DE29500255U1 - Normprofilschiene - Google Patents
NormprofilschieneInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R9/00—Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
- H01R9/22—Bases, e.g. strip, block, panel
- H01R9/24—Terminal blocks
- H01R9/26—Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting
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- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
BUSE MENTZEL LUDEWI<f":" U 1
Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt Dipl.-Phys. Buse
Postfach 2014 62 Unterdörnen 114 Dipl.-Phys. Mentzel
D-42214 Wuppertal D-42283 Wuppertal Dipl.-Ing. Ludewig
81a Wuppertal,
Kennwort: Schienenadapter
Hermann Kleinhuis GmbH & Co. KG/ An der Steinert 1,
58507 Lüdenscheid
58507 Lüdenscheid
Normprofilschiene
Die Erfindung bezieht sich auf eine Normprofilschiene zur
Verwendung bei elektrischen Installationen.
Normprofilschienen gibt-es in zahlreichen, unterschiedlichen
Ausführungsformen. Die Erfindung will den Einsatzbereich
und die Verwendungsmöglichkeiten derartiger, an sich bekannter Normprofilschienen vergrößern. Insbesondere
soll der Anwendungsbereich solcher Normprofilschienen bei elektrischen Installationen verbessert werden. ■
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, der Normprofilschiene
mehrere Basisträger zuzuordnen, die an frei wählbaren, mit Abstand voneinander liegenden Stellen mit der Normprofilschiene
verbindbar, sind. Die Basisträger nehmen ihrerseits je einen Klemmenträger auf, wobei diese Klemmenträger
Kupplungsmittel zum lösbaren Anbringen von Anschlußklemmen haben. Dies bedeutet, daß einer bekannten
Normprofilschiene mindestens zwei Basisträger zugeordnet
werden. Diese Basisträger werden in vom Benutzer frei wählbaren Abständen lösbar mit der Normprofilschiene verbunden.
Jeder Basisträger hat seinerseits mindestens einen Klemmenträger. Dabei sind diese Klemmenträger mit
Kupplungsmitteln versehen, die dem lösbaren Anbringen von Anschlußklemmen dienen. Je nachdem, wieviele Anschluß-
TELEFON {0202) 55 7022 COMMERZBANK ^G ·· ; SELEDKT-V V(JbKeByWHC*E*G !*** POSTGIROAMT VAT-No
TELEX 8591606 wpatd WUPPERTAL 4129805.· ··; WUPPERTaI lol490-pw"". '**. KÖLN 72634-506 DE 121035988
TELEFAX (0202) 5? !50I BLZ 33040001 ···· ·· Bfc2 33960098· -.....Vi*1 -.-..* BLZ 37010050
klemmen hintereinander angeordnet werden sollen, — verschiebt
sich der gegenseitige Abstand der Basisträger auf der Normprofilschiene. Darüber hinaus ist nicht nur eine
Hxntereinanderanordnung von Anschlußklemmen möglich, sondern
auch eine Nebeneinanderanordnung. Eine Anpassung an die unterschiedlichen Wünsche des Benutzers der Normprofilschiene
ist möglich.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist
der Basisträger Schenkel auf, die hinter zurückgebogenen Enden der Normprofilschiene greifen. . Der Basisträger
weist ferner an der Außenseite seines Mittelteiles einen Unterbringungsraum für einen Halteteil eines Klemmenträgers
auf. "■'■'.'■■'
Dabei ist bevorzugt, daß der Unterbringungsraum des Basisträgers als in Längsrichtung seines Mittelteiles
durchlaufende, rinnenartige Vertiefung ausgebildet ist, in die ein Vorsprung der unteren Wand des Klemmenträgers
eingreift.
Bei dieser Ausführungsform von Basisträger und Klemmenträger
kann deren gegenseitige Lage verändert werden, und zwar deshalb, weil der Klemmenträger quer zur Längsrichtung
der Normprofilschiene auf dem Basisträger verschoben werden kann. Bei dieser zweiteiligen Ausführungsform der
Erfindung ist es somit ohne weiteres möglich, die Lage der gehaltenen Anschlußklemmen im Bezug auf die Normprofilschiene
in Querrichtung gesehen zu verändern.
