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DE29511335U1 - Raumzelle zur Aufnahme mindestens eines Sammelbehälters - Google Patents

Raumzelle zur Aufnahme mindestens eines Sammelbehälters

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DE29511335U1
DE29511335U1 DE29511335U DE29511335U DE29511335U1 DE 29511335 U1 DE29511335 U1 DE 29511335U1 DE 29511335 U DE29511335 U DE 29511335U DE 29511335 U DE29511335 U DE 29511335U DE 29511335 U1 DE29511335 U1 DE 29511335U1
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DE
Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DE29511335U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1426Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles
    • B65F1/1447Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles located underground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Raumzelle zur Aufnahme mindestens eines Sammelbehälters
Die Erfindung betrifft eine Raumzelle zur Aufnahme mindestens eines Sammelbehälters, insbesondere eines Wertstoffsammelbehälters.
Sammelbehälter werden heute im großen Umfang eingesetzt, um Altglas, Altpapier und Metall zu sammeln, die getrennt einer Wiederverwertung zugeführt werden sollen. Hierzu werden an zentralen Stellen meistens mehrere Sammelbehälter mit einem Volumen von jeweils mehreren Kubikmetern aufgestellt, die von der Bevölkerung befüllt werden und von einem Entsorgungsunternehmen regelmäßig entleert oder ausgetauscht werden.
Diese Sammelbehälter sind meist in verschiedenen Farben ausgeführt, so daß die Benutzer sofort erkennen, in welchen Behälter sie welche Stoffe einfüllen sollen. Die Behälter sind jedoch meistens nicht sehr ansehnlich und benötigen viel Platz für ihre Aufstellung. Dies führt dazu, daß vor allem in Städten an zentralen Plätzen - häufig sogar in der Nähe von Parks - derartige Sammelbehälter aufgestellt werden.
Die Aufstellung von Sammelbehältern benötigt daher viel Platz an den besten und dadurch teuersten - Stellen der Städte und dieser Platz geht für andere Nutzungsmöglichkeiten verloren. Aber auch der Raum um die Aufstellungsstellen für die Sammelbehälter wird durch die Nutzung der Behälter
beeinträchtigt, da sich regelmäßig um die Behälter Schmutz ansammelt und das Befullen der Behälter, vor allem bei Flaschen und Dosen starke Lärmemissionen verursacht.
Bekannte Raumzellen, in denen Sammelbehälter aufgestellt werden können, benötigen sehr viel Platz und sind teuer in Ihrer Herstellung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Raumzelle für einen gattungsgemäßen Sammelbehälter so weiter zu bilden, daß das optische Erscheinungsbild der Raumzelle nicht stört und die beim Befullen des Sammelbehälters entstehenden Lärmemissionen gemindert werden.
Diese Aufgabe wird mit einer gattungsgemäßen Raumzelle gelöst, die mindestens vier Wandplatten aufweist, die derart geformt und angeordnet sind, daß ein von außen auf die Wandplatten wirkender Druck die Platten aneinander preßt.
Eine derartige Raumzelle kann unterirdisch aufgestellt werden, so daß der die Raumzelle umgebende Bodendruck so auf die Platten wirkt, daß sie aufeinander gepreßt werden, um einen starren Raum zu bilden, in dem ein oder mehrere Sammelbehälter untergebracht werden können. Der durch die Platten entstehende Raum vermindert die Ausbreitung der beim Befullen der Sammelbehälter entstehenden Lärmemissionen und vor allem bei einer unterirdischen Aufstellung wirken Erdreich und Platten so zusammen, daß eine Lärmemission fast vollständig verhindert wird.
Die Gestaltung und Anordnung der Platten erlaubt einen sehr einfachen und trotzdem statisch sicheren Bau der Raumzelle mit minimalem Materialeinsatz und dadurch sehr geringen Kosten. Bei der unterirdischen Aufstellung wird der auf die Raumzelle wirkende Bodendruck, dem die Raumzelle standhalten muß, gezielt dazu genutzt, die Raumzelle zu stützen und die Platten in der gewünschten Form zusammenzuhalten.
Vorteilhaft ist es, wenn die Wandplatten quadratisch oder rechteckig sind, da ein einfacher Plattenaufbau das Bilden von Raumzellenformen erleichtert. Gerade viereckige Formen erlauben es, einfache Raumzellen mit wenigen Platten zu bilden, die für die Aufnahme bekannter Sammelbehälter geeignet sind.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Wandplatten aus einem Recyclingmaterial hergestellt sind. Da die Wandplatten angestrichen oder begrünt werden können und bei einer unterirdischen Aufstellung des Sammelbehälters überhaupt nicht zu sehen sind, ist die Farbgebung der Platten von untergeordnetem Interesse. Außerdem können die Platten je nach verwendetem Recyclingmaterial dicker oder dünner gestaltet werden, damit die vorgegebenen Festigkeitswerte eingehalten werden. Somit kann das in den Sammelbehältern gesammelte Material zurück fließen in die Verbesserung des Aufstellungsplatzes für Sammelbehälter.
Eine besonders günstige Form für die Wandplatten wird erreicht, wenn die Außenfläche der Wandplatten größer ist als ihre Innenfläche und die Ränder der Außenfläche und der Innenfläche über abgeschrägte und/oder abgestufte Kanten
miteinander in Verbindung stehen. Eine derartige Ausgestaltung der Platten ermöglicht es, daß der von außen auf die Platten wirkende Druck die Platten so aufeinander preßt, daß sich die Platten gegeneinander abstützen und eine feste Raumzelle bilden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Raumzelle eine Bodenplatte aufweist. Diese Bodenplatte kann wie die Wandplatten ausgebildet sein und dient als fester Abschluß zu der Grundfläche, auf der die Raumzelle aufgestellt ist. Dabei ist es günstig, wenn durch das Zusammenwirken von Wandplatten und Bodenplatte die Festigkeit der Raumzelle weiter erhöht wird. Zur Ableitung von Wasser können in der Bodenplatte Öffnungen vorgesehen sein, die mit dem Erdreich oder der Kanalisation verbunden sind.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Lärmemission dadurch weiter verringert, daß die Raumzelle eine Deckelplatte mit einer Öffnung aufweist, durch die Stoffe in den Sammelbehälter einbringbar sind. Auch die Deckelplatte kann wie die Wandplatten ausgebildet sein und ihre Öffnung erlaubt einerseits ein einfaches Befüllen des Sammelbehälters und andererseits verhindert sie eine Emission des beim Befüllen entstehenden Lärms.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß oberhalb der Öffnung der Deckelplatte ein im wesentlichen senkrecht stehendes Rohr angebracht ist und im Bereich des unteren Endes des Rohres ein Dorn vorgesehen ist. Dieses Rohr erlaubt ein ergonomisch einfaches Befüllen eines unterirdisch angeordneten Sammelbehälters. Bei der Verwendung eines derartigen Rohres für
-7-
Altglasbehälter kann dieses Rohr mit einem im Bereich seines unteren Endes angeordneten Dorns zusammenwirken, so daß Flaschen, die am oberen Ende des Rohres in das Rohr gesteckt werden, im Rohr geführt zum Dorn fallen, durch den sie zu Splittern zerstört werden. Das Rohr ist dabei so auszuführen, daß die Beschleuniging der Flaschen im Rohr dazu ausreicht, die Flaschen am Dorn zu zerstören. Andererseits ist der Dorn so anzuordnen, daß auch Flaschen, die beim Auftreffen auf den Dorn möglicherweise nicht zerschellen, in den Sammelbehälter fallen, ohne das Rohr zu verstopfen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Deckelplatte eine Halteeinrichtung zum Abheben der Platte aufweist. Dies erlaubt ein einfaches Abheben der Deckelplatte zum Auswechseln des Sammelbehälters. Dabei sollte die Halteeinrichtung so ausgebildet sein, daß sie mit den Greifern herkömmlicher Sammelbehältertransportfahrzeuge angehoben werden kann.
Häufig entstehen beim Befüllen von Sammelbehältern Restmaterialien, die nur ungern in die Sammelbehälter gegeben werden. Hierzu zählen beispielsweise Flaschenverschlüsse oder Deckel, die nicht ins Altglas gegeben werden sollen und daher häufig neben den Sammelbehältern abgelegt werden. Um das Entfernen dieser Reststoffe zu erleichtern, wird vorgeschlagen, die Raumzelle so zu gestalten, daß an der Deckelplatte kleine Sammelbehälter befestigbar sind. Diese kleineren Sammelbehälter können beim Austausch der großen Sammelbehälter entleert werden und verhindern ein Ansammeln von Schmutz im Bereich der Raumzellen.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß Wandplatte, Bodenplatte und Deckelplatte im wesentlichen die gleichen äußeren Abmessungen aufweisen. Dies erleichtert die Herstellung der Platten wesentlich, da nur eine einzige Plattenform hergestellt werden muß. Ein geschicktes Anordnen dieser Universalplatte erlaubt den Aufbau von Raumzellen in verschiedenen Größen und Formen, wobei nicht nur für die Wände, sondern auch für Deckel und Boden mehrere Platten eingesetzt werden können. Ein besonders einfacher Aufbau wird mit sechs quadratischen Platten erzielt, die würfelförmig angeordnet werden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1 einen senkrechten Schnitt durch die Raumzelle mit in der Raumzelle angeordnetem Sammelbehälter,
Figur 2 einen Schnitt durch die Raumzelle längs der Linie II - II in Figur 1,
Figur 3 einen Schnitt durch die Raumzelle entlang der Linie III - III in Figur 2 und
Figur 4 eine Ansicht einer Wandplatte.
Figur 5 einen Schnitt durch die Wandplatte entlang der Linie V-V
Die in Figur 1 gezeigte Raumzelle 1 dient zur Aufnahme eines Sammelbehälters 2 und besteht aus vier Wandplatten 3, 4, 5 und 6, einer Bodenplatte 7 und einer Deckelplatte 8. Die Raumzelle 1 kann so unterhalb der Erdoberfläche 9 angeordnet sein, daß die Deckelplatte 8 mit der Erdoberfläche 9 eine Ebene bildet. Darunter sind die Wandplatten 3-6 und die Bodenplatte 7 so angeordnet, daß sie einen Kubus begrenzen, in dem sich der Sammelbehälter 2 befindet.
Zur Fixierung der genauen Lage des Sammelbehälters 2 innerhalb der Raumzelle 1 sind variable Abstandsführungen 10, 11, 12 und 13 vorgesehen, die an den Wandplatten 3- 6 befestigt sind.
Die Deckelplatte 8 weist zwei Öffnungen 14 und 15 auf, die besser in den Figuren 2 und 3 zu sehen sind. Diese Öffnungen 14 und 15 liegen oberhalb der Einfüllöffnungen 16 und 17 des Sammelbehälters 2. Rohre 18, 19 verlaufen durch die Öffnungen 14, 15 hindurch in die Öffnungen 16, 17 im Sammelbehälter und erlauben somit, daß Stoffe, die oben in das jeweilige Rohr hineingeworfen werden, durch das Rohr hindurch in den Sammelbehälter 2 gelangen.
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Im Bereich des unteren Endes des jeweiligen Rohres 18 oder 19 ist ein Dorn 20, bzw. 21 vorgesehen, dessen Spitze nach oben zeigt, so daß beispielsweise eine Flasche, die in ein Rohr 18 oder 19 gesteckt wird, am Dorn 20 oder 21 zerschellt. Somit sammeln sich die Scherben im Sammelbehälter 2 und der Behälter wird nicht durch unzerstörte Flaschen oder Gläser frühzeitig gefüllt.
Zwischen den Rohren 18 und 19 ist auf der Deckelplatte 8 eine Halteeinrichtung 22 vorgesehen, um die Platte 8 zum Auswechseln des Sammelbehälters einfach abheben zu können.
An den Rohren 18 und 19 sind Träger 23 und 24 befestigt, in die kleinere Sammelbehälter einhängbar sind. Diese kleineren Sammelbehälter dienen beispielsweise zum Sammeln von Flaschenverschlüssen oder Deckeln.
Fig. 5 zeigt eine Wandplatte 3 mit ihrer Außenfläche 25 und ihrer Innenfläche 26. Die Außenfläche 25 ist größer als die Innenfläche 26 und alle vier Kanten 27 - 30 sind zur Innenfläche 26 hin etwa in einem Winkel von 45 ° abgeschrägt, wobei sich zur Innenfläche hin an die abgeschrägten Flächen 31,32 ein Absatz 33, 35 anschließt, der bei zwei benachbarten Flächen zusätzlich eine Stufe 35 aufweist.

Claims (10)

-Patentansprüche:
1. Raumzelle (1) zur Aufnahme mindestens eines Sammelbehälters (2), insbesondere eines Wertstoffsammelbehälters, wobei der Sammelbehälter ein Volumen von mehr als einem Kubikmeter hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle (1) mindestens vier Wandplatten (3 6) aufweist, die derart geformt und angeordnet sind, daß ein von außen auf die Wandplatten wirkender Druck die Platten aneinander preßt.
2. Raumzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandplatten (3 - 6) quadratisch oder rechteckig sind.
3. Raumzelle nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandplatten (3 - 6) aus einem Recyclingmaterial hergestellt sind.
4. Raumzelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (25) der Wandplatten (3 - 6) größer sind als ihre Innenflächen (26) und die Ränder der Außenflächen und der Innenflächen über abgeschrägte und/oder abgestufte Kanten (27 - 30) miteinander in Verbindung stehen.
5. Raumzelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle eine Bodenplatte (7) aufweist.
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6. Raumzelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle eine Deckenplatte (8) mit einer Öffnung (14, 15) aufweist, durch die Wert- und sonstige Stoffe in den Sammelbehälter (2) einbringbar sind.
7. Raumzelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Öffnung der Deckelplatte (8) ein im wesentlichen senkrecht stehendes Rohr (18, 19) angebracht ist und im Bereich des unteren Endes des Rohres ein Dorn (20, 21) vorgesehen ist.
8. Raumzelle nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte (8) eine Halteeinrichtung (22) zum Abheben der Deckelplatte (8) aufweist.
9. Raumzelle nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Deckelplatte (8) Träger (23, 24) vorgesehen sind, an denen kleinere Sammelbehälter befestigbar sind.
10. Raumzelle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Platten (3, 4, 5„ 6, 7, 8) im wesentlichen die gleichen äußeren Abmessungen aufweisen.
DE29511335U 1995-07-13 1995-07-13 Raumzelle zur Aufnahme mindestens eines Sammelbehälters Expired - Lifetime DE29511335U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19721284A1 (de) * 1997-05-21 1998-11-26 Roland Dipl Ing Kohler Wertstoff-Sammelbehältersystem
EP1205404A1 (de) 2000-11-14 2002-05-15 Roland Kohler Wertstoffsammelsystem
DE10102482A1 (de) * 2000-11-14 2002-08-22 Roland Kohler Wertstoffsammelsystem
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