[go: up one dir, main page]

DE2950581A1 - Antriebswelle, insbesondere gelenkwelle, aus faserverstaerktem kunststoff mit festgeklemmten anschlusseinrichtungen - Google Patents

Antriebswelle, insbesondere gelenkwelle, aus faserverstaerktem kunststoff mit festgeklemmten anschlusseinrichtungen

Info

Publication number
DE2950581A1
DE2950581A1 DE19792950581 DE2950581A DE2950581A1 DE 2950581 A1 DE2950581 A1 DE 2950581A1 DE 19792950581 DE19792950581 DE 19792950581 DE 2950581 A DE2950581 A DE 2950581A DE 2950581 A1 DE2950581 A1 DE 2950581A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
drive shaft
cylinder body
extension
shaft according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792950581
Other languages
English (en)
Other versions
DE2950581C2 (de
Inventor
Joachim Dr.-Ing. 5067 Dürscheid Bausch
Walter Prof.-Dr. 6688 Illingen Dawihl
Helmut Dr. 5060 Bergisch Gladbach Federmann
Herward 5000 Köln Gräning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Integrated Materials Technology 6236 Eschbor GmbH
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DE19792950581 priority Critical patent/DE2950581C2/de
Publication of DE2950581A1 publication Critical patent/DE2950581A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2950581C2 publication Critical patent/DE2950581C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/22Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of main drive shafting, e.g. cardan shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/02Shafts; Axles
    • F16C3/026Shafts made of fibre reinforced resin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem
  • Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußelnrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Sie findet besonders Anwendung bei Gelenkwellen für Motorfahrzeuge, wie Kardanwellen oder dergleichen im Automobil bau.
  • Die Erfindung geht von einer bekannten Kardanwellenkonstruktion aus, die nebst einem Verfahren zu deren Herstellung in DT-OS 28 18 167 gezeigt und beschrieben ist. Bei dieser bekannten Antriebswelle sind an Jedem Ende einer röhrenförmigen, aus faserverstärktem Kunststoff bestehenden Welle einander diametral gegenüberliegende Löcher mit darin einsetzbaren Achslagern vorgesehen. In diesen ist Je ein kreuzförmiges Kopfteil eines Kreuzgelenkes gelagert, wobei an den Kreuzgelenkzapren Jedes dieser Kopf- oder Kupplungsteile an den Enden der Welle Je ein das Kreuzgelenk ergänzendes sowie zur weiteren Ubertragung des Drehmomentes eingerichtetes Jochteil schwenkbar angebracht ist. Obgleich die so konstruierte Gelenkwelle an ihren Enden verstärkt, also mit größerer Wanddicke des faserverstärkten Kunststoffteiles ausgebildet ist, lassen sich hiermit nur relativ geringe Leistungen mit Sicherheit übertragen, wobei auch die Lebensdauer solcher Wellen gerlnger als Jene der bislang üblichen Stahlwellen ist.
  • Im Autmobilbau werden zur Zeit Stahlrohre als Kardanwellen für die Kraftübertragung des Motors im Vorderteil des Fahrzeuges zu den Hinterradachsen eingesetzt, die aufgrund des relativ hohen Gewichtes und der hohen Umdrehungsgeschwindig keit (bis 7000 Upm) aus zwei Teilen gefertigt sind. Bel diesen Kardanwellen treten nämlich bei großen Umdrehungsgeschwindigkeiten wegen ihres Gewichtes und der nicht zu vermeidenden Unwuchten stärkere Ausbiegungen der Welle und somit unzulässige mechanische Belastungen des Fahrzeuges, gefährliche Schwingungen und Geräusche auf. Daher werden diese Kardanwellen zumeist in der Mitte geteilt und in einem dort vorgesehenen Zwischenlager gelagert.
  • Dadurch ergibt sich Je nach der zu übertragenden Leistung und dem frelen Abstand zwischen den durch die Welle kraftübertragend verbundenen Antriebs- bzw. Abtriebs-Aggregaten ein zwei- oder mehrgliedriger Wellenzug, mit entsprechender Anzahl von Kreuzgelenken und Zwischenlagern. Demzufolge verringert sich aber der Wirkungsgrad der Leistungsübertragung, woraus sich ein merklich höherer Brennstoffverbrauch zwangsläufig ergibt. Daher wurde versucht, da: Gesamtgewicht der Kardanwelle durch den Einsatz von Aluminiumrohren zu reduzieren. Wegen des kleineren Elastizitätsmoduls von Aluminium und dessen dementsprechend geringeren Steifigkeit kann jedoch auch bei Aluminiumwellen auf das bisherige Konstruktionsprinzip der Wellenteilung und Zwischenlagerung nicht verzichtet werden.
