DE29506251U1 - Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von DämpfelementenInfo
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Description
Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen
Die Erfindung betrifft einen Schutzplankenanpralldämpfer zur Verwendung vor Hindernissen an Kraftfahrzeug-Verkehrswegen
mit einer Vielzahl vor einer Betonabstützung angeordneten Dämpfelementen, die untereinander durch eine die Aufprallenergie
absorbierende Vorrichtung verbunden sind.
Aus der DE 29 14 208 Al ist eine Vorrichtung zum Auffangen
von Stoßen durch aufprallende Kraftfahrzeuge bekannt, bei der mehrere in Reihe nebeneinander oder hintereinander angeordnete
aufrechtstehende rohrartige Hohlkörper durch mindestens ein horizontal oder mindestens annähernd horizontal
verlaufendes Seil miteinander verbunden sind. Das Seil, auf dem die rohrartigen Hohlkörper aufgereiht sind ist am einen
Ende am Abstützbock und am anderen Ende am Boden verankert. Die Verbindung der rohrartigen Hohlkörper durch ein Spannseil
ist derart konzipiert, daß einzelne Dämpfelemente bei
einem Fahrzeugaufprall nicht auf die Fahrbahn bzw. auf andere Fahrzeuge geschleudert werden.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen ist aus der US-PS 3 845 936 bekannt. Die
Druckschrift zeigt mehrere Schutzplankenanpralldämpfer mit
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davor aufgereihten Dämpfelementen auf. Die Dämpfelemente
sind in Verkehrsrichtung sowie quer zur Verkehrsrichtung miteinander verbunden. Direkt benachbarte Dämpfelemente sind
an ihrer Ober- und Unterseite über ein aufgestecktes U, einer Schraube und einem keilförmigen Gegenstück fest miteinander
verklemmt. Die Dämpfelemente, die senkrecht zur Verkehrsrichtung
gesehen beabstandet sind, sind miteinander über zwei teleskopartig ineinander gleitende Profilstähle
miteinander verbunden. Die Gleitbewegung wird durch eine Schraube und ein Gegenstück innerhalb der Profilstähle, welches
durch die Schraube und durch eine Feder an eine Wand der ineinandergleitenden Profilstähle gepreßt wird, erschwert.
Zusätzlich ist noch ein Anschlag gegen ein völliges Auseinanderziehen der beiden Profilstähle am umgebenden Profilstahl
ausgebildet.
Durch die Verbindung zweier beabstandeter Dämpfelemente durch zwei ineinandergeschobener Profilstähle und durch Verklemmen
der Profilstähle über eine Schraube unter einem innerhalb der Profilstähle liegenden Gegenstück, wird eine nahezu
steife Verbindung der Dämpfelemente geschaffen. Bei einem frontalen Aufprall eines Fahrzeugs auf den Schutzplankenanpralldämpfer
weichen die Dämpfelemente speziell im Kopfbereich zur Seite aus. Über die beschriebene Verbindungsvorrichtung
wird somit zusätzlich Aufprallenergie absorbiert. Um möglichst viel Aufprallenergie absorbieren zu
können, müssen die beiden Profilstähle möglichst weit ineinandergeschoben sein.
Bei einem seitlichen Aufprall hat diese Verbindungseinrichtung jedoch den Nachteil, daß die Profilstähle sofort auf
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Anschlag zusammengeschoben werden und somit eine sehr starre Verbindung der beiden Dämpfelemente entsteht. Ein weiterer
Nachteil dieser Konstruktion ist, daß bei einem frontalen oder seitlichen Aufprall die Profilstähle leicht deformiert
werden und sie infolge der Deformation die gewünschte energieabsorbierende Gleiteigenschaft nicht mehr aufweisen sonder
quasi fest miteinander verbunden sind. Weiter ist ungünstig, daß die Verbindungseinrichtung nur auf zwei beabstandete
Dämpfelemente und nicht auf direkt benachbarte bzw. auf mehr als zwei nebeneinanderliegende Dämpfelemente anwendbar
ist.
Demgemäß ist es Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zur Verbindung von Dämpfelementen der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß zwei oder mehrere direkt aneinanderliegende
oder auch beabstandete Dämpfelemente durch die Verbindungseinrichtung so miteinander verbunden werden, daß
die Aufprallenergie bei einem Frontalaufprall weitmöglichst absorbiert und die Energieabsorption bei einem Seitenaufprall
nicht beeinträchtigt wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Vorrichtung ein quer zur Fahrtrichtung angeordnetes mindestens zwei Dämpfelemente miteinander verbindendes Querseil
umfaßt, das an den Dämpfelementen reib und/oder formschlüssig festgelegt ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung besteht darin,
daß die miteinander zu verbindenden Dämpfelemente keinen Abstand voneinander aufweisen müssen, sondern auch direkt
aneinander anliegen können. Ein weiterer Vorteil besteht
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darin, daß auch mehrere Dämpfelemente auf dem Querseil zwischen
den beiden energieabsorbierenden Befestigungen des Querseiles aufgereiht sein können. Die Dämpfelemente können
dabei untereinander beabstandet oder auch nicht beabstandet sein. Durch die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung ergibt
sich der weitere Vorteil, daß die Dämpfeigenschaften
bei einem schrägen oder seitlichen Aufprall nicht durch eine auf Druck belastbare Verbindung beeinträchtigt werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung ergibt sich dadurch, daß die Befestigung des Querseils jeweils
innerhalb eines Dämpfelements angeordnet ist. Durch diese Ausbildung ist es möglich, direkt aneinanderliegende Dämpfelemente
miteinander zu verbinden.
Besonders günstig ist es, die Befestigung des Querseiles aus zwei zum anderen Ende des Querseils spitz zulaufende Klemmschienen
auszubilden, zwischen denen das Klemmstück gehalten wird.
Dabei ist es sehr günstig, die Klemmschienen als U-Profile
auszubilden, die sich mit der Öffnung gegenüberliegen und Aussparungen zum Einsetzen des Klemmstücks aufweisen.
Die Klemmschienen werden günstigerweise an ihren Stirnseiten über €iinen Flansch, welcher der Geometrie der Dämpf elemente
angepcißt ist, mit den Dämpfe lementen verbunden, wobei der
innensieitige Flansch eine Durchgangsöffnung für das Querseil aufweist.
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Weiter ist es vorteilhaft, daß der außenseitige Flansch und der innenseitige Flansch mit dem Dämpfelement über Rundkopfschrauben
verbunden werden. Speziell bei der Verschraubung des außenseitigen Flansches von außen ist es wichtig, daß
der außenliegende Schraubenkopf keine scharfen Kanten aufweist, welche ein anprallendes Fahrzeug zusätzlich beschädigen
oder eine anprallende Person verletzen könnten.
Weiter ist es vorteilhaft das Querseil zwischen den Klemmstücken durch Seilspannschrauben in den Klemmstücken zu
fixieren. Die Ausbildung ist zum einen kostengünstig und zum anderen kann das Querseil durch Einschrauben der Seilspannschrauben
in die Klemmstücke gespannt werden.
Ebenso ist es vorteilhaft, im Querseil einen Seilspanner einzubauen. Dieser Seilspanner kann im Abstand zwischen zwei
verbundenen Dämpfelementen bzw. bei mehreren verbundenen
Dämpfelementen in einem mittleren Dämpfelement angeordnet sein.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Schutzplankenanpralldämpfer in der Seitenansicht,
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Fig. 2 einen Schutzplankenanpralldämpfer mit drei Varianten
der erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung im Aufriß,
Fig. 3 die Einzelheit X aus Fig. 2, Fig. 4 den Schnitt A-A aus Fig. 3,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel der Befestigung mit reibschlüssiger Festlegung des Klemmstücks und
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Befestigung
mit reib und formschlüssiger Festlegung des Klemmstücks.
In Fig. 1 ist ein Schutzplankenanpralldämpfer in Seitenansicht dargestellt. Bei diesem Schutzplankenanpralldämpfer
sind vor dem Hindernis mehrere Dämpfelemente 1 aufgereiht.
Die Dämpfelemente 1 sind in dieser Ausführungsform durch
zwei Spannseile an den Außenseiten und ein mittiges Spannseil miteinander verbunden. Die Dämpfelemente sind auf einer
Betonfundamentplatte über einer auf Rollen gelagerten Fußkonstruktion angeordnet.
Fig. 2 zeigt den Schutzplankenanpralldämpfer im Aufriß. Bei Aufprall eines Fahrzeuges auf die Spitze des Aufpralldämpfers
würden die Dämpfelemente speziell im Kopfbereich zur Seite gedrückt werden und erzielten somit keine dämpfende
Wirkung für den Anprall des Fahrzeuges. In Fig. 2 sind drei Variationen zur Verbindung von Dämpfelementen senkrecht zur
Verkehrsrichtung aufgezeigt, welche die auftretende Anprall-
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energie absorbieren. An der Spitze des Kopfstücks des Anpralldämpfers
ist eine erste Variante dargestellt, in welcher zwei direkt aneinanderliegende Dämpfelemente 1 durch
die energieabsorbierende Vorrichtung miteinander verbunden werden. Direkt links daneben ist die Verbindung von zwei
beabstandeten Dämpfelementen 1 aufgezeigt und noch zwei Dämpfelemente weiter links ist beispielhaft die Verbindung
von mehreren Dämpfelementen, in diesem Falle drei, dargestellt.
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Fig. 3 zeigt die Einzelheit X aus Fig. 2. Dargestellt ist die energieabsorbierende Verbindungsvorrichtung bei beabstandeten
Dämpfelementen 1.
Die beiden Dämpfelemente 1 sind über ein Querseil 10 miteinander verbunden. Das Querseil 10 ist über eine Befestigung
in den Dämpfelementen festgelegt. Die Befestigung 2 besteht aus einem Klemmstück 3, welches durch zwei sich gegenüberliegende
und zum anderen Ende des Querseils 10 spitz zulaufende
Klemmschienen 4,5 gehalten ist. Die Klemmschienen 4,5 sind in diesem Ausführungsbeispiel als U-Profile ausgebildet,
welche sich mit der Öffnung gegenüberliegen und weisen an der Oberseite oder auch an der Unterseite Aussparungen 6
zum Einsetzen des Klemmstücks 3 auf. Die Aussparungen 6 können die Form von Kreisabschnitten oder auch eine andere geeignete
Form zum Einsetzen des Klemmstücks 3 aufweisen. Die Klemmschienen 4,5 weisen an ihren Stirnseiten jeweils einen
außenseitigen Flansch 7 und einen innenseitigen Flansch 8 zur Verbindung mit den Dämpfelementen 1 auf.
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Die Geometrie des außenseitigen Flansches 7 bzw. des innenseitigen Flansches 8 ist zur geeigneten Verbindung mit
den Dämpfelementen angepaßt. Der innenseitige Flansch 8 sowie
auch das Dämpfelement 1 weist eine Durchgangsöffnung 13
auf. Die Durchgangsöffnung 13 kann als Bohrung oder auch als von oben herabführender U-Schlitz ausgebildet sein. Der außenseitige
Flansch 7 und der innenseitige Flansch 8 werden mit dem Dämpfelement 1 über Rundkopfschrauben 9 oder auch
über eine andere günstige Fügemöglichkeit, wie z.B. Schweißen, verbunden. Bei Verwendung der Rundkopfschrauben 9 wird
der außenseitige Flansch 7 von außen zwischen den beiden Klemmschienenn 4,5 am Dämpfelement 1 angeschraubt. Beim
innenseitigen Flansch werden die Rundkopfschrauben 9 günstigerweise links und rechts der Klemmschienen 4 und 5 positioniert.
Als Klemmstück 3 kann z.B. ein Abschnitt aus einer Vollwelle dienen, welcher am Umfang mit einer radial nach innen
gerichteten Gewindebohrung versehen ist. In die Gewindebohrung wird zur Aufnahme des Querseils 10 eine Seilspannschraube
11 eingedreht. Das Querseil 10 ist zum Beispiel über eine Seilklemme mit der Seilspannschraube 11 verbunden.
Das Querseil 10 führt entweder direkt zur anderen Seilspannschraube des gegenüberliegenden Klemmstücks 3 und
wird durch Eindrehen der Seilspannschrauben 11 gespannt oder es führt, wie in diesem Ausführungsbeispiel dargestellt, zur
Seilspannschraube 11 des Seilspanners 12. Der Seilspanner 12 besteht aus zwei Seilspannschrauben 11 und einem Mittelteil,
wobei das Mittelteil hohl ausgebildet ist und an beiden Enden eine Gewindebohrung zur Aufnahme der Seilspannschrauben
11 aufweist.
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Durch das Drehen des Mittelteils des Seilspanners 12 kann somit das Querseil 10 gespannt werden und die Klemmstücke 3
werden in die V-förmige Halterung der Klemmschienen 4,5 gezogen. Der Seilspanner 12 kann wie in diesem Ausführungsbeispiel
dargestellt, im Abstand zwischen den beabstandeten Dämpfelementen 1 angeordnet sein, wobei bei geringem Abstand
die Seilspannschrauben 11 des Seilspanners 12 durch die Durchgangsöffnung 13 treten können.
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Bei der Verbindung mehrerer Dämpfelemente 1 ist die Ausbildung analog, jedoch wird der Seilspanner 12 in einem der
mittleren Dämpfelemente 1 angeordnet.
Bei direkt aneinander anliegenden Dämpfelementen übernehmen die Seilspannschrauben 11 in den Klemmstücken 3 die Funktion
des Seilspanners 12 und auf den Seilspanner 12 an sich wird verzichtet. Die Seilspannschrauben 11 sind bei dieser
Ausbildungsform günstigerweise mit einem drehbaren Ring und einem Ansatz im Schaft für einen Werkzeugschlüssel ausgebildet.
In Fig. 4 ist der Schnitt A-A aus Fig. 3 dargestellt. Im Schnitt A-A ist zu sehen, wie das Klemmstück 3 von den sich
mit der Öffnung gegenüberliegenden Klemmschienenn 4,5 gehaltert ist. Die Klemmschienen 4,5 sind mit dem außenseitigen
Flansch 7 verschweißt. In der Mitte des Klemmstücks 3 ist die Seilspannschraube 11 und das Querseil 10 dargestellt.
Im Schnitt A-A ist auch aufgezeigt, daß bei Verwendung von Spannseilen 14 in Verkehrsrichtung die energieabsorbierende
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Vorrichtung zum Verbinden der Dämpfelemente 1 senkrecht zur Verkehrsrichtung oberhalb dieser Spannseile 14 angeordnet
ist.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Befestigung 2, in der das Klemmstück 3 zwischen den Klemmschienen 4,5 reibschlüssig
festgelegt ist. Die Klemmschienen 4,5 sind an beiden Enden so miteinander verschraubt, daß sie das Klemmstück
3, welches hier als Würfel oder Quader ausgebildet ist zwisehen
sich durch Reibschluß fixieren. Die gesamte Befestigung 2 liegt auf dem Spannseil 14 auf, welches annähernd in
Verkehrsrichtung verläuft und wird durch die Zugkraft des Querseiles 10 gegen die Innenwandung des Dämpfelementes 1
gezogein und dadurch am Dämpf element 1 festgelegt.
In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Befestigung 2 dargestellt, bei welcher die zwei Klemmschienen
4,5 über eine Schraube und eine Feder 15 miteinander verbunden sind. Das Klemmstück 3 ist keilförmig ausgebildet
und wird durch die Zugkraft der Feder 15 zwischen den Klemmschienen
4,5 reib und formschlüssig gehalten. An den Klemmschienen 4,5 sind für die Verschraubung Langlöcher ausgebildet,
so daß sich die Klemmschienen 4,5 in einem gewissen Winkelbereich scharnierartig aufweiten können. Die Festlegung
der Befestigung 2 am Dämpfelement 1 erfolgt hier analog
wie im Ausführungsbeispiel nach Fig.5.
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Claims (12)
- SchutzansprücheSchutzplankenanpralldäiupfer zur Verwendung vor Hindernissen an Kraftfahrzeug-Verkehrswegen mit einer Vielzahl vor einer Betonabstützung angeordneten Dämpfelementen (1), die untereinander durch eine die Aufprallenergie absorbierende Vorrichtung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ein guer zur Fahrtrichtung angeordnetes mindestens zwei Dämpfelemente miteinander verbindendes Querseil (10) umfaßt, das an den Dämpfelementen (1) reib und/oder formschlüssig festgelegt ist.
- 2. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung (2) des Querseiles (10) plastisch verformbar ausgebildet ist.
- 3. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung (2) jeweils innerhalb eines Dämpfelementes (1) angeordnet ist.Patentanwälte STAEGER & SPERLING
- 4. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung (2) ein Klemmstück (3) und eine Klemmvorrichtung mit mindestens zwei Klemmschienen (4,5) aufweist.
- 5. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschienen (4,5) zum anderen Ende des Querseiles (10) spitz zulaufen und in dem entstehenden keilförmigen Spalt das Klemmstück (3) halten.
- 6. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschienen (4,5) als U-Profile ausgebildet sind, welche sich mit der Öffnung gegenüberliegen und Aussparungen (6) zum Einsetzen des Klemmstücks (3) aufweisen. 20
- 7. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschienen (4,5) an ihren Stirnseiten einen außenseitigen Flansch (7) und einen innenseitigen Flansch (8) zur Verbindung mit dem Dämpfelement (1) aufweisen.
- 8. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,3Q dadurch gekennzeichnet, daß der innenseitige Flansch (8) eine Durchgangsöffnung (13) aufweist.Patentanwälte STAEGER & SPERLING
- 9. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der außenseitige Flansch(7) und der innenseitige Flansch (8) mit dem Dämpfelement (1) über Rundkopfschrauben (9) verbunden ist.
- 10. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Querseil (10) zwischen den Klemmstücken (3) durch Seilspannschrauben (11) in den Klemmstücken (3) befestigt ist.
- 11. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Querseil (10) ein Seilspanner (12) eingebaut ist.
- 12. Vorrichtung zum Verbinden von Dämpfelementen (1) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilspanner (12) im Abstand zwischen den zwei verbundenen Dämpfelementen (1) bzw. bei mehreren verbundenen Dämpfelementen (1) in einem mittleren Dämpfelement (1) angeordnet ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19950810 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19980811 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20010808 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20031010 |
|
| R071 | Expiry of right |