schlitz, der von der Außenseite des
Frontteils 3 aus betrachtet als symmetrische Öffnung 17 erscheint, ausgeführt. Durch diesen Schlitz 17 kann in den Mikrofondurchbruch
8 eingetretenes Wasser auslaufen sowie des-
80J24H, 11. August 1995/1 A\ %"\ '"i I '": ':":
sen Verdunstung wesentlich beschleunigt werden. Da sich deshalb keine Flüssigkeit, bevorzugt Wasser, auf den akustisch
sensitiven Teil des Mikrofons halten kann, sind dessen akustische Aufnahmedaten gut. Das Mikrofon 13 selbst sitzt in
einer (nicht dargestellten) elastischen Kunststofftülle, welche in den als Fassung ausgebildeten Mikrofondurchbruch
von der Gehäuseinnenseite einsteckbar ist. Das Mikrofon 13 selbst ist zur Gehäuseaußenseite hin mit einem nicht dargestellten
Folienscheibchen im zusammengebauten Zustand spritzwasserdicht abgedeckt. Das Folienscheibchen ist
schallübertragend und wasserdicht. Bevorzugt wird für die Folienscheibchen Goretex oder ein ähnliches Material verwendet.
Durch dieses Membranmaterial kann auf den Mikrofon 13 sich eventuell bildendes Schwitzwasser nach außen diffundieren
bzw. dessen Entstehung wirksam unterdrückt werden.
Dem Mikrofondurchbruch 8 ist ein Spalt 9 überlagert, in dessen restlichen, in Figur 1 linken Teil jedoch ein Lichtleiter
als Anzeigeelement flüssigkeitsdicht eingesetzt ist. Der restliche Schlitzteil ist somit flüssigkeitsmäßig nicht
mehr zu beachten.
Hinter den schlitzartigen Durchbrüchen 10 ist der Lautsprecher 14 angeordnet. Er sitzt ebenfalls abgedichtet in
einer ringförmigen Halterung 27. Der zwischen den Innenseiten der Halterung 27 und der Oberfläche des Lautsprechers 14
gebildete Raum wird durch den schlitzförmigen Durchbruch 19 entwässert, wodurch dessen akustische Abstrahleigenschaften
in einem guten Zustand gehalten werden. Wird ein Lautspreeher 14 mit einer nicht flüssigkeitsdichten Membran verwendet,
so ist auch er, analog zum Mikrofon 13, mit einem abdichtenden Folienblättchen zu bedecken. Das Material für
dieses Folienblättchen ist analog zu demjenigen des Mikrofons 13 ausgewählt.
35
Die aneinander anliegenden, benachbarten Ränder von Frontteil 3 und Rückwand 5 sind als Kupplungspaar ausgebildet,
wie insbesondere in Figur 4 erkennbar ist. Der Front-
.80J24H, U. August 1995/1
teil 3 hat, wie gut in Figur 3 zu sehen ist, eine nahezu
vollständig umlaufende U-förmige Rille 29, in die ein hierzu passender Steg 30 der Rückwand 5 eingreift. In die Rille 29
ist zur Abdichtung ein Dichtstreifen 31 eingelegt, der vom Steg 30 in den Rillengrund gepreßt wird. Der Dichtstreifen
31 liegt in dem in Figur 3 oberen Teil der Rille 29 sowie im nach unten führenden vertikalen Teil etwa bis zur
Oberkante der Abdeckmatte 21. Selbstverständlich kann auch die gesamte Länge der Rille 29 mit einem Dichtstreifen ausgefüllt
werden.
