DE2950581C2 - Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen - Google Patents
Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten AnschlußeinrichtungenInfo
- Publication number
- DE2950581C2 DE2950581C2 DE19792950581 DE2950581A DE2950581C2 DE 2950581 C2 DE2950581 C2 DE 2950581C2 DE 19792950581 DE19792950581 DE 19792950581 DE 2950581 A DE2950581 A DE 2950581A DE 2950581 C2 DE2950581 C2 DE 2950581C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- cardan
- drive shaft
- cylinder body
- fiber
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920002430 Fibre-reinforced plastic Polymers 0.000 title claims description 8
- 239000011151 fibre-reinforced plastic Substances 0.000 title claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 29
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 6
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 5
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 238000012432 intermediate storage Methods 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 241000863032 Trieres Species 0.000 claims 2
- 230000037396 body weight Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 claims 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 1
- 229920002994 synthetic fiber Polymers 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 239000003733 fiber-reinforced composite Substances 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000005058 metal casting Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/22—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of main drive shafting, e.g. cardan shaft
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/02—Shafts; Axles
- F16C3/026—Shafts made of fibre reinforced resin
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
Description
Wellenteilung und Zwischenlagerung nicht verzichtet werden.
Erst durch den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffrohren,
die bei geringerem Gewicht hohe Steifigkeit besitzen, kann die Gelenkwelle einstückig und ohne
Zwischenlagerung gefertigt werden. Bezüglich einer solchen Welle aus faserverstärktem Kunststoff mit Gelenk-Übertragungsstücken
an den Enden wurden bereits verschiedene Vorschläge gemacht, wobei es sich um das Bewickeln eines Teiles der mit einem Gelenkjoch
versehenen Endstücke beim Aufbau der faserverstärkten Komposit-Welle handelt. Solche Gelenkwellen
müssen jedoch aus Gründen der wirtschaftlichen Fertigung in großen Stückzahlen, mit vorgegebenen Längenabmessungen
sowie — bezüglich der Gestaltung und Bemessung ihrer Endstücke — einheitlich gefertigt werden.
Es ist jedoch erwünscht, Antriebswellen aus faserverstärktem Kunststoff, wie insbesondere Gelenkwellen,
auch für spezielle Zwecke, beispielsweise bei in geringen Stückzahlen gefertigten Motorfahrzeugen hoher
Leistung, wie Omnibusse, Lastkraftwagen oder Spezialfahrzeuge für die Landwirtschaft, Müllabfuhr, Feuerwehr,
militärische Zwecke u. ä. wirtschaftlich einzusetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine faserverstärkte Komposit-Welle mit entsprechenden Anschlußeinrichtungen
anzugeben, die sich zur Übertragung großer Drehmomente bzw. Leistungen eignet, mechanisch
besonders fest und dementsprechend langzeitig beständig und darüber hinaus auch in kleinen Stückzahlen
wirtschaftlich erstellbar sowie mit geringem Aufwand für spezielle Erfordernisse einzurichten bzw. gegebenenfalls
umzurüsten ist Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Einrichtung gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Antriebswelle ergeben sich aus den Patentansprüchen
2 bis 4, von welchen die Ansprüche 2 und 3 bevorzugte Ausführungsformen des Zylinderkörpers
jeder Anschlußeinrichtung mit einer konzentrischen Ringnut am .-»nschlußseitigen bzw. einem offenen Ringhohlraum
am wellenseitigen Ende betreffen. Der Anspruch 4 schließlich betrifft eine vorteilhafte Ausbildung
des Übertragungsteiles für den festen Anschluß seiner Verbindungseinrichtung, wie dem Jochteil eines Kreuzgelenkes
oder einem genuteten Wellenstummel, mittels einer Schweiß- oder Lötverbindung.
