DE29514813U1 - Baumschere - Google Patents
BaumschereInfo
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- DE29514813U1 DE29514813U1 DE29514813U DE29514813U DE29514813U1 DE 29514813 U1 DE29514813 U1 DE 29514813U1 DE 29514813 U DE29514813 U DE 29514813U DE 29514813 U DE29514813 U DE 29514813U DE 29514813 U1 DE29514813 U1 DE 29514813U1
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- DE
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- tubular
- parts
- handle
- shearing
- tree shears
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Links
- 238000010008 shearing Methods 0.000 claims description 11
- 238000010413 gardening Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G3/00—Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
- A01G3/02—Secateurs; Flower or fruit shears
- A01G3/025—Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
- A01G3/0251—Loppers, i.e. branch cutters with two handles
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Ecology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
Description
-1- eigenes Zeichen:
11.8.-21. 10/2
Bekanntermaßen werden Baumscheren verwendet, die ähnlich wie die allgemeinen bekannten Baumscheren - aus etwa zwei
rohrförmigen Teilen bestehen. Die rohrförmigen Teile sind gelenkig miteinander verbunden, wobei auf der einen Seite
des Gelenkes die beiden freien Enden der Schere als Backenteile und die gegenüberliegenden anderen freien Enden
der Schere als Rohrgriffe ausgebildet sind. Die beiden Rohrgriffe laufen zu ihren freien Enden hin V-förmig voneinander
weg. Bei dieser Baumschere ist das Hantieren in engen Räumen wie Gabelung in Bäumen oder dergl. zum Teil
äußerst schwierig, da beim Öffnen der Schere zum Ausschneiden der Äste auf Grund der V-förmigen sich auseinanderspreitzenden
Rohrgriffe die entsprechende Schere innerhalb der Astgabelung einen entsprechenden großen freien
Raum erfordert. Dieser Freiraum steht konstruktionsbedingt
aber nicht immer zur Verfügung, sodaß in derartigen Fällen die Äste (Zweige) auseinandergedrückt werden muß,
damit die Schere in der Gabelung zwischen diesen Ästen um ihre Längsachse gedreht werden kann. Von Nachteil ist
ferner, daß sich die Rohrgriffe dieser Baumschere im geöffneten Zustand sehr weit voneinander wegspreizen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Baumschere der Eingangs
genannten Art anzugeben, bei der die aus dem vorstehend erwähnten Stand der Technik erwähnten Nachteile nicht
vorhanden sind, und die sich somit in universeller Weise Abschneiden der Äste sind. Diese Erfindung ist durch die
Merkmale des Patents angeben. Die aus dem Stand der Tech-
nik bekannte Baumschere zeichnet sich dementsprechend dadurch aus, daß im geschlossenen Zustand der Scherenteile
dieser Baumschere die beiden Rohrgriffe nicht im Gelenkpunkt V-förmig ineinanderstoßen und sich dort gewissermaßen
kreuzen, sondern daß die im Gelenk benachbarten Abschnitte der beiden Rohrgriffe so geformt sind, daß ihr
Kreuzpunkt erst in einem gewissen Abstand vom Gelenk entfernt vorhanden sind. Bezüglich einer durch das Gelenk
verlaufenden Mittelachse liegen damit die dem Gelenk benachbarten Rohrteile (Griff) und die an diesen Griffteile
jeweils angeformten Scherenteil auf derselben - entweder rechten oder linken - Grundrißhälfte für eine derartige
Baumschere.
Beim Öffnen der erfindungsgemäßen Baumschere, d.h. beim
Auseinanderführen der von der menschlichen Hand umfaßten Rohrgriffe schwenken die an das Gelenk sich anschließenden
Griffteile nicht aus dem von den Scherteil eingenommenen Lichtraum hinaus. Eine derartige Baumschere kann
daher immer dann zwischen den Astgabelungen hindurchgeführt werden, wenn ihre geschlossenen Scherenteile durch
den vorhandenen Zwischenraum hindurchpassen. Die erfindungsgemäße Baumschere erlaubt daher, eine ganz erhebliche
Produktionssteigerung, was in wirtschaftlicher Hinsicht
von großem Vorteil ist. Gerade auf dem Garten- und Landschaftsbau, wo Rationalisierungsmaßnahmen äußerst
wünschenswert sind, erweist sich folglich die erfindungsmäßige Baumschere von großem Vorteil. Weitere Vorteile
und Merkmale der erfindungsgemäßen Baumschere sind den Unteransprüchen und dem nachstehenden Ausführungsbeispiel
zu entnehmen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben
und erläutert.
dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben
und erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine grundrißmäßige Darstellung der
erfindungsgemäßen Baumschere im geöff
neten Zustand
und
Fig. 2 die Baumschere gemäß Fig I im geschlossen
Zustand
Zustand
Eine Baumschere 10 ist grundrißmäßig bezüglich einer Mittelachse
12 symmetrisch aufgebaut. Ein linkes Scherenteil 14 und ein rechtes Scherenteil 16 sind in ein Gelenk 18,
daß auf der Mittelachse 12 liegt und beispielsweise durch einen Bolzen oder dergleichen gebildet wird, schwenkbar
miteinander verbunden. Die vorderen Enden 20 beider Scherteile 14 und 16 sind in Form einer Schere ausgebildet,
damit der von diesem Schneideteil gefaßte Ast möglichst leicht abgeschert werden kann. Im Grundriß unterhalb
des Gelenks 18 ist an dem linken Scherteil 14 ein linker Rohrgrifftei1 22 befestigt. Dieser Rohrgriffteil
22 ist ein Stück mit dem linken Scherteil 14 verbunden. In entsprechender Weise ist an dem rechten Scherteil 16
ein rechter Rohrgrifftei1 24 ebenfalls einstück-befe-
stigt. Der Ausdruck links und rechts bedeutet hier und im folgenden, daß die entsprechenden Bauteile der Baumschere
10 sich in der grundrißmäßigen Darstellung entsprechend;*..'
links (L) oder rechts (R) von der Mittelachse 12 befinden.! !
Beide Rohrgri ff teile 22, 24 sind in ihrem mittleren Bereich
in etwa schräglinig geformt und führen in Richtung zum unteren Ende der Schere hin leicht auseinander. Im
geschlossen Zustand der Baumschere 10 (Fig.2) ist der maximale gegenseitige Abstand der Rohrgriffteile 22.24 im
vorliegenden Beispielsfall - ebenso groß wie der entsprechende
maximale Abstand der linken und rechten Scherenteile 14. 16. Dieser gegenseitige Abstand beträgt in beiden
Fällen d. Damit ist sichergestellt, daß die Baumschere
10 im geschlossenen Zustand - so wie in Fig. 2 dargestellt - in eine Astgabelung eingeführt werden kann und
zwar immer dann, wenn die Baumschere mit ihren Scherteilen 14. 16. durch den vorhandenen Astgabelfreiraum hindurchpaßt.
Im unteren Bereich der linken und rechten Rohrgriffteile 22. 24. schwenken dieselben aufeinander zu
und kreuzen sich im Bereich der Stelle 26. An dieser Stelle 26 liegen die beiden RohrgriffteiIe 22. 24. übereinander.
Anschließend an die Stelle 26 grenzen an den linken Rohrgrifftei1 22. ein rechter Griff 28. und an dem
rechten Rohrgrifftei1 24. ein linker Griff 30. Griff 28.
und Griff 30. bilden im Bereich der Baumschere 10. der von der menschlichen Hand des Gärtner (Baumgestalters)
umgriffen wird.
Beide Rohrgriffe 28.30.weisen im vorliegenden Beispielsfall
einen maximalen gegenseitigen Abstand D auf, der
größer ist als der Abstand d. Der untere Bereich der beiden Rohrgriffe 28. 30. verläuft parallel zueinander.
Querschnittsmäßig besitzt der rechte Rohrgriff 28.
und der linke Rohrgriff 30 eine in etwa kreisförmige (&ogr;val) Gestalt.
Einstückig verbunden ist bei der vorliegenden Baumschere·,,,,·
damit das linke Scherteil 14. der linke Rohrgrifftei1 22.
und der rechte Rohrgriffteil 28. In entsprechender Weise"****
ist einstückig verbunden ebenfalls der rechte Rohrgriff-· ·.,· teil 16., der rechte Rohrgri ff tei 1 24. und der linke *.,
Rohrgriff 30. Im Kreuzungsbereich, an der Stelle 26 kreu-*···· zen sich die beiden Rohrgriffteile 22· 24. bzw. der rech-·..·
te Rohrgriff 28. und der linke Rohrgriff 30. im Bereich der Mittelachse 12.
Wie schon ausgeführt, kann die vorliegende Baumschere zumindest bis zum Bereich der Stelle 26 immer dann in einer
Astgabelung oder dergl. eingeführt werden wenn die beiden Scherteile 14. 16. durch den vorhandenen Zwischenraum der
Baumastgabelung hindurch passen. Beim Öffnen dieser Baumschere 10. werden die Rohrgriffe 28. 30. nach außen geführt,
wobei sich die Scherenteile 14. 16. auf schwenken.
