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DE29511236U1 - Stapel für Laborgegenstände - Google Patents

Stapel für Laborgegenstände

Info

Publication number
DE29511236U1
DE29511236U1 DE29511236U DE29511236U DE29511236U1 DE 29511236 U1 DE29511236 U1 DE 29511236U1 DE 29511236 U DE29511236 U DE 29511236U DE 29511236 U DE29511236 U DE 29511236U DE 29511236 U1 DE29511236 U1 DE 29511236U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
supports
laboratory
enclosure
stack according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29511236U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steinbrenner Bernd Dr De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29511236U priority Critical patent/DE29511236U1/de
Publication of DE29511236U1 publication Critical patent/DE29511236U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/54Supports specially adapted for pipettes and burettes
    • B01L9/543Supports specially adapted for pipettes and burettes for disposable pipette tips, e.g. racks or cassettes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

Stapel für Laborgegenstände Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Stapel für Laborgegenstände, welche hohl sind und eine sich verjüngende Wandung aufweisen, insbesondere Pipettenspitzen, mit übereinandergestapelten Trägern, welche die in orthogonalem Raster angeordneten Laborgegenstände enthalten.
Es handelt sich um Transport und Lagerung von Laborgegenständen, insbesondere Pipettenspitzen, aber auch anderen Laborgegenständen, wie Reaktionsgefäße oder Proberöhrchen. Solche werden in biologischen, medizinischen oder chemischen Labors verwendet. Sie werden in großen Mengen gebraucht und sind daher zur Arbeitserleichterung auf Trägern rasterförmig angeordnet. Üblich sind 8x12- bzw. 6xlO-Raster, wobei jedoch auch andere Raster möglich sind. Diese rasterförmige Anordnung hat den Vorteil, daß mit Mehrfachpipetten gearbeitet werden kann. Solche Pipetten sind spezielle Kolbenpumpen, die zur Handhabung und Dosierung kleinster Flüssigkeitsvolumina dienen.
Es sind Träger gebräuchlich, die als Lochplatten ausgebildet sind, in denen Pipettenspitzen stecken. Manche Träger weisen Ränder auf, welche so hoch sind, daß sie die in den Trägern steckenden Pipettenspitzen überragen. Derartige Träger werden bisher einzeln oder paarweise, in Faltschachteln beziehungsweise Kunststoffdosen verpackt, transportiert und bevorratet. Eine derartige Handhabung ist aufwendig, teuer, hat einen hohen Platzbedarf und erfordert einen großen Verpackungsaufwand.
Die P42 40 280 schlug zur Lösung dieser Probleme vor, die Träger mit ineinandergreifenden Absätzen und Verriegelungsmechanismen auszustatten, durch welche die Träger in mehreren Lagen aufeinandergestapelt und gegenseitig verriegelt werden können. Der Nachteil dieses Vorschlags besteht darin, daß nicht mehr die gebräuchlichen Träger verwendet werden können. Es müssen spezielle Träger mit Absätzen und Verrie-
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gelungen hergestellt werden. Diese Träger passen jedoch nicht in gebräuchliche, in den Laboren verwendete Autoklavierboxen, sie sind also diesbezüglich nicht kompatibel. Sie sind aufwendig und teuer herzustellen, zumal sie nicht in den Stückzahlen produziert werden können, wie die bewährten, seit langem bekannten und weit verbreiteten Träger. Im übrigen weisen derartige, durch gegenseitiges Verriegeln von Trägern entstandenen Stapel den Nachteil auf, daß in die Fugen Schmutz oder Feuchtigkeit eindringen kann, da die Verriegelungen immer ein gewisses Spiel aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einfache, preiswerte und raumsparende Stapel der eingangs genannten Art verfugbar zu machen, durch die gebräuchliche Träger optimal geschützt zusammengefügt und einfach zu entnehmen sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Lage der Träger übereinander nur durch das Ineinandergreifen der Laborgegenstände und eine mindestens vertikal wirkende Umfassung stabilisiert ist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch das Ineinandergreifen von konischen oder in anderer Weise sich verjüngenden Laborgegenständen, beispielsweise durch einen Absatz, nicht nur eine optimale Packdichte erzielbar ist, sondern auch ein Schutz gegen seitliches Verschieben entsteht. Damit verbleibt das Problem, daß die Träger in der Senkrechten keinen Zusammenhalt haben. Dieser wird durch das weitere erfindungsgemäße Merkmal, die mindestens vertikal wirkende Umfassung, erzielt. Der so aufgebaute Stapel ist gut zu transportieren, optimal geschützt, da durch die Umfassung gut schließend zusammengehalten und benötigt lediglich die bekannten Träger, welche als preiswerte Massenartikel erhältlich sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Träger leichter entnehmbar sind als beim eingangs genannten Stand der Technik. Sie werden einfach abgehoben, gegebenenfalls nach Entfernung der Hülle, und es braucht keine Verriegelung gelöst zu werden. Die Stapelhöhe ist dabei unbegrenzt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß die Umfassung eine Umhüllung ist, da diese den Stapel nicht nur vertikal zusammenhält, sondern mittels der durch-
gängigen Umschließung einen besonders guten Schutz gegen Verunreinigungen jeder Art bietet.
Besonders preiswert, leicht anzubringen und zu entfernen ist eine Umhüllung aus Plastikfolie. Diese läßt sich auch vor Entnahme eines jeden Trägers so weit herunterziehen, daß dieser freigegeben ist. Sie bietet einen optimalen Schutz, selbst gegen Feuchtigkeit, Dämpfe und Nässe.
Eine weitere Möglichkeit besteht in einer Umhüllung aus Karton, wobei keine zu großen Stabilitätsanforderungen gestellt werden, da, wie bereits erwähnt, ein seitliches Verschieben bereits durch das Ineinandergreifen der Laborgegenstände verhindert wird. Ein relativ dünner Karton oder sogar stabiles Papier reicht aus, wobei eine zusätzliche Sicherung mit einem Band möglich ist.
Selbstverständlich kann der Stapel auch nur durch ein vorzugsweise stramm sitzendes, diesen vertikal umfassendes Band gesichert sein. Bei einem genügend straff sitzenden Band ist der Schutz bereits wesentlich besser, als bei den eingangs erwähnten Verriegelungen. Oder das Band läßt sich mit den oben genannten Umhüllungen kombinieren, entweder über oder unter der Umhüllung angebracht.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stapels 1 ist in der Figur dargestellt. Diese zeigt die übereinandergestapelten Träger 3, welche Löcher 6 aufweisen, in denen in einem orthogonalen Raster die Pipettenspitzen 2 stecken. Die Ränder 7 überragen die in den Trägern 3 steckenden Pipettenspitzen 2. Selbstverständlich könnten diese Ränder 7 auch an der unteren Seite der Träger 3 angebracht sein, oder es kann auf andere Weise, zum Beispiel durch separate Rahmen, bewirkt sein, daß die Träger 3 aufeinanderstapelbar sind, wobei die Pipettenspitzen 2 dabei ineinandergreifen. Durch dieses Ineinandergreifen der Pipettenspitzen 2 ist das seitliche Verschieben der Träger 3 unterbunden, wodurch der Stapel 1 eine gewisse Stabilität erreicht.
Am unteren Ende des Stapels 1 befindet sich ein Fußteil 8, wodurch der Stapel 1 seine Standfläche erhält. Das Fußteil 8 kann entweder ein leerer Träger 3 sein, oder es handelt
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sich um ein trägerähnliches Bauteil ohne die Löcher 6. Es ist auch möglich, das Fußteil 8 als verbreitertes Teil auszubilden, das einem hohen Stapel 1 die Standfestigkeit verleiht. Dieses verbreiterte Fußteil kann im Labor verbleiben. Es ist möglich, daß der ausgelieferte Stapel von seiner Umfassung 4 befreit und dann in dieses Fußteil eingesetzt wird, oder der Stapel ist mit der Folie 5 in das Fußteil einsetzbar und die Folie 5 wird nach und nach abgezogen.
Der vertikale Zusammenhalt wird durch eine Umfassung 4 erzielt, die zweckmäßigerweise als Umhüllung 5 ausgebildet ist.

Claims (6)

Stapel für Laborgegenstände Schutzansprüche
1. Stapel (1) fur Laborgegenstände, welche hohl sind und eine sich verjüngende Wandung aufweisen, insbesondere Pipettenspitzen (2), mit übereinandergestapelten Trägern (3), welche die in orthogonalem Raster angeordnete Laborgegenstände (2) enthalten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Träger (3) übereinander nur durch das Ineinandergreifen der Laborgegenstände (2) und eine mindestens vertikal wirkende Umfassung (4) stabilisiert ist.
2. Stapel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassung (4) eine Umhüllung (5) ist.
3. Stapel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (5) eine Plastikfolie ist.
4. Stapel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung (5) ein Karton ist. 25
5. Stapel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (5) Papier ist.
6. Stapel nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassung (4) zumindest ein Band ist.
DE29511236U 1995-07-11 1995-07-11 Stapel für Laborgegenstände Expired - Lifetime DE29511236U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19736359A1 (de) * 1997-08-21 1999-02-25 Opel Adam Ag Stapel, bestehend aus mehreren Lagen gleichartiger und ineinandersteckbarer Teile
DE19817622A1 (de) * 1998-04-21 1999-11-04 Bernd Steinbrenner Transport- und Vorratsstapel

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19736359A1 (de) * 1997-08-21 1999-02-25 Opel Adam Ag Stapel, bestehend aus mehreren Lagen gleichartiger und ineinandersteckbarer Teile
DE19736359B4 (de) * 1997-08-21 2005-09-08 Adam Opel Ag Stapel, bestehend aus mehreren Lagen gleichartiger und ineinandersteckbarer Teile
DE19817622A1 (de) * 1998-04-21 1999-11-04 Bernd Steinbrenner Transport- und Vorratsstapel

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