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DE2950464A1 - Verfahren und einrichtung zum antreiben einer kopiermaterialbahn und eines photoempfindlichen teils - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum antreiben einer kopiermaterialbahn und eines photoempfindlichen teils

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Publication number
DE2950464A1
DE2950464A1 DE19792950464 DE2950464A DE2950464A1 DE 2950464 A1 DE2950464 A1 DE 2950464A1 DE 19792950464 DE19792950464 DE 19792950464 DE 2950464 A DE2950464 A DE 2950464A DE 2950464 A1 DE2950464 A1 DE 2950464A1
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DE
Germany
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photosensitive
copy
drum
photosensitive member
material web
Prior art date
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Application number
DE19792950464
Other languages
English (en)
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DE2950464C2 (de
Inventor
Kakuji Murakami
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Co Ltd
Original Assignee
Ricoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ricoh Co Ltd filed Critical Ricoh Co Ltd
Publication of DE2950464A1 publication Critical patent/DE2950464A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2950464C2 publication Critical patent/DE2950464C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6529Transporting

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Discharging, Photosensitive Material Shape In Electrophotography (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)
  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)

Description

DR. BERG DlPL-ING. STAPF
DlPL-ING. SCHWaBE D*. I)R. SANDMAIR 2950464 PATENTANWÄLTE
Postfach 860245 · 8000 München 86
Anwaltsakte: 30 561 1 k. DeZ, 1S79
Ricoh Company Ltd, Tokyo / Japan
Verfahren und Einrichtung zum Antreiben einer Kopiermaterial- bahn und eines photoempfindlichen Teils
VII/XX/KtZ
ί (OM) 911272 Telegramme U «J U U Z f/U /H 1 Bankkonten: Hypo-Bank München 44)0122850
MU7J BERGSTAPFPATENT München (BLZ 7OO211O11) S»ifl C<»Je HYPO OE MM
mm TELEX: Ba)Ct Veitinshnnk München 4531(X)(BLZ 7(1020270)
WMlO 0524560 BERG d P..si*hcvk MUmhen 6534J »18 (BLZ 7001(11110)
Anwaltsakte; 30 561
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Antreiben einer Kopiermaterialbahn und eines photoempfindlichen Teils in einem Kopiergerät sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Wenn eine Farbvorlage mit Hilfe eines elektrophotographischen Kopiergeräts vervielfältigt bzw. kopiert wird, in welchem Tonerbilder auf einem photoempfindlichen Teil jeweils nach dem Laden, Belichten und Entwickeln auf eine Kopiermaterialbahn kopiert werden, werden nacheinander eine Anzahl Tonerbilder verschiedener Farben, die durch Zerlegen der Farbe der Vorlage erhalten worden sind, nacheinander auf das Bahnmaterial kopiert, um dadurch eine Kopie der Farbvorlage zu schaffen. Wenn die Tonerbilder der verschiedenen Farben nicht zueinander deckungsgleich sind, d.h. nicht genau übereinstimmen, wenn sie einander überlagert und auf die Kopiermaterialbahn kopiert werden, würde in diesem Fall die erhaltene Farbkopie den Mangel aufweisen, daß ihre Farbe nicht der Farbe der Vorlage entspricht. Die Tonerbilder der verschiedenen Farben sind nämlich oft miteinander nicht deckungsgleich, das heißt sie stimmen nicht genau überein, wenn die Bewegung des photoempfindlichen Teils und die des Kopierbahnmaterials nicht synchron zueinander sind.
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Nenn das photoempfindliche Teil und die Kopiermaterialbahn über ein übertragungssystem aus Zahnrädern und Ketten angetrieben und damit bewegt werden, können sich die Stellungen, in welchen die Zahnräder und Ketten miteinander kämmen und in Eingriff sind, ändern, wenn sich die Teilung der Zahnräder und Ketten ändert, was dann eine Änderung in dem Kopierdruck 2ur Folge hat, welcher während eines Kopiervorgangs auf die Materialbahn und das photoempfindliche Teil ausgeübt wird. Unregelmäßigkeiten im Spiel oder im toten Gang, die durch Schwankungen oder Abweichungen während einer Kopierfolge aufgrund von unregelmäßigkeiten in der Teilung der Zahnräder und Ketten hervorgerufen sind, machen eine deckungsrichtige Farbübertragung unmöglich und haben eine Verzerrung des kopierten Bildes oder Fehler bezüglich der Größe der herzustellenden Kopien zur Folge. Diese Erscheinungen haben auch Einflüsse auf die Qualität der durch Kopieren erhaltenen Farbkopien. Wenn ein Riemen aus Gummi und Riemenscheiben zum Antreiben eines photoempfindlichen Teils und des Bahnmaterials verwendet werden, würden sich dadurch Schwierigkeiten ergeben, daß ein synchroner Lauf aufgrund des Schlupfs des Riemens nicht erreicht wird.
Mit der Erfindung sollen die vorerwähnten Nachteile der herkömmlichen Einrichtungen beseitigt werden, und es soll ein Verfahren zum synchronen Antreiben eines photoempfindlichen Teils und von Kopiermaterialbahnen sowie eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens geschaffen werden. Gemäß der Erfindung kann dies dadurch erreicht werden, daß entweder das , * - 7 -
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photoempfindliche Teil oder die Kopiermaterialbahn angetrieben werden und jeweils der andere Teil durch eine zwischen ihnen wirkende elektrostatische Anziehung aufgrund der dabei entstehenden Reibung angetrieben bzw. mitgenommen wird.
Bei der Erfindung werden somit die Kopiermaterialbahn und ein photoempfindliches Teil übereinander angeordnet und ein Tonerbild wird durch Transfer- oder Ubertragungskopieren von dem ein Tonerbild einer Vorlage tragenden, photoempfindlichen Teil auf die Kopiermaterialbahn dadurch kopiert, daß das photoempfindliche Teil geladen und anschließend bildmäßig mit der Vorlage belichtet wird, um auf ihm ein elektrostatisches, latentes Bild zu schaffen, das dann entwickelt wird; hierzu wird dann entweder die Kopiermaterialbahn oder das photoempfindliche Teil angetrieben, während das andere Teil elektrostatisch daran haftet, so daß es aufgrund von Reibung mit angetrieben bzw. mitgenommen wird, so daß relative Verschiebungen des photoempfindlichen Teils gegenüber dem Kopierbahnmaterial vermieden werden können, solange sie aneinander anliegen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Kopiergeräts, bei welchem das Antriebsverfahren gemäß der Erfindung angewendet ist;
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Fig. 2 eine Schnittansicht von aneinander anliegenden Teilen des photoempfindlichen Teils, der Kopiermaterialbahn und eines Kopierbahnträgers;
Fig. 3 eine Kurve, in welcher das Oberflächenpotential des Kopierbahnmaterials bezüglich einer Reibungskraft aufgetragen ist;
Fig. 4 bis 6 schematische Darstellungen von Abwandlungen des in Fig. 1 dargestellten Kopiergeräts;
Fig. 7 eine Ansicht von aneinander anliegenden Teilen des photoempfindlichen Teils und der Kopiermaterialbahn der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform;
Fig. 8 eine Kurve, in welcher die an Drähte der Ladeeinrichtung angelegte Spannung bezüglich einer Reibungskraft in der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform aufgetragen ist;
Fig. 9 eine Darstellung einer Abwandlung des in Fig. 1 dargestellten Kopiergeräts;
Fig. 10 eine Ansicht des Aufbaus des Bahnmaterialträgers der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform;
Fig. 11 bis 13 schematische Darstellungen von Abwandlungen des in Fig. 1 wiedergegebenen Kopiergeräts;
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Fig. 14 eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung der photoempfindlichen Trommel in der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform;
Fig. 15 eine Vorderansicht einer weiteren Abwandlung der photoempf indlichen Trommel;
Fig. 16 eine Kurve, in welcher die Spannung, die durch die Ladeeinrichtung der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform an die photoempfindliche Trommel der Fig. angelegt ist, bezüglich einer Reibungskraft aufgetragen ist;
Fig. 17 und 18 Darstellungen von seitlichen Verschiebungen des photoempfindlichen Teils;
Fig. 19 und 20 Ansichten, aus denen zu ersehen ist, wie aufgrund der Anziehung Falten gebildet werden, wobei in Fig. 19 eine Seitenansicht und in Fig. 20 eine Draufsicht wiedergegeben sind; und
Fig. 21 eine schematische Ansicht eines Kopiergeräts mit einer Abwandlung der Antriebseinrichtung gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 wird eine auf einer Auflageplatte 1 angeordnete Vorlage durch eine Beleuchtungseinrichtung 2 bestrahlt, die eine Lampe 2a und eine reflektierende Platte 2b aufweist. Das Licht von der Lampe 2a wird durch eine optische Einrichtung 5, die
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eine Linsenanordnung 3 und einen Schlitz 4 aufweist, auf die Oberfläche eines photoempfindlichen Teils 6 übertragen, um durch bildmäßiges Belichten auf diesem ein elektrostatisches, latentes Bild der Vorlage zu schaffen.
