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DE29500607U1 - Tischabzug - Google Patents

Tischabzug

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Publication number
DE29500607U1
DE29500607U1 DE29500607U DE29500607U DE29500607U1 DE 29500607 U1 DE29500607 U1 DE 29500607U1 DE 29500607 U DE29500607 U DE 29500607U DE 29500607 U DE29500607 U DE 29500607U DE 29500607 U1 DE29500607 U1 DE 29500607U1
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DE
Germany
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slide
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plate
substructure
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DE29500607U
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English (en)
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Mietzsch-Lamed Labortechnik De GmbH
Original Assignee
LAMED LABORBAU GmbH
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Publication date
Application filed by LAMED LABORBAU GmbH filed Critical LAMED LABORBAU GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/02Laboratory benches or tables; Fittings therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L1/00Enclosures; Chambers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Tischabzug
Die Neuerung betrifft einen Tischabzug für den Einsatz in chemischen Fachkabinetten von Schulen und anderen Ausbildungsstätten und dient der gefahrlosen Absaugung von Gasen, Dämpfen, Aerosolen oder Stäuben, die bei Demonstrationsversuchen und Experimenten entstehen. Derartige Abzüge müssen im Betriebszustand durch ihre Bauweise und Luftführung verhindern, daß Gase, Dämpfe etc. in gefährlicher Menge oder Konzentration aus dem Abzugsinneren in den Ausbildungsraum gelangen können und daß sich im Abzugsinneren keine gefährliche, explosionsfähige Atmosphäre ausbilden kann. Ebenso muß der Benutzer gegen verspritzende gefährliche Stoffe oder umherfliegende Teile geschützt werden.
Bekannt sind Normalabzüge nach DIN 12 924, Teil 1, die stationär ausgeführt sind und aus Gründen der Absaugung unmittelbar an Außen- oder Zwischenwänden des Ausbildungsraumens angrenzen.
Durch diese räumliche Anordnung sind die Beobachtungsmöglichkeiten für die Schüler stark eingeschränkt. Nachteilig ist weiterhin, daß beim Öffnen des Frontschiebers durch den Vorführenden die Arbeitsfläche des Abzuges verdeckt wird, so daß der Ablauf von Experimenten oder das Handling von Geräten oder Prüfmitteln durch die Schüler nicht verfolgt werden kann.
Bekannt sind auch Durchreichabzüge nach DEST 12 924, Teil 3, die schleiisenartig den Vorbereitungs- und Vorführungsraum mit dem Unterrichtsraum verbinden. Diese Bauart der Tischabzüge ist von beiden Frontseiten her bedienbar. Da sich der Vorführende im angrenzenden Vorbereitungsraum aufhält, können die Schüler im Ausbildungsraum den Ablauf der Experimente ungestört verfolgen.
Nachteile dieser stationären Ausführungsform sind die hohen Baukosten und das Vorhandensein entsprechender räumlicher Voraussetzungen, die den Einbau einer gasdichten Schleuse ermöglichen.
Bekannt sind auch transportable Gashauben, bei denen ein Arbeitstisch durch einen kastenförmigen Aufsatz verschlossen ist. Der Zugang zum Arbeitsbereich der Gashaube
„Tischabzug"
Anmelder: LAMED Laborbau GmbH, Cosvvig
; PntertMwältcKaüiiweit foUhlamann, Qrtsden
erfolgt über bekannte Klappen oder Schieber an der Frontseite der Gashaube. Die Absaugung entstehender Gase und Dämpfe erfolgt unterflur über Durchbrüche, die in der Arbeitsplatte angeordnet sind. Unterhalb der Arbeitsplatte befindet sich ein Ventilator, der die Abluft ansaugt und über einen flexiblen Schlauch ins Freie leitet. Der Einsatz derartiger Gashauben, die bislang keiner Prüflings- oder Überwachungspflicht unterlagen, ist seit dem 01.08.1991 unzulässig, da bei einer Öffnung des frontseitigen Schiebers durch sich ausbildene turbulente Strömungen schwallartig Abluft in das Innere des Ausbildungsraumes dringen kann.
