DE29503669U1 - Badewanne mit erhöhtem Benutzungskomfort - Google Patents
Badewanne mit erhöhtem BenutzungskomfortInfo
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Description
*< 1
Bezeichnung: Badewanne mit erhöhtem Benutzungskomfort
Beschreibung
Zur Erhöhung des Benutzungskomforts ist es bei Badewannen lediglich bekannt, Rückenlehnen und Nackenstützen aus
einem elastisch nachgiebigem Material vorzusehen, die mit Hilfe von Gummisaugern an der Innenwandung des Wannentroges
festgelegt (US-A-1,953,798 und ÜS-A-3,078,474)
oder die in Form einer sich über den Boden der Wanne bis in den Rückenlehnenbereich erstreckenden Matte ausgebildet
ist, die mit einem losen umlegbaren Kissen verbunden ist. Auch hier ist die Matte im Rückenlehnenbereich
mit Gummisaugern festgelegt {GB-A-937 095).
15
Es ist ferner bekannt, zur Erleichterung der Benutzung die Wannen mit Handgriffen zu versehen, die das Ein-
und Aussteigen sowie auch das Aufrichten in der Wanne aus der liegenden Position in eine sitzende Position
erleichtert (FR-A-2 259 575) oder an freistehenden Wannen
unterhalb des Wannenrrandes eine umlaufende Stange als Handtuchhalter vorzusehen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Badewanne zu schaffen, die es ermöglicht, daß zur Erhöhung
des Benutzungskomforts auch Anschlußteile angebracht werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine Badewanne, deren Wannentrog in einen im wesentlichen
horizontal ausgerichteten Randteil übergeht, in dessen Bereich ein den Randteil überragender und sich über
wenigstens eine Teillänge des Randteils erstreckender Vorsprung zur Befestigung von wenigstens einem Anschlußteil
zur Erhöhung des Benutzungskomforts vorgesehen ist. Der Vorsprung, der sich nur über Teillängen, beispielsweise
an Fuß- und Kopfende sowie über einen Teil
der Längsseitenwand erstrecken kann, erlaubt die Anordnung einer Vielzahl von unterschiedlichen Anschlußteilen.
Diese können formschlüssig mit dem Vorsprung verbunden werden, so daß sie leicht lösbar,aber auch verriegelbar
sind. Neben der Verwendung von Kopf- und/oder Rückenstützen können nach innen oder auch nach außen ragende
Ablagetischchen, Lesepulte, Lampenhalter für Niedervoltlampen, aber auch Spritzschutzeinrichtungen angeordnet
werden. Der Vorsprung ist hierbei zweckmäßigerweise stegförmig ausgebildet. Insbesondere bei Badewannen,
die aus Kunststoff tiefgezogen sind, ist es möglich, daß in einer Ausgestaltung der Erfindung der stegförmige
Vorsprung im Bereich des Randteils an den Wannenkörper angeformt ist.
In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Vorsprung durch ein im wesentlichen
der Kontur der Kante des Wannentroges im Anordnungsbereich folgendes stabförmiges Element gebildet wird,
das über wenigstens zwei Stützfuße mit Abstand zur Fläche
des Randteils mit dem Wannenkörper verbunden ist. Eine derartige "Reling" gibt nicht nur besondere zusätzliche
Gestaltungsmöglichkeiten für eine derartige Wanne, sondern ermöglicht auch eine zuverlässige, insbesondere formschlüssige^
arretierbare Verbindung der Anschlußteile mit der Wanne. Ein weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung besteht
darin, daß sowohl werksseitig an bereits vorhandenen Wannenmodellen als auch kundenseitig bei bereits eingebauten
Wannen eine Nachrüstung möglich ist.
In einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der als stabförmiges Element
ausgebildete Vorsprung sich über einen Teil seiner Länge der Kontur der öffnung des Wannentroges folgend ausgebildet
und mit seinem anderen Teil seiner Länge eine als Handgriff aufgebogene Kontur aufweist. Derjenige Teil, der der
Kontur der öffnung des Wannentroges folgt, ist hierbei
entsprechend horizontal ausgerichtet und kann hierbei entweder oberhalb des Randteils verlaufen oder innerhalb
des Wannentroges parallel zur Wannenrandung, wobei eine bevorzugte Anordnung im Bereich der Längsseitenwand
vorgesehen ist.
