-
Gebiet der
Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft Kappen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 für die
Verwendung zusammen mit Flüssigkeits-enthaltenden
Gefäßen, wie
zum Beispiel die, die entworfen wurden, um biologische Proben für klinische
Analysen und Patientenbeobachtung oder -diagnose aufzunehmen und aufzubewahren.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Kappe, die
durch eine Flüssigkeitstransfervorrichtung,
die verwendet wird, um Flüssigkeiten
in oder aus einem Flüssigkeits-enthaltenden Gefäß zu transferieren,
durchdringbar ist, wobei das Gefäß und die
Kappe während
eines Flüssigkeitstransfers
physikalisch und abdichtbar verbunden bleiben.
-
Die
Beschreibung betrifft ebenfalls Flüssigkeitstransfervorrichtungen,
die nicht Teil der vorliegenden Erfindung sind, welche verwendet
werden können,
um die Kappen der vorliegenden Erfindung zu durchdringen. Insbesondere
sind diese Flüssigkeitstransfervorrichtungen
angepasst, um eine oder mehrere Rippenstrukturen zu beinhalten,
welche die Durchdringungs- oder die Verstärkungscharakteristika der Flüssigkeitstransfervorrichtungen
verbessern und/oder welche bei der Bildung von Lufträumen zur Entlüftung verbrauchter
Luft aus dem Inneren einer Sammelvorrichtung hilfreich sein können. Die
Lufträume
können
ebenfalls bei der Gleichgewichtseinstellung des Innenluftdrucks
einer Sammelvorrichtung mit dem Umgebungsluftdruck, der die Sammelvorrichtung
umgibt, unterstützen.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Sammelvorrichtungen
sind eine Art einer Kappen- und Gefäßkombination, die gewöhnlich für die Aufnahme
und die Lagerung biologischer Proben zur Abgabe an zum Beispiel
ein klinisches Labor, wo die Proben analysiert werden können, um
die Existenz oder den Zustand einer bestimmten Bedingung oder das
Vorhandensein eines bestimmten Infektionserregers zu bestimmen,
verwendet werden. Arten biologischer Proben, die gewöhnlich gesammelt
und zur Analyse an klinische Labors abgegeben werden, beinhalten
Blut, Urin, Auswurf, Speichel, Eiter, Schleim und zerebrospinale
Flüssigkeit.
Da diese Probenarten pathogene Organismen enthalten können, ist
es wichtig sicherzustellen, dass die Sammelvorrichtung so konstruiert
ist, dass sie während
des Transports von der Sammelstelle zur Analysestelle im Wesentlich
auslaufsicher ist. Dieses Merkmal einer Sammelvorrichtung ist besonders
kritisch, wenn sich das klinische Labor und die Sammeleinrichtung an
Stellen, die voneinander entfernt sind, befinden.
-
Um
ein Auslaufen zu verhindern, werden Kappen von Sammelvorrichtungen
typischerweise entworfen, um auf die Gefäßkomponente geschraubt, geschnappt
oder auf andere Weise kraftschlüssig
aufgesetzt zu werden, wobei dabei eine im Wesentlichen auslaufsichere
Dichtung zwischen der Kappe und dem Gefäß gebildet wird. Um zusätzlich das
Auslaufen der Proben zu verhindern, wird eine im Wesentlichen auslaufsichere
Dichtung, die zwischen der Kappe und dem Gefäß einer Sammelvorrichtung gebildet
wird, ebenfalls das Ausgesetztsein der Probe gegenüber potentiell
kontaminierenden Einflüssen
der umgebenden Umwelt verbessern. Dieser Aspekt einer auslaufsicheren
Dichtung ist wichtig zur Verhinderung der Einführung von Schadstoffen, die die
qualitativen oder quantitativen Ergebnisse eines Assays abändern könnten.
-
Während eine
auslaufsichere Dichtung das Lecken der Probe während des Transports verhindern
sollte, stellt die physische Entfernung der Kappe von dem Gefäß vor der
Probenanalyse eine andere Möglichkeit
für Kontamination
dar. Wenn die Kappe entfernt wird, könnte die Probe, die sich auf
der Unterseite der Kappe während
des Transports gesammelt haben könnte,
mit einem Anwender in Kontakt kommen, wobei der Anwender möglicherweise schädlichen
Pathogenen, die in der flüssigen
Probe vorliegen, ausgesetzt wird. Und wenn die Probe proteinös oder mukoid
ist oder wenn das Transportmedium Detergensien oder Tenside enthält, dann
kann ein Film oder Blasen, der/die sich um die Gefäßöffnung während des
Transports gebildet haben können,
herausspritzen, wenn die Kappe von dem Gefäß entfernt wird, wobei die
Probe dabei in der Umwelt verteilt wird.
-
Um
dieses Problem zu lösen,
betrifft EP-A-0521299 eine Reagenzflasche und eine Kappenanordnung,
wobei die Kappe einen Schnappdeckel mit einem Direktgelenk hat und
wobei sie eine einheitliche Konstruktion mit einem zylindrischen Kern
ist, der in einer konischen Spitze endet. Dieser Kern steht in Verbindung
mit einem Wischblatt zum Brechen des Meniskus oder der Flüssigdichtung
zwischen dem Kern und dem Flaschenhals, um den Fluss der Flüssigkeiten,
die sich auf der Rückseite der
Kappe gesammelt haben, zurück
in der Flasche zur Minimierung der Verdampfung und des Spritzens der
Flüssigkeit
zu verstärken.
Es ist ebenfalls möglich,
dass ein Probenrest aus einer Sammelvorrichtung, der sich auf der
behandschuhten Hand eines Anwenders befinden kann, durch routinemäßiges oder
sorgloses Entfernen der Kappen mit der Probe einer anderen Sammelvorrichtung
in Kontakt kommen wird. Ein anderes Risiko ist das Potential zur
Bildung eines Kontaminationsaerosols, wenn die Kappe und das Gefäß physisch
voneinander getrennt werden, was möglicherweise durch Kreuzkontamination zu
falschen positiven oder übertriebenen
Ergebnissen bei anderen Proben, die gleichzeitig oder nachfolgend
auf dem gleichen allgemeinen Gebiet untersucht werden, führt.
-
Bedenken
bezüglich
Kreuzkontamination sind besonders akut, wenn dass Assay, das durchgeführt wird,
den Nachweis von Nukleinsäure
beinhaltet und ein Amplifikationsverfahren beinhaltet, wie das gut
bekannte Polymerase-Kettenreaktions- oder transkriptionsvermittelte Amplifikationsverfahren.
Da die Amplifikation zur Verstärkung
der Assayempfindlichkeit durch Erhöhen der Quantität der Zielnukleinsäuresequenzen,
die in einer Probe vorliegen, vorgesehen ist, könnte das Transferieren sogar
einer winzigen Menge einer pathogenhaltigen Probe aus einem anderen
Behälter
oder einer Zielnukleinsäure aus
einer positiven Kontrollprobe zu einer ansonsten negativen Probe
zu einem falschen positiven Ergebnis führen.
-
Um
das Potential der Bildung kontaminierender Probenaerosole zu minimieren
und den direkten Kontakt zwischen Proben und Menschen oder der Umwelt
zu begrenzen, ist es wünschenswert
eine Kappe einer Sammelvorrichtung zu haben, die mittels einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
(zum Beispiel eine Pipettenspitze) durchdrungen werden kann, während die
Kappe physikalisch und abdichtend mit dem Gefäß verbunden bleibt. Und, um
Schaden an der Flüssigkeitstransfervorrichtung
zu verhindern, der deren Fähigkeit
Flüssigkeiten
vorhersehbar und zuverlässig
abzugeben oder aufzunehmen beeinflussen könnte, sollte das Kappendesign
die Kräfte
minimieren, die für
die Flüssigkeitstransfervorrichtung
notwendig sind, die Kappe zu durchdringen. Idealerweise könnte die
Sammelvorrichtung sowohl in manuellen als auch automatisierten Formaten
verwendet werden und währe
für die
Verwendung mit Pipettenspitzen, die aus Kunststoff hergestellt sind,
geeignet.
-
Außerdem wären Mittel
zur Kontrolle der Geschwindigkeit mit der Luft aus der Sammelvorrichtung
freigesetzt wird, während
die Flüssigkeitstransfervorrichtung
eine verbundene Kappe durchdringt, wünschenswert, da das Volumen
des Raumes, der durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung,
die in die Sammelvorrichtung eindringt, eingenommen wird, ein äquivalentes
Volumen an Luft aus dem Inneren der Sammelvorrichtung verdrängen muss.
In Abwesenheit eines solchen Mittels könnte eine Druckbewegung von
Luft aus der Sammelvorrichtung in die umgebende Umwelt die Bildung
und Freisetzung potentiell schädlicher
oder kontaminierende Aerosole oder Blasen fördern, wenn Proteine oder Tenside
in der flüssigen
Probe vorliegen. Deshalb wird eine Flüssigkeitstransfervorrichtung
benötigt,
welche eine kontrollierte Freisetzung von Luft aus einer durchdrungenen
Sammelvorrichtung erleichtert, um die Freisetzung einer flüssigen Probe
in Form von Aerosolen oder Blasen zu verhindern oder zu minimieren.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung löst
eine Anzahl der oben angesprochenen Problemen, indem eine Kappe
(20A–C)
bereitgestellt wird, die eine ringförmige obere Wandung (22),
eine Öffnung,
die durch einen Innenumfang (25) der oberen Wandung definiert ist,
eine konische Innenwand (33), die sich nach innen gerichtet
von der Öffnung
zu einer Spitze (34), die sich auf der Symmetrieachse (30)
der oberen Wand befindet, verjüngt,
eine ringförmige
Innenkante (49), die sich senkrecht zu der oberen Wandung
von einem Außenumfang
(38) der Innenwand zu dem Innenumfang der oberen Wandung
erstreckt, um zusätzlichen
vertikalen Raum in der Öffnung
bereitzustellen und Mittel, um die Kappe mit einem offenen Gefäß (50)
fest zu verbinden, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand
(33) eine Vielzahl von Rillen (35) beinhaltet,
um die Durchdringbarkeit der Innenwand mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
(70) zu verbessern, wobei jede der Rillen sich radial von
einem Startpunkt (31) an oder in der Nähe der Spitze nach außen erstreckt.
-
In
einem alternativen Aspekt, der nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, beinhaltet die Kappe keine ringförmige Kante, die angebracht
ist, um eine Oberfläche
des Gefäßes zu greifen,
sondern stattdessen bildet die ringförmige obere Wandung einen ringförmigen Ring
mit einer Unterseite, welche an einer Oberseite eines ringförmigen Rands
des Gefäßes mittels
eines Fixierungsmittels (zum Beispiel einem Klebstoff) befestigt
werden kann oder alternativ integral mit der Oberseite des Gefäßes geformt
sein kann.
-
Ebenfalls
beschrieben ist eine Flüssigkeitstransfervorrichtung,
die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
-
Diese
Flüssigkeitstransfervorrichtung
hat einen hohlen röhrenförmigen Körper, welcher
eine oder mehrere Rippenstrukturen an einer Außenseite, Innenseite oder sowohl
an Innen- und Außenseiten der
Flüssigkeitstransfervorrichtung
beinhaltet. Es wird erwartet, wenn sich die Rippenstrukturen auf
der Außenseite
befinden, sie Belüftungskanäle zwischen der
Außenseite
der Flüssigkeitstransfervorrichtung und
dem durchdrungenen Oberflächenmaterial
der Kappe bilden. Man hat herausgefunden, dass diese Belüftungskanäle die Freisetzung
von Luft aus dem Inneren einer durchdrungenen Sammelvorrichtung vorteilhaft
erleichtern, während
die Bildung und/oder die Freisetzung einer flüssigen Probe in Form eines Aerosols
oder von Blasen minimiert wird. Man nimmt ebenfalls an, dass Rippenstrukturen
auf der Außenseite
einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
die Festigkeitscharakteristika der Flüssigkeitstransfervorrichtung
verbessern und die Kraft, die benötigt wird, um eine durchdringbare
Kappe zu durchdringen, verringern. Man nimmt ebenfalls an, und dass
die Festigkeits- und Kraftverringerungcharakteristika mit Flüssigkeitstransfervorrichtungen
verbunden sind, die eine Rippenstruktur an einer Innenseite positioniert haben.
-
In
einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird die konische Innenwand der Kappe
angepasst, um eine Vielzahl von Rillen zu beinhalten, welche sich
radial von der Spitze, oder von einem oder mehreren Startpunkten
in der Nähe
der Spitze der konischen Innenwand nach außen erstrecken. Jede der Rillen
erstreckt sich teilweise oder vollständig von der Spitze, oder von
einem Startpunkt in der Nähe
der Spitze der konischen Innenwand zu einem Außenumfang der konischen Innenwand.
Die Rillen können
in der Form von Kanälen,
Kerben, Ätzungen
oder einer Serie von Perforationen auf mindestens einer Oberfläche der
konischen Innenwand sein und die Dicke jeder Rille ist geringer
als die Dicke nicht gerillter Teile der konischen Innenwand. Man
hat herausgefunden, dass die Rillen vorteilhafterweise die Kraft
verringern, die benötigt
wird, um die Kappe zu durchdringen und um begleitend Luftkorridore
zwischen Teilen der konischen Innenwand und der Flüssigkeitstransfervorrichtung
zu erzeugen, da Sektionen der konischen Innenwand, die durch die
Rillen definiert werden, sich von der Flüssigkeitsvorrichtung nach Durchdringung
wegschälen.
-
In
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat die ringförmige Kante einen oberen Teil,
der sich vertikal oberhalb der ringförmigen oberen Wandung erstreckt,
so dass die Oberseite der ringförmigen
oberen Wandung als eine Leiste zur Positionierung und Beibehaltung
eines Gewebematerials im Wesentlichen oberhalb der konischen Innenwand
und innerhalb der ringförmigen
Kante dienen kann. Das Gewebematerial kann aus irgendeinem Material
oder einer Kombination von Materialien sein, das beinhaltet ist,
um die Ausbreitung von Blasen, Aerosolen zu limitieren und/oder
um ein Wischmerkmal zur Entfernung von Flüssigkeit, die sich auf der
Außenseite
einer Flüssigkeitstransfervorrichtung befindet,
wenn sie durch die Kappe einer Sammelvorrichtung herausgezogen wird,
bereitzustellen. Das Gewebematerial nimmt bevorzugt Flüssigkeit von
der Flüssigkeitstransfervorrichtung
mittels Kapillarwirkung weg.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Kappe des Weiteren eine
Dichtung, welche an die ringförmige
obere Wandung oder einer ringförmige
Oberseite des oberen Teils der ringförmigen Kante angebracht ist
oder auf andere Art und Weise starr innerhalb einer Innenseite der
ringförmigen
Kante positioniert ist (zum Beispiel eine hohle zentrierte Harzscheibe
mit einer darauf befestigten Dichtung und mit einer Größe, um innerhalb
einer Innenseite der ringförmigen
Kante kraftschlüssig
zu passen und um einen Durchgang hindurch durch eine Flüssigkeitstransfervorrichtung zu
erlauben). Während
die Dichtung bevorzugt mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
durchdringbar ist, kann die Dichtung in einer solchen Art und Weise
an die Kappe angebracht sein oder damit verbunden sein, dass sie
von der Kappe vor der Durchdringung mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
getrennt werden kann. Die Dichtung kann bereitgestellt werden, um
Verunreinigungen von der konischen Innenwand (und, wenn vorhanden
dem Gewebematerial) fern zu halten, um bei der Vermeidung zu helfen, dass
Aerosole aus der Sammelvorrichtung freigesetzt werden, wenn die
Kappe durch eine Flüssigkeitstransfervorrichtung
durchdrungen wird und/oder um das Gewebematerial innerhalb der ringförmigen Kante
zu halten. Wie angezeigt, ist die Dichtung bevorzugt aus einem durchdringbaren
Material hergestellt, wie zum Beispiel einer Metallfolie oder Kunststoff,
und bedeckt die konische Öffnung
vor der Durchdringung vollständig
oder teilweise.