Ein weiterer Nachteil ist auch an dieser Ausführung, daß beim Öffnen des frontseitigen Schiebers der Verlauf chemischer Reaktionen von den Schülern nicht oder nur eingeschränkt verfolgt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des bekannten Standes der Technik zu eliminieren und einen Tischabzug fortzubilden, der einer möglichst großen Zahl von Betrachtern die ungestörte und gefahrlose Beobachtung ablaufender Versuche oder Experimente auf der Arbeitsfläche des Tischabzuges ermöglicht.
Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhaft weitergebildet wird der Erfindungsgegenstand durch die Merkmale der Unteransprüche.
Der Tischabzug besteht aus einem fahrbaren Abzugsunterbau (1), auf dem die Arbeitsfläche (2) angeordnet ist. Der Raum über der Arbeitsfläche (2) ist durch einen Abzugsaufbau (5) allseitig umschlossen und über einen flexiblen Abluftschlauch (3a) oder ein ausziehbares Abluftrohr (3 b) mit einem Entlüftungssystem (4) verbunden, das sich außerhalb des Ausbildungsraumes befindet. Der Abzugsaufbau (5) ist als selbsttragender Rahmen gestaltet, der auf der Arbeitsfläche (2) aufsetzt oder mit dem Abzugsunterbau (1) eine Einheit bildet.
Die Frontseite des Abzugsaufbaus (5) ist durch einen in der Höhe verstellbaren Frontschieber (6) verschließbar, der mit bekannten Mitteln stufenlos in jeder Position arretiert werden kann.
„Tischabzug"
MEQ a^Btv^i^g ;
Vertreter* fStentäawjlteJCIilui-elt'A.UJlenJann, Dresden
Weiterhin ist mindestens eine Seitenfläche des Abzugsaufbaus (5) durch einen höhenverstellbaren Seitenschieber (7) verschließbar.
Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) sind in seitlichen Führungen des Abzugsaufbaus (5) vertikal verschiebbar angeordnet. Die Manipulation von Front- und Seitenschieber (6), (7) wird erleichtert durch Gegengewichte, die über Rollen und Seile mit den Schiebern verbunden sind. In einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform sind Federtriebe im Bereich des Daches (9) angeordnet, die das Öffnen der Schieber unterstützen. Diese Gestaltungsform läßt sich in dem relativ kleinen Arbeitsraum des Tischabzuges leichter unterbringen.
Die Rückwand des Abzugsaufbaus (5) wird durch eine Platte (10) gebildet. Ausgehend von der Platte (10) ragt ein beabstandetes Prallblech (11) in den Arbeitsraum des Tischabzuges. Der untere Rand des Prallbleches (11) weist einen Abstand zur Arbeitsfläche (2) auf. Über diesen unteren Absaugschlitz (12a), der der Arbeitsbreite der Arbeitsfläche (2) entspricht, werden die schweren Gase, die sich im bodennahen Bereich der Arbeitsfläche (2) bilden, über den, von Platte (10) und Prallblech (11) gebildeten Luftschacht (13) nach oben abgesaugt. Leichte Gase, die sich im oberen Teil des Arbeitsraumes sammeln, werden über den oberen Absaugschlitz (12b) abgesaugt.
Das Dach (9) des Abzuges mündet in einen Dom (14), an den ein flexibler Abluftschlauch (3 a) oder ein ausziehbares Abluftrohr (3 b) gasdicht anschließbar ist, über den die, im Abzug befindlichen Gase, Dämpfe oder Stäube durch ein nicht näher dargestelltes Entlüftungssystem (4) abgesaugt werden.
In einer vorteilhaften Weiterbildung bestehen Platte (10) und Prallblech (11) aus transparentem Material. Damit kann über diese zusätzliche Sichtfläche eine größere Schülerzahl den Innenraum des Tischabzugs beobachten.
Im Dachbereich sind Leuchtmittel (21) angeordnet, die die Arbeitsfläche (2) vollflächig ausleuchten. Ebenso befindet sich im Dach (9) ein Durchbruch (15) , der durch eine Klappe (16) gasdicht verschlossen ist. Durchbruch (15) und Klappe (16) dienen als Sollbruchstelle, die im Falle einer Explosion im Arbeitsraum des Tischabzuges eine Ausbreitung der Druckwelle durch das Aufschlagen der Klappe (16) ermöglicht.