  • Erst durch den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffrohren, die bei geringerem Gewicht hohe Steifigkeit besitzen, kann die Gelenkwelle einstückig und ohne Zwischenlagerung gefertigt werden. Bezüglich einer solchen Welle aus faserverstärktem Kunststoff mit Gelenk-Übertragungsstücken an den Enden wurden bereits verschiedene Vorschläge gemacht, wobei es sich um das Bewickeln eines Teiles der mit einem Gelenkjoch versehenen Endstücke beim Aufbau der faserverstärkten Komposit-Welle handelt. Solche Gelenkwellen müssen Jedoch aus Gründen der wirtschaftlichen Fertigung in großen Stückzahlen, mit vorgegebenen Längenabmessungen sowie - bezüglich der Gestaltung und Bemessung ihrer Endstücke - einheitlich gefertigt werden.
  • Es ist jedoch erwünscht, Antriebswellen aus faserverstärktem Kunststoff, wie insbesondere Celenkwellen, auch für spezielle Zwecke, beispielsweise bei in geringen Stückzahlen gefertigten Motorfahrzeugen hoher Leistung, wie Omnibusse, Lastkraftwagen oder Spezialfahrzeuge für die Landwirtschaft, Müllabfuhr, Feuerwehr, militärische Zwecke u.ä. wirtschaftlich einzusetzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine faserverstärkte Komposit-Welle mit entsprechenden Anschlußeinrichtungen anzugeben, die sich zur Übertragung großer Drehmomente bzw. Leistungen elgnet, mechanisch besonders fest und dementsprechend langzeitig beständig und darüber hinaus auch in kleinen Stückzahlen wirtschaftlich erstellbar sowie mit geringem Aufwand für spezielle Erfordernisse einzurichten bzw. gegebenenfalls umzurüsten ist. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Antriebswelle ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 6, von welchen der Anspruch 2 auf die Ausbildung der Teile der Anschlußeinrichtung jedes Wellenendes, einschließlich des zugehörigen Ubertragungsteiles für deren konzentrischen Zusammenbau gerichtet ist. Die Ansprüche 5 und 4 betreffen bevorzugte Ausführungsformen des Zylinderkörpers jeder Anschlußeinrichtung mit einer konzentrischen Ringnut bzw. einem offenen Ringhohlraum, und die Ansprüche 5 und 6 vorteilhafte Ausbildungen des Übertragungsteiles für den festen Anschluß seiner Verbindungseinrichtung, wie Jochteil eines Kreuzgelenkes, oder dergleichen mittels Schweißverbindung.
  • Die erfindungsgemäße Antriebswelle besitzt den großen Vorteil ihres geringen Gewichtes bei gleichzeitiger hoher Steifigkeit, Biegefestigkeit und Drehfestigkeit, so daß auch bei hohen Drehzahlen keine zusätzlichen Belastungen ihrer Lagerung durch unzulässige Unwuchten auftreten. Sie bietet zugleich gegenüber allen bisher bekannt gewordenen Komposit-Wellen dieser Art den großen Vorteil, daß von einem mit Standard-Durchmesser und -Wanddicke in beliebiger Lange vorgefertigten Rohrkörper das rohrförmige Wellenhauptteil in der jeweils erforderlichen Länge abgeschnitten und in einem getrennten Vorgang mit der Jeweils erforderlichen Endarmatur ausgerüstet werden kann. Da die vorzugsweise aus Leichtmetall-Gußteilen bestehende Anschlußeinrichtung an Jedem Wellenrohrende festgeklemmt ist, läßt sich die Welle, Je nach dem vorgesehenen Verwendungszweck, mit entsprechenden Anschlußeinrichtungen, einschließlich deren Ubertragungselement wie Kreuzgelenk-Jochteil, Kupplungsflansch, genuteter Wellenstummel oder dergleichen in einem getrennten Vorgang ausrüsten. So können mit dem Jochteil eines Kreuzgelenkes einstückige Anschlußeinrichtungen an einer Welle beliebiger Länge dauerhaft festgeklemmt werden, für deren Einsatz als - nach deren Zusammenbau - einstückige, vom Motorgetriebe zur angetriebenen Hinterachse ohne Zwischenlagerung durchgehende Kardanwelle. Diese Antriebswelle kann aber auch als Spezial welle mit unterschiedlicher Ausbildung des Übertragungsteiles an deren jetlcnl Ende bzw. der daran angeschlossenen, insbesondere angeschweißten Verbindungseinrichtung ausgerUstet sein.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Anschlußeinrichtung gewährleistet den festen und dauerhaften Sitz derselben am betreffenden Wellenende, derart, daß sich mit der so bestückten Antriebswelle dauerhaft große Drehmomente bzw. Leistungen mit Sicherheit übertragen lassen, ohne Gefahr von Verschleißerscheinungen an der Welle. Diese kann daher nach Außerbetriebnahme eines mit ihr ausgerüsteten Fahrzeuges wieder verwendet oder auch mit gleichartigen Anschlußeinrichtungen, welche zweckentsprechend mit anderen Übertragungseinrichtungen verbunden sind, umgerüstet werden.
