DE29505046U1 - Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz - Google Patents
Niederspannungs-Schaltgerät mit BerührungsschutzInfo
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Description
Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz
Die Erfindung betrifft Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Niederspannungs-Schaltgerät, bei dem
im Bereich der zu- bzw. abgehenden Leistungsanschlüsse ein Schutz vor Berührung spannungsführender Teile angeordnet ist.
Aus der Druckschrift DE 90 11 899 Ul ist ein derartiger Berührungsschutz
bekannt, der zur zusätzlichen Schutzabdeckung anschlußseitiger Berührungsflächen eines Schützes in Verbindung
mit angeschlossenen Kabelschuhen dient. An der Zu- bzw. Abgangsseite befinden sich am Formgehäuse oder an dem Klemmenabdeckteil
des Niederspannungs-Schaltgerätes zwischen den bzw. seitlich von den Leistungsanschlüssen von vorn nach hinten verlaufende
T-förmige bzw. L-förmige Nuten, in welche der Berührungsschutz aus Formstoff mit entsprechenden T-förmigen bzw. L-förmigen,
länglichen Stegen geführt eingeschoben und durch geeignet ausgebildete elastischer Rastelemente, die in unmittelbarer
Nähe der Nuten bzw. Stege angeordnet sind und in Führungsrichtung
wirken, gehalten wird.
Aus der Druckschrift DE 94 06 404 Ul ist ein Niederspannungs-Schaltgerät
mit mindestens einem an dessen Formgehäuse anzusetzenden und festzuschraubenden Anschlußabdeckung in Form eines
0 Klemmenabdeckteils aus Formstoff für die zu- bzw. abgehenden Leistungsschraubklemmen bekannt, bei dem das Klemmenabdeckteil
mit gegenüber den Klemmschraubeinheiten und gegenüber den Anschlußräumen vollständig abgekapselten Ausblaskanälen zum
Durchströmen der Lichtbogengase ausgebildet ist. Die Anschlußräume
sind untereinander von Zwischenwänden des Formgehäuses
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unter Zwischenlassunqf von vorn nach hinten, d.h. von der Frontzur
Rückseite verlaufender rechteckförmiger Zwischenräume getrennt. Die Seitenwände des Formgehäuses im Bereich der äußeren
Anschlußräume und die Zwischenwände weisen L-förmige Vertiefungen auf, die zur gegenüberliegenden Anschlußseite und nach hinten
weisen. Lappenartige Abdeckungen des Klemmenabdeckteiles verhindern weitgehend das Berühren spannungsführender Teile.
Das Klemmenabdeckteil weist zwischen den lappenartigen Abdekkungen und diesen vorgesetzt jeweils zwei freistehende leistenartige
Ausbildungen auf, die unmittelbar vor einem vorderen Abschnitt der genannten Zwischenwände verlaufen. Ein Berührungsschutz
vor blanken, weit herausragenden stromführenden Metallteilen ist allerdings nicht gegeben. Dies trifft insbesondere
bei entfernten Klemmschraubeinheiten zu, wenn die Anschlußschienen des Niederspannungs-Schaltgerätes über Kabelschuhe
mit den zu- bzw. abgehenden Leitungen zu verbinden sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein mit einer Anschlußabdeckung versehenes Niederspannungs-Schaltgerät zusätzlich
mit einem wirkungsvollen Berührungsschutz vor blanken,
weit aus den Anschlußräumen herausragenden stromführenden Metallteilen, insbesondere angeschlossenen Kabelschuhen, auszustatten.
5 Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Durch die vorgeschlagene Verbindung des Formgehäuses mit der Zusatzabdeckung wird der angestrebte
Berührungsschutz erreicht. Nach der mechanischen und elektrischen Installation des Niederspannungs-Schaltgerätes
wird die Zusatzabdeckung durch zwei einfache Bewegungen mit dem Formgehäuse verbunden. Mit einer ersten geradlinigen Bewegung
werden die Klemmrippen in die Nuten eingesetzt und gleichzeitig die Leistenpaare in den zugehörigen Schlitzpaare aufgenommen,
wobei durch das mindeistens eine weiter bzw. enger beabstandete bzw. versetzte Schlitzpaar das zugehörige Leistenpaar entsprechend
verbogen wird. Mit einer zweiten geradlinigen Bewegung nach hinten geraten die Leistenpaare außer Eingriff von den
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Schlitzpaaren. Beim Versuch, die Zusatzabdeckung nach vorn zu
schieben, setzt das entspannte mindestens eine Leistenpaar neben dem zugehörigen andersartigen Schlitzpaar auf der vorderen
Schutzwand auf. Damit ist in Verbindung mit den sich hintergreifenden Haltemitteln ein Abnehmen der Zusatzabdeckung nicht
mehr möglich, es sei denn, jedes zu einem anders gearteten Schlitzpaar gehörende; Leistenpaar wird unter Zuhilfenahme eines
geeigneten Werkzeuges, beispielweise eines Schraubendrehers oder einer Zange, bewußt an das zugehörige Schlitzpaar elastisch
angenähert. Nach dieser Manipulation läßt sich die Zusatzabdeckung in umgekehrter Reihenfolge der oben beschriebenen
geradlinigen Bewegungsabläufe vom Formgehäuse lösen. Die Zusatzabdeckung besteht aus einem einzigen Teil, benötigt zur
Befestigung keine Schrauben oder ähnlichen Elemente und kann nicht ohne Werkzeug demontiert werden.
Zur Ausführung der Erfindung reicht es aus, wenn nur ein Leistenpaar
und ein zugehöriges, im obigen Sinne anders geartetes Schlitzpaar vorgesehen sind, jedoch erleichtert eine weitere
0 Gruppe von Leistenpaar und dazu gleich bemessenem Schlitzpaar die Befestigung der Zusatzabdeckung an dem Formgehäuse.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Bei genau einer unterschiedlich
bemessenen Zuordnung zwischen Leisten- und Schlitzpaar kann die Zusatzabdeckung von einer Person allein mittels des geeigneten
Werkzeuges vom Formgehäuse demontiert werden. Durch das Anfasen der kraftbeaufschlagten Flanken des mindestens einen anders gearteten
Schlitzpaares wird das Aufnehmen des zugehörigen Leistenpaares in dieses Schlitzpaar erleichtert. Leicht V-förmig
voneinander abstehende Paare von Klemmrippen sind zweckmäßig sowohl wegen des leichte Einführens in die zugehörigen Nuten
als auch wegen des leicht kraftschlüssigen und spielfreien Anliegens gegen die Zwischenwände. Die L-förmigen Vertiefungen
dienen in Verbindung mit den zugehörigen Haltestegen mit Vorteil zur formschlüssigen Halterung der Zusatzabdeckung, insbesondere
wenn dieser Haltemittel auf unterschiedlich von der
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Frontseite beabstandeite Bereiche von Formgehäuse und Zusatzabdeckung
verteilt sind. Die ausbrechbaren Zutrittsöffnungen für den Zugang zu Steuerleitunganschlüssen verbessern die Anwendungsmöglichkeiten
.
5
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Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel, aus dem weitere Einzelheiten und Vorteile zu ersehen sind, näher
erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Figur 1: eine perspektivische Darstellung eines Niederspannungs-Schaltgerätes
ohne Zusatzabdeckung mit Blickrichtung auf eine der beiden Anschlußseiten;
Figur 2: wie Fig. 1, jedoch mit Zusatzabdeckung;
Figur 3: die Zusatzabdeckung aus Fig. 2 allein, mit Blickrichtung auf die Anschlußseite;
Figur 4: wie Fig. 3, jedoch mit Blickrichtung von der Anschluß-0
seite her.
In Fig. 1 ist als Niederspannungs-Schaltgerät 2 ein Leistungsschalter
in einem Formgehäuse 4 mit einer zugehenden Anschlußseite 6 und einer abgehenden Anschlußseite 8 dargestellt. Die
Anschlußseite 6 besitzt drei Anschlußräume 10 mit je einem Leistungsanschluß 12 in Form einer Anschlußschiene zum Anschließen
zugehender Leitungen. Die Anschlußseite 8 ist gleichermaßen zum Anschließen abgehender Leitungen ausgebildet. Die Leistungsanschlüsse
12 jeder Anschlußseite 6, 8 sind ins Innere des 0 Formgehäuses 4 geführt und für jede Stromphase über ein nicht
dargestelltes Kontaktsystem mit Hilfe eines Betätigungsmechanismus, von dem nur der vorn (d.h. frontseitig) aus dem Formgehäuse
4 ragende Betätigungshebel 14 zu sehen ist, verbind- und trennbar. Hinterseitig ist das Niederspannungs-Schaltgerät 2
auf eine Montageunterlage zu montieren. Die Anschlußräume 10 sind voneinander durch je zwei Zwischenwände 16 getrennt. Zwischen
je zwei eng benachbarten Zwischenwänden 16 wurde jeweils
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eine im wesentlichen rechteckförmige Nut 20 freigelassen, die
von vorn nach hinten verläuft. An den Seitenwänden 22 des Formgehäuses 4 sind im mittleren Bereich der äußeren Anschlußräume
10 erste L-förmige Vertiefungen 24 ausgespart. An den Zwischenwänden 16 sind im hinteren Bereich der Nuten 20 zweite L-förmige
Vertiefungen 26 seitlich ausgespart. Die Vertiefungen 24, 26 öffnen sich zur Anschlußseite 6 bzw. 8 hin und weisen mit ihren
L-Schenkeln zur gegenüberliegenden Anschlußseite 8 bzw. 6 sowie
nach hinten. Zum Schutz vor Lichtbogengasen aus dem Inneren des Formgehäuses 4 und vor Berührungen ist über jede Anschlußseite
6, 8 eine teilweise die Anschlußräume 10 verdeckende Anschlußabdeckung
28 aus Formstoff gesetzt, wie sie näher in der DE 94 06 404 Ul beschrieben ist. An der Anschlußabdeckung 28
sind vor den Zwischenwänden 16 und parallel zu diesen verlaufend zwei Leistenpaare. 3 0, 31 angeformt, deren freie Enden nach
hinten weisen. Die Anschlußabdeckung 28 könnte alternativ auch integraler Bestandteil des Formgehäuses 4 sein.
Nach Fig. 2 ist die Anschlußseite 6 mit einer Zusatzabdeckung 32 aus Formstoff versehen, die im einzelnen in Fig. 3 und Fig.
4 zu sehen ist. Die Zusatzabdeckung 32 besteht aus zwei seitlichen
Schutzwänden 34, die durch eine vordere Schutzwand 3 6 miteinander verbunden sind. Ebenfalls mit der vorderen Schutzwand
3 6 verbunden sind zwei zwischenliegende Schutzwände 38, die parallel zu den seitlichen Schutzwänden 34 und in Verlängerung
zu den Nuten 2 0 angeordnet sind. Zum Formgehäuse 4 hin laufen die zwischenliegenden Schutzwände 38 in Klemmrippen 40 aus. Die
Klemmrippen 40 sind zur Erzeugung einer mäßigen Federwirkung als leicht V-förmig voneinander abgespreizte Rippenpaare ausgebildet.
Mit den Klemmrippen 40 greift die Zusatzabdeckung 3 2 leicht klemmend in die Nuten 20 ein. An den seitlichen Schutzwänden
34 ist jeweils nach innen ein erster zum Formgehäuse 4 leicht abgeschrägter, quaderähnlicher Haltesteg 42 angeordnet.
An den Klemmrippen 40 sind beidseitig je zwei zweite zum Formgehäuse 4 leicht abgeschrägte, quaderähnliche Haltestege 44
angeordnet. Die ersten Haltestege 42 bilden mit den ersten L-förmigen
Vertiefungen 24 und die zweiten Haltestege 44 bilden
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mit den zweiten V-förmigen Vertiefungen 26 zusammenwirkende, sich gegenseitig hintergreifende Haltemittel für die Zusatzabdeckung
32 an dem Formgehäuse 4. über den zwischenliegenden Schutzwänden 38 sind in der vorderen Schutzwand 3 6 zwei
Schlitzpaare 46 und 47 ausgespart, die sich zum Formgehäuse 4 öffnen. Das Schlitzpaar 46 ist dem Leistenpaar 30 zugeordnet
und weist einen Schlitzabstand auf, der gleich dem Leistenabstand des Leistenpaare 3 0 ist. Das Schlitzpaar 47 ist dem Leistenpaar
31 zugeordnet und weist einen Schlitzabstand auf, der etwas größer als der Leistenabstand des Leistenpaares 31 ist.
Um die Zusatzabdeckung 32 an dem Formgehäuse 4 zu befestigen, werden mit einer ersten geradlinigen Bewegung der Zusatzabdekkung
32 in Pfeilrichtung X die Klemmrippen 40 in die zugehörigen Nuten 20 eingeführt und die Haltestege 42, 44 in die in
gleicher Richtung verlaufenden L-Schenkel der Vertiefungen 24, 26 geschoben. Während dieser Bewegung greift das Leistenpaar 30
formschlüssig in das passende Schlitzpaar 46 und das Leistenpaar 31 kraftschlüssig in das weiter beabstandete Schlitzpaar
0 47, wobei das elastische Leistenpaar 31 entlang der angefasten inneren Flanken 48 des Schlitzpaares 47 entsprechend weit voneinander
gebogen wird.. Mit einer zweiten geradlinigen Bewegung in Pfeilrichtung Y werden die Haltestege 42, 44 hintergreifend
in die in gleicher Richtung verlaufenden L-Schenkel der Vertiefungen 24, 26 geschoben, wobei die Klemmrippen 40 in den Nuten
2 0 entlang gleiten. Im weiteren Verlaufe dieser Bewegung geraten die Leistenpaare 3 0 und 31 außer Eingriff von den Schlitzpaaren
46 und 47, insbesondere entspannt sich das Leistenpaar 31, so daß es beim Versuch, die Zusatzabdeckung 3 2 entgegen der
0 Pfeilrichtung Y gegenüber dem Formgehäuse 4 zu verschieben, mit seinen freien Enden auf der vorderen Schutzwand 3 6 neben dem
weiter beabstandeten Schlitzpaar 47 aufsetzt. Somit ist das Zurückschieben der Zusatzabdeckung 32 entgegen der Pfeilrichtung
Y wirkungsvoll verhindert. Entgegen der Pfeilrichtung X kann die Zusatzabdeckung 32 wegen der hintergriffigen Halterung
der Haltestege 42, 44 in den Vertiefungen 24, 26 gegenüber dem Formgehäuse 4 nicht bewegt werden. Die Zusatzabdeckung 32 sitzt
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also unverlierbar auf dem Formgehäuse 4. Sie kann nur von diesem
gelöst werden, indem durch z.B. einen Schraubendreher das Leistenpaar 31 auf den Abstand des Schlitzpaares 47 gespreizt
wird, dann mit der Zusatzabdeckung 32 eine Bewegung entgegen der Pfeilrichtung Y und daraufhin eine Bewegung entgegen der
Pfeilrichtung X vollzogen wird.
Zum Formgehäuse 4 zugewandt sind in der vorderen Schutzwand 36 ausbrechbare Zutrittsoffnungen 50 vorgesehen, um gegebenenenfalls
von außen Steuerleitungsanschlüsse betätigen oder die Spannung an den Steuerleitungsanschlüssen prüfen zu können.
