DE2660368C2 - Bestückungsmaschine zum Einsetzen der Zuleitungen von elektronischen Bauelementen vom Parallelleitungstyp in dafür vorgesehene Öffnungen in gedruckten Schaltungen - Google Patents
Bestückungsmaschine zum Einsetzen der Zuleitungen von elektronischen Bauelementen vom Parallelleitungstyp in dafür vorgesehene Öffnungen in gedruckten SchaltungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bestückungsmaschine zum Einsetzen der Zuleitungen von elektronischen Bauelementen
vom Parallelleitungstyp in dafür vorgesehene Öffnungen in gedruckten Schaltungen der im Oberbegriff
des ersten Anspruchs angegebenen Gattung.
Bei einer derartigen, aus der DE-AS 11 46 931 bekannten
Bestückungsmaschine wird der Bestückungskopf in der Weise mit einem elektronischen Bauelement
beschickt daß das einzelne Bauelement im Bereich des Magazins, in welchem die einzelnen Bauelemente zu
einem Streifen aufgereiht aufgenommen sind, zunächst vom Bestückungskopf an den Zuleitungen des Bauelementes
ergriffen und dann unter Bewegung des Bestükkungskopfes gegen äine Schneidkante vom Streifen abgetrennt
wird. Nach dem Beschicken wird der Bestük kungskopf in die Bestückungsposition bewegt in weleher
dann das im Bestückungskopf aufgenommene Bauelement mit den Zuleitungen in dafür vorgesehene Öffnungen
der zu der Bestückungsposition ausgerichteten gedruckten Schaltung eingesetzt wird. Der Bestükkungskopf
ist daher zum aufeinanderfolgenden Einsetzen einzelner Bauelemente jeweils von der Beschikkungsposition
in die Bestückungsposition und zurück zu bewegen, bzw. zu schwenken und steht somit während
der Bewegung zwischen diesen Positionen nicht für einen Einsetzvorgang zur Verfugung. Ais nachteilig ist es
dabei anzusehen, daß aufgrund der Auslegung des Bestückungskopfes bzw. dessen nach Art einer Zange zusammenwirkender
Backen, als Greifmittel zum Ergreifen und Festhalten der Zuleitungen eines Bauelementes
während des Abtrennens an einer Schneidkante zu dicnen, wie auch als Halte- und Führungsmittel für die
Zuleitungen während des Bestückungsvorganges zu dienen, sich beim automatischen Einsetzen der Zuleitungen
von elektronischen Bauelementen Deformierungen der Zuleitungen und nicht ausreichend genaue Posilionierungen
der Bauelemente an der gedruckten Schaltung ergeben können.
Danach kann der Erfindung die Aufgabe zugrundegelegt werden, eine Bestückungsmaschine der einleitend
angegebenen Gattung so auszubilden, daß eleklronisehe Bauelemente vom Parallelleitungstyp mit größerer
Präzision und Zuverlässigkeit eingesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird bei der Bestückungsmaschine der einleitend genannten Gattung durch die im Kcnnzeichen
des ersten Anspruchs angegebene Lehre gelöst. Dadurch ist eine Haltung des Bauelementes im Bestückungskopf
vor und beim Einsetzen in die gedruckte Schaltung gegeben, die sicherstellt, daß ein Tordieren
und/oder Biegen der Zuleitungen beim Einführen verhindert ist. Während des Einsetzvorganges ist der Kopf
des Bauelementes im Andruckabschnitt der Schubstange drehfest festgelegt, was zu einer exakten Positionierung
des Bauelementes an der gedruckten Schaltung
beiträgt.
Weiterbildungen der Erfindung nach dem ersten Anspruch ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 7.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 2 ist eine Halterung der Zuleitungen gegeben, die die Ausgestaltung
der Backen und der Führungsnuten in den Backen in weitem Umfang unabhängig von der Stärke bzw. dem
Durchmesser der Zuleitungen macht. So können auch Zuleitungen zuverlässig gehalten und zentrier», werden,
deren Querschnitt kleiner ist als der lichte Querschnitt der Führungsnuten im Backen des Führungsgliedes
und/oder der Führungsnuten im Backen des Haltegliedes.
Eine spezielle Anpassung von Halteglied, Führungsglied
und/oder de·,' mit diesen Gliedern zusammenwirkenden
Belastungs- oder Rückstellfeder an die jeweiligen, unterschiedlichen Zuleitungsquerschnitte ist
daher entbehrlich. Der Bestückungskopf ist sonach universeller einsetzbar und für einen automatischen Serieneinsatz
geeignet
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 ergeben sich Vorteile im Hinblick auf ein genaues Führen und
Einführen der Zuleitungen.
Die Weiterbildung nach Anspruch 4 ist im Hinblick auf eine problemlose Zentrierung der Zuleitungen zu
den dafür vorgesehenen öffnungen in der gedruckten Schaltung von Vorzug. Durch die Weiterbildung nach
Anspruch 5 wird die Anpaßbarkeit des Bestückungskopfes auch im Hinblick auf unterschiedliche Köpfe der
elektronischen Bauelemente in konstruktiv einfacher Weise erweitert Durch die Weiterbildung nach Anspruch
6 wird die bevorzugte Möglichkeit gegeben, zur Beschickung des Bestückungskopfes die Bauelemente in
einer in der Ebene der Backenbewegungen liegenden Richtung in den Bestückungskopf einzubringen. Durch
die Weiterbildung nach Anspruch 7 ist im Hinblick auf eine universellere Anwendbarkeit die Möglichkeit gegeben,
unabhängig bzw. individuell auf die Zuleitungen einzuwirken.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 in Draufsicht eine Maschine nach der Erfindung,
F i g. 2,3 und 4 die Maschine nach F i g. 1 in Seitenansichten,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie I-I aus F i g. 3,
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie 11-11 aus F i g. 3,
F i g. 7 in Draufsicht ein elektronische Bauelemente tragender Streifen,
F i g. 8 die Anordnung aus F i g. 7 in Seitenansicht,
Fig.9 in Draufsicht einen abgetrennten Abschnitt
des Streifens aus Fig.7, welcher von einer Überführungseinrichtung
aufzunehmen ist,
F i g. 10 in Draufsicht ein von einem Bestückungskopf
aufzunehmendes elektronisches Bauelement,
F i g. 11 in einer Schnittansicht ein an einer gedruckten
Schaltung befestigtes elektronisches Bauelement,
Fig. 12 in einer perspektivischen Ansicht einen Magazinabschnitt
der Maschine nach F i g. 1 bis 6,
Fig. 13 den Bestückungskopf der Maschine nach Fig. I bis 6 in einer Seitenschnittdarstellung,
Fig. 14 einen Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 13,
Fig. 15 aufeinanderfolgende Schritte (a) bis (f) beim
Einführen eines elektronischen Bauelements,
F i g. 16 einen das elektronische Bauelement erfassenden Abschnitt in einer Seitenschnittdarstellung,
Fig. 17 in einer Seitenschnittdarstellung ein anderes
Ausführungsbeispiel für einen das elektronische Bauelement erfassenden Abschnitt,
F i g. 18 hiervon eine Vorderansicht und
F i g. 19 hiervon eine perspektivische Ansicht
Die F i g. 1 und 2 zeigen eine automatische Bestukkungsmaschine, die im Betrieb numerisch gesteuert wird und die einen Maschinenkörper 1, einen Rollenhalter 2 und ein nicht dargestelltes numerisches Steuerungsfeld aufweist Der Rollenhalter 2 trägt eine Vielzahl von Rollen 4, auf denen jeweils ein Streifen 3 mit einer Folge von daran befestigten elektronischen Bauelementen (F i g. 7, 8) aufgewickelt ist, und die an entsprechenden Wellen drehbar angebracht sind, welche sich rechtwinklig von dem Halter 2 erstrecken. Die Streifen 3 können unterschiedliche Arten von elektronischen Bauelementen tragen, wie Kondensatoren oder Widerstände unterschiedlicher Größe und werden um entsprechende Führungsrollen 5 und Zuführungsrollen 6 in der Weise geleitet, daß sie horizontal und parallel zueinander zu einer Führung 7 und von dort zu einer weiteren kammähnlichen Führung 20 am Maschinenkörper 1 gelangen.
F i g. 19 hiervon eine perspektivische Ansicht
Die F i g. 1 und 2 zeigen eine automatische Bestukkungsmaschine, die im Betrieb numerisch gesteuert wird und die einen Maschinenkörper 1, einen Rollenhalter 2 und ein nicht dargestelltes numerisches Steuerungsfeld aufweist Der Rollenhalter 2 trägt eine Vielzahl von Rollen 4, auf denen jeweils ein Streifen 3 mit einer Folge von daran befestigten elektronischen Bauelementen (F i g. 7, 8) aufgewickelt ist, und die an entsprechenden Wellen drehbar angebracht sind, welche sich rechtwinklig von dem Halter 2 erstrecken. Die Streifen 3 können unterschiedliche Arten von elektronischen Bauelementen tragen, wie Kondensatoren oder Widerstände unterschiedlicher Größe und werden um entsprechende Führungsrollen 5 und Zuführungsrollen 6 in der Weise geleitet, daß sie horizontal und parallel zueinander zu einer Führung 7 und von dort zu einer weiteren kammähnlichen Führung 20 am Maschinenkörper 1 gelangen.
Der Maschinenkörper 1 (siehe Fig·. 3—6) besteht aus
einer Bauelement-Zuführeinrichtung S, einer Bauelement-Oberführungseinrichtung 9, einem Bestückungskopf 10, einem Tischabschnitt 11 und einem Rahmen 12.
Die Zuführeinrichtung 8 weist, wie es aus den F i g. 3
bis 6 und detaillierter aus der Fig. 12 ersichtlich ist,
einen Magazinabschnitt 21, einen Säulenabschnitt 22, einen Vorschubabschnitt mit schrittweise bewegbaren
Vorschubmitteln 23 und einen Schneidabschnitt mit Abtrennungsmitteln
24 auf. Der Magazinabschnitt 21 besteht aus zwanzig längslichen Magazinen, die übereinander
angeordnet sind und die die Streifen 3 über Führungsbahnen 25 abstützen können. Diese Führungsbahnen
25 sind an einem Rahmen 26 (Fig.4, 12) derartig
festgelegt, daß sie in einer zu ihrer Längsrichtung rechtwinkligen
Richtung vorbewegbar sind. Der Säulenabschnitt 22 dient zum vertikalen Bewegen des Magazinabschnitts
21, um die Führungsbahn 25, welche den ausgewählten Streifen 3 mit der erforderlichen Bauelementenart
trägt, auf das Niveau eines zu einem Horizontalan-rieb gehörenden Ausstoß-Zylinders 27 zum Vorschieben
dieser Führungsbahn 25 auszurichten. Die Vorschubmittel 23 mit Vorschubarm 41 (F-: g. 12) sollen
den Streifen 3, der sich auf der vorbewegten Führungsbahn 25 befindet, in seiner Längsrichtung im Maß des
Lochabstandes intermittierend zuführen. Die Abtrennungsmittel 24 (F i g. 5) arbeiten in der Weise, daß sie
jeweils einen Endabschnitt des schrittweise zugeführten Streifens 3 und somit ein elektronisches Bauelement 17
so abtrennen.
Der Säulenabschnitt 22 der Zuführungseinrichtung 8 enthält eine vertikale Gewindespindel 28 und Führungsstanp<;n
29, wobei die Gewindespindel mit einer vorbestimmten Drehzahl von einer Antriebsquelle (nicht dargestellt)
unter Verwendung eines Impuls- bzw. Schrittmotors als Antriebsmotor gedreht werden kann. Die
Gewindespindel 28 bzw. die Führungsstangen 29 werden von einer entsprechend vertikalen Gewindebohrung
bzw. von ve. tikalen Führungsbohrungen im Rahmen 26 dej Magazinabschnitts 21 aufgenommen. Der
aus zwanzig Führungsbahnen 25 gebildete vertikale Aufbau befindet sich an der Vorderseite des Rahmens
26, und jede Führungsbahn 25 wird von horizontalen Stützstangen 30 gehalten, die in entsprechenden horizontalen
Bohrungen im Rahmen 26 axial bewegbar eingepaßt sind. Die langgestreckten Führungsbahnen 25
haben längliche Nuten, in die die Streifen 3 vor dem Betrieb eingesetzt werden. Jeder Streifen 3 wird da-
durch in seine richtige Position gebracht, so daß, wenn ein Positionierhebel 31 (Fig. 12) von Hand angehoben
wird, sich hiervon erstreckende Führungsstifte 33 in Löcher 32 im Streifen 3 eingesetzt werden. Mit 36 sind die
die Positionierhebel 3ll an die zugeordneten Hebelweilen 35 ankoppelnde Ausstoßstifte bzw. Lager bzw. Positionierhebel
31 vorspannende Federn bezeichnet.
