DE29513625U1 - Tastenkörper - Google Patents
TastenkörperInfo
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- DE29513625U1 DE29513625U1 DE29513625U DE29513625U DE29513625U1 DE 29513625 U1 DE29513625 U1 DE 29513625U1 DE 29513625 U DE29513625 U DE 29513625U DE 29513625 U DE29513625 U DE 29513625U DE 29513625 U1 DE29513625 U1 DE 29513625U1
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Links
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 claims description 12
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/12—Push-buttons
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
95G171 1
Beschreibung
Tastenkörper
Tastenkörper
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Tastenkörper nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus dem Deutschen Gebrauchsmuster {G 94 17 748.1) ist ein Tastenkörper
bekannt, der in Fig. 1 dargestellt ist. Dieser Tastenkörper 1 hat einen rechteckförmigen Querschnitt und
weist Seitenwände 2, 3 aquf, wobei alle Seitenwände des Tastenkörpers dieselbe Wandstärke haben. Im Inneren des Tastenkörpers
sind sternförmig angeordnete Rippen 4, 5, 6 vorgesehen, die bei gedruckter Taste auf einen Hubbalg 8 (Fig. 2)
einer Kontakt- bzw. Gummimatte 9 einwirken.
Ferner weist der vorbekannte Tastenkörper einen Steigkanal auf, der aus spritztechnischen Gründen erforderlich ist.
Bei der Herstellung des vorbekannten Tastenkörpers in Spritzgußtechnik
fließt das Tastenkörpermaterial an der Stelle des Steigkanals zusammen und kann dort eine Brandstelle bilden.
Eine solche Brandstelle in einer sonst glatten Oberfläche ist
aus ästhetischen Gründen unerwünscht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Tastenkörper der eingangs genannten
Art anzugeben, der in Spritzgußtechnik herstellbar ist und keine störende Brandstelle bildet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Tastenkörper
gelöst, der in den Ansprüchen definiert ist.
Der erfindungsgemäße Tastenkörper läßt sich in einfacher
Weise herstellen, ohne daß bekannte Spritzverfahren geändert
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werden müßten. Lediglich das Spritzwerkzeug ist geringfügig zu ändern.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Tastenkörpers, insbesondere
die Bemessung der Wandstärken gewährleistet einen Zusammenfluß des geschmolzenen Tastenkörper-Kunststoffmaterials
im Bereich des unteren Tastenkörperteils.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beschrieben. 10
Es zeigt:
Fig. 1 einen Tastenkörper nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 einen geschlossenen Hubbalg einer Kontaktmatte, die von einem Tastenkörper nach Fig. 1 und durch einen erfindungsgemäßen
Tastenkörper betätigbar ist;
Fig. 3 eine Aufsicht auf den erfindungsgemäßen Tastenkörper; 20
Fig. 4 einen Schnitt durch den Tastenkörper nach Fig. 3;
Fig. 5 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Tastenkörpers von
unten; und
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Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen
Tastenkörpers entsprechend seiner Lage im Spritzwerkzeug.
Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Tastenkörper 1 besteht aus einem oberen Tastenkörperteil 11 und einem unteren
Tastenkörperteil 12, wobei das untere Tastenkörperteil 12 bei Einbau des Tastenkörpers in eine Tastenaufnahmeeinrichtung
von außen nicht sichtbar ist. Der in den Figuren dargestellte Tastenkörper hat beispielsweise eine rechteckigen
Querschnitt. Hierauf ist jedoch die Erfindung nicht eingeschränkt, vielmehr kann der Tastenkörper auch andere geome-
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trische Formen wie beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt haben.
Im Innenraum des Tastenkörpers ist ein Steigkanal 14 vorgesehen {Fig. 5). In diesem Steigkanal fließt bei der Herstellung
des Tastenkörpers in Spritztechnik das geschmolzene Tastenkörper-Kunststoffmaterial hinauf, das beispielsweise
durch eine Angußöffnung 13 (Fig. 5 und 6) eingeführt wird. Um den Zusammenfluß des geschmolzenen Tastenkörper-Kunststoffmaterials
bei der Herstellung im Bereich, der dem Steigkanal gegenüberliegt, sicherzustellen, ist die seitliche Wandung,
die bei einem Tastenkörper mit rechteckigem Querschnitt aus seitlichen Wänden besteht, in bestimmter Weise dimensioniert,
wie dies noch beschrieben wird.
Der Steigkanal 14 hat beispielsweise einen Durchmesser von 2 bis 3 mm.
Die Seitenwand, in der der Steigkanal 14 angeordnet ist, hat 0 beispielsweise eine Wandstärke von 0,8 bis 1,5 mm und ist
konisch geformt (Fig. 4). Die beiden Seitenwände, die der vorgenannten Seitenwand, in der der Steigkanal 14 angeordnet
ist, benachbart sind, weisen eine Wandstärke von etwa 0,5 bis 0,8 mm auf.
