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DE29515688U1 - Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend - Google Patents

Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend

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DE29515688U1
DE29515688U1 DE29515688U DE29515688U DE29515688U1 DE 29515688 U1 DE29515688 U1 DE 29515688U1 DE 29515688 U DE29515688 U DE 29515688U DE 29515688 U DE29515688 U DE 29515688U DE 29515688 U1 DE29515688 U1 DE 29515688U1
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Germany
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/10Casings, cabinets or drawers for electric apparatus comprising several parts forming a closed casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

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Spritzwasseraeschütztes Handbedienteil r insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend
Die Erfindung betrifft ein spritzwassergeschütztes Handbedienteil mit gegen den Gehäuseinnenraum abgedichteten Gehä&mgr;&Xgr;edurchbrüchen. Durch diese Gehäusedurchbrüche sind Funktionsei einen te des Handbedienteils von außen zugänglich, sei es zur Bedienung oder zur Aufnahme und/oder zum Aussenden von Signalen, insbesondere akustischen Signalen. Bevorzugt wird das Handbedienteil als zu einer Funkanlage gehörende Hör-/Sprecheinheit verwendet, welche in der Faust zu halten ist. Spritzwasserschutz ist durch die Norm IP 54 definiert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein spritzwassergeschütztes Handbedienteil zu schaffen, welches während sowie auch noch nach einer Beaufschlagung mit Spritzwasser z. B. in einer feuchten Umgebung (Regen, Nebel, Schnee, Feuerwehreinsätze bzw. einem Einsatz auf dem Wasser, ... ) eine angenehme Bedienung sowie ein einwandfreies Funktionieren von Funktionselementen gestattet.
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Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeweils im Handhabungszustand untersten Bereich ein separater Flüssigkeitsauslaß zur Gehäuseaußenseite im Durchbruchsrandbereich, in
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dem oder hinter dem die Funktionseleinente sitzen, angeordnet ist- Das erfindungsgemäße Handbedienteil wird in der menschlichen Faust gehalten. Es hat somit entsprechend der Handtellergröße eine Breite von etwa 4 cm bis 8 cm. Die Höhe des Handbedienteils ist jedoch nicht durch die Handtellergröße eingeschränkt bzw. an sie gebunden. Sie dürfte aber bevorzugt zwischen 4 cm und 30 cm liegen. Das in der Faust gehaltene Handbedienteil weist somit zur Vertikalen einen Winkel zwischen 20° und 70° je nach Handhaltung auf. Obwohl das Handbedienteil unterschiedlich steil gehalten werden kann, ist der unterste Bereich im Gehäusedurchbruch auch immer dessen tiefster Punkt. In diesem Bereich wird nun erfindungsgemäß ein Flüssigkeitsauslaß angeordnet, der die allgemeine Formgebung des Bedienteils unwesentlich bzw. gar nicht beeinflußt. Durch die Gehäusedurchbrüche sind Funktionselemente mit einer Abdichtung gemäß IP 54 zugänglich und gegen den Gehäuseinnenraum abgedichtet. Zwischen der Abdichtung und den Wänden der Gehäusedurchbrüche verbleibt nun ein Raum, in dem sich in einer feuchten Umgebung Flüssigkeit ansammeln kann. Diese angesammelte Feuchtigkeit, beispielsweise Wasser, gilt es nun zu entfernen, was durch den oben erwähnten Flüssigkeitsauslaß erfolgt. Der die Flüssigkeit aufnehmende Raum kann nun eine zwischen Abdeckung und dem Durchbruchsrand gebildete Rille bzw. Spalte, ein Freiraum über einem abgedichteten Funktionselement bzw. ein Freiraum zwischen einer Sicherheitsabdeckung und dem abgedichteten Funktionselement sein.
