Anordnung zur übergabe von Teigstücken
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Übergabe von Teigstücken
von einer Ablage auf eine Zwischenablage, welche Ablage von wenigstens einem Abziehrahmen gebildet ist, auf welchem die
Teigstücke abgelegt sind.
Es ist bekannt, daß bei Backvorprodukten, nämlich Teigstücken, vor dem Backvorgang ein Gärungsvorgang stattfindet, bei welchem
die der Teigmischung zugegebenen Gärmittel ihre Wirkung entfalten. Zu diesem Zweck werden die Teigstücke zum Endgärprozeß auf
Abziehrahmen abgelegt.
Nach Abschluß des Gärvorgangs werden die Teigstücke dem Backofen, zum Beispiel einem Herdofen, zugeführt. Hierzu müssen sie
von den Abziehrahmen abgezogen und einem Ofenbeiader übergeben werden, der wiederum der Beschickung des Backofens dient. Dies
geschieht üblicherweise manuell oder mit Hilfe besonderer Vorrichtungen, in welche der jeweilige Abziehrahmen eingesetzt
wird, woraufhin die Entnahme der Teigstücke vom Abziehrahmen er-
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V.AT. No. DE 142989261
folgen kann.
Hierbei wird der Ahziehrahmen aus dem jeweiligen Gehängeschrank
oder Gärwagen entnommen und auf die Auflagefläche der Abziehvorrichtung
gesetzt, wobei die Teigstücke auf dem Abziehrahmen entsprechend dessen Höhe auf einem höheren Niveau liegen als die
nachfolgende Auflagefläche.
Wegen dieses Niveauunterschiedes fallen die Teigstücke beim Abziehen auf die Auflagefläche, was zur Folge hat, daß beim
Auftreffen der vollgarigen Teigstücke unerwünschte Verformungen mit Volumeneinbußen entstehen, die es zu vermeiden gilt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu
schaffen, welche eine möglichst schonende Übergabe der Teigstücke erlaubt, wobei die Übergabe der Teigstücke an den jeweiligen
Backofen, ohne daß die Abziehrahmen aus dem Gärwagen beziehungsweise dem Gehängeschrank entnommen werden müssen, erfolgen
soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer im Anspruch 1 angegebenen
Anordnung gelöst. Mit den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich dadurch aus, daß
die Ablage an die Zwischenablage bewegbar und an dieser arretierbar ist und daß der Abziehrahmen mit einem ersten Rollband
ausgestattet ist, welches als Ablage für Teigstücke dient und von einer Antriebsvorrichtung beaufschlagbar ist, die an der
Zwischenablage angeordnet ist. Außerdem ist die Zwischenablage ebenfalls mit einem Rollband versehen, welches als bewegliche
Aufnahmefläche der Zwischenablage für die zur Übergabe vorgesehenen
Teigstücke dient und so die Zwischenablage zu einer Übergabevorrichtung macht.
Mit dieser Anordnung ist gewährleistet, daß jedes Teigstück ohne
manuellen Zugriff von dem jeweiligen Abziehrahmen, zum Beispiel im Gärwagen, abgenommen wird und entweder direkt oder über einen
Ofenbeiader dem Backofen zugeführt wird.
Zweckmäßigerweise entspricht die Breite des Rollbandes des betreffenden
Abziehrahmens etwa der Breite des Rollbandes der Zwischenablage, so daß die Ablagekapazität des betreffenden
Abziehrahmens voll ausgenutzt werden kann.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Ablage mit der Zwischenablage verbindbar sein. Hierdurch ist ein gleichbleibender
Abstand zwischen der Ablage einerseits und der Zwischenablage oder Übergabevorrichtung andererseits sichergestellt.
Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß die Ablage beziehungsweise deren Rollband durch die in der Zwischenablage integrierte
Antriebsvorrichtung ungestört beaufschlagt wird.
Die üblicherweise als Gärwagen ausgebildete Ablage weist gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wenigstens zwei übereinander
angeordnete Abziehrahmen auf, welcher jeweils mit einem Rollband zur Aufnahme von Teigstücken versehen ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zwischenablage
weist wenigstens eine vertikale Säule auf mit einem daran geführten, vertikal bewegbaren Fahrwagen, an welchem das
Rollband gehalten ist. Dabei ist in Weiterbildung der Erfindung der Fahrwagen der Zwischenablage auf jedes Niveau des jeweils
zugeordneten Abziehrahmens der Ablage einstellbar.
