DE29511236U1 - Stapel für Laborgegenstände - Google Patents
Stapel für LaborgegenständeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L9/00—Supporting devices; Holding devices
- B01L9/54—Supports specially adapted for pipettes and burettes
- B01L9/543—Supports specially adapted for pipettes and burettes for disposable pipette tips, e.g. racks or cassettes
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stapel für Laborgegenstände, welche hohl sind und eine sich
verjüngende Wandung aufweisen, insbesondere Pipettenspitzen, mit übereinandergestapelten
Trägern, welche die in orthogonalem Raster angeordneten Laborgegenstände enthalten.
Es handelt sich um Transport und Lagerung von Laborgegenständen, insbesondere
Pipettenspitzen, aber auch anderen Laborgegenständen, wie Reaktionsgefäße oder
Proberöhrchen. Solche werden in biologischen, medizinischen oder chemischen Labors
verwendet. Sie werden in großen Mengen gebraucht und sind daher zur Arbeitserleichterung
auf Trägern rasterförmig angeordnet. Üblich sind 8x12- bzw. 6xlO-Raster, wobei
jedoch auch andere Raster möglich sind. Diese rasterförmige Anordnung hat den Vorteil,
daß mit Mehrfachpipetten gearbeitet werden kann. Solche Pipetten sind spezielle Kolbenpumpen, die zur Handhabung und Dosierung kleinster Flüssigkeitsvolumina
dienen.
Es sind Träger gebräuchlich, die als Lochplatten ausgebildet sind, in denen Pipettenspitzen
stecken. Manche Träger weisen Ränder auf, welche so hoch sind, daß sie die in den Trägern steckenden Pipettenspitzen überragen. Derartige Träger werden bisher
einzeln oder paarweise, in Faltschachteln beziehungsweise Kunststoffdosen verpackt,
transportiert und bevorratet. Eine derartige Handhabung ist aufwendig, teuer, hat einen
hohen Platzbedarf und erfordert einen großen Verpackungsaufwand.
Die P42 40 280 schlug zur Lösung dieser Probleme vor, die Träger mit ineinandergreifenden
Absätzen und Verriegelungsmechanismen auszustatten, durch welche die
Träger in mehreren Lagen aufeinandergestapelt und gegenseitig verriegelt werden können.
Der Nachteil dieses Vorschlags besteht darin, daß nicht mehr die gebräuchlichen
Träger verwendet werden können. Es müssen spezielle Träger mit Absätzen und Verrie-
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gelungen hergestellt werden. Diese Träger passen jedoch nicht in gebräuchliche, in den
Laboren verwendete Autoklavierboxen, sie sind also diesbezüglich nicht kompatibel. Sie
sind aufwendig und teuer herzustellen, zumal sie nicht in den Stückzahlen produziert
werden können, wie die bewährten, seit langem bekannten und weit verbreiteten Träger.
Im übrigen weisen derartige, durch gegenseitiges Verriegeln von Trägern entstandenen
Stapel den Nachteil auf, daß in die Fugen Schmutz oder Feuchtigkeit eindringen kann, da
die Verriegelungen immer ein gewisses Spiel aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einfache, preiswerte und raumsparende Stapel
der eingangs genannten Art verfugbar zu machen, durch die gebräuchliche Träger
optimal geschützt zusammengefügt und einfach zu entnehmen sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Lage der Träger übereinander
nur durch das Ineinandergreifen der Laborgegenstände und eine mindestens vertikal
wirkende Umfassung stabilisiert ist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch das Ineinandergreifen von
konischen oder in anderer Weise sich verjüngenden Laborgegenständen, beispielsweise
durch einen Absatz, nicht nur eine optimale Packdichte erzielbar ist, sondern auch ein
Schutz gegen seitliches Verschieben entsteht. Damit verbleibt das Problem, daß die
Träger in der Senkrechten keinen Zusammenhalt haben. Dieser wird durch das weitere
erfindungsgemäße Merkmal, die mindestens vertikal wirkende Umfassung, erzielt. Der so
aufgebaute Stapel ist gut zu transportieren, optimal geschützt, da durch die Umfassung
gut schließend zusammengehalten und benötigt lediglich die bekannten Träger, welche
als preiswerte Massenartikel erhältlich sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die
Träger leichter entnehmbar sind als beim eingangs genannten Stand der Technik. Sie
werden einfach abgehoben, gegebenenfalls nach Entfernung der Hülle, und es braucht
keine Verriegelung gelöst zu werden. Die Stapelhöhe ist dabei unbegrenzt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß die Umfassung eine Umhüllung
ist, da diese den Stapel nicht nur vertikal zusammenhält, sondern mittels der durch-
gängigen Umschließung einen besonders guten Schutz gegen Verunreinigungen jeder Art
bietet.
Besonders preiswert, leicht anzubringen und zu entfernen ist eine Umhüllung aus Plastikfolie.
Diese läßt sich auch vor Entnahme eines jeden Trägers so weit herunterziehen, daß
dieser freigegeben ist. Sie bietet einen optimalen Schutz, selbst gegen Feuchtigkeit,
Dämpfe und Nässe.
