DE29508655U1 - Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen Gegenstandes - Google Patents
Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen GegenstandesInfo
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- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F5/00—Holders or carriers for hand articles; Holders or carriers for use while travelling or camping
- A45F5/10—Handles for carrying purposes
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- A45F5/00—Holders or carriers for hand articles; Holders or carriers for use while travelling or camping
- A45F5/10—Handles for carrying purposes
- A45F2005/1006—Handles for carrying purposes with means embracing the hand article to be carried
- A45F2005/1013—Handles for carrying purposes with means embracing the hand article to be carried comprising a strap or band
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- Chain Conveyers (AREA)
- Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
- Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)
Description
Beschreibung
Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen
Gegenstandes
Die Neuerung betrifft eine Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen Gegenstandes, insbesondere
eines bepflanzten Blumentopfes, welche einen vom Blumentopf separaten, außenseitig über den Blumentopf
greifenden Halter hat, an dem Griffe zum Tragen des Gegenstandes in aufrechter Stellung vorgesehen sind.
Eine solche Tragvorrichtung für einen bepflanzten Blumentopf ist aus der DE-U-94 12 572 bekannt. Hier ist der
Halter aus lösbar miteinander zu verbindenden, starren Halterhälften zusammengesetzt. Zwischen den Halterhälften
ist im miteinander verbundenen Zustand eine den Blumentopf aufnehmende Ausnehmung vorgesehen. Um Blumentöpfe
mit unterschiedlichen Durchmessern aufnehmen zu können, ist der Abstand der Halterhälften zueinander einstellbar.
Zusätzlich sind die Halterhälften mit einer Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Herausrutschen des Blumentopfes
aus der Tragvorrichtung gesichert. An den Halterhälften sind jeweils zwei Griffe befestigt, wodurch sich die
Tragvorrichtung wie eine Krankentrage tragen läßt. Dadurch ermöglicht diese Tragvorrichtung ein bequemes Tragen
des Blumentopfes; jedoch ist sie durch diese Gestaltung sehr sperrig und benötigt im unbenutzten Zustand
viel Stauraum. Unzureichend ist die Anpassung der Tragvorrichtung an unterschiedliche Durchmesser der Blumentöpfe,
da er gegen den Blumentopf nur bei dem Durchmesser über einen größeren Umfangsbereich anliegt, für den seine
Ausnehmung ausgelegt ist. Bei einem davon abweichenden Durchmesser besteht zusätzlich die Gefahr, daß die Halterhälften
den Blumentopf durch eine zu große punktuelle Belastung zerstören.
• ·
Die DE-U-85 06 052.6 zeigt auch schon eine Tragvorrichtung,
bei der ein zu tragender Gegenstand von einem Spanngurt umschlungen wird. Diese Tragvorrichtung hat jedoch
nur einen Griff. Deshalb muß der Spanngurt den Gegenstand in der Schwerpunktachse in einer vertikalen
Ebene umspannen, wenn man den Gegenstand aufrecht tragen will, was zum Beispiel bei einem bepflanzten Blumentopf
nicht möglich ist, weil die Pflanze hierbei im Wege wäre.
Der Neuerung liegt das Problem zugrunde, eine besonders kompakte Tragvorrichtung der eingangs genannten Art für
aufrecht zu tragende Gegenstände so auszubilden, daß Gegenstände mit unterschiedlichen Durchmessern sicher mit
einer Tragvorrichtung getragen werden können.
Dieses Problem wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Halter ein verstellbarer Spanngurt zum Umspannen des
Gegenstandes in einer horizontalen Ebene ist und die Griffe an dem Spanngurt befestigt sind.
Bei einer solchen Tragvorrichtung wird der Gegenstand in der horizontalen Ebene von dem Spanngurt derart umspannt,
daß er sicher mit der Tragvorrichtung verbunden ist. Dabei ist der Durchmesser des Gegenstandes von untergeordneter
Bedeutung, da der Spanngurt nachzustellen ist. Diese Neuerung ist besonders für bepflanzte Blumentöpfe
geeignet, da diese in der Regel konisch sind oder an ihrer Oberseite einen vorspringenden Rand aufweisen. Hat
der Blumentopf weder einen vorspringenden Rand, noch ist er konisch, muß der Spanngurt so fest gespannt sein, daß
eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Spanngurt
und dem Blumentopf dessen sicheres Tragen ermöglicht. Als Alternative dazu könnten am Spanngurt beispielsweise
Klammern befestigt sein, die den Blumentopf zusätzlich
* 4
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• 5»
halten. Die Griffe sind derart angeordnet, daß ein Tragen des Gegenstandes in aufrechter Stellung ermöglicht wird.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Tragvorrichtung liegt darin, daß sie bei Nichtgebrauch äußerst kompakt
ist und sogar in einer Jacken- oder Hosentasche transportiert werden kann.
Ein mit einer großen Pflanze bepflanzter Blumentopf ist häufig schwierig in einer aufrechten Stellung zu tragen,
da dieser oftmals kopflastig ist und damit zum Kippen zur Seite neigt. Deshalb sollte der Schwerpunkt des Gegenstandes
möglichst genau zwischen den Griffen liegen. Das kann bei Gegenständen mit unterschiedlichen Durchmessern
erreicht werden, wenn die Griffe verschieblich an dem Spanngurt befestigt sind. Damit ist es mit dieser Weiterbildung
der Neuerung möglich, drei oder mehr Griffe auf den Spanngurt zu schieben, wodurch auch ein mit einer
ausladenden Pflanze bepflanzter, zum Kippen neigender Blumentopf von mehreren Personen in einer aufrechten
Stellung transportiert werden kann.
Spanngurt und Griffe können aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt sein und sind hinsichtlich der Materialauswahl
dem jeweiligen Anwendungsfall anzupassen. So
kann es in Spezialfallen erforderlich sein, den Spanngurt
aus einem gummiummantelten Drahtseil und die Griffe aus Leder herzustellen. Auch ist es denkbar, ein Stahlband
als Spanngurt zu verwenden. Die Tragvorrichtung ist jedoch sehr stabil und hat ein besonders niedriges Eigengewicht,
wenn der Spanngurt und die Griffe aus einem flachen Textilband hergestellt sind. Damit ist diese Tragvorrichtung
für fast alle Anwendungsfälle geeignet und nach Gebrauch leicht zu verstauen.
Das Tragen des bepflanzten Blumentopfes ist besonders bequem,
wenn der vertikale Abstand der Griffe zum Spanngurt verstellbar ist. Das ermöglicht eine Anpassung an die
Größe der Personen, wen zwei unterschiedlich große Personen einen Gegenstand mit der Tragvorrichtung tragen wollen.
Ein Gegenstand, der keine besonders großen Abmessungen hat, kann dann auch leicht von einer Person getragen
werden, indem die Griffe über dem Gegenstand zusammengeführt werden.
Die Handhabung der Tragvorrichtung wird wesentlich erleichtert, wenn ein Griff an dem Spanngurt am schnallenseitigen
Ende unverschieblich und der oder die anderen Griffe verschieblich befestigt sind. Damit ergibt sich
eine feste Position, nach der der Griffe oder die Griffe ausgerichtet werden können.
Die Neuerung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Diese zeigt in
Fig.l eine Seitenansicht eines an einem bepflanzten Blumentopf befestigten, neuerungsgemäßen
Spanngurtes,
Fig.2 eine perspektivische Darstellung des Spanngurtes
aus Figur 1.
Figur 1 zeigt einen mit einer Pflanze 1 bepflanzten Blumentopf 2. Um den Blumentopf 2 ist ein Spanngurt 3 in einer
horizontalen Ebene gespannt. An dem Spanngurt 3 sind zwei Griffe 4, 5 befestigt. Der Blumentopf 2 hat eine konische
Form und an seiner Oberseite einen vorspringenden Rand 6. Für einen sicheren Transport des Blumentopfes 2
kann der Spanngurt 3, wie eingezeichnet, entweder an des-
sen konischem Teil anliegen oder dessen vorspringenden Rand 6 untergreifen. Um den Spanngurt 3 für Gegenstände
mit unterschiedlichen Formen und Durchmessern verwenden zu können, hat er einen nachstellbaren Verschluß 7.
