DE29501194U1 - Ansatzsicherung für Teleskopstangen - Google Patents
Ansatzsicherung für TeleskopstangenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16D1/10—Quick-acting couplings in which the parts are connected by simply bringing them together axially
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Description
PATENTANWÄLTE «'*«·*· ·· · ♦ «D-ß33äpGütersioh,Vennstraße9
1$&ogr;&Igr;·&iacgr;&ogr;&eegr;: (05241)13054
DipL-ing. GustavMeldau *** "· ·· Dawm: 25.01.95
Dipl.Phys. Dr. Hans-Jochen Strauß Unser Zeichen: B 2180 JS
Firma
33428 Marienfeld
Die Erfindung betrifft eine Ansatzsicherung für Stangen, Stiele o.
dgl. insbesondere aus Metall mit einem Steckkonus, die als Verlängerungen an handbetätigte, mit einem korrespondierenden Aufnahmekonus
versehene Werkzeuge, wie z.B. Farbroller, Wandbesen, Deckenbürsten o. dgl. ansetzbar sind, wobei Steckkonus und Aufnahmekonus
zur Herstellung der Steckverbindung formschlüssig zusammenwirken.
Um den Arbeitsbereich handbetätigter Werkzeuge für Hausgebrauch oder für gewerblichen Einsatz zu erweitern werden Teleskopstangen angesetzt,
die sich nach Wunsch ausziehen lassen und die so die Reich-
weite eines Farbrollers, eines Wandbesens oder einer Deckenbürste
erweitern. Diese Geräte werden dabei so eingesetzt, daß eine Fläche Strich für Strich mit einem Farbauftrag versehen oder zur Reinigung
abgefegt wird; dabei muß das angesetzte Werkzeug fest und verdrehungsgesichert mit der Stange verbunden sein. Um diese Verbindung
herzustellen, weist das Werkzeug in aller Regel einen Aufnahmekonus auf, in den ein entsprechender Steckkonus der Stange eingeführt
wird. Dabei tritt ein Formschluß ein, der einen gewissen Halt bewirkt. Dieser Halt wird in vielen Fällen mittels (Teil-) Gewinde
verbessert, wobei ein Drehen von Stange mit Steckkonus und Werkzeug mit Aufnahmekonus die Verbindung sichert. Bei dem Voll gewinde wird
dabei um einen bis zum festen Sitz führenden Winkel verdreht, der bei konischer Ausformung im Bereich von 270°-360° liegt. Beim Teil-Gewinde,
bei dem das Gewinde achsparallele Unterbrechungen aufweist,
ist ein Verdrehen um eine dem durchlaufenden Tei!stück des Teil-Gewindes
entsprechenden Winkel - bei drei-facher Unterteilung also 120° - notwendig; das Teil-Gewinde ähnelt in seinem Verdrehen dem
Bajonett-Verschluß. Nun soll sich bei einer Vielzahl von Arbeiten das an die Teleskopstange angesetzte Werkzeug nicht verdrehen, was
bei mittels Gewinde gesicherten Verbindungen durchaus möglich ist. Hier wurden schon in dem Aufnahmekonus und an dem Steckkonus korrespondierende
Nuten und Leisten vorgeschlagen, die jedoch eine Sicherung der Befestigung des Werkzeugs an der Stange mittels Verdrehung
ausschließen.
Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabenstellung zugrunde liegt, eine gattungsgemäße Ansatzsicherung vorzuschlagen, die das
Herstellen einer Verbindung mit einfachem Handgriff erlaubt, wobei die Verbindung gegen Verdrehung gesichert ist, die einfach einsetzbar
und wirtschaftlich herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Hauptanspruch mit den kennzeichnenden
Merkmalen beschriebene Ausführungsform; vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen beschreiben die
Unteransprüche.
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Zur Sicherung des Sitzens des Steckkonus im Aufnahmekonus weist die
Außenfläche des Steckkonus mindestens eine Rastnase und der Aufnahmekonus mindestens eine diese Rastnase aufnehmende Ausnehmung auf.