Frontteil 3 und Rückwand 5 haben außen an ihren benachbarten seitlichen Rändern eine ebenfalls nahezu vollständig
umlaufende seitliche Erhebung 33a bzw. 33b mit jeweils einer sie untergreifenden Vertiefung 35a bzw. 35b. Diese Erhebungen
33a und 33b werden von einem elastischen Abdeckstreifen 37, welcher eine an die Erhebungen 33a und 33b angepaßte
Ausnehmung 39 mit Innenstegen 40a und 40b an den Ausnehmungsrändern
hat, umgriffen. Die Innenstege 40a und 40b greifen in die Vertiefungen 35a und 35b ein. Der Abdeckstreifen
37 ist Y-förmig ausgebildet, wobei die Schenkel 41a und 41b des Y's die Seiten des Handbedienteils 1 umgreifen
und der Fußteil 43 als Durchführung für ein Versorgungs- und Signalkabel 44 zur elektrischen Schaltungsanordnung im Innenraum
des Handbedienteils 1 ausgebildet ist. Der Fußteil 43 dient gleichzeitig für das durchgezogenen Kabel 44
als Knickschutz. Die beiden Schenkel des Y-förmigen Abdeckstreifens 37 dienen nicht nur zur Erhöhung des Spritzwasserschutzes;
sie verbessern auch die Handlichkeit des Handbedienteils 1. Handballen und Finger liegen nämlich beim Gebrauch
auf der Außenwand der Schenkel 41a und 41b auf. Es ergibt sich eine angenehme und gute Griffigkeit. Zur Verbesserung
der Fixierung der Schenkelenden kann nun der Bereich der Ausnehmung 39 am jeweiligen oberen Ende der Erhebungen
33a und 33b vertieft und entsprechend die dort eingreifenden Innenstegteile verlängert sein. Auch kann der Abdeckstreifen
37 anstelle einer Y-förmigen Ausbildung als geschlossener Ring mit einem angeformten Stutzen für die Ka-
80J24H; 11. iupst 1995/1
beleinführung ausgebildet sein.
In einem seitlichen Ausbruch 45 im Frontteil 3 und am entsprechenden Ort in der Rückwand 5 ist eine Sprechtaste
angeordnet, welche ebenfalls durch den Abdeckstreifen 37 spritzwassergeschützt abgedeckt und bedienbar ist. Um dem
Bediener das Auffinden der abgedeckten Sprechtaste 47 zu erleichtern, weist der Abdeckstreifen 37 eine (optische) Einkerbung
48 auf. Als weitere Orientierungshilfe können, wie in Figur 2 dargestellt, an der betreffenden Außenseite des
Schenkels 41a Noppen angeordnet werden.
Die Rückwand 5 weist eine federbelastete Klammer 49 auf, mit der das Handbediente'il Iz. B. an einem Kragenaufschlag
angeklammert werden kann. Die Klammer 49 ist vollständig um eine annähernd senkrecht zur Oberfläche der Rückwand 5 verlaufende
Achse 46 drehbar. Bevorzugt ist in der Oberfläche der Rückwand 5 eine Rasterung angeordnet, damit die Klammer
49 und das restliche Handbedienteil in der jeweiligen Drehstellung fixierbar ist. So wird man beim Anklammern an
einem Kragenaufschlag die Klammer 49 gegenüber der gezeichneten Stellung um eine Achteldrehung verdrehen, während man
beim Anklammern an die Oberhemdtasche eine Verdrehung um 180° wählen wird.
25
Von der Rückwand aus greifen zum Zusammenhalt der beiden Gehäusehälften 3 und 5 zwei Schrauben in die oberen Gewindesacklöcher
52a und 52b des Frontteils 3 sowie zwei weitere Schrauben in die Gewindesacklöcher 52c und 52d neben den
0 Zugentlastungen 50a bis 50c ein. Die in die Gewindesacklöcher 52c und 52d eingreifenden Schrauben dienen ferner zur
Fixierung des Kabelendes. Die weiteren Gewindesacklöcher 52e bis 52g in der Nähe der Ruftasten 11a und 11b dienen zur
Halterung einer im Gehäuseinnenraum anzuordnenden elektri-5 sehen Schaltungsplatine.
Das durch die Kabeldurchführung 43 des Abdeckstreifens 37 ankommende Kabel 44 wird im jeweils unteren Teil des
&Lgr;&0321&Bgr;, 11. August 1995/1
Frontteils 3 sowie der Rückwand 5 mittels jeweils drei L-förmigen
Zugentlastungen geklemmt. Es sind in Figur 3 nur die Zugentlastungen 50a bis 50c am Frontteil 3 dargestellt.
Diejenigen der Rückwand 5 greifen ergänzend im zusammengesetzten Zustand des Handbedienteils 1 ein.