Wäre der die Flüssigkeit aufnehmende Raum ohne einen den Querschnitt vergrößernden Flüssigkeitsauslaß zur Gehäuseaußenseite ausgebildet, so könnte sich hier Feuchtigkeit, insbesondere Wasser, nach einer "Bespritzung" über einen längeren Zeitraum halten. Dieses Wasser kommt dann noch lange nach dem - in der Regel ungewollten - Befeuchtungs-(Bespritzungs)-Vorgang aus dem Raum sporadisch heraus und tropft dann auf irgendwelche Unterlagen. Da das Handbedienteil bevorzugt als Hör-/Sprecheinheit verwendet wird, können dann diese Tropfen auf ein Notizblatt etc. heruntertropfen
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und dort für unschöne Verschmierungen sorgen. Dieses Abtropfen wird bei handbedienten Tasten noch durch deren Bedienung verstärkt. Hör-/Sprecheinheiten sind oftmals mit einer in einem Fahrzeug eingebauten Funkanlage verbunden. Im Einsatz kann es vorkommen, daß sie auch bei Regen, Nebel, Schnee, Feuerwehreinsätzen, auf dem Wasser, ... von mit Sicherheitsaufgaben beauftragten Beamten benutzt werden. Wieder in einem trockenen Raum, z. B. in das Fahrzeuginnere zurückgekehrt, ist es dann äußerst lästig, ein längere Zeit noch unkontrolliert tropfendes (Feuchtigkeit abgebendes) Handbedienteil auf dem "Schoß" zu haben. Auch ist es nicht angenehm, immer nasse Finger bei der Bedienung der Bedienelemen-•te (Tasten) des Handbedienteils zu erhalten.
Durch die Flüssigkeitsauslässe des erfindungsgemäßen Handbedienteils wird nicht nur das Herauslaufen des sich in dem den Bedienelementen benachbarten Raum haltenden Wassers erleichtert und beschleunigt; es wird zusätzlich auch dessen Verdampfungsvorgang wesentlich verkürzt.
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Ein mit dem Raum in dessen untersten Bereich in Verbindung stehender Flüssigkeitsauslaß leitet dessen Feuchtigkeit (Wasser) rasch nach außen ab, so daß mit einem späteren Abtropfen nicht mehr zu rechnen ist. Durch eine Drückbewegung bei der Bedienung von Schaltelementen wird ein "Abpumpen" der Flüssigkeit erreicht.
Als Flüssigkeitsauslaß kann nun lediglich eine den Spaltquerschnitt örtlich vergrößernde Einkerbung oder auch 0 ein Kanal verwendet werden. Die Querschnittsvergrößerung erfolgt bevorzugt abrupt, um Adhäsionskrafteffekte mit Rändern von Gehäuseteilen zu reduzieren.
Bevorzugt werden die Gehäusedurchbrüche durch "gummi"-elastische Abdeckungsmatten abgedeckt. Diese Matten überdecken noch die Durchbruchsränder und werden dort durch darunterliegende Einheiten, insbesondere beim Zusammenbau der Bedieneinheit, angepreßt.
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Wird der Bedienteil zweiteilig ausgeführt, so kann beim Gegeneinandersetzen der Hälften ein Anpressen der Matten an die Durchbruchsränder erfolgen.
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Zusammenzusteckende benachbarte Gehäuseteile sind insbesondere als Kupplungspaar mit einer U-förmigen Rille und einem in sie eingreifenden Steg ausgebildet. Zur Verbesserung der Spritzwasserdichtigkeit kann in die Rille noch ein Dichtring bzw. -streifen eingelegt werden.
Zur weiteren Verbesserung der Abdichtung sind die umlaufenden Ränder benachbarter Randbereiche der Gehäuseteile mit ineinanderübergehenden Erhebungen, welche eine seitliche, die Erhebungen untergreifende Vertiefung aufweisen, ausgestattet. Diese Randbereiche sind von einem elastischen Abdeckstreifen umgeben. Dieser Abdeckstreifen ist Y-förmig ausgebildet und weist in seinen Schenkeln eine Vertiefung ■ mit Innenrandstegen auf. Die Vertiefung umschließt die beiden erhobenen Randbereichshälften jedes Gehäuseteils und die Stege greifen in die die Erhebungen untergreifenden Vertiefungen ein.
