[go: up one dir, main page]

DE29505707U1 - Deckel zum Verschluß von Gefäßen - Google Patents

Deckel zum Verschluß von Gefäßen

Info

Publication number
DE29505707U1
DE29505707U1 DE29505707U DE29505707U DE29505707U1 DE 29505707 U1 DE29505707 U1 DE 29505707U1 DE 29505707 U DE29505707 U DE 29505707U DE 29505707 U DE29505707 U DE 29505707U DE 29505707 U1 DE29505707 U1 DE 29505707U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
vessel
opening
component
sample
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29505707U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roche Diagnostics GmbH
Original Assignee
Boehringer Mannheim GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehringer Mannheim GmbH filed Critical Boehringer Mannheim GmbH
Priority to DE29505707U priority Critical patent/DE29505707U1/de
Priority to ES96104922T priority patent/ES2186742T3/es
Priority to DE59609895T priority patent/DE59609895D1/de
Priority to EP96104922A priority patent/EP0734769B1/de
Priority to US08/617,657 priority patent/US5957822A/en
Priority to JP08078762A priority patent/JP3112064B2/ja
Publication of DE29505707U1 publication Critical patent/DE29505707U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/50Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes
    • B01L3/508Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes rigid containers not provided for above
    • B01L3/5082Test tubes per se
    • B01L3/50825Closing or opening means, corks, bungs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/16Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers with handles or other special means facilitating manual actuation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1605Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior
    • B65D51/1616Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior by means of a filter
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/24Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