In analoger Weise zur Anordnung der Sprechtaste 47 ist an der Nahtstelle zwischen Frontteil 3 und Rückwand 5 ein
Anschluß 51 für einen Ohrhörer angeordnet, dessen Buchse 51 durch den Abdeckstreifen 37 hindurchgeführt ist. Die Einbauhöhe
der Buchse 51 ist derart gewählt, daß der Randbereich des nicht dargestellten Steckers dichtend auf dem die Buchsenoberkante
umgebenden Lochrandbereich des Abdeckstreifens 37 aufliegt. Im unteren Teil des Schenkels 41a des Abdeckstreifens
37 ist eine Lasche 53 mit einem in die Buchsenöffnung dicht eindrückbaren Stöpsel 54 angeformt. Hierdurch
kann bei nicht eingestecktem Stecker die Buchsenöffnung spritzwassergeschützt verschlossen werden.
Anstelle die als Flüssigkeitsauslaß wirkende Querschnittserweiterung
im Gehäuse anzuordnen, kann diese auch in der Durchbruchsabdeckung angebracht werden. So könnten
z. B. die Einkerbungen 15a und 15b auch in den Erhebungen 22a und 22b angeordnet werden. Eine Einkerbung in den
Rändern der Erhöhungen 22a und 22b ist jedoch schwerer zu verwirklichen als die oben beschriebene Ausführungsform.
Auch würden derartige Einkerbungen schneller durch Verschmutzungen verstopft werden, da sich hier infolge von Fingerschweiß
Schmutz bevorzugt festsetzen würde.
Anstelle akustischer Funktionselemente können auch andere, wie z. B. optische Funktionselemente eingesetzt werden.
Es ist dann lediglich darauf zu achten, daß z. B. Abdeckungen in den Gehäusedurchbrüchen für die verwendete optische
Strahlungsfrequenz neben der Spritzwasserdichtigkeit eine
entsprechende Transparenz aufzuweisen haben.
180J24H, 11. August 1995/1
Claims (11)
1. Spritzwassergeschütztes Handbedienteil (1) mit gegen den
Gehäuseinnenraum abgedichteten, Funktionselemente (11a,
11b, 13, 14) von außen zugänglich machenden Gehäusedurchbrüchen
(7a, 7b, 8, 10), bevorzugt zur Verwendung als in der Faust zu haltende Hör-/Sprecheinheit einer
Funkanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusedurchbrüche (7a, 7b, 8, 10) jeweils an ihrem im Handhabungszustand
untersten Bereich einen separaten, den Durchbruchsquerschnitt vergrößernden Flüssigkeitsauslaß
(15a, 15b, 17, 19) zur Gehäuseaußenseite aufweisen, damit sich keine Flüssigkeit im Durchbruch bzw. dessen
Randbereichen (23a, 23b) halten kann.
2. Handbedienteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsvergrößerung abrupt z. B. als
Kerbe, Einschnitt, Bohrung, Kanal, ... erfolgt.
20
3. Handbedienteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsauslaß (15a, 15b) eine in den Durchbruchsrand einschneidende Einkerbung (15a,
15b) ist.
25
4. Handbedienteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Elementenfassung, insbesondere für ein Mikrofon (13) und/oder einen Lautsprecher
(14), in den Gehäusedurchbruch (8, 10) integriert ist und im untersten Fassungsbereich einen nach außen
führenden Auslaßkanal (17, 19) für die Flüssigkeit aufweist.
5. Handbedienteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Gehäusedurchbrüche
(7a, 7b) zugänglichen Funktionselemente (lla, lib)
mit einer "gummi"-elastischen Abdeckungsmatte (21; 37)
abgedeckt sind, deren Ränder über die Durchbruchsränder
80J242, 11. August 1995/1
greifen und insbesondere von der Innenseite gegen diese dichtend abnehmbar gepreßt werden.
6. Handbedienteil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungsmatte (21) jeweils wenigstens
eine knopfartige, einen umlaufenden Spalt (23a, 23b) zum
Durchbruchsrand aufweisende Erhebung (22a, 22b) hat, durch die unterhalb angeordnete, insbesondere als
Schaltelemente wirkende Funktionselemente (Ha, lib) betätigbar sind, wobei im Spalt (23a, 23b) angesammeltes
Wasser oder Feuchtigkeit durch den Flüssigkeitsauslaß (15a, 15b) abführbar ist.
7. Handbedienteil (1), insbesondere nach einem der Ansprüehe
1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zweihälftiges Gehäuse (3, 5), dessen umlaufende benachbarte Ränder als
Kupplungspaar mit einer U-förmigen Rille (29) und einem in diese eingreifenden Steg (30) ausgebildet sind, wobei
bevorzugt in einen Rillenteil ein Dichtstreifen (31) einlegbar ist.
