DE29500607U1 - Tischabzug - Google Patents
TischabzugInfo
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Classifications
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Description
Die Neuerung betrifft einen Tischabzug für den Einsatz in chemischen Fachkabinetten
von Schulen und anderen Ausbildungsstätten und dient der gefahrlosen Absaugung von
Gasen, Dämpfen, Aerosolen oder Stäuben, die bei Demonstrationsversuchen und Experimenten
entstehen. Derartige Abzüge müssen im Betriebszustand durch ihre Bauweise und Luftführung verhindern, daß Gase, Dämpfe etc. in gefährlicher Menge oder
Konzentration aus dem Abzugsinneren in den Ausbildungsraum gelangen können und daß sich im Abzugsinneren keine gefährliche, explosionsfähige Atmosphäre ausbilden
kann. Ebenso muß der Benutzer gegen verspritzende gefährliche Stoffe oder umherfliegende
Teile geschützt werden.
Bekannt sind Normalabzüge nach DIN 12 924, Teil 1, die stationär ausgeführt sind und
aus Gründen der Absaugung unmittelbar an Außen- oder Zwischenwänden des Ausbildungsraumens angrenzen.
Durch diese räumliche Anordnung sind die Beobachtungsmöglichkeiten für die Schüler
stark eingeschränkt. Nachteilig ist weiterhin, daß beim Öffnen des Frontschiebers durch
den Vorführenden die Arbeitsfläche des Abzuges verdeckt wird, so daß der Ablauf von
Experimenten oder das Handling von Geräten oder Prüfmitteln durch die Schüler nicht
verfolgt werden kann.
Bekannt sind auch Durchreichabzüge nach DEST 12 924, Teil 3, die schleiisenartig den
Vorbereitungs- und Vorführungsraum mit dem Unterrichtsraum verbinden. Diese Bauart
der Tischabzüge ist von beiden Frontseiten her bedienbar. Da sich der Vorführende im
angrenzenden Vorbereitungsraum aufhält, können die Schüler im Ausbildungsraum den
Ablauf der Experimente ungestört verfolgen.
Nachteile dieser stationären Ausführungsform sind die hohen Baukosten und das
Vorhandensein entsprechender räumlicher Voraussetzungen, die den Einbau einer gasdichten Schleuse ermöglichen.
Bekannt sind auch transportable Gashauben, bei denen ein Arbeitstisch durch einen
kastenförmigen Aufsatz verschlossen ist. Der Zugang zum Arbeitsbereich der Gashaube
„Tischabzug"
Anmelder: LAMED Laborbau GmbH, Cosvvig
; PntertMwältcKaüiiweit foUhlamann, Qrtsden
; PntertMwältcKaüiiweit foUhlamann, Qrtsden
erfolgt über bekannte Klappen oder Schieber an der Frontseite der Gashaube. Die
Absaugung entstehender Gase und Dämpfe erfolgt unterflur über Durchbrüche, die in der
Arbeitsplatte angeordnet sind. Unterhalb der Arbeitsplatte befindet sich ein Ventilator,
der die Abluft ansaugt und über einen flexiblen Schlauch ins Freie leitet. Der Einsatz
derartiger Gashauben, die bislang keiner Prüflings- oder Überwachungspflicht unterlagen,
ist seit dem 01.08.1991 unzulässig, da bei einer Öffnung des frontseitigen
Schiebers durch sich ausbildene turbulente Strömungen schwallartig Abluft in das Innere
des Ausbildungsraumes dringen kann.
Ein weiterer Nachteil ist auch an dieser Ausführung, daß beim Öffnen des frontseitigen
Schiebers der Verlauf chemischer Reaktionen von den Schülern nicht oder nur eingeschränkt
verfolgt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des bekannten Standes der Technik zu
eliminieren und einen Tischabzug fortzubilden, der einer möglichst großen Zahl von
Betrachtern die ungestörte und gefahrlose Beobachtung ablaufender Versuche oder Experimente auf der Arbeitsfläche des Tischabzuges ermöglicht.
Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhaft weitergebildet wird der Erfindungsgegenstand durch die Merkmale der
Unteransprüche.
