DE2951161C2 - Verstärkeranordnung mit einem ersten und zweiten Transistor sowie mit einer Stromzuführungsschaltung - Google Patents
Verstärkeranordnung mit einem ersten und zweiten Transistor sowie mit einer StromzuführungsschaltungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verstäfkeranordnung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Für einen Vcistätkei, der zum Verstärken einer
großen Bandbreite dienen soll, etwa eines Videosignais
ist es notwendig, die Verzerrung des Verstärkers möglichst klein zu machen. Zu diesem Zweck wird ein
Verfahren zum Unterdrücken der Verzerrung mittels einer negativen Rückkoppelung in großem Umfang
verwendet. Die nenative Rückkopneluns kann jedoch
nicht angewandt werden, ohne den Verstärkungsfaktor herabzusetzen. Um den gewünschten Verstärkungsfaktor
zu erzielen, ist es deshalb notwendig, mehrere Verstärkungsglieder oder Verstärkerkreise zu verwenden.
In diesem Fall wird die Stabilität der gesamten Verstärkerschaltung vermindert, was zu einer Schwingung
führen kann.
Bei üblichen Transistorverstärkern in Emitterschaltung ist das Ausgangssignal verzerrt, da eine Nichtlinearität
zwischen der Basis/Emitterspannung und dem Kollektorstrom des Transistors besteht. Eine weitere
Nichtlinearität in der Eingangs/Ausgangs-Kennlinie
ergibt sich aufgrund des Diodenübergangs zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors.
Aus der DE-AS 19 08 753 ist eine Verstärkerschaltung nach dem OberbegrifF des Anspruchs 1 bekannt
mit zwei Verstärkertransistoren komplementärer Leitfähigkeit, wobei der Emitter des ersten Transistors mit der
Basis des zweiten Transistors verbunden ist; der beschriebene Verstärker ist ein Gleichstromverstärker
für Regelungszwecke. Bewirkt ein zwischen Basis und Kollektor des ersten Transistors angelegtes Signal eine
Erhöhung des Emitterkollektorstromes, dann verringert sich das Basispotential des zweiten Transistors, so
daß dieser weniger leitend wird, d. h. der Kollektoremitterstrom verringert wird. Es zeigt sich .,omit, daß die
durch die Hauptstrecken der beiden Transistoren fließenden Ströme zueinander außerordentlich schwanken.
Aus den DE-CS 24 32 867 und 25 13 906 sind Verstärkerschaltungen bekannt, die als Stromzuführungsschaltung
eine Stromspiegelschaltung verwenden, die mit einem ersten und einem zweiten Transistor
verbunden ist. Die beiden Transistoren sind als Differenzpaar geschaltet, wobei zwei Eingangssignaie
an ihre Basen angelegt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verstärkerschaltung der eingangs genannten Art derart
auszubilden, daß ohne Verwendung einer negativen Rückkoppelung nichtlineare Verzerrungen praktisch
ganz aufgehoben werden.
Diese Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Elementenschutz
wird nicht beansprucht.
pnp- und npn-Transistoren besitzen bei entgegengesetzter Polarität der Ströme und Spannungen identische
Nichtlinearitätcn in ihrer Eingangs/Ausgangs-Kennlinie insbesondere dann, wenn Komplementärtransistoren
verwendet werden. Da den beiden Transistoren gleiche Ströme zugeführt werden, d. h. daß sie unter gleichen
Betriebsbedingungen arbeiten, und die beiden Komple
mtntänransistoren entgegengesetzt geschaltet sind,
heben sich die Nichtlinearitäten der beiden Transistoren vollständig auf. Es ergibt sich somit eine Verstärkeran-Ordnung,
die iiber einen großen Frequenzbereich linear ist
Auch die DF-AS 15 37 701 beschreibt die Hinterein
anderschaltune zweier komplementärer Transistoren, wobei die Basis des zweiten an den Emitter des ersten
Transistors angeschlossen ist, Die bekannte Schaltungsanordnung dient zur Verwendung in Kettenschaltungen
mit besonders großer Stufenzahl, zum Beispiel für Laufzeitentzerrer und Verzögerungsschaltungcn. Jedoch
auch bei dieser bekannten Schaltung haben die den beiden Transistoren zugeführten Emitterkollektorslröme
voneinander wesentlich abweichende Werte, so daß das erfindungsgemäße Prinzip ebenfalls nicht verwirklicht
wird.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung werden nachstehend
