DE2950460A1 - Vorrichtung zum einsetzen von anschlussstiften - Google Patents
Vorrichtung zum einsetzen von anschlussstiftenInfo
- Publication number
- DE2950460A1 DE2950460A1 DE19792950460 DE2950460A DE2950460A1 DE 2950460 A1 DE2950460 A1 DE 2950460A1 DE 19792950460 DE19792950460 DE 19792950460 DE 2950460 A DE2950460 A DE 2950460A DE 2950460 A1 DE2950460 A1 DE 2950460A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cam
- foremost
- pin
- clamping
- station
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
- H05K13/04—Mounting of components, e.g. of leadless components
- H05K13/0417—Feeding with belts or tapes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Automatic Assembly (AREA)
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
- Manipulator (AREA)
- Supply And Installment Of Electrical Components (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einsetzen von Elementen, beispielsweise elektrischen Anschlußstiften,
in ein mit Löchern versehenes Werkstück, beispielsweise eine gedruckte Schaltungsplatte.
Bei der Herstellung zahlreicher elektrotechnischer und elektronischer
Erzeugnisse ist es häufig notwendig, einen Träger mit zahlreichen vorstehenden Anschlüssen zu versehen. Beispielsweise
gedruckte Schaltungsplatten müssten mit Anschlußstiften versehen werden, an denen die Außenverdrahtung angebracht
werden kann.
In der US-PS 3 975 811 ist eine Vorrichtung zum Einsetzen von
Anschlußstiften in ein Werkstück, beispielsweise eine gedruckte Schaltungsplatte, beschrieben. Diese bekannte Vorrichtung
030026/0802
verarbeitet einen kontinuierlichen Materialstreifen aus einstückig
miteinander verbundenen Anschlußstiften. Bei der bekannten Vorrichtung wird der vorderste der Anschlußstifte des
Materialstreifens erfaßt und danach an einer Scherkante vorbei nach vorne bewegt, so daß der vorderste Anschlußstift vom
übrigen Materialstreifen an einer Stelle getrennt wird, die ungefähr in der Mitte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Anschlußstiften
liegt. Danach wird der abgetrennte Anschlußstift in das Werkstück eingetrieben.
Die bekannte Vorrichtung hat sich als zweckmäßig erwiesen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß sie auch gewisse Nachteile
hat. Da bei der bekannten Vorrichtung ein einziger Schervorgang durchgeführt wird, indem der vorderste Anschlußstift
an einer Scherkante vorbeibewegt wird, wird der Verbindungsabschnitt, der zwei benachbarte Anschlußstifte miteinander verbindet,
praktisch in der Mitte geteilt, so daß an jedem Anschlußstift eine unerwünschte Schulter auf beiden gegenüberliegenden
Seiten des eigentlichen Anschlußstiftes zurückbleibt. Der durch diese Schulter hervorgerufene verdickte Mittelabschnitt
des Anschlußstiftes führt zu Schwierigkeiten hinsichtlich der Genauigkeit und der Toleranzen bezüglich der Öffnungen
im Werkstück, die vor dem Einsetzen der Anschlußstifte ausgebildet
und an anderem Ort. hergestellt werden, und zwar normalerweise von einem anderen Hersteller, der möglicherweise
über den vergrößerten Durchmesser des Mittelabschnittes der Anschlußstifte aufgrund der Schultern nicht informiert ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den vorstehend beschriebenen
Nachteil zu beheben.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Einsetzen von Anschlußstiften
in ein Werkstück mit einer Zuführvorrichtung zum schrittweisen Transportieren eines Materialstreifens aus Anschlußstiften,
die mit Hilfe von Verbindungsabschnitten ein-
030026/0802
- 6 - DE 0066
stückig miteinander verbunden sind, zu einer ersten Station und mit einer Einsetzeinrichtung zum Einsetzen des vordersten
der Anschlußstifte in das Werkstück erfindungsgemäß gelöst
durch eine erste Spannvorrichtung zum Erfassen des dem vordersten der Anschlußstifte folgenden Anschlußstiftes, eine zweite
Spannvorrichtung zum Erfassen des vordersten Anschlußstiftes und eine Stanzvorrichtung zum Entfernen desjenigen Verbindungsabschnittes,
der den vordersten und den diesem folgenden Anschlußstift verbindet, wodurch der vorderste Anschlußstift
abgetrennt wird und mittels der Einsetzeinrichtung in das Werkstück eingesetzt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
15
Figur 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausschnittes einer bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Figuren 2 ausschnittsweise perspektivische Darstellungen, die aufeinanderfolgende Arbeitsschritte
zeigen, die von der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgeführt werden;
Figur 7 eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung, wobei eine Abdeckung der Vorrichtung
abgenommen ist;
Figur 8 eine Draufsicht auf unterhalb der in Figur 1 dargestellten Kurvenscheiben angeordnete Ele
mente der Vorrichtung; und
Figur 9 eine Seitenansicht der Vorrichtung. Wie bereits erwähnt wurde, betrifft die Erfindung eine Vor-
Π30026/0802
2950 ; G 0
- 7 - DE 0066
richtung, die einen zusammenhängenden Materialstreifen verarbeitet
und Anschlußstifte in ein Werkstück, beispielsweise eine Trägerplatte oder eine gedruckte Schaltungsplatte, einsetzt.