Der Tischabzug besteht aus einem fahrbaren Abzugsunterbau (1), auf dem die
Arbeitsfläche (2) angeordnet ist. Der Raum über der Arbeitsfläche (2) ist durch einen
Abzugsaufbau (5) allseitig umschlossen und über einen flexiblen Abluftschlauch (3a) oder
ein ausziehbares Abluftrohr (3 b) mit einem Entlüftungssystem (4) verbunden, das sich
außerhalb des Ausbildungsraumes befindet. Der Abzugsaufbau (5) ist als selbsttragender
Rahmen gestaltet, der auf der Arbeitsfläche (2) aufsetzt oder mit dem Abzugsunterbau
(1) eine Einheit bildet.
Die Frontseite des Abzugsaufbaus (5) ist durch einen in der Höhe verstellbaren
Frontschieber (6) verschließbar, der mit bekannten Mitteln stufenlos in jeder Position
arretiert werden kann.
„Tischabzug"
MEQ a^Btv^i^g ;
Vertreter* fStentäawjlteJCIilui-elt'A.UJlenJann, Dresden
Vertreter* fStentäawjlteJCIilui-elt'A.UJlenJann, Dresden
Weiterhin ist mindestens eine Seitenfläche des Abzugsaufbaus (5) durch einen höhenverstellbaren
Seitenschieber (7) verschließbar.
Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) sind in seitlichen Führungen des Abzugsaufbaus
(5) vertikal verschiebbar angeordnet. Die Manipulation von Front- und Seitenschieber
(6), (7) wird erleichtert durch Gegengewichte, die über Rollen und Seile mit den
Schiebern verbunden sind. In einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform sind Federtriebe im Bereich des Daches (9) angeordnet, die das Öffnen der Schieber
unterstützen. Diese Gestaltungsform läßt sich in dem relativ kleinen Arbeitsraum des
Tischabzuges leichter unterbringen.
Die Rückwand des Abzugsaufbaus (5) wird durch eine Platte (10) gebildet. Ausgehend
von der Platte (10) ragt ein beabstandetes Prallblech (11) in den Arbeitsraum des
Tischabzuges. Der untere Rand des Prallbleches (11) weist einen Abstand zur Arbeitsfläche
(2) auf. Über diesen unteren Absaugschlitz (12a), der der Arbeitsbreite der Arbeitsfläche (2) entspricht, werden die schweren Gase, die sich im bodennahen Bereich
der Arbeitsfläche (2) bilden, über den, von Platte (10) und Prallblech (11) gebildeten
Luftschacht (13) nach oben abgesaugt. Leichte Gase, die sich im oberen Teil des
Arbeitsraumes sammeln, werden über den oberen Absaugschlitz (12b) abgesaugt.
Das Dach (9) des Abzuges mündet in einen Dom (14), an den ein flexibler Abluftschlauch (3 a) oder ein ausziehbares Abluftrohr (3 b) gasdicht anschließbar ist, über den die, im Abzug befindlichen Gase, Dämpfe oder Stäube durch ein nicht näher dargestelltes Entlüftungssystem (4) abgesaugt werden.
Das Dach (9) des Abzuges mündet in einen Dom (14), an den ein flexibler Abluftschlauch (3 a) oder ein ausziehbares Abluftrohr (3 b) gasdicht anschließbar ist, über den die, im Abzug befindlichen Gase, Dämpfe oder Stäube durch ein nicht näher dargestelltes Entlüftungssystem (4) abgesaugt werden.
In einer vorteilhaften Weiterbildung bestehen Platte (10) und Prallblech (11) aus
transparentem Material. Damit kann über diese zusätzliche Sichtfläche eine größere
Schülerzahl den Innenraum des Tischabzugs beobachten.
Im Dachbereich sind Leuchtmittel (21) angeordnet, die die Arbeitsfläche (2) vollflächig
ausleuchten. Ebenso befindet sich im Dach (9) ein Durchbruch (15) , der durch eine
Klappe (16) gasdicht verschlossen ist. Durchbruch (15) und Klappe (16) dienen als
Sollbruchstelle, die im Falle einer Explosion im Arbeitsraum des Tischabzuges eine
Ausbreitung der Druckwelle durch das Aufschlagen der Klappe (16) ermöglicht.
Tischabzug"
.Lafcftrbaif «mbH; Coswig · .