Die erfindungsgemäße Antriebswelle besitzt den großen Vorteil ihres geringen Gewichtes bei gleichzeitiger
hoher Steifigkeit, Biegefestigkeit und Drehfestigkeit, so daß auch bei hohen Drehzahlen keine zusätzlichen Belastungen
ihrer Lagerung durch unzulässige Unwuchten auftreten. Sie bietet zugleich gegenüber allen bisher bekanntgewordenen
Komposit-Wellen dieser Art den großen Vorteil, daß von einem mit Standard-Durchmesser
und -Wanddicke in beliebiger Länge vorgefertigten Rohrkörper das rohrförmige Wellenhauptteil in der jeweils
erforderlichen Länge abgeschnitten und in einem getrennten Vorgang mit der jeweils erforderlichen Endarmatur
ausgerüstet werden kann. Da die vorzugsweise aus Leichtmetall-Gußteilen bestehende Anschlußeinrichtung
an jedem Wellenrohrende festgeklemmt ist, läßt sich die Welle, je nach dem vorgesehenen Verwendungszweck,
mit entsprechenden Anschlußeinrichtungen, einschließlich deren Übertragungselement wie
Kreuzgelenk-Jochteil, Kupplungsflansch, genuteter Wellenstummtfl oder dergleichen in einem getrennten
Vorgang ausrüsten. So können mit dem Jochteil eines Kreuzgelenkes einstückige Anschlußeinrichtungen an
einer Welle beliebiger Länge dauerhaft festgeklemmt werden, für deren Einsatz als — nach deren Zusammenbau
— einstückige, vom Motorgetriebe zur angetriebe nen Hinterachse ohne Zwischenlagerung durchgehende
Kardanwelle. Diese Antriebswelle kann aber auch als Spezialwelle mit unterschiedlicher Ausbildung des
Übertragungsteiles an deren jedem Ende bzw. der daran angeschlossenen, insbesondere angeschweißten Verbindungseinrichtung
ausgerüstet sein.
ίο Die erfindungsgemäß ausgebildete Anschlußeinrichtung
gewährleistet den festen und dauerhaften Sitz derselben am betreffenden Wellenende, derart daß sich mit
der so bestückten Antriebswelle dauerhaft große Drehmomente bzw. Leistungen mit Sicherheit übertragen
lassen, ohne Gefahr von Verschleißerscheinungen an der Welle. Diese kann daher nach Außerbetriebnahme
eines mit ihr ausgerüsteten Fahrzeuges wieder verwendet oder auch mit gleichartigen Anschlußeinrichtungen,
welche zweckentsprechend mit anderen Übertragungseinrichtungen verbunden sind, umgerüstet werden.
Es versteht sich, daß Teile der Ar-:chlußeinrichtung
aus Stahl erstellt und für bestimmte Zwe :ke in Kombination mit Leichtmetallteilen eingesetzt werden können.
Ebenso gut kann bei besonderen Festigkeitserfordernissen die gesamte Anschlußeinrichtung aus Stahl
erstellt v-erden, wobei die geringfügige Erhöhung des
Gesamtgewichtes der Antriebswelle unerheblich ist, im Vergleich zu der großen Gewichtsersparnis an der Welle
selbst, deren Gewicht je Längeneinheit nur etwa ein Viertel desjenigen einer gleichwertigen Hohlwelle aus
Stahl und nur etwa zwei Drittel einer solchen aus Aluminium beträgt. Dennoch weist die erfindungsgemäße
Welle eine wesentlich höhere Steifigkeit und Biegefestigkeit als Stahl- oder Aluminiumwellen gleicher Abmessungen
auf.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles
näher erläutert, wobei weitere Einzelheiten und Vorteile derselben aufgeführt sind. In der Zeichnung ze'igl
Fig. 1 einen mittig unterbrochenen Längsschnitt durch eine Antriebswelle nach der Erfindung,
F ι g. 2 in vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt
durch ein Wellenende und
Fig.3 in Stirnansicht ein Wellenende ohne Übertragungseinrichtung.
Wie in Fig. 1 gut zu erkennen ist, ist an jedem Endabschnitt
2 einer Hohlwelle 1 aus faserverstärktem Kunststoff je eine Anschlußeinrichtung 3 festgeklemmt,
an welche in konzentrischer Ausrichtung eine Übertragungseinrichtung 14 angeschraubt ist. Jede der Anschlußeinrichtungen
3 weist einen den betreffenden Endabschnitt 2 der Welle 1 umfassenden Stützring 4,
sowie im Inneren dieses Endabschnittes einen Zylinderkcrpei
6 auf, der aus wenigstens zwei, vorzugsweise drei oder vier entsprechenden Segmentstücken 5 zusammengesetzt
ist.