Wie in Fig. 2 dargestellt, besteht das photoempfindliche Teil 6 aus einer photoeleitenden Schicht 6a, einer leitenden Schicht 6b und einer Auflage- oder Tragschicht 6c und kann beispielsweise die Form eines flexiblen, anpassungsfähigen, endlosen Bandes aufweisen, das über eine Anzahl Rollen 7 geführt ist. Beispielsweise kann die photoleitende Schicht 6a aus Polyvinylcarbazol mit einer gegenüber einer Farbe erhöhten Empfindlichkeit hergestellt sein, während die leitende Schicht 6b aus Aluminium mit einer Schichtdicke von weniger als 1μ und die Auflage- oder Trägerschicht 6c aus Polyester hergestellt ist. Wie bei einem üblichen elektrophotographischen Kopiergerät wird das photoempfindliche Teil 6 durch eine Koronaladeeinrichtung 8 positiv geladen, wobei es weiter bewegt wird und durch die optische Einrichtung 5 bildmäßig mit der Vorlage belichtet wird, um auf ihm ein elektrostatisches, latentes Bild der Vorlage zu schaffen, das dann mittels eines Entwicklers 9 mit negativ geladenem Toner in ein sichtbares Bild entwickelt wird.
Das durch den Toner auf dem photoempfindlichen Teil 6 geschaffene« sichtbare Bild wird durch Ubertragungs- oder Transferkopierenauf die Kopiernaterialbahn 10 kopiert.Nachdem das Tonerbild auf die Kopiermaterialbahn 10 kopiert worden
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ist, wird von dem photoempfindlichen Teil 6 die elektrische Ladung mittels einer Lampe 11 entfernt, und das photoempfindliche Teil wird anschließend mit Hilfe einer Reinigungseinrichtung 12 gereinigt. Mit dem photoempfindlichen Teil 6 kann dann ein weiterer Kopierzyklus durchgeführt werden.
Die Kopiermaterialbahn 10 hat Isoliereigenschaften;wenn das Bahnmaterial nach dem Kopieren als Filmmaterial in Verbindung mit einem Overheadprojektor oder als transparentes Filmmaterial für eine Projektion verwendet wird, kann es vorteilhafterweise aus einem Material gebildet sein, das aus der Gruppe von Hochpolymeren aus Polyester, Azetat, Polyimid, Polycarbonat, Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen und Polystyrol ausgewählt ist. Wenn die Kopiermaterialbahn 10 opak bzw. lichtundurchlässig sein kann, kann das Material eines der vorerwähnten Hochpolymeren sein, denen ein Weißpigment, wie Zinkoxid, Titanchlorid, Tonerde, Kalziumcarbonat oder Bariumsulfat beigemengt ist. Das Bahnmaterial kann auch aus einem Film eines der vorerwähnten Hochpolymeren gebildet sein, auf deren Oberfläche ein Weißpigment mit einem Bindemittel, wie Polyacrylsäureester, Polyvinylbutyral, P Dlyvynilazetat,Epoxyharz, Alkydharz oder Silikonharz aufgebracht ist, oder es kann aus gewöhnlichem Papier gebildet sein, das in ähnlicher Weise beschichtet ist, um ihm eine Isoliereigenschaft zu geben.
In Fig. 1 liegt das Kopierbahnmaterial 10 in Rollenform vor und wird auf eine Rolle 14 aufgewickelt, nachdem es abgewickelt und an einer Materialbahn-Trägertrommel 15 in Anlage gebracht
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worden ist. Nach demAbwickeln von der Rolle wird das Kopierbahnmaterial 10 mittels einer Koronaladeeinrichtung 15 entgegengesetzt zu dem Toner eines Entwicklers 9 oder beipielsweise positiv geladen und dann in eine Kopierposition bzw. -station befördert.
In der Kopierstation wird die Kopiermaterialbahn 10 mit dem photoempfindlichen Teil 6 in Anlage gebracht und durch die geerdete Trägertrommel 13 in derWeise gehalten, daß die Materialbahn 10 und das Teil 6 sich in einem bestimmten Bereich überdecken.
Solange das photoempfindliche Teil 6 und die Kopiennaterialbahn 10 in der Kopierstation in Anlage aneinander gehalten werden, wird das negativ geladene Tonerbild auf dem photoempfindlichen Teil 6 an die positiv geladene Kopiermaterialbahn 10 mit Isoliereigenschaften angezogen, wodurch das Tonerbild durch Ubertragungskopieren auf das Bahnmaterial kopiert wird. Die Kopiermaterialbahn 10, auf das ein Bild kopiert ist, läuft durch eine Fixiereinrichtung 16 durch, die beispielsweise eine Infrarot-Heizeinrichtung sein kann, bevor es mit dem fixierten Bild auf die Rolle 14 aufgewickelt wird.
Bei herkömmlichen Einrichtungen werden die Kopiermaterialbahn und das photoempfindliche Teil jeweils über eine übertragungseinrichtung bzw. ein Getriebe von e.inem Motor angetrieben. Bei der Erfindung werden jedoch das photoempfindliche Teil und die Kopiermaterialbahn auf andere Weise als bei den her-
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kömmlichen Einrichtungen angetrieben. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist das photoempfindliche Teil nur über die drehbaren Rollen 7 geführt, ohne daß irgendeine Antriebskraft ausgeübt wird. Die Materialbahn-Trägertrommel 13 wird mittels eines Motors 18 über eine übertragungseinrichtung 17, beispielsweise eine Kette angetrieben.
Die Auflageplatte 1 für die Vorlagen, welche synchron mit dem photoempfindlichen Teil 6 bewegt werden sollte, ist an •einem Draht21 befestigt, der um Rillenscheiben 19und 20 geführt ist. Die Scheibe 20 ist mit einem Zahnrad 22 und ferner über eine nicht dargestellte, elektromagnetische Kupplung mit einem Kettenrad 24 verbunden. Das Zahnrad 22 kämmt mit einem Kupplungszahnrad 25, das über eine nicht dargestellte elektromagnetische Kupplung mit einem Steuerungsrad 26 verbunden ist. Eine Kette 27 ist über das Kettenrad 24, das Steuerungsrad 26 und ein an einer Abtriebswelle des Motors 28 angebrachtes Kettenrad geführt. Bei Anschalten des Motors 18 wird die Trägertrommel 13 gedreht, und die Auflageplatte 1 für die Vorlagen wird mittels des Motors 18 über die Kette 27 ebenfalls angetrieben, und dadurch in den Pfeilrichtungen synchron mit derDrehbewegung der Trägertrommel 13 bewegt.
Wenn die elektromagnetischen Kupplungen in einer vorbestimmten, zeitlich festgelegten Reihenfolge ein- und ausgekuppelt werden, wird die Auflagenplatte 1 in,den Pfeilrichtungen hin- und herbewegt, undzwar wird die Auflageplatte 1 bei einer Drehung des Motors 18, welche über das Kettenrad 24, die elektromag-
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Fetische Kupplung und die Rilleinscheibe 20 übertragen wird, in der Vorwärtsrichtung und durch eineDrehbewegung des Mo tors 18, welche über das Steuerungsrad 26, die elektromagnetische Kupplung, das Kupplungszahnrad 25, das Zahnrad 22 und die Rillenscheibe 20 übertragen wird, in der umgekehrten Richtung bewegt.
Die Aufwickelrolle 24 ist über eine Übertragungseinrichtung 28, beispielsweise eine Kette, mit einem Drehmomentmotor 29 verbunden. Durch den Drehmomentmotor 29 ist ein Schlupf der Kopiermaterialbahn 10 vermieden, wenn diese von der Trägertrommel 13 freikommt und zu der Aufwickelrolle 14 hin bewegt wird. Wenn sich die Trägertrommel 13 dreht, wird die Kopiermaterialbahn 10 an die Trommel 13 elektrostatisch ange zogen und aufgrund von Reibung bewegt. Zu diesem Zeitpunkt wirkt dann eine elektrostatische Anziehungskraft zwischen dem photoempfindlichen Teil 6 und dem Kopiermaterial 10 an den Teil, welche aneinander anliegen, so daß das photoempfindliche Teil 6 zu der Kopiermaterialbahn 10 hin ange zogen wird und sich mit diesem bewegt. Wenn die isolierte Kopiermaterialbahn 10 und das photoempfindliche Teil 6 übereinander angeordnet werden, wie in Fig. 2 dargestellt ist, wird eine negative Ladung in der leitenden Schicht 6b des photoempfindlichen Teils 6 induziert, so daß eine starke Anziehungskraft zwischen dem photoempfindlichen Teil 6 und der Kopiermaterialbahn 10 wirkt, das Isoliereigenschaften aufweist. Die Reibungskraft, die durch die elektrostatische Anziehungskraft geschaffen ist und zwischen dem
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photoempfindlichen Teil 6 und der Kopiermaterialbahn 10 wirkt, kann folgendermaßen ausgedrückt werden:
έή Cdi Cm J j
P = - x ( -^ ) obv^ (1)
tfm+ a f_ d
wobei P die Reibungskraft (N) ist, die zwischen der Kopiermaterialbahn und dem photoempfindlichen Teil wirkt; £ die Dielektrizitätskonstante (F/m) des Vakuums ist; £_die spezifische Dielektrizitätskonstante der Kopiermaterialbahn ist;
die spezifische Dielektrizitätskonstante des photoleitenden Materials ist;
d die Dicke (m) der Kopiermaterialbahn ist; t die Dicke (m) der photoleitenden Materialschicht ist; U der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Kopiermaterialbahn und dem photoempfindlichen Teil ist; α die Breite der sich überdeckenden Teile der Kopiermaterialbahn und des photoempfindlichen Teils ist;
b die Länge der sich überdeckenden Teile der Kopiermaterialbahn und des photoempfindlichen Teils ist, und
ν das Oberflächenpotential t V) der Kopiermaterialbahn ist, wenn sie vor dem überdecken geladen ist.
