[go: up one dir, main page]

DE2951115C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE2951115C2
DE2951115C2 DE2951115A DE2951115A DE2951115C2 DE 2951115 C2 DE2951115 C2 DE 2951115C2 DE 2951115 A DE2951115 A DE 2951115A DE 2951115 A DE2951115 A DE 2951115A DE 2951115 C2 DE2951115 C2 DE 2951115C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
thyristor
voltage
gate
output signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2951115A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2951115A1 (de
Inventor
Sumio Yokohama Kanagawa Jp Kobayashi
Tadashi Kawasaki Kanagawa Jp Takahashi
Hidetoshi Kunatachi Tokio/Tokyo Jp Ino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toshiba Corp filed Critical Toshiba Corp
Publication of DE2951115A1 publication Critical patent/DE2951115A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2951115C2 publication Critical patent/DE2951115C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
    • H02M1/088Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the simultaneous control of series or parallel connected semiconductor devices
    • H02M1/092Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the simultaneous control of series or parallel connected semiconductor devices the control signals being transmitted optically
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)
  • Thyristor Switches And Gates (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zündschaltung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Zündschaltung ist aus der US-PS 37 28 557 bekannt.
Derartige Zündschaltungen werden verbreitet zur gesteuerten Zündung einer Mehrzahl von in Reihe geschalteten zu einem Thyristorventil zusammengefaßten Thyristoren be­ nutzt. Solche Thyristorventile können Bestandteile eines Stromrichters sein. Im allgemeinen wird man die Zündung der Thyristoren nicht mittels durchgehender Zündsignale, sondern vielmehr durch kurze Zündimpulse bewirken, um durch eine zeitliche Begrenzung des dem Gate des Thyristors zuzuführen­ den Steuerstromes die Steuerleistung gering zu halten. Es hat sich jedoch gezeigt, daß Thyristoren solcher Thyristorventile gefährlich werden, wenn einige, aber nicht aller Thyristoren sich im Durchlaßzustand befinden. Die an dem Thyristorventil liegende Vorwärtsbewegung bricht dann nicht völlig zusammen, sondern teilt sich auf die noch bzw. schon im Sperrzustand befindliche Thyristoren auf, so daß diese Thyristoren durch Spannungsüberlastung beschädigt werden können. Beim gesteuerten Zünden kann ein solcher Zustand vermieden werden, indem Steuerstromimpulse einer ausreichenden Zeitdauer vorgesehen werden. Treten jedoch während der eigentlichen Durchlaßphase, bspw. durch Strom­ änderungen induktiver Schaltglieder, kurzzeitig Rückwärts­ spannungen auf, so fällt der von den Thyristoren aufgenom­ mene Strom unter deren Haltestrom ab, und es können Thyri­ storen, falls die Rückwärtsspannung über deren Freiwerde­ zeit andauert, gelöscht werden. Da die Freiwerdezeiten je­ doch individuelle Kennwerte sind, besteht beim Auftreten kurzzeitiger Rückwärtsspannungen stets die Möglichkeit, daß nach dem Wiederanlegen der Vorwärtsspannung nicht alle Thy­ ristoren des Thyristorventiles sich im gleichen Schaltzu­ stand befinden und die schon im Sperrzustand befindlichen durch Spannungsüberlastung gefährdet sind.
Nach der US-PS 37 28 557 soll die am Thyristorventil liegen­ de Spannung nach Betrag und Richtung erfaßt werden. Während der durch ein Zündsignal eingeleiteten Zündphase sollen weitere zeitlich begrenzte Steuerstromimpulse, d. h. Zündim­ pulse, ausgelöst werden, sobald die am gesamten Thyristor­ ventil liegende Durchlaßspannung einen vorgegebenen Schwell­ wert überschreitet. Das bedeutet jedoch, daß, gegebenenfalls weitere, Zündimpulse immer erst dann ausgelöst werden, wenn bereits eine nicht zu vernachlässigende Vorwärtsspannung am gesamten Thyristorventil anliegt, so daß, insbesondere unter Berücksichtigung der vorliegenden Verzögerungszeiten der Schaltung, die Gefährdung eines einzelnen, im Sperrzustand verbliebenen Thyristors sich nicht ausschließen läßt. Auch nach der DE-AS 23 28 771 sowie der DE-OS 26 14 607 werden nur in Durchlaßrichtung auftretende Spannungen zur Auslösung weiterer Zündsignale überwacht. Zusätzlich erfolgt nach der DE-OS 26 14 607 auch eine Überwachung von Sperrspannungen, wobei der Durchlaßspannungsdetektor einem Thyristor mit geringem Ladungsträgerrest und der Sperrspannungsdetektor einem Thyristor mit hohem Ladungsträgerrest zugeordnet sind. Der Sperrspannungsdetektor jedoch wird nicht zum Auslösen weiterer Zündsignale benutzt, sondern beendet vielmehr durch Rückschaltung eines Flip-Flops die der Thyristorkette vorge­ gebene Zündphase. Das bedeutet jedoch zunächst, daß bei der Bestückung von Thyristorventilen auch die Freiwerdezeit der einzelnen Thyristoren festzustellen und zu berücksichtigen ist. Des weiteren werden Schaltvorgänge immer erst durch das Ermitteln einer ausreichenden Vorwärts- bzw. Rückwärtsspan­ nung ausgelöst, so daß ein schnelles und feinfühliges An­ sprechen auf im Hauptstromkreis auftretende Störimpulse nicht gewährleistet ist.
In der DE-AS 26 37 868 wird eine weitere Zündschaltung of­ fenbart, bei der jedem einzelnen einer Vielzahl von in Serie geschalteten Thyristoren ein Sperrspannungsdetektor zugeord­ net ist. Die Auswertung der auf diesen gewonnenen Signale jedoch erweist sich als recht aufwendig, da Schaltmaßnahmen von ihnen erst gewonnen werden, wenn, ermittelt durch be­ sondere Zählschaltungen, eine dominierende Vielzahl der Gesamtanzahl der Sperrspannungsdetektoren Signale bewirkt haben. Auch hier ist ein schnelles und feinfühliges Anspre­ chen auf im Hauptstromkreis auftretende Sperrspannungsperio­ den nicht gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bekannte Zündschal­ tungen, bei denen beim Wiedereinsetzen der Durchlaßspannung nach Sperrspannungen während des gewünschten Leitfähigkeitsintervalls erneut Zündimpulse ausgelöst werden, so weiterzubilden, daß durch feinfühliges, kurzzeitiges Reagieren der Zündschaltung auf die Spannungsverhältnisse des Thyristorventiles die Gefährdung von Thyristoren des Ventiles praktisch auszu­ schließen ist und eine möglichst durchgehende Strombelastung erreicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentan­ spruches 1. Das gewünschte feinfühlige, weitgehend verzöge­ rungsfreie Anpassen an die Spannungsbelastung des Thy­ ristorventiles ergibt sich daraus, daß nicht erst das Auf­ treten einer wesentlichen bzw. einen Schwellwert überschrei­ tenden Vorwärtsspannung abgewartet wird, ehe weitere Zünd­ impulse bewirkt werden: Bereits das erhebliche Abschwächen und das gegen Null Gehen einer Sperrspannung wird zur Aus­ lösung eines weiteren Zündimpulses genutzt.
Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung anhand der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbin­ dung mit diese darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigt hierbei
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines bevorzugten Ausführungs­ beispieles,
Fig. 2 Spannungsverläufe über der Zeit bei der Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 3 im Prinzipschaltbild die Meßschaltungen der Anordnung nach Fig. 1,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Variante zu Fig. 1, und
Fig. 5 Spannungsverläufe bei der Anordnung nach Fig. 4.
Im Blockschaltbild der Fig. 1 ist ein Thyristorventil 1 gezeigt, das aus einer Anzahl in Reihe geschalteter Thyri­ storen 2 besteht, von denen in der Zeichnung drei darge­ stellt sind. Das Thyristorventil 1 kann bspw. ein Teil eines an sich bekannten Stromrichters sein.
Den Thyristoren, bspw. Thyristor 2, sind aus einem Wider­ stand und einem Kondensator bestehende Dämpfungsglieder 3 zugeordnet.
Zur Steuerung der Zündung der Thyristoren ist ein Steuer­ kreis 4 vorgesehen, der für die Dauer des angestrebten Durchlaßzustandes ein Steuersignal a abgibt.
Dem Thyristor 2 ist eine Meßschaltung 5 zugeordnet, deren Ausgänge bzw. den an ihnen anstehenden Signale mit b und c bezeichnet sind wobei einerseits die am Thyristor 2 anliegende Vorwärtsspannung über­ wacht wird und beim Auftreten einer solchen Vorwärtsspannung ein Signal b erzeugt wird, während andererseits die Sperrspannung überwacht wird und beim Auftreten einer solchen Sperrspannung ein Signal c erzeugt wird. Das Steuersignal a sowie das Signal b wer­ den einem ersten UND-Glied 6 zugeführt, und das Steuersignal a sowie das Signal c werden einem zweiten UND-Glied 7 aufge­ schaltet. Damit bewirkt das erste UND-Glied 6 ein Zündsignal d, wenn während der durch das Steuersignal a bezeichneten Zündphase am Thyristor 2 eine Vorwärtsspannung ansteht und dieser daher zündfähig ist. Das Zündsignal d wird durch ein ODER-Glied 9 erfaßt und als Zündsignal g einer Treiberstufe 10 übermittelt, die aus dem Zündsignal den Steuerstromimpuls h bildet, welcher dem Gate des Thyristors 2 bzw. der Thyri­ storen 1 zugeführt wird. Mit Einsetzen des Durchlaßzustandes der Thyristoren bricht das Signal b zusammen und bestimmt damit die Rückflanke der Zündimpulse d und g sowie des Steuerstromimpulses h.
Dem UND-Glied 7 sind das Steuersignal a sowie das Signal c aufgeschaltet. Ein Ausgangssignal e wird damit nur erzielt, wenn während der durch das Steuersignal a definierten Zünd­ phase am Thyristor 2 eine Sperrspannung anliegt. Dieses Ausgangssignal e ist einer Impulsstufe 8 aufgeschaltet, welche dann einen Zündimpuls f bewirkt, wenn das Ausgangs­ signal e des UND-Gliedes 7 vom hohen auf einen niedrigen Pegel abfällt. Damit wird dann, wenn während der Zündphase eine Sperrspannung gegen den Wert Null geht, auch das Aus­ gangssignal e verschwinden und ein Zündimpuls f bewirkt, der, von dem ODER-Glied 9 erfaßt, als Zündimpuls g der Trei­ berstufe 10 zugeführt wird und einen Steuerstromimpuls h bewirkt. Damit wird erreicht, daß nicht erst beim Wiederan­ steigen der Vorwärtsspannung nach einem während der Zünd­ phase erfolgenden Spannungseinbruch ein weiterer Zündimpuls g bewirkt wird, sondern bereits mit dem Abklingen des nega­ tiven Spannungseinbruches.
Im einzelnen sind die hierbei auftretenden Signalformen prinzipiell im Diagramm der Fig. 2 dargestellt. In der er­ sten Zeile ist die an der Anoden-Kathoden-Strecke des Thy­ ristors 2 anliegende Spannung U AK dargestellt, wobei während einer positiven Halbwelle aufgrund der Zündung die Spannung zusammenbricht, aufgrund eines negativen Spannungseinbruches der Sperrzustand des Thyristors wieder erreicht wird und im folgenden Ansteigen der Vorwärtsspannung durch erneute Zün­ dung die Spannung bis zum anschließenden Ansteigen der Sperrspannung zusammenbricht. In einem zweiten Abschnitt ist im Anschluß an einen flacheren Spannungseinbruch eine so schnell erfolgende erneute Zündung dargestellt, daß eine folgende Vorwärtsspannung vermieden ist.
In der zweiten Zeile ist der Verlauf des die Dauer der Zünd­ phase d. h. das gewünschte Leitfähigkeitsintervall bestimmenden Steuersignales a aufgezeigt. In der fol­ genden Zeile ist das das Anliegen einer Vorwärtsspannung angebende Signal b aufgezeigt, während anschließend das das Auftreten einer Sperrspannung kennzeichnende Signal c dar­ gestellt ist. Zündsignale d werden bewirkt, wenn während der durch das Steuersignal a definierten Zündphase Vorwärtsspan­ nungen am Thyristor 2 ermittelt werden. Dies trifft auch auf Vorwärtsspannungen zu, die im Anschluß an Spannungseinbrüche auftreten können. In der zweiten Darstellung dieser Zeile tritt ein Zündimpuls d nur zu Beginn der Zündphase auf, und der Zündimpumls f wird so schnel beim Rückgehen des noch nicht völlig beendeten Sperrspannungseinbruches bewirkt, daß durch die erneute Zündung eine Vorwärtsspannung gar nicht erst aufkommen läßt. Die Signale e zeigen während der Zündphase auftretende negative Spannungseinbrüche auf; praktisch durch ihre Rückflanke werden mittels der Impulsstufe 8 weitere Zündsignale f bewirkt, die wie die Zündsignale d von dem ODER-Glied 9 erfaßt werden und zu Zündsignalen g führen, die durch die Treiberstufe 10 zu Steuerstromimpulsen h vorgege­ bener Impulsbreite T 1 führen.
Ausführlicher ist die Wirkungsweise der Meßschaltungen 5 anhand der Fig. 3 erläutert. Dem Thyristor 2 sind zwei ein­ ander parallelgeschaltete und invers gepolte Leuchtdioden 12 und 13 parallelgeschaltet, denen ein den auftretenden Strom begrenzender Widerstand 11 vorgeordnet ist. Das von den Leuchtdioden 12 bzw. 13 abgegebene Licht wird über Licht­ pfade 14 und 15, die als Lichtleiter ausgebildet sein kön­ nen, Phototransistoren 16 bzw. 17 zugeführt. Den Phototran­ sistoren sind jeweils Schalttransistoren 18 bzw. 19 sowie invertierende Verstärker 20 bzw. 21 nachgeordnet, an deren Ausgang die Signale b bzw. c anstehen. Tritt am Thyristor 2 eine merkliche Vorwärtsspannung auf, so beginnt die Leucht­ diode 13 mit der Emission von Licht, das über den Lichtpfad 15 dem Phototransistor 17 zugeführt wird und diesen erregt, so daß das verstärkte und invertierte Signal b am Ausgang auftritt. Tritt dagegen eine nicht zu vernachlässigende Rückwärtsspannung auf, so spricht, mit einer Strombegrenzung durch den Widerstand 11, die Leuchtdiode 12 an, die über den Lichtpfad 14 den Phototransistor 16 erregt und entsprechende Signale c abgibt. Die benutzten Lichtpfade erlauben hierbei nicht nur eine saubere und hochbelastbare Trennung des Potentiales des unter Hochspannung stehenden Thyristors 2 von der Niederspannungsstufe des Zündkreises, der Einsatz der Lichtemission der Leuchtdioden läßt sich gleichzeitig als zu überschreitender Schwellwert bei der Bestimmung der am Thyristor 2 anliegenden Spannungen benut­ zen.
In Fig. 4 ist eine Weiterbildung der Anordnung nach Fig. 1 aufgezeigt. Der Impulsstufe 8 der Fig. 1 ist nach Fig. 4 noch ein Verzögerungsglied 22 nachgeordnet, und dessen Aus­ gangssignal, das Zündsignal f′, wird dem ODER-Glied 9 zu­ geführt. Die durch das Verzögerungsglied 22 bewirkte Verzö­ gerung des Zündsignales f′ um den Betrag t d kann einerseits die Beanspruchung der Thyristoren 2 senken; andererseits kann die Verzögerung benutzt werden, die Impulsbreite von durch Zündsignale f′ bewirkten Steuerstromimpulsen h′ von T 1 auf T 2 zu reduzieren und damit die von der Treiberstufe 10 aufzubringende Leistung zu senken. Mittels des Verzögerungs­ gliedes 22 läßt sich auch eine Korrektur der Ansprechschwel­ le der Meßschaltung auf Sperrspannung erreichen, indem durch eine zusätzliche Verzögerung nach Erfassen der Schwelle des Ab­ fallens gegen Null das verzögerte zusätzliche Zündsignal in eine Phase weiter abgefallener bzw. bereits wieder leicht angestiegener Spannung fällt.
Nach der Erfindung sind die Thyristoren einer Gruppe von Thyristoren, die gemeinschaftlich belastet sind, infolge temporärer Sperrspannungen aber sich nicht alle im gleichen Durchlaßzustand befinden, besonders weitgehend geschützt, da weitere Steuerstromimpulse nicht nur und nicht erst nach der Erfassung erneut auftretender Vorwärtsspannungen bewirkt werden, sondern zusätzlich bereits beim Abfallen temporärer Sperrspannungen gegen den Wert Null. Die hierdurch gewährte Sicherheit erlaubt es auch, mit Steuerstromimpulsen geringer Impulsbreite und damit abgesenkter Leistung zu arbeiten, ohne in der Schaltung vorgesehene Thyristoren oder aber die Wirkungsweise der Schaltung zu gefährden. In jedem dieser Fälle wird der gewünschte Betrieb ebenso gesichert, wie die Standzeit der Anordnung durch praktisch völliges Ausschlie­ ßen auch nur kurzzeitiger Überlastungen einzelner Thyristo­ ren erhöht wird.

Claims (4)

1. Zündschaltung für eine Thyristoranordnung mit einer An­ zahl in Reihe geschalteter, gleichzeitig zu zündender Thyristoren mit einem Steuerkreis (4) zur Vorgabe des ge­ wünschten Leitfähigkeitsintervalls (a) und mit einer Meß­ schaltung (5), die ein Ausgangssignal (b) abgibt, wenn die Spannung zwischen Anode und Kathode mindestens eines Thyristors (2) in Durchlaßrichtung desselben einen vorge­ gebenen Schwellwert überschreitet, wobei die Ausgänge von Steuerkreis (4) und Meßschaltung (5) auf die Eingänge eines ersten UND-Gliedes (6) geschaltet sind, welches bei der Ansteuerung seiner Eingänge über eine nachgeordnete Treiberstufe (10) Zündimpulse auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßschaltung (5) über einen separaten Ausgang ein weiteres Ausgangssignal (c) für eine Zeitdauer bereit­ stellt, während der an dem Thyristor eine Spannung in Sperrichtung zwischen dessen Anode und Kathode liegt, und daß das weitere Ausgangssignal (c) und das Steuer­ kreis-Ausgangssignal (a) auf die Eingänge eines zweiten UND-Gliedes (7) geführt sind, dem eine Impulsstufe (8) nachgeschaltet ist, welche beim Zurückfallen des weiteren Ausgangssignals (c) auf Null einen weiteren Zündimpuls (f) auslöst.
2. Zündschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge des ersten UND-Gliedes (6) und der Impulsstufe (8) jeweils auf Eingänge eines ODER-Gliedes (9) geführt sind, dessen Ausgangssignale der Treiberstufe (10) zuge­ führt werden.
3. Zündschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Impulsstufe (8) und dem ODER-Glied (9) ein Verzögerungsglied (22) vorgesehen ist (Fig. 4).
4. Zündschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßschaltung (5) Leuchtdioden (12, 13) aufweist, die über Lichtpfade (14, 15) mit zu­ geordneten Phototransistoren (16, 17) gekoppelt sind (Fig. 3).
DE19792951115 1978-12-22 1979-12-19 Steuerelektroden-regelkreis bzw. zuendelektroden-regelkreis fuer einen thyristor-umsetzer Granted DE2951115A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP15764378A JPS5586373A (en) 1978-12-22 1978-12-22 Gate control system for thyristor converter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2951115A1 DE2951115A1 (de) 1980-07-17
DE2951115C2 true DE2951115C2 (de) 1988-10-20