Dabei verschwenken sich die linken und die rechten Rohrgriffteile 22. 24. aufeinander zu, d.h. in Richtung auf
die Mittelachse 12. Der gegenseitige Abstand der beiden Rohrgriffteile 22. 24. wird damit kleiner (Fig.l). Damit
stört dieser Bereich der Baumschere 10., der von den linken und den rechten Rohrgriffteilen 22. 24. gebildet
wird, nicht im Bereich einer Astgabel. Sofern die Baumschere 10. - wie oben ausgeführt - in einer Astgabel eingeführt
werden kann, kann sich auch immer in ihrem eingetauchten Zustand geöffnet werden. Durch die in etwa parallele
gegenseitige Ausrichtung des rechten und linken Rohrgriff 28. 30. im geschlossenen Zustand der Baumschere
spreizen sich die beiden Rohrgriffe auch nicht sehr weit auseinander, so daß die Baumschere 10. auch im geöffneten
Zustand problemlos mit beiden Händen umfaßt werden kann
Claims (5)
1. Baumschere (10), mit grundrißmäßig - einem rechten(16)
und einem linken (14) Scherteil, -einem rechten (28) und einem linken (30)
Rohrgri ff
• ·
-einem Gelenk (18), in denen die beiden \*"*
·· · Scherteile (14, 16)und die beiden Rohrgrif- I ',*'
fe {28, 30) # \.
schwenkbar angeordnet sind, wobei das linke ,*"**
Scherteil (14)mit dem rechten Rohrgriff *..* (28)
und das rechte Scherteil (16) mit dem linken Rohrgriff(30)beiden Scherenteile
(14, 16,) jeweils in Form einer Schere aus gebildet und jeweils einstückig mit dem
rechten bzw.
linken Rohrgriff verbunden sind.
linken Rohrgriff verbunden sind.
-die Enden (20) und damit die Scheren paral IeI zur Drehachse des Gelenkes(18) ausgerichtet
sind
-in geschlossenem Zustand der Scherteile (14, 16)diese Scherteile (14, 16) einem
Freiraum umschließen,
dadurch gekennzeichnet, daß im geschlossenen Zustand der Scherteile (14, 16)
-der dem Gelenk (18) benachbarte Abschnitt des linken Rohrgriff (30) zumindest in Teil
bereichen als ein linker Rohrgrifftei1 (22)
vorhanden ist
-der gegenseitige Abstand (d) dieser beiden Abschnitte (22, 24) nicht größer ist als
etwa der maximale Abstand (d) der Scherteile (14, 16)
2.Baumschere nach Anspruch dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Abschnitte (22,
24) in ihrem dem freien Ende der jeweiligen Rohrgriffe (28, 30) jeweils zugewandten Endbereich einer grundrißmäßig
kreuzend (26) vorhanden sind.
3.Baumschere nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Teilbereiche im
wesentlichen schräglinig vorhanden sind.
4.Baumschere nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daß die Oberflächen der beiden
freien Enden der Rohrgriffe im -Querschnitt oval oder kreisrund ausgebildet sind.
5.Baumschere nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daß die freien Enden der Rohr
griffe (28, 30)im geschlossenen Zustand der Scherteile parallel zueinander ausgerichtet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29514813U DE29514813U1 (de) | 1995-09-14 | 1995-09-14 | Baumschere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29514813U DE29514813U1 (de) | 1995-09-14 | 1995-09-14 | Baumschere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29514813U1 true DE29514813U1 (de) | 1996-01-25 |
Family
ID=8013051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29514813U Expired - Lifetime DE29514813U1 (de) | 1995-09-14 | 1995-09-14 | Baumschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29514813U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1352555A1 (de) * | 2002-04-12 | 2003-10-15 | Deville S. A. | Zweihändiges Schneidwerkzeug, wie Baumscheren, Heckenscheren oder dergleichen |
-
1995
- 1995-09-14 DE DE29514813U patent/DE29514813U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1352555A1 (de) * | 2002-04-12 | 2003-10-15 | Deville S. A. | Zweihändiges Schneidwerkzeug, wie Baumscheren, Heckenscheren oder dergleichen |
| FR2838286A1 (fr) * | 2002-04-12 | 2003-10-17 | Deville Sa | Outil de coupe tel que secateur a manche |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960307 |
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Effective date: 19990701 |