Wie Figur 2 zeigt, besteht der Materialstreifen 2 aus
zahlreichen Anschlußstiften 4, die mit Hilfe von Verbindungsabschnitten 6 einstückig miteinander verbunden sind. Obwohl
dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, sei erwähnt, daß der Materialstreifen auf einer Vorratsrolle vorgeformt
aufgewickelt ist und mittels einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 8 bezeichneten Zuführvorrichtung, die noch ausführlicher
beschrieben werden wird, schrittweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung 7 zugeführt wird. Ganz allgemein gesagt, arbeitet
die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Weise, daß sie schrittweise den Materialstreifen 2 zu einer ersten Station
transportiert, den vordersten Anschlußstift des Materialstreifens sowie den dem vordersten Anschlußstift folgenden Anschlußstift
erfaßt, den Verbindungsabschnitt 6 zwischen dem vordersten Stift und dem folgenden Stift herausdrückt bzw. herausstanzt
und danach den vordersten Anschlußstift in das Werk-
JO stück eindrückt. Das Werkstück ist in Figur 9 erkennbar und
mit dem Bezugszeichen W bezeichnet.
Die Vorrichtung 7 umfaßt einen Rahmen 10 (siehe Figur 9), zu
dem zwei Seitenwände 12 und 14 gehören (siehe Figur 7), die eine angetriebene Hauptwelle 16 tragen, die drehbar in Lagern
18 und 20 gelagert ist. Die Hauptwelle 16 wird von einem nicht dargestellten Elektromotor angetrieben, dessen Antriebsleistung
mittels einer herkömmlichen Kupplung 22 zur Hauptwelle 16 übertragen wird. An der Hauptwelle 16 sind Kurvenscheiben 24, 26,
28, 30 und 32 befestigt, deren Funktion noch ausführlicher beschrieben werden wird.
Entlang der Innenseite einer Vorderwand 34 des Rahmens 10 verläuft
zwischen den Seitenwänden 12 und 14 ein Block 36. Im Block 36 ist eine Führungsbahn 38 ausgebildet, entlang der ein
030026/0802
- 8 - DE 0066
Führungsblock 40 in Richtung eines Doppelpfeiles 42 seitwärts
hin- und herbewegt werden kann. Ferner ist im Block 36 eine vergrößerte öffnung 44 ausgebildet, durch die ein Spannelement
46, ein Stößel 48, ein Spannelement 50 sowie ein Transportglied 52 verlaufen, die ebenfalls noch ausführlicher erläutert
werden.