Family

ID=15654199

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792951115 Granted DE2951115A1 (de) 1978-12-22 1979-12-19 Steuerelektroden-regelkreis bzw. zuendelektroden-regelkreis fuer einen thyristor-umsetzer

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4313156A (de)
JP (1) JPS5586373A (de)
CH (1) CH633138A5 (de)
DE (1) DE2951115A1 (de)
SE (1) SE445507B (de)

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS55141982A (en) * 1979-04-24 1980-11-06 Toshiba Corp Gate circuit for thyristor converter
JPS56121363A (en) * 1980-02-28 1981-09-24 Hitachi Ltd Gate circuit for thyristor
SE446418B (sv) * 1980-07-07 1986-09-08 Asea Ab Aterhemtningsskydd for en tyristorventil med ett flertal seriekopplade tyristorer
JPS57142171A (en) * 1981-02-26 1982-09-02 Toshiba Corp Protecting system for power converter
DE3267879D1 (en) * 1981-05-21 1986-01-23 Smidth & Co As F L Method of protecting a thyristor switch of a pulse generator
CH662220A5 (de) 1982-05-05 1987-09-15 V Elektrotech I V I Lenina Verfahren und anordnung zur impulssteuerung eines hochspannungs-thyristorventils.
JPS5911772A (ja) * 1982-07-12 1984-01-21 Kansai Electric Power Co Inc:The 光点弧サイリスタの過電圧保護装置
JPS5914357A (ja) * 1982-07-15 1984-01-25 Hitachi Ltd サイリスタ変換器の制御装置
JPS60255054A (ja) * 1984-05-28 1985-12-16 Hitachi Ltd 電力変換器の印加電圧検出装置
JPH04150776A (ja) * 1990-10-12 1992-05-25 Toshiba Corp サイリスタブリッジのバイパスペア制御回路
CN102253335A (zh) * 2011-06-20 2011-11-23 褚宝祥 一种用于可控硅关断的检测电路
CN104052448B (zh) * 2014-07-05 2016-08-31 衢州市煜鑫农产品加工技术开发有限公司 一种磁力灭鼠器的控制电路