Im Zentrum des zusammengesetzten Zylinderkörpers 6 ist eine zentrale, sich gegen außen verjüngende axiale
Bohrung 7 vorgesehen, in welcher ein Kegelstift 8 mit
eo Gewindefortsatz 9 so angeordnet ist, daß seine kegelige Außenfläche den die Bohrung 7 begrenzenden Wanduhgsabschnitten
der Segmentstücke 5 anliegt, wobei sein Gewindefortsatz 9 auswärts vorragt, welcher eine
Unterlegscheibe 10 und eine Mutter U trägt. Durch Festschrauben der Mutter 11 werden die Segmentstükke
5 radial auswärts gegen die Innenfläche der Hohlwelle 1 gedrückt, wobei der diese im Endbereich umfassende
Stützring 4 einer Verformung der Welle entgegen-
wirkt und die hierbei auftretenden Druckkräfte aufnimmt, welche so weit gesteuert werden können, bis ein
dauerhafter fester Sitz der Anschlußeinrichtung 3 am Wellenstummel 2 gewährleistet ist.
Aus den Segmentstücken 5 ist eine Anzahl axial ausgerichteter
Gewindebohrungen 12 für die Schraubverbindung eines an das betreffende Wellenende anzuschließenden
Übertragungsteiles 14, insbesondere Fuß eines Kreuzgelenk-Jochteiles 28 oder eines genuteten
Wellenstummels 30 bzw. eines Kupplungsflansches oder dergleichen ausgenommen. Auf diese Weise lassen sich
entsprechend den jeweiligen Erfordernissen beliebige Übertragungseinrichtungen 14 an der in der beschriebenen
Weise an dem Endabschnitt 2 einer Hohlwelle aus faserverstärktem Kunststoff festgeklemmten Anschlußeinrichtung
3 festschrauben.
Zur Herstellung einer solchen Gelenkweile wird von
einem in beliebiger Länge jedoch mit genormter Quer
ordnet, um eine möglichst gute Zugänglichkeit der Befestigungsschrauben
36 zu ermöglichen. Diese werden in die Schraubenbohrungen 12 des Zylinderkörpers 6 eingeschraubt
und hierbei so fest angezogen, daß die Mitnähme des Übertragungsteiles 14 durch Reibungsschluß
gewährleistet ist. Die Schrauben 36 sind vorzugsweise mit einem zylindrischen Schraubenkopf und Innen-Sechskant
ausgebildet. Vorwiegend aus Gewichts-Ersparnisgründen ist aus dem Zylinderkörper 6 ein gegen
ίο dessen innere Stirnfläche 23 offener Ringhohlraum 24
mit einer umlaufenden Rille 26 seiner inneren Begrenzungsfläche 27 ausgenommen, welche zur Aufnahme eines
die vorzugsweise 4 Segmentstücke 5 des Zylinderkörpers 6 zusammenhaltenden elastischen Ringes 25,
z. B. Spiralfeder- oder Gummiring, dient. Demzufolge bilden die so zusammengehaltenen Segmentstücke 5 als
Zylinderkörper 6 eine für deren Lagerung und Montage gut geeignete Einheit. Sie werden jedoch bei deren FestriiciTiiTicn
5m TTcucncfiuc ZüiOigc ucf fäuiäicn Komponente
aus dem Anzug des Kegelstiftes 8 auseinandergedrückt und voneinander unter Bildung der Spalträume
32 getrennt.
Die Fertigung der Teile, aus denen die Anschlußeinrichtung 3 zusammengesetzt ist, kann in solchen Stückzahlen
erfolgen, daß hiermit auch die Herstellung einer speziellen »maßgeschneiderten« Gelenkwelle oder dergleichen
rentabel ist. Um darüber hinaus die Möglichkeit zu schiffen, an die so anschraubbar ausgebildeten
Übertragungsteile 14 unterschiedlich gestaltete oder bemessene Verbindungseinrichtungen wie etwa das
Jochteil 28 eines Kreuzgelenkes, einen genuteten Wellenstummel 30 oder einen Kuppluvrgsflansch, anschließen
zu können, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform wenigstens eines der Übertragungsteile 14 jeder
25
vorgefertigten Rohrkörper ein Stück der jeweils erforderlichen Länge abgeschnitten und an jedem Ende mit
der Anschlußeinrichtung 3 bestückt. Diese ist — nach Festziehen der Schraubenmutter 11 — an dem betreffenden
Wellenende unverrückbar festgeklemmt, und somit ebenso wie die Welle selbst in der Lage, der zu
übertragenden Leistung entsprechende maximale Drehmomente an das festgeschraubte Übertragungsteil
14 abzugeben.