Da dieser Abdeckstreifen einen guten Spritzwasserschutz ergibt sowie ein gute Elastizität aufweist, können unter ihm auch Bedienelemente, wie z. B. eine Sprechtaste angeordnet werden.
Im folgenden werden Beispiele des erfindungsgemäßen Handbedienteils anhand der Zeichnungen näher erläutert. Neben den hier beschriebenen Ausführungsarten können selbstverständlich auch noch andere verwendet werden. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Beschreibungstext. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Vorderansicht eines Handbedienteils,
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Fig. 2 eine Seitenansicht,
* · ·**· i*·* · ····
Fig. 3 eine Innenansicht des Frontteils des in Figur l gezeigten Handbedienteils sowie
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV - IV durch die Seite des Handbedienteils in vergrößerter Darstellung.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Handbedienteil 1 ist gemäß der Norm IP 54 spritzwassergeschutzt ausgebildet. Das Handbedienteil 1 ist eine in der Faust zu haltende Hör-/Sprecheinheit einer Funkanlage, wie sie z. B. von mit Sicherheitsaufgaben betrauten Personen verwendet werden kann.
Es ist zweiteilig mit einem halbschaligen Frontteil 3 und einer halbschaligen Rückwand 5 aufgebaut. Beide Teile 3 und 5 sind, wie unten beschrieben, ebenfalls spritzwassergeschutzt zusammengesetzt bzw. ausgebildet.
Das Frontteil 3 hat mehrere Gehäusedurchbrüche 7a, 7b, und 10, durch die spritzwassergeschutzt Funktionselemente lla, 11b, 13 und 14 zugänglich b2w. bedienbar sind. Im Handhabungszustand untersten Bereich der Durchbrüche 7a, 7b, 8 und 10 ist jeweils ein Flüssigkeitsauslaß 15a, 15b, 17 und 19 vorhanden. Die Flüssigkeitsauslässe 15a und 15b sind als Einkerbungen im untersten Teil des Durchbruchsrands der Durchbrüche 7a und 7b ausgebildet. Diese Einkerbung 15a bzw. 15b stellt eine abrupte Querschnittserweiterung dar. In den Durchbrüchen 7a und 7b sind als Funktionselemente lla und 11b je eine Ruftaste für eine erste sowie eine zweite Trägerfrequenz der Funkanlage angeordnet. Beide Ruftasten lla und 11b sind aus einer in Figur 3 erkennbaren gummielastischen Abdeckmatte 21 mit (nicht dargestellten,) elektrischen Kontakten einer unter der Matte 21 anzuordnenden, (nicht dargestellten,) elektrischen Schaltungsplatine gebildet. Die Abdeckmatte 21 hat zwei voneinander distanzierte, in je einem der Durchbrüche 7a und 7b liegende, knopfartige Erhebungen 22a bzw. 22b. Die Höhe der Erhebungenen 22a bzw. 22b
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ist derart gewählt, daß sie annähernd bündig mit der an die Durchbrüche 7a und 7b angrenzenden Oberfläche des Frontteils 3 ist. Die Abdeckmatte 21 ist als sog. Schaltmatte ausgebildet. Sie weist an ihrer Innenseite je eine mit einem leitfähigem Material belegte, in Figur 3 dargestellte Erhebung 24a bzw. 24b auf, welche jeweils unter der betreffenden Erhebung 22a bzw. 22b liegt. Als leitfähiges Material wird bevorzugt ein Karbonauftrag verwendet; andere leitfähige Materialien sind möglich. Wird nun eine der Erhebungen 22a bzw. 22b nach unten gedrückt, so überbrückt der elektrisch leitende Karbonauftrag die auf der Platine angeordneten elektrischen Kontakte zur Signalgebung als Ruftaste 11a bzw. 11b.