Zur Zuführvorrichtung 8 gehören die erste Kurvenscheibe 24 und
die zweite Kurvenscheibe 26, der Führungsblock 40 sowie eine Vorschubklaue 54, die in Richtung eines Doppelpfeiles 56 hin-
und herbewegt werden kann. Wie Figur 2 zeigt, ist die Stirnseite 58 der Vorschubklaue 54 mit einer Ausnehmung versehen
und ungefähr so breit wie die Verbindungsabschnitte 6, die die Anschlußstifte 4 verbinden. Wenn die Vorschubklaue 54 nach
vorne und dann seitwärts nach rechts (in Figur 2) bewegt wird, wird somit der Materialstreifen 2 schrittweise in einer Nut
60 vorgeschoben, die in einem länglichen Führungsblock 62 ausgebildet ist, der an der Vorderwand 34 des Rahmens befestigt
ist (siehe Figur 8).
Die vorstehend beschriebenen Bewegungsabläufe werden von der
ersten Kurvenscheibe 24 und der zweiten Kurvenscheibe 2 6 in folgender V/eise bewirkt. Die Kurvenscheibe 26 weist eine
Steuerbahn 64 auf, in der ein Abtaster 66 gleitet, der von einem Kipphebel 68 getragen wird, dessen eines Ende schwenkbar
auf einer Achse 70 gelagert ist, die von den Seitenwänden 12 und 14 des Rahmens getragen wird. Das andere Ende 71 des
Kipphebels 68 ist mittels eines Stiftes 72 mit einem Ende einer einstellbaren Spannvorrichtung 74 gelenkig verbunden, deren
anderes Ende 76 mittels eines Stiftes 78 gelenkig mit der Vorschubklaue 54 verbunden ist.
Die Kurvenscheibe 24 weist eine schrägverlaufende Steuerbahn 80 auf ihrer äußeren Umfangsflache auf, in der ein Abtaststift
82 gleitet, der einen nach unten vorstehenden Schaft 84 auf-
030026/0802
- 9 - DE 0066
weist, der durch einen Langschlitz 86 in einem Ende 88 eines Hebels 90 verläuft, der an einem Lagerzapfen 92 schwenkbar
gelagert ist. Wie Figur 8 zeigt, ist das andere Ende 94 des Hebels 90 mittels eines Stiftes 96 schwenkbar an der Oberseite
des Führungsblocks 4 0 gelagert.
Wenn sich während des Betriebes die Hauptwelle 16 dreht, bewirkt die Kurvenscheibe 26, daß der Kipphebel 68 zunächst im
Uhrzeigersinn (bei Betrachtung in Figur 1) um die Achse 70 schwenkt und dadurch die Vorschubklaue 54 nach vorne in Eingriff
mit dem Materialstreifen schiebt, wie dies in Figur 2 gezeigt ist. Während die Vorschubklaue ihre vorderste Stellung
einnimmt, bewirkt die Drehung der Kurvenscheibe 24, daß der Abtaststift 82 seitwärts bewegt wird und demzufolge der
Hebel 90 im Gegenuhrzeigersinn um seinen Lagerzapfen 92 geschwenkt wird, so daß der Führungsblock 40 nach rechts (in
Figur 8) verschoben wird und der Materialstreifen 2 dadurch um einen Schritt weitertransportiert wird, der dem Abstand
zwischen aufeinanderfolgenden Anschlußstiften entspricht. Während
sich die Hauptwelle 16 weiterdreht und während weitere Vorgänge, die noch beschrieben werden, ablaufen, wird die Vorschubklaue
54 zurückgezogen und wird der Hebel 90 in entgegengesetzter Richtung geschwenkt, so daß er den Führungsblock
in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.
Eine erste Spannvorrichtung umfaßt das stangenförmige Spannelement
46 sowie eine Spannbacke 98, die lösbar an einer Vorderwand 100 des länglichen Führungsblocks 62 befestigt ist,
der seinerseits an der Vorderwand 34 des Rahmens befestigt ist, wie bereits erwähnt wurde. Die Spannbacke 98 weist eine
Scherkante 102 auf, die mit einer am Stößel 48 ausgebildeten Scherkante 104 in noch zu beschreibender Weise zusammenwirken
kann. Die Aufgabe der ersten Spannvorrichtung, zu der das Spannelement 46 und die Spannbacke 98 gehören, besteht darin,
den dem vordersten Anschlußstift 4 des Materialstreifens fol-
030026/0802
- 10 - DE 0066
genden Anschlußstift 4 zu erfassen und fest einzuspannen. Dies
geschieht auf folgende Weise (siehe Figur 1).
Die dritte Kurvenscheibe 28 weist eine Steuerbahn 106 auf, in der ein Abtaster 108 gleitet, der von einem Kipphebel 110 getragen
wird, der schwenkbar auf der Achse 70 gelagert is':.
Das andere Ende des Kipphebels 110 ist mittels eines Stiftes
112 an einem Ende einer einstellbaren Spannvorrichtung 114
gelenkig befestigt, deren anderes Ende 116 mittels eines Stiftes 118 gelenkig mit dem Spannelement 46 verbunden ist. Die
Das andere Ende des Kipphebels 110 ist mittels eines Stiftes
112 an einem Ende einer einstellbaren Spannvorrichtung 114
gelenkig befestigt, deren anderes Ende 116 mittels eines Stiftes 118 gelenkig mit dem Spannelement 46 verbunden ist. Die
relative Winkelstellung der Kurvenscheiben auf der Hauptwelle 16 ist nun derart, daß nach dem zuvor beschriebenen Vorschieben
des Materialstreifens um einen Schritt mittels der Zuführvorrichtung 8 die dritte Kurvenscheibe bewirkt, daß der Kipphebel
110 um die Achse 70 im Uhrzeigersinn schwenkt, so daß
das Spannelement 4 6 nach vorne bewegt wird und den dem vordersten
Stift folgenden Anschlußstift 4 erfaßt und fest gegen die
Spannbacke 98 drückt.
Eine zweite Spannvorrichtung hat die Aufgabe, den vordersten
bzw. ersten Anschlußstift 4 zu erfassen. Dies wird durch eine Vorwärtsbewegung des als Stange ausgebildeten Spannelementes
50 in Richtung zu einer festen Spannbacke 120 bewirkt, die lösbar am Ende des Transportgliedes 52 befestigt ist. Die Spannbacke 120 weist eine Scherkante 122 auf, die mit einer am
bzw. ersten Anschlußstift 4 zu erfassen. Dies wird durch eine Vorwärtsbewegung des als Stange ausgebildeten Spannelementes
50 in Richtung zu einer festen Spannbacke 120 bewirkt, die lösbar am Ende des Transportgliedes 52 befestigt ist. Die Spannbacke 120 weist eine Scherkante 122 auf, die mit einer am
Stößel 48 ausgebildeten Scherkante 124 zusammenwirken kann.
Um das Spannelement 50 nach vorne bewegen zu können, weist die
vierte Kurvenscheibe 30 eine Steuerbahn 134 auf, in der ein
vierte Kurvenscheibe 30 eine Steuerbahn 134 auf, in der ein
Abtaster 136 gleitet, der von einem Kipphebel 138 getragen
wird, dessen eines Ende schwenkbar auf der Achse 70 gelagert
ist. Das andere Ende 140 des Kipphebels 138 ist mittels eines Stiftes 142 mit einer einstellbaren Spannvorrichtung 144 verbunden, deren anderes Ende mittels eines Stiftes 146 gelenkig mit dem Spannelemcnt 50 verbunden ist. Demzufolge führt eine
ist. Das andere Ende 140 des Kipphebels 138 ist mittels eines Stiftes 142 mit einer einstellbaren Spannvorrichtung 144 verbunden, deren anderes Ende mittels eines Stiftes 146 gelenkig mit dem Spannelemcnt 50 verbunden ist. Demzufolge führt eine
030026/0802
295(KSO
- 11 - DE 0066
Drehung der Kurvenscheibe 30 dazu, daß der Kipphebel 138 vor- und zurückgeschwenkt wird, wodurch das zweite Spannelement
vor- und zurückbewegt wird.
Dies hat zur Folge, daß der erste Anschlußstift fest zwischen
dem Spannelement 50 und der Spannbacke 120 eingespannt wird. Dabei ist der Verbindungsabschnitt 6, der den ersten und den
zweiten Anschlußstift miteinander verbindet, genau vor der Stirnfläche 132 des Stößels 48 angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Stößel 48 nach vorne verschoben, wobei seine beiden Scherkanten 104 und 124 mit den Scherkanten 102 und 122 an
der Spannbacke 98 bzw. 120 zusammenwirken, so daß der Verbindungsabschnitt
6 sauber vom ersten und vom zweiten Anschlußstift abgeschnitten und entfernt wird.