Wie aus der theoretischen Gleichung zu ersehen ist, kann die elektrostatische Anziehungskraft zum Bewegen des photoempfindlichen Teils 6 in Abhängigkeit von .der Fläche der sich überdeckenden Teile des photoempfindlichen Teils 6 und der Kopiermater ialbahn 10 sowie in Abhängigkeit von der Größe des durch
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Aufladen erzeugten Oberflächenpotentials der Kopiermaterialbahn geändert werden, solange dasselbe photoempfindliche Teil und die gleiche Kopiermaterialbahn verwendet werden.
In Fig. 3 sind die Ergebnisse von Versuchen wiedergegeben, die mit der Kopiermaterialbahn 10 und dem photoempfindlichen Teil 6 durchgeführt worden sind, um die zwischen ihnen wirkende Reibungskraft zu messen, wobei als Kopiermaterialbahn 10 ein 75μ dicker Polyesterfilm und als photoempfindliches Teil 6 eine 15μ dicke photoleitende Materialschicht aus Polyvinylcarbazol verwendet wurde. Der in Fig. 3 dargestellten Kurve ist
1 1 -! auf der Ordinate der Wert einer Quadratwurzel p2(gw2 . cm ) der Reibungskraft pro Flächeneinheit und auf der Abszisse das Oberflächenpotential (in kV) der Kopiermaterialbahn 10 aufgetragen.
Wenn die sich überdeckenden Teile der Kopiermaterialbahn 10 und des photoempfindlichen Teils 6 eine Breite von 25cm und eine Länge von 15cm aufweisen und eine Aufladung durchgeführt wird, so daß ein Oberflächenpotential von 2500V an der Kopiermaterialbahn vorliegt, betrug die Reibungskraft etwa 4 7kg, was hoch genug ist, um das photoempfindliche Teil 6 ohne Schlupf zu bewegen.
Um bei der Erfindung die gewünschten Wirkungen zu erreichen, ist es wesentlich, daß das Drehmoment des Drehmomentmotors 29 kleiner als die Reibungskraft ist, die durch die zwischen der Trägertrommel 13 und der Kopiermaterialbahn 10 wirkende, elektrostatische Anziehung geschaffen ist. Der Drehmomeatmo-
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tor 29 hat keinen Einfluß auf die Zuführgeschwindigkeit der Kopiermaterialbahn 10, welche durch die Lineargeschwindigkeit der Trägertrommel 13 festgelegt ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird die Kopiermaterialbahn 10 vorher geladen, bevor sie auf dem photoempfindlichen Teil 6 angeordnet wird. Bei dieser Ausführungsform kann die Koronaladeeinrichtung 15 entfallen, und es wird eine Vorspannung an die Trägertrommel 13 angelegt, damit die elektrostatische Anziehung zwischen dem photoempfindlichen Teil 6 und der Kopiermaterialbahn 10 wirkt. In diesem Fall ist die elektrostatische Anziehung proportional dem Quadrat der angelegten Spannung.
InFig. 4 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Kopiermaterialbahn 10;statt über eine Trägertrommel 13 wie in Fig. 1,über zwei Rollen 30 geführt ist; die Kopiermaterialbahn 10 wird mit dem photoempfindlichen Teil 6 in einem Teil des Trums in Anlage gebracht, das zwischen den beiden Rollen 30 liegt. Bei dieser Ausführungsform wird, um ein elektrisches Feld zwischen der Kopiermaterialbahn 10 und dem photoempfindlichen Teil 6 zu schaffen, eine Koronaentladeeinrichtung 31 verwendet, um das Tonerbild vondem photoempfindlichen Teil 6 durch Transferkopieren auf die Kopiermaterialbahn 10 zu übertragen. Durch die Ladung auf der Unterseite der Kopiermaterialbahn 10 wird eine elektrostatische Anziehung zwischen der Kopiermaterialbahn 10 und dem photoempfindlichen Teil 6 erzeugt, welche benutzt wird,
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um durch Reibung das photoempfindliche Teil 6 mittels der Kopiermaterialbahn 10 zu bewegen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird die Aufwickelrolle 14 durch den Motor 18 angetrieben, obwohl stattdessen auch die Rollen 30 angetrieben werden können. In Fig. sind Teile, welche Teilen in Fig. 1 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher beschrieben. Das gleiche gilt auch für alle weiteren noch zu beschreibenden Ausführungsformen.
In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, welche in einem Farbkopiergerät verwendet wird und bei welcher die Kopiermaterialbahn auf die Trägertrommel 13 gewickelt ist, an welche eine Vorspannung angelegt wird, um ein Tonerbild von dem photoempfindlichen Teil 6 durch Transferkopieren auf die Kopiermaterialbahn 10 zu kopieren.
Das photoempfindliche Teil 6 wird durch die optische Einrichtung 5 bildmäßig mit der in Primärfarben zerlegten Farbvorlage belichtet« um dadurch elektrostatische, latente Bilder zu schaffen, welche nacheinander durch Teile 9a bis 9c der Entwicklungseinrichtung 9 mit Farben entwickelt werden,die den Primärfarben entsprechen, um dadurch Tonerbilder in drei verschiedenen Farben zu erzeugen. Die Tonerbilder in dendrei verschiedenen Farben auf dem photoempfindlichen Teil 6 wer den dann durch Transferkopieren auf die Kopiermaterialbahn 10 in der Heise kopiert, daß ein Toner einer Farbe kopiert
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wird, während die Trägertrommel 13 eine vollständige Umdrehung ausführt. Auf diese Weise werden dann die Tonerbilder in den drei verschiedenen Farben, die mittels der Entwicklungseinrichtung 9 auf dem photoempfindlichen Teil 6 geschaffen worden sind, übereinanderliegend auf die Kopiermaterialbahn 10 kopiert, wenn die Trägertrommel 13 drei vollständige Umdrehungen ausführt. Durch die bildmäßige Belichtung des photoempfindlichen Teils 6 in drei verschiedenen Farben und durch Entwickeln der Bilder in drei verschiedenen Farben in einer zeitlich genau festgelegten Reihenfolge bezüglich der Umfangslänge der Trägertrommel 13 ist es möglich, auf der Kopiermaterialbahn 10 ein gefordertes Farbtonerbild dadurch zu schaffen, daß das photoempfindliche Teil 6 mit Hilfe einer Reibungskraft angetrieben wird, die durch eine zwischen dem photoempfindlichen Teil 6 und der Kopiermaterialbahn 10 wirkenden, elektrostatischen Anziehung erzeugt wird. Da die Bahn 10 und das Teil 6 synchron miteinander angetrieben werden, ist das auf diese Weise erhaltene, endgültige Farbtonerbild frei von dem Mangel, daß die Farben nicht deckungsrichtig aufgebracht sind.
Da die Kopiermaterialbahn 10 und das photoempfindliche Teil 6 synchron angetrieben werden, muß nur die übertragung für die Antriebseinrichtung in Betracht gezogen werden.im Hinblick auf die zeitliche Steuerung der Zuführung der Kopiermaterialbahn 10 bezüglich der Zuführung der Vorlage.
Bei den in Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen wird
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die Kopiermaterialbahn 10 angetrieben, und das photoempfindliche Teil 6 wird durch die Reibungskraft bewegt. Selbstverständlich ist die Erfindung jedoch nicht auf diese spezielle Anordnung beschränkt, sondern es kann auch das photoempfindliche Teil 6 angetrieben und die Kopiermaterialbahn 10 durch die Reibungskraft bewegt werden.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform hat das photoempfindliche Teil die Form einer Trommel 61, bei welcher, wie in Fig. 7 dargestellt ist, eine photoleitende Materialschicht 6'a auf der Oberfläche eines leitenden Trägers 6'b ausgebildet ist. Der leitende Träger 6'b kann aus Alumium, Eisen oder einem anderen Metall hergestellt sein, während die photoleitende Materialschicht 6'a aus Selen, Selen-Tellur, oder einer anderen anorganischen Verbindung oder aus Polyvinylcarbazol, Anthrazen oder einer anderen organischen Verbindung gebildet sein. Die photoleitende Materialschicht 6'a kann eine dielektrische Materialschicht aufweisen.
Die photoempfindliche Trommel 61, die eine photoempfindliche Schicht auf einer Aluminiumtrommel unter Verwendung einer photoleitenden Verbindung, wie einen Polyvinylcarbazol-Trinitrofluorenol-Komplex, aufweist, wird durch die Koronaladeeinrichtung 8 geladen, so daß das Oberflächenpotential ungefähr -800V wird und wird dann bildmäßig mit Hilfe der optischen Einrichtung 5 belichtet. Das optische Bild wird mittels des Entwicklers 9 entwickelt, wodurch ein positiv geladenes
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Tonerbild geschaffen ist.
Die über Trägerrollen 30 geführte Kopiermaterialbahn 10 wird mit dem photoempfindlichen Teil 61 in Anlage gebracht, auf welchem das vorerwähnte Tonerbild aufgebracht ist; das Tonerbild auf der photoempfindlichen Trommel 61 wird dann durch Transferkopieren mittels einer Koronaladeeinrichtung auf die Kopiermaterialbahn 10 kopiert.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform wird die photoempfindliche Trommel 6' in einer Richtung gedreht, die der Drehrichtung der in Fig. 1 dargestellten Trägertrommel 13 entgegengesetzt ist, so daß der Motor 18 in Fig. 6 ebenfalls in einer Richtung gedreht wird, die zu der Drehrichtung des Motors 18 in Fig. 1 entgegengesetzt ist. Folglich werden bei dieser Ausführungsform die elektromagnetischen Kupplungen zum Hin- und Herbewegen der Auflageplatte 1 für die Vorlagen in einer Weise ein- und ausgekuppelt, die entgegengesetzt zu der Art ist, auf welche sie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ein- und ausgekuppelt werden. Die übrigen Teile in Fig. 6, die denen in Fig. 1 entsprechen, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und arbeiten auf die gleiche Weise.