-
Weiter
ist unten eine Kappe beschrieben, die durch eine Kunststoffpipettenspitze
durch Anwendung einer Kraft von weniger als 8 Pfund auf eine Fläche der
Kappe durchdrungen werden kann, wobei diese spezifische Kappe nicht
Teil der vorliegenden Erfindung ist. Diese besondere Kappe beinhaltet ebenfalls
ein Gewebematerial, das oberhalb oder unterhalb eines durchdringbaren
Oberflächenmaterials der
Kappe positioniert ist und das weniger als ungefähr 4 Pfund Druck erfordert,
damit die Pipettenspitze hindurch treten kann. Das Gewebematerial
ist so in der Kappe angeordnet, dass es mindestens teilweise Aerosole
oder Blasen, die von einem verbundenen Gefäß während und/oder nach der Durchdringung der
Kappe durch die Kunststoffpipettenspitze entweichen, einfängt.
-
Zusätzlich ist
unten eine Überkappe,
die ein Gewebematerial enthält,
beschrieben, welche über einer
Kappe der vorliegenden Erfindung positioniert werden kann, wobei
die Überkappe
nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist. Eine ringförmige obere
Wandung der Überkappe
beinhaltet einen Innenumfang, der eine Öffnung definiert, welche so
groß ist,
damit sie eine Flüssigkeitstransfervorrichtung
zum Durchdringen der konischen Innenwand der Kappe aufnehmen kann.
Rippenstrukturen können
des Weiteren auf einer Innenseite einer ringförmigen Kante der Überkappe
beinhaltet sein, um einen kraftschlüssigen Passung zwischen der
Innenseite der Überkappe
und der ringförmigen
Außenkante
der Kappe bereitzustellen. Eine Dichtung kann ebenfalls an die ringförmige obere
Wandung der Überkappe
angebracht sein, um weiter Aerosol- oder Blasenfreisetzung von einer
Sammelvorrichtung zu minimieren, wenn die Kappe einmal durchdrungen
worden ist und/oder um das Gewebematerial innerhalb der ringförmigen Kante
der Überkappe
zu halten. Die Überkappe,
welche die Vorzüge
der Aerosol- und Blaseneindämmung
in einer getrennten Komponente bereitstellt, kann optional verwendet
werden, zum Beispiel mit einer Sammelvorrichtung, die eine Kappe
hat, der ein Gewebematerial fehlt, wenn die zu entfernende und zu
analysierende Probe im Verdacht steht einen Zielnukleinsäureanalyten,
der amplifiziert werden muss bevor ein Nachweisschritt durchgeführt wird, zu
enthalten.
-
Außerdem ist
unten eine Flüssigkeitstransfervorrichtung,
die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, beschrieben, welche
verwendet werden kann, um die Durchdringung der Kappen der vorliegenden
Erfindung und der Überkappe
zu erleichtern, und/oder welche das Belüften der Luft verbessert, wenn
sie aus einem Gefäß durch
Eindringen der Flüssigkeitstransfervorrichtung
verdrängt
wird. Diese besondere Flüssigkeitstransfervorrichtung
ist in ihrer Konstruktion hohl (obwohl die Flüssigkeitstransfervorrichtung
mit einem Aerosolverhinderungsfilter ausgestattet sein kann), wurde
entworfen, um durch eine Sonde oder eine Extension, die mit einem
Roboter- oder manuell betriebenen Flüssigkeitstransferapparat zum
Entnehmen und/oder Abgeben von Flüssigkeiten verbunden ist, verbunden
zu sein, und beinhaltet eine oder mehrere Rippenstrukturen. Diese Rippenstrukturen
erstrecken sich von einer Außenseite
des Körpers
der Flüssigkeitstransfervorrichtung nach
außen
und bevorzugt in einer allgemeinen vertikalen Richtung von einem
Punkt oder von Punkten an oder in der Nähe des distalen Endes der Flüssigkeitstransfervorrichtung.
Die erhöhte
Festigkeit und Masse, die diesen Rippenstrukturen zuordenbar ist, kann
die Kraft verringern, die erforderlich ist, um eine durchdringbare
Kappe zu durchstechen und in einigen Fällen werden sie es der Flüssigkeitstransfervorrichtung
ermöglichen,
annehmbar bei mehreren Penetrationen zu arbeiten.
-
Des
Weiteren ist unten eine Kunststoffpipettenspitze, die nicht Teil
der vorliegenden Erfindung ist, beschrieben, welche eine hohle Röhre und
konische Sektionen für
die Passage von Luft und/oder Flüssigkeiten
hindurch und eine oder mehrere untere Rippenstrukturen hat, die
sich auf der konischen Sektion befinden, welche sich von einer Außenseite der konischen
Sektion nach außen
erstrecken. Man nimmt an, dass diese unteren Rippenstrukturen die gleichen
Vorteile, die der in dem letzten Paragraph beschriebenen Flüssigkeitstransfervorrichtung
zuordenbar sind, bereitstellen.
-
Eine
weitere Kunststoffpipettenspitze, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, wird unten beschrieben, wobei sie eine hohle Röhre und
konische Sektionen für
die Passage von Luft und/oder Flüssigkeiten
hindurch und eine oder mehrere untere Rippenstrukturen, die sich
auf der konischen Sektion befinden, welche sich von einer Innenseite
der konischen Sektion nach innen erstrecken, hat. Wie bei der oben
beschriebenen Flüssigkeitstransfervorrichtung
nimmt man an, dass diese unteren Rippenstrukturen die Durchdringung
der Kappen der vorliegenden Erfindung und der oben beschriebenen Überkappe
erleichtern.
-
Eine
andere Kunststoffpipettenspitze, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, wird unten beschrieben, wobei sie eine hohle Röhre und
konische Sektionen für
die Passage von Luft und/oder Flüssigkeiten
hindurch und eine oder mehrere obere Rippenstrukturen auf der röhrenförmigen Sektion,
die sich von einer Außenseite
der röhrenförmigen Sektion
nach außen
erstrecken, hat, wobei mindestens eine dieser oberen Rippenstrukturen
ein Ende an oder in der Nähe
des distalen Endes der röhrenförmigen Sektion
hat. Diese oberen Rippenstrukturen sind entworfen worden, um bei
der Bildung von Lufträumen
zwischen dem durchdrungenen Oberflächenmaterial einer Kappe und
der Pipettenspitze zu helfen, um die Bewegung von Luft zu erleichtern,
die aus dem Inneren einer verbunden Sammelvorrichtung verdrängt wird,
wenn sie durch die Pipettenspitze eingenommen wird, und/oder so
dass der Luftdruck innerhalb und außerhalb der Sammelvorrichtung
nach Durchdringen der Kappe ins Gleichgewicht gebracht werden kann.
-
Eine
noch andere Kunststoffpipettenspitze, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, wird unten beschrieben, die die unteren und oberen
Rippenstrukturen der oben beschriebenen Ausführungsformen kombiniert, wobei
die unteren Rippenstrukturen sich von den oberen Rippenstrukturen
unterscheiden können
oder Paare von unteren und oberen Rippenstrukturen durchgehende
Rippenstrukturen, die sich von einem Punkt oder von Punkten auf
der konischen Sektion zu einem Punkt oder zu Punkten auf der röhrenförmigen Sektion
erstrecken, bilden können.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Entfernung einer
Substanz aus einer Sammelvorrichtung bereitgestellt, welches das
Durchdringen der Kappe einer Sammelvorrichtung, wie die oben beschriebenen,
mit einer Kunststoffflüssigkeitstransfervorrichtung
beinhaltet. Wenn die Kappe einmal durchdrungen worden ist, wird
die Substanz, die in einem Gefäß der Sammelvorrichtung
vorliegt, durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung
entnommen, bevor sie aus der Sammelvorrichtung entfernt wird.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Entfernung einer
Substanz aus einer Sammelvorrichtung bereitgestellt, welches das
Positionieren einer Probenbereitstellungsvorrichtung (zum Beispiel
ein Tupfer) entlang einer Innenseite einer Seitenwand eines Gefäßes beinhaltet,
indem das Gefäß mit einer durchdringbaren
Kappe starr verbunden wird. Die Kappe wird dann mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
durchdrungen, welche eine Substanz aus dem Gefäß entnimmt, bevor die Flüssigkeitstransfervorrichtung
aus der Sammelvorrichtung entfernt wird.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Beinhalten eines
Aerosols innerhalb einer Sammelvorrichtung nachdem ein Korridor
durch die Durchdringung einer verbundenen Kappe mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung,
wie zum Beispiel einer Kunststoffpipettenspitze, gebildet wurde,
bereitgestellt. Der gebildete Korridor kann teilweise während der
Durchdringung der Kappe durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung
und/oder während
der Entfernung der Flüssigkeitstransfervorrichtung
aus der Sammelvorrichtung offen sein. Somit kann die Aerosoleindämmung (entweder
teilweise oder vollständig)
stattfinden, wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung
die Sammelvorrichtung durch die Kappe betritt, wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung
aus der Sammelvorrichtung entnommen wird und/oder nachdem die Flüssigkeitstransfervorrichtung
vollständig
aus der Sammelvorrichtung entnommen worden ist. Das Material, das
für das
Enthalten eines beabsichtigten Aerosols ausgewählt wird, und dessen Anordnung
innerhalb der durchdringbaren Kappe sollte so sein, dass das Material
die Bewegung der Flüssigkeitstransfervorrichtung
in und aus der Sammelvorrichtung nicht wesentlich behindern wird.
Dieses Verfahren ist besonders in den Fällen verwendbar, wenn die Sammelvorrichtung
eine flüssige
Probe enthält,
welche im Verdacht steht ein Zielnukleinsäureanalyt zu haben, welcher
im Anschluss vor dem Nachweis unter Verwendung bekannter Amplifikationsverfahren amplifiziert
werden wird.
-
Die
Kappen der vorliegenden Erfindung können in einer verpackten Kombination
mit mindestens einem eines Gefäßes, eines
Reagenzes (zum Beispiel Transportmedium oder positive Kontrolle),
einer Flüssigkeitstransfervorrichtung
und einer Probenbereitstellungsvorrichtung (zum Beispiel ein Tupfer
für die
Probensammlung) bereitgestellt werden. Ebenso können die Überkappen, die nicht Teil der
vorliegenden Erfindung sind, in einer verpackten Kombination mit
mindestens einem einer Kappe, eines Gefäßes, eines Reagenzes, einer
Flüssigkeitstransfervorrichtung
und einer Probenbereitstellungsvorrichtung bereitgestellt werden.
Um in einer verpackten Kombination zu sein, sollte verständlich sein,
dass die erwähnten
Elemente nur in dem selben Behälter
bereitgestellt werden müssen
(zum Beispiel Brief oder Abgabebehälter für das Verschiffen) und es ist
kein Erfordernis, dass die Elemente per se physisch miteinander
in dem Behälter
verbunden sind oder in derselben Hülle kombiniert sind.
-
Diese
und andere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden dem Durchschnittsfachmann nach Betrachten der folgenden detaillierten
Beschreibung, den angehängten Ansprüchen und
den beigefügten
Zeichnungen offensichtlich werden.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
1 zeigt
eine perspektivische Explosionszeichnung einer Sammelvorrichtung 10,
einschließlich
einer bevorzugten Kappe 20A und optional einer Dichtung 80 der
vorliegenden Erfindung, bei der ein Gefäß 50 ein Gewinde 54 hat,
welches mit einem Gewinde 42 an der Kappe 20A (nicht
sichtbar in dieser Figur) zusammenpasst.
-
2 zeigt
eine vergrößerte obere
Draufsicht der Kappe 20A, die in 1 beschrieben
ist, bei der eine konische Innenwand 33 der Kappe 20A sich teilweise
erstreckende Rillen 35 beinhaltet.
-
3 zeigt
eine vergrößerte Unteransicht der
Kappe 20A, die in 1 beschrieben
ist, bei der die konische Innenwand 33 der Kappe 20A sich
teilweise erstreckende Rillen 35 beinhaltet.
-
4 zeigt
eine vergrößerte obere
Draufsicht einer anderen Kappe 20B der vorliegenden Erfindung,
bei der die konische Innenwand 33 der Kappe 20B sich
vollständig
erstreckende Rillen 35 beinhaltet.
-
5 zeigt
eine vergrößerte Teilsektions-Seitenansicht
der Kappe 20A und des Gefäßes 50, die in den 1 und 2 beschrieben
sind, die entlang der Linie 5-5 davon genommen wurde, mit einer
optionalen Dichtung 80, die an einer ringförmigen oberen
Wandung 22 der Kappe 20A angebracht ist.
-
6 zeigt
eine vergrößerte Teilsektions-Seitenansicht
einer Kappe 20C und eines Gefäßes 50, wobei die
Kappe 20C eine sich erstreckende ringförmige Außenkante 40A und eine
optionale Dichtung 80, die an die ringförmige Oberseite 48 angebracht
ist, ein Gewebematerial 90, das innerhalb eines oberen
Teils 46 der ringförmigen
Außenkante 40A enthalten
ist, beinhaltet und das Gefäß 50 und die
Kappe 20C ineinander greifende Ränder 55, 43 beinhalten.
-
7 zeigt
die vergrößerte Teilsektions-Seitenansicht
der Kappe 20A und des Gefäßes 50, die in 5 beschrieben
sind, mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 (d.h.
einer Pipettenspitze mit einer abgeschrägten Spitze 71), die
dort hindurchtritt, und einen Tupfer 130, der entlang einer
Innenseite 59 einer Seitenwand 58 positioniert
ist.
-
8 zeigt
eine vergrößerte obere
Draufsicht der Kappe 20A, die in 5 beschrieben
ist, nachdem die in 7 gezeigte Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 daraus
entfernt wurde.
-
9 zeigt
eine vergrößerte Teilsektions-Seitenansicht
einer Überkappe 100,
die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, zusammen mit der Kappe 20A und
dem Gefäß 50,
die in 5 gezeigt sind, wobei die Überkappe 100 ein Gewebe 90,
das sich unterhalb einer Unterseite 105 der ringförmigen oberen
Wandung 104 befindet, und eine optionale Dichtung 80 enthält, die
an eine Oberseite 106 der ringförmigen oberen Wandung 104 angebracht
ist.
-
10 zeigt
eine vergrößerte Seitenansicht einer
Pipettenspitze 70A, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, mit unteren Rippenstrukturen 151A, 152A und
einer abgeschrägten
Spitze 71A.
-
11 zeigt
eine andere vergrößerte Seitenansicht
der Pipettenspitze, die in 10 beschrieben ist,
die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, die zwei der unteren
Rippenstrukturen 152A und eine Flüssigkeitsaufnahmeöffnung 161 beinhaltet.
-
12 zeigt
eine vergrößerte Perspektivansicht
des distalen Endes einer konischen Sektion 166 der Pipettenspitze 70A,
die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, die in 10 beschrieben
ist.
-
13 zeigt
eine vergrößerte untere
Teilansicht der Pipettenspitze 70A, die nicht Teil der
vorliegenden Erfindung ist, die in 11 beschrieben
ist, die entlang der Linie 13-13
davon genommen wurde.