$ajluv};i* «f Uljfememi, Dreien
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Der Abzugsunterbau (1) ist auf Rollen (17) gelagert, die eine Verfahrbarkeit des
Abzuges ermöglichen. Damit kann der Tischabzug bei ausreichender Länge des Abluftschlauches
(3 a) bzw. des teleskopartig ausziehbaren Abluftrohres (3 b) und entsprechender Abzugsleistung des Entlüftungssystems (4) mittig im Unterrichtsraum aufgestellt
werden. Damit wird einer großen Zahl von Schülern die Möglichkeit gegeben, den Ablauf der Experimente oder Vorführungen unmittelbar zu verfolgen.
Ebenso kann der fahrbare Tischabzug seitlich neben dem Lehrertisch angeordnet werden.
Damit können Medien wie Gas oder Sauerstoff, deren Anschlüsse sich am Lehrertisch
befinden, unmittelbar für die Durchführung von Experimenten genutzt werden. Dazu
werden die Medienleitungen nach dem Öffnen des Seitenschiebers (7) in den Arbeitsraum
verlegt. Der Frontschieber (6) bleibt bei dieser Anordung stets geschlossen. So kann
verhindert werden, daß sich instationäre Strömungsverhältnisse im Arbeitsraum ausbilden.
In einer bevorzugten Weiterbildung weist der Tischabzug eine elektrisch oder
mechanisch arbeitende Sperre (8) auf, die bewirkt, daß der Frontschieber (6) und ein
oder mehrere Seitenschieber (7) nicht gleichzeitig betätigbar sind. Damit wird verhindert,
daß durch das unbefugte Öffnen mehrerer Schieber Strömungsverhältnisse entstehen
könnten, die ein unkontrolliertes Ausbreiten von Gasen und Dämpfen aus dem Arbeitsraum
des Abzuges bewirken. Diese Lösung findet insbesondere in Objekten Anwendung, in denen das Entlüftungssystem.(4) keine Regelung des Volumenstromes ermöglicht.
In einer vorzugsweisen Weiterbildung ist im Arbeitsraum des Abzuges ein Spiegel (18)
geneigt angeordnet. Damit können Betrachter den Ablauf von Reaktionen besser verfolgen,
die zum Beispiel innerhalb von keramischen Behältnissen ablaufen. Bedarfsweise kann der abnehmbare Spiegel (18) entnommen und gereinigt werden. Im übrigen kann
die Ausbildung von Niederschlägen auf den transparenten Innenflächen des Arbeitsraumes
bzw. auf der Spiegelfläche durch eine entsprechend dimensionierte Absaugleistung
des Entlüftungssystems (4) weitestgehend verhindert werden.
,,Tischabzug"
*%imekter: jbf'iMEBijaborfeaiHSmbH?Coswig····
Vertretef: Pjrtfjitanwältj KalSweS Ä»Whl«narai, Dresden
Vertretef: Pjrtfjitanwältj KalSweS Ä»Whl«narai, Dresden
• ·· · ♦
In einer weiteren, vorzugsweisen Ausgestaltung weist der Frontschieber (6) eine Teilung
der Fensterfläche auf. Dabei ist mindestens ein Fensterfeld (19) im Rahmen des Frontschiebers (6) horizontal verschiebbar. Damit besteht die Möglichkeit, bei
ablaufenden Reaktionen Eingriffe im Arbeitsraum vorzunehmen, ohne durch das Aufschwenken oder Wegklappen einer Öffnung turbulente Strömungen zu erzeugen, die
das Austreten von Gasen oder Dämpfen zur Folge hätten.
In einer weiteren Fortbildung weist der Abzugsunterbau (1) im bodennahen Bereich eine
Aussteifung (20) auf, auf der eine Ablageplatte oder ein Container für Utensilien
montierbar ist. In der letztgenannten Ausführung wird zugleich das Stabilitätsverhalten
des verfahrbaren Abzuges durch Verlagerung des Schwerpunktes nach unten verbessert
und dadurch die Kippneigung reduziert..
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen dargestellt
und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Figur 1: einen Tischabzug in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht
Figur 2: einen Tischabzug nach Figur 1 in perspektivischer Darstellung
Figur 3: in vergrößerter und geschnittener Darstellung die ausgebrochene
Einzelheit A aus Figur 1
Figur 2: einen Tischabzug nach Figur 1 in perspektivischer Darstellung
Figur 3: in vergrößerter und geschnittener Darstellung die ausgebrochene
Einzelheit A aus Figur 1
In Figur 1 ist ein fahrbarer Tischabzug mittlerer Baugröße in drei Ansichten dargestellt.
