DE2951011A1 - Duese, insbesondere fuer schraemwalzen von gewinnungsmaschinen des untertagebergbaues - Google Patents
Duese, insbesondere fuer schraemwalzen von gewinnungsmaschinen des untertagebergbauesInfo
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- E21C35/187—Mining picks; Holders therefor with arrangement of fluid-spraying nozzles
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Description
-
- Die Erfindung betrifft eine Düse zum Versprühen von
- Druckflüssigkeit, die in einer mit einer Zuflußleitung verbundenen Bohrung des Schrämwalzenkörpers, der Mitnehmer stege oder der Meißelhalter einer Gewinnungsmaschine des Untertagebergbaues angeordnet ist.
- Es gehört zum vorbekannten Stand der Technik, eine Schrämwalze mit Düsen zu besetzen und diese Düsen entweder in Bohrungen des Schrämwalzenkörpers, der Mitnehmer stege oder aber der Meißelhalter anzuordnen. Die die Düsen aufnehmenden Bohrungen sind über Flüssigkeitskanäle und Leitungen mit der zentralen Schrämwalzenwelle verbunden und beziehen über eine axiale Wellenbohrung ihre Flüssigkeit (DE-OS 28 08 915).
- Gerade im Untertageeinsatz besteht eine erhöhte Gefahr, daß Düsen verstopfen. Insbesondere in Stillstandszeiten der Gewinnungsmaschine, in denen die freiliegenden Düsenbohrungen nicht von Flüssigkeit durchlaufen werden, gelangt leicht Staub und Schmutz in die verhältnismäßig engen Bohrungen und setzt diese insbesondere nach längeren Stillstandszeiten zu oder aber verengt deren Querschnitt so weit, daß ein erheblicher Druckabfall auftritt.
- Die Erfindung hat eine Lösung dieses Problems zum Ziel und stellt sich die Aufgabe, eine Düse zu schaffen, bei der Verschmutzungen und Verstopfungen der Düsenbohrungen in Stillstandszeiten ausgeschlossen sind.
- Dazu geht die Erfindung von der eingangs erläuterten Düse aus und schlägt vor, den Düsenkörper mit einer in die Düsenbohrung einführbaren, axial verschiebbaren Nadel auszustatten, die an ihrem der Düsenbohrung abgewandten Ende mit einem Kolben verbunden ist, der in einem zur Düsenbohrung gleichachsigen, im Durchmesser erweiterten Bohrungsteil des Düsenkörpers begrenzt längsverschiebbar geführt, auf seiner der Nadel abgewandten Seite durch eine Feder belastet und auf seiner gegenüberliegenden Seite vom Flüssigkeitsdruck beaufschlagbar ist.
- Dieser Kolben schließt die Düsenbohrung beim Ausbleiben der zu versprühenden Flüssigkeit ab. Durch die Kraft der Feder wird er in dieser Situation in die der Düsenbohrung benachbarte Totlage gedrückt, in der er die mit ihm verbundene Nadel in die Düsenbohrung hineinschiebt und sie vollständig ausfüllt. Erst unter dem Druck des zulaufenden Druckmittels, das den Kolben auf der Nadelseite gegen den Federdruck beaufschlagt und bis in die entgegengesetzte Totlage schiebt, gibt die Nadel die Düsenbohrung frei und läßt die Flüssigkeit ungehindert austreten.
- Zweckmäßigerweise hat der den Kolben umschließende Teil des Düsenkörpers einen gegenüber der Aufnahmebohrung der Düse verkleinerten Durchmesser und besitzt auf seiner unteren Stirnseite einen den erweiterten Bohrungsteil abschließenden Gewindestopfen sowie mindestens eine, vorzugsweise jedoch mehrere über seinen Umfang verteilte Radialbohrungen, die einerseits in den zwischen Düsen- körper und Aufnahmebohrung vorhandenen Ringraum und andererseits in den erweiterten Bohrungsteil des D-senkörpers, und zwar in einen oberhalb des Kolbenhubes liegenden Bereich, einmünden. Bei einer so ausgebildeten Düse ist das Düseninnere und damit Feder, Kolben und Nadel, besonders gut zugänglich. Darüber hinaus bietet sie der zulaufenden Flüssigkeit auch eine einfache Möglichkeit um in das Innere des Düsenkörpers und damit auf die zu beaufschlagende Kolbenseite zu gelangen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt.
- Es zeigen: Fig. 1 einen Ausschnitt aus dem Ladesteg einer Schrämwalze mit einer geschnittenen Düse im geschlossulen Zustand; Fig. 2 einen Viertel schnitt durch die geöffnete, perspektivisch dargestellte Düse.
- In der Figur 1 ist der Ladestegabschnitt 2 einer mit Meißelhaltern 3 und Schrämeißeln 4 besetzten Schrämwalze dargestellt. Zwischen zwei Schrämrmeißeln 4 befindet sich jeweils eine Düse 1, die geschützt innerhalb einer Einsenkung 5 des Ladesteges 2 angebracht ist. Die Düse ist mit 1 bezeichnet. Sie besteht aus einem Düsenkörper 6, der an der Austrittsseite der Düse 1 mit einem Sechskant 7 besetzt ist und an seiner Unterseite über eine Dichtungsfläche 8 in einen Gewindeabschnitt 9 übergeht, an den sich ein zylindrischer Teil 10 anschließt. Kurz unterhalb des Gewindeabschnittes 9 sind mehrere über den Umfang des zylindrischen Teiles 10 verteilte Radialbohrungen 11 vorgesehen. Innerhalb des Düsenkörpers 6 geht die sich nur über die Länge des Sechskantes 7 erstreckende Düsenbohrung 12 in einen sich konisch erweiternden Bohrungsabschnitt 13 über, an den sich ein zylindrischer, von einem Gewindeabschnitt 15 abgeschlossener Bohrungsabschnitt 14 anschließt. In diesem Bohrungsabschnitt 14, der zur Düsenseite hin mit einer Schulter 16 versehen ist, befindet sich ein verschiebbarer Kolben 17, der mit einer aus verschleißfestem Material bestehenden Düsennadel 18 verbunden ist. Zwischen dem Kolben 17 und dem den Innenraum der Düse 1 abschließenden Gewindestopfen 19 befindet sich eine Druckfeder 20. Der im Außendurchmesser dem zylindrischen Teil 10 des Düsenkörpers 6 angepaßte Gewindestopfen 19 ist mit einem in das Innere der Druckfeder 20 hineinragenden Anschlag 21 ausgestattet (Fig. 1), der verhindern soll, daß der Kolben 17 in seiner unteren Totlage die Feder 20 bis auf Block zusammendrückt.
- Die Druckflüssigkeit geht der Düse 1 über eine im Ladesteg 2 der Schrämwalze befindliche Zuleitungsbohrung 22 zu, die in die Einsenkung 5 des Ladesteges 2 einmündet.
- Über den zwischen dem zylindrischen Teil 10 des Düsenkörpers 6 und der Einsenkung 5 vorhandenen Ringraum 23 tritt die Flüssigkeit durch die innerhalb des Gewindeabschnittes 9 angeordneten Radialbohrungen 11 in die Düse 1 ein und drückt den Kolben 17 gegen die Kraft der Druckfeder 20 in seine untere, in der Figur 2 dargestellte Totlage. Die Nadel 18 verläßt daher die Düsenbohrung 12 und gibt der Druckflüssigkeit den Weg zum Versprühen frei. Sobald der Druck abfällt, drückt die Feder 20 den Kolben 17 in seine obere Totlage zurück, in der die Nadel 18 in die Düsenbohrung 12 eindringt und diese reinigt und verschließt.
Claims (2)
- Düse, insbesondere für Schrämwalzen von Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues Patentansprüche 1. Düse zum Versprühen von Druckflüssigkeit, die in einer mit einer Zuflußleitung verbundenen Bohrung des Schrank walzenkörpers, der Mitnehmer stege oder der Meißelhalter einer Gewinnungsmaschine des Untertagebergbaues angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet. daß der Düsenkörper (6) mit einer in die Düsenbohrung (12) einführbaren, axial verschiebbaren Nadel (18) ausgestattet ist, die an ihrem der Düsenbohrung (12) abgewandten Ende mit einem Kolben (17) verbunden ist, der in einem zur DUsenbohrung (12) gleichachsigen, im Durchmesser erweiterten Bohrungsteil (14) des Düsenkörpers (6) begrenzt längsverschiebbar geführt, auf seiner der Nadel (18) abgewandten Seite durch eine Feder (20) belastet und auf seiner gegenüberliegenden Seite vom Flüssigkeitsdruck beaufschlagbar ist.
- 2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß der den Kolben (17) umschließende Teil (10) des Düsenkörpers (6) einen gegenüber der Aufnahmebohrung der Düse (1) verkleinerten Durchmesser hat, auf seiner unteren Stirnseite einen den erweiterten Bohrungsteil (14) abschließenden Gewindestopfen (19) besitzt und mit mindestens einer, vorzugsweise jedoch mehreren über seinen Umfang verteilten Radialbohrungen (11) versehen ist, die einerseits in den zwischen Düsenkörper (6) und Aufnahmebohrung vorhandenen Ringraum (23) und andererseits in den erweiterten Bohrungsteil (13) des Düsenkörpers (6), in einen oberhalb des Kolbenhubes liegenden Bereich, einmünden.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792951011 DE2951011C2 (de) | 1979-12-19 | 1979-12-19 | Düse, insbesondere für Schrämwalzen von Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19792951011 DE2951011C2 (de) | 1979-12-19 | 1979-12-19 | Düse, insbesondere für Schrämwalzen von Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2951011A1 true DE2951011A1 (de) | 1981-06-25 |
| DE2951011C2 DE2951011C2 (de) | 1985-08-01 |
Family
ID=6088851
Family Applications (1)
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| DE19792951011 Expired DE2951011C2 (de) | 1979-12-19 | 1979-12-19 | Düse, insbesondere für Schrämwalzen von Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2951011C2 (de) |
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- 1979-12-19 DE DE19792951011 patent/DE2951011C2/de not_active Expired
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| DE2951011C2 (de) | 1985-08-01 |
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