-
14 zeigt
eine vergrößerte Seitenansicht einer
Pipettenspitze 70B, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, mit unteren Rippenstrukturen 151B, 152B mit
sich verjüngenden
oder stumpf endenden distalen Enden 162B, 163B und
obere Rippenstrukturen 174.
-
15 zeigt
eine andere vergrößerte Seitenansicht
der Pipettenspitze 70B, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, die in 14 beschrieben ist, wobei sie
zwei der unteren Rippenstrukturen 152B, zwei der oberen
Rippenstrukturen 174 und eine Flüssigkeitsaufnahmeöffnung 161 beinhaltet.
-
16 zeigt
eine vergrößerte Perspektivansicht
eines distalen Teils der Pipettenspitze 70B, die nicht
Teil der vorliegenden Erfindung ist, die in 14 beschrieben
ist.
-
17 zeigt
eine vergrößerte Seitenansicht einer
Pipettenspitze 70C, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, mit oberen Rippenstrukturen 174 und unteren Rippenstrukturen 151C, 152C auf
einer Innenseite 157 einer konischen Sektion 166 der
Pipettenspitze 70C.
-
18 zeigt
eine vergrößerte seitliche
Teilansicht der Pipettenspitze 70C, die nicht Teil der
vorliegenden Erfindung ist, von 17, die
entlang der Linie 17-17 davon genommen wurde, einschließlich der
unteren Rippenstrukturen 151C, 152C, die auf der
Innenseite 157 der konischen Sektion 166 positioniert
sind.
-
19 zeigt
eine vergrößerte untere
Teilansicht der Pipettenspitze 70C, die nicht Teil der
vorliegenden Erfindung ist, die in 17 beschrieben
ist, die entlang der Linie 19-19
davon genommen wurde.
-
20 zeigt
eine vergrößerte Seitenansicht einer
Pipettenspitze 70D, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, mit kontinuierlichen Rippenstrukturen 176, die sich
von dem distalen Ende einer konischen Sektion 166 zu dem
proximalen Ende einer röhrenförmigen Sektion 167 erstrecken.
-
21 zeigt
eine vergrößerte Seitenansicht einer
Pipettenspitze 70E, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist, mit oberen Rippenstrukturen 174 auf einer röhrenförmigen Sektion 167 und
keinen unteren Rippenstrukturen auf einer konischen Sektion 166.
-
Die
hier verwendeten Bezugszeichen sollten nicht als den Umfang des
Gegenstandes, der durch die Ansprüche geschützt wird, beschränkend angesehen
werden; ihre einzige Funktion ist es, die Ansprüche leichter verständlich zu
machen.
-
Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
-
Mit
Bezug auf die Figuren kann die Kappe 20A–C der vorliegenden
Erfindung mit einem Gefäß 50 kombiniert
werden, um flüssige
Proben für
eine anschließende
Analyse, einschließlich
der Analyse mit Assays auf Nukleinsäurebasis oder Immunoassays,
die für
einen besonderen pathogenen Organismus diagnostisch sind, aufzunehmen
und zu lagern. Wenn die gewünschte
Probe eine biologische Probe ist, kann die Probe zum Beispiel Blut,
Urin, Speichel, Auswurf, Schleim oder eine andere Körperabsonderung,
Eiter, Fruchtwasser, Zerebrospinalflüssigkeit oder Samenflüssigkeit
sein. Die vorliegende Erfindung beabsichtigt jedoch ebenfalls neben
diesen spezifischen biologischen Flüssigkeiten Materialien, einschließlich, aber
nicht darauf beschränkt,
Umweltproben (zum Beispiel Wasser), Chemikalien und Assayreagenzien,
als auch feste Substanzen, welche ganz oder teilweise in einem flüssigen Milieu
aufgelöst
werden können
(zum Beispiel Gewebsproben, Pulver, Partikel, Granula und Nahrungsprodukte). Die
mit der Kappe 20A–C
der vorliegenden Erfindung verwendeten Gefäße 50 können bevorzugt
eine im Wesentlichen auslaufsichere Dichtung mit der Kappe 20A–C bilden
und können
aus irgendeiner Form oder Zusammensetzung sein, vorausgesetzt das
Gefäß 50 ist
so geformt, dass es das Material von Interesse (zum Beispiel flüssige Proben
oder Assayreagenzien) aufnehmen und behalten kann. Wo das Gefäß 50 eine
zu untersuchende Probe enthält,
ist es besonders wichtig, dass die Zusammensetzung des Gefäßes 50 im
Wesentlichen inert ist, so dass sie nicht signifikant mit der Leistung
oder den Ergebnissen des Assays interferiert.
-
Die
Kappe 20A–C
der vorliegenden Erfindung kann aus einer Anzahl unterschiedlicher
Polymer- und Heteropolymerharze hergestellt werden, einschließlich, aber
nicht darauf beschränkt,
Polyolefine (zum Beispiel Niederdruckpolyethylen ("HDPE"), Hochdruckpolyethylen
("LDPE"), eine Mischung
von HDPE und LDPE oder Polypropylen), Polystyrol, High Impact Polystyrol
und Polycarbonat. Ein Beispiel eines HDPE wird unter dem Markennamen
Alathon M5370 verkauft und ist von Polymerland aus Huntsville, North
Carolina erhältlich;
ein Beispiel eines LDPE wird unter dem Markennamen 722 verkauft und
ist von der Dow Chemical Company aus Midland, Michigan erhältlich;
und ein Beispiel eines Polypropylens wird unter dem Markennamen
Rexene 13T10ACS279 verkauft und ist von der Huntsman Corporation
aus Salt Lake City, Utah erhältlich.
Obwohl LDPE ein weicheres, verformbareres Material als HDPE ist,
erzeugt die Weichheit von LDPE mehr Reibungswiderstand, wenn eine
Gewindekappe auf ein Gewindegefäß aufgeschraubt
wird, als wenn die Kappe aus dem härteren HDPE Material gebildet wird.
Und da eine aus HDPE hergestellte Kappe steifer ist als eine aus
LDPE hergestellte, ist es diese Steifigkeit, die eine HDPE Kappe
schwieriger zu durchdringen macht als eine aus LDPE hergestellte. Obwohl
die Kappe 20A–C
der vorliegenden Erfindung bevorzugt HDPE umfasst, kann sie ebenfalls eine
Kombination von Harzen, einschließlich, zum Beispiel, eine Mischung
von LDPE und HDPE, bevorzugt im Bereich von ungefähr 20% LDPE:
80% HDPE bis ungefähr
50% LDPE: 50% HDPE pro Volumen umfassen.
-
Basierend
auf der hier bereitgestellten Anleitung wird der Durchschnittsfachmann
in der Lage sein ein Harz oder eine Mischung von Harzen, die die größte Kombination
an Steifigkeits- und Durchdringbarkeitscharakteristika unter spezifischen
Verwendungsbedingungen bereitstellen, auszuwählen, ohne mehr als Routineexperimente
zu benötigen.
Zusätzlich
wird der Durchschnittsfachmann erkennen, dass der Bereich annehmbarer
Harze der Kappe 20A–C ebenfalls
von der Natur des Harzes, das verwendet wird, um die Sammelvorrichtung 10 zu
bilden, abhängen
wird, da die Eigenschaften der Harze, die verwendet werden, um diese
zwei Komponenten zu bilden, beeinflussen werden, wie gut die Kappe 20A–C und das
Gefäß 50 der
Sammelvorrichtung 10 eine auslaufsichere Dichtung bilden
können
und die Leichtigkeit mit der die Kappe 20A–C sicher
auf das Gefäß 50 aufgeschraubt werden
kann. (Das momentan bevorzugte Gefäß 10 wird aus Polypropylen
hergestellt). Und um die Steifigkeits- und Durchdringbarkeitscharakteristika
einer Kappe 20A–C
weiter feinabzustimmen, wird der Durchschnittsfachmann erkennen,
dass das geformte Material zum Beispiel durch Erwärmen, Bestrahlen
oder Quenchen behandelt werden kann.
-
Unabhängig von
der Art oder der Mischung der ausgewählten Harze wird die Kappe 20A–C bevorzugt
als ein einheitliches Stück
unter Verwendung von dem Durchschnittsfachmann für Injektionsformen gut bekannten
Verfahren injektionsgeformt, einschließlich eines Multi-gate Verfahrens
zur Erleichterung eines einheitlichen Harzflusses in den Kappenhohlraum,
der verwendet wird, um die Kappe 20A–C zu formen. Ein einheitlicher
Harzfluss ist zur Ereichung der Konsistenz der Dicke wünschenswert,
was insbesondere für
die durchdringbare Oberfläche
der Kappe 20–C
wichtig ist. Nach Herstellung der integral geformten Kappe 20A–C kann
ein Gewebe 90 innerhalb der Öffnung, die entweder durch
einen Innendurchmesser 25 der ringförmigen oberen Wandung 22 (siehe 2)
oder durch den Umfang einer Innenseite 123 des oberen Teils 46 der
ringförmigen
Außenkante 40A (siehe 6)
definiert ist, bereitgestellt werden. Das Gewebe 90 ist
bevorzugt oberhalb der konischen Innenwand 33 der Kappe 20A–C positioniert,
um beim weiteren Beinhalten und Begrenzen der Ausbreitung des Aerosols
außerhalb
der Sammelvorrichtung 10 zu helfen. Zusätzlich kann eine Dichtung 80 an
eine Oberseite 24 einer ringförmigen oberen Wandung 22 (Kappe 20A–B) oder
eine ringförmigen
Oberseite 48 (Kappe 20C) angebracht werden, um
eine Schutzabdeckung über
der Öffnung oberhalb
der konischen Innenwand 33 der Kappe 20–C bereitzustellen
(und um das Gewebe 90, wenn vorhanden, in der Kappe 20A–C zu halten),
wie in den 5 und 6 beschrieben.
-
Während der
Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 mit dem Innenumfang 25 der ringförmigen oberen
Wandung 22 in einer einzelnen Ebene (nicht gezeigt) übereinstimmen
kann, so dass es dort keine ringförmige Innenkante 49 gibt,
ist die Kappe 20A von 5 eine bevorzugte
Ausführungsform,
da sie eine ringförmige
Innenkante 49 beinhaltet, welche sich im Wesentlichen vertikal
von dem Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 zum Innenumfang 25 der
ringförmigen
oberen Wandung 22 erstreckt, wobei sie den zusätzlichen
vertikalen Raum in der Öffnung,
der zum Aufnehmen eines Gewebe 90 erforderlich ist, bereitstellt.
Wenn ein Gewebe 90 in der Kappe 20A–C beinhaltet
sein soll, ist jedoch eine Ausdehnung der ringförmigen Außenkante 40A, wie
in 6 veranschaulicht, besonders bevorzugt. In dieser
Anordnung hat die ringförmige
Außenkante 40A einen
oberen Teil 46, der sich oberhalb der Oberseite 24A der
ringförmigen
oberen Wandung 22A befindet, und ist so konstruiert, dass
eine Innenseite 123 des oberen Teils 46 der ringförmigen Außenkante 40A an
der Oberseite 24A der ringförmigen oberen Wandung 22A endet.
Mit dieser bevorzugten Anordnung ist der Innenumfang 25 der
ringförmigen oberen
Wandung 22A kleiner als der Umfang, der durch die Innenseite 123 des
oberen Teils 46 der ringförmigen Außenkante 40A definiert
ist. Auf diesem Wege kann die Oberseite 24A der ringförmigen oberen
Wandung 22A als eine Leiste zur Positionierung und zum
Festhalten eines Gewebes 90 oberhalb der konischen Innenwand 33 wirken.
-
Der
Einschluss eines Gewebes 90 hilft nicht nur, um die Bewegung
des Aerosols aus dem Gefäß 50 in
die Umwelt zu hemmen, er kann ebenfalls so konstruiert werden, um
eine Wischaktion an der Außenseite
der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 durchzuführen, wenn
die Flüssigkeitstransfer vorrichtung 70 aus
dem Gefäß 50 und
der Kappe 20A–C entfernt
wird. In einer bevorzugten Form arbeitet der Gewebe 90,
um Flüssigkeiten
von der Außenseite der
Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 mittels
Kapillarwirkung wegzunehmen. Wie hier verwendet, betrifft der Begriff "Gewebe" jedoch ein Material,
welches eine Wischfunktion durchführt, um Flüssigkeiten, die an der Außenseite
einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 vorhanden
sind, zu entfernen, und/oder eine absorbierende Funktion durchführt, um
Flüssigkeiten,
die von der Außenseite
einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 entfernt
wurden, festzuhalten. Beispiele von Materialien für das Gewebe 90,
das in der Kappe 20A–C
der vorliegenden Erfindung verwendet werde kann, beinhalten, sind
aber nicht darauf beschränkt,
Florgewebe, Schwämme, Schaumstoffe
(mit oder ohne einer Oberflächenhaut), Felle,
Vorbandmaschenwaren, Goretex®, Spandex® und
andere Materialien, die sowohl natürlich als auch synthetisch
sind. Diese Materialien können
ebenfalls mechanisch oder chemisch behandelt werden, um die beabsichtigten
Funktionen des Gewebes 90 weiter zu verbessern. Zum Beispiel
kann Aufrauen verwendet werden, um die Oberfläche zu vergrößern und
deshalb die Flüssigkeitshaltekapazität eines
Gewebes 90. Das Material des Gewebes 90 kann ebenfalls
mit einem Benetzungsmittel, wie zum Beispiel ein Tensid, vorbehandelt
werden, um die Oberflächenspannung
einer Flüssigkeit,
die auf einer Außenseite
einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 vorhanden
ist, zu verringern. Ein Acrylbindemittel kann verwendet werden,
zum Beispiel um das Benetzungsmittel tatsächlich an das Material des
Gewebes 90 zu binden.
-
Wenn
die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 nicht
aus einem einheitlichen Durchmesser besteht, wie es der Fall bei
den meisten Standardluftersetzungspipettenspitzen ist, dann ist
es bevorzugt, dass das Material des Gewebes 90 ungefähr kleinere Durchmessersektionen
der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 umformen
kann, wenn sie von einer Sammelvorrichtung 10 entfernt
wird. Somit sind Materialien, wie zum Beispiel Florgewebe, Schwämme, Schaumstoffe
und Spandex® bevorzugt,
aufgrund ihrer Fähigkeit,
sich nach der Einwirkung von Druckkräften schnell zu erholen. Florgewebe
ist ein besonders bevorzugtes Material des Gewebes 90,
wobei ein Beispiel davon ein 3/8 Inch (9.53 mm) Florgewebe mit Acrylaufbau,
das von Roller Fabrics aus Milwaukee, Wisconsin als Teil Nr. ASW112
erhältlich
ist, beinhaltet. Andere geeignete Florgewebe werden aus Acryl- und
Polyestermaterialien, die in einem Größenbereich von 1/4 Inch (6.35
mm) bis 5/16 Inches (7.95 mm) liegen und von Mount Vernon Mills, Inc.
von LeFrance, South Carolina als Teil Nr. 0446, 0439 und 0433, hergestellt
werden. Das Material des Gewebes 90 ist bevorzugt inert
in Bezug auf eine flüssige
Probe, die innerhalb des Gefäßes 50 enthalten
ist.
-
Da
die Materialien des Gewebes 90 entworfen sind um Flüssigkeiten
von der Außenseite
der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 wegzunehmen und/oder
um Flüssigkeiten
in Form von Aerosolen und/oder Blasen einzufangen, müssen das
Material und die Dimensionen des Gewebes 90 so ausgewählt werden,
um eine exzessive Sättigung
mit der Flüssigkeit
zu verhindern. Wenn das Gewebe 90 übermäßig gesättigt ist, kann die Flüssigkeit
nicht mehr ausreichend von der Außenseite der Flüssigkeitstransfervorrichtungen 70 weggenommen
werden und/oder Blasen können
nach Einführen
der Flüssigkeitstransfervorrichtungen 70 und/oder
der Verdrängung
von Luft aus dem Inneren der Sammelvorrichtung 10 erzeugt werden.