Tischabzug"
.Lafcftrbaif «mbH; Coswig · .
$ajluv};i* «f Uljfememi, Dreien
Der Abzugsunterbau (1) ist auf Rollen (17) gelagert, die eine Verfahrbarkeit des Abzuges ermöglichen. Damit kann der Tischabzug bei ausreichender Länge des Abluftschlauches (3 a) bzw. des teleskopartig ausziehbaren Abluftrohres (3 b) und entsprechender Abzugsleistung des Entlüftungssystems (4) mittig im Unterrichtsraum aufgestellt werden. Damit wird einer großen Zahl von Schülern die Möglichkeit gegeben, den Ablauf der Experimente oder Vorführungen unmittelbar zu verfolgen.
Ebenso kann der fahrbare Tischabzug seitlich neben dem Lehrertisch angeordnet werden. Damit können Medien wie Gas oder Sauerstoff, deren Anschlüsse sich am Lehrertisch befinden, unmittelbar für die Durchführung von Experimenten genutzt werden. Dazu werden die Medienleitungen nach dem Öffnen des Seitenschiebers (7) in den Arbeitsraum verlegt. Der Frontschieber (6) bleibt bei dieser Anordung stets geschlossen. So kann verhindert werden, daß sich instationäre Strömungsverhältnisse im Arbeitsraum ausbilden.
In einer bevorzugten Weiterbildung weist der Tischabzug eine elektrisch oder mechanisch arbeitende Sperre (8) auf, die bewirkt, daß der Frontschieber (6) und ein oder mehrere Seitenschieber (7) nicht gleichzeitig betätigbar sind. Damit wird verhindert, daß durch das unbefugte Öffnen mehrerer Schieber Strömungsverhältnisse entstehen könnten, die ein unkontrolliertes Ausbreiten von Gasen und Dämpfen aus dem Arbeitsraum des Abzuges bewirken. Diese Lösung findet insbesondere in Objekten Anwendung, in denen das Entlüftungssystem.(4) keine Regelung des Volumenstromes ermöglicht.
In einer vorzugsweisen Weiterbildung ist im Arbeitsraum des Abzuges ein Spiegel (18) geneigt angeordnet. Damit können Betrachter den Ablauf von Reaktionen besser verfolgen, die zum Beispiel innerhalb von keramischen Behältnissen ablaufen. Bedarfsweise kann der abnehmbare Spiegel (18) entnommen und gereinigt werden. Im übrigen kann die Ausbildung von Niederschlägen auf den transparenten Innenflächen des Arbeitsraumes bzw. auf der Spiegelfläche durch eine entsprechend dimensionierte Absaugleistung des Entlüftungssystems (4) weitestgehend verhindert werden.
,,Tischabzug"
*%imekter: jbf'iMEBijaborfeaiHSmbH?Coswig····
Vertretef: Pjrtfjitanwältj KalSweS Ä»Whl«narai, Dresden
• ·· · ♦
In einer weiteren, vorzugsweisen Ausgestaltung weist der Frontschieber (6) eine Teilung der Fensterfläche auf. Dabei ist mindestens ein Fensterfeld (19) im Rahmen des Frontschiebers (6) horizontal verschiebbar. Damit besteht die Möglichkeit, bei ablaufenden Reaktionen Eingriffe im Arbeitsraum vorzunehmen, ohne durch das Aufschwenken oder Wegklappen einer Öffnung turbulente Strömungen zu erzeugen, die das Austreten von Gasen oder Dämpfen zur Folge hätten.
In einer weiteren Fortbildung weist der Abzugsunterbau (1) im bodennahen Bereich eine Aussteifung (20) auf, auf der eine Ablageplatte oder ein Container für Utensilien montierbar ist. In der letztgenannten Ausführung wird zugleich das Stabilitätsverhalten des verfahrbaren Abzuges durch Verlagerung des Schwerpunktes nach unten verbessert und dadurch die Kippneigung reduziert..
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1: einen Tischabzug in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht
Figur 2: einen Tischabzug nach Figur 1 in perspektivischer Darstellung
Figur 3: in vergrößerter und geschnittener Darstellung die ausgebrochene
Einzelheit A aus Figur 1
In Figur 1 ist ein fahrbarer Tischabzug mittlerer Baugröße in drei Ansichten dargestellt.