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Die Wandstärke des oberen Tastenkörperteils hat mindestens die Wandstärke der Seitenwand des unteren Tastenkörperteils
12, in welcher der Steigkanal 14 angeordnet ist.
An seinem Fußpunkt hat der erfindungsgemäße Tastenkörper z.B.
eine Breite von kleiner gleich 9 mm und eine Fläche von
&ogr;
kleiner gleich 81 mm , die Höhe dieses Tastenkörpers beträgt z.B. mindestens 10 mm, wobei der obere, bei Einbau des Tastenkörpers in ein Gerät, sichtbare Tastenkörperteil 11 z.B. eine Höhe von mindestens 6 mm hat, während der untere Tastenkörperteil 12 eine Höhe von z.B. mindestens 4 mm hat.
kleiner gleich 81 mm , die Höhe dieses Tastenkörpers beträgt z.B. mindestens 10 mm, wobei der obere, bei Einbau des Tastenkörpers in ein Gerät, sichtbare Tastenkörperteil 11 z.B. eine Höhe von mindestens 6 mm hat, während der untere Tastenkörperteil 12 eine Höhe von z.B. mindestens 4 mm hat.
55G1 7 1 1
Bei der beschriebenen Ausgestaltung des Tastenkörpers (Steigkanal, Wandstärken) entstehen Brandstellen allenfalls
im unteren Tastenkörperteil.
Als Material für den Tastenkörper wird z.B. Kunststoff, vorzugsweise
ABS oder POM verwendet.
Die Erfindung betrifft auch ein Spritzwerkzeug zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Tastenkörpers. Die Anordnung des
herzustellenden erfindungsgemäßen Tastenkörpers in dem Spritzwerkzeug ist in Fig. 6 dargestellt. Dabei ist der obere
Tastenkörperteil 11 und der untere Tastenkörperteil 12, die Angußöffnung 13 sowie die Lage des Steigkanals 14 angegeben.
Die Angußöffnung 13 ist im Bereich des Tastenfußes angeordnet.
Claims (8)
1. Tastenkörper (1) mit einem oberen Tastenkörperteil (11) und einem unteren Tastenkörperteil (12), wobei das untere Tastenkörperteil
(12) eine seitliche Wandung (2,3) vorzugsweise rechteckförmigen Querschnitts mit vier Seitenwänden aufweist,
wobei das untere Tastenkörperteil bei Einbau des Tastenkörpers in eine Tastenaufnahmeeinrichtung von außen nicht sichtbar
ist,
wobei im Innenraum des unteren Tastenkörperteils (11) in der seitlichen Wandung ein Steigkanal (14) vorgesehen ist, der
bei der Herstellung des Tastenkörpers in Spritzgußtechik eine Brandstelle bewirken kann,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Tastenkörperteil (11) vier Seitenwände aufweist und daß die Seitenwand, in der der Steigkanal (14) angeordnet
ist, eine größere Wandstärke aufweist als die beiden unmittelbar benachbarten Seitenwände.
2. Tastenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Steigkanal (14) einen Durchmesser von
etwa 2 bis 3 mm hat.
3. Tastenkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand, in der der
Steigkanal (14) angeordnet ist, eine Wandstärke von etwa 0,8 bis 1,5 mm aufweist.
4. Tastenkörper nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unmittelbar benachbarten
Seitenwände eine Wandstärke von etwa 0,5 bis 0,8 mm aufweisen.
5. Tastenkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des oberen
Tastenkörperteils (11) mindestens die Wandstärke der Seiten-
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wand des unseren Tastenkörperteils (12) hat, in welcher der
Steigkanal (14) angeordnet ist.
6. Tastenkörper nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoff, vorzugsweise
aus ABS oder POM, besteht.
7. Spritzwerkzeug für die Herstellung eines Tastenkörpers nach einem der vorstehenden Ansprüche.
8. Spritzwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es im Bereich des Tastenfußes eine Angußöffnung
(13) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29513625U DE29513625U1 (de) | 1995-08-24 | 1995-08-24 | Tastenkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29513625U DE29513625U1 (de) | 1995-08-24 | 1995-08-24 | Tastenkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29513625U1 true DE29513625U1 (de) | 1996-03-14 |
Family
ID=8012177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29513625U Expired - Lifetime DE29513625U1 (de) | 1995-08-24 | 1995-08-24 | Tastenkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29513625U1 (de) |
-
1995
- 1995-08-24 DE DE29513625U patent/DE29513625U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960425 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981208 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20011220 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20040302 |