Somit ist es wichtig, die Größe und die
Absorptionseigenschaften des Gewebes 90 anzupassen, um
ein angemessenes Wegwischen und Aerosol- und/oder Blaseneindämmung für eine gegebene
Konfiguration der Kappe 20A–C, eine gegebene Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 und
eine gegebene flüssige
Substanz zu erreichen, angesichts der Anzahl der erwarteten Flüssigkeitstransfers,
an denen das Gewebe 90 teilnehmen wird. Somit kann es notwendig
sein die Menge an Material des Gewebes 90 und/oder dessen
Absorptionsfähigkeit
anzupassen, so dass das Gewebe 90 nicht übermäßig während der
Verwendung gesättigt
wird, wenn das Volumen der dem Gewebe 90 voraussichtlich präsentierten
Flüssigkeit
bei einer gegebenen Anwendung steigt.
-
Es
ist ebenfalls wichtig, dass das Gewebe 90 in der Kappe 20A–C so konstruiert
und arrangiert wird, dass der Luftfluss aus der Sammelvorrichtung 10 relativ
ungehindert ist. Diese Eigenschaft ist nicht nur wichtig wenn das
Gewebe 90 trocken ist, sondern ebenfalls wenn es das maximale
Volumen an Flüssigkeit,
die für
eine gegebene Anwendung erwartet wird, absorbiert hat. Es sollte
jedoch angemerkt werden, dass diese Eigenschaft des Gewebes 90 mit
der Anforderung, dass das Gewebe 90 ausreichend Dichte
hat, um entkommene Aerosole und/oder Blasen einzufangen, ausbalanciert
werden muss. Deshalb wird der Durchschnittsfachmann die Materialien des
Gewebes 90 mit Matrizen, die Aerosole und Blasen einfangen
können,
während
sie es Luft gleichzeitig ermöglichen
aus der Sammelvorrichtung 10 entweichen zu können, wenn
das darunter liegende Oberflächenmaterial
der durchdringbaren Kappe 20A–C einmal durchdrungen wurde,
auswählen
oder entwerfen müssen.
-
Wie
in 6 gezeigt, hat das Gewebe 90 bevorzugt
die Größe, um unterhalb
die horizontalen Ebene der ringförmigen Oberseite 48 der
Kappe 20C (oder der Oberseite 24 der ringförmigen oberen
Wandung 22 der Kappe 20A–B) und über die ringförmige obere
Wandung 22A zu passen, wo sie durch die Dichtung 80 und
die ringförmige
obere Wandung 22A zurückgehalten
wird. Um besser sicherzustellen, dass sich das Gewebe 90 nicht
wesentlich durch Reibungskontakt mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70,
die die Kappe 20A–C
durchdringt oder davon entfernt wird, von dieser Stelle bewegt,
könnte mindest
eine ringförmige
Platte (nicht gezeigt), die oberhalb oder unterhalb des Gewebes 90 ist
und sich von einer Innenseite 21, 123 der Kappe 20A–C nach innen
erstreckend, bereitgestellt werden. Eine solche ringförmige Platte
wäre insbesondere
vorteilhaft, wo die Kappe 20A–C keine Dichtung 80 beinhaltet.
Außerdem
könnte
das Gewebe an mindestens eine der vorgeschlagenen ringförmigen Platten,
die Dichtung 80 und die ringförmige obere Wandung 22A geklebt oder
auf andere Weise angebracht werden, in dem Bestreben die Beweglichkeit
des Gewebes 90 weiter zu behindern. Alternativ kann das
Gewebe 90 an die Innenseite 123 des oberen Teils 46 der
ringförmigen Außenkante 40A geklebt
oder auf andere Weise angebracht werden.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Öffnung,
die durch die Innenseite 123 des oberen Teils 46 der
ringförmigen
Außenkante 40A definiert wird,
mit einer Metallfolie 80 (oder einem Folienlaminat) unter
Verwendung von, zum Beispiel, einem druckempfindlichen Klebstoff,
welcher an die ringförmige
Oberseite 48 (Kappe 20C) oder die Oberseite 24 der
ringförmigen
oberen Wandung 22 (Kappe 20A–B) angebracht ist, abgedichtet.
Das Material und die Konfiguration des Gewebes 90 sollte
so sein, dass es eine minimale Reibungsbeeinflussung mit der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 erzeugt,
wenn diese in die Kappe 20A–C und das Gefäß 50 eingeführt oder
daraus herausgenommen wird. Im Falle eines Schwammes oder Schaumstoffs
kann dies zum Beispiel das Bohren eines Loches oder das Erzeugen
eines oder mehrer Schlitze im Zentrum des Gewebes 90 erfordern,
welche so groß sind,
um die Reibungsbeeinflussung zu minimieren, aber zur selben Zeit
etwas Reibungsbeeinflussung mit der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 bereitstellen,
so dass die Aerosoltransmission begrenzt ist und die Wischaktion
durchgeführt
wird. Wenn ein Florgewebe als das Gewebe 90 verwendet wird,
ist das Florgewebe bevorzugt so angeordnet, dass die freien Enden
der einzelnen Fasern nach innen zueinander und weg von der Florgewebeausfütterung,
welche in der Kappe 20A–C in einer allgemein runden
Art innerhalb einer Innenseite 21 der ringförmigen Innenkante 49 oder
der Innenseite 123 des oberen Teils 46 der ringförmigen Außenkante 40A angeordnet
ist, orientiert sind. Sorgfalt sollte aufgewandt werden, um das
Florgewebe nicht so dicht aufzuwickeln, dass es exzessive Reibungsbeeinflussung
mit einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70,
die in oder aus dem Gefäß 50 und
der Kappe 20A–C
bewegt wird, erzeugt, wobei dabei im Wesentlichen die Bewegung der
Flüssigkeitstransfervorrichtung
gehindert wird. Die Bewegung einer Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 wird als "im Wesentlich gehindert" erachtet, wenn die Kraft,
die erforderlich ist, um das Gewebe 90 zu durchdringen,
größer ist
als die Kraft, die erforderlich ist, die Kappe 20A–C, die
es enthält,
zu durchdringen. Die Kraft, die benötigt wird, um das Gewebe 90 zu
durchdringen, ist bevorzugt geringer als ungefähr 4.0 Pfund (1.81 Kg), bevorzugter
geringer als ungefähr
2.0 Pfund (0.91 Kg), sogar bevorzugter geringer als ungefähr 1.0 Pfund
(0.45 Kg) und am bevorzugtesten geringer als ungefähr 0.5 Pfund
(0.23 Kg).
-
Wenn
die Dichtung 80 beinhaltet ist, ist sie bevorzugt aus einem
Kunststofffilm (zum Beispiel biaxiales Polypropylen) oder einem
metallischen Folienmaterial (zum Beispiel Aluminiumfolie) hergestellt, der/das
an die ringförmige
Oberseite 48 (Kappe 20C) oder die Unterseite 24 der
ringförmigen
oberen Wandung 22 (Kappe 20A–B) unter Verwendung von dem Durchschnittsfachmann
gut bekannten Mitteln, einschließlich Klebstoffen, angebracht
werden kann. Eine Metalldichtung 80 kann weiter einen Kunststoffeinsatz
beinhalten, wie zum Beispiel ein dünnes Furnier aus HDPE, das
an eine oder beide Flächen
des metallischen Materials angebracht ist, das die Anbringung der
Dichtung 80 an die ringförmige obere Wandung 22 unterstützt, wenn
ein Wärmungsinduktionsversiegelungsmittel
verwendet wird. Wärmeinduktionsversiegelung
ist ein gut bekanntes Verfahren und beinhaltet die Bildung von Wärme und
die Anwendung von Druck auf die zu versiegelnde Oberfläche, welche
in diesem Fall die ringförmige
Oberseite 48 (Kappe 20C) oder die Oberseite 24 der
ringförmigen
oberen Wandung 22 (Kappe 20A–B) ist. Die Wärme wird
verwendet, um das Material der ringförmigen Oberseite 48 oder
der ringförmigen
oberen Wandung 22 (und der Dichtung 80, wenn sie
ein Harzfurnier beinhaltet) für
das permanente Aufnehmen der Dichtung 80 zu erweichen und
Druck wird auf die Kappe 20A–C ausgeübt, während die Dichtung 80 an
die ringförmige
Oberseite 48 oder die Oberseite 24 der ringförmigen oberen
Wandung 22 angebracht wird. Jede bekannten Ultraschallschweißverfahren,
die entweder Hochfrequenz- oder Schallwellen mit hoher Amplitude
verwenden, können
ebenfalls verwendet werden, um die Dichtung 80 an die Kappe 20A–C anzubringen.
-
Wenn
Aerosolfreisetzung aus der Sammelvorrichtung 10 eine besondere
Besorgnis ist, kann die Dichtung 80 verwendet werden, um
die Menge an Aerosol, welche aus der Sammelvorrichtung 10 freigesetzt
werden kann wenn die konische Innenwand 33 der Kappe 20A–C durchdrungen
wird, weiter zu verringern. Unter diesen Umständen sollte das für die Dichtung 80 ausgewählte Material
minimales Reißen mitmachen,
wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70,
wie zum Beispiel eine Pipettenspitze oder eine Flüssigkeitstransportnadel,
hindurch tritt. Etwas Reißen
ist jedoch wünschenswert,
um die Bildung eines Vakuums innerhalb der Sammelvorrichtung 10 zu vermeiden,
wenn die Kappe 20A–C
einmal durchdrungen wurde. Ein Beispiel einer Pipette, die mit der Kappe 20A–C der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, ist eine Genesis Serie 1000 μl Tecan-Spitze
(mit Filter), erhältlich
von Eppendorf-Netherler-Hinz GmbH aus Hamburg, Deutschland. Zusätzlich zur
Begrenzung der Menge an Aerosol, das aus der Sammelvorrichtung 10 freigesetzt
wird, kann die Dichtung 80 ebenfalls dazu dienen, die konische Innenwand 33 der
Kappe 20A–C
und/oder das eingesetzte Gewebe 90 vor unerwünschten
Umweltschadstoffen zu schützen.
-
Wie
in 5 beispielhaft erläutert, wird die Kappe 20A–C der vorliegenden
Erfindung entworfen, um eine konische Innenwand 33 zu beinhalten,
welche sich von der Spitze, die durch den Innenumfang 25 der
ringförmigen
oberen Wandung 22 definiert wird (siehe 2),
zu einer Spitze 34, die sich im Wesentlichen auf der Symmetrieachse 30 der
ringförmigen
oberen Wandung 22 befindet, nach innen verjüngt. Die
Form der konischen Innenwand 33 hilft bei der Leitung der
Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 zu der
Spitze 34 in der konischen Innenwand 33, wobei die
Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 die
Kappe 20A–C,
wie in 7 gezeigt, durchdringen wird. Deshalb sollte der
Winkel der konischen Innenwand 33 so gewählt werden,
dass die Durchdringung der Spitze 34 durch die Spitze 71 der
Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 nicht
wesentlich behindert ist. Somit ist der Winkel der konischen Innenwand 33 in
Bezug auf die Symmetrieachse 30 bevorzugt ungefähr 25° bis ungefähr 65°, bevorzugter
ungefähr
35° bis
ungefähr 55° und am bevorzugtesten
ungefähr
45° ± 5°. Idealerweise
hat die konische Innenwand 33 einen einzigen Winkel in
Bezug auf die Symmetrieachse 30.
-
Wie
in 7 gezeigt, wurde entdeckt, dass die Form der konischen
Innenwand 33 der Kappe 20A–C der vorliegenden Erfindung
ebenfalls dazu dienen kann, eine Probenentnahmevorrichtung, wie zum
Beispiel einen Probentragenden Tupfer 130 entlang einer
Innenseite 59 einer Seitenwand 58 des Gefäßes 50 zu
positionieren, so dass sie im Wesentlichen nicht die Bewegung einer
Flüssigkeitstransfervorrichtung
entweder in oder aus einer Sammelvorrichtung 10 heraus
behindert. Eine solche Behinderung kann irgend ein physikalischer
Kontakt zwischen dem Tupfer 130 und der Flüssigkeitstransfervorrichtung
darstellen wenn sie in die Sammelvorrichtung 10 eintritt
oder verlässt,
oder es kann einfach bedeuten, dass die Position des Tupfers 130 die Flüssigkeitstransfervorrichtung
nicht am Eindringen und Entnehmen eines genauen Volumens einer flüssigen Probe
aus der Sammelvorrichtung 10 hindert. Um sicherzustellen,
dass der Tupfer 130 ausreichend von dem Weg der Flüssigkeitstransfervorrichtung
innerhalb der Sammelvorrichtung 50 isoliert ist, wird der
Tupfer 130 von einer Größe sein
müssen,
dass er sich unter eine Außenseite 37 der
konischen Innenwand 33 und entlang der Innenseite 59 der
Seitenwand 58 des Gefäßes (siehe 7)
anschmiegt, wenn die Sammelvorrichtung 10 vollständig montiert ist.
Ein Weg diese angeschmiegte Einpassung zu erreichen, ist es, eine Tupfer 130 zu
verwenden, welcher hergestellt wurde, um eine Mittelsektionskerbenlinie
(nicht gezeigt) zu beinhalten, wobei es dabei einem oberen Teil
des Tupfers 130 ermöglicht
wird, manuell abgerissen und nach Verwendung verworfen zu werden,
wobei dabei nur der probentragende untere Teil des Tupfers 130 in
der Sammelvorrichtung 10 verbleibt. Die präzise Lage
der Kerbenlinie auf dem Tupfer 130 wird basierend auf den
Innendimensionen der Sammelvorrichtung 10 bestimmt werden müssen, wenn
die Kappe 20A–C
kraftschlüssig
auf das Gefäß 50 aufgesetzt
ist. Zerbrechliche Tupfer werden vollständig im US Patent Nr. 5,623,942
beschrieben.
-
Ein
anderer Aspekt der nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist wird
in 9 beschrieben und beinhaltet eine Überkappe 100,
die bevorzugt aus einem injektionsgeformten Kunststoff konstruiert
ist, welche angepasst wurde, um über
die Kappe 20A–B, wie
in den 2–5 gezeigt
(im Allgemeinen ohne die Dichtung 80) zu passen, wobei
sie bevorzugt eine kraftschlüssige
Passung zwischen der ringförmigen
Außenkante 40 der
Kappe 20A–B
und einem Teil einer Innenseite 101 der ringförmigen Kante 102 der Überkappe 100 bildet.
Um diese kraftschlüssige
Passung zwischen der Kappe 20A–B und der Überkappe 100 zu erreichen,
kann die Überkappe 100 so
konfiguriert werden, dass sie eine oder mehrere Rippen 103 beinhaltet,
welche sich von der Innenseite 101 der Überkappe 100 nach
innen erstrecken und welche physikalischen Kontakt mit der ringförmigen Außenkante 40 machen,
wenn die Überkappe 100 über der
Kappe 20A–B
positioniert ist. Die Überkappe 100 dieser
Ausführungsform
enthält
ein Gewebe 90, welches starr innerhalb der Innenseite 101 der
ringförmigen
Kante 102 und unterhalb einer Unterseite 105 einer
ringförmigen
oberen Wandung 104 der Überkappe 100 mittels,
zum Beispiel, einer kraftschlüssigen
Passung oder eines Klebstoffs positioniert ist. Das Gewebe 90 kann
für irgendeinen
der hierin diskutierten Gründe
verwendet werden und kann aus irgendeinem Material, das die Aerosol
hemmenden oder aufwischenden Eigenschaft, auf die oben Bezug genommen
wird, hat, hergestellt werden. Eine Dichtung 80 kann ebenfalls
beinhaltet sein, zum Beispiel, um als eine zusätzliche Barriere des Aerosolflusses
aus der Sammelvorrichtung 10 zu dienen, wenn die konische
Innenwand 33 durch eine Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 durchdrungen wird.