Zu dem Zeitpunkt, wenn die Kopiermaterialbahn 10 mit der photoempfindlichen Trommel 61 in Anlage gebracht wird, wird eine negative Ladung auf der Kopiermaterialbahn 10 und eine positive Ladung auf der leitenden Schicht der photoempfind-
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lichen Trommel 61 beispielsweise mittels der Koronaladeeinrichtung 32 induziert, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Folglich wird ein positives Tonerbild 33 auf der photoempfindlichen Trommel 61 auf die Kopiermaterialbahn 10 durch Transferkopieren kopiert. Gleichzeitig wirkt eine elektrostatische Anziehung zwischen der photoempfindlichen Trommel 61 und der Kopiermaterialbahn 10. Hierdurch wirkt eine Reibungskraft zwischen der photoempfindlichen Trommel 61 und der Kopiermaterialbahn 10 aufgrund der zwischen ihnen wirkenden elektrotatischen Anziehung. Die Reibungskraft kann folgendermaßen ausgedrückt werden:
i ,2
wobei d die Dicke der photoleitenden Schicht der photoempfindlichen Trommel ist;
d_ die Dicke der Kopiermaterialbahn ist, und
ν das Oberflächenpotential der an der photoempfindlichen
Trommel anliegenden Kopiermaterialbahn nach einem Transferkopieren mittels einer Koronaladeeinrichtung ist. Die übrigen Bezeichnungen entsprechend den in Gl. (1) verwendeten Bezeichnungen.
Die Beziehung zwischen der an die Drähte der Koronaladeeinrichtung 32 angelegten Spannung und dem Oberflächenpotential V der Xopiermaterialbahn 10 kann durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
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ZtL
V=C-K (3)
wobei C die an die Drähte angelegte Spannung und K eine Konstante ist.
Aus den Gl.en (2) und (3) ist zu ersehen, daß die Kraft, durch welche die Kopiermaterialbahn 10 aufgrund einer elektrostatischen Anziehung angetrieben wird, sich in Abhängigkeit von dem Reibungskoeffizienten zwischen der photoempfindlichen Trommel und der Kopiermaterialbahn, der Fläche der sich überdeckenden Teile der photoempfindlichen Trommel und der Kopiermaterialbahn, der Dicke der Kopiermaterialbahn, der Dicke der photoleitenden Schicht auf der photoempfindlichen Trommel und der an die Drähte der Ladeeinrichtung angelegten Spannung ändern kann.
In Fig. 8 sind die Ergebnisse von Versuchen dargestellt, die an der photoempfindlichen Trommel und der Kopiermaterialbahn durchgeführt worden sind, um die zwischen diesen erzeugte Reibungskraft zu bestimmen. Bei den Versuchen hatte die Kopiermaterialbahn die Form eines 75μ dicken Polyesterfilms, und die photoempfindliche Trommel war mit einer etwa 10μ dikken photoleitenden Schicht versehen, die durch Aufbringen von Material gebildet wurde, das als Hauptbestandteil einen Polyvinylcarbazol-Trinitrofluorenol-Komplex enthält. In der in Fig. 8 dargestellten Kurve ist auf der Ordinate der Wert von P 2 und auf der Abszisse der Wert der an die Drähte der Ladeeinrichtung angelegten Spannung ( in kV) + 2,8 kV auf-
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getragen.
Wenn die sich überdeckenden Teile der photoempfindlichen Trommel und der Kopiermaterialbahn eine Breite von 2 5 cm und eine Länge von 15cm hatten und die an die Drähte der Ladeeinrichtung angelegte Spannung -6kV betrug, war die erzeugte Reibungskraft etwa 21 kg, welche hoch genug war, um die Kopiermaterialbahn zu bewegen.
Eine Abwandlung der Ausführungsform in Fig. 6 ist in Fig. 9 dargestellt, bei welcher ein Kopierblatt-Halteteil 34 in Form eines endlosen Bandes aus einem Isolierfilm 34a und einer leitenden Materialschicht 34b anstelle der in Fig. 6 dargestellten Kopiermaterialbahn 10 verwendet ist und über die Tragrollen 10 geführt ist, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Das Halteteil 34 wird in derselben Weise, wie anhand von Fig. 6 beschrieben ist, an der photoempfindlichen Trommel 61 in Anlage gebracht. Ein Kopierblatt 10' aus gewöhnlichem Papier wird mittels einer Blattzuführrolle 35 zwischen das Kopierblatthalteteil 34 in Form eines endlosen Bandes und die photoempfindliche Trommel 6' eingebracht.
Das Kopierblatt-Halteteil 34 in Form eines endlosen Bandes kann so aufgebaut sein, daß der Isolierfilm 34a ein Polyesterfilm ist und die leitende Schicht 34b aus Aluminium gebildet ist, das durch Aufdampfen im Vakuum in einer Dicke von etwa 1μ auf eine Seite des Isolierfilms 34a aufgebracht ist. Die leitende Schicht 34b ist durch die geerdeten Tragrollen 30 geerdet. - 25 -
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Das Kopierblatt-Halteteil 34 ist durch die Koronaladeeinrichtung 35 vorbereitend geladen , nachdem das durch die Blattzuführrolle 35 zugeführte Kopierblatt 10' auf dem Teil 34 angeordnet ist. Das Tonerbild, das auf der photoempfindlichen Trommel 61 auf die gleiche Weise,wie anhand von Fig. 1 bis 6 beschrieben.aufgebracht worden ist, wird durch Transferkopieren auf das Kopierblatt 10" kopiert, wenn das vorher geladene Kopierblatt 10' mit der photoempfindlichen Trommel 61 in Anlage gebracht wird. Wenn das Kopierblatt 10' einen niedrigen elektrischen Widerstand aufweist, dann ist die elektrostatische Anziehung schwach. Wenn dies der Fall ist, kann ein Auftreten vonSchlupf dadurch vermieden werden, daß die Breite des Kopierblatt-Halteteils 34 und der photoempfindlichen Trommel 6' vergrößert wird, um dadurch die Fläche der sich überdeckenden Teile zu vergrößern. Das von dem Halteteil 34 weiter beförderte Kopierblatt 10' wird, nachdem einTonerbild aufgebracht ist und es von der photoempfindlichen Trommel 61 getrennt ist, von dem Kopierblatt-Halteteil 34 mittels eines Trennteils entfernt; mittels der Fixiereinrichtung 16 wird dann das Bild fixiert und anschließend in eine Ablage 37 ausgetragen.
Ein Paar Zuführrollen, beispielsweise eine Zuführrolle 38 und eine Gummirolle 39, zwischen denen das Kopierblatt-Halteteil 34 durchläuft, sind als zusätzliche Antriebseinrichtung vorgesehen, welche wirkt, bevor das- Kopierblatt-Halteteil 34 aufgrund der zwischen der photoempfindlichen Trommel 6' und dem Kopierblatt-Halteteil 34 wirkenden, elektrostatischen Anziehung
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urch die Reibung der photoempfindlichen Trommel angetrieben Ird. Die Zuführrolle 36 wird über die Kette durch den Drehontentmotor 39 angetrieben. Bei dieser Ausführungsform wird ur ein Teil des Kopierblattes 10' und des Halteteils 34 durch ie Ladeeinrichtung 15 geladen, und es wirkt keine elektrotatische Anziehung zwischen der photoempfindlichen Trommel ' und dem Kopierblatt-Halteteil 34, bis der geladene Teil an ler photoempfindlichen Trommel 6' anliegt. Infolgedessen ist He Reibungskraft niedrig und es ist durchaus ein Schlupf zwiichen dem Halteteil 34 und der photoempfindlichen Trommel 6' töglich. Der Drehmomentmotor 29 hat die Aufgabe, das Auftre- :en von Schlupf zwischen dem Halteteil 34 und der photoempflnd-■ichen Trommel 6' zu vermeiden, bevor die elektrostatische Anilehung zwischen beiden wirkt, beispielsweise wenn die Einrichtung gestartet wird. Infolgedessen dient der Drehmomentmotor !9 als zusätzliche Antriebseinrichtung oder als eine Spannungsiteuereinrichtung.
Ie i der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform wird das Auf-Laden mittels der Koronaladeeinrichtung 32 an einer Stelle vorgenommen, an welcher das Kopierblatt-Halteteil 34 mit der photoempfindlichen Trommel 6* in Anlage zu kommen beginnt. Selbst Ln diesem Fall kann manchmal eine zusätzliche Antriebseinrichtung, vie der Drehmomentmotor 29, notwendig sein.
lei der in Fig. 11 dargestellten Ausfuhrungsform ist nur ein feil des Halteteils 34 und der photoempfindlichen Trommel 6' anmittelbar unter der Koronaladeeinrichtung 32 angeordnet, wo
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eine elektrostatische Anziehung wirkt, wenn das Gerät in Gang gesetzt wird. Die elektrostatische Anziehung, die zum Zeitpunkt des Ingangsetzens-des Geräts wirkt, kann sich in der Stärke in Abhängigkeit von der Form der Koronaladeeinrichtung 32 und in Abhängigkeit von der an deren Drähte angelegten Spannung ändern. Je kleiner die Fläche der sich überdeckenden Teile des geladenen Kopierblatt-Halteteils 34 und der photoempfindlichen Trommel 61 ist, umso kleiner ist die Reibungs-
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kraft, so daß es einem Schlupf kommen kann. Infolgedessen muß das Kopierblatt-Halteteil 34 durch den Drehmomentmotor 39 über das Rollenpaar 38 und 39 angetrieben werden, bis die geladene Zone des Halteteils 34 groß genug wird, damit die photoempfindliche Trommel 6' das Kopierblatt-Halteteil 34 durch den Reibungswiderstand infolge der elektrostatischen Anziehung ohne Schlupf antreiben kann. Mittels dieser zusätzlichen Antriebseinrichtung kann ein Auftreten von Schlupf zwischen der photoempfindlichen Trommel 6'und dem Kopierblatt-Halteteil 34 vermieden werden.
Anstelle des Rollenpaars 38 und 39, das von dem Drehmomentmotor 29 angetrieben wird, wie in Fig. 11 dargestellt ist, kann die zusätzliche Antriebseinrichtung eine Gummirolle 39' aufweisen, die den Kopierblatt-Halteteil 34 durch die Vorspannkraft einer Feder 40 gegen die photoleitende Trommel 6* drückt, wie in Fig. 12 dargestellt ist. In Fig. 12 drückt die Zuführrolle 39' das Kopierblatt-Halteteil 34 gegen die photoempfindliche Trommel 6', so daß das Halteteil 34 durch eine Reibungskraft angetrieben wird, wenn die photoempfindliche Trommel 61
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durch den Motor 18 angetrieben wird. Wenn die sich überdeckenden Teile der geladenen Zone des isolierten Kopierblatt-Halteteils 34 und die photoempfindliche Trommel 6' in der Fläche ausreichend groß geworden sind, damit die photoempfindliche Trommel 6' das Halteteil 34 durch eine Reibungskraft aufgrund der elektrostatischen Anziehung antreiben kann, ohne daß ein Schlupf auftritt, wird die Gummirolle 39' durch eine nicht dargestellte Einrichtung, beispielsweise eine Kurvenscheibe oder ein Solenoid, von dem Halteteil 34 gelöst. Wenn die Vorspannkraft der Feder 40 im Vergleich zu der zwischen der photoempfindlichen Trommel 6' und dem Halteteil 34 wirkenden, elektrostatischen Anziehung gering ist und wenn die Richtung, in welcher das Kopierblatt-Halteteil 34 zugeführt wird, nicht durch die Drehbewegung der Gummirolle 39' beeinflußt wird, ergeben sich dadurch keine Schwierigkeiten. Wenn jedoch die Gummirolle 39' mit einem gewissen Druck an dem Halteteil 34 in Anlage gehalten wird, kann, wenn die Vorspannkraft der Feder 40 im wesentlichen gleich der elektrostatischen Anziehung ist, die synchrone Bewegung des photoempfindlichen Teils 6' und des Kopierblatt-Halteteils 34, zwischen welchen das Kopierblatt gehalten ist, durch eine Exzentrizität der Gummirolle 39, eine Exzentrizität der photoempfindlichen Trommel 6' oder aufgrund eines fehlenden parallelen Verlaufs der photoempfindlichen Trommel 6' und der Gummirolle 39* nachteilig beeinflußt werden.
Statt der zusätzlichen Antriebseinrichtung des in Fig. 11 dargestellten Drehmomentmotors 29 kann eine Ausführung ver-
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wendet werden, bei welcher eine der das Halteteil 34 tragenden Rollen 30 durch den Motor 18 über eine Kette 41 angetrieben wird, wie in Fig. 13 dargestellt ist. Bei dieser Anordnung kann der Kopierblatt-Tragteil 34 mittels des Motors 18 über eine Kupplung angetrieben werden, die zwischen der Tragrolle 30 und dem Motor 18 angebracht ist und intermittierend ein- und ausgekuppelt wird, um dadurch das Kopierblatt-Halteteil während der Zeit anzutreiben, während welcher die zwischen dem Teil 34 und der Trommel 61 durch die elektrostatische Anziehung wirkende Reibungskraft zum Antrieben des Teils 34 noch nicht ausreicht. Das Antreiben des Teils 34 durch diese zusätzliche Einrichtung kann gestoppt werden, wenn die Reibungskraft groß genug geworden ist, um das Teil 34 anzutreiben..
In Fig. 11 und 12 ist eine Abwandlung der Ausführungsform dargestellt, bei welcher ein Kopierblatt 10' über eine Führung 42 dem Kopierblatt-Halteteil 34 zugeführt wird, und das Bild auf einem von dem Teil 34 getrennten Kopierblatt mittels der Fixiereinrichtung 16 fixiert wird, während es auf einer Führung 34 und durch eine Blattaustragrolle 4 4 weiter befördert wird, bevor es auf die Ablage 37 ausgetragen wird. Die Ladung auf dem Kopierblatt-Halteteil 34 wird mittels einer Koronaentladeeinrichtung 4 5 entfernt, nachdem das Kopierblatt abgenommen ist, und das Teil 34 wird durch die Ladeeinrichtung 32 in einem Zyklus wieder geladen, während es durch Reibung angetrieben wird. ' ·
Bei der in Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführung, bei welcher
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das isolierende Tragteil mit dem photoempfindlichen Teil in Anlage gebracht wird und eine Ladung mittels einer Koronaladeeinrichtung auf die beiden Teile von der Unterseite des Kopierblatt-Halteteils her aufgebracht wird, um eines der beiden Teile durch die Reibungskraft anzutreiben, die durch eine elektrostatische Anziehung infolge der Ladung auf den beiden Teilen geschaffen worden ist, wird vorteilhafterweise als photoempfindliches Teil eine in Fig. 14 dargestellte photoempfindliche Trommel 61 verwendet, die eine photoleitende Schicht 6'a auf dem Teil der Oberfläche der Trommel, auf welchen ein Bild aufgebracht werden muß, und eine leitende Schicht 6*b auf dem Rest der Oberfläche der Trommel aufweist. Wenn in einem Kopiergerät, das den in Fig. 11 und 12dargestellten Aufbau aufweist, die verwendeten Kopierblätter Isoliereigenschaften haben, ist die elektrostatische Anziehung zwischen dem photoempfindlichen Teil und dem Kopierblatt verhältnismäßig stark und ein Schlupf kommt selten vor. Wenn jedoch die Kopierblätter gewöhnliches Papier oder anderes Material mit einem verhältnismäßig niedrigen elektrischen Widerstand sind, ist die elektrostatische Anziehung schwach, so daß durchaus ein Schlupf vorkommen kann. In diesem Fall kann das Auftreten von Schlupf ausgeschlossen werden, wenn die Breite des photoempfindlichen Teils und des Kopierblatt-Halteteils vergrößert werden und die Fläche der sich überdeckenden Teile des photoempfindlichen Teils und des Halteteils, wenn zwischen ihnen kein Kopierblatt gehalten ist, vergrößert wird, so daß eine Koronaladung von der Unterseite des sich überdeckenden Teils des Tragteils durchgeführt werden kann. Im allgemeinen ergibt
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- Wfeine Koronaladung, die aufgebracht wird, wenn das Halteteil und die leitende Schicht des photoempfindlichen Teils unmittelbar aneinander anliegen, eine stärkere elektrostatische Anziehung als eine Koronaladung, die aufgebracht wird, wenn das Kopierblatt-Halteteil an der photoleitenden Schicht über der leitenden Schicht des photoleitenden Teils anliegt.
Wenn die in Fig. 14 dargestellte, photoempfindliche Trommel verwendet wird und eine Koronaladung von der Unterseite des Kopierblatt-Halteteils aufgebracht wird, wenn dieses an der leitenden Schicht des photoempfindlichen Teils anliegt, kann die zwischen diesen Teilen wirkende Reibungskraft durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
P =—ί—§ abv (4)
wobei <f die Elektrizitätskonstante (F/m) von Luft ist, S die spezifische Dielektrizitätskonstante des Kopierblatt-
halteteils ist und
d die Dicke (m) dieses Halteteils ist.