Der Abzugsunterbau (1) besteht aus verschraubten Aluminiumstrangpreßprofilen 45 &khgr; 45 mm. Die vier Seitenstreben des Abzugsunterbaus (1) bilden zugleich den Rahmen des Abzugsaufbaus (5).
Der Arbeitsraum des Tischabzugs ist im unteren Bereich durch die Arbeitsfläche (2) abgeschlossen, die aus Polypropylen, keramischen Fliesen oder großflächiger Keramik besteht.
„Tischabzug"
Veitret«·· Patentanwalt« SailiSweTt'& Ohlejnann, ptesden
.... .· ·····*·.. .
In den Seitenstreben des Abzugsaufbaus (5) sind Führungsnuten (28) integriert, in denen die vertikal beweglichen Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) höhenverstellbar angeordnet sind. Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) sind über Stahlbänder mit einem Federzug im Bereich des Daches (9) verbunden. Dadurch können die Schieber wie bei bekannten Fensterjalousien in jeder Position amtiert werden.
Der Frontschieber (6) besteht aus verschraubten Aluminiumprofilen 30 &khgr; 30 mm. Obere und untere Sprosse des Frontschiebers (6) weisen durchgehende Nuten auf, in denen die Fensterfelder (19) aus Pyacryl horizontal verschiebbar sind.
Aufgrund der geringen Abmessungen sind die Seitenschieber (7) aus Pyacryl nicht geteilt. Bei größeren Bauformen können die Seitenschieber (7) in geteilter Ausführung mit zwei horizontal verschiebbaren Fensterfeldern (19) hergestellt werden.
Die Entlüftung des Tischabzuges erfolgt durch ein nicht näher dargestelltes Lüftungssystem (4), das einen konstanten Volumenstrom erzeugt. Die Abluft wird über den unteren Absaugschlitz (12a) und den Luftschacht (13) bzw. über den oberen Absaugschlitz (12b) unterhalb des Daches (9) des Tischabzuges abgesaugt. Dort schließt sich unmittelbar an die Rückwand des Abzuges ein Dom (14) aus 5 mm starkem Polypropylen an, der die Abluft aus dem Luftschacht (13) und die leichteren, direkt nach oben aufsteigenden Dämpfe und Gase, die sich unterhalb des Daches (9) sammeln, aufnimmt.
Die Absaugung der Luft erfolgt über einen flexiblen Abluftschlauch (3 a) aus Vinyl, der formschlüssig und durch einen Schnellverschluß gesichert, auf der rohrförmigen Mündung des Domes (14) gasdicht aufsitzt. Das andere Ende des Abluftschlauches (3a) ist über eine nicht dargestellte Schnellverschlußeinrichtung mit einem Abluftstutzen an der Decke des Ausbildungsraumes lösbar verbunden. Von dort wird die Abluft über das Entlüftungssystem (4) abgeführt und nach außen abgeleitet.
In einer alternativen, nicht näher dargestellten Ausfuhrungsform wird der Abluftschlauch (3a) durch ein teleskopierbares Abluftrohr (3b) aus Stahlblech ersetzt. Diese Variante ist für Anwendungsfälle einsetzbar, in denen der Bewegungsradius des Tischabzuges begrenzt ist.
,.Tischabzug"
Vertrete?: Prt&täiMiUi Käläwej ifJbliSnaifo, Dresden
Im Dach (9) des Tischabzuges ist ein rechteckiger Durchbruch (15) vorgesehen. Dieser wird durch eine Klappe (16) aus 5 mm starkem Kunststoff aus Hochpreßlaminat gasdicht verschlossen, die durch ein Kunststoffscharnier mit dem Dach (9) einseitig fest verbunden ist. Beim Entzünden explosiver Gasgemische oder bei Verpuffungsreaktionen wirkt die Klappe (16) als Sollbruchstelle und wird durch die kinetische Energie der Druckwelle nach oben weggerissen. Durch das Kunststoffscharnier wird ein vollständiger Abriß und unkontrolliertes Wegfliegen der Klappe (16) verhindert.