Wenn verwendet, wird die Dichtung 80 bevorzugt an die ringförmige obere
Wandung 104 der Überkappe 100 unter
Verwendung herkömmlicher Verfahren,
einschließlich
Wärmeinduktions-
und Ultraschallverfahren, die hier oben genannt sind, angebracht.
Um die Durchdringung der konischen Innenwand 33 der Kappe 20A–B durch
eine Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 zu
erlauben, beinhaltet die ringförmige
obere Wandung 104 der Überkappe 100 eine Öffnung 107 mit
einer solchen Größe, um die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 aufzunehmen,
wo die Größe der Öffnung 107 groß genug
ist, so dass die ringförmige
obere Wandung 104 nicht die Bewegung der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 in
und aus dem Gefäß 50 der
Sammelvorrichtung 10 behindert.
-
In
der konischen Innenwand 33 der bevorzugten Kappe 20A–C sind
eine Vielzahl von Rillen 35 beinhaltet, welche sich radial
von der Spitze 34 oder von einem oder mehreren Startpunkten 31 in
der Nähe
der Spitze (siehe zum Beispiel 4) in Richtung
des Außenumfangs 38 der
konischen Innenwand 33 nach außen erstrecken. Wo sich eine
Rille 35 von einem Startpunkt 31 "nahe" der Spitze 34 erstreckt,
befindet sich der Startpunkt 31 auf der konischen Innenwand 33 innerhalb
einer Entfernung von mindestens ungefähr 0.05 Inches (1.27 mm) von
der Spitze 34 und bevorzugt innerhalb einer Entfernung von
mindestens ungefähr
0.025 Inches (0.635 mm) von der Spitze 34. Wenn die Startpunkte 31 der
Rillen 35 in der konischen Wand 33 alle leicht
von der Spitze 34 weg positioniert sind, wurde herausgefunden, dass
eine einheitlichere Harzdicke in der Spitze 34 während des
Injektionsformprozesses erreicht werden könnte und das die Rillen 35 dazu
tendierten, sich gleichmäßiger nach
der Durchdringung "zu öffnen", wie unten beschrieben.
-
Es
wurde festgestellt, dass die Rillen 35, wie in den 1–6, 8 und 9 gezeigt,
das Durchdringen der konischen Innenwand 33 durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 verstärken. Beispiele
von Rillen 35 in der konischen Innenwand 33 der
Kappe 20A–C
beinhalten Kanäle,
Kerben, Ätzungen
und eine Serie von Perforationen, die auf einem Kernlochstift ("core pin") unter Verwendung
bekannter Injektionsformtechniken gebildet werden können oder
die mit einem Schneidewerkzeug im Anschluss an die Bildung der Kappe 20A–C unter
Verwendung gut bekannter Techniken physikalisch "geätzt" oder Durchstoßen werden
können.
Die Rillen 35 können
in jeder Anzahl sein, die ausreicht, die Durchdringbarkeit der konischen
Innenwand 33 der Kappe 20A–C zu verbessern, wie durch
eine Verringerung in der Kraft, die benötigt wird, um eine Kappe 20A–C zu durchdringen,
bestimmt. Gleichwohl ist die Anzahl an Rillen 35 auf der
Kappe 20A–C
bevorzugt ungefähr
3 bis ungefähr
12, bevorzugter ungefähr
6 bis ungefähr 10
und am bevorzugtesten ungefähr
8. In einer Ausführungsform,
die in 2 gezeigt ist, erstrecken sich alle Rillen 35 eine
ungefähr
gleiche Entfernung von der Spitze 34, um eine allgemein
keilgeformte Sektion 26 auf der konischen Innenwand 33 zu
bilden, wenn eine imaginäre
Linie 28 ringsherum gezogen wird, um die Endpunkte 27 der
Rillen 35 zu verbinden. Eine ähnliche Konfiguration ist für die sich vollständig erstreckenden
Rillen 35 in 4 gezeigt. Diese keilgeformten
Sektionen 26, die in den 2 und 4 veranschaulicht
sind, haben bevorzugt ungefähr
die gleiche Größe und Form.
Die Rillen 35 können
entweder auf der Innenseite 36 der konischen Innenwand 33 oder
der Außenseite 37 der
konischen Innenwand 33 oder auf beiden Seiten 36, 37 gebildet
werden.
-
Wenn
die Rillen 35 in einer Kappe 20A–C der vorliegenden
Erfindung beinhaltet sind, muss die Kraft, die eine Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 benötigt, um
eine Kappe 20A–C
mit einer Vielzahl von Rillen 35 zu durchdringen, geringer
sein als die Kraft, die benötigt
wird, um eine Kappe desselben Materials, Form und Dimensionen aber
ohne Rillen 35 zu durchdringen. Bevorzugt ist die Kraft,
die benötigt wird,
um eine Kappe 20A–C
mit einer Vielzahl von Rillen 35 zu durchdringen, nicht
mehr als ungefähr 95%
der Kraft, die benötigt
wird, um eine Kappe mit identischem Material, Form und Dimensionen
aber die keine Rillen 35 hat zu durchdringen. Um eine Kappe 20A–C "zu durchdringen" muss eine Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 nur
die konische Innenwand 33, bevorzugt an oder in der Nähe der Spitze 34 durchstoßen. Der
Kraftwert ist bevorzugter nicht mehr als ungefähr 85%, sogar bevorzugter nicht mehr
als ungefähr
75% und am bevorzugtesten nicht mehr als ungefähr 65%. Dieser Wert ist idealerweise nicht
mehr als ungefähr
50% wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 eine
abgeschrägte
Spitze 71, wie in 7 gezeigt,
beinhaltet. Für
alle Kappen der vorliegenden Erfindung, egal ob mit oder ohne Rillen, ist
die bevorzugte Kraft, die von einer Kunststoffflüssigkeitstransfervorrichtung 70 (d.h.
einer Pipettenspitze) benötigt
wird, um die Kappe zu durchdringen, geringer als ungefähr 8.0 Pfund
(3.63 Kg), bevorzugter geringer als ungefähr 6.0 Pfund (2.72 Kg) und
am bevorzugtesten geringer als ungefähr 4.0 Pfund (1.80 Kg). Die
Kraft, die benötigt
wird, um eine Kappe zu durchdringen, kann unter Verwendung der in
dem unten angegebenen Beispiel verwendeten Ausrüstung, Materialien und Protokoll
bestimmt werden.
-
Eine
besonders bevorzugte Flüssigkeitstransfervorrichtung
für die
Verwendung mit der Kappe 20A–C der vorliegenden Erfindung
ist eine Pipettenspitze 70A–C, die in den 10–19 gezeigt ist.
Diese Pipettenspitze 70A–C beinhaltet eine oder mehrere
untere Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C, welche
bevorzugt, obwohl nicht notwendig, im Allgemeinen vertikal in ihrer
Orientierung sind (wenn versucht wird, einen Aspekt einer Pipettenspitze 70A–E infra
zu beschreiben, soll "vertikal" die Richtung der Symmetrieachse 72 bedeuten,
die sich von dem distalen Ende in Richtung des proximalen Endes
der Pipettenspitze 70A–E,
wie, zum Beispiel, in 10 gezeigt, erstreckt) und sich
von einer Außenseite 152 an
dem distalen Ende der Pipettenspitze 70A–B nach außen oder
von einer Innenseite 157 an dem distalen Ende der Pipettenspitze 70C nach
innen erstrecken. (Mit dem Begriff "Rippenstrukturen", wie bei jeder Ausführungsform hier verwendet,
ist ebenfalls eine Serie von abgekürzten oder unterbrochenen Rückenstrukturen
(nicht gezeigt) beabsichtigt, welche zum Beispiel in der Form einer
Serie von Protuberanzen, welche die gleiche oder unterschiedliche
Größe und Form
haben und welche gleich oder ungleich voneinander entfernt sind,
sein können).
Man hat herausgefunden, dass das Hinzufügen dieser unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C die Pipettenspitze 70A–C verstärkt, so
dass sie leichter die Kappe 20A–C ohne Biegen durchdringen
kann. Biegen der Pipettenspitze 70A–C kann die Durchdringung der Kappe 20A–C verhindern,
eine Öffnung 161 der
Pipettenspitze 70A–C verschließen und/oder
einen Flüssigkeitsstrom,
der im Anschluss von der Pipettenspitze 70A–C abgegeben
wurde, fehlleiten.
-
Während die
unteren Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B entlang
irgendeiner wesentlichen vertikalen Linie auf der Außenseite 153 der
Pipettenspitze 70A–B
platziert oder integriert werden können (oder in irgendeiner anderen
Orientierung positioniert werden können, die die Steifigkeit der
Pipettenspitze 70A–C
erhöht,
aber nicht ihre Funktionen der Durchdringung eines Oberflächenmaterials
und des Entnehmens oder Abgebens einer Flüssigkeit behindert), ist es
im Allgemeinen wünschenswert,
mindestens eine untere Rippenstruktur 151A zu haben, die auf
der Außenseite 153 des
distalen Endes der Pipettenspitze 70A positioniert ist,
so dass ein Ende 162A der unteren Rippenstruktur 151A mit
dem Punkt 155A einer abschrägten Spitze 71A zusammen
endet. (Es sei angemerkt, dass die unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C ebenfalls
mit Pipettenspitzen verwendet werden können, die eine flache oder
stumpfe Oberfläche
haben, die die Öffnung 161 an
dem distalen Ende umgibt (nicht gezeigt)). Wenn die Pipettenspitze 70A–B mehr
als eine untere Rippenstruktur beinhaltet, dann sind die unteren
Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B bevorzugt
ringsum mit gleichen Entfernungen auf der Außenseite 153 des distalen
Endes der Pipettenspitze 70A–B voneinander beabstandet,
obwohl diese präzise
Anordnung der unteren Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B nicht erforderlich
ist.
-
Idealerweise
ist die Pipettenspitze 70A–C eine herkömmliche
einstückige
Kunststoffpipettenspitze, die modifiziert ist, um die unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C während der
Herstellung unter Verwendung gut bekannter Injektionsformverfahren
zu beinhalten. Alternativ können
die unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C an die
Außen-
oder Innenseite 153, 157 der Pipettenspitze 70A–C unter
Verwendung von zum Beispiel einem inerten Klebstoff angebracht werden.
Ein Beispiel einer akzeptablen Pipettenspitze vor irgendeiner der
hier beschriebenen Modifikationen ist eine ART® 1000 μl Pipettenspitze,
die von Molecular BioProducts aus San Diego, CA als Katalognummer
904-011 erhältlich ist.
Diese besondere Pipettenspitze ist besonders für Anwendungen bevorzugt, bei
denen Restkontamination ein Bedenken ist, da sie einen Filter (nicht
gezeigt) beinhaltet, der sich an der Position innerhalb einer inneren
Kammer 154 der Pipettenspitze 70A–C befindet (siehe 18),
welcher als Blockierung oder Behinderung des Durchgangs potentieller
Kontaminationsflüssigkeiten
oder Aerosole, die während des
Pipettierens gebildet werden, wirkt. Während die bevorzugte Anzahl
unterer Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C drei
ist, sollte die genau ausgewählte
Anzahl mindestens teilweise durch die Art des Harzes oder die Kombination
der Harze, die verwendet werden, um die Pipettenspitze 70A–C herzustellen,
als auch durch die erwartete Kraft, die benötigt wird, um eine durchdringbare
Kappe 20A–C
oder ein anderes Oberflächenmaterial
zu durchstoßen,
bestimmt werden, wenn dies eine beabsichtigte Verwendung der Pipettenspitze 70A–C ist.
Wo ein weicheres Material für
die Herstellung der Pipettenspitze 70A–C ausgewählt wird oder mehr Kraft erforderlich sein
wird, um eine Oberfläche
zu durchstoßen,
kann es wünschenswert
sein, die Anzahl der unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C auf der
Pipettenspitze 70A–C
zu erhöhen.
-
Ein
anderes Mittel um die Steifigkeit der Pipettenspitze 70A–C zu erhöhen, ist
die Dicke oder Breite der unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C anzupassen.
In einem anderen Beispiel hat die untere Rippenstruktur 151A,
welche mit der abgeschrägten
Spitze 71A zusammen endet, eine größere Dicke und Breite als irgendeine
der anderen unteren Rippenstrukturen 152A, die auf der
Pipettenspitze 70A positioniert sind. Wie in den 12 und 13 gezeigt,
bildet die größere dieser
bevorzugten unteren Rippenstrukturen 151A im Wesentlichen einen
Halbkreis im Querschnitt mit einem Radius von ungefähr 0.020
Inches (0.508 mm), wohingegen jede der kleineren bevorzugten unteren
Rippenstrukturen 152A, welche ebenfalls im Wesentlichen
Halbkreise im Querschnitt bilden, einen Radius von ungefähr 0.012
Inches (0.305 mm) in diesem Beispiel haben. Natürlich wird der Durchschnittsfachmann
in der Lage sein werden, sofort die Dicke und Tiefe der unteren
Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C anzupassen,
indem er die Eigenschaften des ausgewählten Harzes und die erwartete
Kraft, die benötigt
wird, um ein oder mehrere vorausgewählte Oberflächenmaterialen zu durchdringen,
in Betracht zieht. Und obwohl die Form der bevorzugten unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C im Wesentlichen
ein fester Halbkreis im Querschnitt ist, können die unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C entweder
einen festen oder einen hohlen Kern haben und können so konstruiert sein, um
jede oder eine Kombination geometrischer und/oder nicht-geometrischer
Formen (im Querschnitt) zu beinhalten, vorausgesetzt, dass die Form
oder die Formen der unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C nicht
wesentlich die Durchdringungs- oder Flüssigkeitsflusscharakteristika
der Pipettenspitze 70A–C
behindern. Beispiele von ungefähren
geometrischen Formen, welche für
die unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C verwendet werden
können,
beinhalten, sind aber nicht beschränkt, ein Dreieck, ein Quadrat,
ein Rechteck, ein Halbkreis und einen nahezu vollständigen Kreis.
-
Obwohl
die bevorzugte Lage der unteren Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B auf der
Außenseite 153 des
distalen Endes der Pipettenspitze 70A–B ist, kann das Positionieren
der unteren Rippenstrukturen auf der Innenseite 157 am
proximalen Ende der Pipettenspitze 70C bestimmte Vorteile
haben. Zum Beispiel kann das Positionieren der unteren Rippenstrukturen 151C, 152C auf
der Innenseite 157 der Pipettenspitze 70C das
Injektionsformverfahren vereinfachen, indem es einfacher und weniger teuer
gemacht wird, um die Formen herzustellen. Zusätzlich kann das Positionieren
der unteren Rippenstrukturen 151C, 152C auf der
Innenseite 157 die Bildung oder das Ausmaß hängender
Tropfen auf der Unterfläche
(nicht gezeigt) der Pipettenspitze 70C verringern und das
Anhaften der Flüssigkeit
an der Außenseite 153 der
Pipettenspitze 70C durch Verringern der Oberfläche der
Pipettenspitze 70C, die mit einer Flüssigkeit in Kontakt kommt,
verringern. Bei dieser bestimmten Konfiguration können die
unteren Rippenstrukturen 151A, 152A, wie in den 10 und 11 gezeigt
sind, in einer verspiegelten Art und Weise auf der Innenseite der
konischen Sektion 166 positioniert sein, wie in 18 gezeigt,
wobei Sorgfalt bei der Auswahl der Dicken dieser anfänglich positionierten
unteren Rippenstrukturen 151C, 152C und der Anpassung
der Größe einer Öffnung 161 am distalen
Ende der Pipettenspitze 70C aufgebracht werden soll, so
dass die Bewegung von Flüssigkeiten in
oder aus der Pipettenspitze 70C im Wesentlich nicht behindert
werden wird. Eine mögliche
Anordnung, die entworfen wurde, um übermäßige Unterbrechung des Flüssigkeitsflusses
in oder aus der Pipettenspitze 70C zu vermeiden, ist in
dem Querschnitt in 19 gezeigt. Die Bestimmung geeigneter
Dimensionen für
diese inneren, unteren Rippenstrukturen 151C, 152C und
die Größe der Öffnung 161 der Pipettenspitze 70C würde nicht
mehr als Routineexperimente erfordern und würde von der besonderen Anwendung
abhängen.