Von besonderem Vorteil hierbei ist, daß die Oberseite des Rollbandes der Zwischenablage das gleiche Niveau aufweist wie
die Oberseite des Rollbandes des jeweils zugeordneten Abziehrahmens der Ablage. Hierdurch wird vermieden, daß die Teigstücke
unter Verformung auf die Ablage fallen.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Fahrwagen wenigstens einen Antrieb für das Rollband der Zwi-
schenablage und für die Höhenverstellung aufweist, wobei das Rollband der Zwischenablage vorzugsweise von einer Antriebswelle
beaufschlagt ist, deren Tangentialgeschwindigkeit der Verstellgeschwindigkeit
der Antriebsvorrichtung für das Rollband am zugeordneten Abziehrahmen der Ablage entspricht.
Die in der Zwischenablage vorgesehene Antriebsvorrichtung für das Rollband des zugeordneten Abziehrahmens der Ablage ist in
weiterer Ausgestaltung der Erfindung am Fahrwagen der Zwischenablage angeordnet und besitzt wenigstens einen horizontal
bewegbaren Zugarm, der mit einer mit dem Rollband des zugeordneten Abziehrahmens verbundenen Mitnehmerschiene zusammenarbeitet.
Hierbei erfolgt die Betätigung des Zugarms nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung mechanisch. Zu diesem Zweck weist er
eine Zahnstange auf, an deren der Ablage zugewandten Ende ein Klinkenhebel schwenkbar angelenkt ist, der zur Beaufschlagung
der Ablage die am Rollband des zugeordneten Abziehrahmens befindliche Mitnehmerschiene hintergreift.
An dem der Ablage zugewandten Ende des Klinkenhebels ist vorteilhafterweise
ein Haken angeformt, dessen Vorderseite mit einer Anschrägung versehen ist. Bei Bewegung des Zugarms auf die
Ablage zu gleitet die als Anlaufschräge dienende Anschrägung an
der Hakenvorderseite über die Mitnehmerschiene und nimmt bei entgegengerichteter Bewegung der Zahnstange die Mitnehmerschiene
und damit das Rollband mit.
Zur Ermöglichung einer gewissen Automatisierung sowie zur Vermeidung
von Fehlfunktionen beim Zusammenwirken der das jeweilige
Rollband der Ablage beaufschlagenden Antriebsvorrichtung ist am
Fahrwagen ein Anschlag mit einer schrägen Anlauffläche vorgesehen, die mit dem rückwärtigen Ende des Klinkenhebels zusammenarbeitet.
Die am Anschlag angeformte Schrägfläche lenkt den auftreffenden Klinkenhebel derart aus, daß dieser die Verbindung
mit der Mitnehmerschiene am Rollband des zugeordneten Abziehrahmens löst. Aus diesem Grund ist das rückwärtige Ende des Klin-
kenhebels mit einer Rolle oder zumindest einer Rundung versehen, wodurch ein leichtes Abrollen bzw. Abgleiten auf der
Schrägfläche gewährleistet ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen,
daß das der Ablage abgewandte Ende des Klinkenhebels auf den mit der Schrägfläche versehenen Anschlag auftrifft,
bevor der Zugarm seine Endstellung erreicht. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Beaufschlagung des Rollbandes des zugeordneten
Abziehrahmens durch den Klinkenhebel rechtzeitig beendet ist, das heißt bevor das Ende der Zahnstange erreicht ist.
Dies ist gleichbedeutend damit, daß bei Lösung der Verbindung zwischen dem Haken des Klinkenhebels und der mit dem Rollband
des zugeordneten Abziehrahmens verbundenen Mitnehmerschiene sich das Rollband in seiner Übergabe-Endstellung befindet.
Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erfolgt der Antrieb der Zahnstange mittels eines Ritzels, welches vorzugsweise
mit dem Antrieb für das Rollband der Zwischenablage zum Beispiel derart zusammenarbeitet, daß Ritzel und Antriebswelle
von einem gemeinsamen Antriebsmotor beaufschlagt sind.
Anstelle einer Zahnstange kann zur Betätigung des Klinkenhebels auch eine Gewindespindel vorgesehen sein, die von einer angetriebenen
Spindelmutter beaufschlagt ist.
Ebenso kann aber auch ein elektromagnetischer oder ein fluidhydraulischer
Antrieb zur Beaufschlagung des Rollbandes des jeweiligen Abziehrahmens in der Zwischenablage angeordnet sein,
wobei die Ankopplung mittels Klinkenhebel beibehalten werden kann.