Ferner ist vorgesehen, daß der Klemmenträger an diametral gegenüberliegenden Seitenwahdungen Kupplungen aufweist,
die mit Gegenkupplungen der Anschlußklemmen zusammenwirken . '...-'
Dabei wird bevorzugt, die Kupplungen der Seitenwandungen des Kleinmenträgers als Verbindungsvorsprünge und/oder als
Verbindungsausnehmungen auszubilden, die mit entsprechend
ausgebildeten Gegenkupplungen-der Anschlußklemmen zusammenwirken.
Dabei ist vorgesehen, daß an der Seitenwand des Klemmenträgers
sowohl ein Verbindüngsvorsprung als auch eine
Verbindungsausnehmung angeordnet ist.
Bevorzugt wird dabei eine Anordnung, bei der der Verbindungsvorsprung
und die Verbindungsausnehmung in Längsrichtung des Klemmenträgers hintereinanderliegend angeordnet
sind.
Obwohl es grundsätzlich gleichgültig ist, wie lang der Verbindungsvorsprung bzw. wie lang die Verbindungsausnehmung
im Bereich der Seitenwand des Klemmenträgers ist, wird bevorzugt eine Ausführungsform benutzt, bei der der
Verbindungsvorsprung und die Verbindungsausnehmung jeweils die" Hälfte der Seitenwand des Klemmenträgers erfassen.
Auf diese Weise ergibt sich eine symmetrische Anordnung .
Was die Anschlußklemmen angeht, so haben diese an ihren den benachbarten "Wandungen des. Klemmenträgers liegenden
Seiten die entsprechenden Verbindungsvorsprünge bzw. Verbindungsäusnehmungen; Darüber hinaus können die Anschlußklemmen
aber auch untereinander·"verbunden werden, nur jeweils
die letzte in einer Reihe liegende Anschlußklemme wirkt dann unmittelbar mit einem der Klemmenträger zusammen.
Die in der Mitte eines solchen Verbandes liegenden Anschlußklemmen sind dagegen, wie grundsätzlich bekannt,
untereinander über die Kupplungsmittel miteinander verbunden
.
Bei einer zweiteiligen Ausführung zwischen Basisträger einerseits und Klemmenträger andererseits ist vorgesehen,
in der rinnenartigen Vertiefung des Basisträgers wenigstens einen Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des
Klemmenträgers vorzusehen. Auf-diese Weise wird ein unbeabsichtigtes
Herausschieben des Klemmenträgers aus der rinnenartigen Vertiefung- des Basisträgers vermieden. Ein
solcher Anschlag kann bei der Herstellung des.Basisträgers
und/oder- des Klemmenträgers unmittelbar mit angeformt
werden, so daß eine zusätzliche Anbringung entfällt.
Erfindungsgemäß ist femer vorgesehen, daß an der Außenseite
des Mittelteils des Basisträgers wenigstens ein Stut&zgr;vorsprung angeordnet ist. Die/ voxdere Stirnfläche
eines solchen Stützvorsprunges liegt an dem Boden der Normprofilschiene an. Durch die Verwendung eines solchen
Stut&zgr;vorSprunges können auf die. Basisträger einwirkende
Kräfte besser aufgefangen werden.
Bei einer speziellen Ausführungsform ist die Anordnung
von zwei Stützvorsprüngen vorgesehen. Diese liegen zu
beiden Seiten der Mitte des Mittelteiles des Basisträgers; sie sind untereinander gleichgestaltet. Eine solche
Ausbildung ist für die Fertigung von Vorteil.
Insbesondere wenn eine Vielzahl von Anschlußklemmen mit den Klemraenträgern zusammenwirkt, kann es für den Benutzer
Probleme geben, welche Leitungen, Drähte od.dgl. die jeweilige Anschlußklemme aufgenommen hat. Um hier dem Benutzer
eine Orientierungshilfe zu geben, ist nach einem
weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen, daß dem Basisträger
ein Kennzeichnungsstreifen od.dgl. zugeordnet
ist. Hinsichtlich der Ausbildung eines -solchen Kennzeichnungsstreifens ergeben sich mehrere Möglichkeiten.
Nach einem "ersten Vorschlag der Erfindung besteht der
Kennzeichnungsstreifen aus einer Vielzahl von Kennzeichnungseinheiten, die durch eine Sollbruchrinne voneinander
getrennt sind.
Bevorzugt ist dabei, jede Kennzeichnungseinheit einen Befestigungsteil
aufweisen zu lassen, der. in die Vertiefung des Basisträgers einsetzbar ist. Der.Befestigungsteil der
Kennzeichnungseinheit ist dabei ein in seinen Abmessungen denjenigen der Vertiefung des.. " Basisträgers angepaßter
Vorsprung. Dieser kann klemmend.in die Vertiefung eingebracht
werden. Aus herstellungstechnischen Gründen ist der Befestigungsteil der Kennzeichnungseinheit jeweils
unmittelbar angeformt. Insbesondere ist vorgesehen, einen Kennzeichnungstreifen als einstückige Baueinheit zu gestalten,
wobei diese jedoch unterteilt werden kann. Auf diese Weise ist eine Anpassung der Länge des Kennzeichnungsstreifens
an den gegenseitigen Abstand zweier Basisträger möglich.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist der Kennzeichnungsstreifen
ein ebener Körper, der jedoch seinerseits wieder durch Trennlinien in einzelne Kennzeichnungseinheiten
unterteilt ist. Ein solcher Kennzeichnungsstreifen kann zunächst Bestandteil eines großflächigen
Blattes sein. Von diesem Blatt kann.dann jeweils der Streifen abgetrennt werden. Dazu können bekannte Einrichtungen
benutzt werden.
Um auch einen solchen plattenförmigen Kennzeichnungsstreifen
mit dem Basisträger in einfacher Weise verbinden zu können, hat der Klemmenträger wenigstens eine diesen
Kennzeichnungsstreifen festhaltende Haltezunge.
Es empfiehlt sich, die Haltezunge der einen Stirnseite des Klemmenträgers -unmittelbar anzuformen. Dabei ist ferner
vorgesehen, daß die Klemmzunge in Richtung auf den Basisträger geneigt- ist. Es . entsteht: so zwischen der
Stirnfläche der Haltezunge und der benachbarten . Oberfläche
des Basisträgers ein Spalt, in den Bereiche des Kennzeichnungsstreifens
geschoben werden können.
Es ist keineswegs zwingend erforderlich, daß der Basisträger und der Klemmenträger- jeweils als selbständige
Körper ausgebildet sind, die über Verbindungsmittel zu einer Baueinheit zusammengefaßt- werden. Vielmehr ist nach
einem weiteren Vorschlag der Erfindung auch vorgesehen, daß ein Basisträger und ein Klemmenträger zu einer an der
Normprofilschiehe festlegbaren" Baueinheit vereinigt sind. Bei dieser Ausführungsform ist zwar eine Relativbewegung
zwischen dem Klemmenträger und dem Basisträger nicht möglich. Auf der anderen Seite kann eine solche Baueinheit
jedoch in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden, weil auf besondere Verbindungsmittel zwischen dem Klemmenträger
und dem Basisträger verzichtet werden kann. Am wirtschaftlichsten ist somit eine .Ausführungsform, bei der
Basisträger und Klemmenträger eine einstückige Baueinheit bilden. Eine, solche Baueinheit kann dann in der geschilderten
Weise mit einer Normprqfilschiene verbunden werden. Um die Anschlußklemmen aufnehmen zu können, ist dabei
die Verwendung mindestens zweier Baueinheiten erforderlich. Diese werden dann in dem gewünschten gegenseitigen
Abstand lösbar mit der Normprofilschiene verbunden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt^ und zwar "zeigt die einzige Figur in
schaubildlicher Darstellung, eine Normprofilschiene, auf
der zwei Basisträger und zwei Klemmenträger angeordnet
sind, wobei die Klemmenträger zwei Reihen von Anschlußklemmen aufnehmen. Ferner ist auf der Zeichnung in unterschiedlichen
Ausführungsformen ein Kennzeichnungsstreifen dargestellt.
Es sei zunächst erwähnt, daß in der einzigen Figur der
Zeichnung nur diejenigen Teile einer Normprofilschiene dargestellt sind, die für das Verständnis von Bedeutung
sind- Die dieser Normprofilschiene zugeordneten Anschlußklemmen
stehen nur stellvertretend für andere an sich bekannte Anschlußklemmen, die auch mit dem Klemmenträger
zusammenwirken können. Die mit den Anschlußklemmen zusammenwirkenden Leitungen, Drähte od.dgl. sind der Einfachheit
halber fortgelassen. Alle in der Zeichnung fehlenden Teile können im übrigen eine an sich bekannte' Ausbildung
haben und in ferner bekannter. Weise miteinander verbunden
werden.
Dem Ausführungsbeispiel ist eine, generell mit 10 bezeichnete
Normprofilschiene zugrundegelegt. Diese dargestellte
Normprofilschiene wird auch als Hutprofilschiene bezeichnet. Es handelt sich um einen einstückigen, langgestreckten
Körper, der einen Boden 11 aufweist, welcher an seinen beiden Enden in quer zu" ihm liegende Schenkel 12
übergeht. Die vorderen freien Enden sind um jeweils 90° umgebogen und zeigen nach außen. Diese zurückgebogenen
Enden der Schenkel 12 sind mit 13-bezeichnet.
Die zurückgebogenen Enden 13" der Normprofilschiene 10
dienen zum lösbaren Anbringen eines generell mit 14- bezeichneten
Basisträgers. Dieser Basisträger ist ein einstückiger, aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff
gefertigter Körper. Dieser setzt sich zusammen aus'einem
Mittelteil 15 von im wesentlichen ebener Ausbildung und zwei Schenkeln 16 und 17. Diese beiden Schenkel 16 und 17
sind um jeweils 90° im Bezug auf den Mittelteil 15 umgebogen,
und zwar in Richtung auf den. Boden 11 der Normprofilschiene 10.
Der Schenkel 17 kann, ein vorderes, hakenförmiges freies
Ende aufweisen, das in der Zeichnung "nicht sichtbaren Weise hinter das eine zurückgebogene Ende 13 - der Normprofilschiene
greift. Der andere Schenkel 16 des Basisträgershat dabei eine angeformte Halterast, die unter das
zurückgebogene Ende 13 greift. ; Das Aufbringen, eines solchen
Basisträgers auf die Nontiprofilschiene 10 geschieht
in einfacher Weise dadurch, daß das hakenförmige Ende 17 auf das zurückgebogene Ende 13 aufgehängt und dann der
Basisträger 14 solange verschwenkt wird, bis dessen an dem Schenkel 16 angebrachte Halterast unter das zweite
umgebogene Ende 13 der Normprofilschiene greift.
Im gewählten' Ausführungsbeispiel sind dem Basisträger 14
noch zwei mit 19 bezeichnete Stützvorsprünge zugeordnet; diese liegen in symmetrischer Anordnung zu beiden Seiten
der Mitte des Mittelteiles 15 des Basisträgers 14. Jeder Stützvorsprung ist quer zu dem Mittelteil angeordnet. Die
Stirnfläche jedes Stützvorsprunges liegt dabei auf dem Boden 11 der Normprofilschiene 10.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist jedem der beiden
Basisträger 14 ein generell mit 21 bezeichneter Klemmenträger zugeordnet. Basis- und- Klemmenträger sind ein-
stückig miteinander verbunden. Der Klemmenträger 21 hat
an seiner der unteren Wand 22 gegenüberliegenden Seite eine obere Wand 24, die eben gehalten ist. Darüber hinaus
hat der Klemmenträger Seitenwandungen 25, die im Abstand
und parallel zueinander angeordnet sind. .
Die rinnenartige Vertiefung 20 .. dient der Aufnahme des Kennzeichnungsstreifens 30...
Im -dargestel-lten Ausführungsbeispiel hat der Klemmenträger
21 an den diametral gegenüberliegenden Seitenwandungen 25 Kupplungen 26 und 27, die mit Gegenkupplungen 38
von generell mit 28 bezeichneten Anschlußklemmen zusammenwirken.
Die Kupplungen der Seitenwandungen-25 -des Klemmenträgers
21 sind entweder als Verbindungsvorsprünge 26 oder als Verbindungsausnehmüngen 27■ausgebildet, wobei diese mit
entsprechend ausgebildeten Gegenkupplungen ■ 38 der Anschlußklemmen
28 zusammenwirken.
Im gewählten Ausführungsbeispiel ist an einer Seitenwand 25 des Klemmenträgers sowohl ein Verbindungsvorsprung 26
als auch eine Verbindungsausnehmung 27 angeordnet. Dabei liegen Verbindungsvorsprung 26 und Verbindungsausnehmung
27, in Längsrichtung des Klemmenträgers 21 gesehen, hintereinander. Im dargestellten Ausführungsbeispiel erfaßt
der Verbindungsvorsprung 26 und die Verbindungsausnehmung
27 jeweils die Hälfte der Seitenwand 25 des Klemmenträgers 21. Es kann bei Bedarf.jedoch auch eine andere Längenaufteilung
zwischen Verbindungsvorsprung 26 und Verbindungsausnehmung 27 vorgenommen werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Basisträger 14 mit Abstand voneinander auf der Normprofilschiene
10 angebracht." Der Abstand ist im gewählten Ausführungsbeispiel so gewählt, daß zwei Einheiten von Anschlußklemmen
28 vorhanden sind. Es sind jeweils drei untereinander gleichgestaltete Anschlußklemmen 28 in Längsrichtung der
Normprofilschiene 10 hintereinander angeordnet. Zwei solcher Einheiten sind in Nebeneinanderanordnung vorhanden.
Von diesen Anschlußklemmen sind die in der Mitte der Reihe liegenden nur mit den benachbarten weiteren Anschlußklemmen
28 verbunden. Die an der Außenseite liegenden Anschlußklemmen sind dagegen, über ..die Gegenkupplungen 38
mit dem benachbarten Klemmenträger 21 gekuppelt.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß die Anschlußklemmen
28 eine grundsätzlich bekannte Ausbildung haben. Es handelt sich bevorzugt um schraubenlose Anschlußklemmen,
die ein Gehäuse aufweisen, in dessen Inneren ein Kontaktkörper in bekannter Weise untergebracht ist. Das Gehäuse
hat dabei Einführungsöffnungen für die nicht dargestellten Leiter. Darüber hinaus sind auch Prüföffnungen vorhanden.
Erfindungsgemäß gehören zu der Normprofilschiene 10 auch
Kennzeichnungsstreifen. Auf der Zeichnung sind zwei unterschiedliche Ausführungsformen solcher Kennzeichnungsstreifen
wiedergegeben. Die erste Ausführungsform ist mit 30, die zweite mit 34 bezeichnet. :
Der Kennzeichnungsstreifen 30 besteht aus einer Vielzahl
von Kennzeichnungseinheiten. Zwischen den Kennzeichnungseinheiten 31 ist dabei jeweils eine Sollbruchrinne 32
vorgesehen. Durch die Anbringung einer solchen Sollbruch-
♦ · * · · mm 0»0
rinne -ist ein leichtes Abtrennen von Kennzeichnungseinheiten 31 von dem Kennzeichnungsstreifen 30 möglich. Es
kann dabei eine Anpassung an. den gegenseitigen Abstand
der beiden Basisträger 14 vorgenommen werden.
Im Bezug auf den Kennzeichnungsstreifen 30 ist vorgesehen, daß jeder seiner Kenhzeichnungseinheiten 31 einen
Befestigungsteil 33 aufweist. . Dieser ist als ieistenförmiger
Vorsprung ausgebildet, . wobei dieser an der- .Unterseite
der Kennzeichnungseinheit 31 vorgesehen ist. Ein solcher Befestigungsteil 33 ist in seinen Abmessungen und
in seiner Gestalt so ausgebildet, daß er in die rinnenartige Vertiefung 20 des Basisträgers 14 eingebracht werden
kann. Es wird dabei eine Klemmverbindung zur. Lagesicherung des Kennzeichnungsstreifens 30 eingesetzt.
Die zweite Ausführungsform eines Kennzeichnungsstreifens ist mit 34 bezeichnet. Es handelt.sich um einen im wesentlichen
ebenen, streifenförmiges Teil, der Bestandteil einer größeren* Einheit sein kann, beispielsweise einer
DIN-A 4 großen Einheit. Der Kennzeichnungsstreifen 34 ist dann von dieser größeren. Einheit abgetrennt. Auch der
Kennzeichnungsstreifen 34 setzt sich aus einer größeren Anzahl von Kennzeichnungseinheiten . zusammen, .- die jetzt
mit 35 bezeichnet sind. Hier sind Trennlinien 36 vorgesehen, die das Abtrennen von Kennzeichnungseinheiten 35 erleichtern.
. ■ . .
Um das Verbinden eines Kennzeichnungsstreifens 34 mit dem Basisträger 14 bzw. dem Klemmenträger 21 zu ermöglichen,
ist vorgesehen, daß der Klemmenträger 21 wenigstens eine den Kennzeichnungsstreifen 35 festhaltende Haltezunge 37
aufweist. Diese Haltezunge .37 ist der , einen Stirnseite des Klemmenträgers 21 unmittelbar angeformt. Wie die
*♦»» I » ti » *
-12 .
Zeichnung erkennen laßt, ist dabei die Klemmzunge 37 in
Richtung auf den Basisträger 14"geneigt. In den verbleibenden,
nicht näher bezeichneten Spalt zwischen der Klemmzunge 37 und der Oberseite des Basisträgers 14 wird
dann der Kennzeichnungsstreifen 34 eingeschoben und durch Klemmung in seiner Lage gehalten.
Es sei erwähnt, daß die Oberseiten der Kennzeichnungseinheiten 31 bzw. 35 Bezeichnungen od.dgl. aufweisen, die
nicht mit dargestellt sind. Es können dabei alle möglichen Symbole, Buchstaben od.dgl. aufgebracht werden. Auf
alle Fälle sind Angaben darüber zu finden, welchen.Zweck
die zugehörige Anschlußklemme erfüllen soll, bzw. welche
Funktion sie hat.
Bei der bisher geschilderten Ausbildung zwischen Basisträger 14 einerseits und Klemmenträger 21 andererseits
ist eine zweistückige Ausführungsform vorgesehen. Das
heißt, Basisträger 14 einerseits und Klemmenträger "21 andererseits werden getrennt voneinander hergestellt und
dann nachträg'lich verbunden. Dies geschieht.im gewählten
Ausführungsbeispiel dadurch, daß die Vorsprünge 23 der Klemmenträger 21 in nutenartige Vertiefungen 20 des Mittelteiles
15 des Basisträgers 14 eingreifen. Eine zweite Ausführungsform der Erfindung sieht demgegenüber vor, daß
Basisträger 14 und Klemmenträger 21 zu einer an der. Normprofilschiene
10 festlegbaren Baueinheit vereinigt sind. Eine solche Ausführungsform hat den Vorteil, daß auf zusätzliche
Verbindungsmittel zwischen dem Basisträger 14 und dem Klemmenträger 21 verzichtet werden kann, eben
weil die beiden Teile einstückig gefertigt werden. Bei einer solchen Ausführungsfarm ist natürlich eine Relativbewegung
zwischen dem Klemmenträger 21 und dem Basisträger 14 nicht mehr möglich.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur
eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen
möglich. Insbesondere'steht die dargestellte Normprofilschiene 10 nur stellvertretend für andere an sich
bekannte Normprofilschienen. Darüber hinaus kann die Erfindung auch in Verbindung mit individuell geschaffenen
Profilschienen eingesetzt werden. Es ist also nicht erforderlich, daß es sich unbedingt um eine Normprofilschiene
handeln muß. Es ist in jedem Falle die Anpassung der Basisträger an die jeweils vorhandene Schiene möglich.
- ...
Was die Anzahl und die Anordnung der vorgesehenen Anschlußklemmen 28 angeht, so ist die gezeichnete Ausführungsform
ebenfalls nur als eine beispielsweise Lösung zu verstehen. Die Anschlußklemmen 28 können in größeren oder
kleineren Einheiten zusammengefaßt werden, wobei eine Abänderung sowohl in Längsrichtung als. auch in Querrichtung
im Bezug auf die Profilschiene möglich ist.
Was die Ausbildung der Anschlußklemmen 28 als solche angeht, so können hier alle in der Praxis vorhandenen Ausführungsformen
eingesetzt werden, nur müssen diese mit Gegenkupplungen 38 ausgerüstet sein, um eine Verbindung
untereinander bzw. mit dem Klemmenträger 21 zu ermöglichen.
BUSE MENTZEL
Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt ■ Dipl.-Phys. Buse
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Q-|a ' Wuppertal,
Kennwort: Schienenadapter _
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Normprof!!schiene
Bezugszeichenliste:
10 Normprofilschiene . '
11. Boden (von 10) = Steg '..."-.
12 Schenkel (von 10) ·
13 zurückgebogene Enden (von 12)
14 Basisträger
15 Mittelteil (von 14).
16 Schenkel (von 14) . " .-
17 Schenkel (von 14)
18 Halterast (von 16)
19 Stützvorsprung (an 15)
20 Vertiefung (in 15)
21 Klemmenträger
22 untere Wand "(von, 21)
23 Vorsprung (an 22)
24 obere Wand (von 21) . .
25 Seitenwand
26 Verbindungsvorsprung (an 25)
27 Verbindungsausnehmung
28 Anschlußklemme - .
29 Einführungsöffnung (von 28)
30 J£ennzeichnungsstreifen_(I. Ausführung)
31 Kennzeichnungseinheit (von 30)
32 Sollbruchrinne (von 30)
33 Befestigungsvorsprung (von 31)
34 Kennzeichnungsstreifen (II. Ausführung)
35 Kennzeichnungseinheit (von 34)
36 Trennlinie (an 34)
37 Haltezunge (an 21 bzw.34)
38 Gegenkupplung (an 28)
TELEFON (0202) 557022 COMMERZBANK AG· '.', QRERIT-^yQLKJBANJCJiQ ;.. POSTGIROAMT VAT-No
TELEX 8591606 wpatd WUPPERTAL 4129805 .· · «i&TJPPCEpAC 5>3 ^O Q» J JCÖLN 72634-506 DE 121035988
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Claims (17)
- dadurch gekenn zeichnet ,daß der Normprofilschiene (10) mehrere Basisträger(14) zugeordnet sind, die an frei wählbaren, mit Abstand voneinander liegenden Stellen mit der Normprofilschiene (10) verbindbar sind, und die ihrerseits je einen Klemmenträger (21) aufnehmen, die Kupplungsmittel (26 bzw. 27) zum lösbaren Anbringen von Anschlußklemmen (28) aufweisen.
- 2.) Normprofilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisträger (14) Schenkel (16 bzw. 17) aufweist, die hinter zurückgebogene Enden (13) der Normprofilschiene (10) greifen, und daß der Basisträger (14) an der Außenseite seines Mittelteiles(15) einen Unterbringüngsraum (20) für einen Halteteil (23) eines Klemmenträgers (21) aufweist.
- 3.J Normprofilschiene nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmenträger (21) an diametral gegenüberliegendenTELEFON (0202) 557022
TELEX 8 591606 wpatd
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BLZ 370100 50VAT-No.DE 1210359882 ■Seitenwandungen (25) Kupplungen (26, 27) aufweist, die mit Gegenkupplungen (38) der Anschlußklemmen (28) zusammenwirken·. - 4.) Normprofilschiene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß.die "Kupplungen der Seitenwandungen (25) des Klemmenträgers (21)" als Verbindungsvorsprünge(26) und/oder als Verbindungsausnehmungen(27) ausgebildet sind,- die mit entsprechend ausgebildeten Gegenkupplungen (38) der Anschlußklemmen(28) zusammenwirken.
- 5.) Normprofilschiene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der. Seitenwand (25) des Klemmenträgers (21) sowohl ein Verbindungsvorsprung (26) als auch eine Verbindungsausnehmung (27) angeordnet ist.
- 6.) Normprofilschiene nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsvorsprung (26) und die Verbindungsausnehmung (27) in Längsrichtung des Klemmenträgers (21) hintereinanderliegend angeordnet sind.
- 7.) Normalschiene nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsvorsprung (26) und die Verbindungsausnehmung (27) jeweils die Hälfte der Seitenwand (25) des Klemmenträgers (21) erfassen.
- 8.) Normprofilschiene nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Mittelteiles (15) des Basisträgers (14) wenigstens ein Stützvorsprung (19) angeordnet ist. .3. ■
- 9.) Normprofilschiene nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei Stützvorsprüngen (19), die zu beiden Seiten der Mitte des. Mittelteiles (15) des Basisträgers (14) liegen und die untereinander gleichgestaltet sind.
- 10.) Normprofilschiene nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Basisträger (14) ein Kennzeichnungsstreifen (30 bzw. 34) zugeordnet ist.
- 11.) Normprofilschiene nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kennzeichnungsstreifen (30 bzw. 34) aus einer Vielzahl' von Kennzeichnungseinheiten (31 bzw. 35) besteht, die durch eine Sollbruchrinne (32) oder durch eine Trennlinie (36) voneinander getrennt sind.
- 12.) Normprofilschiene nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kennzeichnungseinheit (31) einen Befestigungsteil.(33) aufweist, der in die Vertiefung (20) des Basisträgers (14) einsetzbar ist.
- 13.) Normprofilschiene nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmenträger (21) wenigstens eine den Kennzeichnungsstreifen (35) festhaltende Haltezunge (37) aufweist.
- 14.)·Normprofilschiene nach Anspruch 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezunge (37) der einen Stirnseite des Klemmenträgers (21) unmittelbar angeformt ist. .■■·'·
- 15.) Normprofilschiene nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmzunge (37) in Richtung auf den Basisträger (14) geneigt ist.
- 16.) Normprofilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Basisträger (14) und ein Klemmenträger (21) zu einer an der Normprofilschiene (10) festlegbaren Baueinheit vereinigt sind.
- 17.) Normprofilschiene nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisträger (14) und Klemmenträger (21) eine einstückige Baueinheit aus einem isolierenden Werkstoff bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500255U DE29500255U1 (de) | 1995-01-09 | 1995-01-09 | Normprofilschiene |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29500255U DE29500255U1 (de) | 1995-01-09 | 1995-01-09 | Normprofilschiene |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29500255U1 true DE29500255U1 (de) | 1995-03-02 |
Family
ID=8002293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29500255U Expired - Lifetime DE29500255U1 (de) | 1995-01-09 | 1995-01-09 | Normprofilschiene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29500255U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19918842A1 (de) * | 1999-04-19 | 2000-10-26 | Wago Verwaltungs Gmbh | Sammelanschluß für elektr. Verteileranlagen |
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-
1995
- 1995-01-09 DE DE29500255U patent/DE29500255U1/de not_active Expired - Lifetime
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| CN113140940A (zh) * | 2020-01-17 | 2021-07-20 | Wago管理有限责任公司 | 承载轨道适配器和由承载轨道适配器和电气组件构成的套件 |
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