Ebenfalls im Dach (9) sind Leuchtmittel (21) in Form zweier Leuchtstofflampen angeordnet, die die Arbeitsfläche (2) und den Arbeitsraum des Tischabzuges vollständig und gleichförmig ausleuchten.
Über einen geneigten Spiegel (18), der über ein Stativ mit dem Prallblech (11) lösbar verbunden ist, können die Schüler von Erhöhungen im Raum, wie Podesten oder Emporen, den Ablauf von Vorgängen im Arbeitsraum besser verfolgen. Damit eignet sich der Tischabzug auch für den Einsatz in Räumen mit podestartiger, höhengestufter Bestuhlung.
Den oberen und unteren Abschluß des Abzugsaufbaus (5) bilden Verblendungen (24) aus 10 mm starker, beschichteter Spanplatte, die die technischen Einrichtungen des Abzuges, wie den Dom (14), die Leuchtmittel (21) und die Federtriebe für die Arretierung der höhenverschiebbaren Front- und Seitenschieber (6, 7) verdecken.
Unterhalb der oberen Verblendung (24) befinden sich im Bereich der Front- und Seitenflächen feststehende Front- und Seitenscheiben (22), (23) aus Pyacryl, die im geschlossenen Zustand des Tischabzuges den gasdichten Abschluß zwischen dem Dach (9) und den heruntergeschobenen Front- und Seitenschiebern (6), (7) bilden.
Die Sperre (8) besteht aus einem federbelasteten Stift, der in einer Bohrung geführt wird, die sich oberhalb des Frontschiebers (6) befindet. Ein Hochschieben des Frontschiebers (6) setzt voraus, daß der, an einem der frontseitigen Seitenstreben des Abzugsaufbaus (5) angeordnete, federbelastete Stift in die Seitenstrebe bündig eingeschoben wird. Erst dann
#. „Tischabzug"
; ,JnnylSer* LiMSütäljotöaii Qftftg, Co»*ig.
itirtfatenhuiIvala: £ail£viiif#. IMiJmann, Dresden
läßt sich der Frontschieber (6) vertikal verschieben. Der eingeschobene, federbelastete Stift ragt in dieser Position über den oberen Rand des Seitenschiebers (7) hinaus und blockiert diesen im geschlossenen Zustand.
Zur Verbesserung der Stabilität des Abzugsunterbaus (1) ist eine doppel-T-förmige Aussteifung (20), bestehend aus drei miteinander verschraubten Aluminiumprofilen im bodennahen Bereich des Abzugsunterbaus angeordnet. Auf diese Aussteifung (20) kann wahlweise nach Kundenwunsch eine Arbeitsplatte aufgesetzt oder ein anderes Lagerbehältnis, wie ein Einschub oder ein Container montiert werden.
Die Verfahrbarkeit des Tischabzuges wird durch durch schwenkbare Rollen (17) ermöglicht, deren Führungen in den unteren, offenen Enden der Aluminiumprofile des Abzugsunterbaus (1) eingerastet sind. Durch bekannte mechanische Bremsen, die sich an allen vier Rollen (17) befinden, kann der Tischabzug in jeder beliebigen Position sicher arretiert werden.
Figur 2 zeigt einen modifizierten Tischabzug nach Figur 1, bei dem der aus Platte (10) und Prallblech (11) gebildete Luftschacht (13) gegenüber der Frontseite mit Frontschieber (6) angeordnet ist, in räumlicher Darstellung.
Der Seitenschieber (7) ist in einer teilweise geöffneten Stellung dargestellt. Zur Höhenverschiebung von Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) sind Griffleisten (25) am Rahmen des Frontschiebers (6) und an der Außenwand des Seitenschiebers (7) befestigt. Der rahmenförmige Frontschieber (6) trägt die beiden mittels Griffmulden (26) horizontal verschiebbaren Fensterfelder (19), die in den nutförmigen Ausnehmungen des Rahmens gleiten.
Die Anordnung des Seitenschiebers (7) im Abzugsaufbau (5) ist als Einzelheit A aus Figur 1 in Figur 3 abgebildet.
Im geschlossenen Zustand überdeckt der untere Rand des Seitenschiebers (7) die Oberkante der wannenförmigen Arbeitsfläche (2). Dadurch wird gewährleistet, daß verspritzte Flüssigkeiten nicht auf Personen treffen, die sich vor dem Seitenschieber (7) aufhalten. Die Pyacrylscheibe des Seitenschiebers (7), der über die Griffleiste (25)
„Tischabzug"
. yjkter: J.f»
Vertretjf:
bedienbar ist, weist einen ausreichenden seitlichen Abstand zur Vorderkante der Arbeitsplatte (2) auf, so daß Luft aus dem Unterrichtsraum ohne Wirbelbildung in den Arbeitsraum des fahrbaren Tischabzuges nachströmen kann.
Die Pyacrylscheibe des Seitenschiebers (7) ist beidseitig von Gleitsteinen (27) eingefaßt, die in den Führungsnuten (28) der Seitenstreben des Abzugsaufbaus (5) axial verschiebbar sind.
„Tischabzug"
. * AsnjdiaerJE
Verzeichnis verwendeter Bezugszeichen
1 Abzugsunterbau
2 Arbeitsfläche
3a Abluftschlauch
3b Abluftrohr
4 Entlüftungssystem
5 Abzugsaufbau
6 Frontschieber
7 Seitenschieber
8 Sperre
9 Dach
10 Platte
11 Prallblech
12a unterer Absaugschlitz
12b oberer Absaugschlitz
13 Luftschacht
14 Dom
15 Durchbruch
16 Klappe
17 Rollen
18 Spiegel
19 Fensterfeld
20 Aussteifung
21 Leuchtmittel
22 Frontscheibe, fest
23 Seitenscheibe, fest
24 Verblendung
25 Grifileiste
26 GrifFmulde
27 Gleitstein
28 Führungsnut
„Tischabzug"

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    Tischabzug mit einem, die Frontseite des Abzugsaufbaus verschließenden, höhenverstellbaren Frontschieber,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Abzugsaufbau (5) als selbsttragender Rahmen ausgebildet ist, der auf der Arbeitsfläche (2) aufsetzt oder mit dem Abzugsunterbau (1) eine Einheit bildet,
    daß der Abzugsaufbau (5) allseitig umschlossen und über einen flexiblen Abluftschlauch (3a) oder ein ausziehbares Abluftrohr (3b) mit einem Entlüftungssystem (4) verbunden
    daß mindestens eine Seitenfläche des Abzugsaufbaus (5) durch einen höhenverstellbaren Seitenschieber (7) verschließbar ist,
    daß der Abzugsunterbau (1) auf Rollen (17) oder Rädern oder gleich wirkenden Mitteln gelagert und verfahrbar ist.
    Tischabzug nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine elektrisch oder mechanisch arbeitende Sperre (8) auf Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) wirkt, so daß nicht mehrere Schieber (6), (7) gleichzeitig betätigbar sind.
    „Tischabzug"
    rti;*ef:,5iJefiMvv31te JCifluvJeä« JJQlengmn, D[A
    Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß im Rahmen von Frontschieber (6) und/oder Seitenschieber (7) vertikal geteilte Fensterfelder (19) wahlweise horizontal verschiebbar angeordnet sind.
    Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß Frontschieber (6) und/oder Seitenschieber (7) mit Federtrieben in Wirkverbindung stehen, die das Öffnen der Schieber unterstützen.
    Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Prallblech (11) ein abnehmbarer Spiegel (18) geneigt angeordnet ist.
    Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Platte (10) und Prallblech (11) aus transparentem Werkstoff bestehen.
    „Tischabzug"
    . * *Anjne!4eri TJiMßfWLeß&fcafOinbfiJ Coswfg* *'. Vertreter* J?«ieiitanwälte SaiiuvwiS&'UrSeminn, Dresden
    Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß Platte (10) und Prallblech (11) aus Verbundsicherheitsglas oder aus Pyacryl bestehen.
    Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß im Abzugsunterbau (1) eine Aussteifung (20) angeordnet ist, auf der eine Ablageplatte oder ein Container für Utensilien montierbar ist.
    „Tischabzug"
    Anmelde^: I^y^yjDJjabor^pu Gn^)H, C^swig VertreterjF ' "' '* " ■·—··"■ * · -
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MOBIL-AIR: gegen dicke Luft am Arbeitsplatz der Fa. Waldner Laborsystem Variolab *

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