BOEHRINGER MANNHEIM GMBH 4136/OG/DE
Deckel zum Verschluß von Gefäßen
Gegenstand der Erfindung ist ein Deckel zum Verschluß einer Öffnung eines Gefäßes.
Deckel werden üblicherweise zum Verschluß von Gefäßen verwendet, um ein Eindringen von Einflüssen aus der Umgebung in das Gefäß zu reduzieren bzw. das Austreten des Inhalts eines Gefäßes in die Umgebung zu vermeiden. Insbesondere, wenn das Gefäß zur Aufnahme einer Probe gedacht ist, deren Bestandteile später weiter verarbeitet oder analysiert werden sollen, ist in vielen Fällen ein Deckel obligatorisch. Dies gilt in erhöhtem Maße auf dem Gebiet der Analytik im Gesundheitswesen, der Lebensmittelanalytik, der Umweltanalytik und der Molekularbiologie. Insbesondere bei besonders niedrig konzentrierten Analyten und Analyten, die eine hohe Ähnlichkeit mit anderen Analyten haben, wirken sich Verschmutzungen der Proben aus der Umgebung nachhaltig auf das Analyseergebnis aus. In besonderem Maße betroffen ist hier die Nukleinsäureanalytik. Die Vermeidung von Kontaminationen sowohl in ihrer Entstehung (aktive Vermeidung) als auch in ihrem Eintrag in die Probe (passive Vermeidung) hat sich als ein zentrales Erfordernis für die Nukleinsäurediagnostik herausgestellt.
Nukleinsäurediagnostische Tests werden derzeit insbesondere in Gefäßen ausgeführt, die entweder auf der generellen Konstruktion von Eppendorf-Gefäßen (Einzelgefäße) beruhen oder aber auf der Form von Mikrotiterplatten (Mehrfachvertiefungen) aufbauen. Sie sind im allgemeinen rund und mit Hilfe eines Deckels verschließbar. Die bisher vorgeschlagenen Deckel für solche Gefäße sind entweder fest an den Probengefäßkörper gebunden oder mit Deckeln für benachbarte Gefäße fest verbunden. Dies erleichtert die manuelle Handhabbarkeit der Deckel für Vorgänge beim Öffnen und Schließen des Gefäßes. Man muß sich hierbei auch vor Augen führen, daß die Gefäße wegen der geringen zur Verfugung stehenden Probenmengen recht klein sind. Dies gilt insbesondere für Formate, bei denen eine Vielzahl von Reaktionsgefäßen nebeneinander auf kleinstem Raum untergebracht sind, wie beim 96 well Mikrotiterplattenformat. Die bisher vorgeschlagenen Deckelkonstruktionen waren somit nicht oder nur schwer auiomatengängig, d. h. ein Öffnen und Schließen mit Hilfe von Geräten war schwierig, wenn nicht sogar ausgeschlossen.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Deckel zum Verschluß einer Öffnung eines Probengefäßes enthaltend ein Bauelement, das der zu verschließenden Öffnung des Probengefäßes
AUrOS_DT\PATENTM13oOGOE.KN
angepaßt ist, und ein Bauelement zum Ergreifen eines in das Probengefäß einfiihrbaren Formkörpers.
Unabhängig von dem Vorhandensein des Bauelements zum Ergreifen des Formkörpers wurde gefunden, daß das Ergreifen von Deckeln auf besonders kleinen Raum besonders günstig durch Vorsehen eines sich im wesentlichen senkrecht zu der Öffnung des Gefäßes erstreckenden Bauteils erreicht werden kann. Dieses Bauteil ragt bevorzugt nicht über die seitliche Außenwand des Gefäßes hinaus. Die bisher verwendeten Deckel besitzen horizontal (seitlich) weit über die Außenwände des Gefäßes hinausragende Bauteile.
Bevorzugt handelt es sich bei dem Deckel um einen Einzelverschluß, der reversibel vollständig von dem Gefäß getrennt werden kann.
Gefäße, die durch den erfindungsgemäßen Deckel verschlossen werden können, sind ihrer Art nach nur durch das Vorhandensein einer verschließbaren Öffnung (AlO) beschränkt. Diese Öffnung ist zweckmäßigerweise an einer gut zugänglichen Stelle positioniert.
Die erfindungsgemäßen Vorteile des erfindungsgemäßen Deckels werden insbesondere in Gefäßen zum Tragen kommen, die in der Analytik von Inhaltsstoffen in Proben, wie z. B. Körperflüssigkeiten, verwendet werden. Daher ist das zu verschließende Gefäß bevorzugt ein Probengefäß A.
Probengefäße (A) im Sinne der Erfindung sind Gefäße, in denen Proben, insbesondere in flüssiger Form, aber auch in an eine feste Matrix gebundene Form, aufbewahrt werden können, jedoch auch Gefäße, in denen Proben in originaler oder bereits aufgereinigter Form, bearbeitet werden können. Sie haben mindestens eine Öffnung (AlO), können jedoch auch weitere Öffnungen aufweisen. Eine weitere Öffnung kann beispielsweise eine Auslaßöffhung (Al 1) sein. Die Auslaßöffhung (Al 1) kann bevorzugt ebenfalls verschlossen werden. Bei der Öffnung (AlO) handelt es sich bevorzugt um eine öffnung, durch welche eine Probe in das Gefäß eingeführt werden kann.
Probengefäße im Sinne der Erfindung können praktisch jede äußere Form aufweisen. Besonders bevorzugt sind jedoch Probengefäße mit hohlzylindrischer Gestalt, wie sie z. B. in Mkrotiterplatten anzutreffen sind. Bevorzugte Probengefäße haben eine im wesentlichen zylindrische Form mit einer Gesamtlänge von zwischen 100 und 10 mm, besonders bevorzugt von ca. 50 mm, einem Außendurchmesser von zwischen 20 und 5 mm, besonders bevorzugt von ca. 9 mm und einem Innendurchmesser von 5-1 mm weniger als der Außendurchmesser, besonders bevorzugt von ca. 7 mm. Die Öffnung (AlO), welche durch den er-
AUTO!U7riPATENT\4I3<S0GOE.KN
findungsgemäßen Deckel verschlossen werden kann, befindet sich bevorzugt an einem Ende dieses Hohlzylinders, besonders bevorzugt am oberen Ende.