Für eine Badewanne, deren Wannentrog in einen im wesentlichen horizontal ausgerichteten Randteil übergeht, insbesondere
für eine Badewanne, die einen sich über wenigstens eine Teillänge des Randteils erstreckenden Vorsprung
entsprechend den vorstehend angegebenen Merkmalen aufweist, ist nach einer besonderen eigenständigen Ausgestaltung
der Erfindung wenigstens ein mit dem Wannenrand und/oder mit einem Vorsprung am Wannenrand verbindbares Anschlußteil
zur Erhöhung des Benutzungskomforts vorgesehen, das den Wannenrand und/oder den Vorsprung übergreift.
Ein derartiges, den Wannenrand und/oder den Vorsprung formschlüssig übergreifendes Anschlußteil ist sicher
am Wannenrand fixiert, gleichwohl jedoch verschiebbar.
Dies ist beispielsweise für seitliche Ablagen, die auf der Außenseite wie auch auf der Innenseite der Wanne
positioniert sein können zweckmäßig, da hierdurch der Benutzer sich die Ablage in die für ihn günstigste Position
verschieben kann und zwar auch dann, wenn bereits Gegenstände auf der Ablage abgestellt sind oder mit
dem Anschlußteil eine Leuchte verbunden ist. Eine derartige
Handhabung ist mit einem Anschlußteil, das über Gummisauger an der Wanne festgelegt ist, nicht möglich. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß die Anschlußteile aufgrund ihres Formschlusses durch Abheben in einfacher
Weise lösbar sind, so daß die darunterliegende Wannenfläche aber auch das Anschlußteil selbst gut zu reinigen
ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Anschlußteil auf seiner dem Wannenrand zugekehrten Seite
zur Befestigung mit einer klauenartigen Ausnehmung versehen
ist. Diese Ausgestaltung ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn die Badewanne mit wenigstens einem als "Reling"
ausgebildeten Vorsprung versehen ist.
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß das Anschlußteil mit Arrtierungsmitteln, insbesondere
im Bereich einer klauenartigen Ausnehmung versehen ist. Die Arretierungsmittel können durch Sperrstifte oder
auch die Rastelemente, die einen Teilbereich der klauenartigen Ausnehmung nachgiebig verengen, ausgebildet
sein. Beispielsweise bei einem Anschlußteil aus einem geschäumten Kunststoff mit dichter Außenhaut kann das
Arretierungsmittel durch wenigstens eine in die Klauenöffnung vorspringende angeformte Nase gebildet werden,
die sich beim Aufschieben auf eine "Reling" geringfügig verformt und dann die Relingstange formschlüssig hintergreift.
Auch durch wenigstens einen an der Wannenoberfläche anlegbaren Saugnapf kann für eine zusätzliche
Arretierung des Anschlußteils gesorgt werden. Je nach Ausbildung des Anschlußteils kann der Saugnapf auf der
Innenwandung der Wanne,auf der Fläche des Wannenrandes oder aber auch auf der einer Längsseitenwand zugeordneten
Wannenaußenfläche oder der Verkachelung der zugeordneten Gebäudewand anlegbar sein.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das Anschlußteil sich von seinem mit
dem Vorsprung verbindbaren Ende bis über die obere Kante und/oder des Wannentroges und/oder des freien äußeren
Wannenrandes erstreckt und sich hierauf abstützt. Hierdurch wird eine erhöhte Standfestigkeit des Anschlußteiles
bewirkt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Anschlußteil mit Befestigungsmitteln
zur Anbringung von Zusatz- und/oder Accessoireteilen versehen ist. Hierbei kann das Anschlußteil eine Grundform
bilden, die beispielsweise als Nackenstütze dienen kann. An eine derartige Grundform können dann Zusatzteile
angebracht werden. So ist es beispielsweise möglich, ein zusätzliches Nackenkissen vorzusehen, das in seiner
Höhe für den Benutzer entsprechend den eigenen Bedürfnissen und/oder der jeweiligen Oberkörpergröße im Wannentrog
positioniert werden kann. So ist es auch möglich, an einem derartigen Anschlußteil entsprechende Zusatzteile
zur Absicherung von Kindern anzuordnen. Als weitere Zusatz- und/oder Accessoireteile ist eine lösbare ggf.
einstellbare Befestigung eines Ablagetischchens oder einer Leuchte denkbar.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, insbesondere einer Badewanne mit "Reling" ist ein lösbar mit dem
Wannenrand verbindbares Anschlußteil in Form einer Spritzschutzeinrichtung vorgesehen. Dies bietet den Vorteil,
daß der Spritzschutz unmittelbar mit der Wanne verbunden werden kann und zwar unabhängig von den Gebäudewänden.
Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, einen derartigen Spritzschutz an Badewannen anzubringen, die entweder
mit ihrem überwiegenden Teil aus der Ecke heraus in den Raum hineinragen oder die frei im Raum stehen.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das als Spritzschutzeinrichtung ausgebildete
Anschlußteil einen Trägerteil und eine damit verbundene Spritzschutzfläche aufweist. Mit einer derartigen Konstruktion
ist es möglich, den mit dem Wannenrand und/oder dem Vorsprung bzw. der "Reling" verbindbaren Bereich
des Anschlußteils in Form von ein oder zwei verhältnismäßig kleinen Anschlußelementen auszubilden, mit denen
dann ein ebenfalls leicht ausgebildeter, beispielsweise durch ein Rohrgestell gebildeten Trägerteil anzusetzen,
der die Spritzschutzfläche hält. Die Spritzschutzfläche
kann entweder aus einem steifen glatten Material hergestellt werden oder aber in bevorzugter Form aus einem
flexiblen Material, beispielsweise einem Folienmaterial oder auch einem dichten Gewebematerial bestehen. Die
Verwendung derartiger flexibler Materialien ermöglicht es, die Spritzschutzfläche vom Trägerteil abzunehmen
und regelmäßig zu reinigen, beispielsweise in der Waschmaschine. Ein weiterer Vorteil derartiger flexibler
Materialien besteht darin, daß diese von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden können, wobei dann für den Benutzer
die Möglichkeit besteht, durch den Kauf andersfarbiger und/oder anders gemusterter Spritzschutzflächen den
optischen Eindruck in einem Badezimmer zu verändern.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Trägerteil zumindest teilweise zusammenlegbar
ist. Hierdurch besteht die Möglichkeit, die Spritzschutzeinrichtung insgesamt zusammenzulegen
und in einem Schrank oder einer Abstellkammer aufzubewahren, wenn eine derartige Einrichtung selten gebraucht wird.
Ansonsten kann die Spritzschutzeinrichtung gemäß der Erfindung, unabhängig davon, ob sie als starres System
oder als zusammenlegbares System ausgebildet ist, nach dem Abnehmen vom Wannenrand an einer Gebäudewand aufgehängt
werden, so daß hier ein geringer Platzbedarf gegeben ist.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im Querschnitt einen Badewannenrand mit aufgesetztem Anschlußteil,
Fig. 2 im Querschnitt einen Badewannenrand
mit angeformtem Vorsprung und aufgesetztem Anschlußteil,
35
Fig. 3 im Querschnitt einen Badewannenrand
mit "Reling" und aufgesetztem Anschlußteil,
Fig. 4 unterschiedliche Ausbildungsvarianten
für ein Anschlußteil,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Badewanne mit aufgesetztem, als Spritzschutz ausgebildeten
Anschlußteil,
Fig. 6 einen Querschnitt durch den Rand der
Wanne gem. Fig. 5 mit einer Seitenansicht eines aufgesetzten Spritzschutzes,
15
Fig. 7 einen zugleich als Handgriff geformten
Vorsprung zur Befestigung eines Anschlußteils,
Fig. 8 eine andere Ausführungsform für die
Anordnung gem. Fig. 7,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer Badewanne mit "Reling" zur Befestigung
wenigstens eines Anschlußteiles,
In Fig. 1 ist ein Querschnitt durch den raumseitigen freien Rand 1 eines Wannentroges 2 dargestellt, der in
einen im wesentlichen horizontal ausgerichteten Randteil übergeht. Auf der Wannenaußenseite schließt sich an
den Randteil 3 eine bis zum Boden reichende Verkleidung an.
Zur Erhöhung des Benutzungskomforts ist ein mit dem Wannenrand 3 verbindbares Anschlußteil 5 vorgesehen,
das beispielsweise als Nackenstütze ausgeformt ist und das an seinem aus der Wanne herausragenden Ende 6 klauen-
artig ausgebildet ist und den Wannenrand übergreift. Das Anschlußteil 5 kann jedoch auch anders'geformt sein
und, wie nachstehend noch näher ausgeführt werden wird, mit Befestigungsmitteln zur Anbringung von Zusatz- und/oder
Accessoireteilen versehen sein, beispielsweise einer Buchstütze und/oder einer kleinen Ablagefläche und/oder
einer Leseleuchte. Insbesondere an einem als Nackenstütze ausgebildeten Anschlußteil können entsprechende Befestigungsmittel
für eine Niedervoltleseleuchte vorgesehen sein.
Während bei der Ausführungsform gem. Fig. l auch die
Außenfläche der Wanne zugänglich sein muß, ist in Fig. eine Ausführungsform im Querschnitt dargestellt, die
zumindest teilweise unmittelbar an eine Gebäudewand 7 angeschlossen werden kann. Hierbei ist in den Randteil 3
des Wannenrandes 1 ein stegförmiger Vorsprung 8 eingeformt, was beispielsweise bei Badewannen, die aus einem Kunststoff
geformt sind, ohne weiteres ausformbar ist. Das Anschlußteil 5 ist wiederum an seinem oberen den Wannenrand
übergreifenden Ende mit einer der Querschnittskontur des Vorsprungs 8 angepaßten klauenartigen Ausnehmung 9
versehen, wobei der obere Teil 10 insgesamt so geformt ist, daß er auch bei einem an der Gebäudewand 7 anschließenden
Rückenlehnenende aufgesetzt werden kann.
Die die Nackenanlagefläche bildende Vorderseite 11 kann hierbei mit einer nach untenverlaufenden Nut oder Ausnehmung
12 versehen sein, in die ein zusätzliches Nackenkissen 13 verstell- und/oder lösbar über ein entsprechendes
Klemmelement 14 eingesetzt werden kann. Damit besteht für den Benutzer die Möglichkeit, entsprechend seiner
Körpergröße oder seiner in der Wanne eingenommenen Liegeposition die Nackenunterstützung variabel einzustellen.
Über die Nut 12 können auch andere Zusatz- und/oder Accessoireteile mit dem Anschlußteil 5 verbunden werden,
so beispielsweise Sicherungsmittel für Kleinkinder oder dergl..
Bei einem als Nackenstütze ausgebildeten Anschlußteil 5 ist es ferner zweckmäßig, wenn zusätzliche Befestigungsmittel,
beispielsweise eine Einstecköffnung 15 im oberen Teil 10 vorgesehen ist, in die eine Niedervoltleuchte
eingesteckt werden kann, so daß sich für einen lesenden Benutzer eine optimale Beleuchtung ergibt.
In Fig. 3 ist wiederum in einem Querschnitt der Randbereich 1 einer Badewanne dargestellt, bei der am in etwa
horizontal verlaufenden Randteil 3 anstelle eines eingeformten Vorsprung ein im wesentlichen der Kontur der
Kante 17 des Wannentroges folgendes stabförmiges Element
18 angeordnet ist, das über wenigstens zwei Stützfüße
19 mit Abstand zur Fläche 20 des Randteils 3 mit dem
Wannenkörper verbunden ist. Derartige stabförmige Elemente 18 können über die Füße 19 bereits fabrikmäßig mit
der Wanne verbunden werden. Es ist aber auch möglich, derartige stabförmige Elemente zumindest in Teilbereichen
einer bereits eingebauten Badewanne nachzurüsten. Auch bei dieser Ausführungsform ist das Oberteil 10 des Anschlußteils
5 mit einer klauenartigen Ausnehmung 9 versehen, die das stabförmige Element 18 übergreift.
Wie die Querschnittsdarstellung erkennen läßt, kann hierbei die klauenförmige Ausnehmung 9 so ausgebildet
werden, daß die freie öffnung 21 schmaler ist als der größte Durchmesser des stabförmigen Elementes 18, so
daß bei der Herstellung des Anschlußteiles 5 aus einem elastischen Material das Anschlußteil 5 auf das stabförmige
Element "aufgeclipst" werden kann und damit sicher am Wannenrand fixiert ist. Wie die Darstellung gem.
Fig. 3 erkennen läßt, kann bei der Ausbildung des Vorsprungs 8 durch ein eine Art "Reling" bildendes stabförmiges
Element 18 das Anschlußteil 5 sowohl im Bereich des freien Wannenrandes als auch im Bereich eines an
eine Gebäudewand 7 angrenzenden Wannenrandes eingesetzt werden.
Insbesondere für die Anwendung gem. Fig. 3 ist es zweckmäßig, wenn das Anschlußelement aus einem geschäumten
Kunststoff hergestellt ist, dessen Außenfläche jedoch porenfrei geschlossen ist.
5
5
Wie Fig. 4 zeigt, ist es zweckmäßig, wenn das Anschlußelement 5 im Bereich seiner den Randteil 3 zugekehrten
Seite so geformt ist, daß es sowohl in den Wannentrog hineinreichend mit dem Vorsprung 8 verbunden werden
kann, wie dies anhand von Fig. 2 und 3 dargestellt ist, daß aber auch eine Anordnung möglich ist, bei der der
untere Teil des Anschlußelementes 5 über den freiliegenden äußeren Wannenrand herabreicht. Damit besteht die
Möglichkeit, ein mit dem Anschlußteil 5 verbundenes Ablagetischchen 22 auf der Außenseite der Wanne zu belassen.
Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, mit dem Anschlußteil 5 mit der dem Wannentrog zugekehrten
Seite eine Buchstütze 23 zu verbinden. Auch hier ist es möglich, wiederum eine Leuchte 16 anzuordnen, um
ein unmittelbar auf der Buchstütze 23 liegendes Buch für den Benutzer blendfrei auszuleuchten.
In Fig. 5 ist in einer Seitenansicht eine Badewanne dargestellt, die einen als "Reling" ausgebildeten Vorsprung
8 aufweist, auf den zwei als Spritzschutzeinrichtung 24.1 und 24.2 ausgebildetes Anschlußteile aufgesteckt
sind. Die Spritzschutzeinrichtung 24 weist hierbei ein klauenartig ausgebildetes Fußteil 25 auf, das
wiederum eine klauenartige Ausnehmung aufweist, die das stabförmige Element 18 formschlüssig umgreift. Mit
diesem Fußteil 25 ist ein Trägerteil 26 verbunden, der zweckmäßigerweise aus mehreren stabförmigen Elementen
zusammengesetzt ist. Mit diesem Trägerteil ist eine Spritzschutzfläche 27 aus einem flexiblen Material,
beispielsweise einer Folie oder einem dichten Gewebe verbunden.
Der Trägerteil 26 kann hier einen Hauptträger 28 aufweisen, an dem jeweils oben und unten ein Querträger 29.1 und 29.2
angeschlossen ist. Die beiden Querträger 29.1 und 29.2 können hierbei unterteilt und über in eine Richtung
sperrende Gelenke 30 mit dem Hauptträger 28 verbunden sein, so daß die Querträger 29.1 und 29.2 in Richtung
der Pfeile 31 hochgeklappt werden können und so eine einfache Aufbewahrung der Spritzschutzeinrichtung möglich
ist.
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Der Trägerteil 26 kann aber auch starr ausgebildet sein, so daß die gesamte Spritzschutzeinrichtung nach der
Benutzung von der "Reling" angenommen und beispielsweise an einem entsprechenden Haken an der Wand aufgehängt
werden kann.
In Fig. 6 ist eine Spritzschutzeinrichtung 24 in einer
Seitenansicht dargestellt. Wie die Seitenansicht erkennen läßt, ist die klauenartige Ausnehmung 9 des Fußteils
so bemessen, daß diese mit seinen beiden Unterflächen 32 auf der Fläche 20 des Randteils 3 aufsteht, so daß die
Spritzschutzeinrichtung kippsicher gehalten ist.
Der Trägerteil 26 ist hierbei mit dem Fußteil 25 so verbunden, daß die Spritzschutzfläche 27 der Wanneninnenseite
zugekehrt ist, so daß das an der Spritzschutzfläche 27 herablaufende Wasser unmittelbar in den Wannentrog
2 abtropfen kann.
In Fig. 7 und 8 sind perspektivisch zwei abgewandelte
Ausführungsformen eines aus einem stabförmigen Element 18
gebildeten Vorsprungs dargestellt. Bei beiden Ausführungsformen folgt das stabförmige Element nur mit einer Teillänge
18.1 der die Kontur der öffnung des Wannentroges definierenden Innenkante 17 des Randteils 3. Mit seinem
anderen Ende 18.2 ist das stabförmige Element dann mit einer als Handgriff aufgebogenen Kontur versehen. Wie
Fig. 7 zeigt, kann auf der Teillänge 18.1, wie vorbeschrieben, ein Anschlußteil 5 befestigt werden.
Während bei der Ausgestaltung gem. Fig. 7 die Teillänge 18.1 oberhalb der Fläche 20 des Randteils 3 verläuft
und die den Griffbereich bildende Teillänge 18.2 innerhalb des Wannentroges verläuft, ist bei der Ausführungsform
gem. Fig. 8 die Anordnung umgekehrt getroffen. Hier liegt die den Handgriff bildende Teillänge 18.2
oberhalb der Fläche 20 des Randteils 3, während die zur Befestigung von Anschlußteilen 5 vorgesehene Teillänge
18.1 der Randkontur 17 folgend etwas unterhalb der Randfläche 20 innerhalb des Wannentroges verläuft.
In Fig. 9 ist in einer perspektivischen Ansicht eine Badewanne dargestellt, bei der der Vorsprung 8 durch
mehrere im wesentlichen der Kontur der Kante 17 des Wannentroges folgende stabförmige, über Stützfuße mit
Abstand zur Fläche 20 des Wandteils 3 befestigte Elemente gebildet wird. Die Wanne kann hierbei als "Doppelsitzer"
ausgebildet sein, so daß an beiden Enden jeweils ein als Nackenstütze ausgebildetes Anschlußteil 5 eingehängt
werden kann. An dem raumseitig und parallel zur Längswand verlaufenden Teil 18.3 können bei Benutzung des
angedeuteten Duschkopfes 33 eine oder auch mehrere Spritzschutzeinrichtungen 24 aufgesteckt werden, so daß eine
vertikale Seitenkante des Spritzschutzes unmittelbar an der Gebäudewand anschließt. Das stabförmige Element
18.3 ist hierbei an seinem der Gebäudewand abgekehrten Ende als Handgriff 18.2 entsprechend der Darstellung
gem. Fig. 7 ausgeformt.
Bei Ausgestaltungsformen für das Anschlußteil 5, bei denen die Form des Vorsprunges 8 keine arretierende
Hinterschneidung im Bereich der klauenförmigen Ausnehmung 9 erlaubt, wie dies anhand von Fig. 3 dargestellt
und beschrieben wurde, ist es zweckmäßig, wenn zur
13
zusätzlichen Absicherung des Anschlußteiles 5 ein auf der Wandinnenseite oder auch auf der Fläche 20 des Randteiles
3 anliegender Saugnapf 34 mit dem Anschlußteil 5 versehen ist. Dies ist in Fig. 2 beispielhaft dargestellt.
Da das Gewicht und die übrigen Belastungen infolge der Benutzung über den Formschluß zwischen dem
stegförmigen Vorsprung 8 und der entsprechenden klauenförmigen
Ausnehmung 9 im Anschlußteil 5 aufgenommen werden, hat der Saugnapf 34 lediglich die Aufgabe, das
Anschlußteil 5 gegenüber nach oben gerichteten Kräften zu sichern, so daß er entsprechend kleiner ausgebildet
werden kann.
Claims (18)
1. Badewanne, deren Wannentrog (2) in einen im wesentlichen horizontal ausgerichteten Randteil (3) übergeht,
in dessen Bereich ein den Randteil (3) überragender und sich über wenigstens eine Teillänge des Randteils
erstreckender Vorsprung (8) zur Befestigung von wenigstens einem Anschlußteil (5) zur Erhöhung des Benutzungskomforts
vorgesehen ist.
10
10
2. Badewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung (8) stegförmig ausgebildet ist.
3. Badewanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stegförmige Vorsprung (8) im Bereich des
Randteils (3) an den Wannenkörper angeformt ist.
4. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (8) durch ein im wesentliehen
der Kontur der Kante (17) des Wannentroges (2) im Anordnungsbereich folgendes stabförmiges Element
(18) gebildet wird, das über wenigstens zwei Stützfuße
(19) mit Abstand zur Fläche (20) des Randteils (3) mit
dem Wannenkörper verbunden ist.
5. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der als stabförmiges Element (18)
ausgebildete Vorsprung (8) sich über einen Teil (18.1) seiner Länge der Kontur der öffnung des Wannentroges (2)
folgend ausgebildet und in seinem anderen Teil (18.2) seiner Länge eine als Handgriff aufgebogene Kontur aufweist.
6. Badewanne, deren Wannentrog in einen im wesentlichen horizontal ausgerichteten Randteil übergeht, insbesondere
Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein mit dem Wannenrand
(1) und/oder mit dem Vorsprung (8) am Wannenrand (1) verbindbares Anschlußteil (5) zur Erhöhung des Benutzungskomforts
vorgesehen ist, das den Wannenrand (1) und/oder den Vorsprung (8) übergreift.
7. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (5) auf seiner dem
Wannenrand {1) zugekehrten Seite zur Befestigung mit einer klauenartigen Ausnehmung (9) versehen ist.
8. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (5) mit Arretierungsmitteln,
insbesondere im Bereich der klauenartigen Ausnehmung {9) versehen ist.
9. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierungsmittel durch wenigstens
einen der der Wannenoberfläche anlegbaren Saugnapf (34) gebildet wird.
10. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierungsmittel am Anschlußteil
(5) durch wenigstens ein Sperrelement gebildet wird, das mit dem Vorsprung (8) oder dem stabförmigen
Element (18) in. Sperrwirkung bringbar ist.
11. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (5) sich von seinem
mit dem Vorsprung (8) verbindbaren Ende (10) bis über die obere Kante (17) des Wannentroges und/oder des freien
äußeren Wannenrandes erstreckt und sich hierauf abstützt.
12. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (5) als Nackenstütze ausgebildet ist.
13. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (5) mit Befestigungsmitteln (12, 15) zur Anbringung von Zusatz- und/oder
Accessoireteilen (13, 16, 22, 23) versehen ist. 5
14. Badewanne, insbesondere Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und/oder 6 bis 13, gekennzeichnet
durch ein lösbar mit dem Wannenrand verbindbares Anschlußteil in Form einer Spritzschutzeinrichtung (24).
15. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das als Spritzschutzeinrichtung
(24) ausgebildete Anschlußteil durch ein Trägerteil
(26) und eine damit verbundene Spritzschutzfläche (27)
gebildet wird.
16. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzschutzfläche (27) aus
einem steifen Plattenmaterial besteht.
17. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzschutzfläche (27) aus
einem flexiblen Material besteht.
18. Badewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (26) zumindest teilweise
zusammenlegbar ausgebildet ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29503669U DE29503669U1 (de) | 1995-03-03 | 1995-03-03 | Badewanne mit erhöhtem Benutzungskomfort |
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