Der Abzugsunterbau (1) besteht aus verschraubten Aluminiumstrangpreßprofilen 45 &khgr; 45
mm. Die vier Seitenstreben des Abzugsunterbaus (1) bilden zugleich den Rahmen des
Abzugsaufbaus (5).
Der Arbeitsraum des Tischabzugs ist im unteren Bereich durch die Arbeitsfläche (2)
abgeschlossen, die aus Polypropylen, keramischen Fliesen oder großflächiger Keramik
besteht.
„Tischabzug"
Veitret«·· Patentanwalt« SailiSweTt'& Ohlejnann, ptesden
.... .· ·····*·.. .
.... .· ·····*·.. .
In den Seitenstreben des Abzugsaufbaus (5) sind Führungsnuten (28) integriert, in denen
die vertikal beweglichen Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) höhenverstellbar angeordnet
sind. Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) sind über Stahlbänder mit einem Federzug im Bereich des Daches (9) verbunden. Dadurch können die Schieber wie bei
bekannten Fensterjalousien in jeder Position amtiert werden.
Der Frontschieber (6) besteht aus verschraubten Aluminiumprofilen 30 &khgr; 30 mm. Obere
und untere Sprosse des Frontschiebers (6) weisen durchgehende Nuten auf, in denen die
Fensterfelder (19) aus Pyacryl horizontal verschiebbar sind.
Aufgrund der geringen Abmessungen sind die Seitenschieber (7) aus Pyacryl nicht
geteilt. Bei größeren Bauformen können die Seitenschieber (7) in geteilter Ausführung
mit zwei horizontal verschiebbaren Fensterfeldern (19) hergestellt werden.
Die Entlüftung des Tischabzuges erfolgt durch ein nicht näher dargestelltes Lüftungssystem
(4), das einen konstanten Volumenstrom erzeugt. Die Abluft wird über den unteren Absaugschlitz (12a) und den Luftschacht (13) bzw. über den oberen Absaugschlitz
(12b) unterhalb des Daches (9) des Tischabzuges abgesaugt. Dort schließt sich unmittelbar an die Rückwand des Abzuges ein Dom (14) aus 5 mm starkem Polypropylen
an, der die Abluft aus dem Luftschacht (13) und die leichteren, direkt nach oben aufsteigenden Dämpfe und Gase, die sich unterhalb des Daches (9) sammeln,
aufnimmt.
Die Absaugung der Luft erfolgt über einen flexiblen Abluftschlauch (3 a) aus Vinyl, der
formschlüssig und durch einen Schnellverschluß gesichert, auf der rohrförmigen Mündung des Domes (14) gasdicht aufsitzt. Das andere Ende des Abluftschlauches (3a)
ist über eine nicht dargestellte Schnellverschlußeinrichtung mit einem Abluftstutzen an
der Decke des Ausbildungsraumes lösbar verbunden. Von dort wird die Abluft über das
Entlüftungssystem (4) abgeführt und nach außen abgeleitet.
In einer alternativen, nicht näher dargestellten Ausfuhrungsform wird der Abluftschlauch
(3a) durch ein teleskopierbares Abluftrohr (3b) aus Stahlblech ersetzt. Diese Variante ist
für Anwendungsfälle einsetzbar, in denen der Bewegungsradius des Tischabzuges begrenzt ist.
,.Tischabzug"
Vertrete?: Prt&täiMiUi Käläwej ifJbliSnaifo, Dresden
Vertrete?: Prt&täiMiUi Käläwej ifJbliSnaifo, Dresden
Im Dach (9) des Tischabzuges ist ein rechteckiger Durchbruch (15) vorgesehen. Dieser
wird durch eine Klappe (16) aus 5 mm starkem Kunststoff aus Hochpreßlaminat gasdicht
verschlossen, die durch ein Kunststoffscharnier mit dem Dach (9) einseitig fest verbunden
ist. Beim Entzünden explosiver Gasgemische oder bei Verpuffungsreaktionen wirkt die Klappe (16) als Sollbruchstelle und wird durch die kinetische Energie der
Druckwelle nach oben weggerissen. Durch das Kunststoffscharnier wird ein vollständiger
Abriß und unkontrolliertes Wegfliegen der Klappe (16) verhindert.
Ebenfalls im Dach (9) sind Leuchtmittel (21) in Form zweier Leuchtstofflampen angeordnet,
die die Arbeitsfläche (2) und den Arbeitsraum des Tischabzuges vollständig und gleichförmig ausleuchten.
Über einen geneigten Spiegel (18), der über ein Stativ mit dem Prallblech (11) lösbar
verbunden ist, können die Schüler von Erhöhungen im Raum, wie Podesten oder Emporen, den Ablauf von Vorgängen im Arbeitsraum besser verfolgen. Damit eignet
sich der Tischabzug auch für den Einsatz in Räumen mit podestartiger, höhengestufter
Bestuhlung.
Den oberen und unteren Abschluß des Abzugsaufbaus (5) bilden Verblendungen (24) aus
10 mm starker, beschichteter Spanplatte, die die technischen Einrichtungen des Abzuges,
wie den Dom (14), die Leuchtmittel (21) und die Federtriebe für die Arretierung der
höhenverschiebbaren Front- und Seitenschieber (6, 7) verdecken.
Unterhalb der oberen Verblendung (24) befinden sich im Bereich der Front- und
Seitenflächen feststehende Front- und Seitenscheiben (22), (23) aus Pyacryl, die im
geschlossenen Zustand des Tischabzuges den gasdichten Abschluß zwischen dem Dach
(9) und den heruntergeschobenen Front- und Seitenschiebern (6), (7) bilden.
Die Sperre (8) besteht aus einem federbelasteten Stift, der in einer Bohrung geführt wird,
die sich oberhalb des Frontschiebers (6) befindet. Ein Hochschieben des Frontschiebers
(6) setzt voraus, daß der, an einem der frontseitigen Seitenstreben des Abzugsaufbaus (5)
angeordnete, federbelastete Stift in die Seitenstrebe bündig eingeschoben wird. Erst dann
#. „Tischabzug"
; ,JnnylSer* LiMSütäljotöaii Qftftg, Co»*ig.
itirtfatenhuiIvala: £ail£viiif#. IMiJmann, Dresden
itirtfatenhuiIvala: £ail£viiif#. IMiJmann, Dresden
läßt sich der Frontschieber (6) vertikal verschieben. Der eingeschobene, federbelastete
Stift ragt in dieser Position über den oberen Rand des Seitenschiebers (7) hinaus und
blockiert diesen im geschlossenen Zustand.
Zur Verbesserung der Stabilität des Abzugsunterbaus (1) ist eine doppel-T-förmige
Aussteifung (20), bestehend aus drei miteinander verschraubten Aluminiumprofilen im
bodennahen Bereich des Abzugsunterbaus angeordnet. Auf diese Aussteifung (20) kann
wahlweise nach Kundenwunsch eine Arbeitsplatte aufgesetzt oder ein anderes Lagerbehältnis,
wie ein Einschub oder ein Container montiert werden.
Die Verfahrbarkeit des Tischabzuges wird durch durch schwenkbare Rollen (17)
ermöglicht, deren Führungen in den unteren, offenen Enden der Aluminiumprofile des
Abzugsunterbaus (1) eingerastet sind. Durch bekannte mechanische Bremsen, die sich an
allen vier Rollen (17) befinden, kann der Tischabzug in jeder beliebigen Position sicher
arretiert werden.
Figur 2 zeigt einen modifizierten Tischabzug nach Figur 1, bei dem der aus Platte (10)
und Prallblech (11) gebildete Luftschacht (13) gegenüber der Frontseite mit Frontschieber
(6) angeordnet ist, in räumlicher Darstellung.
Der Seitenschieber (7) ist in einer teilweise geöffneten Stellung dargestellt. Zur
Höhenverschiebung von Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) sind Griffleisten (25)
am Rahmen des Frontschiebers (6) und an der Außenwand des Seitenschiebers (7) befestigt. Der rahmenförmige Frontschieber (6) trägt die beiden mittels Griffmulden (26)
horizontal verschiebbaren Fensterfelder (19), die in den nutförmigen Ausnehmungen des
Rahmens gleiten.
Die Anordnung des Seitenschiebers (7) im Abzugsaufbau (5) ist als Einzelheit A aus
Figur 1 in Figur 3 abgebildet.