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1763751C3 (de) * 1968-08-01 1975-08-07 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Impulsgenerator für eine mit einer Wechselspannung synchrone Impulsfolge mit einstellbarem Phasenwinkel
JPS4831015B1 (de) * 1969-01-08 1973-09-26
SE364412B (de) * 1972-06-21 1974-02-18 Asea Ab
JPS51116663A (en) * 1975-04-07 1976-10-14 Hitachi Ltd Gate control unit for thyrister valve
DE2637868B1 (de) * 1975-04-30 1977-07-14 Siemens Ag Schutzschaltung fuer Thyristoren
JPS5418663A (en) * 1977-07-13 1979-02-10 Hitachi Ltd Gate control unit for thyristor valve

Also Published As

Publication number Publication date
CH633138A5 (fr) 1982-11-15
DE2951115A1 (de) 1980-07-17
JPS6142512B2 (de) 1986-09-22
SE445507B (sv) 1986-06-23
SE7910591L (sv) 1980-06-23
JPS5586373A (en) 1980-06-30
US4313156A (en) 1982-01-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2951115C2 (de)
DE19949783B4 (de) Vorrichtung mit Überstrom-Abschalteinrichtung und Übertemperatur-Abschalteinrichtung
DE69112908T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schutz von Thyristoren.
DE2221048C2 (de) Anordnung zur Feststellung von Zeitintervallen, in denen das Meßsignal eines Meßtransformators aufgrund seines Sättigungszustandes fehlerhaft ist
DE2614607C3 (de) Steuereinrichtung für ein Thyristor-Stromrichterventil
DE1211258B (de) Schaltungsanordnung zur Weitergabe eines Impulses mit einer Mindestverzoegerung
DE2328771C3 (de) Anordnung zur Steuerung eines Hochspannungsthyristorventils
DE2303279C3 (de) Überwachungsanordnung für ein Thyristorventil für Hochspannung
DE2333967B2 (de) Selbstzündungs- und Wiederherstellungsschutz für ein Thyristorventil
DE3015198C2 (de)
DE2830662C3 (de) Steueranordnung für Thyristorventile
DE3019071C2 (de)
DE69404239T2 (de) Thyristorventilschutzsystem
DE1763492B2 (de) Regeleinrichtung zur Regelung des einer Last von einer Gleichstromquelle zugeführten mittleren Stroms
DE3877228T2 (de) Ueberspannungsschutzeinrichtung fuer thyristorventil.
DE2456036B2 (de) Dokumentenfeststellvorrichtung
DE2619710A1 (de) Einrichtung zum anzeigen, ob sich ein oder mehrere gegenstaende bewegen
DE897298C (de) Saegezahnstromgenerator mit einer Roehre
DE1613510C3 (de) Umrichteranordnung mit mehreren in Reihe liegenden gesteuerten Stromrichterelementen
DE3210484C2 (de) Zündschaltung für antiparallel geschaltete Thyristoren
DE2148811A1 (de) Kommutierungs-Richtungs-Schaltung
DE1286597B (de) Anordnung zum Schutz von Senderoehren
DE2536413C3 (de) Anordnung zur Erfassung des Freiwerde- oder Sperrvorganges eines Hochspannungs-Stromrichterventils
DE3131272C2 (de) Getaktete Stromversorgung mit Anlaufschaltung
DE2451940C2 (de) Kurzschluss-Schutzeinrichtung für ein Gleichstrom-Übertragungssystem

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
Q176 The application caused the suspense of an application

Ref document number: 3015198

Country of ref document: DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee