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DE29500723U1 - Schneepflug mit Schwenkklappenschürfleiste - Google Patents

Schneepflug mit Schwenkklappenschürfleiste

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DE29500723U1
DE29500723U1 DE29500723U DE29500723U DE29500723U1 DE 29500723 U1 DE29500723 U1 DE 29500723U1 DE 29500723 U DE29500723 U DE 29500723U DE 29500723 U DE29500723 U DE 29500723U DE 29500723 U1 DE29500723 U1 DE 29500723U1
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DE
Germany
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snow plow
pivoting
flaps
plow according
snow
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DE29500723U
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English (en)
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Blust Otto De
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/06Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
    • E01H5/061Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by scraper blades
    • E01H5/062Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades by scraper blades by scraper blades displaceable for shock-absorbing purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01H5/06Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by non-driven elements, e.g. scraper blades, snow-plough blades, scoop blades
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    • E01H5/066Snow-plough blade accessories, e.g. deflector plates, skid shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Anmelder: Matthias Gießler, 77933 Lahr
Bezeichnung: Schneepflug mit Schwenkklappenschürfleiste
Die Erfindung betrifft einen Schneepflug mit einer Schürfleiste, die aus mehreren um eine gemeinsame Horizontalachse schwenkbaren Schwenkklappen besteht, welche individuell von Rückstellfedern, insbesondere Torsionsfedern, in einer gegenüber der Vertikalen spitzwinklig schräg gestellten Arbeitsposition gehalten werden und jeweils eine in einer gemeinsamen Horizontalebene liegende, untere Schürfkante aufweisen.
Schneepflüge mit sog. Federklappen bzw. gegen eine Rückstellfeder individuell schwenkbaren Schwenkklappen, die die eigentliche Schürfleiste bilden, sind an sich bekannt (DE-PS 964 787, EPA-O 115 563). In der Regel sind derartige Schneepflüge auch mit Laufrädern augerüstet, die am Traggestell oder an der Pflugschar höheneinstellbar befestigt sind und die während der Arbeitseinsätze das Gewicht des Schneepfluges tragen.
Bei allen unter dem Einfluß von Rückstellfedern stehenden Schwenkklappen, deren Drehachsen in Fahrrichtung hinter der unteren Schürfkante liegen, besteht die Gefahr, daß die Schwenkklappen, deren untere Schürfkanten während des Einsatzes mit der Fahrbahn in Berührung kommen, zu Rattern beginnen und dabei den gesamten Schneepflug so in Schwingungen oder Springbewegungen versetzen, daß eine ordentliche Räumarbeit nicht mehr durchführbar ist. Dieses Rattern, das mit sehr lauten Geräuschen verbunden ist, führt nicht nur zur Beeinträchtigung der Fahrsicherheit des betreffenden Fahrzeuges sondern es kann auch zu Beschädigungen und Brüchen an den Schwenkklappen der Lager sowie an den den Schneepflug tragenden Elementen kommen.
Insbesondere bei den sehr einfachen Ausführungsformen, bei denen die Rückstellfedern als Torsionsfedern ausgebildet sind und wo die eigentliche Schürfleiste des Schneepfluges in drei oder mehr Schwenkklappen unterteilt ist, ist die Gefahr des Auftretens solcher Ratterbewegungen sehr groß. Torsionsfedern haben in der Regel geringere Rückstellmomente als z.B. Tellerfedern, die in solchen Fällen paketweise eingesetzt werden und eine steilere Federkennlinie aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Ratterbewegungen der Schwenkklappen mit möglichst einfachen Mitteln zu verhindern und einen ruhigen Lauf der Schwenkklappen über die zu räumende Fahrbahnfläche zu gewährleisten.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß wenigstens eine der Schwenkklappen an ihrer Rückseite mit einem sich in Arbeitsstellung der Schwenkklappe auf der Fahrbahn abstützenden Stützorgan versehen ist, das eine zumindest annähernd in Höhe der Schürfkante liegende Gleit- oder Rollfläche aufweist.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Stützorgane, die an der in Fahrtrichtung hinten liegenden Rückseiten der Schwenkklappen festsitzend angeordnet sind und die gemäß Anspruch 2 aus Gleitklötzen oder gemäß Anspruch 5 aus Stützrollen bestehen können, werden die Ratterbewegungen wirksam verhindert. Dabei hat sich herausgestellt, daß es nicht einmal erforderlich ist, alle Schwenkklappen mit solchen Stützorganen zu versehen, sondern daß es genügt, wenn jede zweite oder jede dritte Schwenkklappe mit einem solchen Stützorgan ausgerüstet wird. Daß durch das Ruhigstellen der Schwenkklappen mit Hilfe dieser Stützorgane
nicht nur die Arbeitsweise solcher Schneepflüge verbessert und die Betriebssicherheit erhöht werden kann, sondern auch die Verschleiß- und Bruchgefahr der besonders hoch belasteten Bauteile stark vermindert wird, liegt auf der Hand.
Es ist sogar möglich, insbesondere bei leichteren Schneepflügen, auf die sonst üblichen, gewöhnlich höheneinstellbar am Traggestell oder an der Pflugschar des Schneepfluges befestigten Laufräder zu verzichten.
Die Unteransprüche 3 und 4 sowie &bgr; bis 9 betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Gleitklötze, wobei die Möglichkeit besteht, an den einzelnen Schwenkklappen entweder einen breiten Gleitklotz oder mehrere schmale Gleitklötze bzw. eine oder mehrere Stützrollen anzubringen.
Anhand der Zeichnung wird an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Pflugschar eines Schneepfluges in Frontansicht mit einer in sieben Schwenkklappen unterteilten Schürfleiste;
• ·· ♦· · · — · &bgr;··—
Fig. 2 die Pflugschar mit einer Tragvorrichtung in Seitenansicht;
Fig. 3 in vergrößerter Seitenansicht eine Schwenkklappe mit einem Gleitklotz;
Fig. 4 eine Ansicht IV aus Fig. 3, d.h. die rückseitige Ansicht einer Schwenkklappe, die am unteren Ende des Pflugscharbleches angeordnet ist;
Fig. 5 in vergrößerter Perspektivansicht einen Gleitklotz als Einzelteil;
Fig. 6 eine Schneepflugschar in Frontansicht, deren Schürfleiste in drei Schwenkklappen unterteilt ist;
Fig. 7 in vergrößerter Seitenansicht eine Schwenkklappe mit einer Stützrolle und
Fig. 8 eine Ansicht VIII aus Fig. 7.
In der Zeichnung sind zwei unterschiedliche Beispiele der Erfindung dargestellt. Bei beiden besteht die rückseitig von einer hydraulisch betätigbaren, an sich bekannten Tragvorrichtung 2 getragene Pflugschar 1 aus einem frontseitig konkav gewölbten Pflugscharblech 4, das mit einer horizontalen Unterkante 5 endet. Unterhalb dieser Unter-
kante 5 sind quasi in Verlängerung des Pflugscharbleches 4 als sich über die Gesamtbreite B der Pflugschar 1 erstreckende Schürfleiste mehrere Schwenkklappen 6 angeordnet, die zumindest annähernd lückenlos nebeneinander liegend eine gemeinsame, horizontale untere Schürfkante 7 bilden und die jeweils aus rechteckigen Metallplatten bestehen. Während die Pflugschar 1 der Fig. 1 insgesamt sieben Schwenkklappen 6 aufweist, besteht die Schürfleiste der in Fig. 6 dargestellten Pflugschar 1' nur aus drei Schwenkklappen 6. Je nach Zweckbestimmung und/oder Größe des Schneepfluges können auch andere Aufteilungen zweckmäßig sein. Diese Schwenkklappen 6 sind jeweils durch zwei an ihnen rückseitig angeschweißte Lagerlaschen 8 und 9 schwenkbar auf.einer Lagerwelle 10 gelagert, die ihrerseits in zwei an der Rückseite des Pflugscharbleches 4 angeschweißten Lagerlaschen 11 und 12 gelagert ist. Auf dieser Lagerwelle 10 sind zwischen den Lagerlaschen 11 und 12 zwei Torsionsfedern 13 und 14 angeordnet. Deren Endschenkel 15 und 15 bzw. 17 und 18 stützen sich jeweils so unter Vorspannung einerseits an der Rückseite des Pflugscharbleches 4 und andererseits an der Rückseite der Schwenkklappe 6 ab, daß die Schwenkklappe 6 gegen einen Anschlag gedrückt in der in den Fig. 2 und 4 dargestellten Arbeitsposition gehalten wird, in welcher sie quasi die Verlängerung der Frontfläche des Pflugscharbleches 4 bildet.
Zweckmäßigerweise sind die Lagerwellen 10 sämtlicher Schwenkklappen 6 so angeordnet, daß sie auf gleicher Höhe liegen.
Dabei ist erkennbar, daß die Schwenkklappe 6 gegenüber der Vertikalen 19 unter einem Anstellwinkel &agr; von etwa 20° schräg angestellt ist und die Lagerwelle 10 oberhalb der Schwenkklappe 6 sowie in einem Abstand a hinter der Schürfkante 7 angeordnet ist, der im dargestellten Ausführungsbeispiel und in der Praxis etwa 10 cm beträgt. Durch diese räumliche Lage der Lagerwelle 10, um deren Achse die Schwenkklappen 6 individuell nach hinten schwenkbar sind, findet beim Auslenken einer solchen Schwenkklappe in Richtung des Pfeiles 20 gleichzeitig ein vertikales Anheben der Pflugschar 1 statt, wenn sich die Schürfkante 7 der betreffenden Schwenkklappe 6 auf der Fahrbahn abstützt, weil sie während der Fahrbewegung beispielsweise auf ein festes Hindernis oder eine Erhöhung der Fahrbahn gestoßen ist. Weil dieses Auslenken gegen die Wirkung der Torsionsfedern 13 und 14 erfolgt und diese bestrebt sind, die Schwenkklappe 6 nach Überwindung des Hindernisses wieder in ihre normale Arbeitslage zurückzuschwenken, können Ratterbewegungen entstehen, deren Ursache darin zu sehen ist, daß die Schürfkante 7 bevor sie ihre in Fig. 2 und 4 dargestellte Arbeitslage wieder-
findet, nochmals während der Rückschwenkbewegung mit der Fahrbahnoberfläche in Berührung kommt, oder daß während der ausweichenden Schwenkbewegung der einen Schwenkklappe 6 eine andere, gewöhnlich die unmittelbar danebenliegende Schwenkklappe 6, mit ihrer Schürfkante 7 auf der Fahrbahn aufsitzt und ebenfalls zur Auslenkung veranlaßt wird.
Um solche Rattererscheinungen auszuschließen, sind bei den Ausführungsbeispielen jeweils einige der Schwenkklappen 6 rückseitg mit Stützorganen in Form von Gleitklötzen 21 oder in Form von Stützrollen 21' versehen. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind die beiden äußeren und die mittlere der insgesamt sieben Schwenkklappen 6 jeweils mit einem festsitzend angeordneten Gleitklotz 21 versehen, der eine in Höhe der Schürfkante 7 liegende Gleitfläche 22 aufweist, die auf der Fahrbahn aufliegt.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 sind die beiden äußeren Schwenkklappen 6 jeweils mit einer Stützrolle 21' versehen, die sich in der Arbeitslage der Schwenkklappen auf der Fahrbahn 30 abstützen. Diese Stützrollen sind somit so an den Schwenkklappen angebracht, daß ihre zylindrischen Roll- oder Mantelflächen 34 zumindest annähernd auf gleicher Höhe liegen wie die Schürfkante 7 bzw. 7'. Diese Stützrollen 21' sind jeweils frei drehbar auf Wellen 31 gelagert, welche jeweils in zwei an den
Schwenkklappen 6 angeschweißten oder sonstwie befestigten Stützlaschen 32, 33 in Horizontallage angeordnet sind. Die Stützrollen 21' sollten aus einem möglichst verschleißfesten Material bestehen, wobei jedoch Kunststoff ebenso geeignet sein kann wie Stahl oder ein sonstiges Metall.
Die Gleitklötze 21 bestehen jeweils aus einem möglichst abriebfesten, harten Kunststoff. Sie können auch aus Metall bestehen. Ein solcher Gleitklotz 21 besitzt eine in der arbeitsmäßigen Schräglage der Schwenkklappe 6 entsprechend schräggestellte Frontfläche 23, die vollflächig an der Rückseite der Schwenkklappe 6 anliegt. Die oberseitige Begrenzungsfläche 24 verläuft etwa rechtwinklig zur Frontfläche 23 und endet an einer vertikalen Rückfläche 25. Bei einer Schwenkklappenbreite Bl von etwa 35 cm hat der Gleitklotz 21 eine Breite B2 von etwa 33 cm, wobei die in Fahrrichtung gemessene Länge L der Gleitfläche 22 vorzugsweise etwa 8 cm beträgt, mindestens jedoch 3 cm betragen sollte.
Um verschließene Gleitklötze 21 leicht gegen neue auswechseln zu können, ist es zweckmäßig, diese Gleitklötze 21 an den Schwenkklappen 6 mittels lösbarer Schrauben 26
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zu befestigen. Wenn diese Gleitklötze 21 aus Stahl bestehen, können sie auch angeschweißt sein; sie sind dann allerdings nicht so einfach austauschbar. Außerdem ist es zweckmäßig, die Gleitklötze 21 jeweils mittig an den Rückseiten der einzelnen Schwenkklappen 6 anzuordnen.
Um die gewünschte Wirkung der Gleitklötze 21 bzw. der Stützrollen 21' sicherzustellen, sollte bei der Montage darauf geachtet werden, daß ihre Gleitflächen 22 bzw. Roll- oder Mantelflächen 34 keinesfalls höher liegen als die hinteren Unterkanten 71 der aus etwa 10 bis 15 mm dicken Schwenkklappen 6, so daß diese Gleitflächen 22 bzw. Rollflächen 34 immer.gemeinsam mit der hinteren Unterkante 71 auf der Fahrbahnfläche aufliegen.
In der zeichnerischen Darstellung der Fig. 4 und 7 ist eine noch neue, noch nicht durch Verschleiß abgenützte Schwenkklappe 6 wiedergegeben, deren vordere Schürfkante 7-aufgrund der Schrägstellung etwas höher liegt als die hintere Unterkante 7' und die dazwischenliegende untere Stirnfläche noch eine gewisse Keilwirkung erzeugt. Nach einigen Betriebsstunden ist jedoch gewöhnlich der Verschleiß soweit fortgeschritten, daß die vordere Schürfkante 7 und die Gleitfläche 22 bzw. Rollfläche 34 in der
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gleichen Ebene liegen. An der Antiratterwirkung der Gleitklötze 21 oder Stützrollen ändert sich dadurch jedoch nichts.
Die vorteilhafte Antiratterwirkung der erfindungsgemäßen Stützorgane 21 bzw. 21' läßt sich auch bei Schwenkklappen erreichen, die durch andere Federarten z.B. durch Schraubendruck- oder Zugfedern bzw. durch Tellerfedern gefedert sind.
Wenn beispielsweise ein Schneepflug mit fünf Schwenkklappen 6 versehen ist, könnte es zur Vermeidung der Rattererscheinungen ausreichend sein, die mittlere Schwenkklappe 6 und/oder die beiden äußeren mit Stützorganen 21 bzw. 21' zu versehen.

Claims (1)

12. Januar 1995 Ne/
Schutzansprüche
1. Schneepflug mit einer Schürfleiste, die aus mehreren um eine gemeinsame Horizontalachse schwenkbaren Schwenkklappen besteht, welche individuell von Rückstellfedern, insbesondere Torsionsfedern, in einer gegenüber der Vertikalen spitzwinklig schräg gestellten Arbeitsposition gehalten werden und jeweils eine in einer gemeinsamen Horizontalebene liegende, untere Schürfkante aufweisen
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der Schwenkklappen (6) an ihrer Rückseite mit einem sich in Arbeitsstellung der Schwenkklappe (6) auf der Fahrbahn abstützenden Stützorgan (21, 21') versehen ist, das eine zumindest annähernd in Höhe der Schürfkante (7) liegende Gleit- oder Rollfläche (22 bzw. 22') aufweist.
2. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan aus einem Gleitklotz (21) besteht, der festsitzend an der Schwenkklappe (6) angeordnet ist.
3. Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitklotz (21) aus einem harten, verschleißarmen Kunststoff besteht.
4. Schneepflug nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitklotz (21) aus Metall, insbesondere aus Stahl besteht.
5. Schneepflug nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Stützorgan aus einer um eine horizontale Achse drehbaren Stützrolle (21') besteht.
6. Schneepflug nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle (21') aus einem harten
Kunststoff oder aus Metall, insbesondere Stahl besteht.
7. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß von insgesamt sieben die Schürfleiste bildenden Schwenkklappen (6) die beiden äußeren und die mittlere Schwenkklappe (6) jeweils
mit wenigstens einem Stützorgan (21, 21')) versehen sind.
Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer aus drei oder fünf Schwenkklappen (6) bestehenden Schürfleiste entweder die mittlere Schwenkklappe (6) und/oder die beiden äußeren Schwenkklappen (6) jeweils mit einem Stützorgan versehen sind.
9. Schneepflug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützorgane (21, 21' auswechselbar an den Schwenkklappen (6) befestigt sind.
10. Schneepflug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (22) des Gleitklotzes (21) sich entlang der Schürfkante (7) über eine Mindestbreite (B2) von 10 cm und quer dazu über eine Mindestlänge (L) von 3 cm erstreckt.
DE29500723U 1995-01-18 1995-01-18 Schneepflug mit Schwenkklappenschürfleiste Expired - Lifetime DE29500723U1 (de)

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