Zum Antrieb des Stößels 48 ist auf der Umfangsflache der vierten
Kurvenscheibe 30 eine gestufte Schulter 126 ausgebildet,
die den Stößel 48 nach vorne treibt. Der Stößel 48 besteht aus zwei Teilen, die eine Feder 128 verbindet, die dazu dient,
den nach vorne bewegten Teil des Stößels zurückzuziehen.
Wenn der Stößel 4 8 den Verbindungsabschnitt 6 entfernt hat, wird der vorderste Anschlußstift 4 zwischen dem Spannelement
50 und der Spannbacke 120, die vom Transportglied 52 getragen wird, eingespannt gehalten. Der somit abgetrennte Anschlußstift
kann nun auf folgende Weise in das Werkstück eingesetzt werden.
Auf der Innenseite der fünften Kurvenscheibe 52 ist eine Steuerbahn 148 ausgebildet (siehe Figur 1), in der ein Abtaster
150 gleitet, der von einem Kipphebel 152 getragen wird, dessen eines Ende 154 drehbar an der Achse 70 gelagert ist
und dessen anderes Ende 156 mittels eines Stiftes mit einer einstellbaren Spannvorrichtung 158 gelenkig verbunden ist,
die ihrerseits mit dem Transportglied 52 verbunden ist. Durch
030026/0802
- 12 - DE 0066
die Drehung der fünften Kurvenscheibe 32 wird somit der Kipphebel 152 - zeitlich korrekt abgestimmt auf die Bewegung der
übrigen Elemente - um die Achse 70 so geschwenkt, daß das Transportglied 52 nach vorne bewegt wird und dabei die Spannbacke
120 in eine vordere Stellung bringt, wie dies in Figur 6 gezeigt ist. Dieser Bewegung folgt das Spannelement 50 aufgrund
der Zugkraft einer Feder 159 (siehe Figur 8). Der vorderste Anschlußstift 4 wird somit bei seiner Bewegung nach vorne
fest eingespannt gehalten, da sich die Spannbacke 120 und das Spannelement 50 gleichzeitig nach vorne bewegen.
Der vorderste Anschlußstift 4 kommt in einer Stellung zur
Ruhe, in der er mit einer Aufnahme 160 ausgerichtet ist, die von einem in senkrechter Richtung auf- und abbewegbaren Kalte-
und Einsetzwerkzeug 162 getragen wird. Das Einsetzwerkzeug wird in folgender Weise von einem Winkelhebel 164 angetrieben.
Wie Figur 9 am deutlichsten zeigt, ist in der zweiten Seite der fünften Kurvenscheibe 32 eine Steuerbahn 166 ausgebildet,
in der ein Abtaster 168 gleitet, der von einem kurzen Arm 170 des Winkelhebels 164 getragen wird. Ein Ende 172 des langen
Armes des Winkelhebels 164 ist schwenkbar auf der Achse 70 gelagert,und sein anderes Ende 174 ist mittels eines Stiftes
176 mit dem Einsetzwerkzeug 162 verbunden. Nachdem der vorderste Anschlußstift in seine vorderste Stellung gebracht worden
ist, wird somit von der fünften Kurvenscheibe 32 das Einsetzwerkzeug 162 nach unten bewegt, so daß der Anschlußstift von
der Aufnahme 160 aufgenommen wird und danach bei der weiteren Abwärtsbewegung des Einsetzwerkzeuges 162 der Anschlußstift
in das Werkstück W eingetrieben wird. Genau zu dem Zeitpunkt, zu dem das Einsetzwerkzeug sich auf den Anschlußstift absenkt,
wird das Transportglied von der Kurvenscheibe 32 noch etwas weiter nach vorne bewegt, während das zweite Spannelement 50
seine Rückbewegung beginnt, so daß Platz für den Kopf des Einsetzwerkzeuges
162 entsteht und dieses seine Abwärtsbewegung
030026/0802
- 13 - DE 0066
beenden kann, um den AnschluGstift in das Werkstück einzusetzen.