Der vom Blumentopf 2 abgenommene Spanngurt 3 aus Figur 1 ist in Figur 2 dargestellt. Hier sind Einzelheiten des
Spanngurtes 3 leichter zu erkennen. Der Spanngurt 3 besteht aus einem flachen Textilband mit einem eine
Schnalle 8 tragenden Ende 9 und einem freien Ende 10. Der Spanngurt 3 wird zur Montage um den zu tragenden Gegenstand
gelegt und dessen freies Ende 10 durch die Schnalle 8 am anderen Ende 9 geschoben. Anschließend wird der
Spanngurt 3 festgezogen. Die beiden Enden 9, 10 bilden zusammen mit der Schnalle 8 den Verschluß 7. Diese Gestaltung
ermöglicht ein Umlegen des Spanngurtes 3 um den Blumentopf 2, ohne diesen hochheben zu müssen. Natürlich
ist es auch möglich, zum Tragen eines besonders großen Gegenstandes zwei gleiche Spanngurte über ihre Verschlüsse
miteinander zu verbinden.
Deutlich ist in Figur 2 zu erkennen, daß die Griffe 4, 5 auf dem Spanngurt 3 verschiebbar angeordnet sind. Dazu
bestehen sie ebenfalls aus flachem Textilband. Die Enden der Griffe 4, 5 sind nach Art einer Schlaufe um den
Spanngurt 3 gelegt und mit den Griffen 4, 5 vernäht.
Bezugszeiclienliste
1 Pflanze
2 Blumentopf
3 Spanngurt
4 Griff
5 Griff
6 Rand
7 Verschluß
8 Schnalle
9 Ende
10 Ende
Claims (5)
1. Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines
sperrigen Gegenstandes, insbesondere eines bepflanzten Blumentopfes, welche einen vom Blumentopf separaten, außenseitig
über den Blumentopf greifenden Halter hat, an dem Griffe zum Tragen des Gegenstandes in aufrechter
Stellung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter ein verstellbarer Spanngurt (3) zum Umspannen des
Gegenstandes (Blumentopf 2) in einer horizontalen Ebene ist und die Griffe (4, 5) an dem Spanngurt (3) befestigt
sind.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Griffe (4, 5) verschieblich an dem Spanngurt (3) befestigt sind.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spanngurt (3) und die Griffe (4, 5) aus einem flachen Textilband hergestellt sind.
4. Tragvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Abstand der Griffe (4, 5) zum Spanngurt (3) verstellbar
ist.
5. Tragvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Griff an dem Spanngürt (3) am schnallenseitigen Ende unverschieblich
und der oder die anderen Griffe (4, 5) verschieblich befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29508655U DE29508655U1 (de) | 1995-05-24 | 1995-05-24 | Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen Gegenstandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29508655U DE29508655U1 (de) | 1995-05-24 | 1995-05-24 | Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen Gegenstandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29508655U1 true DE29508655U1 (de) | 1995-08-24 |
Family
ID=8008531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29508655U Expired - Lifetime DE29508655U1 (de) | 1995-05-24 | 1995-05-24 | Tragvorrichtung zum Tragen oder Transportieren eines sperrigen Gegenstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29508655U1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1815145A1 (de) * | 1968-12-17 | 1970-07-02 | Bayer Ag | Totalherbizide Mittel |
| US4000922A (en) * | 1974-10-24 | 1977-01-04 | Wade John A | Collapsible carrier for kegs |
| DE4211951A1 (de) * | 1992-04-06 | 1993-10-14 | Werner Marcegaglia | Tragehilfe für Thermobehälter |
| DE9412572U1 (de) * | 1994-08-04 | 1994-11-03 | Götz, Heinz, 35287 Amöneburg | Tragvorrichtung zum Transportieren eines bepflanzten Blumentopfes |
-
1995
- 1995-05-24 DE DE29508655U patent/DE29508655U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1815145A1 (de) * | 1968-12-17 | 1970-07-02 | Bayer Ag | Totalherbizide Mittel |
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| DE4211951A1 (de) * | 1992-04-06 | 1993-10-14 | Werner Marcegaglia | Tragehilfe für Thermobehälter |
| DE9412572U1 (de) * | 1994-08-04 | 1994-11-03 | Götz, Heinz, 35287 Amöneburg | Tragvorrichtung zum Transportieren eines bepflanzten Blumentopfes |
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