8. Handbedienteil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden benachbarten Randbereiche In1
ihrem überwiegenden Außenseitenteil eine ineinander übergehende Erhebung (33a, 33b) mit einer seitlichen,
die Erhebung (33a, 33b) untergreifende Vertiefung (35a, 35b) haben sowie ein die Randbereiche zum überwiegenden
Teil umgreifender elastischer Abdeckstreifen (37) vorhanden ist, welcher eine der Erhebung (33a, 33b) angepaßte
Ausnehmung (39) mit Innenstegen (40a, 40b) an den Ausnehmungsrändern hat, um den Abdeckstreifen (37) dichtend
über die Erhebungen (33a, 33b), fixiert mit den Innenstegen (4Oa7 40b), in den Vertiefungen (35a, 35b)
greifen zu lassen.
35
9. Handbedienteil (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckstreifen (37) Y-förmig mit einer Kabeldurchführung
und/oder einem Kabelknickschutz im un-
L80J24H, 11. August 1995/1
-13-verzweigten
Fußteil (43) ausgebildet ist.
Fußteil (43) ausgebildet ist.
10. Handbedienteil (1) nach Anspruch S oder 9, gekennzeichnet durch eine seitliche mit dem Abdeckstreifen (37) abgedeckte
und abgedichtete, in beide Gehäusehälften (3, 5) eingreifende Gehäuseöffnung (45), in welche ein durch
den Abdeckstreifen (37) hindurch bedienbares Schaltelement (47) einsetzbar ist.
180J24H,
11. August 1995/1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29515688U DE29515688U1 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29515688U DE29515688U1 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29515688U1 true DE29515688U1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=8013688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29515688U Expired - Lifetime DE29515688U1 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29515688U1 (de) |
-
1995
- 1995-10-02 DE DE29515688U patent/DE29515688U1/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4139015C2 (de) | Batterieaufnahmekammer | |
| DE3021434C2 (de) | Füllstandswächter | |
| DE29623956U1 (de) | Externer Schalter für Teilnehmeridentifizierungsmodule für Mobiltelephone | |
| EP0159571B1 (de) | Gehörgangseitiges Hörgeräte-Otoplastik-Endstück und Hörgeräte-Otoplastik | |
| DE2603606A1 (de) | Elektrische subminiatur-anschlussanordnung | |
| DE3836406A1 (de) | Handapparatfoermiges funkbedienteil | |
| DE69602995T2 (de) | Kommunikationsgerät mit elektrostatischem Schutz | |
| EP0122465A2 (de) | Elektrischer Schalter oder Taster mit zwei grossflächigen Betätigungswippen | |
| DE69924154T2 (de) | Gerätegehalter ,insbesondere für elektrisches gerät und damit ausgerüstetes gehäuse | |
| DE29613389U1 (de) | Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend | |
| DE3328100C3 (de) | Miniatur-Schall-Übertragungsgerät | |
| DE29515688U1 (de) | Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend | |
| DE69833174T2 (de) | Durchführungsvorrichtung, insbesondere für Gehäuse elektrischer Geräte | |
| DE29705230U1 (de) | Telefongerät mit einer Haltesicherung | |
| DE2914954A1 (de) | Taster oder schalter fuer tastaturen, elektrische geraete o.dgl. | |
| EP1595318A1 (de) | Kabeldurchführung | |
| DE3048765C2 (de) | Gehäuse für Fernsprechgeräte | |
| DE19925051C2 (de) | Bett-Bediengerät für den Pflegebereich | |
| DE102023125550B3 (de) | Einschubdichtung für ein Installationsgehäuse | |
| DE202009003843U1 (de) | Tastenanordnung mit einem elektronischen Bauelement sowie einer Drucktaste zum Betreiben des Bauelements | |
| CH643414A5 (en) | Hearing-aid with plug device | |
| DE3220584C2 (de) | Dichtelement aus Gummi oder elastischem Kunststoff für einen elektrischen Schalter, insbesondere einen Türkontaktschalter eines Kraftfahrzeuges | |
| DE60317621T2 (de) | Elektrische Verbinder | |
| CH673743A5 (en) | Hearing aid with direct audio input - provided by audio connection cooperating with pivoted battery compartment | |
| DE8817098U1 (de) | Gehäuse für den Anschluß von Kommunikationssystemen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960125 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981126 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20011204 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20031017 |
|
| R071 | Expiry of right |