  • Es versteht sich, daß Teile der Anschlußeinrichtung aus Stahl erstellt und für bestimmte Zwecke in Kombination mit Letchtmetallteilen eingesetzt werden können. Ebenso gut kann bei besonderen Festigkeitserfordernissen die gesamte Anschlußeinrichtung aus Stahl erstellt werden, wobei die geringfügige Erhöhung des Gesamtgewichtes der Antriebswelle unerheblich ist, im Vergleich zu der großen Gewichtsersparnis an der Welle selbst, deren Gewicht je Längeneinheit nur etwa ein Viertel desjenigen einer gleichwertigen Hohlwelle aus Stahl und nur etwa zwei Drittel einer solchen aus Aluminium beträgt. Dennoch weist die erfindungsgemäße Welle eine wesentlich höhere Steifigkeit und Biegefestigkeit als Stahl- oder Aluminiumwellen gleicher Abmessungen auf.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei weitere Einzelheiten und Vorteile derselben ausgeführt sind.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen mittig unterbrochenen Längsschnitt durch eine Antriebswelle nach der Erfindung; Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen Längsschnitt durch ein Wellenende und Fig. 3 in Stirnansicht ein Wellenende ohne Übertragungseinrichtung.
  • Wie in Fig. 1 gut zu erkennen ist, ist an Jedem Endabschnitt 2 einer Hohlwelle 1 aus faserverstärktem Kunststoff Je eine Anschlußeinrichtung 5 festgeklemmt, an welche in konzentrischer Ausrichtung eine Übertragungseinrichtung 14 angeschraubt ist.
  • Jede der Anschlußeinrichtungen 3 weist einen den betreffenden Endabschnitt 2 der Welle 1 umfassenden Stützring 4, sowie im Inneren dieses Endabschnittes einen Zylinderkörper 6 auf, der aus wenigstens zwei, vorzugsweise drei oder vier entsprechenden Segmentstücken 5 zusammengesetzt ist.
  • Im Zentrum des zusammengesetzten Zylinderkörpers 6 ist eine zentrale, sich gegen außen verjüngende axiale Bohrung 7 vorgesehen, in welcher ein Kegelstift 8 mit Gewindefortsatz 9 so angeordnet ist, daß seine kegelige Außenfläche den die Bohrung 7 begrenzenden Wandungsabschnitten der Segmentstücke 5 anliegt, wobei sein Gewindefortsatz 9 auswärts vorragt, welcher eine Unterlegscheibe 10 und eine Mutter 11 trägt.
  • Durch Festschrauben der Mutter 11 werden die Segmentstücke 5 radial auswärts gegen die Innenfläche der Hohlwelle 1 gedrückt, wobei der diese im Endbereich umfassende Stützring 4 einer Verformung der Welle entgegenwirkt und die hierbei auftretenden Durckkräfte aufnimmt, welche so weit gesteigert werden können, bis ein dauerhafter fester Sitz der Anschlußeinrichtung 3 am Wellenende 2 gewährleistet ist.
  • Aus den Segmentstücken 5 ist eine Anzahl axial ausgerichteter Gewindebohrungen 12 für die Schraubverbindung eines an das betreffende Wellenende anzuschließenden Ubertragungstelles 14, insbesondere Fuß eines Kreuzgelenk-Jochteiles 28 oder eines genuteten Wellenstummels 30 bzw. eines Kupplungsflansches oder dergleichen ausgenommen. Auf diese Weise lassen sich entsprechend den Jeweiligen Erfordernissen beliebige Ubertragungseinrichtungen 14 an der in der beschriebenen Weise an dem Endabschnitt 2 einer Hohlwelle aus faserverstärktem Kunststoff festgeklemmten Anschlußeinrichtung 3 festschrauben.
  • Zur Herstellung einer solchen Gelenkwelle wird von einem in beliebiger Länge Jedoch mit genormter Querschnittsabmessung aus faserverstärktem Kunststoff vorgefertigten Rohrhörper ein Stück der Jeweils erforderlichen Länge abgeschnitten und an Jedem Ende mit der Anschlußeinrichtung 3 bestückt. Diese ist - nach Festziehen der Schraubenmutter 11 - an dem betreffenden Wellenende unverrückbar festgeklemmt, und somit ebenso wie die Welle selbst in der Lage, der zu übertragenden Leistung entsprechende maximale Drehmoment an das festgeschraubte Ubertragungsteil 14 abzugeben.
  • Zur Vorgabe einer genau zentrierten Lage aller Teile weist in einer bevorzugten Ausführungsform der Anschlußeinrichtung 3 ihr Stützring 4 im Bereich des äußeren Endes seiner Umfangsfläche 13 einen umlaufenden, vorzugsweise zweistufigen Absatz 15 auf, wobei das Ubertragungsteil 14 in seinem rotationssymmetrischen Randbereich mit einem vorragenden, dem Absatz 15 des Stützringes 4 angepaßten Zentrieransatz 16 versehen ist. Außerdem ist das Übertragungsteil 14 im zentralen Bereich seiner Stirnfläche 35 mit einer etwa zylindrischen, den Gewindefortsatz 9 des Kegelstiftes 8 samt Unterlegscheibe 10 und Mutter 11 mit ausreichendem Spiel aufnehmenden Ausnehmung 14 ausgebildet. Diese ermöglicht den unmittelbaren Anschluß des Ubertragungsteiles an die äußere Stirnfläche 20 der Anschlußeinrichtung 3, wie dies besonders gut in Fig. 2 zu erkennen ist.