-
Die
bevorzugten distalen Enden 162A, 163A der unteren
Rippenstrukturen 151A, 152A, wie in 12 gezeigt,
schließen
mit der unteren Fläche 158A am
distalen Ende der Pipettenspitze 70A ab und definieren
diese teilweise. Wenn die Pipettenspitze 70A eine abschrägte Spitze 71A hat,
wie in den 10–12 gezeigt,
werden die distalen Enden 162A, 163A von jeder
der unteren Rippenstrukturen 151A, 152A somit
denselben Winkel wie die abschrägte
Spitze 71A in Bezug auf die Symmetrieachse 72,
die in 10 gezeigt ist, haben. Bei der bevorzugten
Pipettenspitze 70A ist dieser Winkel ungefähr 30° bis ungefähr 60°, bevorzugter
ungefähr 35° bis ungefähr 55° und am bevorzugtesten
45° ± 5°. Es ist
jedoch kein Erfordernis, dass die distalen Enden 162A, 163A mit
der unteren Fläche 158A der Pipettenspitze 70A abschließen und
diese definieren. Zum Beispiel heben die 14 und 16 eine alternative
Konfiguration hervor, bei der das distale Ende 162B der
Rippenstruktur 151B sich von einem Punkt 155B der
abschrägten
Spitze 156B aus verjüngt,
wobei somit eine mehr keilähnlichere
Form zum Punkt 155B der Pipettenspitze 70B gebildet wird.
Wie die 14–16 zeigen,
können
die unteren Rippenstrukturen 151B, 152B ebenfalls
so positioniert werden, dass die Oberflächen der distalen Ende 162B, 163B nicht
mit der unteren Fläche 158B am
distalen Ende der Pipettenspitze 70B übereinstimmen, sondern stattdessen
an einem Punkt, der vertikal über
der unteren Fläche 158B liegt,
gebildet werden. (Während
nur die kleinere der Rippenstrukturen 152B tatsächlich auf
diese Art und Weise in den 14–16 beschrieben
ist, kann das distale Ende 162B der größeren der unteren Rippenstrukturen 151B ebenfalls
oberhalb der unteren Fläche 158B positioniert
sein). Das Verringern der Oberfläche
der unteren Fläche 158B auf
eine Art und Weise, die der in 16 gezeigten ähnlich ist,
könnte
vorteilhaft sein, wenn es wünschenswert
ist, die Flüssigentropfenbildung
am distalen Ende der Pipettenspitze 70B aufgrund der Oberflächenspannung
zu minimieren.
-
Während das
distale Ende 163B der unteren Rippenstrukturen 152B,
das in den 14–16 gezeigt
ist, schräg
endet, können
alternative Entwürfe
gleichfalls annehmbar sein. Als ein Beispiel können die kleineren unteren
Rippenstrukturen 152B eine spitz zulaufende Form, die ähnlich der
in 14 gezeigten ist, für die längeren unteren Rippenstrukturen 151B haben.
Eine spitz zulaufende Form der kleineren unteren Rippenstrukturen 152B kann
am Außenumfang 165B der
unteren Fläche 158B,
die in den 15 und 16 gezeigt
ist, oder an einem Punkt oberhalb der unteren Fläche 158B enden. Welche
Form oder welcher Endort auch für
jede untere Rippenstruktur 151A–C, 152A–C ausgewählt wird, die
Hauptüberlegungen
werden in den meisten Fällen
sein, welche Wirkung, die Größe, Form,
Anzahl und Position der unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C auf die
Kraft haben werden, die benötigt wird,
um ein Oberflächenmaterial
zu durchdringen und die resultierende Stärke der Pipettenspitze 70A–C.
-
Die
Entfernung, die sich die bevorzugten unteren Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B von den distalen
Enden 162A–B, 163A–B weg erstrecken, welche
sich allgemein an oder in der Nähe
der unteren Fläche 158A–B der Pipettenspitze 70A–B, die nicht
Teil der vorliegenden Erfindung ist, befinden, kann zwischen unteren
Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B auf derselben
Pipettenspitze 70A–B
variieren und kann jede Länge
haben, obwohl bevorzugte Längen
mindesten ungefähr
0.25 Inches (6.35 mm), mindestens ungefähr 0.5 Inches (12.7 mm) und
mindestens ungefähr
1.0 Inch (25.4 mm) sind. Wo sich die distalen Enden 162A–B, 163A–B "nahe" der unteren Fläche 158A, 158B befinden,
ist die Entfernung von einem äußeren Perimeter 165A, 165B am
distalen Ende der Pipettenspitze 70A–B zu jedem distalen Ende 162A–B, 163A–B nicht
mehr als ungefähr
0.5 Inches (12.7 mm) und bevorzugt nicht mehr als ungefähr 0.25
Inches (6.35 mm) (diese Definition von "nahe" ist
gleichsam auf Beschreibungen der distalen Enden (nicht gezeigt)
der unteren Rippenstrukturen 151C, 152C, die auf
der Innenseite 157 der konischen Sektion 166 positioniert
sind, und auf die kontinuierlichen Rippenstrukturen 176,
die infra beschrieben sind, anwendbar). In einem anderen Beispiel,
das in den 10, 11, 14 und 15 veranschaulicht
ist, bildet die Pipettenspitze 70A–B, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung ist, eine konische Sektion 166 am distalen Ende
der Pipettenspitze 70A–B
und die unteren Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B erstrecken
sich von oder in der Nähe
der unteren Fläche 158A–B der Pipettenspitze 70A–B zu einem
Punkt am proximalen Ende der konischen Sektion 166, wo
die konische Sektion 166 mit einer röhrenförmigen Sektion 167 konvergiert.
In diesem Beispiel verjüngen
sich die proximalen Enden 168, 169 jeder unteren
Rippenstruktur 151A–B, 152A–B zu einem
Punkt, wo sie die Umfangslinie 170, die die konische Sektion 166 von
der röhrenförmigen Sektion 167 trennt,
treffen. Die unteren Rippenstrukturen 151A–B, 152A–B können sich
ebenfalls von einem Punkt an oder in der Nähe der unteren Fläche 158A–B zu einem
Punkt auf der röhrenförmigen Sektion 167 erstrecken,
sogar zu einem Punkt an oder in der Nähe der Oberseite 173 am
proximalen Ende der Pipettenspitze 70A–B (wenn keine Kante 172 vorhanden
ist) oder, wie in 20 gezeigt, zu einer unteren
Fläche 171 der
Kante 172 am proximalen Ende der Pipettenspitze 70D.
-
Indem
die unteren Rippenstrukturen 151A, 152A zu einem
Punkt oder Punkten auf der röhrenförmigen Sektion 167 (siehe
zum Beispiel 20) verlängert werden oder indem obere
Rippenstrukturen 174 auf der röhrenförmigen Sektion 167 getrennt oder
exklusiv positioniert werden (siehe 14–18 zum
Beispiel für "getrenntes" Positionieren und 21 für ein Beispiel
eines "exklusiven" Positionierens),
wird erwartet, das Vorteile innewohnen, wenn die Pipettenspitze 70B–E verwendet werden
wird, um ein Oberflächenmaterial,
dass mit einem flüssigkeitshaltigen
Gefäß 50 verbunden
ist, zu durchdringen. Der wichtigste dieser Vorteile ist die Bildung
von Lufträumen
oder Korridoren, die es mindestens einem Teil des Volumens der Luft,
die durch den Eintritt der Pipettenspitze 70B–E in das
Gefäß 50 der
Sammelvorrichtung 10 verdrängt wird, erlauben, durch Öffnungen
in dem punktierten Oberflächenmaterial
zu entkommen. Nach der Oberflächendurchdringung
bilden sich diese Korridore in Gebieten, die zu den Kontaktpunkten
zwischen den oberen Rippenstrukturen 174 oder den kontinuierlichen
Rippenstrukturen 176 und dem durchdrungenen Oberflächenmaterial
benachbart sind. Durch Bilden dieser Korridore während der Durchdringung helfen
die oberen Rippenstrukturen 174 und die kontinuierlichen
Rippenstrukturen 176 bei der Prävention einer Hochdruckbewegung
der Luft durch Öffnungen
in dem durchdrungenen Oberflächenmaterial
wenn die Pipettenspitze 70B–E in die Sammelvorrichtung 10 eingeführt wird
oder daraus entnommen wird.
-
Mit
Flüssigkeitstransfervorrichtungen
mit kleinern Durchmessern, wie zum Beispiel Flüssigkeitstransportnadeln, kann
die Luftverdrängung durch
die Flüssigkeitstransfervorrichtung,
die in eine Sammelvorrichtung eindringt, von geringerer Sorge sein.
Nichtsdestotrotz können
weiterhin Bedenken gegenüber
Druckunterschieden zwischen dem Innenraum der Sammelvorrichtung
und der umgebenden Umwelt bestehen. Wenn der Luftdruck innerhalb der
Sammelvorrichtung ausreichend größer ist
als der Umgebungsluftdruck, dann besteht ein Risiko, das mindestens
etwas des flüssigen
Materials innerhalb der Sammelvorrichtung durch die Öffnung,
die in einem durchdrungenen Oberflächenmaterial gebildet wird,
austritt, wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung
aus der Sammelvorrichtung entnommen wird. Dies ist so, da das durchdrungene
Oberflächenmaterial
eine Dichtung um die eingedrungene Flüssigkeitstransfervorrichtung
bilden kann, welche großflächig aufgebrochen
wird, wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung
vollständig
aus der Sammelvorrichtung entnommen wird, wobei dann flüssiges Material in
Form von Aerosolen oder Blasen aus der Sammelvorrichtung austreten
kann, da die beiden Luftdrucke schnell ein Gleichgewicht herstellen
wollen. Da das durchdrungene Oberflächenmaterial eine Dichtung um
die Flüssigkeitstransfervorrichtung
bilden kann, kann außerdem
ein Teilvakuum innerhalb der Sammelvorrichtung gebildet werden,
welches flüssiges Material
aus der Flüssigkeitstransfervorrichtung
herausziehen kann, wobei dabei die Pipettiergenauigkeiten beeinflusst
werden und es möglicherweise zum
Tropfen des flüssigen
Materials führen
kann, wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung
aus der Sammelvorrichtung entnommen wird. Um diese potentiellen
Probleme zu minimieren oder zu eliminieren, ist es wichtig, einen
Korridor für
Belüftungsluft aus
der Sammelvorrichtung bereitzustellen, wenn das Oberflächenmaterial
durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung
durchdrungen wird und um diesen Korridor aufrechtzuerhalten, wenn
die Flüssigkeitstransfer-vorrichtung
entnommen wird. Dies kann erreicht werden durch Hinzufügen von
oberen oder kontinuierlichen Rippenstrukturen 174, 176 an
mindestens einem Teil der Flüssigkeitstransfervorrichtung,
von dem angenommen wird, dass er mit dem Oberflächenmaterial, das durch die
Flüssigkeitstransfervorrichtung
durchdrungen werden wird, wenn sie in die Sammelvorrichtung eindringt,
um flüssiges Material
davon zu entfernen, in Kontakt kommen wird. Auf diesem Wege werden
kleine Lufträume
zwischen dem durchdrungenen Oberflächenmaterial und einem Teil
der Flüssigkeitstransfervorrichtung gebildet
werden, wobei dabei die Gleichgewichtseinstellung zwischen dem Innen-
und Außenluftdruck
erleichtert wird, bevor die Flüssigkeitstransfervorrichtung
vollständig
aus der Sammelvorrichtung entnommen wird.
-
Dort
wo sich die oberen Rippenstrukturen 174 von den unteren
Rippenstrukturen 151B, 152B unterscheiden, wie
in den 14–16 gezeigt, sind
die oberen Rippenstrukturen bevorzugt hintereinander mit einer gleichen
Anzahl von unteren Rippenstrukturen 151B, 152B,
die in einer allgemein vertikalen Orientierung positioniert sind,
ausgerichtet. Die oberen Rippenstrukturen 174 sind bevorzugt
integral mit der röhrenförmigen Sektion 167 unter
Verwendung gut bekannter Injektionsformverfahren geformt, wobei
die oberen Rippenstrukturen 174 jedoch an die röhrenförmige Sektion 167 unter
Verwendung von, zum Beispiel, einem inerten Klebstoff, angebracht
sein können.
Während
sogar eine obere Rippenstruktur 174 einen vorteilhaften
Luftraum bereitstellen kann, ist die bevorzugte Anzahl von oberen Rippenstrukturen
mindestens drei. Es gibt jedoch kein festgesetztes Limit bezüglich der
Anzahl oberer Rippenstrukturen 174, die auf der röhrenförmigen Sektion 167 positioniert
sein können.
Wo es aber mindestens ein Zweck der oberen Rippenstrukturen 174 ist
die Innenkammer 175 der Sammelvorrichtung 10 zu
belüften,
sollte dann die Größe, Form,
Anzahl und Orientierung der oberen Rippenstrukturen 174 so
ausgewählt
werden, dass Lufträume
während
des Pipettierens gebildet werden, wobei somit ein adäquates Belüften von
verdrängter
Luft und/oder die Gleichgewichtseinstellung des Luftdrucks innerhalb und
außerhalb
der Sammelvorrichtung 10 erleichtert wird.
-
Wie
bei den unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C können die
oberen Rippenstrukturen 174 irgendeine oder eine Kombination
von geometrischen und/oder nicht geometrischen Formen sein, wenn
im Querschnitt betrachtet, vorausgesetzt die Form oder die Formen
der oberen Rippenstrukturen 174 behindern die Durchdringungscharakteristika der
Pipettenspitze 70B–E,
welche diese beinhaltet, nicht signifikant. Die Formen der oberen
Rippenstrukturen 174, wenn zusammen mit unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C verwendet,
können gleich
oder verschieden von den Formen der unteren Rippenstrukturen 151A–C, 152A–C sein.
Beispiele für
mögliche
Formen beinhalten Halbkreise, fast vollständige Kreise, Dreiecke, Quadrate
und Rechtecke. Bevorzugt ist die Querschnittsform jeder oberen Rippenstruktur 174 ein
Quadrat, das ungefähr
0.02 Inches (0.508 mm) in der Breite bis ungefähr 0.02 Inches (0.508 mm) in
der Höhe
misst (gemessen von der Außenseite 153 der
röhrenförmigen Sektion 167).
Die präzisen
Dimensionen der oberen Rippenstrukturen 174 sind nicht
kritisch, vorausgesetzt die oberen Rippenstrukturen 174 können die
gewünschten
Lufträume
bilden, ohne die Durchdringungscharakteristika der Pipettenspitze 70B–E signifikant
zu behindern.