Im geschlossenen Zustand überdeckt der untere Rand des Seitenschiebers (7) die
Oberkante der wannenförmigen Arbeitsfläche (2). Dadurch wird gewährleistet, daß verspritzte Flüssigkeiten nicht auf Personen treffen, die sich vor dem Seitenschieber (7)
aufhalten. Die Pyacrylscheibe des Seitenschiebers (7), der über die Griffleiste (25)
„Tischabzug"
. yjkter: J.f»
Vertretjf:
. yjkter: J.f»
Vertretjf:
bedienbar ist, weist einen ausreichenden seitlichen Abstand zur Vorderkante der Arbeitsplatte
(2) auf, so daß Luft aus dem Unterrichtsraum ohne Wirbelbildung in den Arbeitsraum
des fahrbaren Tischabzuges nachströmen kann.
Die Pyacrylscheibe des Seitenschiebers (7) ist beidseitig von Gleitsteinen (27) eingefaßt,
die in den Führungsnuten (28) der Seitenstreben des Abzugsaufbaus (5) axial verschiebbar
sind.
„Tischabzug"
. * AsnjdiaerJE
. * AsnjdiaerJE
| 1 | Abzugsunterbau |
| 2 | Arbeitsfläche |
| 3a | Abluftschlauch |
| 3b | Abluftrohr |
| 4 | Entlüftungssystem |
| 5 | Abzugsaufbau |
| 6 | Frontschieber |
| 7 | Seitenschieber |
| 8 | Sperre |
| 9 | Dach |
| 10 | Platte |
| 11 | Prallblech |
| 12a | unterer Absaugschlitz |
| 12b | oberer Absaugschlitz |
| 13 | Luftschacht |
| 14 | Dom |
| 15 | Durchbruch |
| 16 | Klappe |
| 17 | Rollen |
| 18 | Spiegel |
| 19 | Fensterfeld |
| 20 | Aussteifung |
| 21 | Leuchtmittel |
| 22 | Frontscheibe, fest |
| 23 | Seitenscheibe, fest |
| 24 | Verblendung |
| 25 | Grifileiste |
| 26 | GrifFmulde |
| 27 | Gleitstein |
| 28 | Führungsnut |
„Tischabzug"
Claims (1)
- SchutzansprücheTischabzug mit einem, die Frontseite des Abzugsaufbaus verschließenden, höhenverstellbaren Frontschieber,dadurch gekennzeichnet,daß der Abzugsaufbau (5) als selbsttragender Rahmen ausgebildet ist, der auf der Arbeitsfläche (2) aufsetzt oder mit dem Abzugsunterbau (1) eine Einheit bildet,daß der Abzugsaufbau (5) allseitig umschlossen und über einen flexiblen Abluftschlauch (3a) oder ein ausziehbares Abluftrohr (3b) mit einem Entlüftungssystem (4) verbundendaß mindestens eine Seitenfläche des Abzugsaufbaus (5) durch einen höhenverstellbaren Seitenschieber (7) verschließbar ist,daß der Abzugsunterbau (1) auf Rollen (17) oder Rädern oder gleich wirkenden Mitteln gelagert und verfahrbar ist.Tischabzug nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß eine elektrisch oder mechanisch arbeitende Sperre (8) auf Frontschieber (6) und Seitenschieber (7) wirkt, so daß nicht mehrere Schieber (6), (7) gleichzeitig betätigbar sind.„Tischabzug"
rti;*ef:,5iJefiMvv31te JCifluvJeä« JJQlengmn, D[ATischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß im Rahmen von Frontschieber (6) und/oder Seitenschieber (7) vertikal geteilte Fensterfelder (19) wahlweise horizontal verschiebbar angeordnet sind.Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß Frontschieber (6) und/oder Seitenschieber (7) mit Federtrieben in Wirkverbindung stehen, die das Öffnen der Schieber unterstützen.Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Prallblech (11) ein abnehmbarer Spiegel (18) geneigt angeordnet ist.Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Platte (10) und Prallblech (11) aus transparentem Werkstoff bestehen.„Tischabzug". * *Anjne!4eri TJiMßfWLeß&fcafOinbfiJ Coswfg* *'. Vertreter* J?«ieiitanwälte SaiiuvwiS&'UrSeminn, DresdenTischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß Platte (10) und Prallblech (11) aus Verbundsicherheitsglas oder aus Pyacryl bestehen.Tischabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß im Abzugsunterbau (1) eine Aussteifung (20) angeordnet ist, auf der eine Ablageplatte oder ein Container für Utensilien montierbar ist.„Tischabzug"Anmelde^: I^y^yjDJjabor^pu Gn^)H, C^swig VertreterjF ' "' '* " ■·—··"■ * · -
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Publications (1)
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