  • Die in Fig. 3 gezeigte Stirnansioht der Anschlußeinrichtung 3, bei abgenommenem Ubertragungsteil 14, läßt deutlich erkennen, daß der in das Innere des Endabschnittes 2 der Hohlwelle 1 eingeführte Zylinderkörper 6 aus vier Segmentstücken 5 besteht, die zufolge des in deren Zentrum angeordneten Kegelstiftes 8 unter Bildung von einander kreuzenden Spalträumen 32 so weit auseinander gedrückt werden, bis sie an dem von Stützring 4 umfaßten Wellenendabschnitt 2 dauerhaft und unverrückbar festgelegt sind.
  • Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, ist aus der äußeren Stirnfläche 35 des Zylinderkörpers 6 eine zur Achse seiner zentralen Bohrung 7 konzentrische Ringnut 18 ausgenommen, wobei das Übertragungsteil 14 mit einem dieser entsprechenden, umlaufenden Vorsprung 19 seiner Stirnfläche 20 versehen ist.
  • Die äußere Stirnfläche 21 des umlaufenden Vorsprunges 19 ist gleich der vom Zentrum abgewendeten Begrenzungsfläche 22 der Ringnut 18 konisch ausgebildet, so daß sich das Übertragungsteil 14 selbstzentrierend an der Anschlußeinrichtung 5 festschrauben läßt und die vorgegebene konzentrische Relativlage dieser Teile mit Sicherheit gewährleistet ist. Hierbei sind die Gewindebohrungen 12 des Zylinderkörpers 6 außerhalb seiner Ringnut 18 angeordnet, um eine möglichst gute Zugänglichkeit der Befestigungsschrauben 36 zu ermöglichen. Diese werden in die Schraubenbohrungen 12 des Zylinderköerpers 6 eingeschraubt und hierbei so fest angezogen, daß die Mitnahme des Übertragungsteiles 14 durch Reibungsschluß gewährleistet ist. Die Schrauben 36 sind vorzugsweise mit einem zylindrischen Schraubenkopf und Innen-Sechskant ausgebildet. Vorwiegend aus Gewichts-Ersparnisgründen ist aus dem Zylinderkörper 6 ein gegen dessen innere Stirnfläche 23 offener Ringhohlraum 24 mit einer umlaufenden Rille 26 seiner inneren Begrenzungsfläche 27 ausgenommen, welche zur Aufnahme eines die vorzugsweise 4 Segmentstücke 5 des Zylinderkörpers 6 zusammenhaltenden elastischen Ringes 25, z.B. Spiralfeder- oder Gummiring, dient.
  • Demzufolge bilden die so zusammengehaltenen Segmentstücke 5 als Zylinderkörper 6 eine für deren Lagerung und Montage gut geeignete Einheit. Sie werden Jedoch bei deren Festklemmen am Wellenende zufolge der radialen Komponente aus dem Anzug des Kegelstiftes 8 auseinandergedrückt und voneinander unter Bildung der Spalträume 32 getrennt.
  • Die Fertigung der Teile, aus denen die Anschlußeinrichtung 3 zusammengesetzt ist, kann in solchen Stückzahlen erfolgen, daß hiermit auch die Herstellung einer speziellen "maßgeschneiderten" Gelenkwelle oder dergleichen rentabel ist.
  • Und darüberhinaus die Möglichkeit zu schaffen, an die so anschraubbar ausgebildeten Ubertragungsteile 14 unterschiedlich gestaltete oder bemessene Verbindungseinrichtungen wie etwa das Jochteil 28 eines Kreuzgelenkes, oder auch einen genuteten Wellenstummel 30, Kupplungsflansch oder dergleichen anschließen zu können, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform wenigstens eines der Übertragungsteile 14 jeder Welle 1 an seinem freien Ende mit einem konzentrischen ringförmigen Fortsatz 33 ausgebildet, an dem die betreffende Verbindungseinrichtung 30 fest angeschweißt oder hart angelötet ist.
  • Es versteht sich, daß auf den mit dem Übertragungsteil 14 einstückigen oder daran angeschweißten, genuteten Wellenstummel 30 ein mit entsprechender Bohrung ausgebildetes Jochteil 28 eine Kreuzgelenkes aufgeschoben werden kann, welches selbsttätige Längenänderungen der Welle 1 ermöglicht.
  • Für die angeschweißte Ausführungsform des Wellenstummels 30 oder einer sonstigen Verbindungseinrichtung ist es vorteilhaft, wenn der Fortsatz 33 mit einer gegen außen offenen zentralen Ausnehmung 29 ausgebildet ist, in welche ein Zentrieransatz 31 der anzuschweißenden Verbindungseinrichtung 30 passend eingesetzt werden kann.
  • Zufolge dieser Ausbildung lassen sich mit ansonsten völlig gleichen Teilen der Anschlußeinrichtung 3, einschließlich des angeschraubten Übertragungsteiles 14 Antriebswellen 1 mit verschiedenen Verbindungseinrichtungen 28, 30 eines oder Jedes ihrer Enden herstellen. Diese Möglichkeit erweitert in erheblichem Maße die vielfältige Einsetzbarkeit dieser Antriebswelle für sehr unterschiedliche Zwecke, die die Ubertragung hoher Leistungen mit möglichst geringem Eigengewicht erfordern, wobei zugleich durch die vielseitige Einsetzbarkeit dieser Antriebswelle und die Austauschbarkeit ihrer Endarmaturen zugleich auch die Wirtschaftlichkeit ihres Einsatzes gewährleistet ist.
  • L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Ansprüche: 1. Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit an den rohrförmigen Enden eingebauten Anschlußeinrichtungen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß a) die Anschlußeinrichtung (3) an Jedem Wellenende einen den betreffenden Endabschnitt (2) der Welle (1) umfassenden Stützring (4), b) im Inneren des Endabschnittes (2) einen aus wenigstens zwei entsprechend bemessenen SegmentstUcken (5) zusammengesetzten Zylinderkörper (6) mit einer zentralen, sich gegen außen verjüngenden axialen Bohrung (7) und einem darin angeordneten Kegelstift (8) mit Gewindefortsatz (9), Unterlegscheibe (10) und Mutter (11) aufweist, wobei c) aus den Segmentstücken (5) eine Anzahl axial ausgerichteter Gewindebohrungen (12) für die Schraubverbindung eines an das betreffende Wellenende angeschlossenen Übertragungsteiles (14), insbesondere Fuß eines Kreuzgelenk-Jochteiles (28) oder eines genuteten Wellenstummels (30), ausgenommen sind 2. Antriebswelle nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Stützring (4) im Bereich des äußeren Endes seiner Umfangsfläche (13) mit einem umlaufenden, vorzugsweise zweistufigen Absatz (15), und das im Wesentlichen als rotationssymmetrischer Körper ausgebildete Übertragungsteil (14), in seinem Randbereich mit einem vorragenden, dem Absatz (15) des Stützringes (4) angepaßten Zentrieransatz (16) sowie in seinem zentralen Bereich mit einer etwa zylindrischen, den Gewindefortsatz (9) des Kegelstiftes (8) samt Unterlegschetbe (10) und Mutter (11) mit Spiel aufnehmenden Ausnehmung (17) ausgebildet ist.
    3. Antriebswelle nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h 2 e k e n n z e i c h n e t, daß aus der äußeren Stirnfläche (20) des Zylinderkörpers (6) eine zur Achse seiner zentralen Bohrung (7) konzentrische Ringnut (18) ausgenommen, und dieser entsprechend, das Übertragungsteil (14) mit einem umlaufenden Vorsprung (19) seiner Stirnfläche (35) versehen ist, dessen äußere Flankenfläche (21) gleich der vom Zentrum abgewendeten Begrenzungsflache (22) der Ringnut (18) konisch ausgebildet, wobei die Gewindebohrungen (12) des Zylinderkörpers (6) außerhalb seiner Ringnut (18) angeordnet sind.
    4. Antriebswelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß aus dem Zylinderkörper (6) ein gegen dessen innere Stirnfläche (23) offener Ringhohlraum (24) mit einer umlaufenden Rille (26) seiner inneren Begrenzungsfläche (27) ausgenommen, wobei in der Rille (26) ein die vorzugsweise vier SegmentstUcke (5) des Zylinderkörpers (6) zusammenhaltender elastischer Ring (25), z.B. Spiralfeder- oder Gummiring, angeordnet ist.
    5. Antriebswelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß wenigstens eines der Übertragungsteile (14) an seinem freien Ende mit einem konzentrischen, ringförmigen Fortsatz (33) ausgebildet, an dem die Verbindungseinrichtung wie das Jochteil (28) eines Kreuzgelenkes oder ein genuteter Wellenstummel (30) angeschweißt oder hart angelötet ist.
    6. Antriebswelle nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Fortsatz (33) mit einer gegen außen offenen, zentralen Ausnehmung (29) ausgebildet ist, in welche ein Zentrieransatz (31) der anzuschweißenden Verbindungseinrichtung passend eingesetzt ist.
DE19792950581 1979-12-15 1979-12-15 Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen Expired DE2950581C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792950581 DE2950581C2 (de) 1979-12-15 1979-12-15 Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792950581 DE2950581C2 (de) 1979-12-15 1979-12-15 Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2950581A1 true DE2950581A1 (de) 1981-06-19
DE2950581C2 DE2950581C2 (de) 1984-08-09

Family

ID=6088608

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792950581 Expired DE2950581C2 (de) 1979-12-15 1979-12-15 Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten Anschlußeinrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2950581C2 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059163A1 (de) * 1981-02-18 1982-09-01 Ciba-Geigy Ag Verbindung einer Kunststoff-Torsionswelle mit einem Metallelement und Verfahren zur Herstellung der Verbindung
DE3608754A1 (de) * 1986-03-15 1987-09-24 Uni Cardan Ag Antriebswelle, insbesondere gelenkwelle, aus faserverstaerktem kunststoff sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen der antriebswelle
EP0270484A3 (en) * 1986-12-04 1988-08-03 Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen Method of manufacturing a fibre-reinforced connecting rod
DE4325963A1 (de) * 1993-08-03 1995-02-09 Loehr & Bromkamp Gmbh Crash-optimierte Wellenverbindung
DE102016111128A1 (de) * 2016-06-17 2017-12-21 Schmidt Automotive Gmbh Rotationssymmetrischer Hohlkörper und Verfahren zu dessen Herstellung
US11480294B2 (en) * 2018-08-16 2022-10-25 Crompton Technology Group Limited Tapered strut with mechanical fittings

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US979985A (en) * 1909-11-27 1910-12-27 Samuel C Moorhead Flexible shaft.
US3584473A (en) * 1969-11-19 1971-06-15 Uniroyal Inc Force-transmitting systems

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US979985A (en) * 1909-11-27 1910-12-27 Samuel C Moorhead Flexible shaft.
US3584473A (en) * 1969-11-19 1971-06-15 Uniroyal Inc Force-transmitting systems

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0059163A1 (de) * 1981-02-18 1982-09-01 Ciba-Geigy Ag Verbindung einer Kunststoff-Torsionswelle mit einem Metallelement und Verfahren zur Herstellung der Verbindung
DE3608754A1 (de) * 1986-03-15 1987-09-24 Uni Cardan Ag Antriebswelle, insbesondere gelenkwelle, aus faserverstaerktem kunststoff sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen der antriebswelle
US4773891A (en) * 1986-03-15 1988-09-27 Uni-Cardan Aktiengesellschaft Drive shaft of fibre-reinforced plastic material
EP0270484A3 (en) * 1986-12-04 1988-08-03 Siemens Aktiengesellschaft Berlin Und Munchen Method of manufacturing a fibre-reinforced connecting rod
DE4325963A1 (de) * 1993-08-03 1995-02-09 Loehr & Bromkamp Gmbh Crash-optimierte Wellenverbindung
DE102016111128A1 (de) * 2016-06-17 2017-12-21 Schmidt Automotive Gmbh Rotationssymmetrischer Hohlkörper und Verfahren zu dessen Herstellung
US11480294B2 (en) * 2018-08-16 2022-10-25 Crompton Technology Group Limited Tapered strut with mechanical fittings

Also Published As

Publication number Publication date
DE2950581C2 (de) 1984-08-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3503194C2 (de) Wellenverbindung
DE102007026040B4 (de) Vorrichtung zur Verbindung eines Zapfens eines Getriebes mit einem Gelenkkörper eines Antriebsgelenks einer Antriebswelle
DE69214738T2 (de) Radmodul mit Motor, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE3239075A1 (de) Gelenkwelle, insbesondere zum antrieb der raeder eines kraftfahrzeuges
EP0030996A1 (de) Antriebswelle aus faserverstärktem Kunststoff, mit verlorenem Dorn und festgewickelten Endstücken
DE2919411A1 (de) Bremsscheibe fuer rad eines kraftfahrzeugs
EP0186624B1 (de) Zug/Druck-Strebe aus faserverstärktem Kunststoff
DE2902429A1 (de) Antriebsbaueinheit
DE102012007329B4 (de) Welle-Nabe-Verbindung
EP0798181B1 (de) Lagerung eines Wischerantriebes
EP1676039B1 (de) Radiallagerung für eine antriebswelle von fahrzeugen
DE2950581A1 (de) Antriebswelle, insbesondere gelenkwelle, aus faserverstaerktem kunststoff mit festgeklemmten anschlusseinrichtungen
DE102010006363B4 (de) Umwuchtoptimierter Gelenkwellentilger
EP2614265B1 (de) Welle zum übertragen von drehmomenten
EP0109451B1 (de) Antriebswelle mit rohrförmigem Wellenstück aus faserverstärktem Kunststoff und endseitig festgeklebten Armaturen
DE10329069B4 (de) Vibrationsisolierende Buchse
DE3245041C2 (de) Schwingungstilgeranordnung im Antriebsstrang von Kraftfahrzeugen
EP1479634B1 (de) Welle, insbesondere Wickelwelle, mit speziellen Endhalterungen
DE3143485C2 (de)
DE102006043044A1 (de) Verbindungswelle in einem Allradfahrzeug-Antriebsstrang
EP3267061B1 (de) Gleichlaufgelenk mit integralem gelenkinnenteil und verfahren zur herstellung eines solchen gleichlaufgelenks
DE7935349U1 (de) Antriebswelle, insbesondere Gelenkwelle, aus faserverstärktem Kunststoff mit festgeklemmten AnschluBeinrichtungen
DE102010053691A1 (de) Elastisches Kupplungselement zur Verbindung von zwei Antriebswellen
EP1715200B1 (de) Kugelgelenkverbindung
DE4215540C2 (de) Drehelastische Kupplung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: FELTEN & GUILLEAUME ENERGIETECHNIK GMBH, 5000 KOEL

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: FELTEN & GUILLEAUME ENERGIETECHNIK AG, 5000 KOELN,

8365 Fully valid after opposition proceedings
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: INTEGRATED MATERIALS TECHNOLOGY GMBH, 6236 ESCHBOR

8330 Complete disclaimer