Das Bauelement (BIO) ist, um einen möglichst dichten Verschluß des Gefäßes zu gewährleisten, so gestaltet, daß es entweder den Teil des Gefäßes, der die Öffnung umgibt (z. B. den Rand), von außen eng umfaßt, oder aber, im bevorzugten Falle, den die Öffnung (AlO) im Innern des Gefäßes umgebenden Teil des Gefäßes schlüssig angepaßt ist. Bauelement (BIO) ist hierzu beispielsweise bevorzugt ein in das Probengefäß hineinragender umlaufender Steg, d. h. ein Ring, ausgehend von dem horizontalen, die Öffnung überdeckenden Teil (B 17) des Deckels. An diesem Steg können außerdem Dichtlippen (B 16) vorgesehen sein, die eine weitere Verbesserung der Abdichtung zum Probengefaß hin gewährleisten. Bevorzugt wird die Dimensionierung des Bauelements (BIO) so gewählt, daß der Deckel nach einer gewünschten Zeit wieder von dem Probengefäß zu entfernen ist, ohne daß das Probengefäß oder der Deckel zerstört werden.
Das Bauelement (B 11) befindet sich bevorzugt innerhalb des vom Bauelement (B 10) umgebenen Raumes. Wie das Bauelement (B 10) ist auch das Bauelement (B 11) bevorzugt so gestaltet, daß es an die innere Kontur (C16) des Formkörpers (C) so angepaßt ist, daß der Formkörper nach Aufdrücken des Bauelements auf eine Öffnung des Formkörpers von selbst auf dem Bauelement verbleibt. Auch hier handelt es sich bevorzugt um einen ringförmig umlaufenden Steg, der von innen oder außen an den die Öffnung des Formkörpers umgebenden Teil des Formkörpers schlüssig angepaßt ist. Bevorzugt ist die äußere Fläche des umlaufenden Stegs leicht konisch ausgebildet, so daß die Konizität das Ergreifen und Festhalten des Formkörpers bewirkt. Die Öffnung des Formkörpers wird daher ebenfalls durch den erfindungsgemäßen Deckel verschlossen.
Eine Erkenntnis der Erfindung ist, daß gerade das Öffnen und Verschließen von Probengefäßen mit einer besonderen Gefahr für den Ein- und Austrag von Kontaminationen behaftet ist. Außerdem hat es sich als nachteilig erwiesen, daß bei Vorgängen, welche die Entfernung von Flüssigkeiten oder Gasen aus dem Probengefaß mit sich bringen, der Deckel entfernt werden muß. Während dieser Zeit ist die Kontaminationsgefahr besonders hoch. Ein Vorteil einer besonderen Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Deckels ist, daß der Deckel auch während der Vorgänge, die einen Gasaustausch mit der Umgebung mit sich bringen, z. B. Absaug- und Abkühl-ZHeizvorgängen, auf dem Probengefaß verbleiben kann. Hierzu sind in dem Deckel, insbesondere an seiner Oberseite Luftdurchtrittsöffiiungen (B 13) vorgesehen. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, diese Belüftungskanäle durch ein Filterelement (B 14) im Innenraum des Deckels gegen den Innenraum des Probengefäßes bzw. den Innenraum des Formkörpers abzudecken. Diese Filter sind bevorzugt aus einem Kunststoff-Sintermaterial aus Polyethylen, Polypropylen oder Polyethersulfon bzw. PoIy-
AUIOIUTK1ATBNTWIWOGOBJCn
sulfon aufgebaut. Solche Filter sind beispielsweise als Sterilfilter erhältlich. Der Filter dient insbesondere dazu, eventuell bei Be- und Entlüftungsvorgängen während eines Probenbearbeitungsprozesses, z. B. eines Probenvorbereitungsprozesses, (beim Heizen, Mischen und Absaugen sowie Eindrücken von Flüssigkeiten in den Innenraum des Formkörpers) entstehende Aerosole am Austritt in die Umgebung zu hindern. Gleichzeitig wird das Einschleppen von unerwünschten Aerosolen/Bestandteilen der Umgebungsluft in das Probengefaß verhindert. Der Einbau des Filters in den Deckel wird besonders zweckmäßig so realisiert, daß die Querschnitte der Belüftungskanäle nur maximal 10 % der gesamten Nutzfläche des Filters beanspruchen. Besonders bevorzugt liegt das Filtermaterial nicht vollflächig auf dem die Öffnung überdeckenden Teil (B 17) des Deckels auf, sodaß zwischen der die Öffnungen (B 13) aufweisenden Fläche des Deckels und der Oberseite (Nutzfläche) des Filters ein Zwischenraum verbleibt. Hierzu können beispielsweise Abstandshalter (B 18) an der Fläche befertigt sein. Hierdurch kommt es nicht zu einem zu großen Druckverlust und dennoch kann die gesamte Fläche des Sintermaterials zur Durchströmung genutzt werden.
In einer zweiten Ausfuhrungsfonn ergreift und verschließt der Deckel als Formkörper (C) einen Stempel (E), der ebenfalls einen Innenraum (E 12) hat. Hierbei sind, da bei Gebrauch des Stempels (E) keine Heiz-/Bekühlvorgänge/Absaugvorgänge durchgeführt werden, keine durch Aerosolfilter verschlossenen Luftdurchöffhungen erforderlich. Somit kann das Bauteil (BIl) auch von außen über die Entnahmeöfihung (E 14) des Stempels schließen. Der Stempel (E) ist für ein Verfahren zur Isolierung von Nukleinsäuren aus einer porösen, komprimierbaren Matrix so konstruiert, daß er in ein Gefäß hineinragt, welches die poröse, komprimierbare Matrix enthält. Das Gefäß wird in diesem Fall Elutionsgefäß (D) genannt. Die Matrix ist bevorzugt Teil eines Formkörpers (C), in dessen Innenraum der Stempel hineinragt. Durch Druck auf den Deckel (B) wird der Stempel gegen die Matrix gepreßt, und die Flüssigkeit mit den darin befindlichen Nukleinsäuren dringen in den Innenraum des Stempels ein.
Der Verschluß und das Ergreifen der Gefäße mit dem erfindungsgemäßen Deckel ist bevorzugt reversibel. Sofern zwei verschiedene Gefäße gleichzeitig verschlossen werden sollen, sind die Kraftschlüsse zu jedem Gefäß bevorzugt verschieden. In der oben genannten ersten Ausfuhrungsform ist der Kraftschluß zu dem Formkörper (C) größer als zu dem Probengefäß (A). In der zweiten Ausfuhrungsform ist der Kraftschluß zu dem Elutionsgefäß (D) und dem Stempel (E) so gering, daß sich der Deckel von beiden löst, bevor sich der Stempel aus dem Elutionsgefäß löst.
In einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform befindet sich an dem Teil eines Deckels, welcher dem Probengefäß abgewandt ist (Außenseite) ein sich im wesentlichen senkrecht zu der Verschlußöffhung erstreckendes Bauteil (B 12) zum Ergreifen des Deckels. Der Begriff
"im wesentlichen senkrecht" soll im Sinne der Erfindung bedeuten, daß das Bauteil (B 12) eine Symmetrieachse oder Ebene aufweist, die zu einer über die Verschlußöffiiung gedachten Ebene einen Winkel zwischen 85 und 90 ° aufweist. Besonders bevorzugt ragt das Bauteil exakt senkrecht (mit Ausnahme der Fertigungstoleranzen) von der gedachten Ebene weg. Das Bauteil (B 12) kann hierbei im verschlossenen Zustand des Gefäßes (A) außerhalb des zu verschließenden Gefäßes liegen, bevorzugt ist es aber innerhalb des zu verschließenden Gefäßes positioniert. Bevorzugt ist das Bauteil rotationssymmetrisch, insbesondere zylindrisch, wobei die Länge des Zylinders größer ist als sein Durchmesser. Bevorzugt wird der Durchmesser dieses Zylinders möglichst klein gewählt. Insbesondere ist der Durchmesser des Zylinders kleiner als die Hälfte des Durchmessers des die Öffnung (AlO) abdeckenden Teils des Deckels. Dies gewährleistet die sichere Aufnahme des Deckels über das Bauelement (B 12) durch eine Greifzange in Form eines sogenannten Deckelhändlers. Diese Greifzange kann z. B. die Konstruktion der üblicherweise verwendeten Druckbleistifte haben, bei denen sich die Zange bei Druck auf einen hierfür vorgesehenen mechanischen Teil zur Aufnahme des Bauteils öffnet und sich bei Reduzierung des Druckes von außen um den Zylinder schließt. Es hat sich erwiesen, daß diese Art des Ergreifens von Bauelementen für die Verwendung des Deckels zum Verschluß von Probengefaßen besonders einfach ist und sich sogar auf kleinstem Raum, wie er in 96 well Mikrotiterplattenformaten gegeben ist, realisieren läßt. Für die zuverlässige Funktion (Festhalten, Positionieren) ist es besonders zweckmäßig, wenn das Bauelement (B 12) eine vergleichsweise lange Führung in der Greifzange aufweist. Das Bauelement (B 12) kann Rillen aufweisen, welche ein Abrutschen der Greifzange an dem Bauteil (B 12) verhindert und eine zuverlässige Haltefunktion gewährleistet.
Eine besonders bevorzugte Ausfuhrungsform 1 des Deckels, welche in Figur 1 im Längsschnitt gezeigt ist, besteht aus einer zylinderförmigen Kappe (B) mit aufgesetztem zylinderformigem Stift (B12) und mehreren Belüftungskanälen (B13), welche von innen mit einem Aerosolfilter (B 14) abgedichtet sind. Die ringförmigen Stege (Bl 1) dienen außerdem zum Befestigen des Filters (B 14). Die Wände eines Probegefaßes (A) mit einer inneren Form (A17) und einer äußeren Form (A19) und eines Formkörpers (C) mit einer inneren Kontur (C 16) und einer äußeren Kontur (C 12) sind angedeutet.
In Figur 2 ist ein Deckel in einem Zustand gezeigt, in dem er ein Probengefaß (A) und einen Formkörper (C) verschließt (Ausfuhrungsform 1),
In Figur 3 sind schematisch die Zwischenstufen eines Nukleinsäureisolierungsverfahrens gezeigt.
AUTOR.DT\PATENT\413«>3DE.KN
In Figur 4 ist ein erfindungsgemäßer Deckel in einem Zustand gezeigt, in dem er einen Formkörper (C) und ein Elutionsgefäß (D) verschließt (Ausführungsform 2). Der Zustand, in dem auch noch der Stempel (E) verschlossen und ergriffen ist, ist in Figur 3 (zweitletzte Teilzeichnung) bzw. Figur 8 zu sehen.
In Figur 5 ist ein Deckel gezeigt, bei dem das Bauteil (B 12) innerhalb des Probengefäßes liegt.
In Figur 6 ist ein Gerät zum Ergreifen der erfindungsgemäßen Deckel schematisch gezeigt. Schematisch sind auch Bauteile zum Einrasten des jeweiligen Betriebszustandes (leer, Position B; greifen, Position A) gezeigt.
In Figur 7 ist ein Längsschnitt eines weiter fortentwickelten Geräts zum Ergreifen des Deckels gezeigt. Es funktioniert auf dem Prinzip eines Druckbleistifts.
Im Folgenden werden Abmessungen angegeben, wie sie sich als zweckmäßig für den erfindungsgemäßen Deckel nach der ersten Ausfuhrungsform erwiesen haben.
Außendurchmesser des Deckels: 8,8 mm
Innendurchmesser des Deckels: 7,2 mm
Höhe des Deckels inklusive Bauteil (B 12): 14,6 mm
Durchmesser der Belüftungskanäle (B 13): 0,8 mm
Höhe der Belüftungskanäle (B 13): 0,315 mm
Dicke des Filters (B 14): 1,6 mm
Radius des Bauelements (B 11): 2,5 mm
Wandstärke des Bauteils (B 11): 0,4 mm
Höhe des Bauteils (B 12): 7,0 mm
Durchmesser des Bauteils (B 12): 1,9 mm
Die entsprechenden Innenmaße des Probengefäßes (A) und des Formkörpers (C) sind auf die genannten Maße angepaßt.
Erfindungsgemäße Deckel (B) können auf einfache Weise durch Spritzgrußverfahren aus thermoplastischen Kunststoffen, bevorzugt Polypropylen (Typ Novolen® 1100 U.CX) hergestellt werden. Auch die hier erwähnten Gefäße können so hergestellt werden. Eventuell eingesetzte Filtermaterialien können an die vorgesehenen Stellen eingepreßt oder/und geklebt oder verschweißt werden.
Der erfindungsgemäße Deckel kann bevorzugt in Verfahren zur Isolierung von Nukleinsäuren eingesetzt werden. Ein solches Verfahren ist im folgenden unter Bezugnahme auf
AUrOR-DfI\PATENT\4I3«)GDaKN
&bull; ·* 4
FIG 3 beschrieben. Erfindungsgemäße Deckel können hier sogar zweimal eingesetzt werden, nämlich zum Verschluß und der Handhabung des Probengefäßes (A) und des Formkörpers (C) (Ausfuhrungsform 1) sowie des Elutionsgefäße (D) und des Stempels (E) (Ausführungsform 2).
In der besonderen Ausfuhrungsform für die Aufarbeitung nukleinsäurehaltiger Probenlösungen, werden folgende Arbeitsschritte durchgeführt. In einem ersten Schritt (&Ggr;) wird eine zellhaltige Probenflüssigkeit in einem Probegefäß (A) mit einem Material inkubiert, an welches die Zellen gebunden werden, aus denen Nukleinsäuren gewonnen werden sollen. Hierzu kann dieses Material entweder spezifische Bindeeigenschaften für die Oberfläche der Zellen aufweisen, &zgr;. B. durch Immobilisierung von Antikörpern gegen Oberflächenantigene oder ein Absorbermaterial (Al 6), es kann jedoch auch ein Material mit Filtereigenschaften (Al 5) vorgesehen sein, durch welches die Zellen zurückgehalten werden, wenn die Flüssigkeit durch das Material durchtritt, z. B. aus dem Probengefaß entfernt wird. Bedingungen für die Immobilisierung von Zellen an Oberflächen sind dem Fachmann bekannt, z. B. aus Methods in Enzymology Vol. 171, Biomembranes / Part R Transport Theory: Cell and Model Membranes, Edited by Sidney Fleischer, Becca Fleischer, Department of Molecular Biology, Vanderbilt University, Nashville, Tennessee.
Während der Inkubation ist das Probengefäß bevorzugt durch einen erfindungsgemäßen Deckel (B) verschlossen, um aktiven bzw. passiven Kontaminationsschutz zu gewährleisten. Dieser Deckel entspricht in seiner Konstruktion FIG 1. Er weist Luftdurchtrittsöfihungen (B 13) auf, die beim Aufsetzen und Andrücken des Deckels den Austritt von Luft erlauben, sodaß der entstehende Überdruck keine Flüssigkeit aus dem Probengefäß (A) (z. B. über eine untenliegende Austrittsöffiiung) herausdrückt.
In einem weiteren Schritt wird die Flüssigkeit aus dem Probengefäß entfernt, während Zellen, deren Nukleinsäuren isoliert werden sollen, in an das Material gebundenem Zustand im Probengefäß zurückbleiben. Sofern es sich bei dem zeilbindenden Material um partikuläre Materialien handelt, kann ein Zurückhalten auch dadurch erreicht werden, daß das Material magnetisch ist und ein Magnetfeld von außen an das Probengefäß angelegt wird, welches so stark ist, daß das partikuläre Material im Probengefaß zurückbleibt, wenn die Flüssigkeit entfernt wird. Das Entfernen der Flüssigkeit kann auf verschiedenste Weise geschehen. Beispielsweise kann die Flüssigkeit durch eine räumlich von der Einlaßöffnung (AlO) getrennte Auslaßöffhung (A12) entfernt werden. Sofern die Auslaßöfmung im unteren Teil des Probengefäßes und unterhalb der zurückgehaltenen Zellen gelegen ist, kann die Flüssigkeit, &zgr;. &Bgr;. unter Anlegen eines leichten Vakuums, abgesaugt werden. Hierzu kann beispielsweise an der Auslaßöfmung ein Ventil vorgesehen sein, welches sich durch Anlegen von Unterdruck öflhet. Beim Absaugen der Flüssigkeit durch das Ventil kann der Deckel
AUTOR. OT\PATENT\41360GDR.KN
&bull; - Ä
(B) aufgrund der Lufdurchtrittsöflhungen (B 13) auf dem Gefäß verbleiben. Die Luft, die durch die Öffnungen in das Gefäß hinein bzw. durchgesaugt wird, wird von Kontaminationen weitgehend durch den Filter (B 14) befreit. Die Stege (B18) halten den Druckverlust gering.
Zur weitgehenden Entfernung eventuell störender Probenbestandteile von den Zellen können ein oder mehrere Waschschritte vorgesehen werden. Hierzu wird der Deckel (B) entfernt und in das Probengefäß eine Waschflüssigkeit eingefüllt, in der sich eventuelle Verunreinigungen lösen, die jedoch die Bindung der Zellen an die Oberfläche des zellbindenden Materials nicht wesentlich beeinträchtigen. Solche Waschlösungen sind dem Fachmann z. B. aus den Zellseparationsprotokollen bzw. aus entsprechenden Reinigungskitsprotokollen für Nukleinsäuren bekannt. Sie richten sich im wesentlichen nach der Art der Bindung der Zellen an das Material.
Nachdem gegebenenfalls die letzte Waschlösung aus dem Probengefäß (A) entfernt wurde, werden die gereinigten, angereicherten Zellen mit einer geeigneten Lyseflüssigkeit zur Freisetzung der Nukleinsäuren aus den Zellen in Kontakt gebracht. Die Reagenzien dieser Lyselösung richten sich weitgehend nach der Art der immobilisierten Zellen. Sofern es sich bei den Zellen um Bakterien handelt, enthält die Lyselösung bevorzugt Proteinase K zum Abbau der Zellwand. Gewünschtenfalls wird die Lyse durch Erhitzen bzw. Abkühlen sowie Mischen der Reaktionsmischung unterstützt. Sofern es sich bei dem zellbindenden Material um magnetische Partikel handelt, kann die Mischung auch mittels Magneten vorgenommen werden. Außerdem ist eine Mischung durch Schütteln des Probengefäßes möglich. Am Ende dieses Aufschlusses liegen die zu isolierenden Nukleinsäuren frei in der Lösung vor.
Auch während der Lyse ist das Reaktionsgefäß bevorzugt durch einen Deckel verschlossen, um Kontaminationen aus der Umgebung zu verhindern. Nach Ende der Lyse wird der Deckel, bevorzugt mit Hufe einer entsprechenden mechanischen Vorrichtung, entfernt. Danach wird in das Probengefaß, welches eine Mischung von Abbauprodukten der Zellen sowie die Nukleinsäuren enthält, ein Formkörper (C) eingeführt, dessen äußere Kontur (C 12) auf die innere Kontur (Al 7) des Probengefäßes abgestimmt ist. Dieser Formkörper ist hohl und in Richtung auf das Probengefäß und die Reaktionsmischung hin durch einen Filter (Cl 1) verschlossen. Die Einführung des Formkörpers (C) erfolgt bevorzugt mit HuTe eines Bauelementes (B 11) des Deckels (B), der außerdem ein Bauelement (B 10) enthält, welches zum Verschluß des Probengefäßes geeignet ist. In diesem Fall wird der Formkörper mit dem Deckel (B) ergriffen (&Pgr;) und gleichzeitig mit dem Verschließen des Probengefäßes in das Probengefäß eingeführt (UI). Während dieses Vorgangs wird außerdem die Reaktionsmischung durch den Filter (Cl 1) in den Hohlraum (C14) des Formkörpers eindringen (JV). Durch das Vorsehen des Filters können einerseits große Partikel an dem Eintritt in den
AIjrORjmPATONT\41360ODE.KN
Hohlraum gehindert werden und andererseits kann, wenn der Filter nukleinsäurebindende Eigenschaften hat, schon während des Durchtritts der Reaktionsmischung eine Bindung der Nukleinsäuren an den Filter erreicht werden. In diesem Fall ist es zweckmäßig, ein glasfaserhaltiges Filtermaterial zu wählen.
In einem nächsten Schritt wird die verbleibende Lysereaktionsmischung aus der durch A und C gebildeten Vorrichtung entfernt, z. B. durch Absaugen durch eine untenliegende Auslaßöfihung (Al 1) im Probengefaß. Auch die in den Hohlkörper (C14) des Formkörpers eingedrungene Lösung wird entfernt, so daß der Filter möglichst keine Flüssigkeitsreste mehr enthält. Danach wird der bisher verwendete Deckel (B) entfernt, wobei der Formkörper (C) zunächst im Probengefäß verbleibt (eingerastet) (V).