In Fig. 16 ist die Reibungskraft, die erzeugt wird, wenn das Kopierblatt-Halteteil unmittelbar satt an der leitenden Schicht des photoempfindlichen Teils anliegt, wenn eine Koronaladung aufgebracht wird, mit der Reibungskraft verglichen, die erzeugt wird, wenn das Kopierblatt-Halteteil satt an der photoleitenden Schicht des photoempfindlichen Teils anliegt, wenn eine Koronaladung aufgebracht wird. Eine gerade Linie A in
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Fig. 16 stellt eine statische Reibungskraft dar, die erzeugt wird, wenn ein ΙΟΟμ dicker Polyesterfilm, der als Kopierblatthalteteil dient, an einer Aluminiumtronunel in Anlage gebracht wurde, deren Oberfläche mit Sand bearbeitet wurde und die als photoempfindlichesTeil dient und bei welcher eine Koronaladung von der Unterseite des Kopierblatt-Halteteils aufgebracht wurde. Eine gerade Linie B stellt eine statische Reibungskraft dar, die erzeugt wird, wenn dasselbe Kopierblatt-Halteteil an der Oberfläche des photoempfindlichen Teils in Anlage gebracht wurde, das eine photoleitende Schicht oder eine Schicht aus Selen-Tellur in einer Dicke von etwa 50μ aufwies und bei dem eine Koronaladung in ähnlicher Weise aufgebracht wurde. In dem Diagramm in Fig. 14, in welchem die Koronaladung nicht positiv ist, ist auf der Abszisse die an die Drähte angelegte Spannung -2,8kV und auf der Ordinate der Wert von P 2 aufgetragen. Eine höhere Reibungskraft, die im allgemeinen erzeugt wird, wenn das Kopierblatt-Halteteil unmittelbar mit der leitenden Schicht in Anlage gekommen ist, würde auf die Tatsache zurückzuführen sein, daß die elektrostatische Anziehung bei Fehlen der photoleitenden Schicht größer ist. Auch kann die Reibungskraft durch ein Aufrauhen der Oberfläche der leitenden Schicht vergrößert werden, da deren Reibungskoeffizient größer wird. Mit Hilfe der in Fig. 14 dargestellten, photoempfindlichen Trommel kann eine starke elektrostatische Anziehung zwischen dem photoempfindlichen Teil und dem Halteteil wirken, wodurch zum Antreiben des Kopierblatt-Halteteils eine ausreichend hohe Reibungskraft erzeugt wird. _ 33 _
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Wenn ein Kopierblatt zwischen dem Halteteil und der in Fig. dargestellten Trommel gehalten wird, ist ein der Dicke des Kopierblattes entsprechender Spalt zwischen dem Halteteil und der Trommel ausgebildet, und die elektrostatische Anziehung ist entsprechend verringert. In Fig. 15 ist eine Abwandlung der photoempfindlichen Trommel in Fig. 14 dargestellt, bei welcher die photoleitende Materialschicht 6'a einen kleineren Durchmesser als die gegenüberliegenden Endteile der Trommel hat, an welcher der leitende Träger der photoempfindlichen Trommel um einen der Dicke des Kopierblattes entsprechenden Wert ausgesetzt ist. Bei der Verwendung der in Fig. 15 dargestellten, photoempfindlichen Trommel 6" kann der leitende Träger der Trommel immer in satte Anlage mit dem Kopierblatt-Halteteil gebracht werden,unabhängig davon, ob dazwischen ein Kopierblatt gehalten ist, so daß eine starke elektrostatische Anziehung zwischen dem photoempfindlichen Teil und dem Halteteil wirken kann.
Wenn ein verlängertes, photoempfindliches Teil angetrieben wird, ii\.dem ein Teil davon in engen Kontakt mit einer sich drehenden Trommel wie bei der Antriebseinrichtung in Fig. 1 gebracht wird, muß die Achse der Trommel unter rechtem Winkel zu den Rändern des photoempfindlichen Teils verlaufen. In der Praxis haben sich jedoch infolge einer fehlenden Genauigkeit bei der Bearbeitung und Montage Schwierigkeiten ergeben, das photoempfindliche Teil und die Trommel in den beschriebenen diesbezüglichen Stellungen zu halten. Wenn das photoempfindliche Teil und die Trommel sich nicht in den beschrie-
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benen diesbezüglichen Stellungen befinden, weicht das photoempfindliche Teil während des Betriebs allmählich von seiner normalen Bewegungsbahn ab und bewegt sich seitwärts.
Wie in Fig. 17 dargestellt, soll nunmehr der Rand des photoempfindlichen Teils 6 einen Winkel θ mit einer Linie einschlie Ben, die unter rechtem Winkel zu der Achse der Trommel 13 verläuft. Wenn das photoempfindliche Teil durch die Reibungskraft oder durch eine durch die Trommel 13 aufgebrachte, elektrostatische Anziehung angetrieben wird, weicht das photoempfindliche Teil 6 von seiner normalen Bewegungsbahn ab und beginnt sich seitwärts zu bewegen. Wenn der Vorschub des photoempfindlichen Teils 6 χ ist, ist dessen seitliche Bewegung y = χ tan9.
In Fig. 18 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher das photoempfindliche Teil 6 Über mehr als zwei Trommeln oder über die Materialbahn-Haltetrommel 13 und mindestens eine Rolle 7 geführt ist. Wenn die Winkel, die durch den Rand des photoempfindlichen Teils mit einer Linie eingeschlossen werden, die unter rechtem Winkel zu der Achse der Trommel 13 verläuft, mit G1 und θ_ bezeichnet sind, weist die seitliche Bewegung des photoempfindlichen Teils 6 einen Unterschied von te = x( tan O1 - tan θ_) zwischen den zwei Trommeln auf. Wenn dieser Unterschied in der Seitwärtsbewegung durch die Trommeln hervorgerufen wird, über welche das photoempfindliche Teil gezogen und damit geführt ist, neigt das photoempfindliche Teil dazu, sich Zickzack zu bewegen oder wird faltig.
Um das Auftreten einer Zickzack-Bewegung des photoempfind-
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lichen Teils oder die Ausbildung von Falten zu verhindern, müssen zumindest dieWinkel Θ.. und θ_ gleich sein. Dies kann nur erreicht werden, wenn die Achsen der Trommeln genau parallel zueinander verlaufen.
Wenn die zulässige Farbabweichung beim Farbkopieren 0,1mm ist,
muß die Parallelbewegung unter '- liegen. Dieser kritische
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Wert liegt bei 1/25000, wenn der Durchmesser der Trommel D 400mm ist. Um das Auftreten einer Zickzack-Bewegung oder eine Faltenausbildung zu vermeiden, müssen jedoch die Trommeln eine genaue zylindrische Form aufweisen und es darf zu keiner Lockerung oder Dehnung des photoempfindlichen Teils kommen.
In der Praxis haben sich jedoch Schwierigkeiten ergeben, den parallelen Verlauf innerhalb von 1/25 000 zu halten und Trommeln mit einer genauen zylindrischen Form herzustellen, wobei ein Lockerwerden oder Dehnen des photoempfindlichen Teils vermieden ist. Somit müssen Einrichtungen geschaffen werden, die einen Unterschied bezüglich der Seitenverschiebungen des photoempfindlichen Teils verhindern, ohne daß versucht wird, die Winkel B. und θ~ in Übereinstimmung miteinander zu bringen.
Wenn das photoempfindliche Teil durch Rollen angetrieben wird, wird die Berührungsstelle des photoempfindlichen Teils mit einer der Rollen allmählich seitwärts verschoben, wenn sich die Rollen drehen, wenn das photoempfindliche Teil bezüglich einer ganz bestimmten Rolle geneigt sind, wodurch die seitliche Versetzung des photoempfindlichen Teils größer wird.
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Um diese Erscheinung zu berücksichtigen, sind Versuche gemacht worden, eine der Rollen feststehend auszubilden, damit sie als Führung für das photoempfindliche dient, so daß dieses auf den Oberflächen der Rollen gleitet, die als feststehende Führung dienen, womit ausgezeichnete Ergebnisse erzielt worden sind.
Beim Antreiben des photoempfindlichen Teils durch die Reibungskraft, die durch eine elektrostatische Anziehung geschaffen ist, wird das photoempfindliche Teil 6 elektrostatisch an die Kopiermaterialbahn 10 angezogen, die um die Trägeroder Haltetrommel 13 gewickelt ist, wenn die Trommel sich dreht. Eine elektrostatische Anziehung beginnt, wie durch strichpunktierte Linien in Fig. 19 angegeben ist, an einer Stelle zu wirken, die um eine Strecke X bezüglich der Drehrichtung des photoempfindlichen Teils 6 vor der theoretischen Berührungsstelle liegt. Folglich wird das zwischen der Rolle 7 und der Trommel 13 angeordnete, photoempfindliche Teil 6 eher zu der Trommel 13 hin gezogen als es (gerade und gleichmäßig gedreht)mit der Rolle 7 und der Trommel 13 in Anlage kommt, so daß ein Teil des Teils 6 zwischen der Stelle, an welcher eine elektrostatische Anziehung tatsächlich zu wirken beginnt,und der Stelle, an welcher die elektrostatische Anziehung theoretisch zu wirken beginnt, unerwartet mit der Trommel 13 in Anlage kommt.
Folglich wird die Breite des photoempfindlichen Teils 6 etwas verringert, wie in Fig. 20 dargestellt ist, und der Teil des
photoempfindlichen Teils 6, der unerwartet mit der Trommel in Anlage kommt _ 37 _
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ist von der Mitte zu den Randteilen hin in der Länge etwas ver schieden. Beispielsweise hat, wie in Fig. 20 dargestellt, der mittlere Teil eine Länge X1, die nicht mit der Länge XQ der
Randteile übereinstimmt. Im allgemeinen ist X_^ X.. # und die Breite B1 des Teils des photoempfindlichen Teils 6, der unterwartet mit der Trommel 13 in Anlage kommt und die Breite B2 des schmälsten Teils des photoempfindlichen Teils 6 unterscheiden sich voneinander.
