DE29507804U1 - Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen - Google Patents
Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder HolzwerkstoffenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/04—Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
- E06B1/06—Wooden frames
- E06B1/08—Wooden frames composed of several parts with respect to the cross-section of the frame itself
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Description
HAGL Konrad sen. S 20.854 G-DE/sä/fe
(10.05.1995)
FEUERHEMMENDE ZARGE AUS HOLZ UND/ODER
HOLZWERKSTOFFEN
HOLZWERKSTOFFEN
Die Erfindung betrifft eine feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs.
Solche Zargen bestehen aus Zargeneinzelteilen mit einer Kernzarge, einem sich daran anschließenden Leibungsteil
und einer diesem verbindbaren Bekleidung. Die Zargeneinzelteile sind aus speziellen feuerhemmenden
Werkstoffen, wie z.B. Multiplex-Platten oder Spanplatten oder aber speziellen chemisch behandelten Werkstoffen und
damit aufwendig hergestellt. Hinzu kommt, daß die bekannten Zargen eine unstabile Verbindung zwischen der
Kernzarge und dem Leibungsteil aufweisen, was ebenfalls zu einer aufwendigeren Montage führt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Zarge gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruches weniger Aufwendung in der Herstellung sowie Montage bei gleichzeitig stabiler Verbindung der
Zargeneinzelteile auszubilden.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Zarge gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches erfindungsgemäß durch
dessen kennzeichende Merkmale gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Zarge können also für sämtliche
Zargeneinzelteile ein einheitlicher Werkstoff, nämlich eine mitteldichte Faserplatte als Kern verwendet werden,
deren Außenseiten mit einer Schicht aus einer Hartfaserplatte beleimt sind. Nachdem die mitteldichten
Faserplatten gegenüber den chemisch behandelten Materialien beträchtlich billiger sind, ergibt sich ein
großer Preisvorteil, ganz abgesehen davon, daß infolge der besseren Bearbeitbarkeit der erfindungsgemäß verwendeten
Platten sich höhere Werkzeugstandzeiten einerseits und darüber hinaus die Verwendung billigerer Werzeuge
andererseits ergeben. So können die erfindungsgemäßen Zargeneinzelteile mit HSS-Fräsern im Gegensatz zu den nach
dem Stande der Technik notwendigen DIA-Werkzeugen bearbeitet werden.
In zweckmäßiger Ausgestaltung wird eine doppelte Steckverbindung als Verbindung zwischen der Kernzarge und
dem Leibungsteil eingesetzt, was zu einer stabilen Verbindung einerseits und zu einer demgegenüber
einfacheren Montage führt.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung werden die auf
die Kernzarge aufgeschraubten, aus Metall bestehenden, an sich bekannten Bandtaschen mittels Gewindeschrauben
aufgeschraubt, die in den Gewindelöchern eines auf der Innenseite der Zarge angeordneten Gegenstücks, das
vorzugsweise als metallische Gegenschraubplatte mit den Gewindelöchern ausgebildet ist, eingeschraubt sein.
Hierdurch ergibt sich eine festere und im Brandfalle stabilere Montage der Bandtasche, die sich auch bei
Dauerbelastung nicht wie beim Stand der Technik lockert, so daß auch nicht die Gefahr besteht, daß sich das
Türblatt absenken kann.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt:
Figur 1 die aus drei Zargeneinzelteilen bestehende
Zarge, im schematischen Querschnitt; und
Figur 2 eine an der Zarge festgelegte Bandtasche,
im schematischen Querschnitt.
Die feuerhemmende Zarge besteht aus drei Zargeneinzelteilen, nämlich der Kernzarge 1, einem sich
daran anschließenden Leibungsteil 3 und einer mit diesem verbindbaren Bekleidung 2. Alle Einzelteile weisen als
Kern eine mitteldichte Faserplatte 8 auf. Zumindest auf der Außenseite 9 sind die Zargeneinzelteile 1, 2, 3 mit
einer Schicht 6 aus Hartfaserplatten beleimt. Aber auch die dem stumpfen Ende des Mauerausbruchs anliegende
Innenseite 10 der Kernzargel und der Bekleidung 2 ist mit der Schicht 6 aus Hartfaserplatten beleimt.
Das Leibungsteil 3 ist zweiteilig 3a, 3b mit einer Trennebene 11 als Leimfläche ausgebildet, welche parallel
zu der Innenseite 10 verläuft, wobei beide Teile 3a, 3b mit einer Nut versehen sind, in die eine Feder 7,
vorzugsweise aus einem Werkstoff aus Hartfaserplatten
verläuft. Längs der Trennebene 11 sind die beiden Teile zur Bildung eines einstückigen Leibungsteils.3 miteinander
verleimt.
Die Kernzarge 1 und das Leibungsteil 3 sind mittels einer zumindest eine Zapfen-Nut-Verbindung 5 aufweisende
Steckverbindung verbunden, die zusätzlich mittels einer Feder 4 aus Polyvinylchlorid gesichert, die in zwei
entsprechende Nuten eingesetzt ist. Sowohl die Feder 4 als auch die Zapfen-Nut-Verbindung 5 erstreckt sich parallel
zur Richtung der Innenseite 10 der Zarge. Ferner weisen sie einen unterschiedlichen Abstand bezogen in Richtung
auf die Bekleidung 2 der Zargeneinzelteile 1, 2, 3 auf, wodurch eine besonders sichere Verbindung, die außerdem
eine leichtere Montage zuläßt, erzielbar ist.
In Fig. 2 ist ein anderer Querschnitt durch die Zarge (im teilweise abgebrochenen Zustand) dargestellt, und zwar an
der Kernzarge 1 angebrachte Bandtasche 12, die mittels Gewindeschrauben 14 von der Außenseite 9 durch die
Vorderseite der Bandtasche 12 und die mitteldichte Faserplatte 8 als Kern hindurch in eine insgesamt mit 13
bezeichnete Gegenschraubplatte auf der Innenseite 10 der Zarge einschraubbar sind. Selbstverständlich ist es auch
möglich, nur über Unterlagsschrauben sich auf der Innenseite der Zarge abstützende Muttern die Befestigung
der Bandtasche 12 vorzunehmen.
Claims (12)
1. Feuerheiranende Zarge aus Holz und/oder
Holzwerkstoffen, bestehend aus Zargeneinzelteilen (1, 2, 3) mit einer Kernzarge (1), einem sich daran
anschließenden" Leibungsteil (3) und einer mit diesem verbindbaren Bekleidung (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zargeneinzelteile (1, 2, 3) als Kern eine mitteldichte Faserplatte aufweisen und zumindest auf ihrer
Außenseite (9) mit einer Schicht (6) aus Hartfaserplatten beleimt sind.
2. Zarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die dem stumpfen Ende des Mauerausbruchs
anliegende Innenseite (10) der Kernzarge (1) und der Bekleidung (2) mit einer Schicht (6) aus Hartfaserplatten
beleimt sind.
3. Zarge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Leibungsteil (3) zweiteilig mit
einer Trennebene (11) als Leimfläche ausgebildet ist und in der Trennebene an jedem Teil eine Nut vorgesehen ist,
in die eine Feder (7) eingesetzt ist.
4. Zarge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (7) als Werkstoff eine Hartfaserplatte
aufweist.
5. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene (11) parallel zur
Innenseite (10) der Zarge (1, 2, 3) verläuft.
6. Zarge nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (3a, 3b) des
Leibungsteils (3) an der Trennebene (11) miteinander unter Bildung der Leimfläche verleimt sind.
7. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernzarge (1) mit dem Leibungsteil
(3) mittels einer Steckverbindung verbindbar ist.
8. Zarge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung zumindest eine
Zapfen-Nut-Verbindung (5) aufweist und mittels zumindest einer Feder (4), die in zwei einander gegenüberliegenden
Nuten eingesetzt ist, gesichert ist.
9. Zarge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (4) aus Polyvinylchlorid besteht.
10. Zarge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen-Nut-Verbindung (5) und die Feder (4) in
Richtung auf die Bekleidung (2) von dieser
unterschiedliche Abstände aufweisen.
11. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß auf die Kernzarge (1) eine aus Metall bestehende, an sich bekannte Bandtasche (12) mittels
Gewindeschrauben (14) aufgeschraubt ist, die in Gewindelöchern eines auf der Innenseite angeordneten
Gegenstücks eingeschraubt sind.
12. Zarge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück als metallische Gegenschraubplatte (13)
mit den Gewindelöchern ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507804U DE29507804U1 (de) | 1995-05-11 | 1995-05-11 | Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen |
| DE19600292A DE19600292A1 (de) | 1995-05-11 | 1996-01-05 | Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29507804U DE29507804U1 (de) | 1995-05-11 | 1995-05-11 | Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29507804U1 true DE29507804U1 (de) | 1995-08-10 |
Family
ID=8007895
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29507804U Expired - Lifetime DE29507804U1 (de) | 1995-05-11 | 1995-05-11 | Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen |
| DE19600292A Withdrawn DE19600292A1 (de) | 1995-05-11 | 1996-01-05 | Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19600292A Withdrawn DE19600292A1 (de) | 1995-05-11 | 1996-01-05 | Feuerhemmende Zarge aus Holz und/oder Holzwerkstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29507804U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29721870U1 (de) * | 1997-09-12 | 1999-01-21 | Schörghuber Spezialtüren GmbH & Co. Betriebs-KG, 84539 Ampfing | Umfassungszarge unter Verwendung von Holzwerkstoffen für Feuerschutztüren |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT379652B (de) * | 1983-10-13 | 1986-02-10 | Dana Tuerenindustrie | Brandhemmende holzzarge fuer tueren |
| DE4013995A1 (de) * | 1990-05-01 | 1991-11-07 | Martin Brueggemann | Tuerfluegel- und -zargenkonstruktion |
| DE9418501U1 (de) * | 1994-11-18 | 1995-01-12 | Weißschädel, geb. Weckesser, Hedwig, 74744 Ahorn | Zarge für eine Tür, insbesondere eine Brandschutztür |
-
1995
- 1995-05-11 DE DE29507804U patent/DE29507804U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1996
- 1996-01-05 DE DE19600292A patent/DE19600292A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT379652B (de) * | 1983-10-13 | 1986-02-10 | Dana Tuerenindustrie | Brandhemmende holzzarge fuer tueren |
| DE4013995A1 (de) * | 1990-05-01 | 1991-11-07 | Martin Brueggemann | Tuerfluegel- und -zargenkonstruktion |
| DE9418501U1 (de) * | 1994-11-18 | 1995-01-12 | Weißschädel, geb. Weckesser, Hedwig, 74744 Ahorn | Zarge für eine Tür, insbesondere eine Brandschutztür |
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|---|---|---|---|---|
| DE29721870U1 (de) * | 1997-09-12 | 1999-01-21 | Schörghuber Spezialtüren GmbH & Co. Betriebs-KG, 84539 Ampfing | Umfassungszarge unter Verwendung von Holzwerkstoffen für Feuerschutztüren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19600292A1 (de) | 1996-11-14 |
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Legal Events
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