-
Wie
oben aufgezeigt, können
die unteren und oberen Rippenstrukturen der Pipettenspitze 70D kontinuierliche
Rippenstrukturen 176, wie in 20 gezeigt,
bilden, wobei dabei Rippenstrukturen 176 gebildet werden,
welche zwischen den konischen und den röhrenförmigen Sektion 166, 167 ununterbrochen
sind. Nichtsdestotrotz fügt
die bevorzugte Pipettenspitze 70B unterschiedliche untere
und obere Rippenstrukturen 151B, 152B, 174 ein.
In diesem Beispiel, welches in den 14–16 gezeigt
ist, verjüngen
sich die unteren Rippenstrukturen 151B, 152B an
ihren proximalen Enden, um die Enden 168, 169 zu
bilden, welche an der Umfangslinie 170, die die konischen
und röhrenförmigen Sektionen 166, 167 begrenzt,
enden. Die oberen Rippenstrukturen 174 in dieser bevorzugten
Art haben abgeschrägt
endende Enden 177 an ihren distalen Enden, welche die Umfangslinie 170 abschließen, obwohl
die oberen Rippenstrukturen 174 sich genauso auf eine gespiegelte
Art und Weise zu unteren Rippenstrukturen 151B, 152B,
die an der Umfangslinie 170 abschließen, verjüngen könnten.
-
Um
die Durchdringung der Kappe 20A–C weiter zu erleichtern, beinhalten
die Flüssigkeitstransfervorrichtungen 70, 70A–E, die
nicht Teil der vorliegenden Erfindung sind, bevorzugt eine abschrägte Spitze 71, 71A–D, wie
in den 7, 10, 12, 14, 16, 18, 20 und 21 gezeigt.
Wenn eine abschrägte
Spitze 71, 71A–D verwendet wird, hat das
distale Ende der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70, 70A–E (zum
Beispiel eine Flüssigkeitstransportnadel
oder Pipette, die aus Harz hergestellt ist) bevorzugt einen Winkel von
ungefähr
30° bis
ungefähr
60° in Bezug
auf die Symmetrieachse 72 der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70, 70A–E. Am bevorzugtesten
ist der Winkel der abschrägten
Spitze 71, 71A–E ungefähr 45° ± 5° in Bezug auf die Symmetrieachse 72 der Flüssigkeitstransfervorrichtung 70, 70A–E, wie
in der 7 gezeigt. Eine abgeschrägte Spitze irgendeines Winkels,
die die Durchdringbarkeit einer Kappe verbessert, ist jedoch wünschenswert,
vorausgesetzt die Integrität
der Flüssigkeitstransfervorrichtung
ist nicht beeinträchtigt,
wenn die Spitze die Kappe durchbohrt, wobei dabei die Fähigkeit
der Flüssigkeitstransfervorrichtung
beeinflusst wird, Flüssigkeiten vorhersehbar
und verlässlich
abzugeben oder zu entnehmen.
-
Um
verwendbar zu sein, sollten die Flüssigkeitstransfervorrichtungen
der vorliegenden Erfindung so konstruiert sein, dass ihre proximalen
Enden sicher an eine Sonde angebracht werden können, die mit einem automatisierten
oder manuell betriebenen Flüssigkeitstransferapparat
verbunden ist. Ein Flüssigkeitstransferapparat
ist eine Vorrichtung, welche die Bewegung von Flüssigkeiten in oder aus einer Flüssigkeitstransfervorrichtung,
wie zum Beispiel einer Pipettenspitze, erleichtert. Ein Beispiel
eines automatisierten Flüssigkeitstransferapparates
wäre ein GENESIS
Series Robotic Sample Processor, der von TECAN AG aus Hombrechtikan,
Schweiz, erhältlich ist
und ein Beispiel eines manuell betriebenen Flüssigkeitstransferapparates
ist der Pipet-Plus® Latch-ModeTM Pipett,
der von Rainin Instrument Company aus Emeryville, CA, erhältlich ist.
-
Zurückkehrend
zu der Beschreibung der konischen Innenwand 33, die in
verschiedenen Ausführungsformen
in den 1–9 beschrieben
ist, sollte herausgestellt werden, dass die Anzahl der ausgewählten Rillen 35 und
die Entfernung, die sich diese Rillen 35 von Startpunkten 31 an
oder in der Nähe
der Spitze 34 bis zum Außenumfang 38 der konischen
Innenwand 33 erstrecken, ausreichend sein sollte, um mindestens
einen Teil der allgemein keilgeformten Sektionen 26 der
konischen Innenwand 33 in einer "offnen" Konfiguration zu halten, nachdem die konische
Innenwand 33 durch eine Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 durchdrungen
wurde und die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 aus
der Kappe 20A–C entfernt
wurde. Wie in 8 veranschaulicht, sind die
keilgeformten Sektionen 26 der konischen Innenwand 33 in
einer "offenen" Konfiguration, vorausgesetzt,
dass mindestens ein Teil der Spitzen 29 der keilgeformten
Sektionen 26 nicht miteinander in physikalischem Kontakt
sind, nachdem die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 aus
der Kappe 20A–C
entfernt wurde. (Die konische Innenwand 33 wird als in
der "offenen" Konfiguration angesehen,
wenn mindestens zwei der keilgeformten Sektionen sich nach der Durchdringung
der Kappe 20A–C
durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 voneinander
getrennt haben). Durch Aufrechterhalten der keilgeformten Sektionen 26 in
einer "offenen" Konfiguration, wird
der Reibungskontakt zwischen der Kappe 20A–C und der
Flüssigkeitstransfervorrichtung 70 verringert
und das Belüften
der Luft innerhalb der Sammelvorrichtung 10 wird vereinfacht.
-
Die
Entfernung, die sich die Rillen 35 von der Spitze 34 oder
den Startpunkten 31 in der Nähe der Spitze 34 der
konischen Innenwand 33 zum Außenumfang 38 der konischen
Innenwand 33 erstrecken kann irgendeine Entfernung sein,
die ausreicht, die Durchdringbarkeit der konischen Innenwand 33 zu verbessern,
verglichen mit einer identischen konischen Innenwand 33,
die keine Rillen 35 hat. Eine Verbesserung der Durchdringbarkeit
wird als eine Verringerung der Kraft gemessen, die benötigt wird, um
die konische Innenwand 33 der Kappe 20A–C, wie
hier oben beschrieben; zu durchdringen.
-
Während es
nicht essentiell ist, dass sich alle Rillen 35 über die
selbe Entfernung erstrecken, ist es bevorzugt, dass jede Rille 35 sich
kreisförmig
mindestens ungefähr ¼ der Entfernung
von der Spitze 34 oder einem Startpunkt 31 in
der Nähe
der Spitze 34 zum Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 radial nach außen erstreckt. In einer bevorzugteren Art
erstreckt sich jede Rille 35 mindestens um die Hälfte der
Entfernung von der Spitze 34 oder den Startpunkten 31 in
der Nähe
der Spitze 34 zum Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 radial nach außen. Und in der bevorzugtesten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erstreckt sich jede Rille 35 von
der Spitze 34 oder einem Startpunkt 31 in der
Nähe der
Spitze 34 zum Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 radial nach außen.
-
Ein
anderer Faktor, der bei der Bestimmung über welche Entfernung sich
die Rillen 35 von der Spitze 34 zum Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 erstrecken sollen, zu betrachten
ist, ist die Umfangsgröße der Flüssigkeitstransfervorrichtung.
Da die Umfangsgröße der Flüssigkeitstransfervorrichtung
sich vergrößert, wird
sich die Entfernung, die sich die Rillen 35 von der Spitze 34 oder
den Startpunkten 31 in der Nähe der Spitze 34 zu
dem Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 erstrecken, ebenso vergrößern müssen, um
die Durchdringung zu verbessern, die Bildung adäquater Luftkorridore zu ermöglichen
und die Reibungskräfte
zu minimieren, die durch die konische Innenwand 33 auf die
Flüssigkeitstransfervorrichtung
angewendet werden, wenn die Flüssigkeitstransfervorrichtung
in die Sammelvorrichtung 10 eindringt und daraus entnommen
wird. Die Erhöhung
der Anzahl der Rillen 35 wird ebenfalls bei der Verringerung
der Reibungskräfte, die
auf die konische Innenwand 33 angewendet werden, helfen.
-
Da
die Rillen 35 als Kanäle,
Kerben, Ätzungen
oder eine Serie von Perforationen in der konischen Innenwand 33 gebildet
sein können,
ist die Dicke der Rillen 35, die in der konischen Innenwand 33 vorliegen – welche
gleich oder unterschiedlich voneinander sein können – geringer als die Dicke des umgebenden
Bereichs der konischen Innenwand 33. Wenn die unterschiedlichen
Dicken einer konischen Innenwand 33 bestimmt werden, sollte
die Kappe 20A–C
zuerst bei Raumtemperatur für
einen Zeitraum von mindestens einer Stunde nach dem Formen abgekühlt werden
oder in Leitungswasser für mindestens
10 bis 15 Minuten abgekühlt
werden, so dass das Harz ausreichend aushärten kann. Vier Sektionen der
Kappe 20A–C,
wobei jede bevorzugt eine unterschiedliche Rille 35 im
Querschnitt beinhaltet, können
dann im rechten Winkel zu den Rillen 35 unter Verwendung
eines Exacto- oder Gebrauchsmesser geschnitten werden. Mit jedem
dieser Sektionsteile der konischen Innenwand 33 der Kappe 20A–C kann
eine einzelne Messung von jedem der gerillten oder nicht gerillten
Teile unter Verwendung irgendeines empfindlichen Messmittels, einschließlich von
Messschiebern und/oder auf Video basierenden Messinstrumenten, vorgenommen
werden, um die Dicken zwischen den Innen- und Außenseiten 36, 37 der
konischen Innenwand 33 bei diesen Teilen zu bestimmen.
Für die
gerillten Teile sollte die Messung der Dicke auf der kleinsten Querschnittsdicke
zwischen den Innen- und Außenseiten 36, 37 basieren. Die
so erhaltenen Werte der Dicke können
gemittelt werden, um die ungefähren
Dicken der gerillten und nicht gerillten Teile, die die konische
Innenwand 35 der Kappe 20A–C aufbauen, zu berechnen.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
liegt das Verhältnis
der Dicke, welches auf dem Verhältnis der
durchschnittlichen Dicke der nicht gerillten Teile der konischen
Innenwand 33 zur durchschnittlichen Dicke der Rillen 35 in
der konischen Innenwand 33 basiert, bevorzugt im Bereich
von ungefähr
5:1 bis ungefähr
1.25:1, bevorzugter im Bereich von ungefähr 7.5:1 bis ungefähr 2:1 und
am bevorzugtesten im Bereich von ungefähr 10:1 bis ungefähr 2.5:1.
Die durchschnittliche Dicke der Rillen 35 der konischen Innenwand 33 liegt
bevorzugt im Bereich von ungefähr
0.002 Inches (0.51 mm) bis ungefähr
0.008 Inches (0.203 mm) und die durchschnittliche Dicke des umgebenden
Bereichs der konischen Innenwand 33 liegt bevorzugt im
Bereich von ungefähr
0.01 Inches (0.254 mm) bis ungefähr
0.02 Inches (0.508 mm). (Die angegebenen Dicken für die Rillen
sind ebenfalls die bevorzugten Dicken der konischen Innenwand 33,
wenn keine Rillen 35 beinhaltet sind). Bevorzugter ist
die durchschnittliche Dicke der umgebenden Bereiche der konischen
Innenwand 33 ungefähr
0.010 Inches (0.254 mm) bis ungefähr 0.017 Inches (0.432 mm);
ungefähr
0.012 Inches (0.305 mm) bis ungefähr 0.015 Inches (0.381 mm);
und ungefähr 0.013
Inches (0.330 mm). Bei einem Minimum sollte der Unterschied der
durchschnittlichen Dicken zwischen den Rillen 35 und den
umgebenden Bereichen der konischen Innenwand 33 so sein,
dass der Widerstand, der durch die Flüssigkeitstransfervorrichtung
auftritt, wenn sie durch die konische Innenwand 33 durchtritt,
geringer ist, wie er in Abwesenheit dieser Rillen 35 wäre, d.h.
eine konischen Innenwand 33 mit einer im Wesentlichen einheitlichen
Dicke.
-
Wenn
die Rillen 35 eine Serie von Perforationen beinhalten,
haben die Perforationen bevorzugt eine Größe, um den Durchgang der flüssigen Substanz
in das Gefäß 50 zur
Innenwand 36 der konischen Innenwand 33 zu beschränken oder
zu verhindern, wo sie mit einem Anwender in Kontakt kommen könnte. Dies
ist besonders wichtig, wo die flüssige Substanz ein
potentiell verunreinigendes Material (zum Beispiel einen pathogenen
Organismus) enthält.
Um weiter sicherzustellen, dass kein kontaminierender Kontakt zwischen
einem Anwender und einer flüssigen
Substanz, die in dem Gefäß 50 der Sammelvorrichtung 10 enthalten
ist, auftritt, wenn Perforationen Teile der oder alle Rillen 35 in
der konischen Innenwand 33 ausmachen, kann die oben diskutierte
Dichtung 80 an die Oberseite 24 der ringförmigen oberen
Wandung 22 (Kappe 20A–B) oder der ringförmigen Oberseite 48 (Kappe 20C)
während
der Herstellung angebracht werden, so dass die Öffnung, die zu der konischen
Innenwand 33 führt,
vollständig geschlossen
bleibt.
-
Nichtsdestotrotz
machen Serien von Perforationen nicht die bevorzugten Rillen 35 der
vorliegenden Erfindung aus, sogar wenn eine Dichtung 80 verwendet
wird. Dies ist insbesondere dort der Fall, wo die Sammelvorrichtung 10 verschifft
und potentiell Fluktuationen in der Temperatur und dem Druck ausgesetzt
sein wird, was im Auslaufen des flüssigen Materials durch die
Perforationen resultieren könnte, insbesondere
dort, wo man nicht annehmen kann, das die Sammelvorrichtung 10 während des
Verschiffens aufrecht bleibt. Zusätzlich könnte Flüssigkeit, die durch Perforationen,
die in der konischen Innenwand 33 vorliegen, zu der Innenseite 36 ausgelaufen
ist, durch ein optional vorhandenes Gewebe 90 absorbiert
werden, was möglicherweise
zur Folge hat, dass das Gewebe 90 gesättigt wird. Die Insertion einer
Flüssigkeitstransfervorrichtung
durch ein so bewirktes Gewebe 90 kann tatsächlich die
Aerosolbildung und/oder das Blasen und somit das Verspritzen potentieller
Verunreinigungen fördern.
Entsprechend ist die Verwendung einer Serie von Perforationen für die Rillen 35 nicht
empfohlen, außer
wenn es sicher gestellt ist, dass die Sammelvorrichtungen 10 aufrecht
bleiben werden und nicht unakzeptablen Veränderungen der Temperatur und
des Drucks ausgesetzt sein werden.