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild, das ein erstes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verstärkers zeigt,
Fig.2 ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verstärkers,
Fig.3 ein Schaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Verstärkers,
Fig.4 ein Schaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemä.ßen Verstärkers.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig.; wird ein
Eingangssignal Vw an die Basis eines pnp-Transistors Qi
gelegt, der als Emitterfolger geschaltet ist. und der Emitterfolgerausgang des Transistors Qi ist an die Basis
eines npn-Transistors Qj in der Foigestufe gelegt Eine
Stromspiegelschaltung 1 ist als Emitterlast des Transi- »tors Qi und als Kollektorlast des Transistors Qi
vorgesehen, so daß ein gleicher Strom zu den beiden Transistoren geleitet wird. Die Stromspiegelschaltung 1
besteht aus pnp-Transistoren Qi und Q4, deren Basen
miteinander verbunden sind, und Emittervorwiderständen Ri und A3, die mit den Emittern der Transistoren Qi
bzw. Q4 verbunden sind. Der Transistor Qi ist als Diode
geschaltet, d.h. seine Basis ist mit seinem Kollektor verbunden. Wenn demnach die Widerstände der
Vorwiderstände Ri und Rj gleich gewählt werden, dann
werden praktisch gleiche Ströme von den Kollektoren der Transistoren Qj und Q4 zu dem Emitterfolger-Transistor
Qt und dem zu verstärkenden Transistor Qj
geschickt
Ein Emitterwiderstand R\ liegt zwischen dem Emitter des verstärkenden Transistors Qi und der Erde des
Bezugspotentials und der verstärkte Ausgang erscheint zwischen einer Klemme des Widerstandes /?? und Erde.
Wenn in dieser Schaltung die Basis-Emitterspannungen der Transistoren Qi und φπΜ Vbe\ bzw. Vbe2. die
Spannung am Emitter des Transistors Qi mit VA und der
in den Transistoren Qi und Qi fließende Strom mit /ei
bzw. Ia bezeichnet werden (wobei /ci*-=/c2). dann
können folgende Gleichungen aufgestellt werden:
45 Va = V1n + VBEl (1)
(2)
Die Ausgangsspannung V01n wird durch die folgende
Gleichung (3) wiedergegeben:
x/ — J/" — / -Af (W
worin Vcc die Speisespannung ist.
Durch Substitution der Gleichung (2) in die Gleichung (3) erhält man die folgende Gleichung (4)
rOVT '
(4)
60
Unter Verwendung von Gleichung (1) kann die Gleichung (4) wie folgt umgeschrieben werden:
V0UT
VBEl- VBE 2).
(5)
65
Wie schon erwähnt, wird durch die Stromspiegelschaltung 1 der Strom JC\ gleich dem Strom /r; gemacht.
Man kann daher berücksichtigen, daß die Basis· Emitterspannung des Transistors Q\ gleich derjenigen
des Transistors Q2 ist Folglich läßt sich die Gleichung
(5) weiter umschreiben zu der folgenden Gleichung (6)
Wie aus der Gleichung (6) hervorgeht, ist der Ausgang Voi/r unabhängig von der Basis-Emitterspannung
Vbe jedes Transistors. Der Eingang Vw wird um
einen Verstärkungsfaktor angehoben, der von dem Verhältnis des Widerstandes R3 zum Widerstand /?i
abhängt Dies ist der Tatsache zuzuschreiben, daß die Auswirkungen der Nichtlinearität der Transistoren Q1
und Q2 aufgrund ihrer Basis-Emitterspannungen dadurch beseitigt werden, daß die in den Transistoren Qi
und Q2 fließenden Ströme gleich gemacht werden.
Nunmehr werden die in den verschiedenen Elementen der in. 7 i g. 1 gezeigten Schaltung fließenden Ströme
im einzelnen beschrieben. Wenn nr ; annimmt, daß die
in den Widerständen n; und R> fließes.den Ströme gleich
sind und sich jeweils als /f—2/sdarstellen, wobei lader
Basisstrom jedes Transistors ist, dann sind die Kollektorströme der Transistoren Qj und Q4 einander
gleich ind jeweils Ie-Hb- Der Kollektorstrom h-Mn
des Transistors Q4 wird den Basisströmen 2/gder beiden
Transistoren hinzugefügt und der resultierende Strom Ie— Ib wird an den Kollektor des Transistors Q2
angelegt. Folglich kann der Emitters'.rom des Transistors Qi durch Ie ausgedrückt werden. Andererseits wird
aus dem Kollektorstrom /f-3/s der Strom h als
Basisstrom des Transistors Qi verwendet, während der verbleibende Strom /t-4/s als Emitterstrom des
Transistors Q\ fließt.