Wenn ein Befehl des numerischen Steuerprogramms zum Zuführen eines bestimmten Bauelements abgegeben
wird, erfolgt ein Drehen des Impuls- bzw. Schrittmotors, um eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen
der Gewindespindel 28 zu begründen und den Rahmen 26 anzuheben oder abzusenken, damit die den bestimmten
Streifen 3 tragende Führungsbahn 25 auf das Niveau des Ausstoßzylinders 27 gebracht wird. Wenn
das Eintreffen der entsprechenden Führungsbahn 25 an der Zuführungsposition von einem Fühler in Form einer
fotoelektrischen Röhre erfaßt wird, wird der Ausstoßzyündcr
27 betrieber., üiü die jc-wciügc Leisie 3S in eine
vorgegebene Position zu schieben. Bei dieser Bewegung wird die entsprechende Führungsbahn 25 von den zugeordneten
Stützstangen 30 vorbewegt und der ausgewählte Streifen 3 in eine vorgegebene Position gebracht
wird, aus welcher der Streifen 3 dem Abtrennungsmit tel
24 zugeführt wird.
Die Funktion der Teile des Maschinenkörpers wprd nunmehr unter Bezug auf die F i g. 3 bis 12 beschrieben.
In der Bauelement-Zuführeinrichtung 8 werden die zugeführten Streifen 3 gehalten und selektiv nach einem
numerischen Steuerungsprogramm zu einem abschneidenden Abtrennungsmittel 24 geleitet, das den Streifen
längs der Linie A-A aus Fig.7 zerschneidet, um ein Bauelement gemäß F i g. 9 abzutrennen. Das abgetrennte
Bauelement wird von der Überführungseinrichtung 9 bzw. von einem einer Vielzahl von spannzangenförmigen
Zuführwerkzeugen 15 (F i g. 5), die an dem Umfang einer drehbaren Drehtrommel 14 vorgesehen sind und
über einen von einem Zylinder 88 antreibbaren Winkelhebel 87 (F i g. 6, 7) betätigbar sind, übernommen. Die
Trommel 14 ist auf einem über einen Antrieb 92, 91 bewegbaren Halter 54 angeordnet (Fig.6) und intermittierend
um eine Drehachse 13, welche unter einem Winkel von 45° in bezug auf die Vertikale angeordnet
ist, drehbar.
Während der Drehüberführung werden die Zuleitungen längs der Linie B-B aus F i g. 9 mittels einer Schneidvorrichtung
16 (F i g. 3) abgetrennt, so daß ein Bauelement 17 wie in F i g. 10 erhalten wird, das dann in einem
aufrechten Zustand zu dem Bestückungskopf 10 geleitet wird. In diesem wird jedes empfangene Bauelement 17
eingeklemmt und vertikal nach unten geführt, so daß seine Leiterenden in vorgegebene Bohrungen in einer
gedruckten Schaltung gelangen. (Wenn der Bestükkungskopf nach Art eines Drehkopfes ausgebildet ist,
kann eine zusätzliche Funktion darin bestehen, daß das elektronische Bauelement 17 entsprechend dem numerischen
Steuerungsprogramm um 90° um seine vertikale Achse gedreht wird). Im Tischabschnitt 11, der einen
auf einem Untergestell 202 verfahrbarer. V-Tisch 203 und einem auf letzterem bewegbaren X-Tisch 204 enthält,
wird die gedruckte Schaltung, an der jedes elektronische Bauelement 17 festzulegen ist, auf einem Tisch 18
gehalten, der entsprechend dem numerischen Steuerungsprogramm
in x- und y-Richtungen in einer horizontalen Ebene veriagerbar ist, um vorgegebene Bohrungen
der gedruckten Schaltung in eine Position direkt unter dem Bestückungskopf 10 zu bringen. Nachdem
die Zuleitungen in die Bohrungen eingeführt worden sind, werden ihre äußeren Abschnitte längs der Linie
C-Caus Fig. 10 abgeschnitten. Die verbleibenden Leiterenden,
die sich von der Rückseite dtr gedruckten Schaltung 19 erstrecken, werden gemäß Fig. 11 rechtwinklig
abgebogen, wodurch das Bauelement 17 an der gedruckten Schaltung 19 festgelegt wird.
Anhand der Fig. 13—19 wird nun der Bestückungskopf 10 an Ausführungsformen beschrieben. Die
Fig. 13 bis 16 zeigen ein erstes Ausführungsbcispiel. Fig. 13 zeigt einen Zustand, bei dem ein elektronisches
Bauelement, beispielsweise ein Kondensator, gerade in die für das Einsetzen vorgesehene Position überführt
worden ist, und dieser Zustand ist auch in Fig. 15 Schritt fajdargestellt. Nach Abgabe eines Einsetzsignals
wird ein an der Oberseite einer Stange 106 (siehe Fig. 13) angeordneter Zylinder 107 betätigt, um die
Stange 106 sowie deren Stangenende 108 und somit über einen Bolzen 109 einen Block 110 abzusenken. Im
Ergebnis wird ein in dem Block JlO äüigenumitieriur
Stift 111 über eine Druckfeder 112 unter Ausübung einer schwachen nach unten gerichteten Federkraft abgesenkt,
so daß eine über ein Glied 113 an den Stift 111 angekoppelte Vorschubstange 114 abgesenkt wird.
Wenn der Kopf des Kondensators 115 vollständig abgedeckt oder geschützt ist, wobei sich dieser Zustand aus
Fig. 15 Schnitt φ}ergibt, kommt eine Rolle 117 in Eingriff
nvt einem höher liegenden Abschnitt eines einteilig am Blc-:;k 110 ausgebildeten Kurvenkörpers 116. Im Ergebnis
wird ein Hebel 119 mittels eines Bolzens 118 in Fig. 13 nach links geschwenkt, wodurch eine Kurvenbahn
120 am Hebd 119 die Roiie 76 des Zuführwerkzeugs 15 zu einer Bewegung nach links veranlaßt. Somit
wird der von den Klauen 52 eingespannte Kondensator freigegeben, wobei dieser Zustand in F i g. 13 Schritt (c)
dargestellt ist. In diesem Zustand ist das Kondensatorelement durch die Aussparung im Spitzenbereich der
Schubstange 114 geführt und am Ausweichen gehindert,
wobei die Zuleitungen 53 des Kondensatorelements zwischen dem Führungsglied 121 und dem Halteglied
122 gehalten sind, so daß die Zuleitungen gemäß F i g. 16
in eine Richtung gedrückt werden können.
In einigen Fällen, was von der Form des Bauelements oder von der Kontur dessen Zuleitungen abhängt, kann
es von Vorzug sein, daß das elektronische Bauelement von einem federbelasteten Spannglied 123 leicht eingespannt
wird (F i g. 17).
Der auf diese Weise genau zum Bestückungskopf gebrachte Kondensator, dessen Zuleitungen nach unten
gerichtet sind, wird in diesem eingespannten Zustand bis zu einer Position in der Nähe der in der gedruckten
Schaltung angeordneten Löcher abgesenkt Dieser Vorgang erfolgt (siehe Fig. 13), wenn ein Stift 124 mittels
einer Feder 125 gegen einen Hebel 126 drückt und diesen absenkt, bis er gegen ein Anschlagglied 127 stößt
Die endgültige Position bei diesem Vorgang ist in F i g. 15 (d) dargestellt. Danach wird der Block 110 weiter
abgesenkt, wodurch ein in F i g. 14 dargestellter weiterer Stift 128 hinter dem Stift Ul die Schubstange 114
weiter absenkt, um die Zuleitungen des Kondensators durch die Löcher der gedruckten Schaltung zu drücken,
und zwar mittels einer Feder 129, die eine schwächere Federkraft als die Feder 112 aufweist Die Zuleitungen
werden von dem Führungsglied 121 und dem Halteglied 122 in einen in Fig. 15 (e) dargestellten Zustand gebracht
Danach werden die von den Löchern der gedruckten
Schaltung 19 nach unten überstehenden Leiterenden abgeschnitten, wenn es erforderlich ist und
durch geeignete Mittel umgebogen oder zusammenge-
preßt. Nachdem der Biegevorgang beendet ist, beginnt der Zylinder 107 mit seiner Bewegung in der entgegengesct/len
Richtung, um dem Block 110 in Fig. 13 anzuheben.
Während .ier Aufwärtsbewegung des Blocks 110
verschiebt eine darauf ausgebildete Kurvenbahn 130 einc Rolle 131, wobei ein Hebel 132 gegen eine Schulter
134 eines Hebels 133 stößt und so arbeitet, als ob er einstückig hiermit ausgebildet wäre, d. h. der Hebel 132
wird zu einer Drehung um einen Bolzen 135 veranlaßt, wodurch ein verschiebbarer Bolzen 136 nach links ge- ίο
drückt und bewegt wird. Dem entsprechend drückt der Bolzen 136 gegen eine Rolle 137, um diese zu bewegen
und einen Hebel 139 zu einer Drehung um einen Bolzen 138 zu veranlassen. Im Ergebnis wird das an einem Ende
des Hebels 139 befestigte Führungsglied 121 nach rechts bewegt, während eine Rolle 143, die von einem
über einen Bolzen 140 drehbar an dem Hebel 139 befestigten Hebel 141 getragen wird, gegen eine feststehende
Platte 142 stößt. Daher werden eine Drehbewegung des Hebels 141 um den Bolzen 140 im Uhrzeigersinn
und eine Drehbewegung des am Hebel 141 befestigten Halteglieds 122 im Uhrzeigersinn begründet. Auf diese
Weise werden das Führungsglied 121 und das Halteglied 122 gemäß Fig. 15 Schritt (7?in einen Öffnungszustand
gebracht. Der ganze Bestückungskopf wird somit, 2";
ohne Berühren des elektronischen Bauelements während des Aufwärtshubes, durch einen Bolzen 144 nach
oben gezogen. Wenn diese Folge der einzelnen Bestükkungsvorgänge beendet ist, wird ein Signal zum Zuführen
des nächsten elektronischen Bauelements zur Einsetzt )sition und ein Signal zum Bewegen des Tisches in
den x- und /-Richtungen abgegeben, um den nächsten Bestückungszyklus durchzuführen. Während des Absenkens
des Blocks 110 wird der Hebel 133 in bezug auf den Hebel 132 gedreht, welcher daher nicht den Bolzen
136 betätigt, so daß zu dieser Zeit das Führungsglied 121 und das Halteglied 122 nicht geöffnet werden.
Die Fig. 16 und 17 zeigen Ausführungsbeispiele für
den Bestückungskopf. Der Bestückungskopf aus Fig. 16 wird bei Bauelementen mit einem scheibenförmigen
Körper angewendet. Hier hat die Vorschubstange 114 die Funktion, zum einen mittels einer V-förmigen
Aussparung an ihrer Spitze ein Verdrehen des Elements zu verhindern und zum anderen das Bauelement zu
drücken. Das Führungsglied 121 ist in seinem Backenbereich mit abgeschrägten Nuten zum Aufnehmen der Zuleitungen
in regelmäßiger Dimensionierung versehen, wobei das Halteglied 122 ebenfalls Nuten aufweist, die
exakt mit den Nuten des Führungsglieds 121 in Übereinstimmung gebracht werden können, und unter der Einwirkung
einer Feder 145 steht, um die Zuleitungen leicht in die Nuten zu drücken.
Im Beispiel aus Fig. 17 ist die Schubstange 114 so ausgebildet, daß der Kopf 148 des elektronischen Bauelements
leicht eingeklemmt werden kann. Gemäß dieser Darstellung ist der Kopf 148 eines elektronischen
Bauelements leicht durch ein Spannglied 123 eingespannt, das über einen Bolzen 147 drehbar an der
Schubstange 114 angebracht ist und eine Federvorspannung durch eine Feder 146 aufweist Wenn es erforderlieh
ist kann der Kopf 148 zwischen dem Spannglied 123 und einem Puffergiied 149 aus Gummi oder einem ähnlichen
flexiblen Material eingespannt werden. Das Halteglied 122 ist dazu geeignet auf die Zuleitungen unabhängig
voneinander einzuwirken und zu erreichen, daß die Zuleitungen zuverlässig in den entsprechenden Nuten
aufgenommen werden. Fig. 18 ist eine Vorderansicht zum Darstellen der Gestaltungen und der Zuordnung
von Führungsglied 121 und dem Halteglied 122, und Fig. 19 ist eine perspektivische Ansicht der Anordnung
aus Fig. 18.
Die oben beschriebene Vorrichtung zum Einsetzen elektronischer Bauelemente in eine gedruckte Schaltung
weist bei dieser Ausführungsform auf: ein Führungsglied, das mit abgeschrägten Zuleitungsführungsnuten
versehen ist, welche sich in der Einsetzrichtung der Zuleitungen erstrecken, ferner ein unter Federspannung
stehendes Halteglied, um die Zuleitungen gegen die Zuleitungsführungsnuten zu drücken, und eine
Schubstange zum Führen und Drücken des Kopfes des elektronischen Bauelements in der Einsteckrichtung.
Bei einer solchen Gestaltung und Funktion des Bestükkungskopfes ist es möglich, elektronische Bauelemente
vom Parallelleitungstyp mit großer Genauigkeit, ohne daß eine nachträgliche Positionskorrektur der Elemente
erforderlich ist und ohne Erfordernis eines speziellen das Bauelement erfassenden Greifgüeds mit den Zuleitungen
in eine gedruckte Schaltung hineinzudrücken. Auch ist die Zahl der Varianten eines elektronischen
Bauelements ein und desselben Typs, die mit diesem Bestückungskopf handhabbar sind, erheblich vergrößert,
und es können auch aufeinanderfolgend unterschiedliche Typen von elektronischen Bauelementen
mit einer Maschine allein durch einfachen Einsatz eines einheitlichen Einführungsadapters eingesetzt werden.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Bestückungsmaschine zum Einsetzen der Zuleitungen
von elektronischen Bauelementen vom Parallelleitungstyp
in dafür vorgesehene Öffnungen in gedruckten Schaltungen,
mit einem Bestückungskopf mit einer zangenförmigen Zuleitungs-HaJte- und Fühmngseinrichtung, die
ein Führungsglied mit einer Backe, die Nuten für die Zuleitungen aufweist, und ein von einer Feder gegen
das Führungsglied belastetes Halteglied mit einer Backe aufweist und
mit einer gegen den Kopf des im Bestückungskopf aufgenommenen Bauelements andrückbaren Schubstange
zum Bewegen der in der Zuleitungs-Halte- und Führungseinrichtung gehaltenen, zu den öffnungen
in den gedruckten Schaltungen ausgerichteten Zuleitungen in deren Längsrichtung, dadurch
gekennzeichnet,
daß zur Beschickung des in Bestückungsposition befindlichen Bestückungskopfs mit einem elektronischen
Bauelement ein zangenartiges Zuführwerkzeug (15) vorgesehen ist, mit welchem das elektronische
Bauelement an seinen Anschlußdrähten gehalten und seitlich in den Bestückungskopf zwischen die
Zuleitungs-Halte- und Führungseinrichtung und die in Bewegungsrichtung der Schubstange (114) gesehen
im Abstand von dieser positionierte Andruckfläche der Schubstange (114) eingeordnet werden kann,
und
daß die SchuDstange (114) in der Andruckfläche eine
Aussparung aufweist zur dreiifesten Aufnahme des Kopfes (115; 148) des elektronischen Bauelements,
welches zwischen der Andruckf.iche der Schubstange (114) und den Backen des Führungsglieds (121)
und des Halteglieds (122) mit den Zuleitungen (53) in
Bewegungsrichtung der Schubstange (114) ausgerichtet im Bestückungskopf eingeordnet von der
Schubstange (114) unter einem gegen die Rückstellkraft der Feder (145) erfolgenden Abspreizen der
Backe des Halteglieds (122) mit den Zuleitungen (5J) in die Zuleitungs-Halte- und Führungseinrichtung
einschiebbar ist
2. Bestückungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe des Führungsglieds (121) und die Backe des Halteglieds (122) in
Schließstellung in Bewegungsrichtung der Schubstange (114) versetzt zueinander angeordnet sind
und daß die Backe des Führungsglieds (121) in Bewegungsrichtung der Schubstange (114) gesehen von
der Schubstange (114) entfernter ist als die Backe des Halteglieds (122).
3. Bestückungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backe des Halteglieds
(122) zu den Führungsnuten des Führungsglieds (121) ausrichtbare Führungsnuten aufweist.
4. Bestückungsmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten im
Führungsglied (121) und/oder im Halteglied (122) zur Bewegungsrichtung der Schubstange (114) nach
Art eines Trichters in Einführrichtung der Zuleitungen (52) verengt sind.
5. Bestückungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung
in der Andruckfläche der Schubstange (114) partiell von einem federbelasteten (146) Spannglied
(123) begrenzt ist.
6. Bestückungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied
(122) als Einführöffnung für das Bauelement in den Bestückungskopf einen Durchlaß aufweist
7. Bestückungsmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (122)
zweiteilig mit zwei einzelnen jeweils mit einer Führungsnut des Führungsglieds (121) zusammenwirkenden
Backen ausgebildet ist.
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