Gleichzeitig oder anschließend wird ein Elutionsgefaß (D) zur Aufnahme des Formkörpers (C) vorbereitet. Ein gegebenenfalls auf diesem Gefäß befindlicher Deckel (B, Ausführungsform 2) wird entfernt (VI). Bevorzugt wird vor Überführung des Formkörpers (C) in das Elutionsgefaß (D) eine Elutionslösung in das Elutionsgefaß vorgelegt, z. B. einpipettiert. Sie enthält Reagenzien, unter deren Einwirkung die immobilisierten (gebundenen) Nukleinsäuren von dem Material eluiert, d. h. gelöst, werden. Die Zusammensetzung der Elutionslösung und die Bedingungen der Elution richten sich nach der Art der Bindung der Nukleinsäuren an das Material im Filter (C). Geeignete Bedingungen sind dem Fachmann bekannt. Der ursprünglich das Elutionsgefaß verschließende Deckel (B) wird auf das Probengefäß (A) mit dem Formkörper (C) aufgesteckt (VII).
Zur Entnahme des Formkörpers (C) aus dem Probengefäß (A) wird der Formkörper (C) mit dem Deckel (B) entfernt (VET). Die Kombination aus Deckel und Formkörper wird anschließend in das Elutionsgefaß eingeführt (JX). Bevorzugt enthält der Formkörper (C) Mittel (C 13) zur Fixierung des Formkörpers im Elutionsgefaß (D), die bewirken, daß der Formkörper nur unter Zerstörung des Formkörpers (C) oder des Gefäßes (D) oder mit einer Kraft, die größer ist als die Kraft, die zur Lösung des Deckels (B) vom Formkörper (C) erforderlich ist, aus dem Gefäß (D) entfernt werden kann. Eine Entfernung des Formkörpers aus dem Elutionsgefaß ist nicht beabsichtigt.
Während des Eindringens des Formkörpers (C) in das Elutionsgefaß dringt die eventuell vorgelegte Elutionslösung in den Filter (Cl 1) und löst dabei die immobilisierte Nukleinsäure von der festen Matrix ab. Je nach Menge der vorgelegten Elutionslösung wird entweder nur der Filter mit der Elutionslösung getränkt oder/und dringt die Elutionslösung mit den wieder gelösten Nukleinsäuren in den Hohlkörper (C 14) ein. Damit die Elution der Nukleinsäuren möglichst vollständig verläuft, sollte die Innenkontur des Elutionsgefäßes möglichst dicht an die Außenkontur des Formkörpers angepaßt sein.
In einem folgenden Schritt wird der Deckel (B) von der Kombination aus Formkörper (C) und Elutionsgefäß (D) entfernt (X). Er wird benutzt, um einen Stempel (E) aufzunehmen (XS) und in den Hohlraum des Formkörpers (C) einzuführen (XH). Dieser Deckel greift von innen in den Stempel (E). Der Stempel wird so kräftig gegen den Filter (Cl 1) gepreßt, daß Flüssigkeit aus dem Filter durch eine in der Andrucksfläche befindliche Öffnung in einen Innenraum des Stempels eindringt. Dieser Vorgang ist besonders effektiv, wenn die Andrucksfläche in ihrer äußeren Kontur zumindest in dem Bereich, in dem die Auspressung stattfinden soll, an die innere Kontur des Formkörpers (C) angepaßt ist. Der Stempel (E) kann in dieser Lage, z. B. durch Einrasten, fixiert werden. In der so gebildeten Vorrichtung kann die nukleinsäurehaltige Lösung aufbewahrt werden.
Zur Entnahme einer gewünschten Menge an Nukleinsäurelösung kann der eventuell vorhandener Deckel entfernt (&KHgr;&Pgr;&Igr;) und über eine Öffnung des Innenraums des Stempels die gewünschte Menge an Lösung entnommen werden, z. B. in einem Pipettiervorgang (XIV). Anschließend kann der Deckel wieder aufgesetzt werden.
Der erfindungsgemäße Deckel ist äußerst vorteilhaft einsetzbar. Er verringert die Kontaminationsgefahr für Proben, die sich in einem durch den Deckel verschlossenen Gefäß befinden und ist in Verfahren, die mit mechanischen Vorrichtungen zum Öffiien und Verschließen der Gefäße arbeiten, einsetzbar. Daneben sind natürlich auch manuelle Verfahren mit Hilfe einfacher Handgeräte zum Öffnen/Verschließen geeignet.
Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Verschluß und zur erneuten Öffnung des Gefäßes, gekennzeichnet durch
Einführen eines Formkörpers (C), der von einem Deckel (B) ergriffen ist, in das Gefäß, so daß der Deckel das Gefäß verschließt, und
Entfernung des Deckels von dem Gefäß und dem Formkörper (C), wobei der Formkörper in dem Gefäß verbleibt.
Hierzu weist der Formkörper bevorzugt Mittel auf, die in ein entsprechendes Mittel des Gefäßes einrasten, so daß die für eine Entfernung des Deckels erforderliche Kraft geringer ist als die für die Entfernung des Formkörpers aus dem Gefäß.
Ein besonders bevorzugtes Verfahren beinhaltet die anschließende Entnahme des Formkörpers aus dem Gefäß mit Hilfe eines Deckels, der den Formkörper mit einer Kraft ergreift, die größer ist als die Kraft, mit der der Formkörper von dem Gefäß festgehalten wird.
AUTOR.rmPATENTU13iOGDE.KN
&bull; &phgr; »*J &phgr; · &phgr; &phgr; &phgr; &phgr;
&phgr; *«■ &Igr;&phgr;&Igr; Mi * &Phi;&Phi;&Phi; &Phi; &phgr; &phgr; &Phi; *
&phgr; &phgr; · · # &igr; &igr;·&igr;&igr; &igr; &phgr;&phgr;&phgr; &phgr;
Bezugszeichenliste: 10 B 10 Probegefäß
&Phi;&Phi; III ·· Il A 11 11 Einlaßöffnung
15 12 Auslaßöffhung
17 13 Filtermaterial
19 14 Innere Form
15 Außenform
16 Deckel
17 Bauelement zum Verschluß des Probengefaßes A
18 Bauelement zum Ergreifen des Formkörpers C
Bauteile zum Ergreifen des Deckels
Luftdurchtrittsöffiiung
Filterelement
Element zum Einrasten von B10 in A
Dichtlippe
Teil des Deckels, der die Öffnung überdeckt
Rillen
C Formkörper
11 poröse Matrix
12 äußere Kontur
13 Mittel zur Fixierung des Formkörpers im Elutionsgefäß
14 Hohlkörper
15 Mittel zur Befestigung eines Deckels
16 innere Kontur
D Elutionsgefäß
E Stempel
12 Innenraum
14 Entnahmeöffhung
AinOR.DTI\PATENTW13«>GDEJCN

Claims (8)

Ansprüche
1. Deckel zum Verschluß einer Öffnung eines Gefäßes, gekennzeichnet durch
- ein Bauelement (B 10), das der zu verschließenden Öffnung des Gefäßes angepaßt ist und
- ein Bauelement (B 11) zum Ergreifen eines in das Gefäß einfuhrbaren Formkörpers
2. Deckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (BIO) der Öffnung innenseitig angepaßt ist.
3. Deckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel ein sich im wesentlichen senkrecht zu der Verschlußöffhung erstreckendes Bauteil (B 12) zum Ergreifen des Deckels aufweist.
4. Deckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er Luftdurchtrittsöffhungen (B 13) enthält, die mittels eines Filterelementes (B 14) verschlossen sind.
5. Deckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (BIO) ein Element (BIS) enthält, welches im geschlossenen Zustand des Gefäßes in ein entsprechendes Element des Gefäßes einrasten kann.
6. Deckel gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (B 12) im wesentlichen lang und zylindrisch ist.
7. Deckel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Öffnung überdeckenden Teil (B 17) des Deckels, in dem sich die Luftdurchtrittsöffhungen befinden, Abstandshalter (B 18) angebracht sind, sodaß zwischen dem Teil (B 17) und der Oberseite des Filterelements ein Zwischenraum verbleibt.
8. Deckel zum Verschließen einer Öffnung eines Gefäßes, gekennzeichnet durch ein Bauelement (BIO), das der zu verschließenden Öffnung des Gefäßes angepaßt ist, und ein sich im wesentlichen senkrecht zu der Öffnung erstreckendes Bauteil (B 12) zum Ergreifen des Deckels.
AOTOR-OTVPATENMIMOGOEJCN
DE29505707U 1995-03-31 1995-04-01 Deckel zum Verschluß von Gefäßen Expired - Lifetime DE29505707U1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29505707U DE29505707U1 (de) 1995-04-01 1995-04-01 Deckel zum Verschluß von Gefäßen
ES96104922T ES2186742T3 (es) 1995-04-01 1996-03-28 Sistema y procedimiento para el cierre de recipientes.
DE59609895T DE59609895D1 (de) 1995-04-01 1996-03-28 System und Verfahren zum Verschluss von Gefässen
EP96104922A EP0734769B1 (de) 1995-03-31 1996-03-28 System und Verfahren zum Verschluss von Gefässen
US08/617,657 US5957822A (en) 1995-04-01 1996-04-01 Lid for closing vessels
JP08078762A JP3112064B2 (ja) 1995-04-01 1996-04-01 容器を閉じるための蓋

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29505707U DE29505707U1 (de) 1995-04-01 1995-04-01 Deckel zum Verschluß von Gefäßen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29505707U1 true DE29505707U1 (de) 1996-05-02

Family

ID=8006355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29505707U Expired - Lifetime DE29505707U1 (de) 1995-03-31 1995-04-01 Deckel zum Verschluß von Gefäßen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29505707U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20316930U1 (de) * 2003-11-04 2005-03-17 Braun Melsungen Ag Vorrichtung zum Verbinden und/oder Abdecken bzw. Verschließen von Schläuchen, Behältern o.dgl. Gegenständen

Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH267666A (de) * 1944-07-04 1950-04-15 Simon Freeman William Verschlusseinrichtung für die Halsöffnung von Behältern.
FR1066053A (fr) * 1951-08-30 1954-06-02 Tête de bouchou pour bouchons à tête rapportée
DE1432114A1 (de) * 1963-02-26 1969-02-13 Bouchage Mecanique Die Entnahme bestimmter Fluessigkeitsmengen aus einer Flasche ermoeglichender Stopfen
DE2419510A1 (de) * 1973-04-23 1974-11-07 Jintan Terumo Co Elastomerer stopfen oder pfropfen
DE8503219U1 (de) * 1985-02-06 1985-03-28 Mauser-Werke GmbH, 5040 Brühl Verschluss mit Entgasungsventil
US4713219A (en) * 1984-01-24 1987-12-15 Eppendorf Geratebau Netheler & Hinz Gmbh Plastic reaction vessel
DE8622818U1 (de) * 1986-08-26 1989-08-17 C.A. Greiner und Söhne GmbH & Co KG, 72622 Nürtingen Flasche zur Züchtung und Erhaltung von Zellkulturen
US4956298A (en) * 1988-01-13 1990-09-11 Stephan Diekmann Separation or reaction column unit
DE4315726A1 (de) * 1992-05-11 1993-11-18 Brandeis University Waltham Verschließbarer Behälter für Laborproben und dergleichen, insbesondere Mikrozentrifugenröhrchen
DE4222560A1 (de) * 1992-07-09 1994-01-13 Peter Prof Dr Menzel Verschlußstopfen

Patent Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH267666A (de) * 1944-07-04 1950-04-15 Simon Freeman William Verschlusseinrichtung für die Halsöffnung von Behältern.
FR1066053A (fr) * 1951-08-30 1954-06-02 Tête de bouchou pour bouchons à tête rapportée
DE1432114A1 (de) * 1963-02-26 1969-02-13 Bouchage Mecanique Die Entnahme bestimmter Fluessigkeitsmengen aus einer Flasche ermoeglichender Stopfen
DE2419510A1 (de) * 1973-04-23 1974-11-07 Jintan Terumo Co Elastomerer stopfen oder pfropfen
US4713219A (en) * 1984-01-24 1987-12-15 Eppendorf Geratebau Netheler & Hinz Gmbh Plastic reaction vessel
DE8503219U1 (de) * 1985-02-06 1985-03-28 Mauser-Werke GmbH, 5040 Brühl Verschluss mit Entgasungsventil
DE8622818U1 (de) * 1986-08-26 1989-08-17 C.A. Greiner und Söhne GmbH & Co KG, 72622 Nürtingen Flasche zur Züchtung und Erhaltung von Zellkulturen
US4956298A (en) * 1988-01-13 1990-09-11 Stephan Diekmann Separation or reaction column unit
DE4315726A1 (de) * 1992-05-11 1993-11-18 Brandeis University Waltham Verschließbarer Behälter für Laborproben und dergleichen, insbesondere Mikrozentrifugenröhrchen
DE4222560A1 (de) * 1992-07-09 1994-01-13 Peter Prof Dr Menzel Verschlußstopfen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Prospekt: Nalgene Labware, Kunststofflaborartikel, 1992, S.32 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20316930U1 (de) * 2003-11-04 2005-03-17 Braun Melsungen Ag Vorrichtung zum Verbinden und/oder Abdecken bzw. Verschließen von Schläuchen, Behältern o.dgl. Gegenständen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2030684B1 (de) Vorrichtung zur Bereitstellung von pipettierbaren Substanzen
EP0676643B1 (de) System zur kontaminationsfreien Bearbeitung von Reaktionsabläufen
EP2753426B1 (de) Einlassventil für kammersysteme und probenbehälter sowie kammersysteme und probenbehälter mit derartigen einlassventilen
DE60031526T2 (de) Durchdringbare kappe mit innerer spitze
EP0734769B1 (de) System und Verfahren zum Verschluss von Gefässen
DE69429783T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur sammlung von zellen aus einer flüssigen probe
EP1001845B1 (de) System zum zurverfügungstellen biologischer materialien
DE69917386T2 (de) Mikroplattenaufbau und Verschluss
WO2002030774A1 (de) Verschlusselement und verschlusssystem
EP1110609A2 (de) System zur Bearbeitung von Proben in einer Mehrkammeranordnung
DE3029631A1 (de) Sammelbehaelter zur aufnahme gefaehrlicher biologischer fluessigkeiten
EP0734768B1 (de) Verfahren zur Bindung eines biologischen Materials
EP0734749B1 (de) Verfahren zur Isolierung eines biologischen Materials
DE102008007352B4 (de) Vorrichtung zur Gewinnung, Konservierung und Lagerung von Probenmaterial mit einem Probenbehälter
EP1790414A1 (de) Proben-Röhrchen und System zum Aufbewahren und Bereitstellen von Nukleinsäure-Proben
EP1880765A2 (de) Mikrofluidsystem
DE29505652U1 (de) Gefäß zur kontaminationsreduzierten Behandlung von Flüssigkeiten
EP0836884A2 (de) System zur kontaminationsfreien Bearbeitung von thermischen Reaktionsprozessen
EP1934574B1 (de) Probenahmesystem für fluide proben
WO2017129800A1 (de) Einweg-anschlusseinrichtung
CH615129A5 (de)
DE3833086A1 (de) Zellkulturbehaelter
EP0515582B1 (de) Küvette zur aufnahme von auf optischem wege zu untersuchenden substanzen
DE29505707U1 (de) Deckel zum Verschluß von Gefäßen
DE102017220525A1 (de) Adapter zur Probeneingabe in eine mikrofluidische Vorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 19960613

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 19980708

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: ROCHE DIAGNOSTICS GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: BOEHRINGER MANNHEIM GMBH, 68305 MANNHEIM, DE

Effective date: 19990401

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20010622

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20030506

R071 Expiry of right