Durch Einrasten der Rastnase in die Ausnehmung wird beim Stecken die
gewünschte Sitzsicherung erreicht. Dabei wird die Rastverbindung vorteilhaft so gestaltet, daß ein Lösen möglich ist. Um eine einfache
und zweckmäßige Handhabbarkeit des Werkzeugs zu erreichen, ist der Steckkonus am Ende einer Stange, vorzugsweise einer Teleskopstange
befestigt. Dadurch kann er mit dem Aufnahmekonus des Werkzeugs unmittelbar zusammenwirken; das Werkzeug wird so mit der Stange
bzw. der Teleskopstange sicher verbunden, daß das Werkzeug auch in größerem Abstand zum Ausgangspunkt eingesetzt werden kann, ohne
daß eine Gefahr des Lösens und des Verdrehens gegeben ist.
Darüber hinaus läßt sich diese Sicherung nicht ohne weiteres lösen,
so daß es bei gewissen Ausbildungsformen, bei denen ein Hilfsmittel zum Lösen notwendig ist, möglich wird, diese Verbindung auch als Verkaufssi
cherung einzusetzen, etwa um das Vertauschen der Schaumstoffwalze eines Farbrollers mit einer teueren Lammfellwalze zu unterbinden,
wobei die Preisauszeichungen auf dem Handgriff vorgesehen ist.
Alternativ ist der Steckkonus als Ende eines gesonderten, im wesentlichen
zylindrischen Sicherungsteils vorgesehen, dessen zweites Ende als Aufnahmekonus für einen Steckkonus ausgebildet ist. Diese Ausbildung
erlaubt auch eine Benutzung im Zusammenhang mit Werkzeugen, deren Handgriff zwar einen Aufnahmekonus, jedoch keine die Rastnasen
aufnehmenden Ausnehmungen hat. Ein einfaches Loch in der Wandung, das nachträglich in einfacher Weise hergestellt werden kann, ersetzt
diese Ausnehmung. Darüber hinaus ist es bei dieser "Loch"-Ausführung
der die Rastnase aufnehmenden Ausnehmung möglich, die Rastnase mit einem einfachen Hilfsmittel, nämlich mit einem Stift zurückzudrükken,
so daß die Rastverbindung einfach gelöst werden kann.
Vorteilhaft sind die die Rastnase aufnehmenden Ausnehmungen des Auf-
&Ggr;:·: :".r- B 218°
nahmekonus als dessen Wandung durchdringendes Loch ausgebildet, wobei
vorzugsweise die Position der Ausnehmung einem definierten Konus-Durchmesser zugeordnet ist. Diese Positionierung erlaubt das Vorsehen
der Rastnase des Steckkonus in einer Position, die genau diesem Konus-Durchmesser entspricht. Dies gilt insbesondere für den
Aufnahmekonus am Werkzeug, bei dem die Handgriffe unterschiedliche
Konus-Durchmesser aufweisen. Durch diese Ausbildung ist es möglich, für unterschiedliche Konen eine bezüglich der Rastnasen der Steckkonen
gleichmäßige Positionierung der Ausnehmungen zu erreichen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind am Steckkonus mehrere Rastnasen, vorzugsweise zwei Rastnasen, vorgesehen, die in axialer
Richtung um einen gewissen Abstand gegeneinander versetzt so angeordnet sind, daß jeder Rastnase ein Konusdurchmesser zuordbar ist.
Mit dieser Ausbildung lassen sich Aufnahmekonen unterschiedlichen Durchmessers mit einem Steckkonus bedienen, wobei die dem jeweiligen
Durchmesser zugeordnete Rastnase in die im Aufnahmekonus vorgesehene Ausnehmung eingreift.
Der Steckkonus oder das Sicherungsteil mit Steck- und Aufnahmekonus
ist vorteilhaft als Kunststoff-, vorzugsweise als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet. Diese Ausbildung gestattet eine rationelle und
genaue Fertigung, so daß der mit dieser Sicherung versehene Steckverbinder wirtschaftlich hergestellt werden kann. Dabei wird der
Raum um die Rastsicherung so ausgespart, daß diese und die sich an die Rastsicherung anschließenden Zunge freigestellt sind, so daß die
Beweglichkeit der Rastzunge sichergestellt ist.
Das Wesen der Erfindung wird an Hand der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert; dabei zeigen:
Fig. 01: Einen Steckkonus mit Sicherungsraste;
Fig. la: Einzelheit Sicherungsraste, Seitansicht, Fig. Ib: Einzelheit Sicherungsraste, Aufsicht;
Fig. 02: Eine Steckhülse, eingerichtet zur Aufnahme des mit
Sicherungsraste versehenen Steckkonus;
Sicherungsraste versehenen Steckkonus;
Fig. 03: Einen Steckkonus mit zwei Sicherungsrasten.
Die Figur 1 zeigt einen an einen Verlängerungsstab 1 angesetzten Steckkonus 2, dessen stabseitiges Ende als Aufnahmehülse 3 für das
Ende des Verlängerungsstabes 1 ausgebildet ist, wobei die Aufnahmehülse
3 das eingeführte Ende des Verlängerungsstabes 1 formschlüssig aufnimmt und wobei weiter Mittel vorgesehen sind, die ein Verdrehen
des Steckkonus 2 auf dem Verlängerungsstab 1 verhindern. Auf dem Mantel des Steckkonus 2 ist die Sicherungsraste 5 vorgesehen, die bei
aus Kunststoff durch Spritzen hergestellten Steckkonus 2 einstückig angeformt ist; dazu ist der Steckkonus 2 am Ort der Sicherungsraste
4 so ausgenommen, daß eine etwa runde Form des Kopfes der Sicherungsraste sowie eine sich daran anschließende Zunge 6 freigestellt
sind, wobei das Ende der Zunge 6 einstückig mit dem Steckkonus 2 verbunden ist. Dazu weist der Steckkonus 2 am Ort der Sicherungsraste
5 eine Öffnung 4 auf, in die die Sicherungsraste 5, die über die Zunge 6 mit dem Steckkonus 2 verbunden ist, während des Einführens
oder aber zum Lösen der Verbindung eingedrückt werden kann. Das dem weiten Ende des Steckkonus 2 zugeordnete Ende der Sicherungsraste
5 ist dabei als Rastnase 7 ausgebildet. Die vergrößerten Einzelheiten der Sicherungsraste 5 zeigen die Figuren la und Ib, bei
denen die Einzelheiten der Sicherungsraste 5 mit den gleichen Bezugszeichen dargestellt sind.
Dieser Steckkonus 2 wirkt mit der in Fig. 2 dargestellten Steckhülse
10 zusammen, die den Steckkonus 2 formschlüssig aufnimmt. Eine Öffnung 12 im Außenmantel des Konus-Teils 11 der Steckhülse 10 läßt die
Sicherungsraste 5 eingreifen, wenn der Steckkonus 2 ordnungsgemäß in die Steckhülse 10 eingeführt ist. Diese Öffnung 12, in die die Rastnase
7 verrastend eingreift, gestattet auch das Eindrücken der Sicherungsraste 5, so daß die Rastsperre bei einem Lösen der Verbindung
auch wieder aufgehoben werden, die Steckhülse 10 vom Steckkonus 2
getrennt und das an den Verlängerungsstab 1 angesetzte Teil - etwa
eine weitere Verlängerung oder das Werkzeug- abgenommen werden kann.
Die Figur 3 zeigt schließlich eine andere Ausführungsform eines Steckkonus 2, der mit zwei unterschiedlich angeordneten Sicherungsrasten
51 versehen ist. Diese Sicherungsrasten 51 -hier sind zwei
dargestellt, ohne darauf beschränkt zu sein- liegen bei unterschiedlichen Weiten des Steckkonus 2, so daß eine Benutzung mit unterschiedlich
ausgebildeten Steckhülsen möglich ist. Dabei rastet
lediglich eine der vorgesehenen Sicherungsrasten 51, die anderen
werden von der Innenwandung des Steckkonus 2 in den zugeordneten Öffnungen 4' niedergehalten, so daß von ihnen keine Störung ausgeht.
Claims (1)
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.FA T Ji N T A JN W A L· T Ja ·· ··
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·** ··· Dipl.-Ing. GustavMeldau • · · ·
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···Dipl.Phys. Dr. Hans-Jochen Strauß Q-33330 Güterstau, Vennstraße(0524D1305425.01.95Unser Zeichen: B 2180 JSSchutzansprüche01. Ansatzsicherung für Stangen, Stiele o.dgl. insbesondere aus Metall mit einem Steckkonus, die als Verlängerungen an handbetätigte, mit einem korrespondierenden Aufnahmekonus versehene Werkzeuge, wie z.B. Farbroller, Wandbesen, Dekkenbürsten o. dgl. ansetzbar sind, wobei Steckkonus und Aufnahmekonus zur Herstellung der Steckverbindung formschlüssig zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Steckkonus (2) mindestens eine Rastnase (5) und der Aufnahmekonus (11) mindestens eine diese Rastnase (5) aufnehmende Ausnehmung (12) aufweist.02. Ansatzsicherung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß der Steckkonus (2) am Ende einer Stange, eines Stieles vorzugsweise eines Teleskopstieles mittels einer Stielaufnahme (3) befestigt ist.03. Ansatzsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckkonus (3) als Ende eines gesonderten, im wesentlichen zylindrischen Sicherungsteils vorgesehen ist,:": ·"* B 218°• ··· &igr;dessen zweites Ende als Aufnahmekonus (11) für einen weiteren Steckkonus ausgebildet ist.04. Ansatzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rastnase (5) aufnehmende Ausnehmung des Aufnahmekonus (11) als dessen Wandung durchdringendes Loch (12) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Position der Ausnehmung einem definierten Konus-Durchmesser zugeordnet ist.05. Ansatzsicherung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Steckkonus (3) mehrere, vorzugsweise zwei Rastnasen (5) vorgesehen sind, die in axialer Richtung um einen gewissen Abstand gegeneinander versetzt so angeordnet sind, daß jeder Rastnase (5) ein Konusdurchmesser zuordbar ist.06. Ansatzsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Steckkonus (3) oder Sicherungsteil mit Steck- und Aufnahmekonus (3, 11) als Kunststoffteil, vorzugsweise als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist.07. Ansatzsicherung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (5) als von der Wandung des Steckkonus (3) abgesetztes, vorzugsweise halbkuglig ausgebildetes Formteile ausgebildet ist, das über eine als Folienscharnier wirkende Zunge (6) mit der Wandung des Steckkonus (3) verbunden ist, die Wandung eine korrespondierende Ausnehmungen (4) aufweist, in denen die Formkörper der Rastnase (5) Aufnahme finden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29501194U DE29501194U1 (de) | 1995-01-26 | 1995-01-26 | Ansatzsicherung für Teleskopstangen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29501194U DE29501194U1 (de) | 1995-01-26 | 1995-01-26 | Ansatzsicherung für Teleskopstangen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29501194U1 true DE29501194U1 (de) | 1996-02-22 |
Family
ID=8002980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29501194U Expired - Lifetime DE29501194U1 (de) | 1995-01-26 | 1995-01-26 | Ansatzsicherung für Teleskopstangen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29501194U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0822036A1 (de) * | 1996-07-26 | 1998-02-04 | Ryobi North America, Inc. | Kupplung für einen trennbaren Baum für ein Kraftangetriebenes Werkzeug |
-
1995
- 1995-01-26 DE DE29501194U patent/DE29501194U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0822036A1 (de) * | 1996-07-26 | 1998-02-04 | Ryobi North America, Inc. | Kupplung für einen trennbaren Baum für ein Kraftangetriebenes Werkzeug |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960404 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19971125 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20011101 |