Zum Antrieb des Rollbandes der Zwischenablage ist das Rollband um die Antriebswelle geführt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Spannvor-
richtung für das Rollband der Zwischenablage vor. Diese Spannvorrichtung
sorgt dafür, daß die vom Rollband gebildete Auflagefläche stets eben und straff gespannt ist, so daß einerseits
die darauf abgelegten Teigstücke ihre ursprüngliche Form nicht verändern und andererseits die ausreichende Kraftkopplung zwischen
dem Rollband und der Antriebswelle beziehungsweise der Antriebstrommel gewährleistet ist.
Zweckmäßigerweise ist der Fahrwagen mittels Gleitrollen an der
vertikalen Säule, vorzugsweise in hierfür vorgesehenen nutähnlichen Schienen geführt. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Zwischenablage
weist ein aus zwei gegenüberstehend angeordneten Säulen gebildetes Portal auf, an welchem der Fahrwagen geführt
und auf- und abbewegbar ist.
Gemäß einer vereinfachten Ausführungsform der Erfindung ist die
Zwischenablage ein Ofenbeiader, der als Gärwagenentlader eingesetzt ist.
Nach einem anderen Vorschlag gemäß der Erfindung läßt sich die eingangs -genannte Aufgabe der fallfreien und darum schonenden
Übergabe von Teigstücken von einer Ablage auf eine Zwischenablage und von dieser auf einen Ofenbeiader oder dergleichen
auch dadurch lösen, daß die Teigstücke von der Ablage mittels einer sogenannten Krabblervorrichtung abgenommen werden, die an
einem horizontal bewegbaren Schlitten der Zwischenablage angeordnet ist und welche zur Teigstückabnahme über die Ablage
gefahren wird, worauf die Teigstücke nach Rückführung des Schlittens mit dem Krabbler und bei weiterem Umlauf des Krabblerbandes
auf den nachgeschaltenten Ofenbeiader oder dergleichen verbracht werden.
Im einzelnen ist diese alternative Erfindungslösung in Anspruch
23 angegeben.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels sind die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesse-
rungen der Erfindung sowie besondere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Anordnung in Seitenansicht und
Fig. 2: eine ausschnittweise Wiedergabe der für die Übergabe der Teigstücke notwendigen Komponenten gemäß Fig. 1 in
vergrößter Darstellung.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung in Seitenansicht
- teilweise im Längsschnitt - mit einer Ablage 10, die hier von einem Gärwagen gebildet ist, mit einer daneben befindlichen
Zwischenablage 12, mit einem hierzu auf der rechten Seite der Fig. 1 benachbarten Ofenbeiader 14 und schließlich mit einem
Backofen 16, der als Etagenofen ausgebildet ist mit in diesem Falle fünf übereinander angeordneten Etagen 18, die von dem
Ofenbeiader 14 bedient werden.
Der als Ablage 10 dienende Gärwagen ist auf Rollen bewegbar, während die Zwischenablage 12 und der Ofenbeiader 14 ortsfest
angeordnet sind.
Sowohl die Zwischenablage 12, die hier als Übergabevorrichtung für den Ofenbeiader 14 dient, als auch der Ofenbeiader 14 besitzen
jeweils zwei portalartig angeordnete Tragsäulen 20 bzw. 22, wobei die Tragsäulen 21, 23 jedoch jeweils nur in Seitenansicht
zu erkennen sind und die die Tragsäulen verbindenden Querhäupte nicht dargestellt sind.
An den zur Zwischenablage 12 gehörigen Säulen 21 ist ein Fahrwagen
24 vertikal bewegbar angeordnet, der mittels Rollen 2 6 an den einander gegenüberliegenden Längsaußenseiten der Säulen 21
geführt ist. Der Antrieb zur Höhenverstellung dieses Fahrwagens 24, der nicht näher dargestellt ist, kann z. B. aus einem Kettentrieb
bestehen, der den Fahrwagen 24 in vertikaler Richtung verschiebt.
Am Fahrwagen 24 ist eine Auflagefläche für die Teigstücke vorgesehen.
Diese Auflagefläche ist von einem horizontal bewegbaren
Rollband 28 gebildet, das in Fig'. 2 näher gezeigt ist. Außerdem ist am Fahrwagen 26 eine Antriebsvorrichtung 3 0 angeordnet,
welche mit dem an die Zwischenablage 10 herangefahrenen Gärwagen zusammenwirkt.
Der Gärwagen 10 ist ein verfahrbares Ablageregal mit acht einzelnen
Etagen, welche jeweils als Abziehrahmen 32 mit einem Rollband 33 ausgebildet sind, die im Detail aus Fig. 2 ersichtlich
sind.
Jedes der Rollbänder 33 des Gärwagens 10 ist mit einer Mitnehmerschiene
34 versehen, welche mit der bereits erwähnten Antriebsvorrichtung 3 0 zusammenarbeitet, die in die Zwischenablage
12 integriert ist und aus der Darstellung in Fig. 2 in ihren wesentlichen Einzelheiten ersichtlich ist.
Im gezeigten Beispiel besteht die Mitnehmerschiene aus einem quer zur Bewegungsrichtung jedes Rollbandes 3 3 angeordneten
Querbalken mit rechteckigem Querschnitt, welcher als Widerlager für einen zur Antriebsvorrichtung gehörigen Haken 3 6 dient.
Die in der Zwischenablage angeordnete Antriebsvorrichtung 3 0 zur Beaufschlagung der Ablage 10 besitzt den bereits erwähnten Haken
36, der formschlüssig mit dem Rollband 33 des jeweils zugeordneten Abziehrahmens 32 beziehungsweise mit der daran befestigten
Mitnehmerschiene 34 zusammenarbeitet. Ferner ist wenigstens ein Zugarm 3 8 vorgesehen, der im gezeigten Beispiel jeweils von
einer Zahnstange 40 mit einem hieran angelenkten Klinkenhebel 42 gebildet ist. Der Zugarm 38 mit dem ihn beaufschlagenden Antrieb,
von dem hier lediglich ein Ritzel 41 gezeigt ist, ist hierbei am Fahrwagen 24 angeordnet.
Der erwähnte Klinkenhebel 42 ist mit der zum Zugarm 3 8 gehörenden
Zahnstange 40 durch ein Gelenk 46 verbunden, so daß der Klinkenhebel 42 vertikal verschwenkbar und so durch entsprechen-
de Betätigung die Verklinkung mit der am zugeordneten Rollband 33 angebrachten Mitnehmerschiene 34 lösbar ist. Zu diesem Zweck
ist das klinkenhebelseitige Ende der Zahnstange 40 abgewinkelt. Hierdurch wird erreicht, daß der Klinkenhebel 42 eine.zur Längsachse
der Zahnstange 43 parallele Lage einnimmt, jedoch unterhalb davon im Abstand, so daß die erwähnte vertikale Schwenkung
möglich ist.
An dem der Mitnehmerschiene 34 zugewandten Ende ist an den Klinkenhebel
42 der ebenfalls bereits erwähnte Haken 3 6 angeformt, während an seinem entgegengesetzten Ende eine Rolle 46 vorgesehen
ist. Die Rolle 46 arbeitet mit einer quasi als Auslöser dienenden Anlaufschräge 4 8 zusammen, die an einem ebenfalls an
dem Fahrwagen unterhalb der Zahnstange 4 0 auf gleicher Höhe wie der Klinkenhebel 42 angeordneten Anschlag 50 angeformt ist.
Dieser Anschlag wird wirksam, wenn der Zugarm 3 8 eingefahren wird, das heißt eine Bewegung von links nach rechts ausführt,
und dabei das im Eingriff befindliche Rollband 33 mitnimmt. Bevor die Zahnstange 4 0 ihre Endposition erreicht hat, das
heißt, bevor das zum Antrieb der Zahnstange 3 8 vorgesehene Ritzel 41 den ungezahnten Bereich der Zahnstange 42 erreicht,
trifft der Klinkenhebel 42 auf die Anlauf schräge 48 des Anschlags 50 .
Bei weiterer Einfcihrbewegung des Zugarms 3 8 wird das mit der
Rolle versehene Ende des Klinkenhebels 42 von der Schräge 4 8 über die Rolle 46 nach unten beaufschlagt. Hierdurch hebt sich
entsprechend auf der gegenüberliegenden Seite der Haken 3 6 von der Mitnehmerschiene 34, so daß keine weitere Beaufschlagung des
Rollbandes 33 mehr erfolgt.
Um unerwünschte Durchbiegungen des Zugarms 3 8 oder andere Störungen
auszuschließen, ist der Zugarm 38, dessen gezahnter Bereich der Zahnstange 4 0 wenigstens der Länge eines Abziehrahmens
3 2 entspricht, vorzugsweise durch einen kragarmähnlich an den Fahrwagen 24 angeformten Führungssteg 52 unterstützt, so daß
eine gleichmäßige Führung des Zugarms 3 8 über seine gesamte Verstellänge gewährleistet ist.
Zur Führung der am Gärwagen 10 sowie an der Zwischenablage 12 angeordneten Rollbänder 28, 33 sind jeweils an beiden Stirnseiten
der vom jeweiligen Rollband 28; 33 gebildeten Auflagefläche
Walzenkörper 54 angeordnet, an denen das Rollband umgelenkt wird. Während der Antrieb des am Abziehrahmen 32 angeordneten
Rollbandes 33 mittels der zuvor beschriebenen Antriebsvorrichtung 3 0 erfolgt, ist für den Antrieb des an der Zwischenablage
12 befindlichen Rollbandes 28 am Fahrwagen 24, das heißt etwa mittig zwischen den stirnseitigen Walzenkörpern 54, eine Antriebswelle
56 vorgesehen, welche vom Rollband 28 umschlungen ist.
Um einen Umschlingungswinkel von > 180°, vorzugsweise 240° bis
2 70° und hierdurch auch die Kraftübertragung von der Antriebswelle
56 auf das Rollband 28 einstellen zu können, ist der Antriebswelle 56 jeweils eine Umlenkrolle 57, 58 vor- bzw. nachgeschaltet.
Vorzugsweise können diese Umlenkrollen 57, 5 8 verstellbar angeordnet sein, um so gewisse belastungsabhängige
Dehnungen des Rollbandes 2 8 kompensieren zu können.
Der Zwischenablage 12 benachbart ist ein Ofenbeiader 14, der ebenfalls im wesentlichen von einem horizontal bewegbaren Rollband
60 gebildet ist. Dessen Gestaltung und Antrieb entsprechen dem Rollband der Zwischenablage 12 mit dem Unterschied, daß die
zugehörige Antriebsrolle 62 nicht mittig, sondern einendig angeordnet ist, wobei zur Gewährleistung einer ausreichenden Umschlingung
der Antriebsrolle 62 durch das Rollband 60 nur noch eine zusätzliche Umlenkrolle 64 erforderlich ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat folgende Arbeitsweise. Die
am Gärwagen 10 angeordneten Abziehrahmen 3 2 sind in bekannter Weise ausgeführt. Mit Hilfe der Zwischenablage 12 werden die
Abziehrahmen 32 selbsttätig entladen, wobei jeder Abziehrahmen 32 von dem mit dem Fahrwagen 24 verbundenen Rollband 28 niveau-
♦ &psgr; *
gleich angefahren wird. Nach Einschalten der Antriebsvorrichtung 30, welche das jeweilige Rollband 33 am zugeordneten Abziehrahmen
32 beaufschlagt, werden die Teigstücke niveaugleich übergeben.
Hierbei wird zunächst der Zugarm 3 8 in Richtung auf den zugeordneten
Abziehrahmen 32 derart bewegt, daß der am Klinkenhebel 42 angeformte Haken 36 gegen die Mitnehmerschiene 34 fährt. Der
Zugarm 3 8 wird vom Ritzel 41 über die Zahnstange 40 weiterbewegt, wobei das mit dem Haken 3 6 versehene Ende des Klinkenhebels
42 angehoben wird und der Klinkenhebel 42 sich schließlich wieder senkt und der Haken 3 6 die Mitnehmerschiene 34 hintergreift
.
Anschließend wird der Zugarm 3 8 in der Gegenrichtung mit gleicher
Geschwindigkeit wie das zur Zwischenablage 12 gehörige Rollband 28 bewegt, bis der Klinkenhebel 42 auf den Anschlag 50
auftrifft und wiederum ausgelenkt wird, so daß der Hebel 3 6
außer Eingriff mit der Mitnehmerschiene 34 gelangt.
125/145
wfr232
Bezugszeichenliste
10 Ablage {Gärwa.gen)
| 12 |
Zwischenablage (Entladevorrxchtung) |
■ ··· ·· · · ·· |
| 14 |
Ofenbeiader |
| 16 |
Backofen |
| 18 |
Etagen |
| 20 |
Tragsäule |
| 21 |
Säule |
| 22 |
Tragsäule |
| 23 |
Säule |
| 24 |
Fahrwagen |
| 26 |
Rollen |
| 28 |
Rollband |
| 30 |
Antriebsvorrichtung |
| 32 |
Abziehrahmen |
| 33 |
Rollband |
| 34 |
Mitnehmerschiene |
| 36 |
Haken |
| 38 |
Zugarm |
| 40 |
Zahnstange |
| 41 |
Ritzel |
| 42 |
Klinkenhebe1 |
| 44 |
Gelenk |
| 46 |
Rolle |
| 48 |
Anlaufschräge |
| 50 |
Anschlag |
| 52 |
Führungsarm |
| 54 |
Umlenkrollen |
| 56 |
Antriebswelle |
| 57 |
Umlenkrolle |
| 58 |
Umlenkrolle |
| 60 |
Rollband |
| 62 |
Antriebsrolle |
| 64 |
Umlenkrolle |
| |