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B e &zgr; &eegr; qszeichenliste
6;
24;
30;
34; 36;
42; 46;
Niederspannungs-Schaltgerät
Formgehäuse
Anschlußseite
Anschlußraum
Leistungsanschluß
Betätigungshebel
Zwischenwand
Nut
Seitenwand
Vertiefung
Anschlußabdeckung
Leistenpaar
Zusatzabdeckung
Schutzwand
Klemmrippen
Haltesteg
Schlitzpaar
Flanke
Zutrittsöffnung
X; Y
Pfeilrichtung
Claims (1)
- Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz, enthaltend- ein Formgehäuse (4) mit einem darin befindlichen, durch einen Betätigungsmechanismus verbind- und trennbaren Kontaktsystem und mit Anschlußräumen (10) für zugehende und für abgehende Leistungsanschlüsse (12), wobei benachbarte Anschlußräume (10) durch Zwischenwände (16) unter Zwischenlassung von vorn nach hinten (Pfeilrichtung Y) verlaufender, im wesentlichen rechteckförmiger Nuten (20) voneinander getrennt sind;- eine Anschlußabdeckung (28) aus Formstoff für die zugehenden und/oder die abgehenden Leistungsanschlüsse (12) mit nach hinten freistehenden Leistenpaaren (30; 31), die vor einem vorderen Abschnitt der Zwischenwände (16) verlaufen;dadurch gekennzeichnet, daß- vor der Anschlußabdeckung (28) der zugehenden und/oder der abgehenden Leistungsanschlüsse (12) eine Zusatzabdeckung (32) aus Formstoff gesetzt ist, die aus zwei seitlichen Schutzwänden (34), einer diese verbindenden vorderen Schutzwand (36) und mit letzterer verbundenen, zwischenliegenden Schutzwänden (38) gebildet ist;- die zwischenliegenden Schutzwände (38) parallel zu den Zwischenwänden (16) sowie in Verlängerung der Nuten (20) verlaufen und in diesen mit von vorn nach hinten verlaufenden Klemmrippen (40) klemmen;- an der vorderen Schutzwand (36) Schlitzpaare (46; 47) ausgeformt sind, in welche beim Aufsetzen der Zusatzabdeckung (32) die Leistenpaare (30; 31) eingreifen, die bei aufgesetzter Zusatzabdeckung (32) vor der vorderen Schutzwand (36) enden, und mindestens bei einem Schlitzpaar (47) der Schlitzabstand etwas größer oder etwas kleiner oder etwas versetzt gegenüber dem LeistenabstandKlöckner-Moeller GmbH .. · .**.*": ,".:"' 22.03.1995··· ·· · .···· 0417 GM- 10 -des zugehörigen unbelasteten elastischen Leistenpaares (31) ist;- sich gegenseitig hintergreifende Haltemittel (24, 42; 26, 44) am Formgehäuse (4) und an der Zusatz abdeckung (32) vorgesehen sind.2. Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Leistenpaare (30; 31) und zwei Schlitzpaare (46; 47) vorgesehen sind, wobei das eine Schlitzpaar (46) zu dem einen unbelasteten Leistenpaar (30) gleich bemessen ist und das andere Schlitzpaar (47) einen Schlitzabstand aufweist, der etwas größer oder etwas kleiner oder etwas versetzt gegenüber dem Leistenabstand des anderen unbelasteten Leistenpaares (31) ist.3. Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Schlitzpaar (47) an den auf das zugehörige Leistenpaar (31) beim Aufsetzen der Zusatzabdeckung (32) mit Kraft wirkenden Flanken (48) angefast ist.4. Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmrippen (40) als leicht V-förmig voneinander abstehende, federelastische Rippenpaare ausgebildet sind.5. Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltemittel an den seitlichen Schutzwänden (34) nach innen weisende und in erste L-förmige Vertiefungen (24) an den Seitenwänden (22) des Formgehäuses (4) im Bereich der äußeren Anschlußräume (10) hintergreifende erste Haltestege (42) und an den zwischenliegenden Schutzwänden (38) seitliche und in zweite L-förmige Vertiefungen (26) an den Zwischenwänden (16) hintergreifende zweite Haltestege (44)
vorgesehen sind.Klöckner-Moeller GmbH- 11 -• ·• ·• ·22.03.19950 417 GMNiederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten L-förmigen Vertiefungen (24) im vorderen oder mittleren Bereich der Seitenwände (22) und die zweiten L-förmigen Vertiefungen (2 6) im hinteren Bereich der Zwischenwände (16) bzw. umgekehrt angeordnet sind.Niederspannungs-Schaltgerät mit Berührungsschutz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorderen Schutzwand (3 6) ausbrechbare Zutrittsöffnungen (50) für Steuerleitungsanschlüsse vorgesehen sind.
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