Aus Gründen der Montagetoleranz und eines benötigten ■ Schaltweges für die Ruftasten 11a und 11b sind die Erhebungen 22a und 22b mit einem sie umgebenden, bis zum Mattengrund reichenden Spalt 23a sowie 23b versehen. In diesen. Spalten 23a und 23b kann sich nun bei einer Verwendung der Bedieneinheit 1 in feuchter Umgebung Wasser ansammeln. Wären die Einkerbungen 15a und 15b nicht vorhanden, würde das Wasser in den Spalten 23a und 23b stehen bleiben; so kann es aber weglaufen. Ein fortwährendes Heraustropfen während der Ruftastenbedienung ist somit nicht mehr möglich. Die Abdeckmatte 21 hat, wie in Figur 3 zu erkennen ist, seitliche Ränder, welche über die Durchbruchränder greifen. Von der Innenseite werden diese Ränder durch Teile der elektrischen Schaltungsplatine angepreßt. Zur Vermeidung von Luftdruckpolstern, welche die Bedienbarkeit der unter den Erhebungen 22a und 22b liegenden elektrischen Kontakte beeinträchtigen könnten, weisen die Ränder der Abdeckmatte 21 Luftkanäle 25a bis 25f, wie in Figur 3 erkennbar, auf.
Der Flüssigkeitsauslaß 17 ist, wie in Figur 3 erkennbar, als sich verjüngender Schlitz, der von der Außenseite des Frontteils 3 aus betrachtet als symmetrische Öffnung 17 erscheint, ausgeführt. Durch diesen Schlitz 17 kann in den Mikrofondurchbruch 8 eingetretenes Wasser auslaufen sowie des-
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sen Verdunstung wesentlich beschleunigt werden. Da sich deshalb keine Flüssigkeit, bevorzugt Wasser, auf den akustisch sensitiven Teil des Mikrofons halten kann, sind dessen akustische Aufnahmedaten gut. Das Mikrofon 13 selbst sitzt in einer (nicht dargestellten) elastischen Kunststofftülle, welche in den als Fassung ausgebildeten Mikrofondurchbruch von der Gehäuseinnenseite einsteckbar ist. Das Mikrofon 13 selbst ist zur Gehäuseaußenseite hin mit einem nicht dargestellten Folienscheibchen im zusammengebauten Zustand spritzwasserdicht abgedeckt. Das Folienscheibchen ist schallübertragend und wasserdicht. Bevorzugt wird für die Folienscheibchen Goretex oder ein ähnliches Material verwendet. Durch dieses Membranmaterial kann auf den Mikrofon 13 sich eventuell bildendes Schwitzwasser nach außen diffundieren bzw. dessen Entstehung wirksam unterdrückt werden.
Dem Mikrofondurchbruch 8 ist ein Spalt 9 überlagert, in dessen restlichen, in Figur 1 linken Teil jedoch ein Lichtleiter als Anzeigeelement flüssigkeitsdicht eingesetzt ist. Der restliche Schlitzteil ist somit flüssigkeitsmäßig nicht mehr zu beachten.
Hinter den schlitzartigen Durchbrüchen 10 ist der Lautsprecher 14 angeordnet. Er sitzt ebenfalls abgedichtet in einer ringförmigen Halterung 27. Der zwischen den Innenseiten der Halterung 27 und der Oberfläche des Lautsprechers 14 gebildete Raum wird durch den schlitzförmigen Durchbruch 19 entwässert, wodurch dessen akustische Abstrahleigenschaften in einem guten Zustand gehalten werden. Wird ein Lautspreeher 14 mit einer nicht flüssigkeitsdichten Membran verwendet, so ist auch er, analog zum Mikrofon 13, mit einem abdichtenden Folienblättchen zu bedecken. Das Material für dieses Folienblättchen ist analog zu demjenigen des Mikrofons 13 ausgewählt.
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Die aneinander anliegenden, benachbarten Ränder von Frontteil 3 und Rückwand 5 sind als Kupplungspaar ausgebildet, wie insbesondere in Figur 4 erkennbar ist. Der Front-
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teil 3 hat, wie gut in Figur 3 zu sehen ist, eine nahezu vollständig umlaufende U-förmige Rille 29, in die ein hierzu passender Steg 30 der Rückwand 5 eingreift. In die Rille 29 ist zur Abdichtung ein Dichtstreifen 31 eingelegt, der vom Steg 30 in den Rillengrund gepreßt wird. Der Dichtstreifen 31 liegt in dem in Figur 3 oberen Teil der Rille 29 sowie im nach unten führenden vertikalen Teil etwa bis zur Oberkante der Abdeckmatte 21. Selbstverständlich kann auch die gesamte Länge der Rille 29 mit einem Dichtstreifen ausgefüllt werden.
Frontteil 3 und Rückwand 5 haben außen an ihren benachbarten seitlichen Rändern eine ebenfalls nahezu vollständig umlaufende seitliche Erhebung 33a bzw. 33b mit jeweils einer sie untergreifenden Vertiefung 35a bzw. 35b. Diese Erhebungen 33a und 33b werden von einem elastischen Abdeckstreifen 37, welcher eine an die Erhebungen 33a und 33b angepaßte Ausnehmung 39 mit Innenstegen 40a und 40b an den Ausnehmungsrändern hat, umgriffen. Die Innenstege 40a und 40b greifen in die Vertiefungen 35a und 35b ein. Der Abdeckstreifen 37 ist Y-förmig ausgebildet, wobei die Schenkel 41a und 41b des Y's die Seiten des Handbedienteils 1 umgreifen und der Fußteil 43 als Durchführung für ein Versorgungs- und Signalkabel 44 zur elektrischen Schaltungsanordnung im Innenraum des Handbedienteils 1 ausgebildet ist. Der Fußteil 43 dient gleichzeitig für das durchgezogenen Kabel 44 als Knickschutz. Die beiden Schenkel des Y-förmigen Abdeckstreifens 37 dienen nicht nur zur Erhöhung des Spritzwasserschutzes; sie verbessern auch die Handlichkeit des Handbedienteils 1. Handballen und Finger liegen nämlich beim Gebrauch auf der Außenwand der Schenkel 41a und 41b auf. Es ergibt sich eine angenehme und gute Griffigkeit. Zur Verbesserung der Fixierung der Schenkelenden kann nun der Bereich der Ausnehmung 39 am jeweiligen oberen Ende der Erhebungen 33a und 33b vertieft und entsprechend die dort eingreifenden Innenstegteile verlängert sein. Auch kann der Abdeckstreifen 37 anstelle einer Y-förmigen Ausbildung als geschlossener Ring mit einem angeformten Stutzen für die Ka-
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beleinführung ausgebildet sein.
In einem seitlichen Ausbruch 45 im Frontteil 3 und am entsprechenden Ort in der Rückwand 5 ist eine Sprechtaste angeordnet, welche ebenfalls durch den Abdeckstreifen 37 spritzwassergeschützt abgedeckt und bedienbar ist. Um dem Bediener das Auffinden der abgedeckten Sprechtaste 47 zu erleichtern, weist der Abdeckstreifen 37 eine (optische) Einkerbung 48 auf. Als weitere Orientierungshilfe können, wie in Figur 2 dargestellt, an der betreffenden Außenseite des Schenkels 41a Noppen angeordnet werden.
Die Rückwand 5 weist eine federbelastete Klammer 49 auf, mit der das Handbediente'il Iz. B. an einem Kragenaufschlag angeklammert werden kann. Die Klammer 49 ist vollständig um eine annähernd senkrecht zur Oberfläche der Rückwand 5 verlaufende Achse 46 drehbar. Bevorzugt ist in der Oberfläche der Rückwand 5 eine Rasterung angeordnet, damit die Klammer 49 und das restliche Handbedienteil in der jeweiligen Drehstellung fixierbar ist. So wird man beim Anklammern an einem Kragenaufschlag die Klammer 49 gegenüber der gezeichneten Stellung um eine Achteldrehung verdrehen, während man beim Anklammern an die Oberhemdtasche eine Verdrehung um 180° wählen wird.