Wenn der Unterschied zwischen den Breiten B1 und B2 über 0,5mm liegt, wird das photoempfindliche Teil 6 gefaltet, wenn es an die Trag- oder Haltetrommel 13 elektrostatisch angezogen wird. Um die Möglichkeit einer Faltenbildung auf ein Minimum herabzusetzen, muß der Unterschied zwischen den Breiten B1 und B2 ebenfalls auf ein Minimum herabgesetzt werden. Hierzu muß der Unterschied zwischen den Werten XQ und X1 bezüglich der Länge des Teils des photoempfindlichen Teils 6 auf ein Minimum herabgesetzt werden, das unerwartet mit der Trommel 13 in Anlage kommt. Hierzu braucht nur die Länge X des Teils des photoempfindlichen Teils 6 zwischen der tatsächlichen und der theoretischen Berührungsstelle mit der Trommel 13 auf ein Minimum herabgesetzt werden, welche aufgrund der elektrostatischen Anziehung P unerwartet mit der Trommel 13 in Anlage kommt. Die Länge X des Teils des photoempfindlichen Teils 6 ist durch die elektrostatische Anziehung P und die auf das photoempfindliche Teil 6 wirkende Zugspannung T- festgelegt.
Wenn der Abstand zwischen der theoretischen Berührungsstelle
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des photoempfindlichen Teils 6 mit der Trommel 13 und der Berührungsstelle zwischen dem photoempfindlichen Teil 6 und der Rolle 7, die vor der Trommel 13 angeordnet ist, mit 1 bezeichnet wird, wird die Beziehung (1 - X) tan θ =KT sin9= ξ erhalten. Da tan θ - sin θ ist, wird 1-X= KT, wobei K eine ProportionalitMtskonstante ist. Da die Länge 1 durch die Konstruktion festgelegt ist, muß die auf das photoempfindliche Teil ausgeübte Zugspannung T auf ein Maximum gebracht werden, jm die Länge des unerwartet mit der Trommel 13 in Anlage komnenden Teils des photoempfindlichen Teils auf ein Minimum herab-Eusetzen.
fenn die auf das photoempfindliche Teil 6 ausgeübte Zugspannung nehr als notwendig erhöht wird, führt dies zu einer Dehnung des ahotoempfindlichen Teils 6, und es ist nicht möglich, eine gleichförmige Dehnung über die ganze Länge des photoempfindlichen Cells zu schaffen. Folglich kommt es zu örtlichen Schwankungen >ezüglich der Dehnung des photoempfindlichen Teils 6. Eine Dehnung des photoempfindlichen Teils 6 ist nicht erwünscht, ins- >esondere wenn in der Dehnung örtlich Schwankungen auftreten, la dies zu einer Abweichung in dem Farbbild führt, wenn das IiId durch Transferkopieren von dem photoempfindlichen Teil auf lie Kopiermaterialbahn kopiert wird, so daß es dadurch zu einer terzerrung des geschaffenen Bildes kommt. Folglich gibt es »renzwerte bezüglich der auf das photoempfindliche Teil ausgeübten Zugspannung.
de auf das photoempfindliche Teil ausgeübte Zugspannung ist
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vorzugsweise so klein wie möglich, um eine Dehnung des photoempf indlichen Teils auf ein Minimum herabzusetzen, und ist vorzugsweise so groß wie möglich, um eine Faltenbildung an- bzw. in dem photoempfindlichen Teil aufgrund der elektrostatischen Anziehung zu vermeiden. Wenn die Schwierigkeit in Betracht gezogen wird, wie die Länge X des unerwartet an der Trommel anliegenden Teils des photoempfindlichen Teils verkürzt werden kann, während gleichzeitig den vorerwähnten, sich widersprechenden Anforderungen bezüglich der auf das photoempfindliche Teil ausgeübten Zugspannung entsprochen wird, ist herausgefunden worden, daß der Abstand 1 zwischen den Berührungsstellen des photoempfindlichen Teils eine wichtige Rolle spielt.
Die Versuchsergebnisse zeigen, daß wenn derAbstand 1 so gewählt ist, daß er innerhalb 1/6 des Durchmessers der Trommel 13 liegt, welche das photoempfindliche Teil 6 anzieht und es aufgrund der Reibungskraft antreibt, werden keine Falten in dem photoempfindlichen Teil 6 gebildet, wenn als die Zugsapnnung T eine Spannung angelegt wird, die üblicherweise auf das photoempfindliche Teil 6 ausgeübt wird.
Zum Antreiben eines photoempfindlichen Teils muß eine gewisse Spannung auf das photoempfindliche Teil ausgeübt werden. Bisher war es in der Praxis üblich, eine Bremse an das photoempfindliche Teil anzulegen, um eine Zugspannung an dem photo- ' empfindlichen Teil zwischen diesem und der Trommel auszuüben, um es durch Reibungskraft zu bewegen. Eine der angewandten
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Methoden, eine Bremse an das photoempfindliche Teil anzulegen, bestand darin, eine zum Zuführen des photoempfindlichen Teili, vorgesehene Rolle anzulegen; eine andere Methode bestand darin, eine Führungsrolle in einer zu der Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Teils entgegengesetzten Richtung zu drehen, um durch die Reibungskraft eine Bremswirkung auf das photoempfindliche Teil auszuüben. Diese Methoden haben jedoch den Nachteil, daß das photoempfindliche Teil an der Stelle stark gedehnt wird, an welcher eine Zugspannung ausgeübt wird, so daß es dadurch zu einer örtlichen Dehnung in dem photoempfindlichen Teil kommt. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb es zu Schwankungen bezüglich der Dehnung des photoempfindlichen Teils von einer Stelle zur anderen kommt; dies hat dann wieder Abweichungen in der Farbe des geschaffenen Bildes zur Folge und vermindert die Güte einer Kopie.
Es ist festgestellt worden, daß, wennals Einrichtung zum Spannen des photoempfindlichen Teils, indem langsam eine Reibungskraft auf dieses ausgeübt wird, eine feststehende Führung mit einer gekrümmten oder kreisbogenförmigen Oberfläche verwendet wird, um das photoempfindliche Teil zu bewegen, während es mit Druck an der gekrümmten Oberfläche der Führung in Anlage gehalten wird, ausgezeichnete Wirkungen bzw. Ergebnisse erreicht werden können. Insbesondere wird eine Reibungskraft erzeugt, wenn das photoempfindliche Teil die gekrümmte Oberfläche der Führung berührt, und bezüglich der Bewegung des photoempfindlichen Teils wird der Widerstand allmählich aufgebracht, so daß die auf das photoempfindliche Teil ausgeübte Zugspannung
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erhöht wird, wenn die Berührungsfläche zunimmt, und wird an der Oberfläche auf ein Maximum gebracht ,wenn sie an der Trarmel anliegt. Folglich bietet die Verwendung der vorerwähnten feststehenden Führung den Vorteil, daß eine vorbestimmte Zugspannung auf das photoempfindliche Teil ausgeübt werden kann, ohne daß eine Spannung plötzlich ausgeübt wird, wenn eine scharf wirkende Bremse angelegt wird, oder eine sich in entgegengesetzter Richtung drehende Rolle verwendet wird.
Bei der in Fig. 21 dargestellten Ausführungsform ist eine Vorlage 51 durch eine Befestigungseinrichtung 53 an einer Trommel 52 gehaltert, während ein Kopierblatt 54, auf das ein Bild der Vorlage aufzubringen ist, an einer Kopierblatt-Zuführrolle 55 gehaltert ist, welche denselben Durchmesser wie die Trommel 52 aufweist. Die beiden Trommeln 52 und 55 werdendurch einen Motor 56 über eine die Antriebskraft übertragende Einrichtung 57 mit derselben Umfangsgeschwindigkeit gedreht. Die übertragungseinrichtung 57 ist in Form eines endlosen Bandes dargestellt, an dessen Stelle auch andere entsprechende Einrichtungen, wie beispielsweise eine Kette verwendet werden können.
Ein photoempfindliches Teil 58 wird von einer Rolle 59 abgezogen und durch eine Antriebseinrichtung 60 durch eine Transferkopierstation 6 3 an der Trommel 55 bewegt, nachdem es durch eine Belichtungsstation 61 und eine Entwicklungsstation 62 befördert worden ist. Von der Transferkopierstation 63 wird das photoempfindliche Teil 58 mittels einer Aufnehm- oder Pick-up-rolle 64 einer Aufwickelrolle 65 zugeführt, auf welche
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es aufgewickelt wird; die Aufwickelrolle 65 ist durch eine Antriebsrolle 66 und durch eine Tragrolle 67 gehalten und wird durch Reibung von der Antriebsrolle 66 angetrieben.
Die Antriebseinrichtung 60 weist eine erste ortsfeste Führung
68 in Form eines Zylinders, eine zweite feststehende Führung
69 in Form eines Zylinders und die Antriebstrommel 55 auf, die durch eine Ladeeinrichtung 70 geladen und vorbereitend durch eine Benetzungsrolle 71 mit einer Lösung derselben Art wie das Entwicklungsmittels benetzt wird.
Das photoempfindliche Teil 58 haftet aufgrund der elektrostatischen Anziehung an der geladenen Trommel 55 und wird durch diese, wenn sie sich dreht,angetrieben. Während das photoempfindliche Teil 58 angetrieben wird, wird es mittels einer Ladeeinrichtung 52 geladen und in der Beli-chtungsstation 61 bildmäßig mit der Vorlage in einer der verschiedenen Farben, die durch ein Zerlegen der Farbe der Vorlage gebildet sind, durch eine Belichtungseinrichtung 76 belichtet, die eine Lampe 63, einen Reflektor 64 und eine optische Einrichtung 75 aufweist, um dadurch ein elektrostatisches, latentes Bild zu schaffen. Das photoempfindliche Teil 58 wird dann mittels einer Rolle 77 mit derselben Lösung wie der Entwickler vorbereitend benetzt und wird dann durch einen von vier Entwicklern für zyaninblau, gelb magentarot oder schwarz entsprechend der Farbe entwickelt, die beim Zerlegen der Farbe der Vorlage aus gewählt ist. Durch eine Quetscheinrichtung 79 wird dann über schüssiger Entwickler entfernt und das photoempfindliche Teil
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wird mit dem Kopierblatt 54 in Anlage gebracht. Das Bild auf dem photoempfindlichen Teil 58 wird dann durch Transferkopieren auf das Kopierblatt 54 kopiert, wobei das photoempfindliche Teil 58 durch die sich drehende Trommel 55 angetrieben wird, während es an dem Kopierblatt 54 in Anlage gehalten ist.