-
Wie
in den 5 und 6 gezeigt hat die ringförmige Außenkante 40, 40A eine
Innenseite 41, 41A, die angepasst ist, um ein
Außenteil 62 (siehe 1)
der Außenseite 53 des
Gefäßes 50 zu
greifen, so dass eine im wesentlichen auslaufsichere Dichtung zwischen
der Kappe 20A–C
und dem Gefäß 50 etabliert
werden kann. Im Spezielleren kann die im wesentlichen auslaufsichere
Dichtung zwischen der Unterseite 23 der ringförmigen oberen
Wandung 22, 22A der Kappe 20A–C und der
Unterseite 52 des ringförmigen
Rands 51 des Gefäßes 50 gebildet
werden. Unter normalen Handhabungsbedingungen wird diese im wesentlichen
auslaufsichere Dichtung das Durchsickern der Probe aus einer Innenkammer 175 des
Gefäßes 50 in
ein Gebiet der Außenseite 53 des Gefäßes 50,
welches von einem Anwender während der
routinemäßigen Handhabung
berührt
werden könnte,
verhindern. Normale Handhabungsbedingungen würden die Anwendung exzessiver
und unüblicher
Kräfte
(d.h. Kräfte,
die ausreichen, eine Kappe oder ein Gefäß zu punktieren oder zu zerbrechen) als
auch Temperatur- und Druckfluktuationen, die nicht typischerweise
bei der Handhabung und dem Transport von Sammelvorrichtungen wahrgenommen
werden, ausschließen.
-
Die
Innenseite 41 der ringförmigen
Außenkante 40 kann
angepasst werden, wie in 5 beschrieben, um ein Gewinde 42 zu
beinhalten, welches es ermöglicht,
die Kappe 22A–C
auf einen oberen Teil 62 der Außenseite 53 des Gefäßes 50 aufzuschrauben
(siehe 1), wobei das Gefäß 50 ein passendes
Gewinde 54 hat. Die passenden Gewinde 42, 54 erleichtern
einen ineinander greifenden Kontakt zwischen dem Gewinde 42 der
Kappe 20A–B und
dem Gewinde 54 des Gefäßes 50.
Schraubenkappen sind im Stand der Technik gut bekannt und der Durchschnittsfachmann
wird sofort geeignete Dimensionen und Mittel zur Herstellung erkennen.
Idealerweise sind die Gewinde 42, 54 integral
mit der Kappe 20A–C
bzw. dem Gefäß 50 geformt.
-
Eine
andere Adaption an die Innenseite 41A der ringförmigen Außenkante 40A,
die in der vorliegenden Erfindung beabsichtigt ist, ist eine Schnappstruktur,
wie in 6 veranschaulicht. Hier wird die Innenseite 41A der
ringförmigen
Außenkante 40A angepasst,
um einen Rand 43 zu beinhalten, welcher über einen
passenden Rand 55 der Außenseite 53 des oberen
Teils 62 des Gefäßes 50 geschnappt
werden kann (siehe 1). Diese Ränder 43, 55 sind
bevorzugt integral mit der ringförmigen Außenkante 40A der
Kappe 20C bzw. der Außenseite 53 des
Gefäßes 50 geformt.
Um dieses Schnappmerkmal zu bilden, müssen die Material, die zur
Herstellung der Kappe 20C und des Gefäßes 50 ausgewählt werden,
ausreichend elastisch sein und der Durchmesser des Innenteils 45 des
Rands 43 auf der Kappe 20C muss so Groß sein,
um geringer als der Durchmesser des Außenteils 56 des Rands 55 auf dem
Gefäß 50 zu
sein, so dass der Innenteil 45 des Randes 43 der
Kappe 20C, wie durch Umfang des Innenteils 45 des
Randes 43 definiert, über
das Außenteil 56 des
Randes 55 des Gefäßes 50,
wie durch den Umfang des Außenteils 56 des
Randes 55 definiert, passen kann, ohne die Anwendung einer
mechanischen Kraft zu erfordern. Außerdem sollte der Ort der Ränder 43, 55 so
sein, dass der untere Teil 57 des Randes 55 des
Gefäßes 50 in
einer überlappenden Art
und Weise in dem oberen Teil 44 des Randes 43 der
Kappe 20C steckt, nachdem die Kappe 20C auf das
Gefäß 50 eingepasst
wurde. Außerdem
sollte, wenn der Rand 55 des Gefäßes 50 in dem Rand 43 der Kappe 20C steckt,
eine im wesentlichen auslaufsichere Dichtung zwischen der Unterseite 23 der ringförmigen oberen
Wandung 22A der Kappe 20C und der Oberseite 52 des
ringförmigen
Rands 51 des Gefäßes 50 gebildet
werden.
-
Unabhängig von
dem Verfahren, dass für das
physikalische abdichtbare Verbinden der Kappe 20A–C und des
Gefäßes 50 angewendet
wird, kann die im wesentlichen auslaufsichere Natur dieser Anordnung
weiter verbessert werden, indem zwei Modifikationen der Kappe 20A–C, wie
in den 5 und 6 veranschaulicht, eingeschlossen
werden. Die erste Modifikation wäre
es, einen gewinkelten Teil 47 der Innenseite 41, 41A der
ringförmigen
Außenkante 40, 40A an
dem Punkt zu bilden, wo der ringförmige Rand 51 des
Gefäßes 50 und
die ringförmige
Außenkante 40, 40A in
Kontakt kommen. Auf diesem Wege wird der Reibungskontakt zwischen
dem gewinkelten Teil 47 der Innenseite 41, 41A und
dem ringförmigen Rand 51 des
Gefäßes 50 eine
sicherere Barriere gegenüber
der Passage von Flüssigkeiten
von innerhalb des Gefäßes bilden.
(Der Raum, der in diesen Figuren zwischen der Unterseite 23 und
der ringförmigen
oberen Wandung 22, 22A der Kappe 20A–C und der
Oberseite 52 des Randes 51 des Gefäßes 50 gezeigt
ist, wäre
nicht existent oder weniger schwerwiegend, wenn die Kappe 20A–C sicher
auf das Gefäß 50 eingepasst
ist). Zusätzlich
kann der Außenumfang 38 der
konischen Innenwand 33 modifiziert werden, um einen ringförmigen Außenrand 39 (siehe 5)
oder eine ringförmige
Randleiste 121 (siehe 6) zu beinhalten,
welche(r) entworfen ist, um in Reibungskontakt mit der Innenseite 59 der
Seitenwand 58 des Gefäßes 50 zu
sein, wenn die Kappe 20A–C und das Gefäß 50 physikalisch
und abdichtbar verbunden sind. Kontakt zwischen der Innenseite 59 der
Seitenwand 58 und entweder dem ringförmigen Außenrand 39 oder einer
Außenwand 122 der ringförmigen Randleiste 121 sollte
das Auslaufen von Flüssigkeiten
aus dem Gefäß 50 weiter
verhindern.
-
Eine
Alternative zu der hier oben beschriebenen ringförmigen Außenkante 40, 40A wäre eine ringförmige Kante
(nicht gezeigt) mit einer Außenseite,
die angepasst ist, um die Innenseite 59 der Seitenwand 58 innerhalb
des offenen oberen Teils 62 des Gefäßes 50 zu greifen.
Eine solche ringförmige Kante
könnte
konstruiert werden, um innerhalb des oberen Teils 62 des
Gefäßes 50 auf
eine Art und Weise kraftschlüssig
aufgesetzt zu sein, die der oben für das Greifen der Außenseite 53 des
oberen Teils 62 des Gefäßes 50 mit
der Innenseite 41, 41A der ringförmigen Außenkante 40, 40A,
beschriebenen ähnlich
ist. In einer anderen Form könnte
die ringförmige Kante
die Größe haben,
um direkt innerhalb des oberen Teils 62 des Gefäßes 50 zu
passen, ohne die Notwendigkeit, einen Rand oder ein Gewinde sowohl
auf der Außenseite
der ringförmigen
Kante als auch auf der Innenseite 59 des Gefäßes 50 zu
beinhalten. In allen anderen Fällen
könnte
diese Kappe entworfen werden, um die hier beschriebenen Merkmale
für die Kappe 20A–C zu beinhalten,
einschließlich
eines Gewebes 90 und/oder einer Dichtung 80. Es
ist ebenfalls möglich,
die ringförmige
Außenkante 40, 40A insgesamt
zu entfernen, wobei dabei die ringförmige obere Wandung 22 in
einen ringförmigen
Ring (nicht spezifisch gezeigt) mit einer Unterseite, die an die Oberseite 52 des
ringförmigen
Randes 51 des Gefäßes 50 unter
Verwendung zum Beispiel eines Klebstoffs (zum Beispiel eines inerten
Klebstoffs) angebracht werden kann, umgewandelt wird.
-
Um
die Dichtung, die zwischen dem ringförmigen Rand 51 des
Gefäßes 50 und
der Unterseite 23 der ringförmigen oberen Wandung 22, 22A der Kappe 20A–C gebildet
wird zu verbessern, wenn das Gefäß 50 und
die Kappe 20A–C
in einer starren Verbindung sind, kann eine ringförmige Dichtung
(nicht gezeigt) in der Form eines O-Rings eine Größe haben,
um starr auf die Unterseite 23 der ringförmigen oberen
Wandung 22, 22A aufgesteckt zu sein. Die ringförmige Dichtung
kann ein elastomeres Material (zum Beispiel Neopren) sein, dessen
Dicke so ausgewählt
wird, dass das Schnappen des Randes 43 der Kappe 20C über den
Rand 55 des Gefäßes 50 oder
das Schrauben der Kappe 20A–B auf das Gefäß 50,
so dass ihre entsprechenden Gewinde 42, 54 ineinander
greifen, nicht verhindert ist.
-
Beispiel
-
Um
die Menge an Kraft zu bestimmen, die benötigt wird, um eine Kappe 20A–C der vorliegenden
Erfindung zu durchdringen, wurden ein Universal Tension/Compression
Tester ("Kompressionstester"), Modelnummer TCD
200 und ein Kraftmessgerät,
Modelnummer DFGS-50, von John Chatillon & Sons, Inc. Greensboro, N.C. erhalten.
Da der Kompressionstester ein automatisiertes Instrument ist, ermöglicht er
eine größere Reproduzierbarkeit,
wenn die Kompression bestimmt wird, die benötigt wird, um eine Kappe zu
durchdringen, was nicht möglich
wäre, wenn
man einen rein manuellen Ansatz verfolgen würde.
-
Alle
Kappen 20A–C,
die in diesem Test verwendet wurden, wurden aus HDPE hergestellt
und hatten eine im Wesentlichen einheitliche Dicke zwischen ungefähr 0.0109
Inches (0.277 mm) und ungefähr
0.0140 Inches (0.356 mm), mit Ausnahme des Bereichs der Rillen 35.
Die Tiefe der konischen Innenwand 33 der Kappe 20A–C war ungefähr 0.29
Inches (7.37 mm), wie entlang der Symmetrieachse 30 der
ringförmigen
oberen Wandung 22, 22A von der Ebene des Außenumfangs 38 der
konischen Innenwand 33 und der Bewegung zu der gleichen
Spitze 34 aus gemessen. Der Durchmesser des Außenumfangs 38 der
konischen Innenwand 33 war ungefähr 0.565 Inches (14.35 mm).
Bei allen getesteten Kappen 20A–C hatte die konische Innenwand 33 einen einzigen
Winkel von ungefähr
35° oder
ungefähr
45° von
der Symmetrieachse 30 der ringförmigen oberen Wandung 22, 22A.
-
Wenn
die getesteten Kappen 20A–C Rillen 35 beinhalteten,
war die Dicke der konischen Innenwand 33 am ungefähren Mittelpunkt
jeder Rille 35 im Bereich von ungefähr 0.0045 Inches (0.114 mm)
bis ungefähr
0.0070 Inches (0.178 mm), wobei alle Rillen 35 einer gegebenen
Kappe 20A–C
im Wesentlichen dieselbe Dicke hatten und eine ungefähre Breite
von 0.015 Inches (0.381 mm) hatten. Die Gesamtzahl der Rillen 35 für die gerillten
Kappen 20A–C
war immer acht und die Rillen 35 wurden alle auf der Innenseite 36 der
konischen Innenwand 33 während des Injektionsformverfahrens
gebildet. Die Rillen 35 der getesteten Kappen 20A–C erstreckten
sich entweder vollständig
oder ungefähr
die Hälfte
der Entfernung von oder nahe der Spitze 34 des Außenumfangs 38 der konischen
Innenwand 33.
-
Die
Kappen 20A–C
wurden über
ein Gewinde an ein Gefäß 50,
das ungefähr
13 mm × 82
mm misst und aus Polypropylen hergestellt ist, gesichert. Um die
Gefäße 50 vor
der Durchdringung mit dem Kraftmessgerät zu stabilisieren, wurde jedes
Gefäß 50 in
einem Aluminiumblock mit einem Loch, dass darin zur Aufnahme und
zum stabilen Halten des Gefäßes 50 gebohrt
wurde, gesichert. Das präzise
Verfahren, das zum Positionieren einer Sammelvorrichtung 10 unter
dem Kraftmessgerät
ausgewählt
wurde, ist nicht kritisch, vorausgesetzt die Sammelvorrichtung 10 ist
einer vertikalen Position unter dem Kraftmessgerät gesichert, wie durch die
Symmetrieachse 30 beurteilt werden kann.
-
Bei
der Beurteilung der Kraft, die benötigt wird, um eine Kappe 20A–C zu durchdringen,
wurde das Gefäß 50 mit
der angebrachten Kappe 20A–C zuerst unter dem Kraftsmessgerät mit einer
Genesis Series 1000 μl
Tecan-Tip Pipettenspitze zentriert, die auf einer 2 Inch (50.8 mm)
Erstreckung, die sich auf der Basis des Kraftmessgeräts befand,
mit Kraft eingepasst wurde. Die Pipettenspitzen waren entweder stumpf
endend oder abgeschrägt
mit einem Winkel von 45° an
ihren distalen Enden. Eine Kappe 20A–C wurde als zentriert angesehen,
wenn sich die Pipettenspitze oberhalb der Spitze 34 der
konischen Innenwand 33 der Kappe 20A–C befand.
Ein absolutes zentrieren war nicht entscheidend, da die Form der konischen
Innenwand 33 der Kappe 20A–C auf natürliche Weise die Pipettenspitze
zu der Spitze 34 der konischen Innenwand 33 der
Kappe 20A–C
richtete. Da sich die Pipettenspitze mit einer konstanten Geschwindigkeit
von 11.25 Inches (285.75 mm)/Minute bewegte, war die Anfangshöhe der Pipettenspitze oberhalb
der Kappe 20A–C
nicht kritisch, vorausgesetzt es gab etwas Spielraum zwischen der
Kappe 20A–C
und der Pipettenspitze. Für
Testzwecke wurde die Pipettenspitze jedoch im Allgemeinen mindestens
ungefähr
0.2 Inches (5.08 mm) oberhalb der Oberseite 24, 24A der
ringförmigen
oberen Wandung 22, 22A positioniert und es ihr
ermöglicht,
bis zu 2.8 Inches (71.12 mm) in das Gefäß 50 hineinzubohren, wobei
dabei der tatsächliche
Kontakt mit der Innenseite 61 der unteren Wand 60 des
Gefäßes 50 vermieden
wird. Die Durchdringungskraft, die benötigt wurde, wurde in Pfund
gemessen und für
alle getesteten Kappen 20A–C war die Durchdringungskraft geringer
als ungefähr
6.5 Pfund (2.95 Kg). Mit vollständig
gerillten Kappen 20A–C
und abgeschrägten Pipettenspitzen
war die Durchdringungskraft allgemein geringer als ungefähr 4.0 Pfund
(1.81 Kg) und in einigen Fällen
war die benötigte
Durchdringungskraft ungefähr
3.6 Pfund (1.63 Kg) oder geringer.
-
Während die
vorliegende Erfindung beschrieben wurde und in beträchtlichem
Detail in Bezug auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen gezeigt wurde,
wird der Durchschnittsfachmann sofort andere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung erkennen. Entsprechend wird die vorliegende
Erfindung angesehen, alle Modifikationen und Variationen, die innerhalb
des Umfangs der folgenden angehängten
Ansprüche
umfasst sind, zu beinhalten.