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Von der Rückwand aus greifen zum Zusammenhalt der beiden Gehäusehälften 3 und 5 zwei Schrauben in die oberen Gewindesacklöcher 52a und 52b des Frontteils 3 sowie zwei weitere Schrauben in die Gewindesacklöcher 52c und 52d neben den 0 Zugentlastungen 50a bis 50c ein. Die in die Gewindesacklöcher 52c und 52d eingreifenden Schrauben dienen ferner zur Fixierung des Kabelendes. Die weiteren Gewindesacklöcher 52e bis 52g in der Nähe der Ruftasten 11a und 11b dienen zur Halterung einer im Gehäuseinnenraum anzuordnenden elektri-5 sehen Schaltungsplatine.
Das durch die Kabeldurchführung 43 des Abdeckstreifens 37 ankommende Kabel 44 wird im jeweils unteren Teil des
&Lgr;&0321&Bgr;, 11. August 1995/1
Frontteils 3 sowie der Rückwand 5 mittels jeweils drei L-förmigen Zugentlastungen geklemmt. Es sind in Figur 3 nur die Zugentlastungen 50a bis 50c am Frontteil 3 dargestellt. Diejenigen der Rückwand 5 greifen ergänzend im zusammengesetzten Zustand des Handbedienteils 1 ein.
In analoger Weise zur Anordnung der Sprechtaste 47 ist an der Nahtstelle zwischen Frontteil 3 und Rückwand 5 ein Anschluß 51 für einen Ohrhörer angeordnet, dessen Buchse 51 durch den Abdeckstreifen 37 hindurchgeführt ist. Die Einbauhöhe der Buchse 51 ist derart gewählt, daß der Randbereich des nicht dargestellten Steckers dichtend auf dem die Buchsenoberkante umgebenden Lochrandbereich des Abdeckstreifens 37 aufliegt. Im unteren Teil des Schenkels 41a des Abdeckstreifens 37 ist eine Lasche 53 mit einem in die Buchsenöffnung dicht eindrückbaren Stöpsel 54 angeformt. Hierdurch kann bei nicht eingestecktem Stecker die Buchsenöffnung spritzwassergeschützt verschlossen werden.
Anstelle die als Flüssigkeitsauslaß wirkende Querschnittserweiterung im Gehäuse anzuordnen, kann diese auch in der Durchbruchsabdeckung angebracht werden. So könnten z. B. die Einkerbungen 15a und 15b auch in den Erhebungen 22a und 22b angeordnet werden. Eine Einkerbung in den Rändern der Erhöhungen 22a und 22b ist jedoch schwerer zu verwirklichen als die oben beschriebene Ausführungsform. Auch würden derartige Einkerbungen schneller durch Verschmutzungen verstopft werden, da sich hier infolge von Fingerschweiß Schmutz bevorzugt festsetzen würde.
Anstelle akustischer Funktionselemente können auch andere, wie z. B. optische Funktionselemente eingesetzt werden. Es ist dann lediglich darauf zu achten, daß z. B. Abdeckungen in den Gehäusedurchbrüchen für die verwendete optische Strahlungsfrequenz neben der Spritzwasserdichtigkeit eine entsprechende Transparenz aufzuweisen haben.
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Claims (11)

&agr; &khgr;sprucke.
1. Spritzwassergeschütztes Handbedienteil (1) mit gegen den Gehäuseinnenraum abgedichteten, Funktionselemente (11a,
11b, 13, 14) von außen zugänglich machenden Gehäusedurchbrüchen (7a, 7b, 8, 10), bevorzugt zur Verwendung als in der Faust zu haltende Hör-/Sprecheinheit einer Funkanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusedurchbrüche (7a, 7b, 8, 10) jeweils an ihrem im Handhabungszustand untersten Bereich einen separaten, den Durchbruchsquerschnitt vergrößernden Flüssigkeitsauslaß (15a, 15b, 17, 19) zur Gehäuseaußenseite aufweisen, damit sich keine Flüssigkeit im Durchbruch bzw. dessen Randbereichen (23a, 23b) halten kann.
2. Handbedienteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsvergrößerung abrupt z. B. als Kerbe, Einschnitt, Bohrung, Kanal, ... erfolgt.
20
3. Handbedienteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsauslaß (15a, 15b) eine in den Durchbruchsrand einschneidende Einkerbung (15a, 15b) ist.
25
4. Handbedienteil (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Elementenfassung, insbesondere für ein Mikrofon (13) und/oder einen Lautsprecher (14), in den Gehäusedurchbruch (8, 10) integriert ist und im untersten Fassungsbereich einen nach außen
führenden Auslaßkanal (17, 19) für die Flüssigkeit aufweist.
5. Handbedienteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Gehäusedurchbrüche (7a, 7b) zugänglichen Funktionselemente (lla, lib) mit einer "gummi"-elastischen Abdeckungsmatte (21; 37) abgedeckt sind, deren Ränder über die Durchbruchsränder
80J242, 11. August 1995/1
greifen und insbesondere von der Innenseite gegen diese dichtend abnehmbar gepreßt werden.
6. Handbedienteil (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungsmatte (21) jeweils wenigstens eine knopfartige, einen umlaufenden Spalt (23a, 23b) zum Durchbruchsrand aufweisende Erhebung (22a, 22b) hat, durch die unterhalb angeordnete, insbesondere als Schaltelemente wirkende Funktionselemente (Ha, lib) betätigbar sind, wobei im Spalt (23a, 23b) angesammeltes Wasser oder Feuchtigkeit durch den Flüssigkeitsauslaß (15a, 15b) abführbar ist.
7. Handbedienteil (1), insbesondere nach einem der Ansprüehe 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zweihälftiges Gehäuse (3, 5), dessen umlaufende benachbarte Ränder als Kupplungspaar mit einer U-förmigen Rille (29) und einem in diese eingreifenden Steg (30) ausgebildet sind, wobei bevorzugt in einen Rillenteil ein Dichtstreifen (31) einlegbar ist.
8. Handbedienteil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden benachbarten Randbereiche In1 ihrem überwiegenden Außenseitenteil eine ineinander übergehende Erhebung (33a, 33b) mit einer seitlichen,
die Erhebung (33a, 33b) untergreifende Vertiefung (35a, 35b) haben sowie ein die Randbereiche zum überwiegenden Teil umgreifender elastischer Abdeckstreifen (37) vorhanden ist, welcher eine der Erhebung (33a, 33b) angepaßte Ausnehmung (39) mit Innenstegen (40a, 40b) an den Ausnehmungsrändern hat, um den Abdeckstreifen (37) dichtend über die Erhebungen (33a, 33b), fixiert mit den Innenstegen (4Oa7 40b), in den Vertiefungen (35a, 35b) greifen zu lassen.
35
9. Handbedienteil (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckstreifen (37) Y-förmig mit einer Kabeldurchführung und/oder einem Kabelknickschutz im un-
L80J24H, 11. August 1995/1
-13-verzweigten
Fußteil (43) ausgebildet ist.
10. Handbedienteil (1) nach Anspruch S oder 9, gekennzeichnet durch eine seitliche mit dem Abdeckstreifen (37) abgedeckte und abgedichtete, in beide Gehäusehälften (3, 5) eingreifende Gehäuseöffnung (45), in welche ein durch den Abdeckstreifen (37) hindurch bedienbares Schaltelement (47) einsetzbar ist.
180J24H,
11. August 1995/1
DE29515688U 1995-10-02 1995-10-02 Spritzwassergeschütztes Handbedienteil, insbesondere als Hör-/Sprecheinheit dienend Expired - Lifetime DE29515688U1 (de)

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