Also ist der Emitterstrom der beiden Transistoren Q, und Qi durch /e-4/b bzw. Ie angegeben. Das bedeutet,
die Differenz zwischen dem Emitterstrom ist 4/» Demzufolge sind die Basis-Emitterspannung?n der
beiden Transistoren nicht vollständig gleich und die Auswirkungen ihrer Nichtlinearität sind nicht vollständ.^
eliminiert. Doch in der Praxis kann dies vernachlässigt werden.
In F i g. 2 ist eine Schaltung zur vollständigen Aufhebung der Nichtlinearitäten gezeigt, in der
diejenigen Teile, die schon anhand der F i g. 1 beschrieben wurden, die gleichen Bezugsziffern tragen. Nachfolgend
werden nur die von F i g. 1 verschiedenen Bestandteile beschrieben. In Fig. 1 ist der Transistor Q,
als Diode geschaltet. In der in Fig.2 gezeigten
Schaltung dagegen ist zusätzlich ein pnp-Transistor Q--, vorgesehen und die Basis und der Kollektor des
Transistors Qt sind mit dem Emitter bzw. der Basis des
Transistors Qi verbunden. Außerdem ist der Kollektor
des Transistors Qs mit dem Kollektor des Transistors Q)
verbunden. Mit Hi'fe des Transistors Q5 worden also die
Basisströme 2/s der Transistoren Qi und Q4 dem
Kollektorstrom des Transistors Q] hinzugefügt, so daß
am Kollektor des Transistors Qj ein Strom Ie-Ib
vorhanden ist. V< .1 dem Strom Ie - Ib wird der Strom la
als Basiss'rom des Transistors Qi verwendet, während
der restliche Strom Ie-ΪΙβ als Emittersirom des
Transistors Qi fließt.
Wenn der Stromverstärkungsfakior des Transistors
Q; groß ist. ist der Basisstrom des Transistors
entsprechend klein, so daß er vernachlässigt werden kann. Folglich fließt in diesem Fall der Kollektorstrom
/f-3/π des Transistors Qi praktisch vollständig in den
Kollektor des Transistors Q;. Daher ist der Emittersirom
des Transistors Q· /f -2//?. was exakt gleich dem
des Transistors Oi ist, und demgemäß sind die Basis-Emittcrspannungen der beiden Transistoren
gleich. Somit werden mit Hilfe des Transistors Q-, die Basisströme der Transistoren in der Stromspiegelschaltung,
deren Basen miteinander verbunden sind, an den Kollektor des Transistors Oj und demgemäß an den
Emitter des Transistors (?i angelegt, so daß die Effekte
der Nichtlineiiritätcn aufgrund der Basis-Emitterspannungen
Vfif; des Emitterfolger Oi und des verstärkenden
Transistors Q> vollständig eliminiert werden.
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßeti Verstärkers. Ein Eingangssigna!
\)\. das verstärkt werden soll, wird an die Basis eines
pnp-Transistors Q\, der als Emitterfolger geschaltet ist. angelegt. Der Emitterfolgerausgang des Transistors ist
Verstärkenden ripri
der Folgestufe angelegt. Eine Stromspiegelschaltung I ist als Emitterlast des Transistors Oi und als Kollektorlast
des Transistors O? vorgesehen, um zu diesen Transistoren gleiche Strome zu schicken. Die in Fig. 3
gezeigte Stromspiegelschaltung 1 weist pnp-Transistoren Oj- 0' und Oo sowie Widerstände R2. R1 und R*, auf.
die jeweils mit den Emittern der Transistoren Oj· Oj und
Or verbunden sind. Die Basen der Transistoren Oj- O-
und Oe sind zusammengeschaltet. Der Transistor 0* ist
;:ls Diode geschaltet, das heißt, seine Basis ist mit seinem
Kollektor \erbunden. In dieser Schalunordnung werden
durch Wahl der Widerstände R;. Ri und Ri so. daß
diese gleiche Widerstandswerte haben, \on den genannten Transistoren Os. Q' und 0t>
praktisch gleiche Ströme geliefert.
Der Koilektorstrom des Transistors Oi "iro an den
Emitterfolger-Transistor Q, angelegt, der Kollektorström
des Transistors Qi wird an den verstärkenden Transistor 0? angelegt und der Kollektorstrom des
Transistors Oo wird an den Ausgangswiderstand R±
angelegt. Der Ausgangswiderstand /?» liegt zwischen
der Ausgangsklenime der Schaltung und Erde. Der Ausgang der Schaltung erscheint somit über dem
Ausgangswiderstand.
Wenn in der oben beschriebenen Schaltung die Basis-Emitterspannungen der Transistoren Oi- 0?· 0<
und Ot sich als V'bei. Vbe:· Vpe* und Vbev darstellen und
die Spannung des Emitters des Transistors Oi mit K, bezeichnet ist und die in den Transistoren Oi und O?un^
dem Ausgangswiderstand Rt fließenden Ströme mit /ei.
Ic2 bzw. Ia bezeichnet sind, dann können die folgenden
Gleichungen aufgestellt werden:
»7v
(8)
Die Spannung VB an der gemeinsamen Basisleitung
der Transistoren in der Stromspiegelschaltung ist:
Vb= vcc- VsEi-
Die unter Verwendung der Gleichungen (7) und (8; umgeformte Gleichung (9) lautet dann:
-VBEt- ψ- (Γ,ν + VBE , - VBE1).
(10)
chung dargestellt werden:
Ic:· = Cir - Vßff - Vg)ZR,. (11)
1S Daher ist der Ausgang P'„tT der Schaltung:
Wenn die Gleichung (10) in die Gleichung (12) eingesetzt wird, dann:
BE1)^.
(13)
Da die in den Transistoren Q, und Q2 fließenden
Ströme einander gleich sind und die in den Transisto-2n
ren Qi ur|d Qi. fließenden Ströme ebenfalls einander
gleich sind, sind die Basis-Emttterspannungen dieser Transistoren einander gleich. Daher kann die Gleichung
(13) folgendermaßen umgeschrieben werden:
R.
(14)
Femer kann der Strom lc-, durch die folgende GleiAus
Gleichung (14) wird deutlich, daß der Ausgang V',5,-.,'unabhängig von der Basis·Emitterspannung Vg1
OCi Tranaiiitoion ist. Außerdem erhält man den Ausgang
V(IiT durch Anheben cies Eingangs V'/\ um einer,
Verstärkungsfaktor, der durch das Verhältnis der Widerstände Rt und R: und der Widerstände /?a und R-definiert
ist.
Nunmehr werden die Ströme an verschiedenen
Punkten in der Schaltung der F i g. 3 genauer beschrieben. Nimmt man an. daß der in den Widerständen R: und
Ri fließende Strom gleich ist und jeweils sich als /ϊ-2/π
darsteii;. worin In der Basisstrom jedes Transistors ist.
dann sind die Kollekiorströme der beiden Transistoren Oj und Qi einander gleich und stellen sich als /f-3/sdar.
Der Kollektorstrom /c-3/«des Transistors Q, wird den
Basisströmen 3/«·der drei Transistoren Qs, 0>
und 0- anl
Kollektor des Transistors 0: hinzugefügt. Das heißt, an
4. den Kollektor des Transistors 0? w>rd ein Kollektorstrom
/,-angelegt. Demgemäß ist der Emitterstrorn des
Transistors Q2 gleich U+If- Vom Kollektorstrom
//Γ-3/fi wird der Strom /sals Basisstrom des Transistors
Q2 verwendet, während der verbleibende Strom /,--4Ib
als Emitterstrom des Transistors 0; Hießt.
Die Emitterströme der beiden Transistoren Oi und 0:
sind also Ii-Mb bzw. Ir+lg- Folglich sind die
Basis-Emitterspannungen Vbe dieser beiden Transistoren nicht vollständig gleich, wie in dem Ausführungsbei-
-. spiel der Fig. 1. und demgemäß sind die Auswirkungen
der Nichtiinearität dieser Transistoren nicht vollständig
beseitigt, in der Praxis kann dies jeooch vernachlässigt
werden.
um die Nichtlinearitäien vollständiger zu eliminieren.
kann gemäß der Erfindung eine Schaltung vorgeseher,
werden, wie sie in F i g. 4 gezeigt ist. in F i g. 4 haben die schon im Zusammenhang mit den F'.sr.l bis 3
beschriebenen Komponenten die^gieichen öezugszifierr>.
Nachstehend ν,-srden -ur die Teiie beschrieben, die
sich von denen in F i g. 3 unterscheiden.
In den Fig. 1 und 3 ist der Transistor 0- als Diode
geschaltet. Statt dessen ist in der Schaltung der F i g. 4 ein pnp-Transistor 0? vorgeseher., dessen Emitter und
Basis mit der Basis bzw. dem Kollektor des Transistors Oj verbunden ist. Der Kollektor des Transistors (Λ ist
mit dem Kollektor des Transistors Qt verbunden.
Mittels des Transistors Qi werden also die Basisströme
3/s der Transistoren Qi. Qi und Qh dem Kollektorstrom
des Transistors Qi hinzugefügt, so daß man als
Resultat einen Strom //.- erhalt. Vom Strom I·. wird der
Stmtn Iu als Bastsstrom des Transistors Q; verwende!.
während der restliche Strom If- /»als Emitterstrom des
Transistors Qt fließt.
Wenn der Stromverstärkungsfaktor <ji:s Transistors
Q-, groß gewühlt wird, dann is: der Basiss;roni des
Transistors ausreichend klein, um vernacr.iris^ig'. /ti
werden. Daher fließt praktisch der gesamte Koliektcrstrom
des Transistors Qi in den Koiiek;o;· des
Transistors Q?. Der EmittersirorM des Transistors C: ist
also I/-2Ih- Somit ist die Differenz zwischen dem
Emiuerstrom des Transistors Q>
und demjenigen des erwähnten Transistors Q\ nut U und daher 3;nd die
Basis-Emitterspannungen Vm der beiden Transistoren
mehr einander gleich als diejenigen in der Schaltung der F i g. I und 3.
Die Schaltung in Fig. 4 ist so konstruier;, daß mit
Hilfe des Transistors Q^ die Basisströme der Transistoren,
deren Basen miteinander in der Stromspiegelschal· tung verbunden sind, an den Kollektor des Transistors
Qi und damit an den Emitter des Transistors C' angelegt
werden. Folglich sind die Auswirkungen der Nichtiinearitäten
des Emitterfolger-Transistors Q- und dos verstärkenden Transistors Q2 vollständig eliminiert.
aus vorstehender Beschreibung wird deutlich, dnii
der erfiridungsgemäße Transistorverstärker einfach in
seiner Konstruktion ist und die Verzerrung ohne negative Rückkopplung eliminiert ist und ein argestrioter
Verstärkungsfaktor erzielt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
15
•0
Claims (8)
1. Verstärkeranordnung mit einem ersten Verstärkertransistor,
dessen Basis das Eingangssignal zugeführt ist, einem zweiten, zum ersten Verstärkertransistor
komplementären Verstärkertransistor, dessen Basis mit dem Emitter des ersten Verstärkertransistors
verbunden ist, und einer Stromzuführungsschaltung, die mit den Ausgängen der beiden Verstärkertransistoren
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromzuiuhrungsschaltung (1) derart aufgebaut ist, daß die in den beiden
Verstärkertransistoren (Q1, Q2) fließenden Ströme
gleich sind.
Z Verstärkeranordnung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromzuführungseinrichtung eine Stromspiegelschaltung (1) ist, die einen
dritten und ierten Transistor (Qu Q») aufweist,
deren Basen miteinander verbunden sind.
3. Verstärkeranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisstrom des dritten und
vierten Transistors über einen fünften Transistor ) an den ersten Transistor angelegt wird.
4. Verstärkeranordnung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß uas Ausgangssignal am Emitter des vierten Transistors (Qa) abgenommen
wird.
5. Verstärkeranordnung nach Anspruch 2 oder 3.
dadurch gekernzeichnet, daß ein weiterer Transistor (Qb) in der Stromspiegelschaltung (1) vorgesehen ist.
der mit einem Kollektor Widen .and (R*) verbunden
ist. über dem das Aiisgang^signal abgenommen wird.
6. Verstärkeranordnung nach < iiem der Ansprüche
2 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des einen Transistors (Qi) der Stromspiegelschaltung
(1) mit dem Emitter des ersten Transistors (Q) und der Kollektor des anderen
Transistors (Qt) mit dem Kollektor des zweiten Transistors (Qz) verbunden sind und daß die Emitter
der beiden Transistoren über jeweils einen Widerstand (R2. Ri) an ein Bezugspotential gelegt sind.
7. Verstärkeranordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter
des fünften Transistors (Q,) mit den Basen des dritten und vierten Transistors, seine Basis mit dem
Kollektor des vierten Transistors (Qi) und sein Kollektor mit dem Kollektor des dritten Transistors
(Qi) verbunden sind.
8. Verstärkeranordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Basis
des sechsten Transistors (Qb) mit den Basen des dritten und vierten Transistors (Q1. Qt). sein Emitter
über einen Widerstand (R-,) mit Bezugspotential und sein Kollektor über einen Widerstand (Rt) mit Erde
verbunden sind.
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Legal Events
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| OAP | Request for examination filed | ||
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Free format text: SUEYOSHI, SUSUMU ISHIKAWA, KIKUO, TOKIO/TOKYO, JP |
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| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: ES ERFOLGT NEUDRUCK DER PATENTSCHRIFT NACH AUFRECHTERHALTUNG |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |