DE2951031A1 - Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges element fuer waende oder decken, insbesondere abgehaengte decken - Google Patents
Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges element fuer waende oder decken, insbesondere abgehaengte deckenInfo
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Description
Donn — Ohio Corporation 1ooo Crocker Road Westlake/ Ohio 44145 / USA
Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element für
Wände oder Decken, insbesondere abgehängte Decken
Die Erfindung betrifft ein langgestrecktes, im wesentlichen
geradliniges Element für Wände oder Decken, insbesondere abgehängte Decken, in Form eines U-Profils mit einem Steg
und zwei an den Längsrändern des Steges im wesentlichen rechtwinklig dazu angeformten Schenkeln. Das erfindungsgemäße Element
soll dabei insbesondere mit seiner einen Seite die Sichtfläche der eigentlichen Wand bzw. Decke bilden.
Abgehängte Decken mit einer parallel nebeneinanderliegenden Anordnung von geradlinigen U- bzw. kanalförmigen Deckenelementen
sind bereits bekannt, siehe beispielsweise US-PS'en 3 295 284,
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3 645 o51 und 3 678 641. Bei diesen bekannten Anordnungen sind die kanalförmigen De ckene leinen te üblicherweise an Abhängerprofilen
befestigt, wobei sich die kanalförmigen De ckene leinen te und die Abhängerprofile im wesentlichen rechtwinklig kreuzen.
Bei diesen bekannten Systemen ist es üblich, einzelne kanaiförmige
Deckenelemente derart im Bereich ihrer Stirnenden aneinander anzuschließen, daß in die offenen Enden der miteinander
zu verbindenden kanalförmigen Elemente ein gesondertes bzw. selbständiges Verbindungsorgan eingeschoben wird, welches
im Bereich der gebildeten Stoßfuge im wesentlichen die Funktion eines überbrückungselementes hat. Ein bei diesen
bekannten Systemen beobachtetes Problem besteht darin, daß dann, wenn die Deckenstruktur höheren Tempereaturen ausgesetzt
wird, die in Längsrichtung miteinander verbundenen kanalförmigen Deckenelemente sich im Bereich dieser Stoßfugen
bzw. Stoßstellen relativ zueiander verlagern und an dieser Stelle gegeneinander abknicken. Eine derartige
Lageveränderung der kanalförmigen Deckenelemente kann zu
einem Lösen dieser kanalförmigen Deckenelemente von den sie tragenden Abhängeprofilen führen. Um diese abknickende
Lageveränderung zwischen in Längsrichtung aneinander anstoßenden Deckenelementen zu verhindern, sind bereits vielfältige
Versuche insbesondere im Bereich des Stütz- bzw. Tragsystems für die kanalförmigen Deckenelemente unternommen
worden. So behandelt beispielsweise die US-Ps 3 284 977 T-förmige Deckenelemente, die im Bereich ihrer Enden thermisch
bedingte Expansionen aufzufangen vermögen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, insbesondere für abgehängte Decken od.dgl. vorgesehene kanalförmige Deckenelemente
so zu gestalten, daß diese insbesondere bei erhöhter Wärmeeinwirkung, beispielsweise durch Feuer od.dgl.,
Materialausdehnungen aufzufangen vermögen, ohne das es zu Knick- und Schwenkbewegungen in einer Ebene senkrecht zur
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Längsachse der Elemente land zu Winkelbewegungen um eine
Achse parallel zur Längsachse der Elemente kommen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Element, insbesondere kanalförmige Deckenelement, dadurch
gekennzeichnet, daß an das eine hintere Ende des U-förmigen
Elementes ein nach innen eingezogener Abschnitt angeformt ist, der zum stoßweisen Verbinden von zwei Elementen in das andere
nicht nach innen eingezogene Kofende eines jeweils anschließenden Elementes hineinsteckbar ist, und der Ausrichteinrichtung
aufweist, um die beiden ineinandergesteckten Enden benachbarter Elemente in Längsrichtung auszurichten und
gegen eine seitliche Relativbewegung in einer senkrecht zur Längsrichtung liegenden Richtung und eine relative Winkelbewegung
um eine parallel zur Längsrichtung liegende Achse zu sichern, und daß dem Abschnitt ein Anschlagelement zugeordnet
ist, welches die normale Relativstellung von jeweils
zwei ineinandergesteckten Elementen bestimmt, und daß eine Nockenanordnung, insbesondere in Form von Schrägflächen, vorgesehen
ist, auf die sich bei übermäßig in Längsrichtung der Elemente auf diese einwirkenden Druckkräften das Kopfende
des aufgeschobenen Elementes teleskopartig aufzuschieben vermag.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht somit darin, die Enden jedes einzelnen Deckenelementes so zu gestalten,
daß die einzelnen Deckenelemente mit ihren Enden ineinandergeschoben werden können, so daß es zu einer teleskopartigen
Führung zwischen in Längsrichtung aneinander angrenzenden und miteinander verbundenhn Deckenelementen kommt, wobei
auf gesonderte, d.h. von den kanalförmigen Deckenelementen
getrennte Verbindungselemente verzichtet werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungs form der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß es einen kanalförmigen Querschnitt auf-
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weist, der durch einen Steg und sich im wesentlichen rechtwinklig an den Steg anschließenden Schenkel gebildet ist,
die im Bereich einer zwischen dem Steg und den freien Schenkellängsrändern
liegenden Imaginärebene den geringsten Abstand voneinander haben, derart, daß das Element mit
seinen Schenkeln schnappverschlußartig über ein Träger- bzw. Abhängeprofil schiebbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Detailansicht einer aus nebeneinanderliegenden
Deckenelementen aufgebauten abgehängten Decke;
Fig. 1a eine Schnittansicht gemäß der Linie 1a - 1a in Fig. 1; Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Enden von zwei
sich stirnseitig gegenüberliegenden Deckenelementen vor dem Aufschieben des nicht verformten Kopfendes
des einen Deckenelementes auf den nach innen eingezogenen Endabschnitt des anderen Deckenelementes;
Fig. 3 eine Schnittansicht gemäß der Linie 3 - 3 in Fig. 2; Fig. 4 eine Schnitt ansieht gemäß der Linie 4 - 4 in Fig. 2;
Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht der ineinandergesteckten
Enden von zwei Deckenelementen im Normalzustand; Fig. 6 eine teilweise Seitenansicht der in übermäßigem Umfang
ineinandergeschobenen Enden von zwei sich in Längsrichtung aneinander anschließenden Deckenelementen;
Fig. 7 eine Querschnittsansieht gemäß der Linie 7 - 7 in Fig.
5, und
Fig. 8 eine Schnittansicht gemäß der Linie 8 - 8 in Fig. 6.
Fig. 8 eine Schnittansicht gemäß der Linie 8 - 8 in Fig. 6.
Fig. 1 zeigt in schematisierter Darstellung ausschnittsweise eine perspektivische Ansicht eines Teiles einer
abgehängten Decke 1o, die mehrere langgestreckte kanalförmige
Deckenelemente 11 enthält, die an T-förmigen Abhängeprofilen 12 befestigt sind, die quer zu den Deckenelementen
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11 verlaufen und in Längsrichtung dieser Deckenelemente
im Abstand voneinander angeordnet sind. Die Abhängeprofile
12 sind ihrerseits mittels Abhängern, beispielsweise in Form von Abhängerdrähten beispielsweise an einer Rohdecke
oder einem sonstigen Gerüst befestigt. Die Deckenelemente 11 sind durch Schnapp- bzw. Einrastverbindung an
den Abhängeprofilen 12 befestigt, die zu diesem Zweck in üblicher Weise an ihrer Unterseite nach unten ragende
Haltenasen 13 aufweisen. Die kanalförmigen Deckenelemente
11 sind vorzugsweise mit konstantem Abstand in einer solchen Anzahl nebeneinanderliegend angeordnet,
daß die Decke in Querrichtung eine bestimmte Größe erhält, während sie zum überspannen der Längsrichtung der Decke
stoßseitig miteinander verbunden sind.
Die einzelnen kanalförmigen Deckenelemente 11 entsprechen
sich im wesentlichen in ihrer Form, abgesehen von den Deckenelementen, die zum Zwecke der Anbringung bestimmter Installationen
od.dgl. die dafür notwendigen Modifizierungen aufweisen. Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß jedes kanalförmige
Deckenelement 11 aus einem langgestreckten geradlinigen Ü-Profil besteht. Die Deckenelemente 11 sind vorzugsweise
aus Aluminium- oder Stahlblechen, welche eine für Architekturzwecke geeignete Oberflächenbehandlung haben, in ihre endgültige
Querschnitesform gewalzt. Das ausgewählte Material soll eine ausreichende Elastizität haben, um die Deckenelemente
11 mit einer ausreichenden Rückfederungskraft an den Haltenasen 13 befestigen zu können, um dadurch ein
Lockerwerden bzw. Lösen der Deckenelemente 11 von den Haltenasen 13 auszuschließen. Die geometrische Form der dargestellten
Deckenelemente ist hinsichtlich der Breite, Länge und Höhe des U-Profils nicht kritisch und hängt von den jeweiligen
geometrischen und optischen Anforderungen ab.
Die Deckenelemente 11 haben über den größeren Teil ihrer
Länge eine konstante Querschnittsform. Das kanalförmige oder trogförmige Deckenelement 11 besteht gemäß der Zeichnung im
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wesentlichen aus einem Steg 16 und zwei Flanschen bzw. Schenkeln 17. Die nach außen gerichtete Unterseite 18 des Steges 16 ist
die eigentliche Sichtseite, welche sich einem unterhalb der abgehängten Decke stehenden Beobachter darbietet. Die Schenkel
17 stehen in Längsrichtung in unmittelbarer Verbindung mit den Längskanten des Steges 16, wobei diese Schenkel 17 im
wesentlichen rechtwinklig gegenüber dem Steg abgebogen sind, so daß insgesamt das erwähnte U-Profil entsteht. Der Steg
16 ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel eben, wobei jedoch auch andere Formen für den Steg denkbar sind. Die
Schenkel 17 begrenzen zusammen mit dem Steg 16 den eigentlichen Kanal 19, in den bei fertig montierter Decke die Haltenasen
13 ragen. Die freien Längsränder der Schenkel 17 sind nach innen im wesentlichen auf sich selbst zurückgebogen, wodurch
innerhalb des Kanals 19 sich gegenüberliegende Längskanten 21 gebildet sind, die im wesentlichen in einer zum Steg 16
parallelen imaginären Ebene liegen. Im Bereich dieser innerhalb des Kanals 19 liegenden Längskanten 21 ist der Abstand
zwischen den Schenkeln 17 kleiner als zwischen anderen Schenkelbereichen, die zwischen dem Steg 16 und der genannten
Imaginärebene liegen. Die umgebogenen bzw. umgebördelten SchenkeIrander sind hinsichtlich ihrer geometrischen Form
an die geometrische Form der nach unten gerichteten Haltenasen 13 angepaßt, so daß, nachdem diese Haltenasen einmal in
die Zone zwischen der Imaginärebene und dem Steg 16 eingeschnappt sind, das kanalförmige Deckenelemtent 11 von diesen
Haltenasen 13 festgehalten wird.
Die Schenkel 17 verlaufen im Bereich ihrer Hauptabschnitte im wesentlichen parallel zueinander und sind, wie bereits
erwähnt, rechtwinklig gegenüber der Stegebene abgebogen. Die freien Längsränder bzw. Längskanten der Schenkel 17 sind
derart nach innen abgebogen bzw. umgebördelt, daß im wesentlichen Hohllippen 22 mit dreieckigem Querschnitt gebildet sind, wodurch
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die Schenkel 17 insgesamt versteift werden. Die innenliegenden
Kanten der dreieckigen Hohllippen 22 bilden die oben erwähnten Eintritts-Längskanten 21 für die Haltenasen 13. Die Hohllippen
22 werden durch schrägliegende, zur offenen Seite des U-Profils des Deckenelementes 11 gerichtete Längsflächen begrenzt,
die mit den eigentlichen, senkrecht zu dem Steg 16 verlaufenden Schenkelabschnitten spitze Winkel einschließen; diese Schrägflächen
2 3 dienen beim Eindrücken der Haltenasen 13 in den Kanal 19 bzw. das U-profilförmige Deckenelement dazu, das
Aus ein an der drück en der Schenkel 17 zu erleichtern. An die schräg nach innen in das U-Profil gerichteten Schräg- bzw.
Längsflächen 23 schließen sich wieder nach außen in Richtung auf die Schenkel 17 umgebogene Längs flächen 2 4 an, die im
wesentlichen einen rechten Winkel mit den Hauptabschnitten der Schenkel 17 bilden, so daß, wenn die Haltenasen 13 in
die Deckenelemente 11 bzw. hinter die Hohllippen 22 eingeschnappt sind, im wesentlichen keine weiteren die Schenkel
nach außen drückende Kräfte erzeugt werden, wobei andererseits sichergestellt ist, daß die Deckenelemente 11 nicht durch
Luftströmungen oder andere Kräfte von den Haltenasen 13 abgehoben bzw. gelöst werden.
An dem hinteren Ende jedes kanslförmigen Deckenelementes
1o ist ein nach innen eingezogener Abschnitt 26 vorgesehen, auf den zur Verbindung zweier in Längsrichtung aneinander anschließender
Deckenelemente 11 das vordere Ende eines zweiten Deckenelementes 11 aufschiebbar ist. Dieser stufenförmig sowohl
im Bereich des Steges als auch der Flansche nach innen eingezogener Abschnitt 26 ist, beispielsweise im Gesenk od.dgl., direkt
aus dem Deckenelementmaterial geformt, und zwar in einer solchen weise, daß im Bereich dieses nach innen eingezogenen Abschnittes
26 sowohl die Höhe des kanalförmigen Deckenelementes als auch dessen Breite reduziert ist. Dieser Abschnitt 26 hat somit einen
Steg 2 7 mit einer solchen Breite, daß dieser Stegteil in das
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eigentliche U-profilförmige Deckenelement 11 mit nichtreduziertem
Querschnitt eingeschoben werden kann, d.h. die Breite des Steges 2 7 einschließlich der Dicke der nach oben abgebogenen
Flansche des Abschnittes 26 haben eine Größe, die dem Abstand zwischen den Hauptschenkeln 17 des eigentlichen Deckenelementes
11 entspricht. Die Schenkel 2 8 des nach innen eingezogenen ü-förmigen Abschnittes 26 liegen demzufolge auch in
einem kleineren Abstand voneinander als die Schenkel 17 im Bereich des nicht eingezogenen Teiles des Deckenelementes
Die oberen Ränder der Schenkel 2 8 des Abschnittes 26 sind gegenüber der Form der Hohllippen 22 im Bereich der restlichen
Länge der Deckenelemente 11 relativ stark verformt. Diese Verformung besteht darin, daß die Hohllippen 22 mehr
oder weniger zusammengedrückt ist, wobei die Schenkel 28 mit nach innen abgebogenen längsverlaufenden Stufen 31
versehen sind, an die sich wieder gegenüber dem Steg 27 senkrecht gerichtete Schenkelabschnitte 32 anschließen,
die im wesentlichen parallel zu den sich an den Steg 27 anschließenden Schenkeln 28 liegen.
Gemäß Fig. 7 ist die Höhe der einzelnen sich direkt an den Steg anschließenden Schenkel 28, d.h. im wesentlichen die
von dem Steg 27 ausgehende Höhe, begrenzt auf eine Größe, die kleiner ist als der Abstand zwischen den unteren Längsflächen
24 der Hohllippen 22 und dem Hauptsteg 16, so daß sich der das eine Ende eines Deckenelementes bildende eingezogene
Abschnitt 26 ohne Schwierigkeiten in das andere nichtverformte
Ende eines angrenzenden Deckenelementes 11 einschieben läßt. Zu diesem Zweck sind auch die versetzten Schenkelabschnitte
32 ausreichend weit gegenüber den eigentlichen Schenkeln 28 nach innen versetzt, so daß die durch die
Schenkelabschnitte 32 und Stufen 31 gebildeten Räume zur Aufnahme der Hohllippen 22 eines nichtverformtek Deckenelernentendes
geeignet sind und ausreichen.
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Zwischen dem ursprünglichen Deckenelementquerschnitt, der durch
den Steg 16 und die Schenkel 17 bestimmt ist, un dem daran anschließenden nach innen eingezogenen Abschnitt 26 befindet
sich eine Abstufung bzw. Übergangs zone 36. Diese Übergangszone 36 liegt im wesentlichen in einer Linie mit einer Imaginärebene senkrecht zur Längsachse des kanalförmigen Deckelelementes
11. Wie es insbesondere die Fig. 3 und 4 zeigen, sind die
äußeren Übergangs flächen 37 und 38 zwischen den in Längsrichtung aneinander anschließenden Schenkeln 17 und
28 einerseits bzw. den Stegen 16 und 2 7 andererseits gegenüber einer zur Längsachse des Deckenelementes senkrecht
liegenden Imaginärebene im wesentlichen schräggestellt. Die Zeichnungen zeigen, daß die Hauptschenkel 17 im Bereich
der Übergangszone 36 axial nach innen gebogen sind, um eine entsprechende axial nach innen gerichtete Erweiterung der
eingezogenen Stufe 31 und des abgekröpften Schenkelabschnitts 32 bis zu einem in allgemeiner Form mit dem Bezugszeichen 39 versehenen Punkt zu bilden. Diese Abbiegung bzw.
Einziehung bildet einen reliefartigen Bereich zur möglichen Aufnahme von entsprechenden Abschnitten der Hohllippen 22
des über den nach innen eingezogenen Abschnitt 26 geschobenen nicht verformten Deckenelementes 11.
Wie bereits zum Ausdruck gebracht, wird zur stoßseitigen Verbindung
von zwei Deckenelementen das eine Deckenelement mit dem nach innen eingezogenen Abschnitt 26 in das offene
nicht verformte Kanalende eines zweiten Deckenelementes 11 eingeschoben. Dieses erfolgt entweder durch axiales Einschieben
des Abschnittes 26 in den ηichtverformten Kanalquerschnitt,
oder durch Eindrücken des nach innen eingezogenen Abschnittes 26 in den ursprünglichen, d.h. nichtverformten,
Kanalabschnitt, wobei zu Beginn dieses Eindrückens zuerst die Schenkel 17 des nicht verformten Kanalabschnittes
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nach außen gedrückt werden und dann abschließend die Hohllippen 22 in die durch die Stufen 21 und Schenkelabschnitte
32 begrenztek Ausnehmungen einschnappen. Für das Einschieben des eingezogenen Abschnittes 26 eines ersten Deckenelementes
11 in das offene nicht verformte Kopfende eines zweiten Deckenelementes wird auf die beiden Deckenelemente
eine in axialer Richtung gerichtete Druckkraft ausgeübt, wobei durch geringfügiges Aufschieben der Stirnkante
des einen Deckemelementes auf die Außenflächen 37, 38 der Übergangszone 36 im wesentlichen eine Klemmverbindung
verwirklicht werden kann, siehe beispielsweise Fig. 5. Bei einer derartigen verbindung entsteht für einen Beobachter
der Eindruck einer im wesentlichen üblichen Stoßverbindung zwis.chen der Kante 41 des einen Deckenelementes und den
Obergangs flächen 37, 38 des zweiten Deckenelementes. Ein Aus einander zi eh en der beiden ineinandergesteckten k anaiförmigen
Deckenelemente 11, d.h. eine Trennung zwischen der Kante 41 und den Übergangsflächen 37, 38, wird für den Beobachter
im wesentlichen nicht bemerkbar sein, da der nach innen eingezogene Abschnitt 26 die gleiche Oberflächenbearbeitung
und das gleichen Oberflächenaussehen hat wie der Hauptteil des Deckenelementes. Um ein derartiges Auseinanderziehen
mit bloßem Auge feststellen zu können, müßte der Bereich der Stoßstelle schon außerordentlich genau untersucht
werden.
Wenn auf mit den entsprechenden Enden ineinandergeschobenen Deckenelemente eine übermäßige in axialer Richtung wirkende
Druckkraft ausgeübt wird, beispielsweise infolge Wärmeausdehnung, wird die Kante 41 im Bereich der Übergangs flächen 37,
38 seitlich nach außen hin aufgeweitet. Das offene nichtverformte Kopfende des Deckenelementes 11 schiebt sich dann
teleskopartig weiter über den eingezogenen Abschnitt 26, bis der über der nach innen eingezogenen Stufe 31 gebildete
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Reliefbereich gegen die zugeordnete Hohllippe 22 des nichtverformten Kopfendes des entsprechenden Deck ene leinen te s
11 aufläuft. Die unteren Längsflächen 24 der H oh Hippen 22 des nichtverformten offenen Kopfendes des entsprechenden
Deckenelementes 11 erstrecken sich dann, mit anderen Worten ausgedrückt, über die Stufen 41 des eingezogenen Abschnittes
26, wodurch sichergestellt ist, daß selbst in diesem an und für sich unnormalen Zustand die Verbindung bzw. das
Ineinanderschieben der beiden Deck ene leinen te in kontrollierter
Form vorliegt. Eine seitliche Relativbewegung, d.h. eine Bewegung in irgendeiner Richtung in einer Ebene senkrecht
zu den Längsachsen der ineinandergesteckten Deckenelemente, oder jede relative Wiiikelbewegung zwischen den Deck ene leinen ten
um ihre Längsachsen wird durch dieses teleskopartige Ineinanderstecken
der einzelnen Deckenelemente verhindert.
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Claims (8)
- PatentansprücheLanggestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element für Wände oder Decken, insbesondere abgehängte Decken, in Form eines U-Profils mit einem Steg und zwei an den Längsrändern des Steges im wesentlichen rechtwinklig dazu angeformten Schenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß an das eine hintere Ende des ü-förmigen Elementes (11) ein nach innen eingezogener Abschnitt (26) angeformt ist, der zum stoßweisen Verbinden von zwei Elementen (11) in das andere, nicht nach innen eingezogene Kopfende eines jeweils anschließenden Elementes (11) hineinsteckbar ist, und der Ausrichteinrichtungen (27, 28) aufweist, um die beiden ineinandergesteckten Enden benachbarter Elemente (11) in Längsrichtung auszurichten und gegen eine seitliche Relativbewegung in einer senkrecht zur Längsrichtung liegenden Richtung und eine relative Winkelbewegung um eine parallel zur Längsrichtung liegende Achse zu sichern, und daß dem Abschnitt (26) ein Anschlagelement (36) zugeordnet ist, welches die normale Relativstellung von jeweils zwei ineinandergesteckten Elementen (11) bestimmt, und daß eine Nockenanordnung, insbesondere in Form von Schrägflächen (37, 38), vorgesehen ist, auf die sich bei übermäßig in Längsrichtung der Elemente (11) auf diese einwirkenden Druckkräften das Kopfende des aufgeschobenen Elementes (11) teleskopartig aufzuschieben vermag.
- 2. Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Anschlagbzw. Längsflächen (24) aufweist, die eine Bewegung des auf einen eingezogenen Abschnitt (26) aufgeschobenen Kopfendes in einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung, in der sich die Schenkel (17) erstrecken,030029/0611ORIGINAL INSPECTEDverhindern, wenn sich das Kopfende unter dem Einfluß einer übermäßig goßen Axialbelastung auf den eingezogenen Abschnitt (26) bzw. die Nockenanordnung aufschiebt.
- 3. Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es einen kanalförmigen Querschnitt aufweist, der durch einen Steg (16) und sich im wesentlichen rechtwinklig an den Steg anschließenden Schenkel (17) gebildet ist, die im Bereich einer zwischen dem Steg (17) und den freien Schenkellängsrändern liegenden Imaginärebene den geringsten Abstand voneinander haben, derart, daß das Element (11) mit seinen Schenkeln (17) schnappverschlußartig über ein Träger- bzw. Abhängeprofil (12) schiebbar ist.
- 4. Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nach innen eingezogene Abschnitt (26) einstückig mit dem den größeren Längenabschnitt des Elementes (11) einnehmenden, durch den Steg (16) und die Schenkel(17) gebildeten U-Profil ausgebildet ist.
- 5. Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eingezogene Abschnitt (26) ebenfalls die Form eines U-Profils aufweist, dessen Abmessungen auf das U-Profil des ηichtverformten Längenabschnittes des Elementes (11) derart abgestimmt ist, daß der eingezogene Abschnitt (26) in axialer Richtung in das nicht nach innen eingezogene Kopfende eines weiteren Elementes (11) einschiebbar ist.
- 6. Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet.030029/0611daß die Schenkel (28) des eingezogenen Abschnittes (26) örtlich axial nach innen verformt sind, um reliefartige Aufnahme elemente für entsprechend ausgebildete Abschnitte der Schenkel (17) des ursprünglichen ü-Profils zu bilden.
- 7. Langgestrecktes, im wesentlichen geradförmiges Element, nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die örtlich verformten Schenkelabschnitte (32) derart auf die Form der Ränder der Schenkel (17) abgestimmt sind, daß eine Relatiwerschiebung zwischen zwei ineinandergesteckten Elementen (11) nur bis zu einem bestimmten Umfang möglich ist.
- 8. Langgestrecktes, im wesentlichen geradliniges Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es zwischen dem sich über den größten Teil seiner Länge erstreckenden, das ursprüngliche U-Profil aufweisenden Längenabschnitt und dem nach innen eingezogenen Abschnitt (26) eine Abstufung bzw. Übergangszone (36) aufweist, die im wesentlichen im Bereich einer senkrecht zur Element-Längsachse liegenden Ebene bestimmt und durch die Steg- und Flanschabschnitte des ursprünglichen ü-Profils mit den Steg- und Flanschabschnitten des eingezogenen Abschnittes (26) verbindenden Schrägflächen (37, 38) gebildet ist, die mit der Längsachse des kanalförmigen Elementes (11) einen spitzen Winkel einschließen und Auflaufflächen für ein auf den eingezogenen Abschnitt (26) aufgeschobenes Kopfende eines weiteren Elementes (11) bilden, wenn auf zwei ineinandergesteckte Elemente (11) eine in Ihrer Längsrichtung gerichtete Druckkraft ausgeübt wird, derart, daß der Steg (16) und die Schenkel (17) des U-förmigen Kopfendes im Bereich der Stoßkante dieses Elementes (11) eine nach außen gerichtete Lageveränderung erfahren.030029/0611
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