Eine weitere Möglichkeit besteht in einer Umhüllung aus Karton, wobei keine zu großen
Stabilitätsanforderungen gestellt werden, da, wie bereits erwähnt, ein seitliches Verschieben
bereits durch das Ineinandergreifen der Laborgegenstände verhindert wird. Ein relativ dünner Karton oder sogar stabiles Papier reicht aus, wobei eine zusätzliche
Sicherung mit einem Band möglich ist.
Selbstverständlich kann der Stapel auch nur durch ein vorzugsweise stramm sitzendes,
diesen vertikal umfassendes Band gesichert sein. Bei einem genügend straff sitzenden
Band ist der Schutz bereits wesentlich besser, als bei den eingangs erwähnten Verriegelungen.
Oder das Band läßt sich mit den oben genannten Umhüllungen kombinieren,
entweder über oder unter der Umhüllung angebracht.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stapels 1 ist in der Figur dargestellt.
Diese zeigt die übereinandergestapelten Träger 3, welche Löcher 6 aufweisen, in denen
in einem orthogonalen Raster die Pipettenspitzen 2 stecken. Die Ränder 7 überragen die
in den Trägern 3 steckenden Pipettenspitzen 2. Selbstverständlich könnten diese Ränder
7 auch an der unteren Seite der Träger 3 angebracht sein, oder es kann auf andere Weise,
zum Beispiel durch separate Rahmen, bewirkt sein, daß die Träger 3 aufeinanderstapelbar
sind, wobei die Pipettenspitzen 2 dabei ineinandergreifen. Durch dieses Ineinandergreifen
der Pipettenspitzen 2 ist das seitliche Verschieben der Träger 3 unterbunden,
wodurch der Stapel 1 eine gewisse Stabilität erreicht.
Am unteren Ende des Stapels 1 befindet sich ein Fußteil 8, wodurch der Stapel 1 seine
Standfläche erhält. Das Fußteil 8 kann entweder ein leerer Träger 3 sein, oder es handelt
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sich um ein trägerähnliches Bauteil ohne die Löcher 6. Es ist auch möglich, das Fußteil 8
als verbreitertes Teil auszubilden, das einem hohen Stapel 1 die Standfestigkeit verleiht.
Dieses verbreiterte Fußteil kann im Labor verbleiben. Es ist möglich, daß der ausgelieferte Stapel von seiner Umfassung 4 befreit und dann in dieses Fußteil eingesetzt
wird, oder der Stapel ist mit der Folie 5 in das Fußteil einsetzbar und die Folie 5 wird
nach und nach abgezogen.
Der vertikale Zusammenhalt wird durch eine Umfassung 4 erzielt, die zweckmäßigerweise
als Umhüllung 5 ausgebildet ist.
Claims (6)
1. Stapel (1) fur Laborgegenstände, welche hohl sind und eine sich verjüngende
Wandung aufweisen, insbesondere Pipettenspitzen (2), mit übereinandergestapelten
Trägern (3), welche die in orthogonalem Raster angeordnete Laborgegenstände (2) enthalten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Träger (3) übereinander nur durch das Ineinandergreifen der
Laborgegenstände (2) und eine mindestens vertikal wirkende Umfassung (4) stabilisiert ist.
2. Stapel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassung (4) eine Umhüllung (5) ist.
3. Stapel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (5) eine Plastikfolie ist.
4. Stapel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung (5) ein Karton ist. 25
5. Stapel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (5) Papier ist.
6. Stapel nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfassung (4) zumindest ein Band ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29511236U DE29511236U1 (de) | 1995-07-11 | 1995-07-11 | Stapel für Laborgegenstände |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29511236U DE29511236U1 (de) | 1995-07-11 | 1995-07-11 | Stapel für Laborgegenstände |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29511236U1 true DE29511236U1 (de) | 1996-11-07 |
Family
ID=8010407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29511236U Expired - Lifetime DE29511236U1 (de) | 1995-07-11 | 1995-07-11 | Stapel für Laborgegenstände |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29511236U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19736359A1 (de) * | 1997-08-21 | 1999-02-25 | Opel Adam Ag | Stapel, bestehend aus mehreren Lagen gleichartiger und ineinandersteckbarer Teile |
| DE19817622A1 (de) * | 1998-04-21 | 1999-11-04 | Bernd Steinbrenner | Transport- und Vorratsstapel |
-
1995
- 1995-07-11 DE DE29511236U patent/DE29511236U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19736359A1 (de) * | 1997-08-21 | 1999-02-25 | Opel Adam Ag | Stapel, bestehend aus mehreren Lagen gleichartiger und ineinandersteckbarer Teile |
| DE19736359B4 (de) * | 1997-08-21 | 2005-09-08 | Adam Opel Ag | Stapel, bestehend aus mehreren Lagen gleichartiger und ineinandersteckbarer Teile |
| DE19817622A1 (de) * | 1998-04-21 | 1999-11-04 | Bernd Steinbrenner | Transport- und Vorratsstapel |
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