Nach dem Transferkopieren wird das photoempfindliche Teil 58 mit Hilfe einer Ladungen entferndenden Einrichtung 80 von dem Kopierblatt 54 getrennt, von der Rolle 64 aufgenommen und anschließend auf die Aufwickelrolle 65 aufgewickelt. Das auf das Kopierblatt 54 kopierte Bild wird mittels einer Fixiereinrichtung 81 fixiert und anschließend getrocknet; die vorstehend beschriebene Reihenfolge der einzelnen Schritte, nämlich Belichten und Entwickeln wird für jeder der verschiedenen Farben mit dem Kopierblatt 54 wiederholt, wodurch dann eine der Vorlage entsprechende Farbkopie geschaffen wird.
Nachdem das photoempfindliche Teil 58 von der Rolle 59 freigekommen ist, läuft es über die gekrümmten Oerflachen der beiden Führungen 68 und 69, so daß das photoempfindliche Teil 58 gleitend bewegt wird und durch eine Reibungskraft angetrieben wird, die durch die gekrümmten Oberflächen der ortsfesten Führungen 68 und 69 ausgeübt wird, mit welchen das Teil 58 in Anlage gebracht wird. Da das photoempfindliche Teil 58 gleitend bewegt wird, während es an dem feststehenden Führungen 68 und 69 anliegt, gibt es für das photoempfindliche Teil 58 keine Möglichkeit für eine Seitwärtsbewegung, was sonst der Fall sein würde, wenn die feststehenden Führungen 68 und 69 nicht genau parallel sind. Durch ein entsprechendes Aus-
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wählen der Umfangsbereiche der feststehenden Führungen 68 und 69, über welche das photoempfindliche Teil 58 läuft, kann die geforderte, auf das photoempfindliche Teil 58 ausgeübte Zugspannung entsprechend gewählt werden. Wenn die Ausführung der feststehenden Führungen 68 und 69 so ist, daß eine vorbestimmte Zugspannung ,auf das photoempfindliche Teil 58 nicht allein durch die Führungen 68 und 69 ausgeübt wird, kann die auf das Teil 58 ausgeübte Zugspannung erhöht werden, indem mittels einer Bremse 82 eine Bremswirkung an der Trommel 59 ausgeübt wird.
Mit Hilfe der zylinderförmigen Führungen 68 und 69 mit kreisförmigen Oberflächen kann vermieden werden, daß örtlich eine hohe Zugspannung auf das photoempfindliche Teil ausgeübt wird und dieses dadurch örtlich gedehnt wird.
Der Abstand 1 zwischen einer Stelle A, an welcher das photoempfindliche Teil 58 von der zweiten Führung 69 freigekommen ist und einer Stelle B, an welcher es an der Trommel 55 in Anlage kommt, ist so gewählt, daß sie unter 1/6 des Durchmessers D der Trommel 55 liegt. Hierdurch kann eine Ausbildung von Falten in dem photoempfindlichen Teil 58 wirksam vermieden werden. Bei der Erfindung kann somit eine seitliche Bewegung oder eine Dehnung des photoempfindlichen Teils vermieden werden, so daß Fehler, daß nämlich die Farbbilder nicht deckungsrichtig übereinander angeordnet sind, beim Kopieren einer Farbvorlage beseitigt werden können. Ferner ist bei der Erfindung die Ausbildung von Falten in bzw. an dem photoempfind-
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Αβ
lichen Teil aufgrund der elektrostatischen Anziehung vermieden, so daß eine Farbkopie hoher Güte geschaffen werden kann, insbesondere wenn eine große Vorlage kopiert wird.
Ende der Beschreibung
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Claims (8)

DR BERG DIPL ING STAP--DIPL-ING. SCHWABH DIi. DR. SANDMAlR 2950464 PATENTANWÄLTE Postfach 860245 · WXXJ München 86 Anwaltsakte: 30 561 Patentansprüche
1. Verfahren zum Antreiben einer Kopiermaterialbahn und eines photoempfindlichen Teil eines Kopiergeräts, in welchem durch Laden, Belichten und Entwickeln ein Tonerbild einer Vorlage auf dem photoempfindlichen Teil geschaffen wird und die Kopiermaterialbahn durch ein Halteteil in eine Kopierstation befördert wird, in welcher die Kopiermaterialbahn an dem photoempfindlichen Teil in Anlage gebracht wird, um durch Transferkopieren das Tonerbild von dem photoempfindlichen Teil zu übertragen, dadurch gekennze ichnet, daß entweder das photoempfindliche Teil (6,6', 6") oder das Kopierbahn-Halteteil (10,34) mittels eines Motors (18) über eine Übertragungseinrichtung angetrieben wird, und daß sowohl das photoempfindliche Teil (6,6", 6") als auch das Kopierbahnhalteteil (10,34) synchron infolge der elektrostatischen Anziehung angetrieben werden, die zwischen dem photoempfindlichen Teil 6,6',6") und der Kopierbahn wirkt, wenn diese aneinander anliegen, wobei die Größe der elektrostatischen Anziehung so gewählt ist, daß aufgrund einer Reibungskraft, die zwischen dem photoempfindlichen Teil (6,6',6") und dem Kopier-Halteteil (10;32) geschaffen ist, es zwischen diesen Teilen zu keinem Schlupf kommt.
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ORIGINAL INSPECTED
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic hn e t, daß, während das eine der beiden Teile (nämlich das photoempfindliche Teil(6, 61, 6") und das Kopierbahnhalteteil (10,34))durch den Motor (18) angetrieben werden, das andere der beiden Teile durch eine zusätzliche Antriebseinrichtung (28,29) angetrieben wird, bis die zwischen den beiden Teilen durch die elektrostatische Anziehung erzeugte Reibungskraft einen Wert erreicht, bei welchem das Auftreten von Schlupf zwischen den Teilen vermieden ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic hn e t, daß während eines der beiden Teile (6,6*, 6", 10,34) durch den Motor (18) angetrieben wird, das andere der beiden Teile durch eine zusätzliche Antriebseinrichtung (28,29) angetrieben wird, welche eine Antriebskraft abgibt, die kleiner als die Reibungskraft ist, die durch die elektrostatische Anziehung geschaffen wird und zwischen dem photoempfindlichen Teil (6,6',6") und der Kopiermaterialbahn wirkt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeic hn e t, daß das photoempfindliche Teil (61, 6")eine photoleitende Schicht (6'a) und eine leitende Schicht (6'b) aufweist, die übereinander angeordnet sind, und daß das photoempf indliche Teil (61, 6") Randbereiche aufweist, an welchen die leitende Schicht (6'b) ausgesetzt ist, so daß das Kopierbahn-Halteteil (10,34) an dem Randteil des photoempfindlichen Teils (61, 6")anliogt, die Isoliereigenschaften aufweisende
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Kopierbahn zwischen den photoempfindlichen Teil (6', 6") und den Kopierbahn-Halteteil (10,34) eingebracht ist # und eine Koronaentladung von der Unterseite des Kopierbahn-Halteteils (30,34) aufgebracht wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g ekennzeichnet, daß das Kopierbahn-Halteteil (10,34) als Kopierbahn ausgebildet ist.
6. Antriebseinrichtung für ein Kopiergerät, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein photoempfindliches Teil (6,6',6") und ein Kopierbahn-Halteteil (10,34), wobei eines der beiden Teile die Form einer Trommel und das andere die Form eines Bandes aufweist, durch eine Einrichtung (18) zum Antreiben derTrommel, durch eine Einrichtung zum Erzeugen einer elektrostatischen Anziehung zwischen dem photoempfindlichen Teil (6,6', 6") und dem Kopierbahn-Halteteil (10,34), und durch mindestens ein nicht drehbares, ortsfestes Führungsteil (68,69) mit einer kreisförmigen Oberfläche zum Führen des Bandes.
7. Antriebseinrichtung nachAnspruch 6, dadurch g e k e η η-zeichnet, daß die kreisförmige Oberfläche des ortsfesten Führungsteils (68,69) von einer Stelle, an welcher das von dem ortsfesten Führungsteil geführte Teil (58) .mit dem ortsfesten Führungsteil in Anlage kommt, bis zu einer Stelle verläuft, an welcher es (58) von dem Führungsteil freikommt.
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8. Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine nicht drehbare, ortsfeste Führung (68,69) bezüglich der Bewegungsrichtung des Bandes vor der Trommel (55) an einer Stelle angeordnet ist, an welcher der Abstand zwischen der Berührungsstelle zwischen dem Band (58) und dem Führungsteil und einer Berührungsstelle zwischen dem Band (58) und der Trommel (55) 1/6 des Durchmessers der Trommel (55) ist.
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DE2950464A 1978-12-15 1979-12-14 Antriebseinrichtung für die synchrone Bewegung eines photoleitfähigen Elementes und eines Bildempfangsmaterials für ein elektrophotographisches Kopiergerät Expired DE2950464C2 (de)

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