Zur Vorgabe einer genau zentrierten Lage aller Teile weist der Stützring 4 der Anschlußeinrichtung 3 im Bereich
des äußeren Endes seiner Umfangsfläche 13 einen umlaufenden, vorzugsweise zweistufigen Absatz 15 auf,
wobei das Übertragungsteil 14 in seinem rotationssymmetrischen Randbereich mit einem vorragenden, dem
Absatz 15 des Stützrings 4 angepaßten Zentrier-Ansatz 35 Welle 1 an seinem freien Ende miT einem konzentri-16
versehen ist. Außerdem ist das Übertragungsteil 14 sehen ringförmigen Fortsatz 33 ausgebildet, an dem die
im zentralen Bereich seiner Stirnfläche 35 mit einer et- betreffende Verbindungseinrichtung 30 mittels der
wa zylindrischen, den Gewindetortsatz 9 des Kegelstif- Naht 34 fest angeschweißt oder hart angelötet ist. Es
tes 8 samt Unterlegscheibe 10 und Mutter 11 mit ausrei- versteht sich, daß auf den mit dem Übertragungsteil 14
chendem Spiel aufnehmenden Ausnehmung 14 ausge- 40 einstückigen oder daran angeschweißten, genuteten
bildet. Diese ermöglicht den unmittelbaren Anschluß Wellenstummel 30 eirr mit entsprechender Bohrung ausdes
Übertragungsteiles an die äußere Stirnfläche 20 der gebildetes Jochteil 28 eines Kreuzgelenkes aufgescho-Anschlußeinrichtung
3, wie dies besonders gut in F i g. 2 ben werden kann, welches selbsttätige Längenänderunzu
erkennen ist gen der Welle 1 ermöglicht Für die angeschweißte Aus-
Die in Fig. 3 gezeigte Stirnansicht der Anschlußein- 45 führungsform des Wellenstummels 30 oder einer sonstirichtung
3, bei abgenommenem Übertragungsteil 14, gen Verbindungseinrichtung ist es vorteilhaft, wenn der
laßt deutlich erkennen, daß der in das Innere des Endab- Fortsatz 33 mit einer gegen außen offenen zentralen
schnittes 2 der Hohlwelle 1 eingeführte Zylinderkörper Ausnehmung 29 ausgebildet ist, in welche ein Zentrier-6
aus vier Segmentstücken 5 besteht die zufolge des in ansatz 31 der anzuschweißenden Verbindungseinrichderen
Zentrum angeordneten Kegelstiftes 8 unter BiI- 50 tung 30 passend eingesetzt werden kann,
dung von einander kreuzenden Spalträumen 32 so weit
auseinander gedrückt werden, bis sie an dem von Stützring 4 umfaßten Wellenendabschnitt 2 dauerhaft und
unverrückbar festgelegt sind.
dung von einander kreuzenden Spalträumen 32 so weit
auseinander gedrückt werden, bis sie an dem von Stützring 4 umfaßten Wellenendabschnitt 2 dauerhaft und
unverrückbar festgelegt sind.
Wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, ist aus der äußeren Stirnfläche 20 des Zylinderkörpers 6 eine zur Achse
seiner zentralen Bohrung 7 konzentrische Ringnut 18 ausgenommen, und das Übertragungsteil 14 ist mit einem
dieser entsprechenden, umlaufenden Vorsprung 19 seiner Stirnfläche 35 versehen. Die äußere Stirnfläche
des umlaufenden Vorsprunges 19 ist gleich der vom Zentrum abgewendeten Begrenzungsfläche 22 der
Ringnut 18 konisch ausgebildet, so daß sich das Übertragungsteil 14 selbstzentrierend an der Anschlußeinrichtung
3 festschrauben läßt und die vorgegebene konzenirische Relativlage dieser Teile mit Sicherheit gewährleistet
ist Hierbei sind die Gewindebohrungen 12 des Zylinderkörpers 6 außerhalb seiner Ringnut i8 ange-Zufolge
dieser Ausbildung lassen sich mit ansonsten völlig gleichen Teilen der Anschlußeinrichtung 3, einschließlich
des angeschraubten Übertragungsteiles 14 Antriebswellen 1 mit verschiedenen Verbindungseinrichtungen
28,30 eines oder jedes ihrer Enden herstellen. Diese Möglichkeit erweitert in erheblichem Maße
die vielfältige Ersetzbarkeit dieser Antriebswelle für sehr unterschiedliche Zwecke, die die Übertragung hoher
Leistungen mit möglichst geringem Eigengewicht erfordern, wobei zugleich durch die vielseitige Ersetzbarkeit
dieser Antriebswelle und die Austauschbarkeit ihrer Endarmaturen zugleich auch die Wirtschaftlichkeit
ihres Einsatzes gewährleistet ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus satz (33) mit einer gegen außen offenen, zentralen
faserverstärktem Kunststoff mit an den rohrförmi- 5 Ausnehmung (29) ausgebildet ist, in welche ein Zen-
. gen Enden eingebauten drehmomentübertragenden trier-Ansatz (31) einer anzuschließenden Verbin-Anschlußeinrichtungen,
deren jede im Inneren des dungseinrichtung, wie das Jochteil (28) eines Kreuzbetreffenden
Endabschnittes der Welle einen aus gelenkes oder ein genuteter Wellenstummel (30),
wenigstens zwei Segmentstücken Zusammengesetz- passend eingesetzt ist, die an dem Fortsatz (3?) angeten,
radial aufspreizbaren Zylinderkörper mit einer io schweißt oder hart angelötet ist
zentralen, sich gegen außen verjüngenden axialen
zentralen, sich gegen außen verjüngenden axialen
Bohrung und einem darin angeordneten Kegelstift
mit Gewindefortsatz, Unterlegscheibe und Mutter
aufweist, wobei die Endabschnitte der Welle außen
aufweist, wobei die Endabschnitte der Welle außen
über den ganzen Umfang gegen die von den Zylin- 15 Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebswelle,
derkörpern beim Aufspreizen auf die Rohrwandung insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunstausgeübte
Radialkraft abgestützt sind, dadurch stoff, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Sie fingekennzeichnet,
daß det besonders Anwendung bei Gelenkwellen für Motorfahrzeuge, wie Kardanwellen oder dergleichen im Auto-
a) die SegEientstücke (5), welche an der Innenflä- 20 mobilbau.
ehe der Jtohlwelle (1) unmittelbar anliegen, axi- Die Erfindung geht von einer bekannten Kardanwel-
al ausgerichtete Gewindebohrungen (12) für die lenkonstruktion aus, die nebst einem Verfahren zu de-
Schraubverbindung eines an das betreffende ren Herstellung in DE-OS 28 18 167 gezeigt und be-
Wellenende angeschlossenen Übertragungstei- schrieben ist Bei dieser bekannten Antriebswelle sind
les (14), insbesondere des Fußes eines Kreuzge- 25 an jedem Ende einer röhrenförmigen, aus faserverstärk-
lenk-Jochteiles (28) oder eines genuteten WeI- tem Kunststoff bestehenden Welle einander diametral
lenstummels (30), aufweisen; gegenüberliegende ,Löcher mit darin einsetzbaren
b) an jedem Wellenende ein den betreffenden Achslagern vorgesehen. In diesen ist je ein krcuzförmi-Endabschnitt
(2) der Welie (1) umfassender, zy- ges Kopfteil eines Kreuzgelenkes gelagert, wobei an
lindrischer Stützring (4) angeordnet ist, der an 30 den Kreuzgelenkzapfen jedes dieser Kopf- oder Kuppdem
äuß?re.n Ende seiner Umfangsfläche (13) lungsteile an den Enden der Welle je-ein das Kreuzgeeinen
umlaufenden, ein- oder mehrstufigen Zen- lenk ergänzendes sowie zur weiteren Übertragung des
trier-Absatz (15) aufweist-ind daß Drehmomentes eingerichtetes Jochteil schwenkbar an-
c) das Übertragungstei; (i4) an seinem dem be- gebracht ist Obgleich die so konstruierte Gelenkwelle
treffenden Wellenende benachbarten Ende in 35 an ihren Enden verstärkt also mit größerer Wanddicke
seinem Randbereich mit einem vorragenden, des faserverstärkten Kunststoffteiles ausgebildet ist, lasdem
Zentrier-Absatz (15) des Stützringes (4) an- sen sich hiermit nur relativ geringe Leistungen mit Sigepaßten
Zentrier-Ansatz (16) sowie in seinem cherheit übertragen, wobei auch die Lebensdauer solzentralen
Bereich mit einer zylindrischen, den eher Wellen geringer als jene der bislang üblichen Stahl-Gewindefortsatz
(9) des Kegelstiftes (8) samt 40 wellen ist
Unterlegscheibe (10) und Mutter (11) mit Spiel Im Automobilbau werden zur Zeit Stahlrohre als
aufnehmenden Ausnehmung (17) ausgebildet Kardanwellen für die Kraftübertragung des Motors im
ist. Vorderteil des Fahrzeuges zu den Hinterradachsen eingesetzt,
die aufgrund des relativ hohen Gewichtes und
2. Antriebswelle nach Anspruch 1, dadurch ge- 45 der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit (bis 7000 Upm)
kennzeichnet, daß aus der äußeren Stirnfläche (20) aus zwei Teilen gefertigt sind. Bei diesen Kardanwellen
des Zylinderkörpers (6) eine zur Achse seiner zen- treten nämlich bei großen Umdrehungsgeschwindigkeitralen
Bohrung (7) konzentrische Ringnut (18) aus- ten wegen ihres Gewichtes und der nicht zu vermeidengenommen,
und dieser entsprechend, das Übertra- den Unwuchten stärkere Ausbiegungen der Welle und
gungstei! (14) mit einem umlaufenden Vorsprung 50 somit unzulässige mechanische Belastungen des Fahr-(19)
seiner Stirnfläche (35) versehen ist, dessen äuße- zeuges, gefährliche Schwingungen und Geräusche auf.
re Flankenfläche (21) gleich der vom Zentrum abge- Daher werden diese Kardanwellen zumeist in der Mitte
wendeten Begrenzungsfläche (22) der Ringnut (18) geteilt und in einem dort vorgesehenen Zwischenlager
konisch ausgebildet ist, wobei die Gewindebohrun- gelagert.
gen (12) des Zylinderkörpers (6) außerhalb seiner 55 Dadurch ergibt sich je nach der zu übertragenden
Ringnut (18) angeordnet sind. Leistung und dem freien Abstand zwischen den durch
3. Antriebswelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch die Welle kraftübertragend verbundenen Antriebsgekennzeichnet,
daß aus dem Zylinderkörper (6) an bzw. Abtriebs-Aggregaten ein zwei- oder mehrgliedridem
dem Wellenende abgewandten Ende ein gegen ger Wellenzug, mit entsprechender Anzahl von Kreuzdie
innere Stirnfläche (23) des Zylinderkörpers offe- 60 gelenken und Zwischenlagern. Demzufolge verringert
ner Ringhohlraum (24) ausgenommen ist, welcher an sieh aber der Wirkungsgrad der Leistungsübertragung,
seinerj-adial innen liegenden Begrenzungsfläche mit woraus sich ein merklich höherer Brennstoffverbrauch
einer umlaufenden Rille (26) versehen ist, wobei in zwangsläufig ergibt Daher wurde versucht, das Geder
Rille ein die Segmentstücke (5) des Zylinderkör- samtgewicht der Kardanwelle durch den Einsatz von
pers (6) zusammenhaltender, elastischer Ring (25), 65 Aluminiumrohren zu reduzieren. Wegen des kleineren
z. B. ein Spiralfeder- oder Gummiring, angeordnet Elastizitätsmoduls von Aluminium und dessen dementist.
sprechend geringeren Steifigkeit kann jedoch auch bei
4. Antriebswelle nach einem der Ansprüche 1 bis Aluminium auf das bisherige Konstruktionsprinzip der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792950581 DE2950581C2 (de) | 1979-12-15 | 1979-12-15 | Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792950581 DE2950581C2 (de) | 1979-12-15 | 1979-12-15 | Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2950581A1 DE2950581A1 (de) | 1981-06-19 |
| DE2950581C2 true DE2950581C2 (de) | 1984-08-09 |
Family
ID=6088608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792950581 Expired DE2950581C2 (de) | 1979-12-15 | 1979-12-15 | Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2950581C2 (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4715739A (en) * | 1981-02-18 | 1987-12-29 | Ciba-Geigy Corporation | Connection between a plastics quill shaft and a metal element |
| DE3608754A1 (de) * | 1986-03-15 | 1987-09-24 | Uni Cardan Ag | Antriebswelle, insbesondere gelenkwelle, aus faserverstaerktem kunststoff sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen der antriebswelle |
| EP0270484B1 (de) * | 1986-12-04 | 1990-03-07 | Siemens Aktiengesellschaft | Faserverstärkte Druck- oder Zugstange |
| DE4325963C2 (de) * | 1993-08-03 | 1996-03-28 | Loehr & Bromkamp Gmbh | Crash-optimierte Wellenverbindung |
| DE102016111128A1 (de) * | 2016-06-17 | 2017-12-21 | Schmidt Automotive Gmbh | Rotationssymmetrischer Hohlkörper und Verfahren zu dessen Herstellung |
| EP3611418B1 (de) * | 2018-08-16 | 2020-09-30 | Crompton Technology Group Limited | Konische strebe mit mechanischen armaturen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US979985A (en) * | 1909-11-27 | 1910-12-27 | Samuel C Moorhead | Flexible shaft. |
| US3584473A (en) * | 1969-11-19 | 1971-06-15 | Uniroyal Inc | Force-transmitting systems |
-
1979
- 1979-12-15 DE DE19792950581 patent/DE2950581C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2950581A1 (de) | 1981-06-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3503194C2 (de) | Wellenverbindung | |
| EP0030996B1 (de) | Antriebswelle aus faserverstärktem Kunststoff, mit verlorenem Dorn und festgewickelten Endstücken | |
| EP2614263B1 (de) | Schellenloser klemmverband | |
| WO2008148373A1 (de) | Vorrichtung zur drehfesten verbindung eines zapfens eines getriebes mit einem gelenkkörper eines antriebsgelenks einer antriebswelle | |
| DE3228110C2 (de) | Torsionswelle | |
| DE3239075A1 (de) | Gelenkwelle, insbesondere zum antrieb der raeder eines kraftfahrzeuges | |
| DE2919411A1 (de) | Bremsscheibe fuer rad eines kraftfahrzeugs | |
| DE2902429A1 (de) | Antriebsbaueinheit | |
| DE102012007329A1 (de) | Welle-Nabe-Verbindung | |
| DE4333988A1 (de) | Rohrförmiges mechanisches Element, wie Kraftübertragungswelle eines Kraftfahrzeugs | |
| DE2950581C2 (de) | Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen | |
| EP1676039B1 (de) | Radiallagerung für eine antriebswelle von fahrzeugen | |
| DE4227180C2 (de) | Gleichlaufdrehgelenk | |
| DE4302726C2 (de) | Zahnwellenverbindung und Verfahren zur Herstellung einer Zahnwellenverbindung | |
| DE102007038878A1 (de) | Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gelenkteil | |
| EP2614265B1 (de) | Welle zum übertragen von drehmomenten | |
| EP2242938A1 (de) | Drehelastische kupplung und verfahren zum herstellen derselben | |
| EP3267061B1 (de) | Gleichlaufgelenk mit integralem gelenkinnenteil und verfahren zur herstellung eines solchen gleichlaufgelenks | |
| WO2017080794A1 (de) | Radlagervorrichtung, sowie verfahren zur montage einer radlagervorrichtung | |
| DE102006043044A1 (de) | Verbindungswelle in einem Allradfahrzeug-Antriebsstrang | |
| DE3615858C2 (de) | Radantrieb für Kraftfahrzeuge | |
| EP3838634B1 (de) | Längslenkerachse für fahrzeuganhänger | |
| DE3419291C2 (de) | ||
| DE3143485A1 (de) | Antriebswelle mit rohrfoermigem wellenstueck aus faserverstaerktem kunststoff und endseitig festgeklebten armaturen | |
| DE7935349U1 (de) | Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten AnschluBeinrichtungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FELTEN & GUILLEAUME ENERGIETECHNIK GMBH, 5000 KOEL |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FELTEN & GUILLEAUME ENERGIETECHNIK AG, 5000 KOELN, |
|
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: INTEGRATED MATERIALS TECHNOLOGY GMBH, 6236 ESCHBOR |
|
| 8330 | Complete disclaimer |