Aufgrund des äußerst zuverlässigen und einfachen Aufbaus des Mechanismus und insbesondere aufgrund der Tatsache, daß alle
Kurvenscheiben von einer einzigen Hauptwelle angetrieben werden, kann der vorstehend beschriebene Arbeitszyklus in schneller
Folge wiederholt werden.
Die Erfindung wurde vorstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es versteht sich jedoch, daß zahlreiche Änderungen und Abwandlungen am beschriebenen Ausführungsbeispiel
vom Fachmann vorgenommen werden können und daher die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
030026/0802
L e e r s e i t e
Claims (1)
- - Rnui ιμλ - [CiMMC PatentanwälteDUHLING IMNNE (dpa und EPA)Grupe - PellmannDipl.-Ing. R. KinneO Q R Π / £ η Dipl.-Ing. R GrupeL Ό O U -4 O U Dipl.-Ing. B. PellmDipl.-Ing. B. PellmannBavariaring 4, Postfach 202403 8000 München 2Tel.: 089-539653Telex: 5-24 845 tipat&äb\e: Germaniapatent München14. Dezember 1979DE 0066 / case GENSTAP3.0-028 (Germany)Patentansprüche1.\ Vorrichtung zum Einsetzen von Anschlußstiften in ein Werkstück, mit einer Zuführvorrichtung zum schrittweisen Transportieren eines Materialstreifens aus Anschlußstiften, die mit Hilfe von Verbindungsabschnitten einstückig miteinander verbunden sind, zu einer ersten Station und mit einer Einsetzeinrichtung zum Einsetzen des vordersten der Anschlußstifte in das Werkstück,
gekennzeichnetdurch eine erste Spannvorrichtung (46, 98) zum Erfassen des dem vordersten der Anschlußstifte folgenden Anschlußstiftes (4), eine zweite Spannvorrichtung (50, 120) zum Erfassen des vordersten Anschlußstiftes und eine Stanzvorrichtung (48, 102, 122) zum Entfernen desjenigen Verbindungsabschnittes (6), der den vordersten und den diesem folgenden Anschlußstift verbindet, wodurch der vorderste Anschlußstift abgetrennt wird und mittels der Einsetzeinrichtung (160, 162) in das Werkstück (W) eingesetzt werden kann.2. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet ,030026/0802nculsc-he [H'ik IMunchi.'ii; K:., 51'61OiO Ufi;-.ilri<-r tt.ink iMunthunl KIo ;!'! I=)Π4 I Po:.t:,r.hcck iMunchi-m KIu 6/C-43 1104ORIGINAL INSPECTED- 2 - DE 0066daß die Einsetzeinrichtung (160, 162) ein in senkrechter Richtung auf- und abbewegbares Halte- und Einsetzwerkzeug (162) zum Halten und Eintreiben des vordersten Anschlußstiftes (4) in das Werkstück (W) umfaßt und daß zur Vorrichtung eine Transporteinrichtung (52) zum Transportieren des vordersten Anschlußstiftes aus der ersten Station in eine zweite Station gehört, die mit dem in senkrechter Richtung auf- und abbewegbaren Halte- und Einsetzwerkzeug ausgerichtet ist.
103. Vorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet , daß die erste Spannvorrichtung (46, 98) eine erste Spannbacke (98) sowie ein erstes bewegbares, stangenförmiges Spannelement (46) umfaßt, daß die zweite Spannvorrichtung (50, 120) eine zweite Spannbacke (120) sowie ein zweites bewegbares, stangenförmiges Spannelement (50) umfaßt und daß die zweite Spannbacke sowie das zweite Spannelement mit dem zwischen ihnen eingespannten vordersten Änschlußstift(4) von der Transporteinrichtung (52) so bewegt werden, daß der vorderste Anschlußstift aus der ersten Station in die zweite Station transportiert wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet , daß die erste Spannbacke (98) eine erste Scherkante (102) aufweist, die mit der Stanzvorrichtung (48) zusammenwirkt, und daß die zweite Spannbacke (120) eine zweite Scherkante (122) aufweist, die mit der Stanzvorrichtung zusammenwirkt.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Zuführvorrichtung eine Vorschubklaue (54) umfaßt, die in einer ersten Richtung (56) in die Bewegungsbahn des Materialstreifens (2) bewegbar ist und die in einer zweitenΠ 30026/0802- 3 - DE 0066Richtung (42) quer zur ersten Richtung bewegbar ist und dabei den Materialstreifen zur ersten Station transportiert.6. Vorrichtung nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet , daß die Zuführvorrichtung ferner einen Führungsblock (40), durch den sich die Vorschubklaue (54) in der ersten Richtung hin- und herbewegen kann, eine erste Kurvenscheibe (24) zum Hin- und Herbewegen des Führungsblocks in der zweiten Richtung sowie eine zweite Kurvenscheibe (26) zum Hin- und Herbewegen der Vorschubklaue in der ersten Richtung umfaßt.7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
gekennzeichnetdurch eine dritte Kurvenscheibe (28) zum Antrieb der ersten Spannvorrichtung (46, 98) sowie eine vierte Kurvenscheibe (30) zum Antrieb der zweiten Spannvorrichtung (50, 120) sowie der Stanzvorrichtung (48, 102, 122).8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
gekennzeichnetdurch eine fünfte Kurvenscheibe (32) zum Antrieb der Transporteinrichtung (52) und der Einsetzeinrichtung (160, 162).9. Vorrichtung nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet , daß die erste Kurvenscheibe (24), die zweite Kurvenscheibe (26), die dritte Kurvenscheibe (28) , die vierte Kurvenscheibe (30) und die fünfte Kurvenscheibe (32) sämtlich von einer gemeinsamen Hauptwelle (16) aus angetrieben werden.030026/0802
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/969,778 US4205772A (en) | 1978-12-15 | 1978-12-15 | Terminal pin insertion machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2950460A1 true DE2950460A1 (de) | 1980-06-26 |
Family
ID=25515986
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792950460 Withdrawn DE2950460A1 (de) | 1978-12-15 | 1979-12-14 | Vorrichtung zum einsetzen von anschlussstiften |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4205772A (de) |
| JP (1) | JPS5583182A (de) |
| DE (1) | DE2950460A1 (de) |
| GB (1) | GB2036611A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5283950A (en) * | 1990-09-14 | 1994-02-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Apparatus for receiving and delivering objects and method of using such apparatus |
| US5481794A (en) * | 1989-06-01 | 1996-01-09 | Sieba Ag | Device for handling objects and method of using same |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4429456A (en) | 1982-02-01 | 1984-02-07 | Irwin Zahn | Apparatus for inserting elements into a workpiece |
| US4551901A (en) * | 1984-02-24 | 1985-11-12 | Amp Incorporated | Component insertion apparatus |
| ES2154514B1 (es) * | 1997-02-07 | 2001-10-16 | Mecanismos Aux Es Ind S A M A | Perfeccionamientos en la construccion de cabezales insertadores de lenguetas, hembrillas y similares. |
| CA2927068A1 (en) | 2013-10-21 | 2015-04-30 | Sicpa Holding Sa | A security checkpoint |
| SG10201500850SA (en) * | 2015-02-04 | 2016-09-29 | Ziontech Pte Ltd | Assembly apparatus |
| CN108512011B (zh) * | 2018-05-24 | 2024-02-23 | 东莞市益诚自动化设备有限公司 | 一种铜件与端子的自动组合机构 |
| CN115106738B (zh) * | 2022-07-01 | 2023-11-03 | 东莞市振亮精密科技有限公司 | 双销钉插装装置、转动结构组装装置及方法 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3293735A (en) * | 1965-06-09 | 1966-12-27 | Amp Inc | Inserting apparatus |
| BE758348A (fr) * | 1969-11-12 | 1971-05-03 | Textron Inc | Machine a fixer les fermetures a declic |
| US3641647A (en) * | 1970-06-08 | 1972-02-15 | Berg Electronics Inc | Terminal applicator |
| BE794427A (fr) * | 1972-01-26 | 1973-07-23 | Amp Inc | Dispositif de montage de broches de connexion sur un panneau |
| ES400261A1 (es) * | 1972-02-29 | 1975-01-01 | Amp Inc | Un aparato para doblar piezas brutas de terminales electri-cos y para fijarlas despues en unas aberturas de un soporte de terminal. |
| US3975811A (en) * | 1974-10-30 | 1976-08-24 | General Staple Company, Inc. | Autotab machine |
-
1978
- 1978-12-15 US US05/969,778 patent/US4205772A/en not_active Expired - Lifetime
-
1979
- 1979-12-13 JP JP16263579A patent/JPS5583182A/ja active Pending
- 1979-12-14 DE DE19792950460 patent/DE2950460A1/de not_active Withdrawn
- 1979-12-17 GB GB7943369A patent/GB2036611A/en not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5481794A (en) * | 1989-06-01 | 1996-01-09 | Sieba Ag | Device for handling objects and method of using same |
| US5283950A (en) * | 1990-09-14 | 1994-02-08 | Siemens Aktiengesellschaft | Apparatus for receiving and delivering objects and method of using such apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4205772A (en) | 1980-06-03 |
| JPS5583182A (en) | 1980-06-23 |
| GB2036611A (en) | 1980-07-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2704540C2 (de) | ||
| DE3105234C2 (de) | Klemmen zum Auspannen von Werkstücken | |
| DE2744235C2 (de) | ||
| DE2660368C2 (de) | Bestückungsmaschine zum Einsetzen der Zuleitungen von elektronischen Bauelementen vom Parallelleitungstyp in dafür vorgesehene Öffnungen in gedruckten Schaltungen | |
| EP0889561B1 (de) | Krimpvorrichtung und Verfahren zu deren Betrieb | |
| DE4211276C2 (de) | Haltevorrichtung zum Halten, Führen und Freigeben eines Fügeteils, wie z.B. einer Mutter | |
| DE3751531T2 (de) | Anbringungsvorrichtung für endband. | |
| DE2129642B2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Drahtstücken | |
| DE1103240B (de) | Foerdervorrichtung fuer ein Montagesystem mit einer Anzahl von Arbeitsstellen zum Montieren von elektrischen Schaltungsbauteilen auf Werkstuecke, wie z. B. Schaltungstafeln | |
| DE1465242B2 (de) | Maschine zum Andrücken elektrischer Verbindungsklemmen an einen Draht und zum Aufstecken eines Gehausekörpers auf die angedrückte Klemme | |
| DE1615684B1 (de) | Vorschub- und Schneideeinrichtung fuer eine Maschine zum gleichzeitigen Anschlagen mehrerer elektrischer Verbinder | |
| DE69313723T2 (de) | Buchzuführvorrichtung für Buchbindevorrichtung | |
| DE2833307C2 (de) | ||
| DE2950460A1 (de) | Vorrichtung zum einsetzen von anschlussstiften | |
| DE2260556A1 (de) | Vorrichtung zum abisolieren von leiterenden | |
| DE1092971B (de) | Automatische Maschine zum Anbringen von elektrischen Bauelementen an Traegerplatten | |
| DE69520671T2 (de) | Kabelverarbeitungsvorrichtung | |
| DD144839A5 (de) | Vorrichtung zum verschweissen von loetbandabschnitten mit dem gluehlampenkontaktring | |
| DE3878107T2 (de) | Transportvorrichtung fuer traeger. | |
| DE1566982C3 (de) | Vorrichtung zum Befestigen von elektrischen Verbindern an einer Platte | |
| DE69008939T2 (de) | Bauteilzuführer für Bauteile mit radialen Anschlüssen. | |
| EP0156150A2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Verarbeitung elektrischer Bauelemente | |
| DE2308341C2 (de) | Maschine zum Abtrennen der Anschlußklemmen von einem Trägerstreifen und deren Einsetzen in eine Schaltungsplatte | |
| DE2548696C2 (de) | ||
| DE2054000A1 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |